News Zu hohe Reparaturkosten bei Elektrofahrzeugen: Hertz verkauft 20.000 Modelle

Stimmt, die hat schließlich dafür gesorgt, dass Verbrenner noch möglichst lange rentabel bleiben. Das hat den Autobauern auch sicher so gar nicht gefallen.
Wenn man sich die aktuelle Gesetzgebung anschaut, dann werden Fahrzeuge vor allem deshab so teuer, weil immer mehr absurder Mist zur Pflicht wird. Billige Kleinwagen entfallen. Mein letztes neues Auto kostete mich 8000,-€ neu, hat 300.000km ohne Ausfall gehalten und war von Betriebskosten und Zuverlässigkeit so unerreicht, das ich den kleinen Drittwagen zu lieben begann und eigentlich nur noch nutze. Sowas gibt es aber nicht mehr.

Ich warte darum auf die LTE-Klasse, da wird es dann wieder billige Fahrzeuge geben. Ich versenke doch nicht zigtausend Euro in einem Fahrzeug. Ich rechne immer alle Kosten in Arbeitsstunden um und dann mache ich doch lieber frei anstatt Geld zu verschwenden.
 
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Hm, dachte Hybride würden eher positiv sein, weil...
Im zitierten Post ging es um die Brandgefahr. Da sind Akku+Benzintank natürlich doppelt ungünstig.
Ich kenne Hybrid so, dass du einen kleinen Elektromotor für den Stadtverkehr hast und der Verbrenner einschaltet, wenn du Leistung brauchst. Der Akku muss dann separat aufgeladen werden.
Sowas wird gerne als Firmenwagen gekauft. Nur lädt den keiner auf. Du schleppst also 300kg Batterie nutzlos mit dir herum und fährst nur Verbrenner.
Nur weil die Firmenwagen nicht geladen wurden gibt es deswegen nicht nur schlechte Plugins. VW mit den GTEs und Hyundai haben sinnvollen Plug-Ins gebaut, Mittelklassewagen mit 100-150PS Verbrenner die auch im Benzinbetrieb noch sparsam sind.
Wenn man die tatsächlich lädt sind sie imo tatsächlich ein guter Kompromiss. Jedenfalls empfinde ich meinen (aus aus Technikinteresse gekauften) A3 als einen solchen und die Vereinskollegen mit (wirklich rein wegen Betriebskosten gekauften) Kia/Hyundai ebenfalls.
Ja, so habe ich sie jetzt auch kennengelernt. Vorgestellt hatte ich mir das anders und ich war echt enttäuscht. Ist einfach ein Verbrenner mit einem schmalbrüstigen E-Motor und einem kleinen Akku. Die größte Errungenschaft daran ist die Rekuperation und das das Ding in der Stadt potenziell leiser ist. Ob erstere das erhöhte Gewicht ausgleicht, weiß ich aber nicht.
Ein Hybrid ohne Stecker ist im Stadtverkehr nachweislich sparsamer als einer ohne Akku. Musst du dir nur beliebige Tests das Prius für ansehen.
Die mit größerem Akku weil Plug-In verbrauchen afaik in der Stadt selbst ungeladen immer noch weniger als die ganz ohne Akku, sinnvoller weise sind sie es ja aber gar nicht.
 
Ich warte darum auf die LTE-Klasse, da wird es dann wieder billige Fahrzeuge geben. Ich versenke doch nicht zigtausend Euro in einem Fahrzeug. Ich rechne immer alle Kosten in Arbeitsstunden um und dann mache ich doch lieber frei anstatt Geld zu verschwenden.
Der Wiederverkaufswert ist auch katastrophal. E-Autos sind im Moment ein Geldgrab.
 
So viele Vorteile E-Autos auch haben auch so viele Nachteile gibt es. So langsam scheint die Blase bzw der Wunschdenken das dies die Zukunft ist zu platzen ! Zu Teuer. (Reichweite zu gering gerade im Winter ein großes Thema) und Ordentlich Laden ist auch noch so ein Thema für sich.

Ich habe nichts gegen E-Autos, jeder Antriebskonzept hat seine Vorteile aber Aktuell sehe ich für mich persönlich in sachen E-Antrieb mehr Nachteile

Finde ich sehr schade.

