Abseits von Zentral-Abi-Klausuren (deren Aussagekraft bei Bullemilernen auch sinkt) unterscheidet sich das sogar von Schule zu Schule deutlich, in meiner Schulzeit waren selbst Unterschiede zwischen Lehrern deutlich zu spüren.
Aber ich denke mal, in Rahmen dieses Threads kann man dieses große Problematik auf ein Resultat beschränken:
Es gibt mehr Leute mit Abitur, als Universtitäten und klassische Lehrstellen für Abiturienten aufnehmen können. Und es gibt jede Menge Leute, bei denen fraglich ist, ob sie hätten ein Abi bekommen sollen - und es gibt trotzdem noch Leute, die auf eine Realschule wechseln müssen. Resultat:
Wenn der Arbeitgeber einen Abiturieren will, bekommt er den - und wenn er Realschüler vor sich hat, geht er schnell davon aus, dass diese selbst für ein absolutes Waschlappen-Abi sind.
Das es Schulen/Bundesländer mit höheren Anforderungen gibt, dass die Prüfungsbedingungen und damit -noten nicht unbedingt die Aspekte bewerten, die für den Job gebraucht werden (Auswendig lernen vs. mit- oder gar vorrausdenken) und, vor allem, dass an der gymnasialen Oberstufe nichts gelehrt wird, dass für den Job von Vorteil wäre, dass ignorieren viele Arbeitgeber einfach. (wissen es ggf. schlichtweg nicht, vor allem beim letzten Punkt)
(das ganze gilt Analog eine Stufe tiefer zwischen Real- und Hauptschulabschlüssen. Nach oben schwankt es ein bißchen. Eine passende Ausbildung ist scheinbar in vielen Bereichen gegenüber einem Studium bevorzugt, wenn die Ausbildungsinhalte ausreichen. Oder, wie mein Biolehrer seinerzeit schon sagte: Mitm schlechten Abi muss man halt studieren

)