Wissenschaft: So viele Bits enthält das Universum, wenn es eine Computersimulation wäre

Und wohin ??? Hier ist ja auch noch Platz, wohin sich der Raum ausdehnen kann.
Der Raum in unserem Universum unterscheidet sich grundlegend von dem, den Du Dir zwischen den möglichen Universen vorstellst. Unser Gehirn ist nicht in der Lage sich das vorzustellen,

"Unendlichkeit" ist auch eher ein mathematischer Begriff, der sich ebenfalls unserer Vorstellungskraft entzieht. Von daher führt es meiner Meinung nach zu nichts, darüber zu diskutieren was außerhalb unseres Universums ist und ob das unendlich ist.
Selbst in unserem Universum gibt es ja Bereiche außerhalb des kosmischen Ereignishorizonts von dem wir niemals etwas erfahren werden, weil sich die Objekte dort mit "Überlichtgeschwindigkeit" von uns entfernen, von uns also "kausalisch getrennt" sind (die Objekte selbst sind natürlich langsamer aber der sich ausdehnende Raum schiebt sie um so schneller von uns weg, je weiter sie weg sind, wodurch die Addition der Strecken Überlichtgeschwindigkeit erfordern würden um sie zu überbrücken). Wir wissen also nur relativ genau wie groß das beobachtbare Univesum ist aber nicht wie groß es insgesamt ist. Daher bezieht sich die Berechnung dieser Wissenschaftler auch nur auf das was wir sehen können.
 
klingt aufregend
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Und wohin ??? Hier ist ja auch noch Platz, wohin sich der Raum ausdehnen kann.
Ich denk diese Vorstellung funktioniert nicht.
Man stellt sich die Raumzeit wie eine Art Netz vor, was sich ausdehnt, aber ich glaube unsere Vorstellung von Raum/Platz/Entfernungen usw ist einfach vollkommen falsch, wir stellen uns es nur so vor, damit es für uns verständlich und berechenbar ist.

Ich glaub das ist alles in sich verschränkter und dass es dieses "dahinter" nicht gibt.
 
Unser Hirn kann dass nichts nicht begreifen....
Gleich übel ist es wenn man fragt warum es eigentlich überhaupt Etwas gibt ......

Und weil dahinter nix ist kann sich alles ausdehnen (wie auch der Abstand zwischen den Kleinsten Bauteilen)

lt. Harald Lesch fliegt alles irendwann auserneinder und zerfällt quasi
 
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@MADman_One : ... "Selbst in unserem Universum gibt es ja Bereiche außerhalb des kosmischen Ereignishorizonts von dem wir niemals etwas erfahren werden, weil sich die Objekte dort mit "Überlichtgeschwindigkeit" von uns entfernen, ... "

Na ja, wir hier bestimmt nicht mehr, nur, unsere potentiellen Nachkommen werden sicherlich die Möglichkeiten haben, die nur immerhin noch lichtschnellen Spuren dieser Objekte irgerndwann zu orten, wenn die Lichtquanten hier ankommen werden! Das wird aus unserer Sicht dann nur immer weniger aktuell sein ...
Für eine Komputersimulation, die sowas emulieren soll, ziemlich anspruchsvoll ...
 