Von den hier genannten Nachteilen scheint aber keiner direkt mit dem Antriebskonzept zusammenzuhängen. Ein 2,5 Tonner mit <5 s 0-100 macht in den Händen von Leuten, die das nicht gewöhnt sind, mehr Unfälle? Das gilt auch für Verbrenner. Ist da halt nur etwas ungewöhnlich, das Platzangebot eines Golf mit der Leermasse eines LKW und der Performance eines Sportwagen zu kombinieren. Und die hohen Reperaturkosten werden sogar direkt nur für Tesla genannt und sind auch von sämtlichen Experten erwartet worden: Tesla arbeitet mit extrem großer Modularisierung um Kosten in der Herstellung (und auch etwas Gewicht) zu sparen. Das macht aber Reparaturen für Werkstätten deutlich teurer, weil die nur noch große Baugruppen (ganzer Antrieb, halbe Vorder-/Hinterwagen) am Stück austauschen können, anstatt Einzelteile für ein paar 100 €. Ganz abgesehen davon, dass freie Werkstätten, die Tesla machen, afaik immer noch die Ausnahme sind - und sich als Mietwagenunternehmen die Preise und Wartezeiten von Vertragshändlern anzutun ist natürlich keine gute Idee.


Die Halbwharheit in Deutschalnd: Elektroauto ist fossiler Antrieb mit extra Schritten.

Benzin an der Tanke in Deutschland sind 17.000.000 Tonnen im Jahr.

Angezündet sind das 714.000.000.000.000 Joule (bzw. Watt) Energie. Nur als Relation, das ist der Output von knapp 60 Atomkraftwerken, oder 50.000 WIndrädern in der Nordsee. Aktuell bauen wir ca. 600 pro Jahr in Deutschland.

Batterieautos bringen einen wesentlich größeren Teil der bereitsgestellten Energie auf die Straße. Beim aktuellen Spritmonitorschnitt von 5,4 kg Benzin zu 18,2 kWh pro 100 km werden aus den 17 Mt also 57 TWh und nicht 198 TWh (=714.000.000.000.000.000 Wattsekunden).

Trotzdem ist das natürlich eine Hausnummer, wenn man bedenkt, dass wir parallel zum steigenden Verbrauch der Wärmepumpen und der wasserstoffverbrauchenden Schwer- und Chemieindustrie immer noch 197 TWh an fossiler Verstromung durch Erneuerbare ersetzen müssen, bevor irgend ein mit Netzanbindung aufgelandenes Batterieauto zum ersten Mal einen klimafreundlichen Meter fahren wird. Noch einmal mehr, wenn die energieintensive Industrie wieder hochgefahren und nicht auf ihrem 2023er Niveau belassen werden soll.

Dass das innerhalb der lebensdauer aktueller PKW gelingt, darf bezweifelt werden. Von 2023 wurden gerade einmal 18 TWh sauberen Strom mehr als 2022 erzeugt und davon gingen 16,9 TWh auf die Windkraft zurück, deren Output um 13,5% stieg, obwohl nur 3,6% zusätzliche Leistung installiert wurden. Das heißt selbst wenn die neuen Anlagen alle am 1.1.2023 ans Netz gegangen wären, würden nur 4,5 TWh auf den Neubau enftfallen, real werden es wohl weniger als 2,5 TWh. Der Rest war einfach nur Glück mit dem Wetter. Schlägt man die +1,1 TWh aus anderen Quellen obendrauf, würde es beim 2023er Ausbautempo also bis 2077 dauern, ehe wir Kohle- und Gaskraftwerke ersetzt haben und uns darüber Gedanken machen dürfen, was mit schwerer zu erreichenden fossilen Verbrauchern z.B. auf den Straßen (oder auf dem Wasser oder in der Luft) geschehen soll.
Und deswegen meine Damen und Herren, wird in Cyberpunk immer noch 911er gefahren.


Wie sollen die das denn machen? Das ist einfach Physik. Das kommt aufgrund der Effizienz.
Im Winter benötigst du mehr Energie. Sei es durch schnee auf der Strasse, sei es durch die Winterreifen welche höheren Rollwiderstand haben und sei es durch die Heizung.

Also meine Heizung braucht keinen zusätzlichen Sprit, meine Reifen scheinen auch nicht nennenswert schlechter abzurollen (wieso auch? Winterreifen sind dazu da, um bei niedrigeren Temperaturen den GLEICHEN Grip zu haben) und Schnee gibt es derart selten, dass er wohl nur bei den allerwenigsten ins Gewicht fallen sollte. Unterm Strich habe ich im Sommerreifen-Halbjahr 6,43 l / 100 km und im Winterreifenhalbjahr 6,63 / 100 km. Also circa 650-760 km Reichweite statt 670-780 km (bis Warnung - inklusive geschätzter Reserve), was nun wirklich kein Problem ist.

