Xbox One: Kommt nach Online-Bann der Verlust aller gekauften Spiele?

Du hast was vergessen:

PS: Diese Mail darf weder veröffentlicht, noch anderen auf irgendeinem Weg zugänglich oder ersichtlich gemacht werden.
Bei Zuwiderhandeln erfolgt eine sofortige Deportation an unser in östlichen Kreisen sehr beliebtem Feriendomizil in der Karibik.

Oh shit :fresse:
Na dann, lebt wohl Freunde :D
 
omega™;5374127 schrieb:
Okay, wir reden hier von Kindern die 11 Jahre alt sind.
Ich weis es zwar nicht genau, aber ich bezweifel mal stark, dass die Elfjährigen Kinder überhaupt wissen, wie es möglich ist auf Konsolen zu cheaten bzw. einen hack zu implementieren.

Mag sein, dass ich alter Sack da einfach nicht auf dem aktuellen Stand bin, aber früher, als ich sowas noch hatte, konnte man auf Konsolen genauso cheaten, wie in PC Spielen auch - durch Eingabe des entsprechenden Codes. Und das wussten selbst deutlich jüngere.


Das ist unwahrscheinlich. Höchstens temporär.

Es gibt definitiv Äußerungen, die zu mehr als temporären Sperren (welche übel genug sein können) führen. Und dazu kommt noch, dass das Ding hier eine Kamera hat, die ganz sicher auch für eine Art soziales Netzwerk genutzt wird. Spätestens, wenn da der erste minderjährige sein Geschlechtsteil vor hält (was vermutlich <1 Woche nach Verkaufsstart der Fall sein wird :schief: ), geht es nichtmal mehr nur um so läppische Dinge wie einen Account, sondern in einigen Ländern um Straftatbestände.

Auf sowas müssen nunmal die Eltern ein Auge haben.

Die Standard-Antwort für alles, was mit Kindern zu hat, nicht wahr? 24/7-Überwachung...
 
Es gibt definitiv Äußerungen, die zu mehr als temporären Sperren (welche übel genug sein können) führen. Und dazu kommt noch, dass das Ding hier eine Kamera hat, die ganz sicher auch für eine Art soziales Netzwerk genutzt wird. Spätestens, wenn da der erste minderjährige sein Geschlechtsteil vor hält (was vermutlich <1 Woche nach Verkaufsstart der Fall sein wird :schief: ), geht es nichtmal mehr nur um so läppische Dinge wie einen Account, sondern in einigen Ländern um Straftatbestände.

So? Wo sind denn die Äußerungen seitens MS? Der letzte Stand war, dass man eben nichts verliert, was man gekauft hat.
Außerdem habe ich noch nichts von Kameragestützten sozialen Netzwerken gehört, wäre aber ne coole Idee.
Und wo ist denn da bitte der Unterschied zwischen einem Kind, dass vor der XBox sein Geschlechtsteil entblößt und einem Kind, was selbiges vor dem PC in omegle macht oder aus dem Fenster heraus oder so in der Öffentlichkeit? Warum ist das nur bei der XBox kritisch und warum dürfen die Eltern da kein Auge drauf haben, wenn ein Kind vor einem elektrischen Gerät sitzt?



Die Standard-Antwort für alles, was mit Kindern zu hat, nicht wahr? 24/7-Überwachung...
Ähm, genau. Hauptsache das Kind 24/7 vernachlässigen und mit PS/XBox/PC alleine lassen.
Ich hoffe, dir ist klar, dass Eltern schon alleine deswegen darauf aufpassen müssen, was ihre Kinder machen, weil sie für jegliche Aktionen haften, das gilt auch für illegale Aktionen im Internet.
Gibt viel Lesestoff dazu im Internet, such mal unter dem Stichwort "Aufsichtspflicht".
 
Ich hoffe, dir ist klar, dass Eltern schon alleine deswegen darauf aufpassen müssen, was ihre Kinder machen, weil sie für jegliche Aktionen haften, das gilt auch für illegale Aktionen im Internet.
Gibt viel Lesestoff dazu im Internet, such mal unter dem Stichwort "Aufsichtspflicht".
Sie verletzen diese aber nicht wenn sie ihre Kinder zuhause, mal 5 Minuten nicht im Auge haben.:schief:

Erst bestes Google Ergebnis http://www.t-online.de/eltern/famil...on-eltern-wie-viel-kontrolle-ist-noetig-.html
 
Mag sein, dass ich alter Sack da einfach nicht auf dem aktuellen Stand bin, aber früher, als ich sowas noch hatte, konnte man auf Konsolen genauso cheaten, wie in PC Spielen auch - durch Eingabe des entsprechenden Codes. Und das wussten selbst deutlich jüngere.

