News Windows 10: Der Support endet bald und es gibt gute Gründe zu Linux zu wechseln

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Das böse Erwachen wird kommen, wenn die EU bei den Datenschutzrichtlinien endlich ernst macht und geschlossene Systeme aus Ländern, die diesen Regeln nicht folgen für die Verarbeitung von persönlichen Daten ausschließt. Wer schlau ist, fängt jetzt schon an, umzustellen.
Das große Problem ist, dass es nichts gibt, auf was gewechselt werden könnte.
Linux ist in vielen Fällen einfach keine Option ist. Das fängt damit an, dass es keine vergleichbare Verwaltungsmöglichkeit wie das Active Directory gibt und endet bei Software, die unter Linux einfach nicht läuft!
Da hilft auch kein Proton oder ähnliches.

Je größer und spezialisierter ein Unternehmen ist, je unmögliches ist ein Wechsel auf Linux.
Das ist traurig, aber leider Realität. Bis hier "globales" ein Umdenken stattfindet wird es noch Ewigkeiten dauern.
 
Da werden aktuell bestimmt viele Win10 Sicherheitslücken geheim gehalten, damit man sie nach Supportende dann ausnutzen kann.
 
Mit Linux kann zumindest mit Samba ein Active-Directory-Domänencontroller eingerichtet werden. Damit soll es möglich sein, Benutzer und Gruppen ähnlich wie Active Directory verwalten. Und unter Zurhilfenahme vom Verwaltungstool Cockpit soll man ein leistungsfähiges und flexibles System zur Verwaltung von Benutzern, Gruppen und Computern im Netzwerk erhalten.

Vielleicht gibt es, wenn es zwingend notwendig ist, von Windows auf Linux zu wechseln, zeitnah weitere Tools, um noch unabhängiger von Windows zu werden.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich in Verbindung mit Netzwerken nur ein Laie bin .
 
Mit Linux kann zumindest mit Samba ein Active-Directory-Domänencontroller eingerichtet werden. Damit soll es möglich sein, Benutzer und Gruppen ähnlich wie Active Directory verwalten. Und unter Zurhilfenahme vom Verwaltungstool Cockpit soll man ein leistungsfähiges und flexibles System zur Verwaltung von Benutzern, Gruppen und Computern im Netzwerk erhalten.

Vielleicht gibt es, wenn es zwingend notwendig ist, von Windows auf Linux zu wechseln, zeitnah weitere Tools, um noch unabhängiger von Windows zu werden.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich in Verbindung mit Netzwerken nur ein Laie bin .
Wenn man von Windows weg will, dann will man ja auch keinen Windows DC.
Klar kann man ein Linux an einen LDAP binden und darüber Benutzer und Gruppen verwalten, aber das ist ja nur ein kleiner Teil einer AD. Das vollständige Verwalten eines Clients, also feingranulare Berechtigungen, netzwerkbasierte Nutzerprofile, zuweisen von Netzlaufwerken und Netzwerkdruckern, ist mit Linux so einfach nicht möglich.

Dahingehend ist die Entwicklung von Linux vor 20 Jahre einfach mal stehen geblieben. "Zeitnah" wird sich da also nichts tun.

Bei der Arbeit haben wir immer ein Auge auf den Stand der Dinge bei Linux und den Wechsel in einigen Bereichen auch schon mehrere male evaluiert. Sind aber immer zu dem Schluss gekommen, dass es nicht möglich ist.

Mal ganz davon ab, dass es genügend Software gibt, die wir nutzten müssen oder für die es keine Alternative gibt, die es nicht für Windows gibt und auch unter Linux nicht zum laufen zu bekommen ist. Mal ganz davon abgesehen, dass damit die Zertifizierung flöten gehen würde, es gegen die Lizenzbestimmungen verstoßen würde und wir auf den Hersteller-Support angewiesen sind. So etwas gibt es im betrieblichen Umfeld häufig. Man ist hier halt völlig abhängig...
 