(Und der Unterschied dürfte ohnehin eher daran liegen, dass im Sommerschnitt ettliche 100 km auf abgelegenen Mittelmeer-Landstraßen dazukommen, wo man über längere Strecken sehr konstant 70-90 fährt und 800 km zwischen Tankfüllungen schafft. In Deutschland dagegen hat man ja die Wahl zwischen viel höherem Verbrauch bei ständigem Wechsel zwischen 30/50/70/80/100 wegen willkürlicher Tempolimits und Ansiedlungen an jedem freien Meter Straße sowie einem gewissen Umweg über die Autobahn, wo man mit 110-130 und wenigstens nur leichtem Mehrverbrauch in gleicher Zeit zum Ziel kommt.)


Alleine ein defektes kleines elektronisches Bauteil in der Vergaserregelung am damals nagelneuen BMW meines Onkels auszuwechseln, hat ein Vermögen gekostet.

elektronische VERGASERregelung? WTF?


Ich kenne Hybrid so, dass du einen kleinen Elektromotor für den Stadtverkehr hast und der Verbrenner einschaltet, wenn du Leistung brauchst.

Hybrid gibt es in x-verschiedenen Formen. Angefangen vom Micro-Hybrid, bei dem im Prinzip nur eine leicht modifizierte Lichtmaschine für mehr Motorbremswirkung/etwas Boost sorgt über diverse klassischn Voll-Hybride (z.B. Toyota), bei denen meist beide Motoren laufen und die E-Technik dafür sorgt, dass der Verbrenner mit relativ konstanter und optimaler Last arbeitet bis hin zu seriellen Hybriden, die im Prinzip Batterieautos mit Onboard-Generator sind. Und alle diese Varianten gibt es jeweils mit und ohne Möglichkeit, eine Batterie wechselnder Größe auch extern aufzuladen.

Extern laden ist dabei natürlich selten verkehrt (aber oft auch ohne Klimanutzen), ob der Rest Sinn macht hängt vom Nutzungsszenario ab. Je mehr Hybridaufwand, desto mehr Energie wird bei der Herstellung verbraucht und desto mehr Masse und Volumen wird zusätzlich mit sich herumgeschleppt, was auf Langstreckenfahrten die Ökobilanz gegenüber einem reinen Verbrenner verschlechter. Um so größer ist aber auch der Effizienzvorteil in hügeligem Gelände und bei Stop & Go. Umgekehrt konkurriert der Hybrid da aber mit reinen Batterieautos, die sich Gewicht, Platz und Kosten für den Verbrennungsmotor sparen und genug Reichweite für die in Innenstädten üblichen Strecken haben. Ganz abgesehen davon, dass man dort eigentlich Fahrrad oder ÖPNV nehmen sollte. Abseits einiger Japaner gibt es deswegen in Deutschland quasi nur noch zwei Arten von Hybriden:
- Plug-Ins, die eingeschränkt als Batterieauto auf Kurzstrecke funktionieren und einen noch ganz passablen Langstrecken-Verbrenner darstellen, dabei aber ökonomisch oder ökologisch günstiger sind, als zwei Autos zu kaufen.
- Steuervermeidungstricks bei denen die ganze Hybridtechnik nur zum Abgreifen der Bevorteilungen dient, die VW & Co beScheuerten Gesetze geschrieben haben.


Im zitierten Post ging es um die Brandgefahr. Da sind Akku+Benzintank natürlich doppelt ungünstig.

Afaik nutzen die meisten Hybriden relativ kleine Batterien, die auf hohe Stromstärken ausgerichtet sind. Toyota hat zumindest bis vor kurzem sogar noch NiMh verbaut. Da besteht in der Regel keine oder zumindest ein viel, viel geringere Durchgehgefahr als bei den Hochkapazitätszellen, die rein auf eine möglichst hohe reaktive Masse ausgelegt sind. Robustheit hat halt einen ganz anderen Stellenwert, wenn man ständig zwischen Laden und Entladen hin und herspringt und allgemein nur 20 km Reichweite verbaut hat und die teilweise mit 50 bis 100 C belasten muss im Vergleich zu einem Auto mit 400 km Batterie, dass in seiner Hersteller-Ruf-relevanten Lebensdauer sowie maximal 500 Vollzyklen sehen wird und quasi nie über 5 C rausgeht.
 