Ich bezweifel mal ganz stark, dass man einen Konami Code o.a für den Multiplayer nutzen kann.
Wenn man für das Cheaten im SP einen Bann bekommen würde, dann wäre es der Super-GAU.

//:

Ähm, genau. Hauptsache das Kind 24/7 vernachlässigen und mit PS/XBox/PC alleine lassen.
Ich hoffe, dir ist klar, dass Eltern schon alleine deswegen darauf aufpassen müssen, was ihre Kinder machen, weil sie für jegliche Aktionen haften, das gilt auch für illegale Aktionen im Internet.
Gibt viel Lesestoff dazu im Internet, such mal unter dem Stichwort "Aufsichtspflicht".

Somit hast du dir gerade deine Frage selbst beantwortet.
 
So? Wo sind denn die Äußerungen seitens MS? Der letzte Stand war, dass man eben nichts verliert, was man gekauft hat.

Die Behauptung war, dass es keine Sperren wegen Verhalten in Chats, etc. gibt. Das ist schlichtweg falsch. Möglich, dass M$ keine dauerhaften Sperren für ganze Accounts deswegen verhängen möchte. Schriftlich garantiert habe ich das aber auch nicht gesehen. Fakt ist jedenfalls
- Sperren werden als Mittel gegen unerwünschtes Verhalten eingesetzt
- Sperren können sämtliche Spiele komprimitieren
- es gibt ziemlich viele Formen unerwünschten Verhaltens.

Außerdem habe ich noch nichts von Kameragestützten sozialen Netzwerken gehört, wäre aber ne coole Idee.

Und wie lange dauert es von "coole Idee, die mit Hardware umzusetzen ist, die jeder hat" zu "coole Realität"? Eben.
Davon abgesehen kannst du Videos auf allen bestehenden Plattformen einbinden, es fehlt allenfalls ein Plug-In, um sie bequem hochzuladen.

Und wo ist denn da bitte der Unterschied zwischen einem Kind, dass vor der XBox sein Geschlechtsteil entblößt und einem Kind, was selbiges vor dem PC in omegle macht oder aus dem Fenster heraus oder so in der Öffentlichkeit? Warum ist das nur bei der XBox kritisch

Nur bei der Xbox ist es für einen Account kritisch. Ansonsten besteht kein Unterschied zu anderen Bereichen des ~Internet (wohl aber zu Reallife, gerade auch rechtlich)

Ähm, genau. Hauptsache das Kind 24/7 vernachlässigen und mit PS/XBox/PC alleine lassen.
Ich hoffe, dir ist klar, dass Eltern schon alleine deswegen darauf aufpassen müssen, was ihre Kinder machen, weil sie für jegliche Aktionen haften, das gilt auch für illegale Aktionen im Internet.
Gibt viel Lesestoff dazu im Internet, such mal unter dem Stichwort "Aufsichtspflicht".

Es gibt relativ wenige Möglichkeiten, im Internet innerhalb weniger Minuten Werte von ggf. mehr als 1000 € zu komrimitieren. In der Regel muss man für fast alles, was wirklich Ärger machen kann, erstmal eine persönliche Identifikation und für garantierten Ärger fast immer auch hinterlegte Zahlungsinformationen. Im normalen Internet fehlt beides, es sei denn, der Nutzer gibt es ein (was ein nicht berechtigter Nutzer, z.B. Kind, gar nicht kann).
Bei der XboxOne bist du IMMER identifizierbar, selbst wenn du nur offline spielen willst. Und wenn du die online-Einkaufmöglichkeiten nutzen willst (und das musst du stellenweise ggf. sogar, denn optische Datenträger werden eben als Auslaufmodell beachtet), sind auch die Zahlungsinformationen nicht mehr weit weg.
 
