XHamster: Der umstrittenen Porno-Site droht eine Netzsperre

1. Pornografie ist erstmal eines: legal und nicht verboten (strafbare Inhalte ausgenommen). Du möchtest also etwas legales verbieten und fragst mich warum es in keinem Verhältnis steht...okay, das lasse ich so stehen.
Habe ich von einen generellen Verbot von Pornografie geschrieben? Nein.
2. Es ist abstrakt da der Schädliche Einfluss nicht belegt ist.
Da bin ich mir nicht so sicher. Umsonst fällt ja so etwas ja nicht unter das Jugendschutzgesetz. Das muß ja begründet sein.
Ich bin aber kein Psychologe der das beurteilen kann.
Zumal es nichts ist womit Kinder zwingend in Kontakt kommen, wenn die Seite nicht gesperrt würde.
Zwingend nicht. Aber die Möglichkeit besteht.
Frage mal einen Psychologen: Gewaltfantasien (auch Sexuelle) sind normal und hat mehr oder weniger Jeder Mensch stark ausgeprägt. Der Unterschied zu einem kranken ist aber, das der gesunde diese nicht real auslebt.
Aber ob das bei Kindern normal ist, das ist wohl eine andere Frage.
Und ja, jugendlich sind auch Menschen. Wählen sollen Sie ab 16 dürfen, Menschen bei Sex ansehen aber nicht...
Ab wann soll es eigentlich nach deiner Meinung legal sein? 14, 16, 18 oder am besten gar nicht?
Ich hatte ja geschrieben das Jugendliche in dem Alter das wohl eher verkraften können (als Kinder). Kommt aber aufs Alter, Reife und die Inhalte an.
Das ist halt so, belegbare Fakten sind immer eine Relativierung. Das sowas heutzutage ungern gesehen wird ist mir bewusst. ?

Belegbare Fakten sind für eine Gesellschaft ein Grundpfeiler. Sonst wird es sehr schnell religiös.
Nö. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
 
Genau, deswegen die Kindersicherung. Damit sperrt man dem Minderjährigen Kind alle Seiten bis auf die freigeschalteten der Eltern. Keine Pornos mehr für das Kind, alle anderen unangemessenen Seiten aber auch nicht. Man zieht seinem Kind ja auch Schwimmflügel an, bevor es richtig schwimmen kann. Warum dann keine Schwimmflügel fürs I-Net? Bei Volljährigkeit kann es sie dann ausziehen!

Sowas zur Elternpflicht zu machen, wäre bestimmt einfacher als gegen Internetinhalte vorzugehen, von denen es zahlreiche Alternativen gibt. Deutschland könnte natürlich auch alle ausländischen Pornoseiten sperren. :ugly:

Du hast ja recht, aber das nützt auch nichts. Denn die Kids sind ja nicht doof und wissen genau wie man Sperren, Einschränkungen o.a umgehen kann, wenn sie es den wollen. Du kannst auch Aldi/Lidl und co. verbieten billigen Vodka an Kids UND Alkoholiker zu verkaufen, nur besorgen die sich den Stoff dann eben anders.

Pornografie per se wird man nicht weg bekommen. Und das Fass ohne Boden, genannt Internet, ist nicht bis ins Detail kontrollierbar. Was ist also die beste Lösung? Nur noch Pornos vom Staat die rationiert konsumiert werden können wenn man Volljährig ist? Pornografie ganz verbieten damit die ganze Szene ins Darkweb abwandert?

Früher haben Kids eben die "versteckten" VHS Filmchen der Eltern gefunden, haben am Kiosk Pornohefte gek(l)au(f)t oder Kopien aus der Videothek machten die Runde.

Problematisch sehe ich eher dass Kids zu manchen Sachen die man durchaus kritisch betrachten oder als krank bzw. illegal betiteln kann, viel einfacher Zugang haben als früher. Das war mal schwerer oder man musste enormen Aufwand betreiben. Aber das ist ja nicht nur bei Pornos so, sondern auch bei Filme, Spielen, Musik etc.
 
