Was ist los in Syrien?

Und vielleicht das jetzige Massaker früher ausgeübt worden?
Ja möglich. Es sind halt viele Ethnien und Interessengruppen im Land.

Ähnlich wie im Irak. Nach Saddams Sturz. Und als die Amis weg waren ist der IS entstanden.

Die Diktaturen haben die immer klein gehalten. Aber sind sie dann weg gibt es ein Machtvakuum und Konflikte der einzelnen Gruppen und Etnien.
 
Soso. Und deshalb kann sie sivh unbescholten bis an die Zähne bewaffnet durchs Land ziehen und morden?
Vieleicht ist es auch der Plan das man diese "Lücke" Machtübernahme ausnützt?
Weis man alles nicht.
Darf aber auch kein Zustand sein sowas.

Umsturz dann Morden was das Zeugs hält, absolut Menschen unwürdig!

In was für grausame Verhältnisse wir kommen, absolut unmenschlich sowas.
 
Sagt wer? Eine Frage so flüssig, zumindest hätte man den Artikel gelesen. Welche Augenzeugen, ist solange eine Behauptung bis es auch belegt ist. In einem Land in dem ein Krieg herrschte ist es leider mehr oder weniger normal, dass es bewaffnete Gruppen gibt. Das diese nicht immer der Regierung angehören sollte mit einem Blick in ähnlichen Konflikten klar sein. Also zumindest könnte es klar sein. Ach egal. Bei Bedarf auch gerne in leicht oder einfach.
 
Ähnlich wie im Irak. Nach Saddams Sturz. Und als die Amis weg waren ist der IS entstanden.

Die Diktaturen haben die immer klein gehalten. Aber sind sie dann weg gibt es ein Machtvakuum und Konflikte der einzelnen Gruppen und Etnien.
Nach Saddam ist der IS nicht entstanden. Den gab es schon vorher.

Aber, wie du es richtig schreibst: durch die Zerschlagungen der Diktaturen im Namen der Demokratie, Frauenrechte usw. entstand in allen Ländern in denen gewirkt wurde ein Machtvakuum und die gesamten Strukturen gerieten durcheinander. Angestaute Feindsehligkeiten ksmen ungehindert raus und eskalierten.
Multiple Kuturen auf engen Raum bergen ein massives Konfliktpotenzial und deshalb haben sich aus der Historie heraus Diktaturen als Mittel herauskristallisiert um den Tanz mit dem Feuer zu dirigieren. Leider bleiben dabei Demokrstie, Menschenrechte usw. meist auf der Strecke. Die moralische schwierige Frage ist: was ist besser? Diktatur oder Bürgerkrieg mit Mord und Totschlag als Nomalzustand bis wieder eine Diktatur aufgezogen wurde.
 
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Nach Saddam ist der IS nicht entstanden. Den gab es schon vorher.
Hör mit den Spitzfindigkeiten auf! @RyzA hat schon korrekt gesagt, dass das Aufkommen des Islamischen Staates [im Irak] eine Folge des Sturzes von Saddam Hussein 2003 war.

2004 trat der „Islamische Staat im Irak“ zum ersten Mal im Irak auf und verübte dort schwere Attentate. Weitere Terrorakte sollten folgen. Auf Zarqawis Konto geht wohl auch die Entfesselung des Bürgerkriegs zwischen Schiiten und Sunniten 2007 und 2008. Der Krieg wurde in den gemischten Gebieten, wo bisher Schiiten und Sunniten friedlich zusammengelebt hatten, rücksichtslos ausgetragen.


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Eine Runde Faktenfinder

 
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Ich erwarte in Syrien noch deutlich mehr Verwerfungen und auch deutlich mehr zivile Opfer. Ich stelle mir dabei nur die Frage, was gewesen wäre, hätten die Russen nicht den Gasbomber von Damaskus so lange gestützt?
Hätten die Russen die Kraft gehabt ihn weiter zu stützen, wäre da unten heute wahrscheinlich Ruhe. Mit harter Hand, aber Ruhe. Irgendetwas erinnert mich da an Lybien.
Hör mit den Spitzfindigkeiten auf! @RyzA hat schon korrekt gesagt, dass das Aufkommen des Islamischen Staates [im Irak] eine Folge des Sturzes von Saddam Hussein 2003 war.
Da war das Eingreifen auch eine "Bereicherung". Und so fuhr man fort.
Wirtschaftsembargos gegen die syrischen Menschen, Armut und jetzt nachdem Frauenmörder vorne dran sind, gibts den segenreichen Bearbockschon Aderlass für deutsche Steuerzahler zur Förderung der Demokatie dort unten.
300 000 000 Euro. Dafür gibts dann sogar den Handschlag. :crazy: Ob sich die jemals wieder die Hände waschen wird?
 
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Ab und an denke ich ja echt der Ein oder andere Lebt hier in irgendeiner Schleife. Das was angeboten wird zu lesen scheint auch nicht gewollt zu sein. Fragen zu Dingen welche doch schon beantwortet sind. Aber vermutlich könnte man nicht folgen.
Was meinen Sie Mister Jeckel?

Aber ich bin einfach zu gut für diese Welt. Für Jeden der meint er könnte folgen hier nochmal ein, schon in diesem Thread gezeigten, unaufgeregten Beitrag. Es sind ja nicht nur die Alawiten welche getötet worden.

"Die Massaker hätten sich infolge eines Hinterhaltes alawitischer Milizen ereignet, bei dem etwa 20 Angehörige der neuen staatlichen Sicherheitskräfte getötet worden seien. Doch auch dieser Hinterhalt wurde nur gelegt, weil zuvor alle Alawiten pauschal verdächtigt wurden und weil sie nicht mehr bezalt wurden – also Not litten."

So wird es aus der Sicht von Christen gesehen.
 


... gute Frage: wenn man die Gründe für die bisher spärlichen Rückreisen und den anhaltenden Flüchtlingsstrom aus dem Beitrag zu Grunde legt, dann müssten alle Syrier zurück in Ihre Heimat gehen und dort mit westlicher Unterstützung Syrien wieder aufbauen. Genauso wie es die Deutschen nach dem 2.WK auch gemacht haben. Denn jeder Mensch der Syrien verlässt lässt den Wiederaufbau noch schwerer und das Land grundsätzlich schwächer werden. Jeder Flüchtling nimmt sein Knowhow und seine Arbeitskraft mit und auch sein Konsum fehlt im syrischen Wirtschaftskreislauf. Das schließt insbesondere die syrischen Fachkräfte ein.
 
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Nun ist es ja auch nicht zwingend so, dass die ausgebildeten Syrerinnen nicht auch hier im Land benötigt werden. Wer ausgebildet und Arbeit hier hat wird es sich überlegen. Insbesondere wenn die eigenen Kinder sehr gut integriert sind. Arbeitgeber welche Personal suchen werden ihren syrischen Arbeitnehmerinnen nicht nahelegen Syrien aufzubauen. Gerade weil jeder Flüchtling sein Knowhow und seine Arbeitskraft mit nimmt.
 
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