Sie verletzen diese aber nicht wenn sie ihre Kinder zuhause, mal 5 Minuten nicht im Auge haben.:schief:
Erst bestes Google Ergebnis Aufsichtspflicht von Eltern Wie viel Kontrolle ist nötig?
Je nach Alter und Charakter des Kindes tun sie das eben doch. Vor allem weil Xbox seit jeher umfangreiche Jugendschutzoptionen bietet, nicht nur was die Dauer des Spielens sondern auch für Kinder zur Verfügung stehende Funktionen angeht.
Wenn die Eltern diese ungenutzt lassen und dem Kind Geräte überlassen ohne sie abzusichern bzw. sich über deren Gebrauch kundig zu machen, stellt das schon bei der ersten Sekunde eine Verletzung der Aufsichtspflicht dar. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht wie man so schön sagt. :schief:

Die Behauptung war, dass es keine Sperren wegen Verhalten in Chats, etc. gibt. Das ist schlichtweg falsch. Möglich, dass M$ keine dauerhaften Sperren für ganze Accounts deswegen verhängen möchte. Schriftlich garantiert habe ich das aber auch nicht gesehen. Fakt ist jedenfalls
- Sperren werden als Mittel gegen unerwünschtes Verhalten eingesetzt
- Sperren können sämtliche Spiele komprimitieren
- es gibt ziemlich viele Formen unerwünschten Verhaltens.
Steht doch sogar in eurer eigenen News von heute. Offizielles Statement von MS: An den Live-Account geknüpfte Spiele gehen selbst bei einem Perman-Ban des Accounts NICHT verloren sondern sind, abgesehen vom dann nicht mehr verfügbaren Multiplayer der Spiele, weiterhin normal spielbar. Und ja, es gibt viele Formen unerwünschten Verhaltens, das ist überall so. Wo ist da jetzt das Problem?

Und wie lange dauert es von "coole Idee, die mit Hardware umzusetzen ist, die jeder hat" zu "coole Realität"? Eben.
Davon abgesehen kannst du Videos auf allen bestehenden Plattformen einbinden, es fehlt allenfalls ein Plug-In, um sie bequem hochzuladen.
Hoffentlich nicht lange, MS braucht Innovationen und möglichst viele einzigartige Features um die 24h-Synchropflicht rechtfertigen zu können.
Die Sache mit dem Video müsstest du mal erläutern, sehe jetzt den Zusammenhang zwischen Accban nicht mehr.

Nur bei der Xbox ist es für einen Account kritisch. Ansonsten besteht kein Unterschied zu anderen Bereichen des ~Internet (wohl aber zu Reallife, gerade auch rechtlich)
Richtig, sehe ich kein Problem dabei. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.

Es gibt relativ wenige Möglichkeiten, im Internet innerhalb weniger Minuten Werte von ggf. mehr als 1000 € zu komrimitieren. In der Regel muss man für fast alles, was wirklich Ärger machen kann, erstmal eine persönliche Identifikation und für garantierten Ärger fast immer auch hinterlegte Zahlungsinformationen. Im normalen Internet fehlt beides, es sei denn, der Nutzer gibt es ein (was ein nicht berechtigter Nutzer, z.B. Kind, gar nicht kann).
Bei der XboxOne bist du IMMER identifizierbar, selbst wenn du nur offline spielen willst. Und wenn du die online-Einkaufmöglichkeiten nutzen willst (und das musst du stellenweise ggf. sogar, denn optische Datenträger werden eben als Auslaufmodell beachtet), sind auch die Zahlungsinformationen nicht mehr weit weg.
Identifizierbar von wem? Wenn von MS, sehe ich kein Problem, immerhin bist du Vertragspartner. Dafür sind eben durch Passwort geschützte Konten da, die sich durch Jugendschutzeinstellungen fein granuliert verwalten lassen (sollten).

omega™;5377983 schrieb:
Somit hast du dir gerade deine Frage selbst beantwortet.
Welche Frage?
 
Eltern diese ungenutzt lassen und dem Kind Geräte überlassen ohne sie abzusichern bzw. sich über deren Gebrauch kundig zu machen, stellt das schon bei der ersten Sekunde eine Verletzung der Aufsichtspflicht dar. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht wie man so schön sagt.
Dann haue mal deine Quelle raus.:schief:
 
"Internet-PC als "gefährlicher Gegenstand" - Eltern können für Urheberrechtsverletzungen ihrer minderjährigen Kinder haften. Belehrung und Überwachung notwendig."
Landgericht Mnchen I Internet-PC als "gefhrlicher Gegenstand" - Eltern knnen fr Urheberrechtsverletzungen ihrer minderjhrigen Kinder haften. Belehrung und berwachung notwendig. MIR 2008, Dok. 190, Rz. 1 MEDIEN INTERNET und RECHT - Onlinepublikation z

Ließe sich auch auf die Konsolen übertragen, da sie weitgehend gleiche Funktionalitäten erfüllen. Eltern müssen eben aufpassen, was ihre Kinder anstellen.
"Ich kenn mich mit der Zauberkiste nicht aus" hilft da nicht, sondern Handbuch schnappen, Kind aufklären, Jugendschutz einstellen und ab und zu mal ein Auge darauf werfen.
Wer sowas nicht kann, sollte, je nach Alter, die minderjährigen Kinder nicht diesen Gefahren aussetzen.
Und sollte das Kind es dennoch schaffen, extremen Unfug zu bauen, sind die Eltern unter Umständen (wieder je nach Alter des Kindes) vielleicht nicht in der Haftung, dafür aber das Kind.
 