Mein Linux-Versuch ist leider auch gescheitert.
Zu viele Dinge funktionierten leider nicht, da es keine Treiber oder Software gab, die die Funktionen der Hardwrae die ich brauchte/wollte unterstütze. Es ist noch ein langer Weg vor Linux um für den Kommerz interessant zu werden. Und dennoch habe ich zig Stunden problemlos und performant diverse Spiele zocken können. Aber solange man auf motivierte unbezahlte Entwicklerinnen auf Guthub angewiesen ist und es keinen nativen Treibersupport für das Linux-Kernel gibt wird sich für viele Geräte nichts änder. Es ist derzeit wirklich traurig, was in der Welt der Betriebssysteme passiert.
 
Gibts zufällig wo gute Tests wie Counter Strike 2 auf Ubuntu läuft im Vergleich zu W10 auf alter Hardware?
Ich habs zuletzt 1x versucht aber nicht zum Laufen bekommen, also genervt wieder auf W10 geswitched... aber wenn es funktioniert geb' ich dem dieses WE nochmal eine Chance
 
Das große Problem ist, dass es nichts gibt, auf was gewechselt werden könnte.
Dann wird es höchste Zeit, daran was zu ändern. Falls es nicht für viele Anwendungsszenarien doch eh schon Alternativen gibt.
Je größer und spezialisierter ein Unternehmen ist, je unmögliches ist ein Wechsel auf Linux.
Was soll daran unmöglich sein? Dass das ein Riesenaufwand ist und nicht über Nacht geht, ist mir auch völlig klar, aber gerade deswegen muss damit zeitnah angefangen werden.
Bis hier "globales" ein Umdenken stattfindet wird es noch Ewigkeiten dauern.
Ich hoffe einfach stark darauf, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der Hammer aus der Gesetzgebung kommt und dann fristgerecht umgestellt werden muss, sobald persönliche Daten betroffen sind. Der aktuelle Zustand ist komplett untragbar. Da kann noch so viel zertifiziert und vertraglich zugesichert sein, wenn es keinerlei Kontrollmöglichkeiten gibt.
 
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, auf meinem 2400g irgendwie Win11 zum Laufen zu bringen? :-D Der Support ist mir Schnuppe wenn der Endet aber wenn es dann keine Sicherheitsupdates mehr gibt - spätestens dann wird es wohl wirklich Linux werden müssen :huh:
 
Linux ist in vielen Fällen einfach keine Option ist. Das fängt damit an, dass es keine vergleichbare Verwaltungsmöglichkeit wie das Active Directory gibt und endet bei Software, die unter Linux einfach nicht läuft!
Das AD ist für Windows nicht mehr der Nabel der Welt. Ich hatte letztens erst wieder Kontakt mit anderen Administratoren, deren Firma komplett vom AD weg und hin zu EntraID (und Intune) ist. Ebenso sind mir welche bekannt, wo Client-seitig gar kein Windows eingesetzt wird, sondern entweder komplett Mac oder ChromeOS Geräte.
 
Der weitaus größte Teil an Windows Nutzern sind die Geschäftskunden. Und die werden mittelfristig auch auf Windows 11 wechseln. Spätestens dann, wenn turnusmäßig eh die Hardware erneuert wird. Linux spielt dort überhaupt keine Rolle und wird es wahrscheinlich auch nie spielen. Einfach, weil es dort eben nicht die große Alternative ist. Das fängt bei der Software an, die nicht für Linux verfügbar ist, weiter über die IT, welche mit der Administration von Linux überhaupt nicht vertraut ist, bis hin zu Schulungen des Personals, das bisher nur die Windows Welt kennt. Das kostet am Ende eine Riesensumme, die in keiner Relation steht.

So schlimm sehe ich das bei unseren Kunden gar nicht. 90% benutzen die Büchsen eh nur als Starter für den RDP-Client, um auf einem Terminalserver zu arbeiten. Zumindest Linux Mint besitzt ja ein sehr ähnliches Startmenü. Möglich wäre es, doch auch bei uns in der IT mangelt es hier gewaltig an Know-how nach 20 Jahren Fokus auf Microsoft. Also kaufen die Kunden neue Kisten mit W11.

Windows ist in der Businesswelt aber eh unersetzlich, 99% der Businesssoftware gibt es nicht auf Linux. Selbst wenn man es schafft, die Programme ans Laufen zu bekommen, ist der Support dazu dann nicht mehr zu bekommen. Dazu müsste der orange Mensch aus Washington und die EU Ihren Handelskrieg eskalieren, bevor hier ein Umdenken stattfinden könnte und das wird sehr wahrscheinlich nicht passieren.
 