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Also meine Heizung braucht keinen zusätzlichen Sprit, meine Reifen scheinen auch nicht nennenswert schlechter abzurollen (wieso auch? Winterreifen sind dazu da, um bei niedrigeren Temperaturen den GLEICHEN Grip zu haben) und Schnee gibt es derart selten, dass er wohl nur bei den allerwenigsten ins Gewicht fallen sollte. Unterm Strich habe ich im Sommerreifen-Halbjahr 6,43 l / 100 km und im Winterreifenhalbjahr 6,63 / 100 km. Also circa 650-760 km Reichweite statt 670-780 km (bis Warnung - inklusive geschätzter Reserve), was nun wirklich kein Problem ist.

Du findest also die Ineffizienz von deinem Motor ist in Vorteil? Oke freut mich für dich.
Bitte was? Ein Golf kriege ich für Listpreis <30000€ will mal bitte sehen wo du für den Preis nen neuen Tesla bekommst.
Sag ich ja, Technologieschrott.
Da das Model 3 Gerade einen Facelift hinter sich hat, kriegst du keine Bestandsware. Wenn sie aber Bestandsware haben, kriegst du ein neues M3 für 33-35k.
 
Wenn ein Konzept funktioniert, und Arbeitsplätze und Wirtschaft florieren, dann würde ich auch kein ideologisches Abenteuer starten (Stichwort E-Auto).
Dann müsste man es aber auch nicht andauernd subventionieren.
Das E-Auto war kein Muss, welches sofort und mit aller Macht durchgesetzt werden musste.
Mit aller Macht? Das ist doch albern...
Dasselbe gilt beim Thema Gas. Keiner konnte ahnen, dass Putin sich radikalisiert und ein Nachbarland überfällt. Ich hätte damals auch keine Wende eingeleitet.
Irren kann sich jeder, nur lernen sollte man daraus.
Wenn man sich die aktuelle Gesetzgebung anschaut, dann werden Fahrzeuge vor allem deshab so teuer, weil immer mehr absurder Mist zur Pflicht wird. Billige Kleinwagen entfallen.
Du meinst elektrische? Was wäre das so, was da vorgeschrieben wird? Da habe ich noch nicht viel zu gehört.
Ich versenke doch nicht zigtausend Euro in einem Fahrzeug.
Auf die Idee käme ich auch nicht.
 
Du findest also die Ineffizienz von deinem Motor ist in Vorteil? Oke freut mich für dich.

Wo schreibe ich das? Ich habe lediglich die Eigenschaften des Gesamtpakets aufgeschrieben. Und das Gesamtpaket "Auto" muss eben mitnichten im Winter aufgrund gottgleicher Gesetze mehr verbrauchen.

Wenn es für dich "Ineffizienz" ist, in einem Auto mehr als -5 °C zu haben, dann sei dem halt so. Für mich und übrigens auch für die Zulassungsbehörde ist das ein Sicherheitsmerkmal und dazu beitragende Technik somit nicht ineffizient, sondern ein für den Betrieb zwingend notweniger Energieaufwand. Den kann man somit in einem Batterieauto nicht einfach weglassen, sondern muss ihn unter entsprechenden Bedingungen in die Reichweitenversprechen einplanen.


Du meinst elektrische? Was wäre das so, was da vorgeschrieben wird? Da habe ich noch nicht viel zu gehört.

Vorgeschrieben werden zunehmen mehr elektronische Überwachungs- und Assistenzfunktionen. Ganz selten auch mal was, was tatsächlich der Sicherheit dient und bei Verbrenner mini-Schrittchen für die Abgasaufbereitung. Diese Vorschriften werden von den Herstellern liebend gern als Argument für die explodierenden Preise (nebst Gewichten) vorgeschoben und Petrolheads tragen das weiter, um gegen "die Grünen" zu wettern.

Wenn man sich aber mal anguckt, in welcher Qualität der Elektronikkram implementiert wird, dann stellt man schnell fest, dass ein 100-€-250g-Smartphone bessere Kameras, mehr Rechenleistung, vergleichbare Beschleunigungssensoren und einen größeren Speicher hat als die Pflicht-Assistenztechnik, die an 2000 bis 6000 € höheren Preisen und 300 kg Mehrgewicht Schuld sein soll. Und wie von Zauberhand fahren die ""einheimischen"" Konzerne in angeblich wirtschaftlich schlechten Zeiten Milliardenprofite ein und investieren noch größere Summen in China.
 