Dann lies mal weiter:
"Das Oberlandesgericht Köln hatte noch entschieden, dass sich Eltern in solchen Fällen nicht auf Unkenntnis berufen können und zu wirksamen Kontrollen verpflichtet sind."
Wirksame Kontrolle kann auch die Nutzung der Jugendschutzeinstellungen sein, muss aber die benannte Aufklärung durch Eltern UND regelmäßige Kontrollen umfassen (Stichwort "gefährlicher Gegenstand") nichts anderes habe ich gesagt, ihr wiederum habt sofort "24/7-Dauerüberwachung" daraus gemacht und damit weiterargumentiert. Nennt man auch Strohmann-Argument und ist sehr häufig in Foren anzutreffen.

Edit: Das OLG-Zitat war ein Fail meinerseits, viel wichtiger ist Folgendes:
"Dazu seien sie erst bei konkreten Anhaltspunkten für rechtswidrige Internetnutzung verpflichtet."
Anhaltspunkte wären wohl eine Erklärung von MS zu dem temp. Ban, der an die E-Mail ging oder auf dem Bildschirm zu sehen ist. Aufzuklären ist das Kind dennoch, und wenn es aufgeklärt wurde, kann es auch in Haftung genommen werden (siehe diesen Link http://www.sueddeutsche.de/muenchen/minderjaehrige-am-computer-surfen-ohne-aufsicht-1.358482) ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist nicht rechtsgültig, da es vom BGH wieder gekippt wurde.:schief:
Etern müssen nicht für Urheberrechtsverletzungen ihrer minderjährigen Kinder haften. Das gilt zumindest dann, wenn sie das Kind ausreichend über das Verbot einer Teilnahme an Internettauschbörsen belehrt haben. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag entschieden und damit die Schadensersatzklage von vier Musikunternehmen zurückgewiesen.
und
Eine Verpflichtung der Eltern, die Nutzung des Internets zu überwachen, den Computer des Kindes zu überprüfen oder den Zugang zum Internet teilweise zu sperren, besteht grundsätzlich nicht“
 
Hatte meinen Beitrag schon editiert: Der Satz nach deinem Zitat ist auch wichtig: "Dazu seien sie erst bei konkreten Anhaltspunkten für rechtswidrige Internetnutzung verpflichtet."
Eine entsprechende Benachrichtigung IST ein konkreter Anhaltspunkt, laut Microsoft führen erst "wiederholte Verstöße" zu entsprechenden Sperren.
Wo der zuletzt von mir verlinkte Fall nicht rechtsgültig ist, musst du mir zeigen. Dort mussten die Eltern vielleicht nicht für ihr Kind haften, weil sie es ausreichend belehrt haben, aber schlussendlich musste das Kind selbst zahlen (also trotzdem die Eltern) oder hast du ein Urteil, was diesen Fall konkret revidiert? (in deinem Beispiel war es ein anderer Fall)
Außerdem müssen wir hier den Kreis weg vom Urheberrecht hin zu einem geschlossenen Service wie XBox-Live schließen. Es gibt allumfassende ToS, wie bei anderen Konsolen auch. Diese muss man durchlesen, ihnen zustimmen und, wenn man nicht alt genug ist, seine Eltern dazuholen. Da steht alles drin. Einfach nen Account anlegen, denen zustimmen und dann sein Kind alle Bestimmungen brechen lassen wohlwissend, dass ja niemand verantwortlich ist, ist einfach falsch. Und wenn durch Fehlhandlungen des Kindes der Multiplayer aller Spiele gestrichen wird, ist das eben so, daran ist MS, die den Schaden dadurch erlitten haben, garantiert nicht Schuld.

Könnte man dann ja bei Sony auch ganz leicht machen: Kind anschaffen, Ps kaufen, in jedem Spiel online cheaten dass die Schwarte kracht und wenn man gesperrt wird den Zugang wieder einfordern unter dem Verweis, dass ja das eigene Kind gespielt hat und weder man selbst noch das Kind verantwortlich für den Schaden ist. (Bzw., um im Kontext deiner Beispiele zu bleiben: Das eigene Kind verbreitet antisemitische, rechtsradikale Inhalte oder ähnliche Aktionen.)
 
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