Wie viel PS sind notwendig?

Wie kommst du auf 4/5?? Wenn ich die Maximalleistung mit der benötigten Leistung dividere komme ich gerundet auf 5. Wenn du es genauer willst dann kansst es mit 4.8 ausrechnen.

Mal ein Beispiel mit dem ICE:

1472t,250km/h,12910PS max: 2688PS *4.8 = 12904PS. entspricht 20.82% Wenn du es rundest komms du auf 5 und dann ist die Rechnung folgende:

2688PS*5=13440PS
 
Ich meinte ehr das die Energie zum Aufrechterhalten der Geschwindigkeit auf ebener Strecke wohl eher 1/4 bis 1/3 der Nennleistung des ICE 3, umd en es gerade geht, betragen dürfte.
 
Das heisst also um zu wissen wie viel PS nun wirklich notwendig sind um den Zug überhaupt in Bewegung zu setezn müsste man zusätzlich noch die Kraft für die Beschleunigung ausrechnen?

Jup. Das ist es, was Taks versucht hatte.


Richtig. Außerdem müsste man fast berücksichtigen, dass die Lok die Leistung irgendwann nichtmehr so gut auf die Schiene bringt.

Das ist bei Zügen normalerweise nur während des Anfahrens oder an Steigungen ein Problem, weil sie ja -im Vergleich zu Luftwiederstand, etc- gemächlich beschleunigen. Außerdem gibt es beim Rad/Schiene-System keinen kontrollierten Schlupf, der Leistung kostet. Entweder die Räder greifen und alles kommt an, oder sie drehen frei durch und alles ist verloren.


Das ist ja komplizierter als ich dachte, was für eine Ausbildung haben wohl die bei der Bahn die sowas ausrechenen müssen?

Bei der Bahn wird das niemand ausrechenen. Die Loks sind für bestimmte Zuglasten bei bestimmter Steigung freigegeben und die Beschleunigungen sowieso konservativ gewählt. Rechnen müssen also nur die Ingenieure, die die Loks spezifizieren.

und braucht 2.688PS um die 250km/h zu halten

Behauptet wer?


Ich meinte ehr das die Energie zum Aufrechterhalten der Geschwindigkeit auf ebener Strecke wohl eher 1/4 bis 1/3 der Nennleistung des ICE 3, umd en es gerade geht, betragen dürfte.

Mindestens. Überlegung:
- maximal erreichte Geschwindigkeit eines (afaik seriennahen) ICE 3: 367 km/h
- zu diesem Zeitpunkt eingesetzte Leistung vermutlich 100% (sonst hätte er ja mehr geschafft)
- die meisten Reibungsinteraktionen verstärken sich quadratisch mit der Geschwindigkeit. Die Luftreibung definitiv und die macht bei >300 km/h sowieso 90+% aus
=> 250² / 367² = Leistung@250 km/h / Maximalleistung = ~46%
 
Das ist bei Zügen normalerweise nur während des Anfahrens oder an Steigungen ein Problem, weil sie ja -im Vergleich zu Luftwiederstand, etc- gemächlich beschleunigen. Außerdem gibt es beim Rad/Schiene-System keinen kontrollierten Schlupf, der Leistung kostet. Entweder die Räder greifen und alles kommt an, oder sie drehen frei durch und alles ist verloren.

Die Zugkraft (gemessen am Zughaken?) lässt mit höherer Geschwindigkeit nach, siehe hier.

Drehstromloks haben durch ihre Asynchronmotoren eh einen Schlupf im Motor und eine sogenannte Makroschlupffunktion, das heißt, die Motorsteuerung lässt den Motor leicht im Schlupfbereich laufen um soviel Kraft wie möglich übertragen zu können.

Mindestens. Überlegung:
- maximal erreichte Geschwindigkeit eines (afaik seriennahen) ICE 3: 367 km/h
- zu diesem Zeitpunkt eingesetzte Leistung vermutlich 100% (sonst hätte er ja mehr geschafft)
- die meisten Reibungsinteraktionen verstärken sich quadratisch mit der Geschwindigkeit. Die Luftreibung definitiv und die macht bei >300 km/h sowieso 90+% aus
=> 250² / 367² = Leistung@250 km/h / Maximalleistung = ~46%

War ein Schätzwert meinerseits ohne Rechnung. Wobei die 46% durchaus realistisch sein dürften.

