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Mac OS X 10.5 (Leopard) [Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Mac OS X v10.5
Diese Version wird seit 26. Oktober 2007 ausgeliefert, nachdem sie aus Kapazitätsgründen (zur rechtzeitigen Fertigstellung des Mobiltelefons iPhone) um etwa ein halbes Jahr verschoben wurde.
Mac OS X v10.5 wird von allen Apple-Computern mit Intel-Prozessoren unterstützt. Ebenso läuft es auf allen Rechnern mit PowerPC-Prozessoren der vierten oder fünften Generation (PowerPC G4 und G5). Für G4-Rechner wird eine Taktfrequenz von mindestens 867 MHz angegeben. Apple nennt weiterhin ein DVD-Laufwerk, 512 MB RAM und einen fest verbauten FireWire-Anschluss als Systemvoraussetzungen. Zu den größten Neuerungen gehört, abgesehen von einer modernisierten Oberfläche (transparente Menüleiste, dreidimensionales Dock mit Stacks, virtuelle Arbeitsbereiche Spaces, einheitliches Layout, neue Icons) unter anderem ein neuer Finder mit neuer Seitenleiste, der Ansicht Cover Flow, der Dateivorschau Quick Look (= Übersicht) sowie der Möglichkeit, auch andere Rechner im Netz zu durchsuchen. Außerdem ist eine Datensicherungssoftware, Time Machine, integriert. Boot Camp ermöglicht auf Intel-basierten Macs die Installation von Microsoft Windows (ab Version Windows XP Service Pack 2) parallel zu der von Mac OS X auf einer gesonderten Partition (Volume). Leopard ermöglicht außerdem den 64-Bit-Betrieb bei Applikationen mit grafischer Benutzeroberfläche. Weitere größere Neuerungen finden sich zudem in Safari, Mail, iCal, iChat, Vorschau und der Kindersicherung.
Leopard erfüllt als erstes BSD-Derivat überhaupt die kommerzielle Zertifizierung Single Unix Specification ’03 der Open Group und darf daher den Markennamen „UNIX“ tragen.[9]
Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) [Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Mac OS X v10.6
Nach einer Ankündigung von Apple auf der WWDC vom 9. Juni 2008 wird die kommende Betriebssystem-Version hauptsächlich Verbesserungen des Vorgängersystems bieten und nur wenige neue Funktionen integrieren[10]. Das Hauptaugenmerk bei Snow Leopard wird in der verbesserten Ausnutzung aktueller Computerhardware liegen.
So soll mit Grand Central und der Open Computing Language eine signifikante Leistungssteigerung durch die Vereinigung von Multicore-Hauptprozessoren mit leistungsfähigen Grafikprozessoren (GPGPU) unter einer zentralen Programmierschnittstelle erreicht werden. Außerdem wird es eine erweiterte 64-Bit-Unterstützung im Betriebssystemkernel geben. QuickTime X wird moderne Multimediacodecs besser unterstützen und zudem leistungsfähiger werden. Schließlich ist eine native Unterstützung von Microsoft Exchange 2007 in den Applikationen Mail, Adressbuch und iCal vorgesehen[11]. Die Serverversion von Mac OS X 10.6 Snow Leopard wird zudem das Dateisystem ZFS vollständig unterstützen.
Laut Apple soll Snow Leopard im ersten Quartal 2009 erscheinen.