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Was kostet das PC-Gamerleben auf Dauer?

schwuppdiwuppjuhu

Kabelverknoter(in)
Hallo Forum,

ich habe aktuell eine Diskussion mit einem Konsolen-Zocker bei der mir immense Kosten für Gamer-PCs vorgeworfen werden. Ich behaupte man zahlt einmalig 1000€ für den absoluten Neustart als PC-Gamer und ab dann alle 2 Jahre 300€ für Upgrades. Er meint es seien alle 4 Jahre wieder 1000€ nötig weil man so ziemlich alles austauschen sollte. Ziel ist dabei ein selbstgebauter Gamer-PC der beliebte Spiele auf "Hoch" spielen kann. Meint Ihr meine Kostenvorstellung ist korrekt oder würdet Ihr mit deutlich mehr Kosten pro Jahr für Upgrades rechnen? Welche Ausgaben im Laufe der Zeit sind für den Gamer-PC + Upgrades denn üblich unter mainstream Gamern (Battlefield, Assassins Creed... statt Farmville)?
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
PC Gaming ist nur teuer weil die Ansprüche höher sind. Playstationniveau erreichst du mit nem günstigen Rechner, 30fps, niedrige bis mittlere Grafiksettings...
Man muss definitiv keine 1000 Taler alle 2 Jahre ausgeben. Ne mittelklasse CPU hat man mindestens 4 bis 6 Jahre. Ne Mittelklassegraka kann auch 4 Jahre benutzt werden. Alle 7 bis 8 Jahre ein neues NT.
Wenn es statt 60Hz Monitor nen 144hz Monitor sein soll und eine höhere Auflösung, dann wird es teurer.
Vergiss es, die Konsoleros kannst du nicht überzeugen. Die denken PC Gaming kotet unendlich Kohle. Die Leistung bekommen sie für 300 bis 400 Taler und brauchen keine Peripherie.
Die Games laufen aber teilweise unterirdisch schlecht und ne SSD haben die Konsolen auch nicht. Hinzu kommt, dass jedes Spiel teurer ist und Online gezahlt werden muss.

Mit dem PC kann ich deutlich mehr machen.
 
TE
S

schwuppdiwuppjuhu

Kabelverknoter(in)
Wie oft und für wieviel Taler machst Du denn durchschnittlich deinen PC wieder flott für die PC-Gaming Masterrrace Ansprüche?
 

IICARUS

Kokü-Junkie (m/w)
Mein Rechner rüste ich normal alle 4-6 Jahre neu auf.
Wobei es am ende mit ankommt wie und was neu dazu gekommen ist, da der Unterschied nicht immer gross sein muss.
Besonders in den letzten Jahren hat sich da nicht viel getan.

Der letzte grössere Leistungsschub waren die Pascal Karten und jetzt die Mehrkerner im Mainstream Bereich.
Webei ich mit meinem I7er als vier Kerner noch gut auskomme und mich nicht gezwungen sehe hier aufrüsten zu müssen.

Habe aber auch schon Aufgerüstet obwohl es nicht zwingend Notwendig war, nur um etwas mehr Leistung zu haben und da manchmal auch neue Technik sehr reizt.
Mein letzter Upgrade hat mich mit MB, CPU und Arbeitsspeicher im Jahr 2016 etwa 500 Euro gekostet. Heute kommst du damit aber nicht hin, da die Arbeitsspeicher alleine schon das doppelte kosten. Für Grafikkarte hatte ich im selben Jahr 520 Euro ausgegeben.

Später kam noch meine grosse Wakü dazu, was aber mit Aufrüsten wenig zu tun hatte sondern viel mehr mit "Haben Wollen"... :D
 

Maddrax111

Volt-Modder(in)
Wie True Ronance schon schrieb hinken solche Vergleiche stark. Playstation Niveau kriege ich schon mit einem 2400G Board,RAM.Gehäuse,PSU und einer SSD für 450 Euro. Und wie bewertet man das was ein PC noch leistet was eine Konsole nicht kann.

Mein letzter PC hat 6 Jahre ohne Upgrade gehalten.

Aber wenn man im Mainstream vorne dabei sein will wäre das eine mMn passende Rechnung.

