Zu viel oder zu wenig Strom für E-Autos? Und woher eigentlich?

Nun, es geht um bestehende Anlagen. 12 MW sehe ich nicht. Das ist auch ein trügerischer Wert. Wann liefert die Anlage das denn? Ein Kraftwerk luiefert das tatsächlich, Wind zum geringen Teil. Das ist die Maximalleistung die nicht in eine Rechnung einfließen kann.
Solar und Wind sind kaum regelbar, man KÖNNTE sie höchstens runterregeln. Und das nur, wenn sie bereits nennenswert etwas liefern. Wer kann Solar regeln? Das ist erst in Planung, Solar per Internet abzuschalten.
Bei Windstille regelt sich gar nichts, hochfahren geht nicht. Bei zuviel Wind kann man nicht runterfahren sondern man muß abschalten.
Sollte Solar einmal mehr als der Bedarf im Hochsommer liefern müßte man eine Zwangstrennung einführen oder exportieren, falls den Strom jemand abnimmt. Da Solar nicht viel beiträgt besteht diese Gefahr vorerst nicht.
Nicht gelieferte Windenergie muß bezahlt werden, ein Unding das auch eine versteckte Subvention darstellt
Wie wäre es mit 13 MW? https://www.cleanthinking.de/ge-erreicht-mit-windturbine-haliade-x-die-13-megawatt-klasse/ Die Nennleistung liefern Onshoreanlagen ab 12/13 m/s Windgeschwindigkeit. Die Auslegungswindgeschwindigkeit ist eher bei 6-8 m/s.

Solar und Wind kann man wunderbar regeln. Da es um eine Überproduktion geht, ist damit natürlich RUNTERregeln gemeint. WKAs werden aus dem Wind gepitcht/gebremst und PV-Anlagen lassen sich über den Wechselrichter/die Leistungselektronik abschalten. Das ist technisch trivial. Größere Anlagen müssen bereits jetzt für genau solche Fälle fernsteuerbar sein. Wann abgeregelt wird, entscheiden die Übertragungsnetzbetreiber.

Dass wir im Winter weniger EE-Strom erzeugen, ist übrigens ein Mythos, denn im Winter weht mehr Wind. https://www.smard.de/page/home/topic-article/444/202398
 
Gut, Lamellen haben wir nicht
Man kann alles machen.
Es gibt auch schwenkbare, große Solarpanele, Wasserkühlung, Frontplattenheizung, ...

Warum wird das alles zerredet?
Wir könnten den ganzen privaten Verkehr längst auf E-Betrieb umgestellt und die Überlandleitungen gekappt haben, wen es nicht immer solche haben-wir-nicht-gibt-es-nicht Bedenkenträger hätten.

Fortschrittsbremsen gibt es überall, man denke nur an das E-Auto.

Und es gibt auch große Akkuzentralen.
Man muß sie eben einmal bauen und das kostet.

Wäre schwer machbar, da freiwillig. Im übrigen würde es die teure Technik weiter verteuern.
Und?
Ein Turbo verteuert so eine Benzinkutsche um 2.000 EUR mit Anbauten.
Die sind fast in jedem Benzin-/ Diesel-Auto heute drin.

Und wie steuert sich das Ganze? Wer entscheidet, wann gedrosselt wird?
Wie gesagt, die Steuerung ist kein Hindernis.
Speicher wird immer wieder genannt. Wir haben sie nicht und selbst wenn wir welche bauen würden wären sie auch in 10 Jahren nicht nennenswert vorhanden.
Siehe oben.
Es kostet eben.
Würde natürlich den Strom weiter verteuern mit den heutigen technischen Möglichkeiten. Dazu ist das Thema zu wenig erforscht.
Erforscht ist alles.
Was solen wir denn noch erforschen:
Akkus,
Leitungen,
Isolatoren?

Das hat die Physik teilweise schon vor 100 Jahren bis zum Elektronengas durchgekaut.
Das Verbundnetz ist dann nicht mehr brauchbar, wenn es mehrere Länder wie wir machen.
Ähem, das gibt es seit den 70er Jahren und es funktionert hervorragend im TW-Bereich.
Alle großen Kraftwerke sind damit verbunden.

EVN sollte man mal googeln - ich bete nicht alles mehr 20 mal vor.
Im Hochsommer haben alle Überschuß, im Winter alle Mangel.
Siehe oben.
Deutschland denkt eben zu egozentrisch und schaut kaum über den Tellerrand.
Siehe EVN.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube das sind jeweils einzelne Reaktoren und keine ganzen Kraftwerke.
Möchte man meinen, aber es ist tatsächlich das, was die derzeit laufenden Kraftwerke tatsächlich liefern.

