Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Es wird jetzt mehr gegen Geldwäsche durch Immobilien gemacht. Schließlich wurden in Großstädten über 10% der Immobilien illegal erworben. Diese sollten jetzt natürlich auch beschlagnahmt werden.
Transperancy International zu Folge fließen in Deutschland etwa ein Drittel der illegalen Geldströme in Immobilien.

Kampf gegen Geldwaesche : Damit Schwarzgeld nicht Betongold wird | tagesschau.de

Das wird aber leider nichts bringen,

solange es keine speziellen Einsatzkräfte gibt,

welche bundesweit und auf alle Behördendaten zugreifen können.
 
Muss halt der Zoll mal noch ein paar Leute einstellen.
Insbesondere im Bereich Cyptowährungen und digitaler Buchhaltung wären auch IT-Forensiker wichtig. Das scheint der Zoll bisher überhaupt nicht im Blick zu haben.
 
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Friedhöfe verlegen - Lebende first, Tote second / Bohemian Browser Ballett / Funk / 1:31min
(Quelle: Youtube)
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Friedhöfe verlegen - Lebende first, Tote second / Bohemian Browser Ballett / Funk / 1:31min

Halte ich für falsch, denn ein gut angelegter Friedhof dient auch als grüne Lunge und Erholungsort seiner Nachbarschaft. Natürlich gibt es auch Friedhöfe, die nur aus aufgereihten Grabsteinen bestehen und ansonsten wenig Nutzen haben, aber nach der Logik, dass Friedhöfe generell im Weg sind, müsste man generell auch Parks vollbauen.
 
Also ich hab bisher noch keinen Friedhof gesehen den ich als Erholungsort betiteln würde :ka:

Deswegen sag ich ja, Friedhöfe müssen gut angelegt sein. Weitläufig, grün, nicht Grabstein an Grabstein wie ein Plattenbau für Tote. Natürlich strenges Hausrecht, um Ruhe für die Toten und erholungsbedürftigen Lebenden sicherzustellen. Familien mit plärrenden Bälgern oder die grillende Jugend mit scheppernden Boxen dürfen sich gern in tatsächliche Parks verpissen, dann wären sie dort auch unter sich.

Bank-auf-Friedhof_1-THING-TO-DO.jpg
 
Deswegen sag ich ja, Friedhöfe müssen gut angelegt sein. Weitläufig, grün, nicht Grabstein an Grabstein wie ein Plattenbau für Tote. Natürlich strenges Hausrecht, um Ruhe für die Toten und erholungsbedürftigen Lebenden sicherzustellen. Familien mit plärrenden Bälgern oder die grillende Jugend mit scheppernden Boxen dürfen sich gern in tatsächliche Parks verpissen, dann wären sie dort auch unter sich.

Anhang anzeigen 1056204

Unter sich? Komm mal hier nach Leipzig in die Parks, du findest hier bei gutem Wetter keine Ecke im Park wo du nicht beschallt, angeräuchert und angeglotzt wirst. Alles voll.
Aber wir haben tatsächlich sehr gute Friedhöfe wie z.B. den Südfriedhof in Leipzig, der bleibt auch stehen. Und alle anderen auch.
Es gibt eine einfache Lösung für das Platzproblem - nach oben bauen. Aber hier stellen sich Leute in der Stadt quer, fast jede deutsche Großstadt hat irgendwelche dummen Regeln von wegen kein Gebäude darf höher sein als XYZ - dann wird halt teuer in die Breite gebaut :D Dann müssen die Leute das auch bezahlen wenn sie keine Hochhäuser sehen wollen.
 
Halte ich für falsch, denn ein gut angelegter Friedhof dient auch als grüne Lunge und Erholungsort seiner Nachbarschaft.
Dir ist aber schon bewusst dass das eine Satiresendung ist?

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"Spielplatz-Manfred" :ugly: :devil:
 
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Unter sich? Komm mal hier nach Leipzig in die Parks, du findest hier bei gutem Wetter keine Ecke im Park wo du nicht beschallt, angeräuchert und angeglotzt wirst. Alles voll.

Deswegen sag ich ja, dass ruheliebende Menschen Friedhöfe als Rückzugsorte brauchen!

Es gibt eine einfache Lösung für das Platzproblem - nach oben bauen. Aber hier stellen sich Leute in der Stadt quer, fast jede deutsche Großstadt hat irgendwelche dummen Regeln von wegen kein Gebäude darf höher sein als XYZ - dann wird halt teuer in die Breite gebaut :D Dann müssen die Leute das auch bezahlen wenn sie keine Hochhäuser sehen wollen.

