Oberst Klink
Lötkolbengott/-göttin
AW: Wieviel Aufpreis kann sich Intel gegenüber Ryzen noch erlauben?" - Das meinen die PCGH-Redakteure
Es gibt einige Aspekte zu beachten, wenn man von Ryzen und dessen Preisen spricht. Gleiches gilt beim Vergleich mit Intel-CPUs für Sockel 2011-3.
AMD war lange in der Versenkung verschwunden und will Marktanteile aufbauen. Daher setzt man die Preise tief an, verzichtet auf Marge und hofft dass man dadurch Intel Kunden abgraben kann. Wenn man Ryzen Acht- und Sechskerner mit Intel Acht- und Sechskernern vergleicht, muss man die Plattformen berücksichtigen. AMD setzt für seine Acht- und Sechskerner auf die AM4-Plattform, die vom Aufbau her eigentlich mehr Intels 1151-Plattform entspricht. Intel bietet Acht- und Sechskerner aber nur auf der größeren Plattform an, die im Prinzip dem Server/Workstation-Markt entnommen wurde. Die 2011-3-Plattform bietet je nach dem mehr PCIe-Lanes, Quadchannel-SI, usw., was sie teurer macht.
Man wird also erst mal Coffee Lake abwarten müssen, wenn man da einen fairen Vergleich ziehen will.
Es geht um die Topmodelle mit acht und zehn Kernen und AMD hat mit Ryzen 7 mal eben mit den neuen Octra-Core's aus den roten Zahlen heraus, Preise ausgerufen, die die Frage aufkommen lassen ob Intels Preise für die Octra und Deca- Core CPU's überhaupt noch tragfähig sind oder ob sie das überhaupt irgendwann einmal waren.
Es gibt einige Aspekte zu beachten, wenn man von Ryzen und dessen Preisen spricht. Gleiches gilt beim Vergleich mit Intel-CPUs für Sockel 2011-3.
AMD war lange in der Versenkung verschwunden und will Marktanteile aufbauen. Daher setzt man die Preise tief an, verzichtet auf Marge und hofft dass man dadurch Intel Kunden abgraben kann. Wenn man Ryzen Acht- und Sechskerner mit Intel Acht- und Sechskernern vergleicht, muss man die Plattformen berücksichtigen. AMD setzt für seine Acht- und Sechskerner auf die AM4-Plattform, die vom Aufbau her eigentlich mehr Intels 1151-Plattform entspricht. Intel bietet Acht- und Sechskerner aber nur auf der größeren Plattform an, die im Prinzip dem Server/Workstation-Markt entnommen wurde. Die 2011-3-Plattform bietet je nach dem mehr PCIe-Lanes, Quadchannel-SI, usw., was sie teurer macht.
Man wird also erst mal Coffee Lake abwarten müssen, wenn man da einen fairen Vergleich ziehen will.
Bin mal gespannt ob dann auch wieder alle jammern wenn AMD einen Ryzen 2 rausbringt der dann auch nur 5% schneller ist.
jedoch ist es ein Unterschied ob es 100€ Aufpreis sind (die ich nichteinmal wegdiskutieren möchte) oder ob es nun wie bei dem i7 6900K 1200€ respektive R7 1700 339€ ist, für den Aufpreis bekommt man schon fast ein ganzes Ryzen 7 System inkl. Grafikkarte und mit der Bereitschaft ein paar Zahlen zu drehen ist der Leistungsunterschied noch nichtmal so hoch.
. Mehr Kerne sind ein Zwangsprodukt, weil die Physik keine höheren Takte zulässt. Man kann damit sicher die Leute irgendwie blenden (wie bei Autos [oder Frauen?] mit grossem Hubraum), aber was willst du mit einer Grafikkarte, die tausende von "Threads" gleichzeitig kann, und dann noch mit einer CPU die z.B. 32 Kerne hat? Es gibt sicher Software die da gut drauf skaliert (in meinem eigenen Bereich Datenbanken und Webserver z.B., oder wie immer Renderengines oder Videokompressoren), aber besonders bei der Videokompression ist eine Behandlung per Grafikkarte vom Leistungsaufwand viel effektiver und die CPU langweilt sich.
Sein Preis passt in mein Budget und die Leistung habe ich in den Benchmarks schon gesehen

