AW: Welche CPU für meinen neuen PC
das ist schon richtig - aber auch in 2 Jahren ist der 3 Kerner aus deinem Beispiel immer noch 40 - 50% schneller als der 2 Kerner - daran ändnert sich nix - er ist in 2 Jahren nicht aufeinmal 60% schneller - denn das ist schlicht nicht möglich - und das ist auch bei 4 auf 6 Kerne nicht anders
Du verstehst nicht genau, was ich meine. Dass ein 3 Kerner in 5 Jahren immer noch 50% schneller ist als ein 2 Kerner ist klar.
Ein 6 Kerner ist in 10 Jahren auch nur um 50% schneller als ein 4 Kerner.
Aber.... heutige Games laufen meist auf 3 Kernern (Xbox eben), deswegen steigert der 3er die Game Leistung gegenüber einem 2er.
Ein 4er kann aber nur noch minimal gegenüber einem 3er zulegen.
Das gleiche gilt für einen 6er gegenüber einem 4er.
Doch mit der Anzahl der nutzbaren Kerner steigt der Unterschied dann wieder an und wenns genau 4 sind, ist der 6er schneller, denn Windows läuft immer im Hintergrund und das kostet Leistung, ein 6er kann das besser kompensieren.
Ich eräutere es nochmal an einem Beispiel:
Wir haben ein Programm A aus dem Jahr 2010 - Es hat einen optimale Kernskalierung, sprich es ist auf einem 6Kerner 50% schneller als auf einem 4Kerner gleicher Baureihe mit gleichem Takt
in diesem Prgramm ist eine CPU X (6 Kerner) 15% schneller als eine CPU Y (4 Kerner, dafür deutlich höhere IPC/Kern)
Jetzt machst du aber einen entscheidenen Fehler, denn du gehst automatisch davon aus, dass ein i5 User seinen 2,66GHz Prozessor auf 3,2GHz übertaktet hat, hat er aber nicht, denn Übertaktung bedeutet ja, ein erhöhtes Risiko und das lehnt er ab.
Ein i5 750 ist derzeit in Games so schnell wie ein 1090T.
In 2 Jahren, wenn das Game nicht mehr auf 3 Kerne beschrängt ist sondern alle 6 Nutzen kann, dann steigt die Leistung des 6er gegenüber dem 4er um 50% an.
Man kann jetzt mit Übertaktung die Differenz verringern, keine Frage.
Ebenso kann man mit Übertaktung des 6ers die Differenz erhöhen und zwar um einen höheren Faktor, da man ja den Takt von 6 Kernen steigert und nicht nur den von 4.