Bei der Bahn wird das niemand ausrechenen. Die Loks sind für bestimmte Zuglasten bei bestimmter Steigung freigegeben und die Beschleunigungen sowieso konservativ gewählt. Rechnen müssen also nur die Ingenieure, die die Loks spezifizieren.

Limitierend ist bei Steigungen mittlerweile weniger die Lok an sich sondern viel mehr die Kupplung zwischen den Wagons.
Einzelne E-Lok mit Drejstromantrieb könnte durchaus mehr als 1000t bei 2,5% Steigung ziehen. Die Schraubenkupplungen sind dann allerdings nur noch für 1000t freigegeben.
 
Die Bremskraft wurde bei den E-Brmesen mal auf 150kN festgelegt, aus Angst, die Loks könnten zu stark abbremsen und er Zug dann entgleisen. Von daher schätze ich, dass die Bremskraft hier nicht in Bereiche kommt, die problematisch wären.

Die KRaftübertragung ist bei Loks im Allgemeinen ein Problem, dazu gibts in Bahnforen schon immer wieder Diskussionen 4-Achsen an der Lok vs.6 Achsen an der Lok.
 
Die Bremskraft wurde bei den E-Brmesen mal auf 150kN festgelegt, aus Angst, die Loks könnten zu stark abbremsen und er Zug dann entgleisen. Von daher schätze ich, dass die Bremskraft hier nicht in Bereiche kommt, die problematisch wären.

Die KRaftübertragung ist bei Loks im Allgemeinen ein Problem, dazu gibts in Bahnforen schon immer wieder Diskussionen 4-Achsen an der Lok vs.6 Achsen an der Lok.

Zu den 4 Achsen vs 6 Achsen, sagen wir es mal so, die 6 Achsen wiegen im normalfall mehr als 4 Achsen und dann müssen da noch Bremsen dran und das wiegt auch, also lohnen sich 6 Achs loks nur dann, wenn auch soviel Leistung von der Lok kommt dass das zusätzliche Gewicht nicht die Leistung beeinträchtigt.
 
Kommt drauf an. Im Zweifelsfall hat man selbst bei der selben Leistung Votreile, weil du mehr Räder hast, die mehr Kraft auf die Schiene bringen. Bringt vor allem etwas bei Güterzugloks.

Zum Anderen belastet du dei Bremsen einzeln nicht sos tark, wenn du dieselbe Bremskraft auf mehr Achsen verteilen kannst.
 
Kommt drauf an. Im Zweifelsfall hat man selbst bei der selben Leistung Votreile, weil du mehr Räder hast, die mehr Kraft auf die Schiene bringen. Bringt vor allem etwas bei Güterzugloks.

Zum Anderen belastet du dei Bremsen einzeln nicht sos tark, wenn du dieselbe Bremskraft auf mehr Achsen verteilen kannst.

Da hast du Recht :-)
 
Puh ich komme grob überschlagen auf etwa 2000 PS
Kann dir jetzt aber nicht garantieren, dass ich alles richtig gerechnet hab (und wie gesagt ist nur überschlagen)
mfG Timsu
Nein, das ist total für die Tonne

sicher, dass ihr da keinen denkfehler habt? jedes pissige auto mit 200PS (sicherlich würde auch weniger reichen) schafft es, nen hänger mit 1t auf 80km/h zu bringen.
dann fehlt allerdings noch das gewicht der lock und des anhängers (Gewichtskraft).

bei mir fehlt da leider grad noch der funke: wieso spielt die anzahl der achsen sone große rolle? :huh: sicherlich erzeugen mehr davon auch v.a. mehr reibungswiederstand, aber dafür nimmt der wiederstand pro achse doch ab, da sich das gewicht verteilt
Da fehlt noch so einiges...

Ihr macht euch über total unsinnige Sachen Gedanken. Was die Lock z.B. wiegt und so Ferz...

