Wärmeleitpaste aus Flüssigmetall

exxer1986

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Wärmeleitpaste aus Flüssigmetall

Ich verwende seit 2012 eine Wärmeleitpaste aus Flüssigmetall. Verliert diese wie eine gewöhnliche Wärmeleitpaste mit der Zeit an Wirkung ? Wenn ja, wie oft muss ich diese wechseln ? Da sich die Technik ja weiterentwickelt : Ich habe damals den Testsieger aus der PCGH genommen. Mittlerweile wird es ja wohl bessere Wärmeleitpasten geben. Welche Wärmeleitpaste könnt ihr mir empfehlen ?
 
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Würde davon abraten und normale passte kaufen.
 
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Ich habe mal irgendwo was gelesen dass das Zeug wohl das Metall des Kühlers angreifen könnte aber so sicher bin ich mir da nicht. Ich kenne mich mit dem Zeug auch gar nicht aus, ich nutze lieber normale WLP.
 
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Soweit ich weiß wird Aluminium aufgelöst und es leitet eben Strom sollte also nichts aufs Mobo tropfen.
 
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Bei Aluminium, stimmt.
Bei Kupfer oder vernickelten Oberflächen passiert nichts.
 
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@Konterschock

Den Beitrag würde ich editieren ... verstößt gegen die Foren - / Marktplatzregeln ;)
 
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Bei Aluminium, stimmt.
Bei Kupfer oder vernickelten Oberflächen passiert nichts.

doch bei blanken kupfer kann es zu einer extrem hartnäckigen verbindung kommen. Ein Kühler mit direct touch heatpipes ist teilweise kaum noch zu entfernen!
je nach cpu bringt LM gar nichts, weil die WLP unter dem HS minderwertig ist
 
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@Konter: Außer das du davon abrätst wissen wir immer noch nicht warum? Ist der Grund weil dein kleiner Finger jukt?:D Magst dus einfach nicht?:D Monk´st du dir einen zurecht?:D

Ich persönlich würde sie eher empfehlen. Bei mir war sie deutlich einfacher zu verteilen wie klassische undder Tempunterschied war ordentlich. Klar, verbindet sich das Zeug mit blankem Kupfer, aber ich hab eh nicht vor den Kühler zu tauschen.
Mit Nickel soll das nicht passieren und Aluböden verwendet doch eh niemand mehr, das is doch finsterstes Mittelalter.
 
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Alles, was ihr zu Flüssigmetall und "normalen" Pasten wissen solltet, steht in dieser großartigen Ausgabe:

PCGH 06/2016: Specials zu NERV-PCs und VR-Headsets, Pascal und Polaris, Spielen unter Linux (1), Waku-AGB u.v.m. Auf DVD: Vollversion Might & Magic X: Legacy :daumen:

Teaser:

Alufraß.jpg

MfG,
Raff
 
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Hab Flüssigmetall auch vor kurzen auf einem alten Athlon x2 @ 2,8GHz untern IHS aufgetragen. Brachte unter Last satte 25°C kühlere Chiptemperatur
 
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Bei meiner Signatur CPU waren es damals 23°. Ich bin davon bis heute noch begeistert :-).
 
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Wennschon, dennschon: Zwischen Die und IHS Flüssigmetall.

CPU-Kopfen mit Delid-Die-Mate im Test (Seite 2) - ComputerBase

Senkt sogar gegenüber dem verlöteten Zustand die Temperatur:

Broadwell-E delid / köpfen Anleitung. 6950X + 5960X. Delid Die Mate Extreme - YouTube

Warum (ausführliche Erklärung im Video)?
Grizzly Conductonaut liegt bei seiner Wärmeleitfähigkeit von 73 W/mk auf einem ähnlich hohen Niveau wie das eingesetzte Lot, kann aber im Gegensatz zu Lot in einer geringeren Menge aufgetragen werden. Ergo ist die wärmeübertragende Schicht dünner.

Mit Flüssmetall habe ich beim direkten Kontakt zu vernickelten Kühlern schlechte Erfahrungen gemacht. Deswegen meine Empfehlung: Zwischen Die und IHS Flüssigmetall, zwischen Kühler und IHS Wärmeleitpaste.
 
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Ich benutze Flüssigmetall persönlich nicht (mehr).
Es gibt mittlerweile derart gute WLPs wie die genannte Kryonaut die im Vergleich zu Flüssigmetall nur im Bereich der messungenauigkeit schlechter ist.

Ob meine CPU/GPU jetzt 60 oder 61°C hat ist sowas von egal dass ich mir die nachteile des Metalls nicht antun muss - der eingesetzte Kühler, der Airflow im Gehäuse, die OC-Einstellungen und so weiter haben sehr sehr viel mehr Einfluss auf die Chiptemperatur als ob ich jetzt LiquidMetal oder Kryonatu draufschmiere. :ka:

Für Leute die das allerletzte rausholen wollen was machbar ist sicher eine gute Wahl, für alle anderen ists finde ich Käse.
 
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Bei einem Core i7-6700K ohne OC und ohne Spannungserhöhung sind es bei sehr hoher Auslastung 18°C.

CPU-Kopfen mit Delid-Die-Mate im Test (Seite 2) - ComputerBase

Bei Hardwareluxx bei einer niedrigeren Auslastung, dafür mit OC und Spannungserhöhung sind es 17°C.

Delid Die Mate im Test - Hardwareluxx

Es ist also defininitiv mehr drin als 60°C vs. 61°C.

Ob diese Temperaturverbesserung für eine Person als Antrieb ausreicht, das Köpfen und der Austausch mit Flüssigmetall anzugehen muss jeder selbst entscheiden. Dass ich Skylake und Co. auch ohne diesen Vorgang betreiben kann zweifelt ja niemand an, ein deutlich positiver Effekt ist durch das Köpfen aber nachweislich vorhanden. Je höher die Auslastung der CPU, umso deutlich er sind die Vorteile. Wenn man es also nicht aus Spaß an der Freude macht, kann man bei der Entscheidung "Köpfen - ja oder nein" noch das individuelle Auslastungsszenario beachten, dem die CPU ausgestzt wird.
 
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