Wie stellt ihr euren Equalizer ein?

Einige scheinen aber zu vergessen, dass man mit einem EQ auch Frequenzgangänderungen, die an der Raumakustik liegen, ausgleichen kann. In so einem Fall ist dann ein Signal mit EQ näher am Original als es das ohne EQ wäre. Ein EQ ist kein Teufelszeug, sondern soll einem Helfen, den Klang an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
 
Einige scheinen aber zu vergessen, dass man mit einem EQ auch Frequenzgangänderungen, die an der Raumakustik liegen, ausgleichen kann. In so einem Fall ist dann ein Signal mit EQ näher am Original als es das ohne EQ wäre. Ein EQ ist kein Teufelszeug, sondern soll einem Helfen, den Klang an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Wenn man einen ausreichend feinen EQ hat und ungefähr weiß welche Frequenzen wie stark durch die Raumakkustik beeinflusst werden, ist das natürlich eine super sache. Wenn ich mich nicht irre waren EQ´s auch ursprünglich für solche Zwecke gedacht, oder?
Wie man das jedoch anstellt, ist mir schleierhaft.
 
Dann frage ich mich welche Gegebenheit im Zimmer sich wie auf den Klang auswirkt. Gibt es da eine schöne Übersicht?
 
Ganz grob gesagt:

Große glatte flächen (kahle Wände, harte offene Böden) fördern lange Nachhallzeiten, viele Möbel im Zimmer beugen und brechen Reflexionsschall was den Nachhall unterdrückt. Weiche Stoffe absorbieren eher tieffrequente Töne (Polstemöbel), glatte Oberflächen verstärken hohe Frequenzen durch Reflexion

aber das ist wie gesagt nur ganz grob. Wenn man das wirklich genau für seinen Raum an der Hörposition wissen will muss man das messen. Wenn man das dann ermittelt hat kann man dem mit guten Equalizern entgegnen und einen wirklich neutralen Frequenzgang an der Hörposition erzeugen. Gegen Nachhall helfen nur Schallabsorber (Berotect und solches Zeug).
 
Hm... Dann müsste ich bei mir wohl theoretisch etwas den Tiefton-Bereich aufdrehen. Der langt mir aber, deshalb werde ich es einfach so lassen:-)
 
Ich werde meinen neuen Hörraum dann auch mal ausmessen (Messequip ist gestern gekommen, ganz Schlaue wissen nun auch mit was außerdem zu rechnen wäre ;)) und schauen ob und wie ich am EQ rumdrehen muss. Erstmal kommen aber die passiven Optimierungen ;).
 
Wenn man was gegen den Raumklang ankämpfen (und ordentlich Geld hat) kann man sich auch einen Tontechniker kommen lassen
Wenn man den eq für solche Optimierungen nutzen môchte, ist das natürlich was anderes. Über 90% von denen, die den eq nutzen nutzen ihn nicht für solche Sachen.
 
Einige scheinen aber zu vergessen, dass man mit einem EQ auch Frequenzgangänderungen, die an der Raumakustik liegen, ausgleichen kann. In so einem Fall ist dann ein Signal mit EQ näher am Original als es das ohne EQ wäre. Ein EQ ist kein Teufelszeug, sondern soll einem Helfen, den Klang an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
Nicht nur Raumakustik. Das wichtigste ist doch die Schwächen der Boxen auszugleichen. Keiner Box kann es Schaden den Tiefgang etwas zu erweitern. Der Tiefgang ist ja meißt durch dass Gehäusevolumen limitiert, die Membrane können aber noch wesentlich mehr und diese Leistung muss dann der Verstärker von sich geben. Wenn man den genauen Frequenzgang der Box kennt ist es kein Problem mit einem parametrischen EQ was anzupassen. Mache ich auch.
 
Das die Membrane deutlich mehr kann funktioniert nur bei CB und BP1. Ordnung so. Bei BR und Biventilierten Bandpässen huben sich die Tieftöner unterhalb der Abstimmfrequenz zu tode.
 
CB=geschlossenes Gehäuse
BP1=Bandpass, einfach ventiliert
BR=Bassreflex
Und ein biventilierter Bandpass ist ein Biventilierter Bandpass :P
Das alles wird hier erklärt: Lautsprechergehäuse
Das heißt, das Lautsprecherchassis muss mindestens eine nicht ventilierte Kammer haben, da sie sonst zu viel Hub vertragen müsste.

Mfg, ice
 
a_fire_inside_1988 schrieb:
Ganz grob gesagt:

Große glatte flächen (kahle Wände, harte offene Böden) fördern lange Nachhallzeiten, viele Möbel im Zimmer beugen und brechen Reflexionsschall was den Nachhall unterdrückt. Weiche Stoffe absorbieren eher tieffrequente Töne (Polstemöbel), glatte Oberflächen verstärken hohe Frequenzen durch Reflexion

aber das ist wie gesagt nur ganz grob. Wenn man das wirklich genau für seinen Raum an der Hörposition wissen will muss man das messen. Wenn man das dann ermittelt hat kann man dem mit guten Equalizern entgegnen und einen wirklich neutralen Frequenzgang an der Hörposition erzeugen. Gegen Nachhall helfen nur Schallabsorber (Berotect und solches Zeug).

Ich hab mich heute mal hingesetzt und mich versucht an deine obige Erklärung zu halten und habe jetzt einen für mich noch bessere Einstellung finden können.
Danke Afi:daumen:
Anbei ein Bild:-)
 

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