Aber wie schon geschrieben, die Reaktoren könnten rein technisch mehr, sogar weit mehr. Dann käme man allerdings - unter zahlreichen anderen Gründen - mit den Prüf- und Wartungszyklen nicht mehr hinterher und auch die Beschaffungs- und Entsorgungskapazitäten für Brennelemente würde schnell kritisch.

Im Hochsommer haben alle Überschuß, im Winter alle Mangel. Ein altes Thema das viel zu wenig bedacht wird.
Und wieder wird "Ich habe mich unzureichend informiert." mit "Keiner denkt mit!!1!!111einseinseinself" verwechselt.
Tatsächlich beschäftigen sich von "B" wie "Bundesnetzagentur" bis "W" wie "Wetterdienst" so ziemlich sämtliche für das Thema relevanten Institutionen schon seit Jahren mit dem Thema.

Ergebnis: Pro Jahr sind im Schnitt zwei Phasen der sogenannten Dunkelflaute zu befürchten, mit einer kombinierten Dauer von 45 Minuten, auftretend in windstillen Winternächten. Und das Schlimmste, was dann passieren kann ist, dass vielleicht selektierte, unkritische Industrieanlagen für diesen Zeitraum den Nachtbetrieb (!) unterbrechen müssen.

Und dieses "vielleicht" ist ein ganz dickes, weil die Industrieverbände bereits verlauten ließen, dass sie selbst da gar kein so großes Problem sehen: Überall dort, wo man auch die kleinsten Produktionsausfälle vermeiden wolle, wäre ohnehin eine Eigenversorgung von einer Stunde bis acht Stunden vorgesehen.

Man sollte die Dinge nicht durcheinanderbringen: Wenn wir punktuell Strom aus dem Ausland einkaufen, ist das eine Komfortlösung, keine Katastrophenhilfe.
Selbstverständlich wird angestrebt, dass es einen EU-weiten (besser sogar weltweiten), gut vernetzten Stromaustausch gibt - nicht nur, um selbst die kleinste Störungen zu vermeiden, sondern auch um die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. Wenn irgendwo bei kräftigem Wind die Sonne lacht und Strom erzeugt wird, der dort gar nicht verwertet werden kann, während es anderswo windstill und bewölkt ist und die Grundlastsicherung einspringen muss, ist das selbstredend kein erstrebenswerter Zustand.

Wenn man in diesem Zusammenhang unbedingt etwas befürchten will, dann doch eher, dass zukünftig einige Länder und/oder Regionen lieber am Tropf der anderen EU-Erzeuger hängen, statt selbst Kapazitäten auszubauen, die sich gerade bei ihnen anbieten würden. Daher sollte bereits jetzt angefangen werden, entsprechende rechtliche Regelungen auszuarbeiten und verbindliche Zeitpläne aufzustellen. Gerade mit Blick auf die üblichen Verdächtigen, die gerne Nutznießer der EU sind, sich aber ansonsten bei jeder Gelegenheit ausklinken.
 
Kenne da andere Zahlen. Wenn noch nicht mal ein drittel bleibt sollen ein paar Abschaltungen genügen?
Wie kommst du auf ein Drittel? Das geht aus den dortigen Zahlen - die übrigens mit denen der Bundesnetzagentur identisch sind - doch gar nicht hervor?

Das Einzige, was komplett ausfallen kann, ist Solarenergie. Die macht nicht einmal 9% der Stromerzeugung aus, und dass sie in der Nacht nichts beiträgt, ist selbsterklärend und daher im Energiemix grundsätzlich berücksichtigt.
Eine komplette, deutschlandweite Windstille hingegen wird man nie erleben. Wenn bei Hinterhupfingen die Windräder stillstehen, kann bei Kuddelmuddelsdorf trotzdem eine steife Brise wehen; von Offshore-Anlagen ganz zu schweigen.