XHamster wird von zwei russischen Multimillionären betrieben, die ungefilterte Pornographie (Jugendponrographie, Rachepornos, Nachstellung von Vergewaltigungen oder gar echte) verbreiten. Das heißt, diese Gründer bereichern sich am Leid anderer. Und es ist Ihnen egal.

Viele Clips aus Russland oder Osteuropa sind offensichtlich strafwürdiges Material.

Das kann doch kein Mensch gut finden. Das hebt auch den Grundsatz der angeblichen Freiheit auf, wenn diese Freiheit dazu führt, dass Menschen ausgebeutet und traumatisiert werden.
 
Auch die Betreiber von solchen Seiten stehen in der Pflicht für Jugendschutz zu sorgen.
Egal ob sich Jugendliche über andere Wege solch ein Material besorgen können.
Oder sollte man sämtliche Drogen legalisieren, weil man die sich ja eh über andere Wege beschaffen kann?
Und vielleicht noch Schusswaffen? Die kann man sich auch auf dem Schwarzmarkt besorgen.
Für mich kein wirkliches Argument.
Es ist aber nicht schwarz-weiß, entweder/oder. Wie gesagt gibt es ja bei einigen Themen bereits das Elternprivileg, d. h. prinzipiell ist etwas für Minderjährige verboten, jedoch können die Eltern den Zugang dennoch erlauben. Bei CDs, Büchern, Filmen ab 18 existiert diese Regelung bisher und auch weiterhin. Nun, was sind Pornos anderes als Filme ab 18? Und tatsächlich sind sie nichts anderes, juristisch betrachtet, daher braucht es auch keiner gesonderten Regelung.
Esseidenn man findet Pornos viel schlimmer als andere Filme ab 18 (in denen Mord, Vergewaltigung, Psychoterror und KZs vorkommen können). Das ist dann aber wieder ein moralisches und damit kein Argument.

Der Vergleich mit Drogen oder Schusswaffe hinkt enorm.
Erstens sind beide Dinge nicht einfach "ab 18" und dann absolut legal sondern entweder komplett illegal oder zumindest an Auflagen wie den Waffenschein gebunden.
Zudem kann beides Menschen verletzen (Fun Fact: Das Ding von beiden, dass explizit fürs töten gedacht ist ist auch das, das nicht komplett illegal ist...).
Pornos sind ab 18 aber vollkommen legal, weitgehend akzeptiert (juristisch, nicht moralisch) und können nicht genutzt werden um sich oder andere körperlich zu schaden.
 
XHamster.... Sowas gibt es...von mir aus können die einfach absolut jede Erotikseite im Netz sperren. Allen Voran die Grenzwertigen Seiten. Mich Nerven schon die Hotline Werbungen Nachts wie Hölle. Wo einem der mist quasi indirekt aufgezwungen wird. DAS sollten die bitte so schnell wie möglich abschaffen.

Ich hab grad überlegt aber wüsste bis auf diese grad gelesene absolut keine Adresse die auch nur entfernt mit Erotik zu tun haben könnte. Bin jetzt 33 wahrscheinlich habe ich diese Phase der Pupertät übersprungen oder komme in 40 Jahren wieder dahin...

Muss eins von diesen Typischen Überwiegend Männerdingen sein (Ist nicht Bös gemeint:D-nurn Witz)
 
Auch die Betreiber von solchen Seiten stehen in der Pflicht für Jugendschutz zu sorgen.
Egal ob sich Jugendliche über andere Wege solch ein Material besorgen können.
Oder sollte man sämtliche Drogen legalisieren, weil man die sich ja eh über andere Wege beschaffen kann?
Das ist eine gesunde Logik. Natürlich führt der Einwand alle Drogen zu legalisieren , nur weil diese auch auf dritten Wege beschafft werden kann, ins absurdum.