Für bisherige Verhältnisse waren europäische Städte schon immer relativ dicht bebaut. Bei den Amis zum Beispiel (mit Ausnahme von NYC) werden zwar gern ein paar hohe Prestigestifte aus Glas in die Mitte gebaut, aber nur wenige Straßenblocks davon entfernt ist alles nur noch drei Stockwerke hoch und der Rest der Stadt inkl. Vorstadtwohnviertel ergießt sich dann wie Urin in die Fläche, und letztendlich braucht eine amerikanische Stadt trotz hoher Bürotürme doppelt so viel Platz wie eine europäische Stadt mit gleicher Bevölkerungszahl, wo die Bevölkerung mehrheitlich in Wohnblocks lebt. Jetzt, wo wir in Europa an die Grenze des Praktischen kommen, was die Ausdehnung von Städten angeht, ohne die Infrastruktur vollkommen zu ruinieren, erwarte ich, dass ein Umdenken bezüglich der Höhe stattfinden wird. London wächst schon zunehmend in die Höhe, ohne wirklich den Charakter einer europäischen Stadt zu verlieren. Paris verbannt die Büroklötze einfach in ihr eigenes Viertel weit weg von historischen Kirchen und Türmen. Die Entwicklung wird vor Deutschland nicht halt machen. Frankfurt zeigt ja im Prinzip schon, dass und wie es grob gesagt geht.

Und Leipzig ist ja auch schon mit dem Westin, den Messeturm und der Rutsche "verschandelt", und da beschwert sich auch niemand. Dumm wäre nur, jetzt bei drei Stück aufzuhören. Das sind nämlich drei zu viel für ein "ungestörtes Stadtbild", aber zu wenig, um messbare Auswirkungen auf den Immobilienmarkt zu haben. :ugly:
 
Naja die Skyline ist eh ruiniert, da kann man auch in die vollen gehen.
Ich denke dabei auch nicht an Ami-Städte die auch irre langgezogen sind und komplett auf Autofahrer zugeschnitten sind (ausgenommen New York, aber wenn die könnten würden die auch, denen fehlt halt Platz). Ich denke da an China oder SüdKorea. Natürlich wird man hier nicht so bauen, niemand hat vor die alte Architektur abzureißen, aber so n paar Randgebiete gut anbinden (Busbahnhof, Bahnhof, 2-3 Straßenbahn-Linien) und dort einige Hochhäuser hinstecken die sowohl Büros als auch Wohnungen beinhalten. Grünau ist so ne Ecke in Leipzig, genug Platz, gut angebunden, Autobahn auch nah dran (die Autofahrer müssen sich nicht durch die Stadt schieben was sowieso die Lebensqualität steigert) und die hässlichen Platten dort kann man durch halbwegs moderne Hochhäuser ersetzen. Und dann würde das Randgebiet von der Absteige für alles was kein Geld hat zu einem nützlichen Teil der Stadt mutieren und wird vor allem die Pendler aus der Stadt fernhalten die aktuell alles verstopfen.

P.S. Ich mag die Ami-"Suburban"-Ecken, deren Randgebiete. Blöd nur das man da ohne Auto nicht leben kann.
 
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Und dann würde das Randgebiet von der Absteige für alles was kein Geld hat zu einem nützlichen Teil der Stadt mutieren und wird vor allem die Pendler aus der Stadt fernhalten die aktuell alles verstopfen.

Ersetzten, wird nicht gehen, irgendwo müssen die Sozialwohnen auch stehen. Aber man kann natürlich noch ein paar neue Blöcke daneben setzen und sorgt so für Durchmischung.
Wie willst du die Pendler fernhalten, wenn die am Stadtrand wohnen? Die meisten Job liegen im Zentrum.
 
Kennt ihr nicht das Projekt Seestadt in Wien? Sind jetzt keine Wolkenkratzer, aber sonst doch das von dem ihr redet.
 
Ersetzten, wird nicht gehen, irgendwo müssen die Sozialwohnen auch stehen. Aber man kann natürlich noch ein paar neue Blöcke daneben setzen und sorgt so für Durchmischung.
Wie willst du die Pendler fernhalten, wenn die am Stadtrand wohnen? Die meisten Job liegen im Zentrum.