Einmalig 1000 Euro Einstieg.

Alle 3 Jahre eine neue GPU für 300-350 Euro
Alle 6 Jahre eine neue Plattform 450 Euro.

Dazu können noch unregelmässige Kosten für ein neues Netzteil,Festplattenspeicher oder mal ein neues Case.
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Ich bin aktuell mit einem i5 4460 und einer rx480 unterwegs.
Der 4460 arbeitet seit 3 Jahren. Ist allerdings von 2013/2014. Und nur ein Refresh aus 2012.
Die rx480 von Mitte 2016.
Aufgrund von Battlefield werde ich wohl Ende des Jahres oder im laufe von 2019 die cpu aufrüsten. Da bleibe ich bei der mittelklasse, kostet 400 bis 450 Taler. Wenn man überlegt,dass die cpu theoretisch von 2012 ist, macht das 6 Jahre. Die Gpu wird noch eine Generation überleben. Vielleicht!? :-D was aber damit zusammen hängt, dass ich auf 144hz Upgraden will. Wahrscheinlich auch wqhd auf 24zoll. Da sind wir wieder bei den Ansprüchen.

Die ursprüngliche ps4 zaubert bf1 mit 30fps auf den TV. Und muss dazu oft auf 720p runterdrehen...
 

amdahl

Volt-Modder(in)
Woher sollte denn ein Konsolero wissen was man braucht um einen Gaming-PC hinzustellen und auf Konsolenniveau zu halten?
Sich nicht mit der Materie auskennen zu müssen ist doch einer der Vorteile von Konsolen.
 

Chris-W201-Fan

PCGH-Community-Veteran(in)
Un wenn man es Kosteneffizient gestallten will kauft mal alle 3 Jahre das gebraucht auf, was andere dann vor 3 Jahren als HighEnd gekauft haben und nutzt es noch mal so lange ;)
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Die Kosten sind natürlich extrem davon abhängig welche Ansprüche man hat - wenn man ein "Normalspieler" ist also nichts extravagantes wünscht ists aber gar nicht mal viel.

Man setzt am Anfang rund 1200€ ein für einen vernünftigen Spiele-PC einschließlich Monitor, Eingabegeräte usw..
Dann legst du ab diesem Zeitpunkt jeden Sonntag 5€ in die Kasse. Von den daraus resultierenden rund 260€ im Jahr kannst du dir alle 2-3 Jahre entweder eine neue Grafikkarte oder eine neue Plattform kaufen und hast auch mal nen Hunderter auf der Kante wenn doch mal was kaputtgeht.

Je nachdem ob dir die gebotene Power reicht oder nicht kannst du den wöchentlichen betrag dynamisch anpassen. Für 3€ gibts eben weniger fps, wenn du auf 10€ erhöhst haste schon dauerhaft einen sehr schnellen Spielepc.
 

Tolotos66

Volt-Modder(in)
Wie Du hier an unseren Signaturen siehst, haben die meisten Rechner im Neuerwerb deutlich über €1000.- gekostet. Wir sind ja auch in einem "Extrem-Forum" :nicken:
Aber für 1k können wir hier schon recht leistungsfähige Systeme zusammenstellen, mit denen man locker 3 Jahre auskommt. Einen Haken hat die ganze Sache: Wenn Du einmal damit angefangen hast, Dich für Hardware zu interessieren und gerne bastelst, dann werden die Zeiträume kürzer, in denen man Geld ausgibt :D
Für mich ist die Leistung meist eher zweitrangig. Ich finde neue Technik sehr spannend. Daher mal einen Ryzen.
Wie schon meine Vorredner richtig schreiben: Man(n) kann auch mit einem 450.- PC schön zocken. Der Rest ist Dreingabe.
Gruß T.
 