Dann können wir auch gleich den gesamten Rechtsstaat auflösen, und Schutzbefohlene sich selbst überlassen.
XHamster.... Sowas gibt es...von mir aus können die einfach absolut jede Erotikseite im Netz sperren
Zugegeben: Wir leben in Europa in einer moralischen Blase in einer übersexualisierten Kultur. Die meisten in unseren Kulturkreis empfinden dies als normal. Ein Blick über den Kontinent zeigt jedoch, dass viele Kulturen anders mit Sexualität umgehen. Sexualität wird mehr gewürdigt. Bei uns wird Sexualiät verramscht und jede perverse Einstellung (Swingersex, innerfamiliärer Sex, Gewaltsex ((Bondage, BSM)), Ehebruch u.v.m.) als Normalität z.T. als erstrebenswert dargestellt.

Ich kann andere Kulturen verstehen (z.B. Russland), wenn frühzeitig moralische Grenzen gezogen werden. Im Bezug auf Pornoseiten erst recht. Dies schützt die Gesellschaft. Ich will nicht wissen, wie viele Familien aufgrund von moralischen Fehlverhalten in die Brüche gehen, weil eine ungezügelte Medienwelt diese zur Unmoral anstiften.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe einfach überhaupt keinen Bezug zu z.B. Pornografie weil ich nie Interesse hatte mich damit zu beschäftigen bis Heute. Daher wäre es Mir im Grunde egal wenn alle verboten werden würden.
Ich bin Sexuell einfach sehr zufrieden. Wir schauen uns auch gerne hier und da mal Reportagen über Geschlechtsverkehr an ,oder so Talk-Sendungen wie "Paula Kommt" what ever!
Nur diese im TV Aufgezwungene nächtliche Werbeorgie(im wahrsten sinne) ist eine Zumutung. Dabei will man vielleicht einfach nur einen Film gucken, und Werbung ist halt sowiso klar im FreeTV

Jedoch nicht falsch verstehen:
Ich bin Grundsätzlich der Meinung das jeder ALLES das machen kann in jeder Hinsicht was gewünscht ist, solange es andere NICHT verletzt Körperlich.
Ich gönne es jedem und beführworte es auch das er/sie/es Heute das sein kann was immer gewünscht ist und freu mich wenn jemand sein inneres auch nach außen tragen darf. Von mir gibt es jede erdenktliche Zustimmung, solange wie gesagt man eben auch anderen keinen Schaden zufügt.
Ich sehe allerdings auch nicht das Differenzierende Sexualitäten irgendjemand schaden nur in dem sie gelebt werden dürfen. Viele sehen das anders.

Genau dafür sind solche Seiten sicherlich ein toller Ausgleich besonders für Menschen aus Ländern die es noch strenger handhaben vorallem in der Öffentlichkeit.-Wie gesagt IMMER in der Annahme das niemand geschädigt wird.

Das eigentliche Problem was auch seriös gehaltene Seiten mit Drecksseiten in einem Topf wirft, Ist das es eine sehr divergente Ansicht darüber gibt WAS/WANN/WEN in welcher Form verletzt.
Mancheiner ist schon angeekelt wenn ehr nur das Wort Sex in der Öffentlichkeit hört der andere würde ohne sich weiter drann zu stören an einem (p)Paar^^ vorbeigehen das Sex in der Einkaufstraße hat.

Ich denke nicht das es bei irgendeiner gewaltfreien Form des Sex´es/Sexualität mit mehrseitigem Einverständnis bei irgendjemandem einem Phsyhischen Schaden gibt- nur weil es gesehen wird in Pornos etc...
So meine realistische Annahme.

Jede (auch Sexuelle)Gewalt tat muss sofort gemeldet oder geahndet werden.
Ich habe kein Mitleid mit dem Täter selbst sei er verwandt, wenn jemand gezwungen oder verletzt wird. greife ich ein bzw rufe die Polizei.