Wichtige Fragen sind z.B.:
Wie schnell sollen die 80 km/h erreicht werden?
Gibts da eine Steigung/Gefälle?
Soll man Leistungsverluste in der Lock mit rein rechnen oder nicht?
usw. usw

Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten (je nach Zugtyp auch noch bei 80 km/h) geht es überwiegend/nur um die Reibung an den Achsen. Und die ist nicht nur (eigentlich nur zum kleinen Teil) von deren Belastung, sondern vor allem von deren Lagern und von der Geschwindigkeit abhängig. Und halt von der Anzahl.
Ja definitiv. Bzgl der Luftreibung darfst du nicht vergessen, dass der quadratische Zusammenhang mit der Geschwindigkeit erst bei 100km/h gut ist. Davor kann man ohne weiteres auch mit einer linearen Näherung rechnen. Das hat mit der mittleren Geschwindigkeit der Atome der Luft zu tun ;)

Kann aber nicht sein, 584PS um 1000t auf 80km/h zu ziehen?? Die Güterzugloks haben oft mehrere 1000PS und die ziehen nicht so schwere Züge.
Doch kann sein....
Was ihr hier alle vergesst ist, das man eigentlich NUR minimal mehr Leistung braucht, als man benötigt um die gewünschte Geschwindigkeit zu halten. Man braucht dann zwar im Zweifel unendlich lang, um die Geschwindigkeit zu erreichen, aber darum gehts ja nicht. Man muss sich klar machen, das Beschleunigung hier ein SEHR entscheidender Faktor ist. Ich würde sogar sagen DER entscheidende Faktor. Wenn man sich genug Zeit lässt, kann man die Leistung extrem weit runter drehen. Ob es aber Sinn macht, in einem realen Einsatz 24h für die ersten 5 Meter zu brauchen ist wieder etwas anderes.

Kommt drauf an. Im Zweifelsfall hat man selbst bei der selben Leistung Votreile, weil du mehr Räder hast, die mehr Kraft auf die Schiene bringen. Bringt vor allem etwas bei Güterzugloks.

Zum Anderen belastet du dei Bremsen einzeln nicht sos tark, wenn du dieselbe Bremskraft auf mehr Achsen verteilen kannst.
Die Haftreibung hat einen linearen Zusammenhang mit dem Gewicht/Fläche. Da du die Fläche aber wiederum einen linearen Zusammenhang mit dem Gewicht/Fläche hat, ändert sich daran genau 0 in der Theorie. Praktisch wirst du dann doch kleine Vorteile haben durch bischen Van-der-Waals-Kräfte, aber das wars dann mehr oder weniger auch. Ein wirklich positiver Effekt ist die Verminderung der Achslast, was die Schienen entlastet und weniger schnell altern/verformen lässt.

So und jetzt noch etwas zur Frage:
Wie ich schon gesagt habe, ist die gewünschte Beschleunigung SEHR wichtig für diese Fragestellung. Die Leistung, die benötigt wird, um die 100t bei 80km/h zu halten ist nur vom Luftwiderstand und der (Roll-)Reibung abhängig. Das wars dann auch schon. Da man in jedem Lager auch Reibung hat, wäre sogar ein Zug mit 1kt mit nur einem Wagon wohl sogar die Beste wahl, wenn man keine nichtlinearen Terme annimmt.

Für de Luftwiderstand muss man auch sagen, das man da einfach ne ebene Fläche annehmen, die etwas größer ist als die Stirnfläche des Zugs, einfach deswegen, das eben der Großteil des Zugs ja von seinem Vorderteil verdeckt wird. An den Wagons machen also nur kleine Teile mit bei der Luftreibung. (Wir gehen mal von geschlossenen Wagons aus, oder einfach nur Pritschen.

Bis 100km/h ist das auch alles noch nicht sooo wild, weil man ja noch ziemlich gut einen linearen Zusammenhang zwischen Luftwiderstand und Geschwindigkeit hat...

Was ihr alle völlig vergessen habt ist das sogenannte Losbrechmoment. DAS ist auch das Problem für die ganzen Super"männer", die Flugzeuge usw ziehen. Die müssen halt erst mal genug Kraft aufbringen, um das Losbrechmoment zu überwinden. Wenn Sie das geschafft haben, dann rollt das Ding ja schon mal, und Sie müssen eigentlich nicht mehr beschleunigen, und auch kein Losbrechmoment mehr überwinden, also nur noch die Reibungsverluste kompensieren.

