Was killt meinen RAM?

Citynomad

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich habe mir vor 3 Monaten ein Z77X-D3H + 3570k und 2*4GB RAM G.Skill Sniper (1866) gekauft. Inzwischen musste ich schon ein zweites Speicherpaar kaufen und auch davon lebt nur noch 1 Riegel.

Irgendetwas killt meinen RAM. Es tritt nicht sofort auf. Also wenn der RAM gekauft ist, zeigt Memtest keine Fehler. Nach einiger Zeit ( so etwa 2 Wochen) stürzt der PC dann mal ab. Böses Zeichen. Memtest zeigt, dass ein Riegel Fehler produziert. Dabei macht es keinen Unterschied in welchem Slot der Riegel steckt, es killt ihn trotzdem. Fakt ist aber, dass es immer nur einen Riegel entschärft, nie 2 gleichzeitig.

Das BIOS und die CPU sind quasi jungfräulich. Soll heißen, dass alles auf Standard läuft und kein OC o.ä. betrieben wurde, auch der RAM wurde direkt nach Spezifikation betrieben.

Garantie ist nur noch für 1 Paar da, da ich bei dem ersten Paar von HoH verar$cht wurde (RAM mit genauer Fehlerbeschreibung hingeschickt und mit kaputten Kontakten und abgebrochenen Widerständen zurückbekommen.-> Wegen mechanischer Defekte Garantie abgelehnt, obwohl die Riegel diese Defekte vorher gar nicht hatten. Kann ich ihnen nur leider nicht beweisen). Bevor ich jetzt also das Paar mit der Garantie an Alternate schicke und die mir n neues schicken und sich das ewig wiederholt, würde ich gerne wissen, was das Problem ist, was meinen RAM killt.
 
Könnten bspw. irgendwelche Spannung sein. Nichts genaues weiß man nicht.

Zum Thema Hoh: Lasst euch doch mit solchen Aussagen nicht abbringen. Im Umkehrschluss bleibt dir die Möglichkeit, die Gewährleistung - um die geht es nämlich eigentlich, nicht um die Garantie - auch durchzusetzen, sofern noch keine Beweislastumkehr eingetreten ist (6 MOnate ab Rechnungsdatum). In der Gewährleistung steht nirgends, dass eine Gewährleistung wegen mechanischer Defekte ausgeschlossen ist. Das ist ein gern genutzter Vorwand. Wenn aber dieser mechanische Defekt ursächlich und nicht von dir verschuldet ist - und das müssen sie die vor Beweislastumkehr beweisen - dann müssen sie auch Gewährleistung geben.
 
Spannungen... des NT ist es nicht, denn das hatte ich vorher schon. Also MB oder CPU... nur was...?

OT:
Zum Thema Gewährleistung. HoH hat den RAM angeblich trotzdem an den Hersteller geschickt und der hat wegen mechanischer Beschädigung den Austausch abgelehnt. Kontakte verschmort und Widerstände abgebrochen... war beides noch nicht, als ich den RAM eingeschickt hatte. Und verschmorte Kontakte hätten auch am RAM Slot Spuren hinterlassen... da sind aber keine. Da ich aber den RAM vorher nicht fotografiert habe, sagen die, dass sie den so bekommen haben und haben angebliche Fotos vom RAM. Was allerdings nicht auf angeblichen Fotos zu sehen ist, ob das tatsächlich mein RAM ist und ob das bei der Einlieferung schon war, oder erst nachdem sie den RAM so zugerichtet haben. Bin schon dabei einen netten Brief aufzusetzen. Und auch wenn ich von denen den RAM ersetzt bekomme, will ich ja nicht, dass mein MB oder meine CPU den RAM wieder killt.
 
Denke das Mobo grillt die. UEFI kontrolliert?

Schick denen ein Foto vom MoBo wenn sie behaupten das wäre dadurch geschehen. Das müsste dann deutliche Spuren aufweisen. Bei 6 Monaten: Durchbeißen bis der Knochen durch ist.
 
Naja... es steht alles auf Standard. Wüsste also nicht, was da noch zu kontrollieren wäre, werde aber nochmal reinschauen. BIOS ist übrigens die aktuellste Version.

PS: Habe denen jetzt nen schönen Brief geschrieben und angeboten ihnen auch CPU + MoBo zu schicken (wurde alles dort gekauft). Sollte es das MoBo sein, sollen se sich halt das Geld von Gigabyte wiederholen. Ich will nur funktionierende Hardware.

Hier mal das Schreiben, für Interessierte: Anhang anzeigen Reklamation RAM.pdf
 
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Kontrollier auf jeden Fall, ob das BIOS die SPD richtig ausließt und auch die richtigen Timings, den richtigegn Takt und vor allem die richitge Spannung eingestellt ist.
 
Speed, Timings und Spannunge sind alle korrekt, sowohl laut BIOS,a ls auch per Tools (zeigen jeweils 1,488V->1,5V=soll und eingestellt).

Die Eidesstattliche Versicherung ist leider nötig. Damit können sie mich schon mal nicht einfach bezichtigen die Unwahrheit zu sagen. Ich hatte die Jungs nämlich schon am Telefon und da klang gleich durch "jaja, wir hatten hier schon gelernte IT-Systemelektroniker, die ihre CPU falsch eingebaut haben und die uns auf den Kosten sitzen lassen wollten." Meinen ersten RAM habe ich vor 15 Jahren eingebaut und das ist nun echt kein Kunststück. Schauen wo die Nase ist und den RAM so drehen, dass die Rille da drüber ist, vorsichtig aber mit Nachdruck reindrücken, bis er einrastet. Da gab's jedenfalls keine Probleme... die kamen erst, nachdem das System lief.
 
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Der RAM läuft automatisch mit den versprochenen Timings von 9-10-9-28 2T bei 1866MHz und 1,5V (1,488V laut Tools und BIOS HW-Monitor).

Fotos von den entsprechenden Enden der RAM-Bänke habe ich. Die sehen aus wie frisch aus der Fabrik.

Der Speichercontroller liegt ja in der CPU, kann ein fehlerhafter Speichercontroller überhaupt dazu führen, dass der RAM gekillt wird oder kann das nur das Board selbst?
 
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wen der Speicherkontroller deffekt ist dann hast du ein Problemm..ich wüste nicht wie und ob man das Testen könnte.. auser neue CPU Kaufen...wen der gleiche Fehler wider nach einigen monaten auftritt dan wars das schon mal nicht...
 
Ich habe mich schon mit dem Gedanken angefreundet Board und CPU in die Gewährleistung zu geben. Da beides vom gleichen Händler ist, sollen die schauen, was von beidem den RAM killt oder mir halt beides tauschen. Ich hatte nur gehofft, dass hier jemand vllt. sowas schon mal erlebt hat und mir daher sagen kann, ob es die CPU oder das Mainboard ist. Das hätte den Ablauf deutlich vereinfacht und Zeit gespart.
 
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