Auch wenn man eine Seite schließt und 5 Neuen kommen. Die eine ist schon mal Weg. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen^^
 
Wir leben in Europa in einer moralischen Blase in einer übersexualisierten Kultur. Die meisten in unseren Kulturkreis empfinden dies als normal. Ein Blick über den Kontinent zeigt jedoch, dass viele Kulturen anders mit Sexualität umgehen. Sexualität wird mehr gewürdigt. Bei uns wird Sexualiät verramscht und jede perverse Einstellung (Swingersex, innerfamiliärer Sex, Gewaltsex ((Bondage, BSM)), Ehebruch u.v.m.) als Normalität z.T. als erstrebenswert dargestellt.

Ich kann andere Kulturen verstehen (z.B. Russland), wenn frühzeitig moralische Grenzen gezogen werden. Im Bezug auf Pornoseiten erst recht. Dies schützt die Gesellschaft. Ich will nicht wissen, wie viele Familien aufgrund von moralischen Fehlverhalten in die Brüche gehen, weil eine ungezügelte Medienwelt diese zur Unmoral anstiften.

Uff, der Stock muss tief sitzen.

Sexualität und auch das Geschäft mit ihr wird in Europa seit Jahrhunderten, nein Jahrtausenden praktiziert.
Das ist Teil unserer Kultur und entwickelte sich unabhängig von der Medienwelt.
Deine Predigen erinnern leider etwas an einen religiösen Bekehrungsversuch.
Haben andere vor dir auch schon versucht, währenddessen die Knaben im stillen Kämmerlein von den Priestern...
 
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Sexualität und auch das Geschäft mit ihr wird in Europa seit Jahrhunderten, nein Jahrtausenden praktiziert.
Das ist Teil unserer Kultur und entwickelte sich unabhängig von der Medienwelt.
Das sehe ich ein wenig anders- Noch nie in der Weltgeschichte war Pornographie so einfach zugänglich, wie heute. Jeder 9 jährige mit einem Smartphone kann relativ ungehindert auf Pornoseiten surfen oder von Dritten selbst dazu angestiftet werden.
 
Es ist aber nicht schwarz-weiß, entweder/oder. Wie gesagt gibt es ja bei einigen Themen bereits das Elternprivileg, d. h. prinzipiell ist etwas für Minderjährige verboten, jedoch können die Eltern den Zugang dennoch erlauben. Bei CDs, Büchern, Filmen ab 18 existiert diese Regelung bisher und auch weiterhin. Nun, was sind Pornos anderes als Filme ab 18? Und tatsächlich sind sie nichts anderes, juristisch betrachtet, daher braucht es auch keiner gesonderten Regelung.
Esseidenn man findet Pornos viel schlimmer als andere Filme ab 18 (in denen Mord, Vergewaltigung, Psychoterror und KZs vorkommen können). Das ist dann aber wieder ein moralisches und damit kein Argument.
Auch Filme und Spiele ab 18 sind nichts für Kinder - und Jugendliche.
Aber es kann doch nicht so schwer sein, für gewisse Seiten eine Altersverifizierung einzuführen, um den Zugang zu erschweren.
Der Vergleich mit Drogen oder Schusswaffe hinkt enorm.
Erstens sind beide Dinge nicht einfach "ab 18" und dann absolut legal sondern entweder komplett illegal oder zumindest an Auflagen wie den Waffenschein gebunden.
Zudem kann beides Menschen verletzen (Fun Fact: Das Ding von beiden, dass explizit fürs töten gedacht ist ist auch das, das nicht komplett illegal ist...).
Pornos sind ab 18 aber vollkommen legal, weitgehend akzeptiert (juristisch, nicht moralisch) und können nicht genutzt werden um sich oder andere körperlich zu schaden.
Es ging um das hier oft genannte Pseudo-Argument :" Ein Verbot bringe nichts, da man sich über andere Wege Zugang zu diesen Material beschaffen kann." Das ist absurd.
Einer hat es zumindest verstanden.
 
