Welche Kamera für Fortgeschrittene?

KratzeKatze

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Welche Kamera für Fortgeschrittene?

Hello Guys,

wie schon im Titel steht, suche ich eine Kamera, mit der man etwas fortgeschrittenere Bilder machen kann. Was das konkret heißt? Naja, ich hatte bisher nur so ein Billig-Teil, mit dem man so halbwegs mittelmäßige Bilder schießen konnte. Da es aber bald auch in den Urlaub gehen soll, bei dem ich so einige Schnappschüsse machen werde, möchte ich dieses Mal etwas vernünftiges, mit gutem optischem Zoom, vernünftigem Blitz (insbesondere Bilder im Dunklen sollten gut aussehen, das war bei meiner altem Cam der absolute Super-GAU), Full HD auch bei Videos - halt was solides.

Preisrahmen würde ich erst mal auf 200€ festsetzen, falls man dafür was gescheites bekommt. Wenn nicht, wäre es denkbar, das ggf. bis 300€ auszuweiten.

Würde mich über eure Vorschläge und Ideen freuen! :)
 
AW: Welche Kamera für Fortgeschrittene?

In dem Preisrahmen kannst du dir auch schon eine digitale Systemkamera holen, etwa eine Samsung NX100.

Die Panasonic Lumix DMC-TZ25 ist aber auch nicht schlecht.
 
AW: Welche Kamera für Fortgeschrittene?

möchte ich dieses Mal etwas vernünftiges,
mit gutem optischem Zoom,
vernünftigem Blitz (insbesondere Bilder im Dunklen sollten gut aussehen, das war bei meiner altem Cam der absolute Super-GAU),
Full HD auch bei Videos -
halt was solides.
Soweit so gut. Alles machbar

Preisrahmen würde ich erst mal auf 200€ festsetzen, falls man dafür was gescheites bekommt. Wenn nicht, wäre es denkbar, das ggf. bis 300€ auszuweiten.

Würde mich über eure Vorschläge und Ideen freuen! :)
Tja und genau da kommt dann eben das große Problem.

Für 200 bis maximal 300€ wirste da nicht wirklich richtig glücklich werden.

Wobei du erstmal "etwas vernünftiges" und "was solides" erst mal definieren solltest.

Das mit dem Blitz solltest du dir aber besser aus dem Kopf schlagen. Bei absoluter Dunkelheit zu blitzen ist meist eh keine gute Idee. Wirklich beeindruckende Bilder kommen da meist nicht raus, da es einfach total unnatürlich wird von der Ausleuchtung. Das sind dann so die Facebook-Party-Bilder, wo den Leuten vom Blitz die kompletten Gesichtszüge weggelötet sind... Wenn dann eher mit indirektem Blitzen, was du bei den billigen Kameras aber vergessen kannst. Das wird in der Preisklasse einfach nicht wirklich was. Meiner Meinung nach musste halt den Raum ausleuchten können, damit es auch wirkt, und das schaffste mit so ner kleinen Knipse einfach nicht. Fotographie mit Blitz ist eh so ne Sache. Damit es wirklich gut aussieht, hat man unglaublich schnell einen unglaublichen Aufwand. Und ich rede hier von >=3 Blitze im Raum verteilt :ugly: Blitzen ist halt wirklich immer so ne Sache, und das in Räumen. Im Freihen kannste Blitzen eigentlich meiner Meinung nach total vergessen. Da gibt es nicht viele Situationen wo das wirklich Sinn macht. Mir fällt zumindest kaum eine ein.

Daher solltest du auf den Blitz nicht all zu sehr setzen und keine Wunder erwarten. Gerade beim Blitz kommt es auch stark auf den Hinter der Kamera drauf an ;)

FullHD-Videos sind heute eigentlich kein Problem mehr

Mit dem optischen Zoom... Naja, Bridge-Kameras haben meist ganz brauchbare Optiken. Man sollte aber auch keine Wunder erwarten. Das sind halt dann oft Megazooms, und irgendwo muss man halt auch der Physik dann rechnung tragen. Man hat zwar den Vorteil eine Optik genau auf ein System rechnen zu können, aber dennoch hat das alles halt seine Grenzen.

Wie gesagt, Fotographieren im Dunklen oder allgemein in schlechten Lichtverhältnissen ist eh schwierig, und oft DIE Paradedisziplin von DSLRs. Die fallen bei dem Budget aber raus. Selbst gebraucht wirds wohl schwierig da auch nur was halbwegs vernünftiges zu finden.