Deswegen sage ich ja - die Jobs in die Hochhäuser am Rand verlagern. Das wird die Pendler von dem Stadtzentrum fernhalten wenn die am Stadtrand arbeiten - die umfahren die Stadt einfach und brauchen sich nicht durch die Straßen zu knödeln die noch für Pferdekutschen gedacht waren.
Die meisten Pendler gehören hier zum Büroplankton, die gehen alle gleichzeitig arbeiten, müssen nicht in der Innenstadt sitzen - deren Sitz ist sowieso egal weil alles online oder via Brief etc. erledigt wird, da gehen ja keine Kunden in die Büros.
Aber nein, man stopft sie in die Innenstadt die weder dafür gedacht war noch entsprechend ausgebaut wurde.
Kenne einige die hier mit dem Auto herpendeln, am Stadtrand in die S-Bahn umsteigen und dann noch 1km latschen bis sie im Büro sind. Während am Stadtrand genug Platz ist (auch für Parkplätze) und sogar die Mieten wesentlich günstiger sind als in der guten Lage.
Ich kann ja verstehen wenn Shops und Restaurants die Innenstadt lieben, aber was zum Geier hat ein Büro dort zu suchen wo keine Kunden vorbeikommen und die Lage sowieso piepegal ist?) Genau so wie es z.B. dicke Banken tun. Riesige Gebäude in der Stadt, die Kunden nur zu 10% sehen - die Räume wo eigentlich die Schalter sind und paar Berater, alles andere hat keinen Kundenkontakt und kann woanders sitzen. Aber nö, man muss das ja ins Zentrum pappen und die 500 Leute guggen zu wie sie dahin kommen - das ist doch auch Quatsch.
Das doofe ist ja - Firmen/Gewerbe hat genug Geld um sich auch bei irren Preisen trotzdem in die Innenstadt zu schieben, man zwingt die Mitarbeiter also immer ins Zentrum zu fahren.

In Moskau hat man das begriffen und legt alle Office-Gebäude mittlerweile in ehemalige "Schlafgebiete" ohne Industrie etc. an den Rändern der Stadt. Die Ausgaben für so eine Lage sind wesentlich geringer als die Ersparnisse UND die Tatsache das man dort Mitarbeiter findet denen man etwas weniger zahlen muss weil sie um die Ecke wohnen. Firmen mit den gleichen Posten, aber in der Innenstadt - die müssen den Mitarbeitern mehr zahlen weil sich keiner durch eine 14 Mio. Metropole schieben will und im Zentrum gibt es für die Mitarbeiter keine Wohnungen (Russland hat sehr hohe Eigentumsanteile bei Immobilien verglichen mit uns, das haut noch mal kräftig zu weil Umzug mit Eigentum nun mal nicht so einfach ist wie hier mit der Mietwohnung - Kündigen, in 3 Monaten alle Sorgen los sein).
Das wird hier auch ankommen das Geschäftsleute die halbwegs rechnen können sich nicht mehr im Zentrum ansiedeln. Dazu müssen die Leute aber auch mitmachen und sagen - nö ins Zentrum fahre ich nur dann wenn da 1,50-2€ mehr pro Stunde bezahlt wird.
Das ist auch eine Lösung die sehr effektiv ist und keinerlei Eingriffe vom Papa Staat braucht, der Markt regelt das von allein. Angebot und Nachfrage von Mitarbeitern. Wer in Moskau Mitarbeiter im Zentrum sucht, der muss halt mehr zahlen weil der sonst keine findet - das muss hier auch so werden.

Und ja, ersetzen wird gehen. Alles was aus Tarifbindung für Sozialwohnungen rausfällt, kann ersetzt werden wenn der Profit stimmt.
 
Ich sag mal, Büros in der Innenstadt sind nicht so das Problem, solange das Personenbeförderungskonzept passt und die Leute auch mit den Öffis oder dem Fahrrad zufriedenstellend auf Arbeit kommen. Ein solches Verkehrskonzept für Innenstädte sollte sowieso erstrebenswert sein. Und mit Arbeitsstellen in der Innenstadt steigt ja auch der Personenverkehr und damit die Geschäftigkeit der Innenstadt. Wenn die Menschen sowohl außerhalb leben als auch außerhalb arbeiten, können sich Geschäfte in der Innenstadt nicht mehr halten und sterben aus. Wir können Innenstädte nicht wie Museen behandeln. Letztendlich wichtig ist natürlich eine gute Durchmischung von Städten. Idealerweise gibt es überall in der Stadt Gelegenheiten sowohl zum Wohnen, als auch zum Arbeiten und zum Einkaufen, im Kern wie am Rand. So schafft man lebendige, laufbare Umgebungen. Die Japaner mischen in den Vorstädten sogar noch Reisfelder mit unter den ohnehin schon wilden Mix aus Wohnhäusern, Bürogebäuden, Werkstätten und Geschäften. :ugly:
 
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