U. Was ist an den Nachrichten der sammelwut jetzt falsch? Es wird gesammelt bei W10 mehr wie vorher.
Zum Ersten das nicht gesammelt wird. Zumindest nicht in dem Ausmaß. Fast alle Einstellungen beziehen sich ausschließlich auf die Apps, und die bekommen vom PC nur die Daten, die im eigenen Microsoft-Konto stehen. Alles was wirklich weh tun würde muss man dort nicht angeben. Und ohne MS-Konto kann man die Apps gar nicht nutzen.
Die Einstellungen Kamera, Mikrofon, Funk, Kontakte usw. sagen nur, ob Store-Apps daruf zugreifen dürfen. Wenn dort etwas übermittelt wird dann nicht durch das Betriebssystem, sondern durch die Apps.
Wirklich gesammelt werden nur zwei Dinge: Eingabedaten für Cortana und Diagnose-Informationen. Ohne MS-Konto fällt auch Cortana hier komplett weg. Und selbst bei aktivierter Eingabeoptimierung werden die Sprachdaten nicht übermittelt. Zudem man außerdem sehr gut kontrollieren kann, was man Cortana sagt.
Diagnose-Optionen aufgeschlüsselt:
Einfach:
- Funktionen Ihres Geräts
- installierte Programme
- ordnungsgemäße Ausführung von Windows
- Fehlerberichterstattung
Erweitert:
- Alles aus Einfach und:
- Häufigkeit und Dauer bestimmter Funktionen oder Apps
- Speicherstatus des Gerätes bei App- oder OS-Abstürzen (Speicher Voll/Leer/Auslagerung)
- Zuverlässigkeit von Geräten und Apps
Vollständig:
- Alles aus Einfach, Erweitert und:
- Zustand von Systemdateien
- Speichersnapshots
Einzig bei Vollständig können wirklich persönliche Daten gesendet werden. Und zwar wenn diese beim Speichersnapshot im Ram liegen. Ob man MS jetzt glaubt, dass sie diese Daten nicht verwenden, liegt bei jedem einzelnen. Jedenfalls wird es in den eigenen Stellungnahmen so geschrieben.
Bei den Apps muss man halt schauen, welche Daten die abgreifen. Da kann MS nichts für.
Warum sollte man Fakten und aktuelle Nachrichten nach quatschen?
Ich nehme mal an das du ein Wissender bist!
Dann erleuchte uns bitte! ich bin gespannt.
Siehe oben. Erleuchte mich, wo da wirklich gesammelt wird. Selbst bei den Speichersnapshots bin ich da relativ sicher. Selbst wenn man den leeren Speicher (Edit.: und der Speicher mitvorgeladenen Programmen) nicht mit übermittelt wird ist der Snapshot trotzdem ungefähr so groß wie der aktuell belegte Speicher. Das würde auffallen, wenn man es dauernt überträgt. (Und meine Router-Logs sagen bisher nichts über solche Datenmengen. Auch nach einem (eigenverschuldeten weil falsche Spannunsgwerte) Bluescreen.)
Die installierten Apps? Von mir aus darf jeder wissen, dass ich Firefox und Skype benutze. Firmen haben hier eh abgeschirmte VPN oder ein Windows (Enterprise) ohne diese Abfragen. Für Privatanwender ist nur interessant, ob sie dann nicht lieber eine VM mit Linux für ihr Bankprogramm einrichten. Allerdings ist Online-/Home-Banking eh eine Sache für die man sich des Risikos bewusst sein muss.
Jupp, ist überhaupt nichts dran. Deswegen sind die Warnungen der Verbraucherzentralen auch vollkommen aus der Luft gegriffen.
Aber da du ja so sicher bist, könntest du mir bitte deine Kontonummer, dass Passwort zu deinem Konto und deine Handynummer für das eTAN-Verfahren nennen. Ich verspreche auch hoch und heilig, dass ich sie nicht weiterverwende.
Interessant, dass die größten Verteidiger/Leugner der Sammelwut von Win 10, alle erst sehr kurzfristig angemeldet sind ....
Wenn man selbst keine Argumente hat flüchtet man sich in Ironie und die Zeit wie lange der andere Diskussionsteilnehmer angemeldet ist. Du hast das "offensichtlich hast du keine Ahnung bei dem was du schreibst bei dem was du schreibst" vergessen um die Internet-Regeln für Diskussionen zu 100% zu erfüllen.
Hast du den Artikel der Verbraucherschutzzentrale mal gelesen? Die listen ausschließlich die Datenschutzoptionen von Windows 10 auf. Es wird nichts erklärt, es wird einfach davon ausgegangen das sobald man irgendwas freigebt jeder Piephahn bei MS das frei nutzen kann. Ergo: Die haben selber keine Ahnung was die Optionen überhaupt machen. Und die angeblich übermittelten Daten sind die, die man im MS-Konto angeben KANN. Wer seine Daten dort eingibt muss nunmal damit rechnen, das die Firma die auch nutzt. Und auch hier: Wirklich sensible Daten wie Name, Telefonnummer, Adresse, Geschlecht sind optional. Und selbst bei dem Rest muss man nichts Wahrheitsgetreues eingeben.
Abgesehen von völligen Falschaussagen im Artikel:
"Nicht nur Werbung, sondern auch Vertragskonditionen, Preise und Rabatte können grundsätzlich an die Konsum- und Verhaltensprofile angepasst werden", informiert Gollner. "In der Folge werden Verbraucher am Markt ungleich behandelt, was die Suche nach günstigen und geeigneten Angeboten erschweren kann", so der Verbraucherschützer weiter.
Das versucht/will Google seit Jahren, und es ist verboten. Das darf auch MS nicht und wenn sie es tun würden, wäre der Laden sehr schnell dicht. Es würde auch auffallen, wenn die Preise von Person zu Person verschieden sind oder die Suchergebnisse stark abweichen. Schön, das sowas nichtmal der Verbraucherschützer weiss. Zumal man es mit 2 Windows 10-Rechnern und simuliert unterschiedlichem Verhalten auch schnell nachweisen könnte.