Wenn in schwierigem Licht, dann halt ISO und Verschlusszeit hoch. Wobei Verschlusszeit halt nur in gewissen Rahmen funktioniert. Man darf ja auch nicht verwackeln. Sprich ein Stativ ist dann schnell sehr hilfreich um noch vernünftige Bilder zu machen.

@Dartwurst&Superwip:

Na ob die wirklich was taugt?

Sieht jetzt schon besser aus als die absoluten Billigknipsen für nen Hunni, und Sie wirft auch nicht mit Megapixeln um sich (WAS GUT IST), aber ob das so wirklich eine Verbesserung zu dem ist, was er aktuell hat???

Btw. was hast du denn überhaupt aktuell????

Man muss sich halt über eins im klaren sein. Da ist nur ein 1/2.3" (~25-30mm²) Sensor drin. Das ist nicht viel, und dann ~12MPixel.... Da bleibt nicht viel Platz/Licht pro Pixel über...

Ich sags mal so. Meine D90 hat genau so viele Pixel, aber nen ~370mm² Sensor :ugly: Ich hoffe man sieht was ich meine.

Man muss sich halt echt fragen, ob da nicht Vorstellung/Erwartung und Ergebnis zu weit auseinander laufen.
 
AW: Welche Kamera für Fortgeschrittene?

Das mit dem Blitz solltest du dir aber besser aus dem Kopf schlagen.

Ja, der interne Blitz ist (fast) immer bestenfalls eine Notlösung.

Im Freihen kannste Blitzen eigentlich meiner Meinung nach total vergessen. Da gibt es nicht viele Situationen wo das wirklich Sinn macht. Mir fällt zumindest kaum eine ein.

Ein Portrait bei Nacht mit einer leuchtenden Stadt o.Ä. im Hintergrund.

@Dartwurst&Superwip:

Na ob die wirklich was taugt?

Panasonic Lumix DMC-TZ25:
Ich hatte einen Vorgänger davon... für den Preis ist sie wirklich okay.

Vor allem erlaubt sie viele manuelle Einstellungen, unter anderem kann man Belichtung und Blende manuell einstellen was bei Kompaktkameras ja eher selten der Fall ist. Vom Sensor darf man sich keine Wunder erwarten, sehr Lichtempfindlich ist er nicht wenn auch sicher besser als manch ein anderer Kompaktkamera oder gar Handy Sensor.

Die Samsung NX100:
Die Samsung NX100 hat einen 14,6 Megapixel APS-C Sensor (23,4x15,6); dieser ist eine Weiterentwicklung des Sensors der Pentax K20D und neigt trotz seiner Größe ab ISO 800 leider zu Bildrauschen, ansonsten ist die Kamera nicht schlecht, vor allem für den Preis; sie hat übrigens weder einen eingebauten Sucher (ein elektronischer Sucher ist als ~150€ teures Zubehör erhältlich) noch (wie viele kompakte Systemkameras) einen eingebauten Blitz und kann Videos lediglich in 720/30p aufeichnen.

Bei electronic4you ist sie derzeit im Angebot und im Set mit einem 20-50mm Objektiv innerhalb des Preisrahmens erhältlich:
SAMSUNG NX100 incl. Objektiv 20-50mm - Majdic Deutschland

Der Nachfolger NX200 besitzt übrigens einen besseren Sensor mit 20,3 Megapixel (welcher allerdings ebenfalls ab ISO 800 sichtbar zu rauschen beginnt) und kann Videos auch in 1080/30p oder 720/60p aufzeichnen- allerdings passt die NX200 nicht in den Preisrahmen.
 
AW: Welche Kamera für Fortgeschrittene?

Sieht jetzt schon besser aus als die absoluten Billigknipsen für nen Hunni, und Sie wirft auch nicht mit Megapixeln um sich (WAS GUT IST), aber ob das so wirklich eine Verbesserung zu dem ist, was er aktuell hat???

Also erst mal: ich bin eine Sie, kein Er. :P

Meine Cam war diese hier: http://www.amazon.de/Samsung-Digitalkamera-Megapixel-Display-Bildstabilisator/dp/B001E1D2WW - aber ich sage bewusst "war", weil ich mittlerweile keine Ahnung hab, in welche dunkle Ecke meiner Wohnung dieses Ding verschwunden ist (geschweige denn, ob sie überhaupt noch irgendwo hier ist).