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Ich dachte E-Fahrzeuge haben den geringsten Wartungsaufwand?.....
Der Elektromotor ist quasi wartungsfrei. Das ist ein Vorteil gegenüber dem Verbrenner.

Dafür kommt der Akku als potenziell sehr anfälliges Bauteil hinzu. Ein Akkutausch ist kostentechnisch sogar signifikant teurer als ein Motorschaden. Und selbst wenn nichts passiert sind aktuelle Akkus lange durch bevor bei einem Verbrenner (bei normaler Wartung) ein Motorschaden auftritt. Massiver Nachteil gegenüber dem Verbrenner.

Der ganze Rest wie Sensorik, Bremsen, Lenkung, Licht, Infotainment etc. ist genauso wie bei einem Verbrenner. Seltsamerweise ist es aber so, dass in E-Auto standardmäßig oft sogar mehr teure Technik verbaut wird, als in vergleichbare Verbrenner.
 
Wo schreibe ich das? Ich habe lediglich die Eigenschaften des Gesamtpakets aufgeschrieben. Und das Gesamtpaket "Auto" muss eben mitnichten im Winter aufgrund gottgleicher Gesetze mehr verbrauchen.
Entschuldigung, ich dachte du hast den Post welchen du Zitiert hast gelesen.

Also nochmal für dich.

6,43 l / 100 km und im Winterreifenhalbjahr 6,63 / 100 km.

Sind umgerechnet in Benzin:
55.74 kWh / 100 km und in Winterreifenhalbjahr 57.4 kWh / 100 km.

Und umgerechnet in Diesel:
62.94 kWh / 100 km und in Winterreifenhalbjahr 64.9 kWh / 100 km.

So, mein Tesla Model 3 mit dem kleinsten Akku hat rund 60 kWh.
Das Maximum was ich im Sommer geschafft habe waren 480 km (anstelle der 427 WLTP)
Das bedeutet ich hatte einen Sommerverbrauch von 12.5 kWh / 100 km.

Das wenigste was ich geschafft habe war im Winter im Schneematsch. Da habe ich nur 300 km geschafft.
Heisst rund 20 kWh / 100 km.

Das sind jetzt 2 Extreme und nicht die Durchschnittliche Distanz zwischen Sommer und Winter.

Verstehst du jetzt, wieso es Physikalisch gegeben ist, dass du den Winter im Elektroauto aufgrund der Effizienz eher merkst als im Benziner/Diesel?
 
Der Wiederverkaufswert ist auch katastrophal. E-Autos sind im Moment ein Geldgrab.
Für Vermieter scheint es so. Für User wie mich, ein Fahrzeug kaufend und dann bis zum bitteren Ende nutzend, sind Themen wie Wiederverkaufswert völlig egal. Jeder muss darum für sich entscheiden. Just in dem Augenblick, in dem die CO2-Besteuerung die Werte annimmt, die das Bundesumweltamt empfiehlt, brechen Wirtschaftslichkeitsrechnungen von Verbrennern in sich zusammen. Da man heute ein Auto für die nächsten 15 Jahre kauft, würde ich beim Neukauf nicht darauf setzen, dass Benzin in 15 Jahren noch so spottenbillig wie aktuell ist.
 
Soll doch jeder das kaufen was er will/möchte/kann. Was in D oder generell in Europa passiert interessiert global gesehen eh nicht. Von em Markt kann kein Hersteller leben. Nordamerika und Asien.. dort wird Geld gemacht.. nicht in D…. Die können Fördern bis alles zu spät ist, aber erreicht wird dennoch nix.
 
Aber was bringt es mit dem Umstieg auf Elektroautos und nehmen wir mal die schöngeredeten Rechnungen von 30% CO2 Einsparung treffen zu.
Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Davon abgesehen, dass das CO2 Geheule sich als kompletter, absoluter, irrer Nonsens erweisen wird. Die Erkenntnis wird den Deutschen (Mittelstand) in ca 15 Jahren hammerhart treffen.
'Die Industrie ist Schrott und das für mal absolut gar nix'.
Und weil das so ist, fällt es den Entscheidern schwer, sich vernünftig zu erklären, ergo Volldampf für diverse staatsnahe Heilsideologien. Jede Form freier Rede ist potentiell gefährlich und wird beargwöhnt. Das die Mehrheit der Bürger (noch) dahintersteht, ist eine klare Parallele zur DDR-Diktatur.