Wie ich hier schon einmal erläutert habe: Derzeit können wir sogar während Dunkelflauten Energie exportieren, weil im Energiemix konventionelle Kraftwerke noch immer stark vertreten sind und nicht so genau skalieren, dass sie nur das Defizit regenerativer Erzeugung ausgleichen. Diesen Luxus wird es nicht mehr geben, wenn konventionelle Kraftwerke weiter zurückgebaut werden, jedoch kannst du davon ausgehen, dass die Grundlastsicherung nicht angerührt wird. Das ist (siehe ein paar Beiträge zuvor) schon gesetzlich nicht möglich: bevor die Energiesicherheit nicht anderweitig gewährleistet ist, *dürfen* gar keine weiteren konventionellen Anlagen zur Abschaltung designiert werden, selbst wenn in Politik und Wirtschaft irgend jemand so dämlich wäre, das überhaupt zu wollen.

Sicherlich gibt es auch in Deutschland eine Handvoll Öko-Faschisten, die gerne dauerhaft Biwak machen, rohes Gras essen und verwilderte Hauskatzen mit der Steinkeule jagen würden, wenn dafür alle konventionellen Kraftwerke sofort abgeschaltet werden, nur haben die nachvollziehbarerweise eher keine so große Lobby. :D

Ansonsten gilt das, was ich schon mehrfach schrieb: Unken kann man viel. So lange mir jedoch niemand konkret benennen kann, wo und wann wie viel Leistung fehlen soll und warum, gehe ich davon aus, dass die durch zahlreiche Experten und Studien ausgearbeiteten und nachprüfbaren Zahlen korrekt sind. Insbesondere dann, wenn sie so spezifisch sind, dass ich sie notfalls selbst nachrechnen kann.
 
Wichtig ist es vor allem, unverzüglich mit dem Kohleausstieg zu beginnen", sagte Fraktionschef Anton Hofreiter unserer Redaktion. "Wir wollen schon zu Beginn der nächsten Legislaturperiode den Ausstieg aus den 20 schmutzigsten Kohlekraftwerken",
Ohne Kontext, Zeitpunkt der Aussage etc. kann man das auch nicht beurteilen. Wie wär's denn mal mit einem Direktlink? Oder erwartest du jetzt, dass wir uns bei RP Online alles durchlesen, was der Herr Hofreiter jemals von sich gegeben hat? :stick:

Und angesichts von 130 aktiven Kohlekraftwerken in Deutschland, von denen lediglich die 20 unsaubersten abgeschaltet werden sollen, während gleichzeitig neue errichtet werden ... Wo siehst du das grundsätzliche Problem? Das ist in der Breite eine Modernisierung von Altanlagen.

Grunsätzlich wäre ich dir sehr verbunden, wenn du aufhören könntest, hier ständig programmatische Brocken reinzuwerfen. Baue doch bitte zur Abwechslung mal eine schlüssige Argumentationsstruktur auf: "Der und der fordert das und das [Quelle beifügen], was ich aus diesem und jenem Grund für problematisch halte, und zwar aufgrund dieser Zahlen [Quelle beifügen]."
 
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Wir schauen uns KW 1-4 an und werfen dein Argument weg.
Denn es wäre natürlich sehr schlau auf eine volatile Energieerzeugung zu wechseln. Soll Wind etwa die Grundlast ersetzen?
Ja, (unter anderem) Wind soll die Grundlastsicherung ersetzen. Jedoch erst auf lange Sicht. Es kann, darf und wird keine Grundlastdeckung abgebaut, wenn diese nicht durch vergleichbar sichere Erzeuger ersetzt wurde.
Dafür haben wir ein Energiesicherungsgesetz und grundlastsichernde Überkapazität. Und das diese grundsätzlich funktioniert, bemerkst du daran, dass es in den Kalenderwochen 1 bis 4 auch in diesem Jahr nirgendwo Notabschaltungen gab, obwohl an fünf Tagen (Nicht fünf Tage lang!) der Stromverbauch über der Stromerzeugung lag.

Es gibt gute Gründe, die Leistung der zur Grundlastsicherung grundsätzlich vorhandenen und ohne gleichwertigen Ersatz vor Stilllegung geschützten, witterungsunabhängigen Kraftwerke nicht hochzufahren, obwohl man das könnte.

1.) Man konnte die Flaute aus Speichern füllen. Das geht bereits jetzt ganz gut, wenn - wie in der Regel der Fall - das Defizit nicht sehr groß ist oder nur kurzfristig ausfällt. Allein die Kapazität der klassischen Pumpspeicherkraftwerke ist nicht ohne, ergänzt durch etliche Batteriespeicherkraftwerke. Dazu kommt noch eine Reihe von Speicherkraftwerke mit anderen Verfahren.