Ich würde halt ab und zu gerne mal Landschaftsbilder machen, da ich in der Nähe des Strands wohne. So etwas wie das hier sollte möglich sein:
http://imageshack.us/a/img89/544/56209445867708783957190m.jpg
http://imageshack.us/a/img716/7968/55775144627628874309912.jpg

Wie viel müsste ich dafür schätzungsweise auf den Tisch legen?
 
AW: Welche Kamera für Fortgeschrittene?

Landschaftsfotos bei Tag machen ist keine große Herausforderung für eine Kamera; mit möglichst vielen manuellen Einstellungen ist man natürlich um einiges flexibler, gegebenenfalls ist eine Weitwinkeloptik von Vorteil.

Landschaftsaufnahmen bei Nacht/schlechten Lichtverhältnissen sind schon eine größere Herausforderung; hier ist eine Kamera mit manuell einstellbarer Belichtungszeit und Blende mehr oder weniger Pflicht, ein möglichst lichtempfindlicher Sensor (und ein lichtstarkes Objektiv) ist natürlich auch von Vorteil und ein (ordentliches) Stativ braucht man bei größerer Belichtungszeit auch.

Mit manueller Belichtungszeit und Wasser kann man auch allgemein schöne Effekte erzielen.
 
AW: Welche Kamera für Fortgeschrittene?

Da ist wohl vor allem das Stativ mehr oder weniger entscheidend, genau wie ausreichende Abblendung.

Genau daran mangelt es ja bei Bild 1 und Bild 2 rauscht leider ziemlich :(

Bild 2 an sich ist aber echt spitze :daumen:

Wie Superwip schon sagt, ist es halt echt schwierig. Wenn der Tag sonnig ist wie bolle, dann kann man mit praktisch allen Kameras schöne Bilder machen. Das Problem ist ja aber, das man meist eben nicht die optimalen Verhältnisse hat, und es einen dann eben ankotzt.

Meiner Meinung nach bekommt man das erst so wirklich mit einer DSLR + umfangreichem Equip wirklich vernünftig weg. Über den Preis reden wir dann aber lieber nicht mehr.

Man muss sich halt wirklich fragen, was man will, und wieviel man bereit ist dafür aus zu geben.

Ich wollte auch auf keinen Fall sagen, dass die genannten Kameras schlecht seien. Wie es scheint, sind das in der Preisklasse sogar so ziemlich die Besten, aber man darf eben keine Wunder erwarten. Zwischen nem >1k€ System und nem 200€ System wird man halt schon einen Unterschied merken und oft auch sehen. Bei 1A Wetter/Bedingungen nicht unbedingt, aber je schwieriger die werden, desto größer wird halt der Unterschied.

PS:
Ich bezog mich auf den User (männlich/weiblich) ;) Aber schön, das wir eine Userin hier haben :D

Ich kann dir nur raten, geh in ein Geschäft und schau mal ob du die Kamera anfassen kannst. Da wirst du dann recht schnell wissen, ob das etwa hinkommt oder nicht.

Zudem wie groß/schwer darf die Kamera überhaupt werden. Ne DSLR ist z.B. sehr vielseitig, aber eben auch groß und schwer.

Du musst halt schauen, ob die genannten Systemkameras deinen Ansprüchen genügen oder nicht. Der nächste Schritt wäre dann halt wohl ne Bridge-Kamera. Da kann man schon einiges mehr erwarten als von so ner Komaktkamera. Hat aber natürlich auch seinen Preis, und ist auch wieder größer, schwerer und unhantlicher.

Was wirklich nicht schlechtes wäre halt z.B.ne Nikon 1. Die geht aber so bei ~300€ los. Ich denke die wird sich von den genannten absetzen können. Ihr fehlt halt, soweit ich das seh normal der Blitz.

Auch die Manuelle Einstellung soll nicht so der burner sein, dafür hat Sie nen ~116mm² Sensor bei relativ niedriger Pixelzahl. Das kommt halt dem Rauschverhalten usw zugute. Gerade bei schlechtere Bedingungen.

Ist halt was ganz anderes.

Könnte für dich aber eventuell durchaus interessant sein.
 
AW: Welche Kamera für Fortgeschrittene?

Meiner Meinung nach bekommt man das erst so wirklich mit einer DSLR + umfangreichem Equip wirklich vernünftig weg. Über den Preis reden wir dann aber lieber nicht mehr.

Ich persönlich bin ja überhaupt kein Freund von DSLRs... mit einer Spiegellosen Systemkamera hat man ein viel kompakteres und leichteres Gerät mit dem man genauso gute Fotos machen kann- der optische Sucher als solcher ist nur in exotischen Situationen ein Vorteil... und die beste Kamera ist nutzlos wenn man sie nicht dabei hat (weil zu groß/schwer).