Die einzigen wirklich brauchbaren Lösungen für putative Erhitzungsprobleme sind diverse Verdunkelungsansätze. D.h. ein Riesensegel auf nem Lagrange Punkt oder Aerosole. Beides ist natürlich Schwachsinn weil bis dahin die Erwärmungsidee sich als Quatsch rausgestellt haben wird aber immerhin haben wir dann Zeit gewonnen und vielleicht was sinnvolles gebaut. Von daher: Lasst uns Transport-Raketenflotten bauen!
 
Für Hertz ist es egal, warum die Kosten der Teslas zu hoch sind, wenn sie zu hoch sind und sich damit kein Gewinn erwirtschaften lässt, dann fliegen sie raus und alles andere macht wirtschaftliche keinen Sinn.

Hertz testet auch die ideologischen Wasser. Denn war die Anschaffung noch eine große Umwelt-Serbstbeweihräucherung, sieht man jetzt dass die Kundennachfrage nicht so hoch war, dass man das in Geld konvertieren kann. Also verkauft man ab und schaut mal wieviel Kritik auf einen einprasselt. Wenn es viel ist, sucht man sich vielleicht wirtschaftlicherere Elektroautos, wenn es wenig ist geht man wieder mehr auf Benzin.

Was globale Erwägungen über CO2 angeht, so kann man den pro Kopf Ausstoß hier ansehen:
Geteilter Platz 35 pro Kopf mit China, das wird man verbessern können, ohne dass es die Wirtschaft in einen Abgrund reißt. Wir haben diese Zahl seit 2016 um 3,5t pro Person gesenkt, also es geht auch so.

Was den absoluten Ausstoß und die Auswirkung auf das Weltklima angeht, so waschen wir allerdings bestenfalls unsere Hände in Unschuld, damit wir später sagen können wir hätte was gemacht. Denn was China und USA raushauen ist unfassbar im Vergleich zu Deutschland und Indien will den gleichen Industirellen Aufstieg beginnen wie China und sind diesen aber noch 20 Jahre hinterher. Soll bedeuten, da wird in Zukunft viel viel mehr CO2 ausgestoßen als Deutschland jemals einsparen kann. Kein Aufruf zur Untätigkeit, aber ein Symbol, dass das was passieren muss mehr sein muss als ein Balkonkraftwerk und ein Elektroauto damit man ruhig schläft.

Was Elektroautos angeht, so kostet ein Benziner 12€ auf 100km und ein Stromer ca. 8€ und im Schnitt fährt ein Deutscher 13.000km im Jahr (Quelle:https://www.kba.de/DE/Statistik/Kra...derfahrleistung/2020/2020_vk_kurzbericht.html). Spart man im Jahr mit dem Elektroauto 520€ Sprit und 142€ Durchschnitts-KFZ Steuer. Wenn man vorher einmal im Jahr zum 500€ Kundendienst angetreten ist, dann keine Sorge, das wird man weiterhin, das wird sich das Autohaus nicht nehmen lassen. "Elektrozündkerzenwechsel", wenn ihr versteht was ich meine. Spule neu aufrollen und so. Angesichts der Anschaffungskosten, zahlt man also drauf. In der Sekunde in der ein Deutscher nicht mit Öko angeben kann und was für ein besserer Mensch er deswegen ist, ist der Moment in dem der Deutsche aufhört draufzuzahlen.
 
Sag ich ja, Technologieschrott.
Da das Model 3 Gerade einen Facelift hinter sich hat, kriegst du keine Bestandsware. Wenn sie aber Bestandsware haben, kriegst du ein neues M3 für 33-35k.
Dann sinds immernoch >10k mehr wie beim Golf, wenn wir schon so anfangen...
Der Golf ist auch ein ziemlich gutes negativ Beispiel, war einfach zu kurz in Entwicklung. Bin die billigere Variante vor kurzem gefahren, das läuft und die Funktionen die ich getestet habe waren allesamt auf dem Niveau von Tesla. Ist zugegebenerweise nicht gerade der Benchmark wenn ich zu den Topperformern schaue aber die spielen auch in anderen Preisklassen.
 
Dann sinds immernoch >10k mehr wie beim Golf, wenn wir schon so anfangen...
Du hast gesagt Listenpreis.
Genau zu dem Preis listet Tesla auf seiner Webseite das Auto.
Ich kann das Bequem von der Couch aus bestellen.
Wenn du beim Golf noch mit Rabatt etc. vom Händler kommst dann machst du nen besseren.
Das hat Tesla leider (noch) nicht nötig. Ich würd mir gerne ein M3 für 25k oder ein MY für 35k holen.
 
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