AW: Wieviel Prozent Leistung würde ich denn verlieren wenn ich nicht auf Ivy warte?
Alles ganz nett. Nach meinen Erfahrungen, die ich sicher nur mit den beiden im Folgenden genannten CPUs sammeln konnte (i3s sind mir auch nicht fremd - aber die kann ich nicht mit nach Hause nehmen - die sind alle schon vergeben und müssen in ihren Hostrechnern öde Bürojobs erledigen - außerdem wäre ich auch zu faul, für sowas meinen Rechner auseinanderzurupfen).
Mein auf 4,333 GHz übertakteter 2600K ist mehr als doppelt so schnell, im Vergleich zum auf 3,333 GHz übertakteten Q6600.
Bei ansonsten gleicher Software und Peripherie.
Über alle Kerne inklusive HT versteht sich - bei x264 64Bit-Version. Aber ohne AVX. Wobei ich anmerken muss, dass der 2600K dabei wesentlich weniger ausgelastet ist als der 6600er. Da ist deutlich mehr Luft.
Im nackten Einzelkernvergleich sieht es nicht ganz so gut aus - da liegt der Vorsprung des 2600Ks bei einem Faktor von 1,8 bis 1,9.
Aber da fließen die zusätzlichen Befehlerweiterungen, die der q6600 und seine Brüder nicht besitzen, nicht mit ein. Damit konnten sich die 45nm-Nachfolger für den Sockel 775 bei gleichem Takt schon bis zu 50% absetzen. Das spielt aber eher im wissenschaftlichen Bereich bei optimaler Programmierung eine Rolle.
Mit AVX im Linpack (wird üblicherweise benutzt im die Rangfolge der Top 500 im Supercomputerbereich festzulegen, Linpack ist ein Lösungsalgorithmus für n Gleichungen mit n Unbekannten) liegt die Leistung ca. beim Faktor 5x zum q6600.
Verglichen mit sich selbst bringt HT eine Steigerung um 1,2x bis 1,3x beim 2600.