Also Rollreibung: (Das ist NUR ein einfaches Modell!, aber hier absolut ausreichen)
F_R=c_R*F_N {c_R=~0,001-0,002; 1000t=10^6 kg -> F_N=10^6kg*9,81 m/s²=9,81*10^6 N
-> F_R=0,002*9,81*10^6 N=19620N
Sodele, dann kommt noch der nächste Faktor hinzu, nämlich der Luftwiderstand(reibung):
F_W=c_W*A*1/2*rho*v²
Hier wirds ganz interessant, wie wir die Koeffiziente wählen. Als Näherung erster Ordnung kann man einen Zug als langen Zylinder/Draht ansehen, vor allem, wenn man davon ausgeht, das bei 1kTonnen doch sehr viele Wagons benötigt werden. Ansonsten würde eine Scheibe auch gehen, wenn er SEHR kurz wäre, also Länge<<Durchmesser. Das ist nicht realistisch, also Zylinder/Draht.
Da findet man schnell bei wikipedia folgende Werte: 0,35-1,2. Je nach Reynoldszahl...
Also erst mal die Reynoldszahl ausgerechnet...
Re=v*d/ny {v=22,22 m/s; d:=Länge des Objekts, sagen wir mal 400m; und ny:=kinematische Viskosität: Für Luft~17,1 µPa*s, hier stimmt irgendwas nicht, aber wird wohl für die Größenordnung schon ausreichend sein)
Damit kommen wir dann auf Re=0.0003078. Das wäre also nicht mal turbulent. Macht bei genauerer Überlegung sogar Sinn. Nur hinten an der Abrisskante kommt es zu Turbulenzen.
Also nehmen wir einfach mal noch ein paar Vergleichswerte von Wikipedia (das vorher sollte nur zeigen, dass das gar nicht soo einfach ist zu sagen ;)) LKW: 0.8; Ford Model T: 0.9 also wirklich SEHR unaerodynamische Sachen. Wenn man für einen Güterzug da einen Wert von 0.9 annimmt, dann ist das wohl sicherlich nicht zu niedrig gegriffen, sondern eher zu hoch. 0.8 wäre wohl die Abschätzung nach unten.
Sodele, dann mal rechnen:
Fehlt uns aber noch A. Nehmen wir an, die Stirnfläche, auf die es ja ankommt sei BreitexHöhe 3m*4m=12m² groß. Ich denke das kommt ganz gut hin. Maximal wohl 4m*4m=16m²

F_W=0.9*12*1/2*1.293*(22.222)²= 3448N (Sehr lustig, kommt wirklich GENAU raus :lol:)

Also dann mal zusammenrechnen unserer beiden Terme:
F_Gesamt=F_N+F_R=3448N+19620N=~23068N

Wie man sieht ist der Luftwiderstand trotz unserer relativ pesimistischen Annahme recht klein am Gesamtbetrag. Mit steigender Geschwindigkeit ändert sich dies natürlich, wobei man aufpassen muss, bei zu hohen Geschwindigkeiten gilt obere Näherung für die Rollreibung ja nämlich auch nicht mehr... Die Grenze sollte dort aber um einiges höher liegen als beim Luftwiderstand.

Halten wir also fest. Um einen 1kTonnen Zug mit 80km/h zu bewegen, müssen wir eine Kraft von ca 23068N aufwenden. Wir interessieren uns ja aber für die Leistung P(t), wobei gilt: P(t)= F(t)*ds(t)/dt F(t) ist bei uns eine Konstante, also unabhängig von t. Daraus folgt dann auch P(t)=P=F*v

Also dann setzen wir mal ein: 23068N*22.222 m/s = ~512622 W =512.622kW = ~697.2 PS

Wir brauchen also grad mal ein halbes MW bzw. rund 700 PS, um einen 1kTonnen Zug mit 80km/h zu bewegen. Mit 700PS sind wir dann sogar relativ "schnell" bei der Beschleunigung und erreichen die Endgeschwindigkeit in <<unendlicher Zeit ;)
 
Für de Luftwiderstand muss man auch sagen, das man da einfach ne ebene Fläche annehmen, die etwas größer ist als die Stirnfläche des Zugs, einfach deswegen, das eben der Großteil des Zugs ja von seinem Vorderteil verdeckt wird. An den Wagons machen also nur kleine Teile mit bei der Luftreibung. (Wir gehen mal von geschlossenen Wagons aus, oder einfach nur Pritschen.

Aufgrund der enormen Länge eines Zuges ist die Frontfläche fast egal. Du hast sehr große und, im Falle eine Güterzuges, sehr rauhe Seitenflächen und du hast zwischen den Wagen Lücken, hinter denen die Luft wieder auf eine Fläche prallen kann. Nicht umsonst findest du Fronten mit nenneswerter aerodynamischer Optimierung nur bei Hochgeschwindigkeitszügen, woanders lohnt es sich einfach nicht. (und selbst da wird es primär betrieben, um die Druckverteilung um die Zugspitze zu verbessern - nicht, um den Luftwiderstand selbiger zu senken)

Also Rollreibung: (Das ist NUR ein einfaches Modell!, aber hier absolut ausreichen)
F_R=c_R*F_N {c_R=~0,001-0,002; 1000t=10^6 kg -> F_N=10^6kg*9,81 m/s²=9,81*10^6 N
-> F_R=0,002*9,81*10^6 N=19620N

Also irgendwie hätte ich mir von dir eine Erklärung versprochen, wie du auf bestimmte Reibungskoeffizienten für das sehr komplexe konstrukt Schiene/Rad/Lager kommst.
 
