Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Wer eine Familie hat, hat auch Rücklagen und anderes Einkommen, das allein macht es wesentlich einfacher sich auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren.
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Wer ein Haus hat, hat auch entsprechende Rücklagen
Nein, hat man nichts zwangsläufig. Man sollte bei einem Haus von der Vorstellung weggehen, dass es irgendein Prunkpalast ist, sondern eher davon ausgehen, dass es z.B. ein Siedlungshäuschen aus den 20er oder 50er Jahren ist. Also das berühmte Beispiel von der Oma ihr klein Häuschen.

Wirkliches Vermögen was man für Durststrecken nutzen kann haben viele irgendwie nicht mehr und wollen auch nichts zurücklegen.
Der Reichtum des einen ist auch immer die Armut des anderen.

Wirkliches Vermögen was man für Durststrecken nutzen kann haben viele irgendwie nicht mehr und wollen auch nichts zurücklegen.
Soziale Mobilitaet - Wer unten ist, bleibt unten - Wirtschaft - Sueddeutsche.de
OECD-Studie zur sozialen Mobilitaet und Ungleichheit
 
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Das ist doch albern. Das hört sich ja an als wäre Armut ein Verhütungsmittel. Man kann problemlos auch ohne Rücklagen Kinder zeugen :ugly:
Das ist für jemanden mit Hartz 4 auch nicht schwerer als für Elon Musk und Co.

Klar kann man, aber jeder der halbwegs was im Kopf hat, will seinen Kindern auch was bieten. Übrigens ist Familie gründen nicht gleich mit Kindern verbunden, wenn ich heirate hab ich auch ne Familie gegründet, auch wenn ich mir einen Hund statt eines Kindes zulege...
Vor 20-30 Jahren hat man nicht so hart nachgedacht, da war es einfacher, man hatte weniger Sorgen. Aktuell weiß man aber ganz genau was man an Geld braucht um eine Familie mit XYZ Personen durchzubringen.
Nur weil man Kinder zeugen kann, heißt das ja nicht das man es soll. Und diese Kultur wo die junge Generation für die alte sorgt gibt es hier nicht wirklich, das zieht also nicht.
Die Geburtenrate hat sich auch entsprechend angepasst, aber es ist noch nicht bei allen im Kopf angekommen, was man braucht um Kinden anzuschaffen. Abgesehen von den funktionierenden Organen für Reproduktion versteht sich.
 
Wenn die besagte Kanzlei nur international arbeiten würde und der Kundenstamm EU-weit oder auf der ganzen Welt verteilt wäre, würde man das ganz anders sehen.

Der Gedanke ist ähnlich absurd wie ein Verkäufer von Hochseeluxusyachten im Erzgebirge, bedenkt man allein die Unterschiede, wie Gerichte alleine innerhalb Deutschlands Sachverhalte handhaben.

Und Menschen haben eine Sozialisierung, die sich idR. mit zunehmendem Alter auch immer stärker lokal orientiert. Und dies ist in jüngeren Generationen eher noch stärker als denn schwächer ausgeprägt, Stichwort höherer Individualitätsdrang. Auch Highperformer streben heutzutage außerdem zunehmend mehr als nur die Arbeit an - einerseits weil es dem Networking enorm hilft, andererseits ist es gesellschaftlich heute weniger verständlich zu machen, nur für die Arbeit zu leben. Es wirkt schlicht befremdlich, ja gar abschreckend, da es meist mindestens unterbewusst gleichbedeutend mit dem auch nur theoretischen Fehlen einer gemeinsamen Basis gleichsetzbar ist.

Es wirkt außerdem ziemlich absurd, dass du meinst, dass sich jede geistige Tätigkeit international ausrichten und per Skype erledigt werden kann. Der Gedanke an sich ist auf dem ersten Blick sinnvoll - aber warum wohl gehen Menschen zunehmend von dem rein digitalen workplace weg? Weil die Menschen dabei einfach viel weniger produktiv sind. Es gibt mehr Missverständnisse in der Kommunikation, einen höheren Krankenstand, höhere Distanz zwischen den Mitarbeitern schafft wiederum weniger Corporate Identity und und und... es ist nicht so, dass diese Wirkungen nicht erforscht sind und Unternehmen da nicht die letzten Jahre in Massen krachend den Rückwärtsgang eingelegt haben.

