Fragen zum 9800X3D

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2-Kilo-Zimt

Guest
Da ich das Gefühl habe, dass meinen i7 9700K langsam die Puste ausgeht (5 Ghz Allcore schafft er schon lange nicht mehr und 4,9 Ghz werden langsam instabil),
liebäugel ich mit 'nem Upgrade auf den 9800X3D.

Was ich nur gerne wissen würde:
Muss ich beim Mainboard auf eine hohe Phasenanzahl achten? Immerhin ist der Prozessor ja frei übertaktbar, da muss also möglichst "glatter" Strom durchlaufen (je mehr Phasen, desto ruhiger die Stromflüsse).

Laut Geizhals passe wohl das B650 Tomahawk zu mir, weil meine relevanten Specs vorhanden sind:
3x M2.Anschlüsse
4x SATA
6x Lüfteranschlüsse

Ich wüsste nur nicht, ob der Audiochip was taugt.

Weitere Frage:
Wie hoch ist der Zusammenhang zwischen RAM-Takt und Gamingperformance?
Es heiße ja, der große L3-Cash verringert RAM-Zugriffe, was die Gamingleistung begründet.
Dennoch habe ich immer mal wieder so ein "Rauschen" vernommen, dass schneller RAM vor allem bei Aufbauspielen wie Tropico 6 und Anno 1800 Trumpf sein kann, wenn die eigene Map vollgebaut ist und der L3-Cash von 96 MB überläuft.

Oder wäre ich da mit 'nem 265K besser beraten?
Der ist zwar in Aufbauspielen per se langsamer, aber wenn die Map voll ist, könnte da die Intel-CPU da im Vorteil sein?
Mit den neuen Boosts von Intel läuft ja auch sehr Ram wesentlich schneller.

Wer weiß da mehr?
 
Muss ich beim Mainboard auf eine hohe Phasenanzahl achten?
Nein (nicht pauschal).

Wie hoch ist der Zusammenhang zwischen RAM-Takt und Gamingperformance?

Oder wäre ich da mit 'nem 265K besser beraten? Wer weiß da mehr?

;-)
 
Noch eine Ergänzung:


Die neuen Intel CPUs sind zwar gut aber wenn man später aufrüsten will, kann das ein Problem werden. Da die Nachfolge-CPUs für einen neuen Sockel erscheinen.
 
@Incredible Alk Gerade der heute neu erschienene Artikel ist ja eine wahre Offenbarung.
Der 265K bietet in Aufbauspielen kaum weniger FPS als der 9800X3D, dafür sind die Perzentile teils signifikant besser.
Dazu kostet der U7 fast 200€ weniger ...

Nur müsste ich mir dann wohl wesentlich potenteren RAM als die "Standard 6400er CL32" von der Stange besorgen.
Ich muss mich da mal einlesen.

Nicht das ich was gegen CPUs von AMD hâtte, aber sowohl bei mir als auch in meinem Umfeld waren bei AMD-CPUs immer Probleme vorhanden, während Intel immer laufen.

Also ja, ich bin froh Intel-CPUs kaufen zu dürfen
 
Nur müsste ich mir dann wohl wesentlich potenteren RAM als die "Standard 6400er CL32" von der Stange besorgen.
Ich muss mich da mal einlesen.
Ja - du musst da aber nicht sehr teuren 8400er kaufen da erstens in der Region nicht gesetzt ist dass der überhaupt stabil läuft und zweitens die Skalierung obenrum schlechter wird. 7200 MT/s ist was Preis/Leistung angeht ein ganz guter Punkt - das läuft mit jedem Arrowlake und der Unterschied zu 8000+ ist minimal.
 
Ja. Das "C" vor dem DIMM ändert an der ganzen Sache grundlegend nichts, es hilft nur bei der Stabilität "obenrum", bedeutet ein 8400er CUDIMM wird mit höherer Wahrscheinlichkeit stabil laufen als ein 8400er UDIMM, trotz allem muss der Speichercontroller der CPU das mitmachen (der offiziell nur 6400 mit C und 5600 ohne C kann).

Wie gesagt, 8000 aufwärts bringt nur noch minimalst Mehrperformance im Grenzfall, wird aber zunehmend schwieriger stabil lauffähig zu bekommen. 7200 geht praktisch immer, ich würde schätzen, dass mit CUDIMM Modulen auch die 8000 immer erreicht werden wenn man nicht grade großes Pech beim CPU Sample hat. Man sollte nur immer im Hinterkopf behalten dass da immer ein bisschen Glück dabei ist und das Glück umso größer sein muss jeweiter man über die 8000 hinaus will.
 
Der Artikel bezieht sich aufs Übertakten vom 265K. Der hohe Stromverbrauch ist dann auch zu beachten. Wenn man kein Aufrüsten vorhat ist der 265K sicher eine Option.
 
Laut dem Test sollte die RAM-Frequenz mit 'ner 8 beginnen (klar, ist eig. Marketingschwurbel, der wahre Takt ist Werbetakt/2), OC der P- und E-Kerne.
Hab 48GB CUDIMMS mit 8200 CL40 gefunden, kosten aber mit 230€ gut Geld.
Liebäugel aber dennoch mit einer Geldausgabe, da ich erstens lieber auf Intel setze und die 200€, die ich mit 'ner CPU spare, nur etwa 100€ bei dafûr noch hochwertigen CUDIMM "verbrenne".

Muss mir heute Abend nur mal Mainboards raussuchen, die 3-4x M2.NVMes aufnehmen können, dazu gerne 6 Sataports und 'nen guten Soundchip aufweisen. Bei Intel sind Z-Bretter ja mandatorisch.
 
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