R

Rotkaeppchen

Guest
Einen Rechner hat man eh. Den braucht heute jeder. Um aus einem PU einen Spieletauglichen PC zu machen, braucht es ncihts weiter, als einer Grafikkarte, ab 150,-€ ist man dabei. Man hat z.B. 2010 mit einem 600,-€ Rechner zum Arbeiten und mit i7-2600K begonnen. Also für acht Jahren kommt man dann zu diesen Kosten:

2010: Basisrechner 600,-€
Für die Gamingtauglichkeit waren nötig:
2010: 400 für eine GTX 480
2014: 300-€ R9 280X
2018: 500,-€ GTX 1080

2020: Neuer Basisrechner für 600,-€ mit dann sinnvoller CPU. Wenn wir für den Rechner 50,-€ im Jahr für das Gaming rechnen (und 10,-€ für die privaten Büronutzungen) und für die Grafikkarte 100,-€, liegt man bei 150,-€ Investition im Jahr, oder gut 10,-€ im Monat für satte PC-Leistung, an die eine Konsole nie auch nur ein Stück heran kommen. Der Vorteil sind dann die günstigen Spiele :nicken:
 

amdahl

Volt-Modder(in)
Einen Rechner hat man eh. Den braucht heute jeder
Das entspricht nicht ganz der Realität außerhalb der Forenzielgruppe. In Zeiten von Smartphones, Tablets und im Ausnahmefall eines billigen Laptops ist der Bevölkerungsdurchschnitt nicht (mehr) auf einen Standrechner angewiesen und hat dementsprechend auch keinen. Und wenn doch mal einer in der Ecke steht dann eher nicht die Leistungsklasse I7-2600k.
 
R

Rotkaeppchen

Guest
Das entspricht nicht ganz der Realität außerhalb der Forenzielgruppe. In Zeiten von Smartphones, Tablets und im Ausnahmefall eines billigen Laptops ist der Bevölkerungsdurchschnitt nicht (mehr) auf einen Standrechner angewiesen und hat dementsprechend auch keinen. Und wenn doch mal einer in der Ecke steht dann eher nicht die Leistungsklasse I7-2600k.
Darum nahm ich nur 1/6 für den Officerechner und kalkuierte 5/6 für das Gaming. War das zu versteckt in der Zusammenfassung? Und jeder schneidet heute Videos, bearbeitet Fotos und erstellt Präsentationen. Das wird in Schulen früh verlangt, da reicht kein Smartphone. Nein, ein guter Rechner im Haus hilft allen. Natürlich habe viele ihren Laptop aus dem Büro für solche Anwendungen, aber wirklich schnell sind Laptops nie.
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Ich sag auch immer zu den Konsoleros, dass sie ja trotzdem nen Laptop oder PC haben.
Ich habe mich bewußt gegen Laptop und für nen Rechner entschieden. Weil es langfristig günstiger ist. Dass dann gaming und Hardwareinteresse dazu kam, steht auf einem anderen Blatt. :-D
 

Chris-W201-Fan

PCGH-Community-Veteran(in)
Ein Notebook kann sehr wohl für alles außer Gaming reichen.

Die CPUs mit iGP bringen da schon ausreichend Power, sogar für Videocoding.
Und für Office reicht ein Core i5M der ersten Generation sogar noch.

Nur hilft das beim Gaming halt nicht.

Einen PC als echen Standrechner haben wirklich wenige noch, wenn nicht eh gespielt wird.

Wir sind hier wirklich massiv über dem Schnitt.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Einen PC als echen Standrechner haben wirklich wenige noch, wenn nicht eh gespielt wird.

Wir sind hier wirklich massiv über dem Schnitt.
Es gibt auch die, die das "über dem Schnitt" in andere Qualitäten umsetzen bei ihren Standrechnern - meinem Bürokollegen habe ich letztes Jahr einen NUC bauen dürfen - wird verwendet als Office und Media-PC und ist dafür seinen Angaben zufolge mehr als ausreichend ("in der Zeit wo der alte gebootet hat hab ich den neuen hochgefahren, bei amazon was bestellt und wieder runtergefahren" :ugly:)

Die Dinger sind zwar auch nicht supergünstig aber eben extrem klein/portabel/sparsam.
 

Pisaopfer

Software-Overclocker(in)
Woher sollte denn ein Konsolero wissen was man braucht um einen Gaming-PC hinzustellen und auf Konsolenniveau zu halten?
Sich nicht mit der Materie auskennen zu müssen ist doch einer der Vorteile von Konsolen.

Da geb ich dir vollkommen Recht aber dann darf man auch nicht mit anderen streiten(diskutieren), wie in diesem Fall vom TE geschildert.
 
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