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AW: WaKü***Quatsch***Thread
Widersinnig sind die üblichen Silberböden vor allem wegen der Tatsache, dass es sich dabei nur um 925er Sterlingsilber handelt (92,5% Ag +7,5% Cu), was den Vorteil bei der Wärmeleitfähigkeit den reines Silber (999er Feinsilber) gegenüber reinem Elektrolytkupfer hat, vollständig eliminiert. Die Wärmeleitfähigkeit von Sterlingsilber ist sogar minimal schlechter als die von reinem Kupfer. Anderseits muss man auch sagen, dass Silberboden-Kühler eigentlich schon immer vor allem für ein Dasein in Vitrinen von Sammlern gemacht werden. Als exklusive Sammlerstücke kann man sie gelten lassen - wobei der Materialwert von Silber den Mehrpreis nicht ansatzweise rechtfertigt. Silber ist verhältnismäßig billig (ca. 15€/Feinuze). Im Einsatz findet man solche Kühler jedenfalls nur selten und dann meist auch eher bei Leuten die sich über die Problematik eben nicht bewusst sind, und sich mit den Problemen die damit einher gehen herum schlagen.
^ Edit: Too late...
Feinsilber, welches abgesehen von der Korrosionsthematik wenigstens den Vorteil der höheren Wärmeleitfähigkeit mitbringen würde, eignet sich aber leider aufgrund seiner mechanischen Eigenschaften nicht für die spanende Bearbeitung, weshalb bislang immer Sterlingsilber als Kompromiss gewählt wurde, ohne dabei zu beachten, dass damit eben auch der Haupt-Vorteil, der immer wieder angeführt wird, verschwindet. Allerdings könnte man Feinsilber mit anderen als spanenden Methoden durchaus in Form bringen. Für Kleinserien sind aber die Kosten recht hoch und bei sehr feinen Strukturen und Restbodenstärken wird´s dann auch einfach mit der mechanischen Stabilität schwierig. Um dem entgegen zu wirken habe ich zumindest mal theoretisch eine Methode entwickelt, wie man einen Feinsilberboden in einem Wasserkühler auch spanend bearbeiten könnte, indem man ihn wie bei einer Einlegearbeit im Goldschmiedehandwerk hart in oder an einen Kupferboden lötet (Hartlot ebenfalls auf Silberbasis) und den Boden dann von der Kupferseite her bearbeitet. Zur Umsetzung hat es bislang nicht gereicht, aber das steht bei mir nach wie vor auf der ToDo-Liste.
Der zweite oft propagierte Vorteil von Silber, ist die Biozid-Wirkung, des Metalls. Was dabei aber ebenfalls außer acht gelassen wird, ist die Tatsache, dass diese Wirkung vor allem bei kolloidalem Silber zum Tragen kommt (also einer Lösung mit feinsten Silberpartikeln). Als festes Metall im Wasserkontakt hat es nur eine ähnlich schwache, wenn auch nicht völlig vernachlässigbare, Biozidwirkung wie Kupfer, welches aber ebenfalls die Vermehrung von Mikrorganismen hemmt.
Die Korrosionsthematik von Silber speziell gegenüber Nickel aber auch gegenüber Kupfer ist allgemein bekannt. Nichts desto trotz ist z.B. in Übersee nach wie vor der Einsatz von sog. Silver-Kill-Coils im Kreislauf beliebt, obwohl die Häufung von Korrosionsproblemen bei deren Einsatz unübersehbar ist. Oft wird der Fehler aber dennoch anderswo gesucht...
Widersinnig sind die üblichen Silberböden vor allem wegen der Tatsache, dass es sich dabei nur um 925er Sterlingsilber handelt (92,5% Ag +7,5% Cu), was den Vorteil bei der Wärmeleitfähigkeit den reines Silber (999er Feinsilber) gegenüber reinem Elektrolytkupfer hat, vollständig eliminiert. Die Wärmeleitfähigkeit von Sterlingsilber ist sogar minimal schlechter als die von reinem Kupfer. Anderseits muss man auch sagen, dass Silberboden-Kühler eigentlich schon immer vor allem für ein Dasein in Vitrinen von Sammlern gemacht werden. Als exklusive Sammlerstücke kann man sie gelten lassen - wobei der Materialwert von Silber den Mehrpreis nicht ansatzweise rechtfertigt. Silber ist verhältnismäßig billig (ca. 15€/Feinuze). Im Einsatz findet man solche Kühler jedenfalls nur selten und dann meist auch eher bei Leuten die sich über die Problematik eben nicht bewusst sind, und sich mit den Problemen die damit einher gehen herum schlagen.
^ Edit: Too late...

Feinsilber, welches abgesehen von der Korrosionsthematik wenigstens den Vorteil der höheren Wärmeleitfähigkeit mitbringen würde, eignet sich aber leider aufgrund seiner mechanischen Eigenschaften nicht für die spanende Bearbeitung, weshalb bislang immer Sterlingsilber als Kompromiss gewählt wurde, ohne dabei zu beachten, dass damit eben auch der Haupt-Vorteil, der immer wieder angeführt wird, verschwindet. Allerdings könnte man Feinsilber mit anderen als spanenden Methoden durchaus in Form bringen. Für Kleinserien sind aber die Kosten recht hoch und bei sehr feinen Strukturen und Restbodenstärken wird´s dann auch einfach mit der mechanischen Stabilität schwierig. Um dem entgegen zu wirken habe ich zumindest mal theoretisch eine Methode entwickelt, wie man einen Feinsilberboden in einem Wasserkühler auch spanend bearbeiten könnte, indem man ihn wie bei einer Einlegearbeit im Goldschmiedehandwerk hart in oder an einen Kupferboden lötet (Hartlot ebenfalls auf Silberbasis) und den Boden dann von der Kupferseite her bearbeitet. Zur Umsetzung hat es bislang nicht gereicht, aber das steht bei mir nach wie vor auf der ToDo-Liste.
Der zweite oft propagierte Vorteil von Silber, ist die Biozid-Wirkung, des Metalls. Was dabei aber ebenfalls außer acht gelassen wird, ist die Tatsache, dass diese Wirkung vor allem bei kolloidalem Silber zum Tragen kommt (also einer Lösung mit feinsten Silberpartikeln). Als festes Metall im Wasserkontakt hat es nur eine ähnlich schwache, wenn auch nicht völlig vernachlässigbare, Biozidwirkung wie Kupfer, welches aber ebenfalls die Vermehrung von Mikrorganismen hemmt.
Die Korrosionsthematik von Silber speziell gegenüber Nickel aber auch gegenüber Kupfer ist allgemein bekannt. Nichts desto trotz ist z.B. in Übersee nach wie vor der Einsatz von sog. Silver-Kill-Coils im Kreislauf beliebt, obwohl die Häufung von Korrosionsproblemen bei deren Einsatz unübersehbar ist. Oft wird der Fehler aber dennoch anderswo gesucht...



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... als Hersteller ist man im vertrumpten Land in der Beweispflicht. Der Kunde kann etwas behaupten, Ersatz, oder Schadenersatz und/oder sein Geld zurück verlangen. Der Hersteller muss das Gegenteil beweisen. Ganz lustige Geschichte die für uns total ungewohnt ist.
