Hältst du das wirklich für realistisch, dass da niemand mal anruft, eine Mail oder meinetwegen auch eine SMS schreibt? Insbesondere für das Verletzen der Aufsichtspflicht kann man bis zu drei Jahre ins Gefängnis wandern und ich glaube nicht, dass da "Ja, aber der Vater wollte kein WA nutzen, selbst schuld, wenn das Kind dann alleine da steht!" als Verteidigung zählt, sondern eher weitere Fragen nach sich zieht.Es ist schön für dich, wenn du diese Probleme nicht kennst und konsequenzlos die mobile Kommunikationsplattform Nummer eins einfach abschalten kannst, aber ich hätte dann in den ersten 2 Wochen 3 Meetings auffer Arbeit verpasst, wäre zu einer ausgefallenen Vereinsprobe unnötig gefahren, meine Tochter hätte einmal weinend an der spontan früher schließenden Kita auf den nichtsahnenden Papa gewartet, beim Gemeinschaftsgeschenk des Geburtstages am Wochenende wären 20 Namen drauf nur meiner nicht und zwischenzeitlich wäre noch ein Bandauftritt ausgefallen (plus Regressforderung des Veranstalters) weil der zuständige Lead-Trompeter von nix wusste.
Natürlich ist man die unbequeme Nervensäge, wenn man darauf besteht nicht per WA kontaktiert zu werden, aber ansonsten braucht man halt nicht mal darauf zu hoffen, dass sich etwas ändert.

) und auf der Arbeit wird WhatsApp weniger und M365 mehr - zumindest an nicht-Smartphone-Endgeräten läuft bereits alles über Teams. Aber das grundlegende Problem dass WhatsApp einfach viel zu verbreitet ist in der Masse um als Einzelkämpfer spontan den Boykott auszurufen ändert das mittelfristig noch nicht.

