Das genannte Bsp ist ein Extremfall.
Fehler passieren, auch wenn man den Artikel eigentlich immer einem Kollegen zum Gegenlesen gibt, und das Ganze auch noch mal durchs Lektorat geht. Aber auch hier muss man aufpassen: die Mitarbeiter im Lektorat sind keine PC-Nerds, und wissen teilweise nichts mit Abkürzungen und Fachbegriffen anzufangen, bzw. verstehen den technischen Zusammenhang nicht. Wie auch? So ein Lektorat betreut nunmal nicht nur eine Fachzeitschrift...
Gegen Abgabeende wirds dann auch mal hektischer, und nicht jeder Artikel stammt von einem erfahrenen und speziell ausgebildetem Redakteur, da gibts auch noch Artikel von Praktis und freien Redakteuren.
Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen:
erst mal selbst nen mehrseitigen Artikel verfassen, und dann mal nach ein paar Tagen die Rohfassung nochmals durchlesen... ihr werdet staunen, was für einen Schmarrn ihr teilweise verzapft habt, und müsst ziemlich viel korregieren/umformulieren.
Wenn das Ganze dann noch flüssig lesbar sein soll, Wiederholungen in Worten und Formulierungen zu vermeiden sind und das dann noch so ins Layout passen soll, dass nichts auseinandergerissen wird oder zuviel/zuwenig ist, dann habt ihr eine Vorstellung, was ein Redakteur
NEBEN der ganzen Testerei, Recherche etc. bei evtl.
mehreren Artikeln im Monat so tun tun hat...
have fun beim Ausprobieren!

