Interstellar
Weiß nicht so recht... der Anfang ist grandios, und mittendrin ist er sogar ein absolutes Meisterwerk, dazwischen allerdings... am Ende aber immer noch 9/10. Um ihn mal mit den anderen Nolans zu vergleichen in etwa auf Augenhöhe mit Inception, der auch seine Macken hatte, kommt aber nicht an Dark Knight, Memento und vor allem Prestige ran.
!!!ACHTUNG SPOILER!!! ab hier
Erst lässt sich Nolan viel Zeit, und dass ist genau richtig. Aber der Sprung zum Flug an sich dann ist viel zu schnell. Oh, eine Basis, ich will nur weg und kein Stress, vor allem für meine Tochter. Hey, wird sind aber die NASA und brauchen dich, weil du der beste Pilot der Welt bist. Natürlich haben wir, OBWOHL DU DER BESTE DER WELT BIST, dich davor kein einziges Mal gefragt, ob du nicht Lust hättest. Obwohl wir selbst nur Piloten haben, die noch nie im All waren, aber schließlich gehts nur um die Zukunft der Menschheit.
Du hast zwar keine Ahnung, um was es gerade geht, aber hey, mach doch mit! Na dann, lass ich doch meine geliebte Familie zurück, ohne groß zu überlegen!
Da ne zusätzliche halbe Stunde hätte Wunder gewirkt... ist für mich der größte Kritikpunkt, eben weil er sich erst zurecht viel Zeit lässt und von einem Augenblick auf den anderen so stresst.
Danach die Suche an sich ist überragend, da gibts nichts.
Aber das Ende... ja sicher, visuell großartig, und für mich zumindest beim ersten Gucken schlüssig genug. Aber warum muss Nolan wieder alles erklären? In Inception ging mir das schon auf den Sack und in Interstellar hält er sich sonst zurück, aber hier wäre weniger mehr gewesen. Da zeigt 2001 wies geht, da wirkt dass Ende viel besser.