Na ja, wir hier bestimmt nicht mehr, nur, unsere potentiellen Nachkommen werden sicherlich die Möglichkeiten haben, die nur immerhin noch lichtschnellen Spuren dieser Objekte irgerndwann zu orten, wenn die Lichtquanten hier ankommen werden!
Nein, genau das eben wird nicht passieren, solange unsere Nachfahren keine Möglichkeit finden sich schneller als das Licht fortzubewegen oder eine völlig neue Mathematik entdecken, die der bisherigen fundamental widerspricht. Es ist das gleiche wie mit dem Ereignishorizont eines schwarzen Loches, dahinter stürzt der Raum mit Überlichtgeschwindigkeit in die Singularität, daher kann auch das Licht nicht entkommen.
Mit dem beobachtbaren Universum und dem kosmischen Ereignishorizont ist es genau so, die von Dir angesprochenen Lichtquanten werden uns von dort nie erreichen, weil dazwischen so schnell neuer Raum entsteht, daß es wäre wie gegen ein überlichtschnelles Laufband anzurennen. Da kann quasi undenlich viel Zeit vergehen und es kommt nichts an. Genau das meint "kausal getrennt", nichts erreicht uns von dort, für immer. Unser Nachthimmel wird immer leerer weil immer mehr Galaxien hinter diese Grenze rutschen, irgendwann wäre selbst der nächste Stern (gesetzt Sterne wären unsterblich) nicht mehr erreichbar. Natürlich passiert das erst in extrem ferner Zukunft aber das ist der Stand der Wissenschaft meiner Kenntnis nach.

Hier sind mal zwei YT-Videos die das meiner Meinung nach recht gut erklären:
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(etwa ab der Hälfte des Videos),
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(sehr empfehlenswerter Kanal, weil oft auch die mathematischen Grundlagen mit dargestellt werden)
 
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Wir wissen das wir nichts wissen. Man weiß ja noch nicht mal was genau auf dem Uranus und Neptun vorsichgeht. Aktuell ist der nächste Stern 4,2 Lichtjahre entfernt, den werden wir auch niemals zu Gesicht bekommen.
 
@Frittenkalle Wer ist "wir" und was heißt "zu Gesicht bekommen" ? Mit Teleskopen kann man ihn heute schon zu Gesicht bekommen. Hinfliegen können aktuell lebende Menschen sicher nicht. Aber ein Raumschiff das so schnell wie die Voyager Sonden fliegt würde "nur" 75.000 Jahre brauchen und Projekt Longshot könnte Sonden sogar in 100 Jahren da hin bringen. Und wenn wir nur wissen das wir nichts wissen, warum weißt Du dann eigentlich jetzt schon, daß wir den nächsten Stern nie zu Gesicht bekommen werden? Das ist doch irgendwie ein Widerspruch in sich ;)
 
Lustig, demnächst soll das "James Webb Space Teleskop" gestartet werden das 10 mal mehr Licht einfangen soll als Hubble.
Damit wird seine Berechnung wieder nutzlos und er kann von neuen anfangen, bis wir wieder ein neues Teleskop in den Weltraum aussetzen........und wieder .....und wieder....
So funktioniert das mit dem beobachtbaren Universum nicht. Hier wurden ein paar gute Videos zu dem Thema schon gepostet aber in Kurzform: Sachen sind zu weit weg und entfernen sich noch mehr. Je weiter weg desto schneller und irgendwann kann einfach keine Information mehr zu uns gelangen.

Die neuen Teleskope sorgen nur dafür das wir besser sehen können. Nicht weiter.
 
Unser Nachthimmel wird immer leerer weil immer mehr Galaxien hinter diese Grenze rutschen, irgendwann wäre selbst der nächste Stern (gesetzt Sterne wären unsterblich) nicht mehr erreichbar. Natürlich passiert das erst in extrem ferner Zukunft aber das ist der Stand der Wissenschaft meiner Kenntnis nach.
Normalerweise müßten die Galaxien aber zusammenbleiben und die Galaxienhaufen.
Die ziehen sich ja an und da scheint die Gravitation stärker als die Expansionskraft zu sein.
Aber die Räume zwischen den Galaxien werden irgendwann unendlich groß.

