Zusammenhang Speichertakt zu CPU/BLCK

elducato

Schraubenverwechsler(in)
Hallo zusammen,

FYI: Das ist mein erster Beitrag hier im Forum - juhu :)

Ich habe mir gestern ein Z170 Pro Gaming + i5-6600K+16GB DDR4 RAM gekauft. Nun würde ich gerne den Zusammenhang von Speichercontroller-Takt (welcher mit beim i5 mit 2133 MHz angegeben ist) und dem CPU-Takt bzw. dem BCLK verstehen. In der Grafik hier sind CPU und Speicher voneinander entkoppelt, den BCLK haben sie aber gemein: http://extreme.pcgameshardware.de/a...locking-anleitung-6600k-6700k-skylake_dmi.png. Wie läuft es technisch ab, dass letzten Endes CPU und RAM mit unterschiedlicher Taktfrequenz laufen? Müssen diese nicht irgendwie and irgendeiner Stelle "synchronisiert" werden, so wie das früher beim guten alten FSB noch war :)?
Ich freue mich über euer Feedback und gerne auch über weiterführende Links zu dem Thema. Ich habe schon den ganzen Tag nach Erklärungen gesucht, wie das nun bei den neuen Architekturen wie z.B. Skylake läuft.

Danke euch,
elducato
 
Ich hab mal einen eigenen Thread aus deinem Post gemacht, alte Threads mit anderem Thema auszugraben ist nicht sonderlich sinnvoll ;-)

Zu deiner Frage:
Also, der BCLK ist der Grundtakt an dem sich alles ausrichtet. Die Zieltaktraten werden durch Multiplikatoren erreicht, beispielsweise liefe eine CPU mit einem Kernmultiplikator von 40 bei einem üblichen 100er BLCK mit 100 MHz x 40 = 4 GHz.
Diese Multiplikatoren gibts auch für den Speichercontroller und für die RAM-Bänke so dass jeder (für sich) seinen Arbeitstakt erreicht.

Nun gibt es wie du richtig erkennst schon Stellen, an denen Überschneidungen stattfinden und die Taktraten der Komponenten "zueinenader passen" müssen, sprich ein Speichercontroller mit 1000 MHz würde nicht unbedingt mit 3000er RAM funktionieren. Streng synchron muss heutzutage aber nichts mehr laufen was im Wesentlichen an den großen und extrem schnellen Caches liegt die in den Bauteilen vorliegen. Generell sind CPUs und deren Peripherie so extrem komplex geworden dass man es kaum überblicken kann und auch mit so einfachen Modellen kläglich scheitert.

Das ist in etwa so wie sich eine CPU wie eine große Stadt vorzustellen die an einem Ende einen Forstbetrieb hat und am anderen Ende einen Baumarkt. Natürlich ist das eine oder andere Brett das man im Baumarkt kaufen kann irgendwann aus einem Baum entstanden der vom Forstbetrieb kam - aber deswegen müssen die Öffnungszeiten des Baumarkes ja nicht dieselben sein wie die des Forstbetriebes. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Baseclock (also BCLK) mal dem Multiplikator ergibt den Takt, und zwar bei RAM und CPU, also CPU und RAM haben einen jeweils eigenen Multi. Du kannst also das RAM über einen anderen Multi auf zB DDR3-3000 takten, ohne die BCLK und somit die CPU zu tangieren. Vermutlich gibt es im UEFI auch einen Menüpunkt, bei dem das einfach automatisch gemacht wird, so dass du den zum RAM passenden korrekten RAM-Takt hast und die CPU so bleibt, wie sie ist.

Beim Übertakten der CPU kann es wiederum sein, dass du mit einer niedrigeren BCKL einen höheren stabilen Takt erreichst als mit der Standard-BCKL, zB kann es (die Werte sind nur als hypothetisches Beispiel) sein, dass 85MHz BCKL mal Multi 60 = 5,1GHz stabil geht, aber 100MHz BCKL mal Multi 50 = 5,0 GHz klappt nicht stabil.


Man möge mich korrigieren, wenn das jetzt Unsinn ist, aber das ist das, was ich bisher so erfahren habe. ^^ *edit* scheint wohl korrekt zu sein, was ich schrieb :D
 
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