Was ist los in Syrien?

Hoffen wir mal, dass die kommende Regierung das schnell aushandelt. Syrien braucht Investoren.
Auf jeden Fall! Und idealer Weise wären das Leute die es Syrien ermöglichst ihre Bodenschätze selbst zu gewinnen und zu vermarkten, um so eine solide Basis für ein souveränes Syrien, für das syrische Volk mit seiner Kultur zu schaffen. Vermutlich wird es aber wieder anders laufen. :(
U.a. müsste vorab die USA ihre Hand vom Öl nehmen und es muss Frieden im Land herrschen. Und nebenbei, ein Investor investiert für eine Rendite und das ist was ihn interessiert und warum er es macht!
 
Die USA sind mit Abstand der größte Erdölproduzent der Welt.
Und das bedeutet deiner Meinung was, mit Bezug auf die Ölfelder in Syrien?
Lass mich raten: Weil die USA selbst Öl produziert haben sie an anderen Ölquellen außerhalb der USA kein Interesse. 🤣

Fakt ist, Syrien hat mit seinem Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas, Eisenerz, Phosphat, Ölschiefer und Uran grundsätzlich beste Voraussetzungen souverän am Weltmarkt aufzutreten und unabhängig zu agieren.
Gepaart mit der möglichen Agraproduktion von bspw. ca. 5 Mio Tonnen Weizen p.a. wurde vor dem Konflikt nicht nur den nationalen Bedarf gedeckt, sondern es wurden auch ca. 2 Mio Tonnen p.a. exportiert. Syrien könnte als Land in eine blühende Zukunft blicken. Geld für den Wiederaufbau und die Nahrungsmittelversorgung wäre gesichert.

Jedoch und das ist aktuell m.M.n. der Knackpunkt, werden die dafür benötigten Gebiete östlich des Euphrat offiziell von der US-Armee der ihr unterstellten Syrian Democratic Forces besetzt, um dem IS den Zugang zu verwehren. Dem syrischen Staat daher der direkte Zugriff darauf. Verschiedene örtliche, aber auch chinesische und russische Quellen berichten davon, dass diese Ressourcen Syrien derzeit nicht zur Verfügung stehen. Das muss sich ändern, denn sonst wird in Syrien der Treibstoff und die Nahrungsmittel genauso knapp bleiben wie er es heute ist.
 
Diese Quellen meinen sicher, dass weder Russland und China an die Rohstoffe kommen.
Nein, exakt wie ich es schrieb.

Klingt ja fast so als wenn unter Assad alles im Überfluss vorhanden war.
Das habe ich nicht formuliert und Assad ist m.M.n. auch kein Maßstab an dem man sich messen sollte, wenn es un einen souveränen, aufstrebendeb und florierenden Staat geht. Da müssen erfahrene Wirtschaftler mittleren Altern her, die lange Genug Dynamik versprühen um den Bann zu durchbrechen und ihr Werk zu Ende bringen können. Denn sowas dauert. Zumal die USA und Israel gerade wieder mit massiven Luftschlägen, u.a. mit B52, sämtliches militärisches Equipment und militärisch nutzbare Infrastruktur zerlegen. Die UN reklamiert ... . Ein Staat ohne Militär, ohne nach außen wirksamen Waffen und Infrastruktur wird es mit Souveränität schwer haben. Es gäbe sicher andere Lösungen die Syrien das Erbe nicht noch schwerer machen.


 
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Kann man vergleichen.
Wenn man sich mit Argumenten nicht zu helfen weiß, vergleicht man ab einen gewissen Punkt auch Äpfel und Birnen. Dass du einem Satiriker das Wort streitig machen willst, wundert mich nicht.
Weder die Partei, noch die Afd beteiligen sich sinnvoll an einer demokratischen Diskussion. ;)
Sinnvoll beteiligen sich nur die, die die eigene Sichtweise bestätigen, der Rest kann weg und wird aus dem Diskurs ausgeschlossen. ;)
 
Sinnvoll beteiligen sich nur die, die die eigene Sichtweise bestätigen, der Rest kann weg und wird aus dem Diskurs ausgeschlossen.
Auch in diesem Thread nur Quark.
Ein Satiriker ist ein Satiriker, er überspitzt Dinge bringt einem zum Lachen oder Nachdenken. Das ein Satiriker sich sinnvoll zu politischen Themen äußert sehe auch ich nicht.
Ansonsten könnte ich ja auch satirische Beiträge zu politischen Parteien als sinnvollen Diskurs bezeichnen. Mache ich aber nicht auch wenn mir sehr viele Beiträge insbesondere zur AfD sehr gefallen und sicher auch meine Sichtweise wieder geben.
Es wird keiner aus dem Diskurs ausgeschlossen. Wer soll das den sein wer zensiert wird und wer zensiert? Hmmmm....?
 
