Wissenschaft: So viele Bits enthält das Universum, wenn es eine Computersimulation wäre

PCGH-Redaktion

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Laut einer Schätzung soll das sichtbare Weltall 6 mal 10^80 Bits an Informationen beinhalten. Diese Erkenntnis stärke die Hypothese, dass es sich beim Universum um eine riesige Computersimulation handeln könnte. Albert Einsteins berühmte Gleichung E = mc² spiele bei den Berechnungen ebenfalls eine Rolle.

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Solche Zahlen kann man sich gar nicht mehr vorstellen. Und das sind nichtmal alle Teilchen und Zustände.

PCGH schrieb:
Solche Berechnungen sollen jedenfalls einen Nutzen für diejenigen haben, die darauf spekulieren, dass das Universum eine gigantische Computersimulation sei. Diese Simulations-Hypothese stelle eine "sehr faszinierende Idee" dar, findet Greg Laughlin. "Den Informationsgehalt zu berechnen - im Grunde die Bit-Anzahl des Speichers, die benötigt wird um das Universum auszuführen - ist interessant", fügt er hinzu. Es sei aber schlicht nicht möglich, zu ermitteln, ob es sich beim Kosmos um eine Computersimulation handelt, weshalb diese Idee lediglich eine Hypothese bleibe.
Wobei im Fall der Matrix ja nicht das ganze Universum berechnet werden muß. Sondern nur das Leben auf der Erde und das was man vom Weltall sehen soll bzw darf.
Aber selbst "nur" eine Simulation der Erde wäre viel zu komplex.
 
"Versuch nicht den Löffel zu verbiegen, das ist nicht möglich. Stell dir vor, den Löffel gibt es nicht"
Zitat aus Matrix als Neo zum ersten mal das Orakel trift.

Also es gibts nix in unserem Universum, alles sind nur Elektrische Signale in unserem Gehirn, was auch korrekt ist. Das Gehirn nimmt alles über Elektrische Signale auf., das zu täuschen ist sicher nicht unmöglich.
 
Also es gibts nix in unserem Universum, alles sind nur Elektrische Signale in unserem Gehirn, was auch korrekt ist. Das Gehirn nimmt alles über Elektrische Signale auf., das zu täuschen ist sicher nicht unmöglich.
Unser Gehirn erzeugt auch elektrische Signale. Bei jeder Aktivität. Deswegen EEG z.B.

Die Frage ist halt bei einer Matrix ob wirklich alles simuliert werden soll oder nur Bereiche die das Subjekt sehen soll oder gerade sieht. Bei 8 Milliarden Subjekten wäre es aber vorteilhafter alles zu simulieren (jeden Blickwinkel, da sonst die Simulation "auffliegen" kann) was das Ganze umso komplexer macht. Und damit meine ich nur das Leben auf der Erde.
 
Ich sehe in den Berechnungen eigendlich genau das Gegenteil von dem was Postuliert wird ....

Bei einer derart gigantischen Menge an "Informationen" die in Form von Bit's gespeichert werden müßten (Was ebenfalls SEHR Kurzsichtig ist .. ich sage nur Quantenbit's bzw. ein wirklich funktionierendes Äqivalent) bräuchten einen Speicher welcher selbst zwangsläufig eine Größe aufweisen würde, welche jegliche Art SINNVOLL damit zu arbeiten unmöglich machen würde. Selbst mit Datenkompression wleche die nötige Menge an Speicher senkt, dürfte da immernoch eine "Speicherbank" bei raus kommen gegen welche eine komplette Galaxie winzig wirkt.
Und das ist dann "nur" der Speicher ..... die Verarbeitungseinheit, spcith CPU o.ä.) welche den Kram in ECHTZEIT verarbeiten könnte, dürfte auch noch eine gewisse Größe haben ......

Solcherlei wäre nur unter einer von 2 Bedingungen möglich :

1. In dem "Raum" welchen dieser "Computer" einnimmt gelten keine bzw. andere Naturgesetzte in Sachen Bewegungsgeschwindigkeit von Masse/Energie/Information.
2. Das Universum in dem der "Computer" Existiert hat einen komplet anderen aufbau in Sachen Materie wobei die kleinsten Materieeinheiten 1. noch kleiner als die Theoretischen Strings sind welche 2. Technisch direkt und ausschließlich verwendet werden können.