Du musst halt schauen, ob die genannten Systemkameras deinen Ansprüchen genügen oder nicht. Der nächste Schritt wäre dann halt wohl ne Bridge-Kamera. Da kann man schon einiges mehr erwarten als von so ner Komaktkamera. Hat aber natürlich auch seinen Preis, und ist auch wieder größer, schwerer und unhantlicher.

Die von mir vorgeschlagene Samsung NX100 ist eine Bridge Kamera...

Was wirklich nicht schlechtes wäre halt z.B.ne Nikon 1. Die geht aber so bei ~300€ los. Ich denke die wird sich von den genannten absetzen können. Ihr fehlt halt, soweit ich das seh normal der Blitz.

Auch die Manuelle Einstellung soll nicht so der burner sein, dafür hat Sie nen ~116mm² Sensor bei relativ niedriger Pixelzahl. Das kommt halt dem Rauschverhalten usw zugute. Gerade bei schlechtere Bedingungen.

Bei den spiegellosen Systemkameras gibt es im Wesentlichen 4 (5) verschiedene Klassen je nach Sensorgröße:

6,17 x 4,55mm "1/2,3"" (Pentax Q) //die meisten Kompaktkamerasensoren bewegen sich in dieser Größenordnung

13,2 x 8,8mm "Nikon CX" (Nikon)

18 x 13,5mm "Micro Four Thirds" (Olympus, Panasonic) //Olympus und Panasonic Objektive sind kompatibel

~22,5 x 15mm "APS-C" (Sony, Samsung, Fujifilm, Canon, Pentax) //die meisten DSLRs besitzen APS-C Sensoren

~36 x 24mm "Vollformat" (Leica M/M9) //Normaler analoger Kleinbildfilm; einige high-end DSLRs; die Leica Kameras und ihre Objektive sind leider fast unbezahlbar

Größere Sensoren sind in der Regel, insbesondere bei gleicher Auflösung lichtempfindlicher; die Sensorgröße ist hier aber nicht der einzige Faktor. Große Sensoren haben aber auch Nachteile- die Kameras sind bei größeren Sensoren auch etwas größer, vor allem sind Objektive, vor allem Tele/Zoomobjektive mit vergleichbarer Qualität für Kameras mit größeren Sensoren erheblich größer, auch die Schärfezone ist bei Kameras mit großem Sensor in der Regel kleiner. Die Pentax Q hat etwa nicht nur den kleinsten Sensor aller Digitalkameras mit Wechselobjektivsystem sondern auch das kleinste Gehäuse in dem sogar noch ein ausklappbarer Blitz untergebracht ist, außerdem bietet das System kompakte Objektive mit großem Zoombereich.

Bei der Sensorgröße muss man also prinzipiell Kompromisse eingehen, größer=besser gilt nicht unbedingt.

In der angestrebten Preisklasse findet man lediglich zwei Systemkameras (im Set mit einem Alltags-Zoomobjektiv): die bereits genannte Samsung NX100 und die Olympus PEN E-PL1; an der oberen Grenze bewegen sich einzelne Angebote der Pentax Q und der Panasonic Lumix DMC-GF3. Alle haben jeweils spezifische vor- und Nachteile, ich kann hier keine klare Empfehlung abgeben.

Allgemein ist man mit einer Kamera mit Wechselobjektivsystem natürlich schon deutlich flexibler weil man eben für verschiedene Anwendungen verschiedene Spezialoptiken nutzen kann; auch abseits der Objektive gibt es mehr Zubehör als für die meisten normalen Kompaktkameras.

Normale Kompaktkameras sind dafür aber tendentiell nochmal deutlich kompakter als Systemkameras, auch bei gleicher Sensorgröße; sie besitzen auch fast immer z.B. einen Blitz und dank speziell angepasster Optiken und kleiner Sensoren besitzen sie häufig einen großen Zoombereich, den Systemkameras, vor allem solche mit größerem Sensor nur mit großen (und teuren) Objektiven erreichen können. Auch ist etwa fast immer ein Blitz integriert (wobei dieser eher eine Notlösung ist...).
 
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Ok, wusste nicht, dass die auch schon unter Bridge-Kamera fallen. Das erklärt auch die allgemein doch recht gute Bewertung. Bis ISO 800 soll die ja noch brauchbar sein.