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In Syrien gibt es nach dem Assad Sturz, jetzt schon Konflikte der verschiedenen Bevölkerungsgruppen.
Die Lage im Land ist sehr instabil.
Bei den Kurden im Norden könnt es auch sehr unruhig werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
... leider ist das so. Scheinbar wurde bereits beim Vormarsch der HTS der Samen für Konflikte gesät, als bspw. ein alawitisches Heiligtum in der Stadt Aleppo von Unbekannten geschändet wurde. Auch schürt das Vorgehen der HTS gegen ehemalige Militärs Angst und Widerstand, denn es wurde denen Straffreiheit zugesichert. Mit der Brandstiftung an einem Weihnachtsbaum wurde die nächste Bevölkerungsgruppe skaliert. Hoffen wir, dass die Übergangsregierung das klären kann und das es nicht eskaliert!

 
Wie ich schon davor geschrieben habe, habe ich einen syrischen Stiefvater, den meine Mutter zu DDR-Zeiten geheiratet hatte, wofür sie zuerst zum Islam konvertieren musste.

Mir geht es aber um einen anderen Aspekt.

Teile der CDU/CSU, FDP, AFD, so gar den Grünen, und SPD, hielten noch vor einem Jahr Syrien für ein "sicheres" 3. Land, weil der Krieg angeblich zu Ende war, und die Flüchtlinge "angeblich" dort in Frieden leben könnten.

Jetzt wo das Ausmaß der syrischen Voltergefängnisse nach dem Sturz von Assad endlich sichtbar wurde, jahrelang davor Menschenrechtsorganisationen gewarnt hatten, wird dass einfach vergessen, von den deutschen Medien, und besonders von der deutschen Politik.

Die Menschen wurden jahrelang belogen von deutschen Medien, und besonders der deutschen Politik.

Syrien war nie sicher für Flüchtlinge, und ist es bis heute nicht....

Entschuldigen sich unsere Medien für die Fakenews dafür, oder unsere Politiker, nein.....

Abgesehen davon arbeiten jetzt über 500 000 Syrerinnen und Syrer in Deutschland, sozialversicherungspflichtig, die wenn sie nach Syrien zurück kehren würden, riesige Löcher in unserer Wirtschaft hinterlassen würden.

Ist Deutschland dafür wirklich bereit?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Teile der CDU/CSU, FDP, AFD, so gar den Grünen, und SPD, hielten noch vor einem Jahr Syrien für ein "sicheres" 3. Land, weil der Krieg angeblich zu Ende war, und die Flüchtlinge "angeblich" dort in Frieden leben könnten.
Die einzige Partei, die Syrien als freies, sicheres Land bezeichnet, ist die Afd.
Das taten sie deswegen, weil Putin das wollte. Und das Schoßhündchen gehorcht natürlich.
Alle anderen Parteien haben Syrien nie als sicheres Land angesehen.
Das ist auch sehr blöd für die rechten. Wenn sie jetzt sagen, dass Syrien sicher ist, bedeutet das, dass sie vorher immer gelogen haben.
 
Nein, die CDU träumt von massenhaften Abschiebungen von Syrern, die FDP, und wie geschrieben auch Teile der SPD und Grünen.

Ich habe noch nicht einmal Lust dazu Quellen heraus zu suchen, weil sie jahrelang die Medien bestimmten....

Auch das BSW träumt davon, und würde gerne noch zur Gründung des BSW unschuldige Syrer in die Voltergefängnisse von Assad geschicken....

Mir geht es auch um einen anderen Aspekt.
Auf politischer Ebene bin ich zum Diskurs dazu gar nicht mehr bereit.

Mich interessieren hier die wirtschaftlichen Auswirkungen von über 500 000 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen, die die deutsche Wirtschaft ausgleichen müsste, wenn die Syrer wieder zurück kehren, und dass in der größen Wirtschaftskrise in Deutschland in der Nachkriegszeit.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Abgesehen davon arbeiten jetzt über 500 000 Syrerinnen und Syrer in Deutschland, sozialversicherungspflichtig, die wenn sie nach Syrien zurück kehren würden, riesige Löcher in unserer Wirtschaft hinterlassen würden.

Ist Deutschland dafür wirklich bereit?

Mehr als 500t ... hat jemand eine Aufschlüsselung gesehen und nen Link zur Hand als was und in welchen Branchen unsere syrischen Mitmenschen arbeiten?

Ich persönliche kenne Syrer aus Barber Shops, kleinen Shops, Läden mit Waren aus der Arabischen Welt, Restaurants und Imbiss und aus dem Dienstleistungsgewerbe wie bspw. Facility Management, Boten und Taxifahrer.

Ich denke, eine entsprechende Transparenz würde es deutlich erleichtern diese Frage sachlich zu diskutieren.
 
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