Für UNS dürfte es dauerhaft komplett unmöglich sein einen Rechner nur aus Strings zu bauen (sofern es sie überhaupt gibt).... alleine die Strings daran zu hindern zu Elementarteilchen (Quarks und co.) und höher zu verschmelzen dürfte schon unmöglich sein ......

Aber naja .... andere denken das das komplette Universum nur ein Hologram ist ..... nur weil es MATHEMATISCH möglich wäre .... wenn man nur lange genug mit Formeln rumspielt ist absolut ALLES Mathematisch möglich .......
 
Aber naja .... andere denken das das komplette Universum nur ein Hologram ist ..... nur weil es MATHEMATISCH möglich wäre .... wenn man nur lange genug mit Formeln rumspielt ist absolut ALLES Mathematisch möglich .......
Stephen Hawking hatte mal in seinem Buch "Ist alles vorherbestimmt?" gefolgert das es einfach zuviele Teilchen gibt um darüber eine Aussage zu machen. Und der wußte genau was mathematisch möglich ist.
 
Angenommen es wäre eine Simulation: Davon auszugehen, dass die simulierente Kraft Ähnlichkeiten mit dem simulierten Inhalten hat, finde ich äußerst fraglich.

Ist ähnlich zu den allermeisten Sci-Fi Filmen mit Aliens, die komischerweise immer eine sehr große Ähnlichkeit mit Menschen oder Tieren der Erde haben. Hände, Füße, Augen, Ohren..
Bei dieser "Simulationstheorie" hier sind es wiederum die "Bits" und der "Computer" bzw. die "Simulation" an sich, die eine Ähnlichkeit besitzen. Ganz abgesehen davon, dass Computer und Simulationen Menschenwerke sind.

Das wäre dann ungefähr so, als hätten wir eine Computersimulation erschaffen und die simulierten Objekte in dieser Simulation hätten selbst eine Simulation erschaffen, in der ähnliche Objekte simuliert werden..

Wie dem auch sei: Die Tatsache, dass sich alle Teilchen im Universum gleich verhalten bzw. an Gesetze halten bringt einem zum Nachdenken. Zu Wissen, wie sich Teilchen verhalten beantwortet schließlich nicht die Frage, warum sie sich so verhalten, von wem oder was sie diese Information erhalten haben und wer oder was dieses Verhalten (Einhaltung der Gesetze) forciert.
 
Ist ähnlich zu den allermeisten Sci-Fi Filmen mit Aliens, die komischerweise immer eine sehr große Ähnlichkeit mit Menschen oder Tieren der Erde haben. Hände, Füße, Augen, Ohren..
Das wird durch die Konvergenztheorie erklärt.

Wie dem auch sei: Die Tatsache, dass sich alle Teilchen im Universum gleich verhalten

Was macht dich so sicher, dass das eine Tatsache ist? Es könnte auch nur den Anschein haben und in Wirklichkeit anders sein..
bzw. an Gesetze halten bringt einem zum Nachdenken. Zu Wissen, wie sich Teilchen verhalten beantwortet schließlich nicht die Frage, warum sie sich so verhalten, von wem oder was sie diese Information erhalten haben und wer oder was dieses Verhalten (Einhaltung der Gesetze) forciert.
Ich nenne hier mal die Quantenverschränkung bei der noch nicht klar ist, wie die Verschränktheit auch instant über tausende Lichtjahre entfernt wirkt. Wir haben diesen fundamentalen Zusammenhang noch nicht verstanden. Evtl. sind zwei verschränkte Teilchen in Wirklichkeit doch nur eines und das Prinzip von räumlicher Trennung muss nochmal überdacht werden. Womöglich sind die imensen Entfernungen des Alls nur virtuell und existieren garnicht. Willkommen in der Matrix.
 
Was macht dich so sicher, dass das eine Tatsache ist? Es könnte auch nur den Anschein haben und in Wirklichkeit anders sein..
Dann hätten auch alle Berechnungen und Modelle, mit denen gearbeitet und auf Basis derer nachweislich korrekte Ergebnisse erzielt werden, auch nur den Anschein, als wären sie nachweislich korrekt. So könnten wir aber keine einzige Maschine bauen, geschweige denn einen Roboter zum Mars schicken.