Und da hinkt schon das ganze Bein/der Apparat. Woher bekommt denn dieser 9jährige das Smartphone?
Dafür sollen dann dritte haften?
Oh man. Jetzt ist das Smartphone schuld? Das Smartphone ist ein Medium. Wenn Dritte ein Medium zum Schaden anderer missbrauchen, dann ist dass Medium nicht schuld, sondern derjenige der Missbrauch damit betreibt.

Ein Beispiel: Wenn meine Tochter Briefe mit fragwürdigen Inhalt bekommt und diese öffnet, weil sie keine Bosheit dahinter vermutet, dann ist nicht der Brief schuld, sondern der Verfasser, der ihr offensichtlich schaden will.
Auch Filme und Spiele ab 18 sind nichts für Kinder - und Jugendliche.
Aber es kann doch nicht so schwer sein, für gewisse Seiten eine Altersverifizierung einzuführen, um den Zugang zu erschweren.

Es ging um das hier oft genannte Pseudo-Argument :" Ein Verbot bringe nichts, da man sich über andere Wege Zugang zu diesen Material beschaffen kann." Das ist absurd.
Einer hat es zumindest verstanden.
Die Ganzen Worte kann man sich sparen, da die Argumentation grundfalsch ist. Die Freiheit hört da auf, wo die Freiheit missbraucht wird, um anderen Schaden zuzufügen.

Bei XHamster werden Inhalte geteilt, die Straftatbestände sind. Und da endet die Freiheit. Das sollte doch einleuchten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich will hier auch nicht den Moralapostel spielen. Mir geht es nur darum das gewisse Zielgruppen vor solchen Inhalten geschützt werden. Das geht z.B. über eine Altersverifizierung (mit Personalausweis). Ob sie sich über andere Wege solch ein Material besorgen können ist irrelevant. Natürlich stehen auch die Eltern in ihrer Verantwortung und sollten das Surfverhalten ihre Sprösslinge im Auge behalten.

Wenn eine Seite, pornografisches und urheberrechtlich geschützes Material, illegal anbietet und dann gesperrt wird, das ist noch ein anderes Thema und aus meiner Sicht berechtigt.
 
Sehr positiv, dass XHamster gesperrt wird.

Kinder und Jugendliche können über Smartphones sich jederzeit dem Angebot bemächtigen. Es ist nicht mehr möglich, dass Eltern Ihre Kinder beschützen können.

Da hilft auch kein Reden oder aufklären. da pornographische Inhalte auf manche Kids eine zu starke Faszination auswirken. Es kommt zu einer Sogwirkung, dann zu einer Gewohnheit und letztendlich zu einer Sucht. Die Auswirkungen: Falsches Frauenbild. Falsches Bild über Sexualität. Konfrontation mit Gewaltinhalten und möglichem umsetzen desselben, weil als normal verstanden.

Hinzu kommt: Viele Inhalte auf XHamster sind illegal und mit Sicherheit Jugenpornographie, wenn nicht sogar kinderpornographisch (unter 14 Jahren) relevant.

Das sich eine Organsiation, wie XHamster, gar nicht an die Landesgesetze hält und noch nicht einmal auf Behördenschreiben reagiert, ist eine Frechheit.
Das Problem ist eher, dass die Eltern so "intelligent" sind, den Kindern Smartphones in die Hand zu drücken, und zwar mit mit uneingeschränktem (!) unbeaufsichtigten Internetzugang. Wer sowas macht, hat echt Lack gesoffen, sorry. Heutzutage ist es wohl üblich, dass man Instagram und Co. die Erziehung überlässt. Merkt man ja was für tolle Leute dabei rauskommen. Wenn ich Kinder hätte, würden die Bauklötze zum spielen bekommen, garkeine Elektronik, schon garnicht mit Internetzugang.
 
