AW: Windows-Sicherheitslücke: Eine Million Rechner noch gefährdet, Microsoft warnt
Ich hatte eigentlich vor mit Zen 2 wieder ein Win Update zu machen, aka Win neuinstallieren. Liefert 1903 so viele probleme?....
Jein - Es kommt auf die Plattformen an. Es gab neulich User, dese berichteten von angestiegenen Temperaturen auf ihren AMD-Systemen. Die Meldungen beziehen sich allesamt auf den Idle. Um welche Plattformen es konkret ging konnte ich nicht eingrenzen, weil es Steamroller und Summit Ridge betrifft. Folglich wird es eine ACPI-Maßnahme durch Windows selbst sein, die wahrscheinlich auch Bulldozer, Piledriver, Pinnacle Ridge, Raven Ridge und Bristol Ridge mit einschließt. Ich mutmaße, dass Windows 10 Build 1903 den Vdroop angehoben hat.
Um jetzt auf Intel zu sprechen zu kommen. In alltäglichen Aufgaben spüre ich von den Patches nichts auf meiner Skylake-S-Plattform. In gesonderter Rolle aber bei den Webbrowsen, hier zeigt sich schon anhand von Verzögerungen, diese sich teils auch ruckelig auswirken, dass da die Patches, diese die Browser mit sich bringen, die Performance darunter zu leiden scheint. Das war bis zur Version 70 des Google Chrome so. Seit der Version 71.0.3578.80 ist auch der Google Chrome optimiert in seiner Performance. Der Opera, dieser architektonisch baugleich ist, läuft seit der Version 57.0.3098.91 in genauso gut und zeigte in bis zuvor die gleiche negative Leistung.
Aber davon mal ab - Den wirklichen Leistungseinbruch bemerke ich bei den alten Games. Wie immer, seit dem das Ganze los ging, unter der Windows 10 Build 1709, Redstone 3 also, nachdem diese Patches erstmals ihre Runde gemacht haben, da waren betroffen Far Cry 3, Far Cry 4 und Battlefield 3. In neuer wie Far Cry 4 weiß ich nicht, weil diese Teile mich nicht ansprechen, aber Battlefield 4 ist davon nicht betroffen. Battlefield Hardline habe ich zwar, zocke ich aber nicht, daher kann ich hierzu nichts berichten. Ich denke aber, dass alle neuen Teile intern gefixt sind, denn die Hardware-Branche und mit Sicherheit auch die Gaming-Branche wissen und die Sicherheitslücken schon seit Jahren und der letzte Patch für Battlefield 4 aus dem Jahr 2018 liegt somit auch nicht all zu lange zurück.
Meine Feststellung ist "Panik"! So wie sich das bisher entwickelt dürfen wir nicht davon ausgehen, dass in ferner Zukunft mit mehr Performance zu rechnen ist, das deckt sich mit meinen Messungen auch nicht. Und wenn alte Games davon am stärksten negativ betroffen sind dann sehe ich für die Zukunft Defätismus für sich sprechen. Hier meine Messungen:
Diskussion: Microsoft Windows 10 Pro Build 1903: Ergebnisse von Maxon Cinebench R15 + R20
Man sieht den Abwärtstrend von der Build 1607, wo noch alles perfekt gewesen ist, gegen die Build 1709. Das ist schon ein deutliches Minus. Auch bis zur 1903 fährt diese Regression fort. In lediglich der Echtzeitprozess, der Abgesicherte Modus, und die beendeten Hardware-Gadgets und -Tools lassen die Punktzahlen gut aussehen - Fernab dem Alltag, wie man es tatsächlich vernimmt. Also auch nur eine kaschierte Mehrleistung in Punktzahlen ausgedrückt.
Also um Deine Frage kurz und bündig zu halten: Probleme mit der Performance von Games, ja, gibt es und wird es in naher Zukunft auch weiterhin geben, Probleme am Alltag sehe ich keine. Ich denke, die meisten Probleme, diese Windows 10 auf sehr vielen Plattformen produziert, so beobachte ich es symptomatisch, führen auf den Schnellstart zurück, dieser sogenannte RedayBoost eine Funktion der Swapfile ist. Ja - Die Swapfile, unabhängig ob auf einem AMD-System, dort - auf einem Ryzen-System - wohl aktuell noch mehr, wie ich es beobachte, oder auf einem Intel-System, ist erst einmal egal, weil es ein Windows-Feature ist. Wer ein Problem mit der Swapfile feststellt, also spezifisch mit dem Schnellstart von Windows, derjenige solle diese mal deaktivieren und nach einem erfolgten Neustart neu aktivieren, denn dann wird der gesamte Puffer erneuert und bspw. die fehlerhaften, falschen, inaktiven Treiber ausgemistet. Danach sollte der Schnellstart wieder normal funktionieren.
Wobei ich noch anmerken will, dass der jeweils installierte Intel-Grafiktreiber deutlich seine Auswirkung auf die Grafikverwaltung nimmt, sei es den Schnellstart von Windows, die Verwaltung von mehreren Monitoren oder die Unterstützung von S/PDIF per HDMI und DisplayPort, für diesen Switch die Level-ICs des Transition-Minimized Differential Signaling und Low-Voltage Differential Signaling zuständig sind. Ganz besonders in der Kreide steht bei mir noch das Intel Graphics Control Center ()IGCC), welches mit dem DCH-Treiber erstmals eingeführt wurde.
Swapfile deaktivieren
Windows Registry Editor Version 5.00
Code:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management]
"SwapfileControl"=dword:00000000
Swapfile aktivieren
Windows Registry Editor Version 5.00
Code:
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management]
"SwapfileControl"=dword:00000001