Ich sehe absolut keinen Grund zu Linux zu wechseln, außer man will unendlich Rum basteln und rumblödeln.und danach genervt wieder zu Windows zurück zu kommen. Versucht doch Mal nen aktuellen Multiplayer Titel mit Easy Anticheat auf Linux zu zocken....viel spass
 
Huch, irgendwie scheine ich mit meinen Meldungen durcheinandergeraten zu sein, deswegen die falsche Antwortreihenfolge.
Das Problem liegt definitiv bei Creative, habe meine SB Karten schon vor Jahren wegen massiver Treiberprobleme rausgeschmissen.
Leider ist es bei Asus wohl auch nicht viel besser. Habe mir eine Xonar U7 MKII gekauft und der Mikrofoneingang ist quasi unbrauchbar. Naja, Realtek hat die letzten 20 Jahre gereicht, es wird auch weiter gehen. Ein Unterschied ist mir sowieso nicht aufgefallen.
Es wird schon wieder so ein großes Aufsehen daraus gemacht und dann läuft es wie immer. Die meisten User, die ihren Laptop oder PC für die Bestellungen Online, Administration, ein paar Spiele und ein bisl Videos gucken nutzen, werden Windows 10 völlig unbeeindruckt weiter nutzen. Nicht bis irgendein Support endet oder Linux gleichgezogen ist. Genau bis zu dem Zeitpunkt wo die Kiste die Hufe hochreißt.
Vielleicht auch, bis jemand anderes ihren Laptop für Bestellungen und vielleicht auch ein bisschen Banking nutzt. Naja, eigenes Risiko.
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, auf meinem 2400g irgendwie Win11 zum Laufen zu bringen? :-D Der Support ist mir Schnuppe wenn der Endet aber wenn es dann keine Sicherheitsupdates mehr gibt - spätestens dann wird es wohl wirklich Linux werden müssen :huh:
Scheint Zen 1 zu sein, von daher eher nicht.
Ich sehe absolut keinen Grund zu Linux zu wechseln, außer man will unendlich Rum basteln und rumblödeln.und danach genervt wieder zu Windows zurück zu kommen. Versucht doch Mal nen aktuellen Multiplayer Titel mit Easy Anticheat auf Linux zu zocken....viel spass
EAC ist eigentlich die positive Ausnahme, wenn der Entwickler die entsprechende Version für Linux mitliefert. Der GameGuard von Helldivers hat aber auch eine Linux-Variante.
 
Ich sehe absolut keinen Grund zu Linux zu wechseln, außer man will unendlich Rum basteln und rumblödeln.und danach genervt wieder zu Windows zurück zu kommen. Versucht doch Mal nen aktuellen Multiplayer Titel mit Easy Anticheat auf Linux zu zocken....viel spass

Einfach mal den Mist nicht kaufen, wenn die Umsätze einbrechen wird EA auch für Linux kommen.

Aber wie immer sorgen die vielen Lemminge für die Bestätigung, dass der Mensch meistens zu faul und dumm ist :nene:
 
Dann wird es höchste Zeit, daran was zu ändern. Falls es nicht für viele Anwendungsszenarien doch eh schon Alternativen gibt.

Was soll daran unmöglich sein? Dass das ein Riesenaufwand ist und nicht über Nacht geht, ist mir auch völlig klar, aber gerade deswegen muss damit zeitnah angefangen werden.

Ich hoffe einfach stark darauf, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der Hammer aus der Gesetzgebung kommt und dann fristgerecht umgestellt werden muss, sobald persönliche Daten betroffen sind. Der aktuelle Zustand ist komplett untragbar. Da kann noch so viel zertifiziert und vertraglich zugesichert sein, wenn es keinerlei Kontrollmöglichkeiten gibt.
Im privaten Umfeld gebe ich dir recht, da ist ein Umstieg möglich. Da gibt es auch genug alternative Software.

Im Betrieblichen Umfeld sieht das aber ganz anders aus.
Da hängt es auch gar nicht so sehr am Aufwand. Klar muss erst einmal die Linux-Infrastruktur geschaffen werden, aber das ist oftmals nicht der größte Aufhänger. Und ob wir für 1000 Arbeitsplätze Windows 11 ausrollen oder halt Linux ist da nicht der entschiedene Punkt.