Ich hoffe wir haben der Thread-Starterin damit auf jeden Fall klar gemacht, das man nicht alles haben kann, sondern immer irgendwo Abstriche machen muss. Sei es bei der Größe, dem Gewicht, Preis, Bildqualität oder sonst was.

Bzgl Optischem/Digitalem Sucher muss ich dir aber widersprechen. Ich finde ein digitaler Sucher ersetzt einfach keinen optischen. Das Kontrastverhältnis ist einfach nicht so wie bei nem optischen Sucher. Ich muss aber auch zugeben, ich habe bisher noch keine qualitativ hochwertigen benutzt wie von Sony(?) usw. Mit LiveView kann ich mich auf jeden Fall in 99% der Fälle einfach nicht anfreunden.

Die Spiegellosen Systeme sind aber dennoch eine gute Alternative. Nicht ohne Grund hab ich als Beispiel die Nikon1 genannt ;)

Bzgl. Sensorgröße:
Also im Allgemeinen ist ein größerer Sensor schon souveräner beim arbeiten in "schwierigen" Lichtverhältnissen Ausnahmen gibts natürlich immer, aber bzgl Rauschverhalten usw ist es halt einfach besser, wenn die Pixel größer sind. Bei volle lotte Licht sieht man die Unterschiede nicht, aber sobalds dann eben weniger wird, treten die Unterschiede in Augenschein. Ein 1/2,3" Sensor wird da einfach nie mit einem FX-Sensor mithalten können. Die Physik kann man halt nicht austricksen.

Mit den "Problemen" hast du natürlich recht, wobei das nicht immer Probleme sind, wie die geringere Tiefenschärfe. Oft will man ja genau das haben. Was aber natürlich stimmt ist, dass die Objektive/Optiken besser sein müssen je größer der Sensor ist, was die Sache schnell ziemlich teuer werden lässt. Für große Sensoren gibts aber genau so gut, wenn nicht sogar bessere Objektive wie für kleine. Gut die gehen teilweise in den fünfstelligen Bereich, aber es gibt Sie :ugly:

Wie gesagt, man muss da einfach schauen, was einem selbst liegt, denn der Worst-Case wäre wirklich sich ne gute Kamera zu kaufen, und dann zu Hause liegen zu lassen, weil Sie einem zu groß ist.:(

Mal als kleine Inspiration/Vergleich, was aus so ner D90 raus kommt. Also direkt so aus der Kamera raus, ohne Nachschärfen oder sonst was. Nur verkleinert für hier. Ich muss sagen, auf den Orginalbildern sieht man das Rauschen gar nicht so stark, wie auf den verkleinerten hier. Da sollte man wirklich etwas entrauschen.

Urlaub Türkei 078 [1600x1200].JPG

Urlaub Türkei 094 [1600x1200].JPG

Urlaub Türkei 005 [1600x1200].JPG

Urlaub Türkei 074 [1600x1200].JPG
 
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Bzgl Optischem/Digitalem Sucher muss ich dir aber widersprechen. Ich finde ein digitaler Sucher ersetzt einfach keinen optischen. Das Kontrastverhältnis ist einfach nicht so wie bei nem optischen Sucher. Ich muss aber auch zugeben, ich habe bisher noch keine qualitativ hochwertigen benutzt wie von Sony(?) usw. Mit LiveView kann ich mich auf jeden Fall in 99% der Fälle einfach nicht anfreunden.

Profitierst du davon auch wirklich beim Fotografieren?

Meiner Meinung nach ist ein Optischer Sucher gegenüber einem Digitalen jedenfalls nur in sehr wenigen Situationen (vor allem bei sehr wenig Licht) ein wirklicher Vorteil, den man sich aber natürlich mit einem erheblich größeren und schwereren Gehäuse erkaufen muss.

Digitale Sucher haben aber auch Vorteile, man kann etwa flexibler Hilfslinien u.Ä. einblenden, man kann beim manuellen Fokussieren einen Digitalzoom nutzen und man kann sie auch beim Filmen verwenden.

Natürlich sind auch nicht alle Digitalen Sucher gleich, es gibt erhebliche Unterschiede bei Auflösung, Kontrast.... und Preis

Eine weitere Möglichkeit sind natürlich optische Aufstecksucher mit eigenem Objektiv mit denen man aber normalerweise nicht manuell fokussieren kann... und prinzipiell auch Messucher wobei es für keine verfügbare Systemkamera einen als Zubehör gibt, eingebaute Messucher gibt es derzeit nur bei Leica.
 