Natürlich stehen auch die Eltern in ihrer Verantwortung und sollten das Surfverhalten ihre Sprösslinge im Auge behalten.
Das stimmt, zweifellos. Der Gesetzgeber bemängelt jedoch, dass Eltern diese Möglichkeit nicht haben, wenn Portale, wie XHamster, keine Alterskontrollen einführen. Da die Gesetzgebung diese jedoch vorschreibt, muss XHamster sich dem beugen. Es liegt im Ungleichgewicht, dass Jugendliche und Kinder beim Kauf von Alkohol an der Kasse nach dem Personalausweis gefragt werden aber auf fragwürdigen Pornoseiten einfach Zugang bekommen.

Wer Erfahrung im Elterndasein hat, der weiß, dass Kinder sich ganz schnell selbständig machen mit dem Smartphone und eine Kontrolle nicht immer möglich ist. Besonders wenn das Smartphone außer Haus benutzt wird. Spätestens auf dem Schulhof oder in der Clique wird ein Kind von weniger verantwortungsbewussten Altersgenossen mit diesen Inhalten konfrontiert. Und ein Kind kann nicht einfach je nach Situation "nein" sagen.

Dieser Argumentation folgt ja auch der Gesetzgeber. Eine Kontrolle durch die Eltern ist aufgrund der grassierenden und ungehinderten Verbreitung nicht mehr möglich.

Ich bezahle Steuern und erwarte, dass der Staat meine Kinder vor jugendgefährdeten Inhalten so gut, wie möglich schützt. Dann bin ich als Elternteil natürlich auch in der Pflicht. Alleine geht das aber ab einem bestimmten Punkt nicht mehr. Und ich bin noch technikaffin. Was sollen Eltern machen deren Kinder über mehr Medienkompetenzen verfügen?
 
Lasst es gut sein, es gibt hier 2 Accounts, welche Ihr (in meinem Augen zutiefst gestörtes) Sexualbild zum besten geben und das ganze auf Kinder projizieren wollen. Das alleine finde ich schon extrem bedenklich und einfach nur widerlich.

Das Fakten da nicht interessieren und die kindliche "aber trotzdem" Haltung gefahren wird macht eine Diskussion unwürdig. Es geht Ihnen nicht um die Diskussion sondern um das letzte Wort. Bei dieser Art religiösen gewäsch mach ich nicht mit und verbleibe in der Hoffnung das sich der gesunde Menschenverstand am Ende durchsetzen wird.

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Edit: ich habe oben klar erkenntlich meine Meinung deklariert, ohne irgendwelche Namen zu nennen oder zu zitieren.

Wenn sich nun, wie weiter unten zu lesen, 2 getriggert fühlen und die Meinung anderer als persönliche Beleidigung ansehen und gleichzeitig nochmal im selben Post das geschriebene bestätigen, so kann ich dafür nix.

Mehr werde ich dazu nicht posten da es langsam in Spam ausartet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt, zweifellos. Der Gesetzgeber bemängelt jedoch, dass Eltern diese Möglichkeit nicht haben [...]
Haben sie sehr wohl, wenn sie ihre Kinder so beaufsichtigen würden wie man es als Elternteil tun sollte. Das heißt Internetzugang wird ausschließlich am elterlichen PC im beisein der Eltern erlaubt. Bei dem ganzen nicht jugendfreien oder gar illegalen Schund im Internet sollte das eigentlich selbstverständlich sein. Früher war das, meine ich, auch so gang und gebe. Wer das nicht tut, vernachlässigt seine elterlichen Pflichten, Punkt.

Wer Erfahrung im Elterndasein hat, der weiß, dass Kinder sich ganz schnell selbständig machen mit dem Smartphone und eine Kontrolle nicht immer möglich ist. Besonders wenn das Smartphone außer Haus benutzt wird. Spätestens auf dem Schulhof oder in der Clique wird ein Kind von weniger verantwortungsbewussten Altersgenossen mit diesen Inhalten konfrontiert. Und ein Kind kann nicht einfach je nach Situation "nein" sagen.
Und genau deshalb drückt man minderjährigen keine Smartphones mit Internetzugang in die Hand.
 
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