Der Punkt ist die Software. Da gibt es oftmals schlicht keine Alternativen.

In vielen Bereichen ist man (teilweise gesetzlich) gezwungen, bestimmte Software einzusetzen. Das fängt schon bei Buchhaltungs-Software an. Hier muss die Software oftmals zertifiziert sein. Du hast dann die Wahl zwischen zwei oder drei Anbietern, von denen sich keiner die Mühe macht, ihre Software für Linux herauszubringen und neu zu zertifizieren.
Macht bei der geringen Verbreitung ja auch keinen Sinn.

Versuchst du aber die in Eigenarbeit unter Linux zum Laufen zu bekommen, mit Proton oder Wine, merkt die Software das und du kannst (aus Sicherheitsgründen; wie AntiCheat :ugly:) keine Rechnungen mehr einreichen, Archivieren, etc..

Dann gibt es, vor allem was Wissenschaftliche-, Mathematische- und Simulations-Software angeht, teilweise nur ein einziges Produkt.

Teile von diesen stammen zum Teil noch aus den 80'ern und sind in BASIC oder in Turbo Pascal oder ähnlichem geschrieben. Glaubst du, dass der Hersteller seit dem ihre Software mal angefasst hat? Nö, warum auch!
Die haben bestimmte Patente, sodass kein alternativer Anbieter so eine Software auf den Markt bringen kann. Also halten die ihre Software nur irgendwie über Wasser, weil sie genau wissen, dass sie keine Konkurrenz haben. Die Lizenz kostet trotzdem Millionenbeträge pro Jahr.

Dummerweise musst du aber, damit du deine Produkte auf dem Markt anbieten darfst, Zertifikate dafür haben. Um die zu bekommen müssen die Teile aber einen Simulationstest bestehen. Überraschung: Die einzige Software die das kann, ist die oben genannte.

Du stehst dann also vor der Wahl: Bei Windows bleiben, bzw. auf Windows 11 wechseln, oder das Geschäft aufgeben.

Viele Hersteller werden also erst tätig, wenn das Ende von Windows gesetzlich beschlossen und die Übergangsfrist fast verstrichen ist. Solange tut sich da rein gar nichts!

Wie gesagt, der Unterschied vom privaten Umfeld zum Unternehmerischen ist gerade hier gigantisch groß!
 
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, auf meinem 2400g irgendwie Win11 zum Laufen zu bringen? :-D Der Support ist mir Schnuppe wenn der Endet aber wenn es dann keine Sicherheitsupdates mehr gibt - spätestens dann wird es wohl wirklich Linux werden müssen :huh:
Klar, kannst du ja einfach installieren. Ich habe damals die Win 11 Beta auf einem i3-540 zum laufen gebracht. Einfach normal mit einer Win 11 iso installiert. Hat mir damals schon nach 10 Minuten gereicht...
 
benutze ich auch weiterhin. updates interessieren mich nicht. habe ich genauso gemacht mit windows 7 und lebe noch. kein grund zur schizophrenie. kopf einschalten bevor man rumklickt ist der beste schutz.
 
Im privaten Umfeld gebe ich dir recht, da ist ein Umstieg möglich. Da gibt es auch genug alternative Software.
Da wäre er aber halt nicht zwingend erforderlich.
Damit wir nicht aneinander vorbeireden: Ich meine nicht, dass der Umstieg mit den aktuell vorhandenen Möglichkeiten möglich ist, aber dass man ihn eben möglich machen kann und auch dringend sollte. Dabei müssen natürlich eventuell entstehende gesetzliche Zirkelschlüsse berücksichtigt und aufgelöst werden und bei verwaltungs- und abrechnungsrelevanten Dingen könnten auch staatlich finanzierte oder geförderte Projekte die Firmen stützen. Gerade diese Anwendungen, für die es nur so wenige Produkte gibt, weil es Quatsch ist, die in vielfacher Ausführung zu haben und die quasi jeder braucht, sind ideale Anwendungsfälle für öffentlich gestützte und quelloffene Entwicklung.
 
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