2.) Man konnte Strom aus den Ausland günstiger beziehen oder hat sogar noch zu erfüllende Optionen auf Lieferung. Denn wie dir vielleicht einleuchtet, ist es einfacher und wirtschaftlicher, mal ein paar kWh aus dem Ausland zu beziehen, als für die Überbrückung einer nur wenige Stunden oder gar nur wenige Minuten andauernden Flaute Kraftwerke hochzufahren, wenn die Kisten gleich darauf wieder auf Regelbetrieb heruntergefahren werden müssen.

Ich erinnere zudem an die ein paar Beiträge zuvor angegebene Statistik: Die Jahre, in denen Deutschland mehr Strom importiert als exportiert hat, lagen lange vor Beschluss und Umsetzung der Energiewende. Welche "volatilen Energieerzeuger" (sic!) waren deiner Ansicht nach Schuld daran, als alles noch auf Kohle und Kernkraft basierte und erneuerbare Energieerzeuger absolute Exoten mit ein paar Promille Anteil waren?

Kurz gesagt, ein grundlegendes Verständnis von Kraftwerktechnik und Energiewirtschaft ist nötig, wenn man sich mit möglichen Problemen auseinandersetzen will. Dir werden hier detaillierte Erklärungen gegeben und und du reagierst mantraartig mit Schlagzeilen und Diagrammen, deren Hintergründe du nicht vollumfänglich erfasst bzw. nachverfolgt hast. So macht die Diskussion kein Vergnügen und führt auch nirgendwo hin.
 
Nehmen wir die Nacht vom 23 auf 24 März.
Da lag Wind bei ca 10.000 MWh
Der Verbrauch bei 65MWh
Den % Satz muß ich nicht ausrechen, man sieht auf einen Blick, das Netz wäre zusammengebrochen.
Bringe den Satz bitte zu Ende: "..., das Netz wäre zusammengebrochen, wenn / wenn nicht ..."

Welche Energieerzeugung hatte das den Hauptteil zu bestreiten?
Konventionelle. Wie es der derzeitige Energiemix vorsieht.

Noch einmal zum mitschreiben oder ggf. nachsprechen: Konventionelle Erzeuger zur Grundlastsicherung werden laut Gesetz in dem Umfang ersetzt, wie sie ersetzt werden können.

Und wieso war es so wenig Wind, obwohl er nach Meinungen hier doch zur Zeit recht gut wehen müßte?
Am fraglichen Tag hatten wir in Deutschland durchaus Wind, sagt die Wetteraufzeichnung. Das Problem ist das, es ich für Windkrafterzeuger nicht rechnet, ihn zu erzeugen bzw. einzuspeisen, wenn die vorhandenen Kohlekraftwerke laufen und der Einspeisepreis gedrückt wird.

Deshalb meinte ich ja bereits: Um ein tatsächliches Bild zu bekommen, muss du die Zahlen für Erzeugung und Verbrauch mit der Wetterleistung und den Marktdaten abgleichen. Sonst kannst du nicht beurteilen, wer jetzt wann und warum wie viel oder wenig zur Gesamterzeugung beigetragen hat.

Da Windkraft aus der EEG-Umlage gefallen ist, muss es sie am Strommarkt mit Kohle konkurrieren, die widersinnigerweise weiterhin von der EEG-Umlage bedacht wird und - wie weiter oben dargelegt - zusätzlich subventioniert wird. Deshalb steht das Auslaufen der Umlage bei Wind ja auch so in der Kritik.
Wenn nun Kohlekraftwerke hochfahren, um fehlenden Solarstom auszugleichen, skaliert das auch nicht exakt. Der (nachts entlastete) Markt wird in diesem Moment mit Kohlestrom geflutet. Es rechnet sich für Windkraftbetreiber einfach nicht, in diesem Moment einzuspeisen, was sie eigentlich könnten. Deshalb ist das abgebildete Defizit größer als das eigentliche.

Am 25. März war es leider schon wieder so. Hm, manche meinen ja es käme nur 2 mal im Jahr vor für eine dreiviertel Stunde.
Welcher Teil von "durchschnittlich" war für dich unverständlich?
Und dass die Diagramme nicht nur Flauten, sondern auch Einspeiseverhältnisse abbilden, habe ich auch schon mehrfach versucht dir zu erklären.