Und davon gibt es immer mehr. Immer mehr Stellen sind vom Ort unabhängig, flexibel was Zeitzonen angeht usw. Und die werden ausgelagert. Selbst ein ganzes Callcenter lagern die Firmen mittlerweile aus. Warum? Na weil das halt Sinn macht, betriebswirtschaftlich. Und sehr viele Leute sind mittlerweile zum Umzug bereit. Gerade jüngere Leute die eine steile Karriere hinlegen, sind oft flexibel was ihren Wohnort angeht.

Du, ich rede hier nicht von Callcentern, die du problemlos irgendwo in die Pampa knallen kannst und welche eine bestenfalls rudimentäre Infrastruktur benötigen. Und mit einem Callcenter lockt man exakt niemanden, sondern bietet Standardleistungen nahe am Mindestlohn in einem hochgradig kompetitiven Markt. Man kann über Skype eine Klitsche von vielleicht 30 Personen international managen, letztlich aber ist jedes Unternehmen über 50 Mann ohne festen Standort und Stammpersonal eines: ineffizient. Jeder, der schon mal ein Skypemeeting mit >5 Personen gleichzeitig hatte, der weiß auf Anhieb, was ich meine. Das geht maximal mit der Managementebene, mit allem darunter geht das einfach nur kolossal schief, wenn es nicht gerade um Ankündigungen oder sonstige one-way-Kommunikation geht, bei der keine Debatte erforderlich ist.

Weiter sucht man erstens "junge Leute mit steilem Karrierewunsch" eine ganze(!) Weile, wenn die auch noch was drauf haben sollen und nicht lediglich der Sprössling des hohen Vaters ist, der seine eigenen Karriererfahrungen im Zuge einer späten Midlifekrise auf den Nachwuchs projiziert. Zweitens wollen auch die es irgendwann etwas ruhiger angehen lassen.

Man sollte sich halt in allen Bereichen umsehen, nicht nur in dem, wo man selbst arbeitet. Vor allem sollte man nicht warten bis einem die Realität in den Hintern beißt.

Ja, was kann dir jemand mit >15 Jahren Erfahrung in der Unternehmensberatung in verschiedensten Branchen und Arbeitsfeldern schon von alltäglicher Unternehmensführung, strategischen & operativen Unternehmensentscheidungen sowie deren Entscheidungsgrundlagen vermitteln. :ugly:

Mehr als dir zu sagen, dass deine Vorstellungen jedes Unternehmen einer gewissen Größe hierzulande schnell und radikal in die Ineffizienz treiben würde, kann und werde auch ich an der Stelle nicht machen.


Schönes Wochenende an der Stelle, auf mich wartet ein Wochenende am Cospudener See in der Heimat.
 
Klar kann man, aber jeder der halbwegs was im Kopf hat, will seinen Kindern auch was bieten.
Du weißt aber schon das man Kinder auch ungeplant bekommen kann oder? Das läuft nicht wie bei einer Amazon Bestellung.
Und wie du sagtest, man will den Kindern auch was bieten. Deshalb hatte mein Vater beispielsweise auch zwei Jobs, anstatt auf seine Work-Life Balance zu achten.
 
Das betrifft meist Unternehmen die nicht rein online arbeiten.
Wir haben auch ein Office, ungefähr die Hälfte der Mitarbeiter ist lokal, kann aber auch daheim arbeiten. Der Rest ist auf der ganzen Welt verteilt.
Nicht jedes Unternehmen ist ein lokales Monster, viele Unternehmen haben sich rein digital entwickelt und brauchen vor Ort einfach kein Office.
Kommunikation findet durchgehend online statt, auch innerhalb vom Office - weil ansonsten jeder der remote arbeitet ausgeschlossen wird. Und jeder hat seine Aufgaben. Funktioniert alles auch recht problemlos.