Ich nenne hier mal die Quantenverschränkung bei der noch nicht klar ist, wie die Verschränktheit auch instant über tausende Lichtjahre entfernt wirkt. Wir haben diesen fundamentalen Zusammenhang noch nicht verstanden. Evtl. sind zwei verschränkte Teilchen in Wirklichkeit doch nur eines und das Prinzip von räumlicher Trennung muss nochmal überdacht werden. Womöglich sind die imensen Entfernungen des Alls nur virtuell und existieren garnicht. Willkommen in der Matrix.
Du sagst es. Wir haben noch nicht alles verstanden und vielleicht werden wir auch nicht alles verstehen.
 
„Die Hypothese, dass das Universum eine riesige Computersimulation sein könnte, wurde nun jedenfalls bestärkt, da man nach neuesten Berechnungen ermittelt habe, wie viele Bits an Informationen sich im Universum tummeln.“ Klingt für mich irgendwie sehr unwissenschaftlich. Inwiefern tragen diese „neuesten Berechnungen“ zu einer Stärkung der Hypothese bei?
 
Dann hätten auch alle Berechnungen und Modelle, mit denen gearbeitet und auf Basis derer nachweislich korrekte Ergebnisse erzielt werden, auch nur den Anschein, als wären sie nachweislich korrekt. So könnten wir aber keine einzige Maschine bauen, geschweige denn einen Roboter zum Mars schicken.

Da denkst Du aber etwas zu kurz. WENN das hier alles nur eine Simulation wäre, dann hätte die Spezies, die dahinter stecken würde so unfassbare Möglichkeiten. Was genau sollte diese denn davon abhalten andere physikalische Gesetze in ihre Simulation einzubauen? Vermutlich wäre das sogar sinniger (je nach Intention, warum die Simulation geschaffen worden wäre), eben damit die simulierten Lebensformen nicht (zu schnell) darauf kommen, dass sie nur Simulationen sind.

Ich meine, wir erschaffen doch auch schon künstliche Intelligenz. Noch in sehr beschränktem Rahmen, aber theoretisch wäre es absolut möglich, dass es eine andere "übergeordnete Spezies" gibt.

Alles nur Gedankenspielerei (und am schlimmsten wäre es ja tatsächlich, wenn wir das herausfinden würden ;) ), aber grundsätzlich wäre sowas sicher möglich und vermutlich noch viel mehr.
 
Dann hätten auch alle Berechnungen und Modelle, mit denen gearbeitet und auf Basis derer nachweislich korrekte Ergebnisse erzielt werden, auch nur den Anschein, als wären sie nachweislich korrekt. So könnten wir aber keine einzige Maschine bauen, geschweige denn einen Roboter zum Mars schicken.
Quatsch. Etwas das anscheinend richtig ist kann absolut für die Wissenschaft genutzt werden.
Dein Roboter auf dem Mars ist ein gutes Beispiel. Weißt Du mit welchen Formeln die Strecken für die Raumfahrzeuge berechnet werden?
Newtonsche Physik. Nur ist die Newtonsche Physik nachweislich falsch(1).
Die korrekten Formeln wären die der relativistischen Physik, also Einsteins Formeln.
Die sind aber um Längen komplizierter. Berechnungen nach Newton sind viel einfacher und als Näherung absolut ausreichend, deshalb werden sie genutzt. Trotzdem wissen alle Beteiligten, dass sie falsch sind.