Das sin empirische Werte. Das kannst du praktisch nicht ausrechnen, weil du die Geometrie + Werkstoffeigenschaften berücksichtigen musst. Der Rollwiderstand kommt ja durch die Verformung von Rad und Schiene zustande.

Daher auch "NUR! ein einfaches Modell". Wenn mans richtig machen will wirds aber schnell übel :ugly: Ganz abgesehen davon, das es hier halt echt nichts bringt so ins Detail zu gehen, so lange man Punkte wie die Reibung der Lager, die ich ja komplett "vernachlässige" bzw. versuche wo anders mit ein zu rechnen.

Bzgl dem Luftwiderstand:
Jaein. Klar ist da noch vieles dran, was für Reibung sorgt, genau das haste ja aber schon für das Model T auch mit drin, nur dass das Ding halt kürzer ist. Bei den Wagons zählt eben auch nicht die gesamte Stirnfläche, und auch nicht die gesamte Fläche der Anbauteile, weil die Bereiche sich ja gegenseitig verschatten. Lass es von mir aus eine größen Ordnung mehr sein, was wirklich SEHR hoch gegriffen ist, dann kämen wir halt auf ~1635 PS, die man benötigen würde für die 80 km/h.

Nach meinem Gefühl ist das aber viel zu viel.
 
Auch empirische Werte müssen irgendwo herkommen und ich habe keine Reibungsstatistik für den durchschnittlichen Kilotonnenzug gefunden ;)
 
Vergesst net den Wirkungsgrad des Antriebsstrang einzurechnen. So ein Bahngetriebe dürfte sicherlich um die 3-6% Verluste erzeugen, je nach Bauweise auch mehr.
 
Wir rechnen bislang direkt mit Zugleistung, nicht mit Motorenleistung. Je nach Antriebsart kann da sogar deutlich mehr Verlust zustande kommen, oder ist direkter Antrieb derzeit in?
 
Wir rechnen bislang direkt mit Zugleistung, nicht mit Motorenleistung. Je nach Antriebsart kann da sogar deutlich mehr Verlust zustande kommen, oder ist direkter Antrieb derzeit in?

Also wenn im Antriebsstrang d.h. in erster Linie im Getriebe deutlich mehr als die von mir genannten Verluste auftreten, dann ist die Konstruktion nicht wirklich geglückt... An direkte Antriebe kann ich schier nicht glauben, die müssten ja riesig sein, aber in Eisenbahnwesen kenn ich mich nicht wirklich aus und lass mich eines besseren belehren.

Ich wollt nur drauf hinweisen, dass die Verluste im Antriebsstrang (nicht der Motorenwirkungsgrad) und natürlich auch der Schlupf (der zugegebenermaßen nicht sehr hoch sein wird) natürlich dazukommen müssen. Immerhin ist ja die benötigte Motorenleistung interessant.

Ist denn schon die maximale Steigung definiert worden? Sind bloß ein paar Promille im Schienenverkehr aber trotzdem steigt da die benötigte Motorleistung recht stark an.
 
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Steigung war von Anfang kein Thema und mit "direkt" meine ich nicht, dass man ohne Getriebe auf die Achse geht (das klappt nur bei Dampflokomotiven), sondern dass es überhaupt eine mechanische Verbindung gibt. Bislang reden wir ja immer von "PS", was Dieselantrieb nahelegt (im Rangierverkehr ja auch keineswegs unüblich) und da ist mechanischer Antrieb quasi inexistent, diesel-elektrisch und diesel-hydraulisch die Regel. Die haben zwar höhere Verluste, aber man kann für diese Antriebsleistungen eh kaum ein Getriebe geschweige denn eine Kupplung bauen und ein Drehmomentwandler (von dem es zum diesel-hydraulischen Antrieb kein großer Schritt ist) ist ja auch aufgrund der benötigten Anfahrleistung von großem Vorteil.
 
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