Unser Unternehmen könnte an einem Standort nicht so funktionieren wie es aktuell tut. Wir müssten Leute zu Events einfliegen - so haben wir Leute vor Ort die sich lokal auskennen, die Sprachen sprechen und sehr viel machen können was Ausländer nicht schaffen (oder mit gewaltigem Mehraufwand) wenn sie kurz auf Messen fliegen.
Dazu betreut man Kunden weltweit. Es sind nicht irre viele Kunden, aber doch eine beachtliche Masse und alle diese Kunden arbeiten ebenfalls online und NUR online. Für sie ist digitale Kommunikation so normal wie für "normale" Leute hier die Raucherpause und mit Kollegen quatschen.
Wir müssen etliche Sprachen abdecken und etliche Zeitzonen, wie soll das bei einem Standort gehen? So können die Leute bequem in der Zeitzone der Kunden sich mit den besagten Kunden in ihrer Sprache unterhalten, Firmenintern ist englisch die Hauptsprache. Es ist kompletter Wahnsinn die Leute mit mehreren Sprachen und entsprechenden Skills an einem Ort zu suchen, selbst wenn es ein recht beliebter IT-"Knotenpunkt" ist. Bis du sie da findest oder dahin bringst, vergeht zu viel Zeit und dann bleiben noch die üblichen Probleme mit Zeitzonen, wie soll jemand der spanisch spricht die Mexikaner betreuen wenn der in Israel ist? Würde nur nachts gehen, das ist quatsch.
Zumal wir stark auf regionale Eigenheiten angewiesen sind. Eine Sache ist es, jemanden vor Ort zu haben der Gesetze, Kultur und regionale Eigenheiten kennt und andere Sache ist es von einem anderen Teil der Erde in der Region was bewegen zu wollen.
Und wir haben Glück das die Abteilungsleiter bei uns sehr gut sind. Dadurch das jeder gelernt hat, selbstständig zu arbeiten, schaffen es die Abteilungen ohne Probleme zu funktionieren, sowohl intern als auch übergreifend.
Und ja, Google Hangouts mit bis zu 40 Leuten haben wir regelmäßig.

Mag sein das so was eine Ausnahme ist, weil das gesamte Arbeitsumfeld rein digital ist (abgesehen von Events wo man die Leute trifft, aber da geht es mehr um zusammen feiern, trinken und connections - nicht wirklich um produktive Details die man nach dem Event eh verpeilt). Aber dieses Umfeld brummt wie bekloppt. Und die vernünftigen Löhne die hier bezahlt werden, sorgen dafür das Leute sich auch motiviert fühlen zu arbeiten.
Es würde nicht mit jedem Unternehmen klappen. Aber etwas was nur digital existiert, als Service & Management mit einer recht einfachen Infrastruktur dahinter, so was funktioniert ohne Probleme.
Würdest du bei uns als Unternehmensberater einfach nur eine Einsicht in den Kundenstamm und die Verteilung auf die verschiedenen Regionen haben, würdest du verstehen warum Mitarbeiter an "Schwerpunkten" in diversen Regionen extrem wichtig sind. Vor allem weil wir uns schwer tun, die Regionen zu erreichen wo wir eben keine Mitarbeiter haben. z.B. ignorieren wir RU/CIS Events aktuell, obwohl wir hinfliegen könnten, weil bei uns nur 2 Personen russisch sprechen (naja n paar Developer auch, aber die gehen nicht auf Events, wir brauchen die online um die Infrastruktur zu halten, wäre doof wenn sie unterwegs wären wenn da was passiert, und passiert öfters, allein Cloudflare in letzter Zeit hat ordentlich Chaos angerichtet). Und beide Personen befinden sich sehr weit weg von der RU/CIS Region. Bedenke also Unternehmen die rein mit dem Ziel erschaffen wurden, weltweit und rein digital zu arbeiten.

Und auch große Unternehmen wie Facebook, Amazon, Google, Microsoft usw. setzen auf Remote - weil es mehr Flexibilität bietet und so Personal zu bekommen ist, welches man sonst an schweineteure Orte verfrachten müsste wie Silicon Valley, London, Dublin und in andere überfüllte Städte. Dabei geht es da oft nicht nur ums Geld (die Leute bekommen genug Geld um sich auch an teuren Orten ein angenehmes Leben zu leisten). Es geht oft um Lebensqualität, um viele andere Sachen die da dran hängen und auch an der Tatsache das nicht jeder in einer überfüllten, dreckigen und lauten Stadt leben will oder gar pendeln will. Die Leute die dort eingestellt werden, werden teils über Headhunter gesucht und sind schwer zu überzeugen, weil sie freie Wahl haben wo sie arbeiten wollen - es gibt für sie richtig viele offene Türen und entsprechend haben diese Leute einen Hebel beim Bewerbungsgespräch - das und das will ich, sie wissen das die Konkurrenz mich heute noch einstellen wird wenn ich zu denen gehe.
 
So viel Miete zahlen Sie beim Discounter

Jetzt bauen diese dreckigen Kapitalistenschweine, die armen Menschen den Kauf günstiger Nahrungsmittel ermöglichen, auch noch günstige Wohnungen für ihre Kundschaft - da muss der Staat schnellstens eingreifen und diesen Ausbeutern das Handwerk legen! Wo kommen wir denn bitte hin, wenn der Markt das regelt? Enteignung sofort! :daumen2:
 
So viele werden das nicht werden. Die üblichen Dachkonstruktionen von Discountern sind absolut instabil, dass es nicht möglich ist dort was drauf zu setzen ohne das ganze Dach zu entfernen.
 