Versuchen wir es mal etwas einfacher: Die Erzeugerleistung konventioneller Kraftwerke liegt derzeit bei über 100 Gigawatt, während in der Spitze nicht einmal 80 Gigawatt benötigt werden. Sprich, man könnte mindestens 10 oder sogar 20 Gigawatt in konventionellen Kraftwerken dauerhaft vom Netz nehmen und hätte immer noch kein Problem, selbst wenn auf magische Weise alle regenerativen Erzeuger verschwinden sollten.
Die sind aber da und werden trotz aller Hürden weiter ausgebaut. Sprich, es kann sukzessive auch mehr konventionelle Erzeugerleistung ersetzt werden.

Es darf lediglich nicht mehr abgebaut werden, als erforderlich ist, um das jeweils maximal erwartbare Defizit temporär nicht liefernder regenerativer Quellen auszugleichen. Das bedeutet für den von dir breitgetretenen Worst-Case: Schon jetzt ist rund ein Drittel der konventionellen Energiezeugung so überflüssig wie der Dödel am Papst, läuft aber trotzdem subventioniert weiter und verzerrt den Markt, auf dem sich regenerative Erzeuger behaupten sollen.
 
Ach, du gehst nicht bezahlen? Wartest nie an der Kasse oder - zu Stoßzeiten - auch an der Säule selbst?
Interessant ...

Stoppe doch spaßeshalber mal die Zeiten, die du tatsächlich pro Woche/Monat für den kompletten Vorgang an Tankstellen zubringst. Dann kann man praxisnah vergleichen, was du in derselben Zeit laden könntest (Ohne beim Ladevorgang dabei sein zu müssen ...) und wie viele Kilometer du mit diesen Ladungen schaffst.

Es kann natürlich sein, das deine individuellen Fahrstrecken/-zeiten auf dem jetzigen Stand der Akkukapazitäten/Ladeinfrastruktur noch klar für einen Verbrenner sprechen. Bei mir ist das beispielsweise der Fall, weshalb ich in Sachen E-Mobilität auch keinesfalls fanatisch bin. Wer (noch) nicht auf E-Mobilität umsteigen kann, bei dem geht's halt nicht. Das soll ja auch gar nicht von heute auf morgen geschehen.

Allerdings stört es mich, wenn aus dem individuellen Sachverhalt ein grundsätzliches Problem konstruiert wird, längst vorhandene Zahlen und Fakten ignoriert werden und scheinbar gar nicht bekannt ist, welche technischen Möglichkeiten es überhaupt gibt.


Öffentliches Straßenland befindet sich in öffentlicher Hand. Wenn das jetzt nach Kupferverstärkung, Glasfaser, Fernsehkabel, mehr Glasfaser und was weiß ich noch zum zigsten Mal aufgegraben wird, kann ich da keine bauliche Hürde erkennen.


Weil bis dato keine Notwendigkeit bestand, Außenbereiche mit Ladebuchsen zu versehen?

Versicherungstechnisch ist das keine Hürde, es gelten die gleichen Bestimmungen wie für öffentlich zugängliche Außensteckdosen - deshalb habe ich die ja ins Spiel gebracht. Das Format würde selbstverständlich nicht einer normalen Steckdose entsprechen; da braucht man schon eine andere Versenkung, Abschirmung und Absicherung. Der Installationsaufwand ist jedoch, abgesehen von den Erdarbeiten, wieder identisch. Das darfst du einem alten Elektroingenieur ruhig glauben. :stick:


Das haben die Leute auch gesagt, als die ersten Verbrennungsfahrzeuge aufkamen und man Kraftstoff noch in Apotheken kaufen musste.
Sie haben es wieder gesagt, als in den 50er Jahren der Auto-Boom begann und es darum ging, die heute gewohnte Abdeckung von Tankstellen mit mehreren Zapfsäulen zu erreichen. Das ging auch alles baulich, technisch, wegen Brand- und Bodenschutz, den Versicherungen und aus zig anderen (von Kritikern nicht näher definierten Gründen) überhaupt nicht - bis es dann doch ging.

Das einzigen realen Probleme sind gegenläufige Interessen und schlichte Gewohnheit.


Zu langsam ausgebaute E-Mobilität hat noch niemanden umgebracht. Radioaktives Material hingegen schon. :D
ich denke mal die Ressourcengewinnung für die „Rasierer“ hat schon mehr tote gefordert... aber egal.

du kannst auch Glasfaser nicht mit einem komplett neuen Stromnetz vergleichen, welches in gewisser Weise auch autark funktionieren muss.

das ist absurd. Abgesehen von dem Strombedarf, der nicht gedeckt werden kann.
 
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