AW: Welche Kamera für Fortgeschrittene?

Optische Sucher haben einen enormen Vorteil!
1. hast du das Bild so, wie es später auch auf dem Sensor erscheint. Dass mit optischen Suchern nach zu bilden, wie es in Natura ist, ist faktisch unmöglich
2. ist es wesentlich un anstrengender fürs Auge (zumindest empfinde ich so) nicht auf so kurze Entfernung auf ein Display zu gucken
3. hast du bei wenig Licht immer noch mehr licht in einem optischen Sucher (hast du ja selber schon bemerkt)
4. lässt sich mit einer entsprechenden Mattscheibe viel besser manuell fokussieren
5. braucht ein optischer Sucher kein Strom
6. jetzt mache ich nicht weiter, das ist ja komplett OT :ugly:

so @ Topic:
geh in ein Geschäft und teste mal ein par verschiedene Kamerasysteme. Ich würde aber auch zu einer Bridge oder Systemkamera raten. Die NX 100 hatte ich selbst mal und war eigentlich recht zufrieden damit.
Aufsteigen kann man ja dann immer noch! Ich will meine DSLR nicht wieder hergeben, die hat doch noch ein par wesentliche Vorzüge ;)
 
AW: Welche Kamera für Fortgeschrittene?

1. hast du das Bild so, wie es später auch auf dem Sensor erscheint. Dass mit optischen Suchern nach zu bilden, wie es in Natura ist, ist faktisch unmöglich

Nein. Du siehst zwar das selbe Bild das der Sensor sieht aber das Auge nimmt das selbe Bild natürlich anders wahr.

Bei einem digitalen Sucher siehst du das Bild wie es der Sensor wahrnimmt. Der digitale Sucher als solcher verfälscht dieses zwar wieder etwas aber unterm Strich ist das mit einem guten digitalen Sucher auch nicht schlimmer als die Verfälschung durch das Auge.

2. ist es wesentlich un anstrengender fürs Auge (zumindest empfinde ich so) nicht auf so kurze Entfernung auf ein Display zu gucken

Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ein digitaler Sucher hat ja auch noch eine Optik um das Display aus der kurzen Entfernung eben sehrwohl gut wahrnehmen zu können.

4. lässt sich mit einer entsprechenden Mattscheibe viel besser manuell fokussieren

Das würde ich aus eigener Erfahrung ebenfalls klar verneinen.

5. braucht ein optischer Sucher kein Strom

In der Praxis ist dieser Nachteil kaum je wesentlich außerdem braucht der Spiegelreflexmechanismus auch Energie wenn auch nur beim Auslösen.

Bei dem Gewicht/Platz das du mit einer Spiegellosen Kamera im Vergleich zu einer DSLR einsparst könntest du auch einige Ersatzakkus mitnehmen...
 
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AW: Welche Kamera für Fortgeschrittene?

Können wir uns darauf einigen, das manche Leute optische/digitale Sucher lieben bzw damit klar kommen, und manche halt mit dem jeweiligen Gegenteil halt nicht.

Nicht das hier Grabenkämpfe ausbrechen :D Muss ja nicht sein. Mich erinnert das grad irgendwie an AMD<->Intel/nVidia :schief:

Es muss einfach jeder für sich selbst entscheiden :daumen:

PS: Was ist eigentlich aus der Threadstarterin geworden?
 
AW: Welche Kamera für Fortgeschrittene?

Ja ich merk schon, da scheinen die Geschmäcker echt weit auseinander zu gehen :D

Also, jedem den seinen Sucher, oder so :)
 
AW: Welche Kamera für Fortgeschrittene?


Ist eben eine typische "Superzoom" Kamera: relativ klobig, kleiner Sensor (1/2,3"), fixes Objektiv mit sehr großem Zoombereich.

Ich persönlich hab solche Kameras nie wirklich gemocht: nicht kompakter als eine spiegellose Systemkamera inklusive "alltags-Zoomobjektiv", unhantlicher als eine spiegellose Systemkamera mit kompaktem fixfokus Weitwinkel und gleichzeitig wesentlich unflexibler, dazu der kleine Sensor.

Meine Meinung: wenn du für eine Kamera mit 1/2,3" Sensor 300€ ausgeben willst nimm eine Pentax Q.

____
allerdings: es gibt auch einige Leute, die von solchen Superzoom Kameras durchaus angetan sind und vor allem unter guten (Licht-) Bedingungen kann man damit auch durchaus gute Fotos machen.
 
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