Das hat weniger mit Gewerkschaften zu tun. Die Rechte beziehen sich überwiegend auf einzelne Personen. Verstöße gegen Arbeitszeiten usw.
Ich sagte bereits, wer sich ausbeuten oder versklaven lässt, ist hier selbst schuld. Wer Angst hat, wird auch ausgebeutet. Die aktuelle Gesellschaft erwartet funktionierende Menschen mit Rückgrat. Klingt hart? Ist es auch. War aber schon immer so, nur das es globaler geworden ist. Man hat viel mehr Optionen aber auch viel mehr Konkurrenz.
Damit muss man umgehen können. Leider wollen viele sich nicht umstellen, gerade ältere weigern sich, da kannste auch mit einer Wand reden.
Das hat schon mit Gewerkschaften zu tun. Solche Firmen haben nicht mal einen Betriebsrat.
Und wie soll man da seine Rechte durchsetzen?
Wenn man sich dort aufbäumt hat man auch direkt verschissen.
 
Das hat schon mit Gewerkschaften zu tun. Solche Firmen haben nicht mal einen Betriebsrat.
Und wie soll man da seine Rechte durchsetzen?
Wenn man sich dort aufbäumt hat man auch direkt verschissen.

Für die, die unter einem Stein leben - man kann sich sogar seine Rechte erklagen hier, was ein absolut normales Ding ist wenn sich zwei Parteien streiten. Und verschissen oder nicht, das Arbeitsklima wird sowieso unerträglich sein, bei solchen Firmen heißt es meisten - sich das einklagen was einem zusteht, da noch einige Kontrolleure zu schicken um den Chef mal zu ärgern (Lebensmittelkontrolleure oder Finanzamt/Zoll, geht immer was) und man selbst wechselt den Arbeitsplatz, bekommt aber noch eine dicke Entschädigungszahlung oben drauf.
Die Leute die ihren Gartenzaun bis aufs Blut verteidigen würden wenn dieser schief steht, haben unbegründete Angst vor dem Arbeitgeber. Hier läuft was falsch :(
 
So viele werden das nicht werden. Die üblichen Dachkonstruktionen von Discountern sind absolut instabil, dass es nicht möglich ist dort was drauf zu setzen ohne das ganze Dach zu entfernen.
Man sollte auch den Artikel lesen:
Dass Aldi neue Läden verstärkt in Wohnhäuser integriert, statt weiter auf die typischen flachen Märkte zu setzen, dürfte an Beschränkungen des Baurechts liegen, die die Ansiedlung neuer Läden schwierig machen. Damit neue Handelsflächen genehmigt werden, sollen die Unternehmen dazu beitragen, Wohnraum zu schaffen.
Es geht schlicht und ergreifend das Bauland aus bzw. man kann damit nicht weiter nach dem Grundsatz "man hat es ja, wächst ja nach und ist definitiv nicht endlich" rumferkeln wie bisher.
 
Ich kenne den Artikel schon seit Monaten Pulli. Meine Intention war es einigen Hoffnungen Wind aus den Segeln zu nehmen.
 
Für die, die unter einem Stein leben - man kann sich sogar seine Rechte erklagen hier, was ein absolut normales Ding ist wenn sich zwei Parteien streiten. Und verschissen oder nicht, das Arbeitsklima wird sowieso unerträglich sein, bei solchen Firmen heißt es meisten - sich das einklagen was einem zusteht, da noch einige Kontrolleure zu schicken um den Chef mal zu ärgern (Lebensmittelkontrolleure oder Finanzamt/Zoll, geht immer was) und man selbst wechselt den Arbeitsplatz, bekommt aber noch eine dicke Entschädigungszahlung oben drauf.
Die Leute die ihren Gartenzaun bis aufs Blut verteidigen würden wenn dieser schief steht, haben unbegründete Angst vor dem Arbeitgeber. Hier läuft was falsch :(

:schief:

Mondays For Economy / Bohemian Browser Ballett / Funk / 1:11min
(Quelle: Youtube)
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Lustiges Video. Gerade angesichts der Fortschritte die wir hier beim Klimawandel erreichen (was natürlich nicht genug ist, aber immer noch besser als in vielen anderen Ländern).