(1) Newton wusste noch nichts von der Höchstgeschwindigkeit Lichtgeschwindigkeit (c).
Bei Newton wird Gravitation daher instantan, also sofort, wirksam. Würde die Sonne plötzlich verschwinden, würden nach Newton also alle Planeten sofort aus der Umlaufbahn geraten. Nach Einstein Wissen wir aber, dass die Information (Sonne ist weg) sich nur mit c verbreiten kann. Würde die Erde also sofort aus der Umlaufbahn geraten, wüssten wir vom Verschwinden der Sonne ca. 7 Minuten bevor ihr Licht erlöscht. Das ist aber nicht möglich. Tatsächlich würde die Erde exakt zum gleichen Zeitpunkt aus dem Orbit geraten, zu dem auch das Licht verschwindet.
Die anderen Planeten hätten demnach ganz eigene Zeitpunkte zu denen sie aus der Bahn geraten. Dass bei Newton alle gleichzeitig "abhauen" zeigt auch schön einen Fall, in dem Newtonsche Berechnungen völlig an der Realität vorbeigehen und unbrauchbar Ergebnisse liefern.
Für die Raumfahrt reicht es aber, die Abweichungen zur Realität sind bei den kurzen (relativ) Strecken und Zeiträumen sowie aufgrund der Vorhersagbarkeit des Verhaltens der anderen Himmelskörper vernachlässigbar.
Diese "Verzögerung" der Gravitation im Vergleich zu Newton ist auch der Grund, warum es mit Einstein sofort viel komplizierter wird was die Berechnung betrifft. Plötzlich müsste man nochmal für jeden Himmelskörper einen individuellen, veränderbaren Faktor hinzufügen. Diese beeinflussen si h dann auch noch gegenseitig. Wahnwitzig komplizierte Formeln.
Dabei haben wir noch nicht mal das Dreikörperproblem gelöst. (Wikipedia erzählt dazu mehr, nur soviel: Wir können Planetenbewegungen nicht berechnen, sowie mehr als 2 Himmelskörper eingerechnet werden müssen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die moderne Informatik bzw. Mathematik kann nicht mal eine zufällige Zahl generieren oder die Lottozahlen vorhersagen, immer nur annähernd. Welcher parallel geschalteter Quantencomputer soll dann bitteschön die Wetterzellen und daß daraus resultierende Klima auf atomarer bzw. molekularer ebene ermitteln. Allein die Atmosphäre, Sauerstoff, Stickstoff, Kolendioxid und diverse Edelgase unterliegen der Chaosphysik und lassen sich nur ansatzweise mit der Chaosmathematik ermitteln. Siehe Jeff in Jurassic Park, man.
 
Quatsch. Etwas das anscheinend richtig ist kann absolut für die Wissenschaft genutzt werden.
Dein Roboter auf dem Mars ist ein gutes Beispiel. Weißt Du mit welchen Formeln die Strecken für die Raumfahrzeuge berechnet werden?
Newtonsche Physik. Nur ist die Newtonsche Physik nachweislich falsch(1).
Die korrekten Formeln wären die der relativistischen Physik, also Einsteins Formeln.
Die sind aber um Längen komplizierter. Berechnungen nach Newton sind viel einfacher und als Näherung absolut ausreichend, deshalb werden sie genutzt. Trotzdem wissen alle Beteiligten, dass sie falsch sind.

(1) Newton wusste noch nichts von der Höchstgeschwindigkeit Lichtgeschwindigkeit (c).
Bei Newton wird Gravitation daher instantan, also sofort, wirksam. Würde die Sonne plötzlich verschwinden, würden nach Newton also alle Planeten sofort aus der Umlaufbahn geraten. Nach Einstein Wissen wir aber, dass die Information (Sonne ist weg) sich nur mit c verbreiten kann. Würde die Erde also sofort aus der Umlaufbahn geraten, wüssten wir vom Verschwinden der Sonne ca. 7 Minuten bevor ihr Licht erlöscht. Das ist aber nicht möglich. Tatsächlich würde die Erde exakt zum gleichen Zeitpunkt aus dem Orbit geraten, zu dem auch das Licht verschwindet.
Die anderen Planeten hätten demnach ganz eigene Zeitpunkte zu denen sie aus der Bahn geraten. Dass bei Newton alle gleichzeitig "abhauen" zeigt auch schön einen Fall, in dem Newtonsche Berechnungen völlig an der Realität vorbeigehen und unbrauchbar Ergebnisse liefern.
Für die Raumfahrt reicht es aber, die Abweichungen zur Realität sind bei den kurzen (relativ) Strecken und Zeiträumen sowie aufgrund der Vorhersagbarkeit des Verhaltens der anderen Himmelskörper vernachlässigbar.
Diese "Verzögerung" der Gravitation im Vergleich zu Newton ist auch der Grund, warum es mit Einstein sofort viel komplizierter wird was die Berechnung betrifft. Plötzlich müsste man nochmal für jeden Himmelskörper einen individuellen, veränderbaren Faktor hinzufügen. Diese beeinflussen si h dann auch noch gegenseitig. Wahnwitzig komplizierte Formeln.
Dabei haben wir noch nicht mal das Dreikörperproblem gelöst. (Wikipedia erzählt dazu mehr, nur soviel: Wir können Planetenbewegungen nicht berechnen, sowie mehr als 2 Himmelskörper eingerechnet werden müssen.)
Dein Wissen ist ja quasi toll, nur total sinnfei, wenn eine andere Spezies eine Simulation mit komplett anderen Naturgesetzen erschaffen hat. Dann kann man sich "hier" noch so sehr auskennen, bringen tut es gar nichts. :schief:
 
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