Zalman CNPS 9700 auf Sockel 1151?

Schmuppes

PC-Selbstbauer(in)
Hallo zusammen,

dies hier ist mein erster Post (habe das Forum schon eine Weile inkognito verfolgt) und ich will trotzdem gleich zur Sache kommen. Ich brauche Euren Rat, weil ich gerade dabei bin einen Upgrade-Plan für meinen in die Jahre gekommenen Core2 Quad-Rechner zu entwerfen.

Ich habe ein begrenztes Budget, aber plane trotzdem mit einem i5-6600k den ich in ein paar Jahren übertakten werde, wenn er irgendwann so langsam an seine Grenzen stößt. Erstmal würde ich aber wohl bei den Herstellerspezifikationen bleiben.
Bisher arbeitet in meinem Rechner ein Zalman CPS 9700 LED ( Zalman CNPS-9700 LED ), der damals einer der besseren Kühler für den Sockel 775 und auch nicht ganz billig war. Ich mag das Teil nach wie vor und sehe auch nicht, dass er irgendwie schwächelt. Die Kühlfinnen sind alle intakt, das Lüfterlager wirkt auch so als sei es frei von Mängeln. Kurzum; ich möchte das Ding nicht nur wegen der finanziellen Beschränkungen gerne behalten.

Laut Hersteller ist der Kühler auch für alle aktuellen Sockel (inklusive aller Skylake-CPUs!) zu gebrauchen. Eine Zeit lang wurde mal ein "Retention Kit", also ein Adapter für die veränderten Lochmaße der neuen Sockel seit der ursprünglichen Markteinführung des Kühlers, verkauft. Ich konnte neulich ein rares Exemplar aus der Konkursmasse eines Computerladens ergattern, was meinen alten Kühler im Prinzip kompatibel zu Sockel 1150/1151 machen sollte. Das Ding sieht folgendermaßen aus: https://www.caseking.de/zalman-zm-cs5b-retention-modul-sockel-775-1156-cpza-036.html

Ich bin sicher, dass die Kühlleistung ausreicht, da der alte Q6700 mit 105 Watt TDP angegeben ist und der i5-6600k etwas darunter liegt. Zumindest ohne Overclocking sollte das doch sicher kein Problem sein. Was mir allerdings Kopfzerbrechen bereitet, ist die Installation des Kühlers. Die Kunststoffhalterung wird direkt mit dem Mainboard verschraubt, was ja kein Problem sein sollte. Der eigentliche Kühler wird dann mit dieser Halterung verschraubt, was damals auch einfach und zügig erledigt war.
Nun machen mir in dem Zusammenhang die Berichte, dass bei zu viel Anzugsmoment bzw Anpressdruck des Kühlkörpers die neuen Prozessoren unter Umständen verformen können. Bin ich besser beraten, mir einen neuen Kühler zu kaufen, dessen Anpressdruck etwa über Federn besser kontrollierbar ist?

Ich danke euch schon jetzt für eine kurze Einschätzung!

Schmuppes
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Probleme bei Skylakes sind großteils auf Transport zurückzuführen, hat auch der PCGH-Test gezeigt. Der 9700 ist jetzt auch nicht das größte Schwergewicht in der Kühlerriege. Ein Noctua NH-D15 ist immerhin fast doppelt so schwer (750g vs. 1350g). Also technisch denke ich spricht nichts dagegen. Man muss ja außerdem nicht alle Schrauben mit Gewalt anziehen bis nichts mehr geht. :)
 
Hallo,

die Schäden, die an Skylake CPU´s entstanden sind, wurden durch den Transport hervorgerufen. Wenn du deinen PC also nicht so oft transportieren musst hätte ich da keine Bedenken. Wenn ein PC per Post versendet wird, wirken ja auch ziemliche Kräfte, die Zusteller gehen damit ja nicht gerade vorsichtig um. Ich würde ihn jedoch zu Transportzwecken zur Sicherheit demontieren.

Gruß Justin
 
Dann bin ich beruhigt, werde es riskieren und drauf vertrauen, dass die Retention Kits den richtigen Abstand zum Heatspreader haben und das Anzugsmoment auch auf dem Skylake passt. Danke für eure Einschätzungen!
 
Zurück