Hier noch ein interessantes Video zur Expansion des Universums:

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Normalerweise müßten die Galaxien aber zusammenbleiben und die Galaxienhaufen.
Die ziehen sich ja an und da scheint die Gravitation stärker als die Expansionskraft zu sein.
Ja, das stimmt meines Wissens auch (noch). Nur verändert sich die Gravitation in den aktuellen Modellen nicht, während sich die Ausdehnung des Raumes beschleunigt. Und der Raum dehnt sich ja überall aus, auch im Nahbereich. Daher wird er auf lange Sicht auch die Galaxien auseinanderdrücken und irgendwann sogar die Atome. Jedenfalls nach diesen Modellen. Aber zuerst wird sich das natürlich in den Räumen zwischen den Galaxien und Galaxienhaufen bemerkbar machen und die Gravitation sowie die Kernkräfte werden im Nahbereich länger Widerstand leisten können.

Auch unser Erklär-Harald kann sich irren:
https://de.wikipedia.org/wiki/Big_Crunch .
Inwiefern hat sich "Erklär-Harald" geirrt ? Der Big Crunch ist auch nur eine möglich Theorie und aktuell meines Wissens nicht wahrscheinlicher als der Big Rip. Hier der Wikipedia Eintrag dazu, "Erklär-Harald" könnte also immer noch recht haben: https://de.wikipedia.org/wiki/Big_Rip. Und aktuell scheinen die Beobachtungen dem Big Crunch eher zu widersprechen.
 
Dann hätten auch alle Berechnungen und Modelle, mit denen gearbeitet und auf Basis derer nachweislich korrekte Ergebnisse erzielt werden, auch nur den Anschein, als wären sie nachweislich korrekt. So könnten wir aber keine einzige Maschine bauen, geschweige denn einen Roboter zum Mars schicken.
Grundsätzlich gilt: Korrelation ist nicht notwendigerweise Kausalität.
Davon abgesehen, können wir beobachten und durch Experimente gleiche Ergebnisse reproduzieren, was jedoch nicht heißt, dass wir das "Warum ist es so" erklären können. Siehe das Quanten double-slit Experiment. Die Wiederholbarkeit der Ergebnisse erklärt nicht, warum es sich so verhält. Selbst wenn wir eine logische/plausible Erklärung für ein Verhalten finden, gibt das noch immer keine Sicherheit, dass es die tatsächlichen physikalischen Zusammenhänge z.b. auf subatomater Ebene beschreibt. Lange Zeit dachte man, dass das OSI Modell den korrekten Aufbau des Atomkerns beschreibt, doch dem war nicht so, da es viel zu ungebau ist. Seit schon einiger Zeit weiß man, dass das Orbital-Modell den Atomaufbau besser beschreibt, aber immer noch nicht alle Frage beantwortet, d.h. auch in dieser Hinsicht wissen wir noch immer nicht alles und es ist daher mit weiteren Erkenntnissen in der zukunft zu rechnen.
 
Einen Big Crunch halte ich für unwahrscheinlich. Da das Universum sich zunehmend schneller ausdehnt.
Ich glaube das es unendlich groß wird... bzw sich unendlich lange ausdehnt.
 
Die Modelle des Universums und der Materie scheinen doch alle nicht zu stimmen.

Bei fast jedem Beschleuniger-Experiment enstehen Teilchen, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat.
Nach dem Zusammenprall verwandeln sich die Bruchstücke in völlig neue Materiestücke.
Und je höher die Beschleunigerenergien sind, um so mehr Teilchen entstehen

Die Stringtheorie ist da doch viel näher an der Ursache.
Die rechnet mit 19 Zehnerpotenzen unterm Elektron.

Die Quarks sind scheinbar nur riesige Stringhaufen.

Beim Universum können wir ohne Hilfskrücken wie schwarze Energie und schwarze Materie gar nichts erklären, nicht mal die Rotation von Galaxien.

Weder der Urknall direkt, wo er herkommt oder alles was davor war ist bekannt.

Auch die verschiedenen Ausdehnungsgeschwindigkeiten des Universums - mal langsamer - mal schneller - sind nicht geklärt, sondern wieder nur mit der unbekannten Energie und Materie (was ja das gleiche ist laut Albert E.) als Holpermodell zusammengeschustert (Lambda CDM).
 
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