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Wieso sind in den PCGH-Heften so viele Rechtschreibfehler?

Raff hat da nicht unrecht. Die Redakteure sollten in Zukunft wieder ein klein wenig gewissenhafter arbeiten und dann passt das wieder.

Tipp an den Chefredakteur: ein klapps auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen seiner "Untertanen".
 
Ich finde auch regelmäßig Fehler auf der Webseite in den Artikeln.
Meistens zwar nur kleine, aber eigentlich sollte sowas bei einem Magazin
der größen ordnung nicht vorkommen.
 
Falls das Heft wirklich so viele Rechtschreibfehler hat - was ich allerdings nicht bestätigen kann -, liegt das sicherlich weniger an den Redakteuren. Wer selbst schreibt, der weiß, dass man seine eigenen Fehler selbst nur schwer sieht. Das wird auch nicht besser, wenn man journalistisch arbeitet. Unter anderem deswegen gibt es ja ein Lektorat.

Edit: Noch was zum Startpost: Die fehlenden Kommas (ja, so darf man die Mehrzahl bilden) gehen auf das Konto von Pommesbunker, der da selber eine Rechtschreibschwäche hat. Ihm geht es anscheinend um den Stil des Artikels. Sollte man dann vielleicht auch sagen ...
 
Falls das Heft wirklich so viele Rechtschreibfehler hat - was ich allerdings nicht bestätigen kann -, liegt das sicherlich weniger an den Redakteuren. Wer selbst schreibt, der weiß, dass man seine eigenen Fehler selbst nur schwer sieht. Das wird auch nicht besser, wenn man journalistisch arbeitet. Unter anderem deswegen gibt es ja ein Lektorat.

Edit: Noch was zum Startpost: Die fehlenden Kommas (ja, so darf man die Mehrzahl bilden) gehen auf das Konto von Pommesbunker, der da selber eine Rechtschreibschwäche hat. Ihm geht es anscheinend um den Stil des Artikels. Sollte man dann vielleicht auch sagen ...

Es geht ihm um den Satzbau und nicht um den Stil...
Nunja, vielleicht wollte PCGH uns einfach nur testen ob wir das merken, falls nicht hätten sie die Artikel nicht mehr lästig korrigieren müssen. :devil:
 
Nur bedingt ;)
Es gibt auf jeden Fall syntaktische Regeln, d.h. Grammatik.
Insofern das Deutsche Variationen zulässt, kann Stil eingebracht werden - meistens allerdings eher lexikalisch (also auf der Wortebene)
 
Ich habe auch schonmal vor der Print gesessen und habe den Kopf auf die Tischplatte gehauen, weil ich einen Text oder eine Tabelle gefühlte zehntausend Mal durchgesehen habe und trotzdem etwas durchgerutscht ist. Darf eigentlich nicht sein, aber teilweise sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
 
Gefährliche Mischung aus akutem Kaffee- und Schlafmangel :ugly:
So geht's mir zumindest wenn ich morgens im Büro auf den schmandigen, stahlharten Tasten, die auch noch ein anderes Layout als meine X4 haben die richtigen Knöpfe treffen soll :lol:
 
solche fehler passieren nunmal dürfen zwar nicht aber passiert irgendwann verliert man das auge für sowas und seine eigenen fehler überliest man meistens ja eh..

sollte abber in einem magazin nicht vorkommen..
 
Einige sollten ersthaft mal die MOZ lesen :D Da kann man schon auf der Titelseite die Rechtschreibfehler, sowie die Satzstellungsfehler nicht mehr an einer Hand abzählen ^^
 
Das genannte Bsp ist ein Extremfall.

Fehler passieren, auch wenn man den Artikel eigentlich immer einem Kollegen zum Gegenlesen gibt, und das Ganze auch noch mal durchs Lektorat geht. Aber auch hier muss man aufpassen: die Mitarbeiter im Lektorat sind keine PC-Nerds, und wissen teilweise nichts mit Abkürzungen und Fachbegriffen anzufangen, bzw. verstehen den technischen Zusammenhang nicht. Wie auch? So ein Lektorat betreut nunmal nicht nur eine Fachzeitschrift...

Gegen Abgabeende wirds dann auch mal hektischer, und nicht jeder Artikel stammt von einem erfahrenen und speziell ausgebildetem Redakteur, da gibts auch noch Artikel von Praktis und freien Redakteuren.

Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: erst mal selbst nen mehrseitigen Artikel verfassen, und dann mal nach ein paar Tagen die Rohfassung nochmals durchlesen... ihr werdet staunen, was für einen Schmarrn ihr teilweise verzapft habt, und müsst ziemlich viel korregieren/umformulieren.
Wenn das Ganze dann noch flüssig lesbar sein soll, Wiederholungen in Worten und Formulierungen zu vermeiden sind und das dann noch so ins Layout passen soll, dass nichts auseinandergerissen wird oder zuviel/zuwenig ist, dann habt ihr eine Vorstellung, was ein Redakteur NEBEN der ganzen Testerei, Recherche etc. bei evtl. mehreren Artikeln im Monat so tun tun hat...

have fun beim Ausprobieren!:ugly::devil:
 
Aber auch hier muss man aufpassen: die Mitarbeiter im Lektorat sind keine PC-Nerds, und wissen teilweise nichts mit Abkürzungen und Fachbegriffen anzufangen, bzw. verstehen den technischen Zusammenhang nicht. Wie auch? So ein Lektorat betreut nunmal nicht nur eine Fachzeitschrift...

Das erinnert mich irgendwie an folgende Nachfrage:

"Pachtrecht und Rechtspacht. Ist das nicht irgendwie dasselbe?"

Köstlich. :D

Ich gebe aber zu, dass das Thema des betreffenden Artikels wohl auch jeden Jura-Studenten gefordert hätte, ganz zu schweigen vom "gemeinen Leser". Thema damals: "Rechtslage: Accounts und Lizenzen".
 
Leider ist PCGH nicht das einzige Medium in dem es gar nicht so wenige Rechtschreibfehler gibt. Dies trifft auch in erheblichem Maß auf Printmedien und viele Webseiten zu. Ich habe manchmal den Verdacht, dass es oftmals gar keine Lektorate mehr gibt. Sonst kann ich mir die Fehlerquote nicht erklären.
 
Niemand ärgert sich mehr über übersehene Rechtschreibfehler als die Redakteure (zumindest die, die ich kenne). Denn sie bedeuten, dass unsere harte Arbeit als weniger wert empfunden wird.

Leider leben wir aber nicht in einer idealen Welt und durch viele Korrekturstufen (ja, die gibt es!) rutschen leider auch manchmal die menschlichen Fehler mit durch.

Kleines Beispiel aus der Praxis, was so auch nur in Print passiert:
Text fertig, wird nochmal von einem anderen Redakteur gelesen, angemerkte Änderungen gemacht. Dann Lektorat. Lektorat merkt an, dass ein logischer Anschluss nicht stimmt oder ein Bezug fehlerhaft ist. Redakteur muss das in der Endkorrektur ändern. Leider läuft dann der Text anders und durch doofe Umbrüche hat man dann am Ende einen Überhang (der Text passt nicht mehr auf die Seite). Dann ändert man woanders was, damit's wieder passt und dabei passiert dann ein Fehler. Den sieht hinterher aber keiner mehr, weil das die Endkorrektur ist. :( Wir sind – in diesem Falle leider – auch nur Menschen.

Und hätten wir (und das Lektorat) unendlich viel Zeit für jeden einzelnen Artikel würde da sicherlich auch kein Rechtschreibfehler mehr drin sein.
 
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