Zum E6750... Ich hatte zeitlang einen C2D E6300... Selbst dieser war dem 6000+ dermaßen überlegen^^ Natürlich erst recht wenn man mal auf 3,6 ghz fährt... Man kann das auch schön beim PCGH Leistungsindex für Prozessoren sehen. Und man bedenke das der 6300 übertaktet etwa auf gleicher höhe mit dem 8400 liegt. das ist nen seeeeehr großer unterschied. der 6000+ fährt so ziemlich am limit, was auch an temps usw schön zu erkennen is.
Um den Faktor 2-4? Das mag theoretisch stimmen, in der Praxis ist das aber ganz und garnicht der Fall. Ich bin auch von einer 9800GT mit besagtem 6000+ auf 4870 und phenom II umgestiegen. Nachdem ich erst nur die Karte verbaut hatte, war ich ehrlich gesagt richtig enttäuscht von der karte! Es gab höchstens einen zuwachs von gefühlten 20 prozent. Die selbe 3dmark punktzahl wie die 9800gt...Es hat wirklich erst das wechseln des prozzis samt board etwas gebracht. Der gefühlte unterschied zum 6000+ war x mal größer als der unterschied zwischen 9800gt und 4870. Spielen war nun etwas gaaaanz anderes! hier würde deine aussage passen, von wegen faktor 2-4. zumindest fühlt es sich so an. abgesehen von den steigenden frames sinkt ja auch die ladezeit deutlich etc. ich will niemanden widersprechen, aber meine erfahrungen schildern eben was anderes.
MfG Terence Skill
Du solltest vielleicht mal darauf gucken, was der Threadhersteller für eine Grafikkarte besitzt!
Er hat eine X1900XT und da gibt es mindestens einen Frameszuwachs mit dem Faktor 2-4! Zumal er mit einer HD 4870 etc. in den Genuss von DirectX 10 kommt!
Nur mal ein Beispiel meinerseits, welches ich zum Thema "Ausbremsen" sehr gerne anführe, vor allem aber auch, um hier mal INU.ID These zu bestätigen, dass die Grafikkarte
WESENTLICH MEHR EINFLUSS auf die Frames hat, als der Prozessor:
Ich habe meinem Kollegen in seinen P4 3 Ghz mit 2GB DDR1 eine ATI Radeon HD 4770 eingebaut - vorher hatte er eine ATI X550. Mit der alten Karte lief COD 4 in 1024x768 auf Ultra-Low-Details nicht annährend flüssig - nun kann er es in 1280x1024 mit maximalen Details und sogar AA/AF problemlos zocken, einfach weil COD 4 ein eher Grafiklastiges Game ist, bei dem es nicht so sehr auf Prozessorpower ankommt.
Genau darin lag' für ihn die Intention des Aufrüstens - er wollte COD 4 flüssig spielen können - das die Grafikkarte einen solchen Sprung bringt, hatte selbst ich nicht erwartet. Die alte Mühle hat mal gut 1000% Leistung zugelegt, wenn ich die Leistung bei maximalen Details zu Grunde lege!
Ich denke, dieses Beispiel zeigt eindeutig, wie performant die heutigen Grafikkarten sind und dass eine gute Grafikkarte mit einem schwachen Prozessor wesentlich besser harmoniert, als ein starker Prozessor mit einer schwachen Karte.
Allerdings zeigt dieses Beispiel natürlich auch, wie dehnbar der Begriff "Ausbremsen" ist - ich persönlich erachte es natürlich nicht für sehr sinnvoll, einen P4 3 Ghz mit einer HD 4770 zu kombinieren, denn er bremst die Grafikkarte brutalst ein - mit einem C2D oder C2Q, usw. wären mit Sicherheit noch zehn mal mehr Frames drin - allerdings hat der Grafikkartentausch exakt das bewirkt, was mein Kollege wollte - somit hat die "ausgebremste" Karte den Rechner trotzdem enorm beschleunigt und sorgt so dafür, dass er immerhin ein paar aktuelle Spiele zumindest recht ordentlich zocken kann!
Und wie ich immer gerne betone: Ob ich nun 30 oder 60 fps habe, ist vollkommen wurscht - denn beides ist flüssig. Natürlich kann es auf solch einem System eher zu FPS-Einbrüchen kommen, nur gibt es halt Leute, die damit leben können und nicht so bekloppt sind wie z.B. meine Wenigkeit und jedes Jahr 500-1000 Euro in Hardware stecken, die eh nach 2 Tagen hoffnungslos veraltet ist!
Ich hoffe, diese Predigt bekräftigt den Threadersteller in seinem Vorhaben, sich eine gute Mittelklassekarte (HD 4870/HD 4890 oder GTX260/GTX275) zuzulegen, denn er wird damit deutlich mehr Spaß am spielen haben!