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LWB beginnt Bau von 557 Sozialwohnungen

LWB, der Saftladen hier, baut mal wieder.
Ist ja an sich nicht schlecht, nur sind deren Bestandsimmobilien im gruseligen Zustand, da wird nichts investiert bis die Buden zu Bruchbuden werden und selbst dann wird das nötigste gemacht damit das Haus nicht zusammenkracht. Ausgefallene Aufzüge sind an der Tagesordnung, die Häuser sehen aus wie nach einem Weltkrieg. Da geht es ja nicht mal um modernisieren, einfache Instandhaltung wird so lange rausgezögert wie es geht.
Handwerker bekommt man bei LWB auch nur nach etlichen Tagen zu sehen nach dem man angerufen hat.
Aber generell wird gebaut. 557 Wohnungen, da kommen locker über 1000 Leute unter. Für eine Stadt mit ~600.000 Einwohnern auch nicht verkehrt. Das sie übrigens auf 15 Jahre festgesetzt sind, finde ich nicht verkehrt - bis dahin sollte eh mehr als genug Wohnraum bereit stehen damit das nicht mehr nötig ist.
 
Ist ja an sich nicht schlecht, nur sind deren Bestandsimmobilien im gruseligen Zustand, da wird nichts investiert bis die Buden zu Bruchbuden werden und selbst dann wird das nötigste gemacht damit das Haus nicht zusammenkracht. Ausgefallene Aufzüge sind an der Tagesordnung, die Häuser sehen aus wie nach einem Weltkrieg. Da geht es ja nicht mal um modernisieren, einfache Instandhaltung wird so lange rausgezögert wie es geht.
Handwerker bekommt man bei LWB auch nur nach etlichen Tagen zu sehen nach dem man angerufen hat.
Komisch. So machen sich hier in Berlin die großen privaten Vermieter bemerkbar... Damit die Mieter verekelt werden, die Wohnung luxussaniert werden kann und fürs Dreifache wieder vermietet/verkauft wird.
Die Wohnungsbaugenossenschaften bzw. städtischen Wohnungsbaugesellschaften machen sich hingegen durch einen relativ exzellenten Zustand ihrer Wohnungen zu sehr fairen Mieten bemerkbar.

Zum Rest gibts nichts mehr zu sagen. Familien und Kinder nur noch für Reiche? Eine Heimat finden dürfen auch nur noch Reiche? Der Rest darf sich für unwürdige Löhne kaputtschuften und soll andauernd umziehen, damits Arbeit gibt? Nur damit man bezahlbaren Wohnraum findet?
Also auf gut Deutsch: Normale menschliche Dinge und soziale Eigenschaften gelten in deiner Welt nur für die wenigen Reichen und gut gebildeten (wo nicht jeder das Glück und die Kraft zu hat), während der große Rest in die Röhre guckt?

Ich hoffe, du stürzt auch mal von deinem hohen Ross - dann will ich mal sehen, ob du immernoch so leichtfertig reden kannst. Für mich lebst du in einer Filterblase der Reichen, in der der Blick aufs reale Leben der Masse verloren geht. Anders kann ich es mir nicht erklären, wie du solch teilweise... asozialen Stuss von dir geben kannst.
 
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Komisch. So machen sich hier in Berlin die großen privaten Vermieter bemerkbar... Damit die Mieter verekelt werden, die Wohnung luxussaniert werden kann und fürs Dreifache wieder vermietet/verkauft wird.
Die Wohnungsbaugenossenschaften bzw. städtischen Wohnungsbaugesellschaften machen sich hingegen durch einen relativ exzellenten Zustand ihrer Wohnungen zu sehr fairen Mieten bemerkbar.

Hier ist es andersrum. Private Vermieter halten ihre Buden gut in Schuss, die lassen die Wohnungen nicht zu Bruchbuden werden bevor es da investiert wird. Es gab hier sehr viele Wohnungen die schon Bruchbuden waren aus alter Zeit, die sind mittlerweile so gut wie alle saniert.
Bei der größten Wohnungsbaugenossenschaft hier, der LWB, sieht das anders aus. Überwiegend Platte, überwiegend in Gebieten wo keine Sau freiwillig leben will, die Häuser sehen aus wie Ruinen und sind im ähnlichen Zustand auch von innen. Und selbst wenn die was machen, wird kurz was gemacht.
Das Haus wo ich eine Weile gewohnt habe, hat neue Gehwegplatten bekommen (sind alle wieder schief und krumm, ist wieder ein Testfeld für Federung auf meinem MTB - nicht mal ein Jahr hat das da gedauert). Eine Rampe haben die gebaut, die sieht auch gut aus, aber das Haus ist halt Schrott. Jedes Jahr wird hier gestrichen, neue Türen und eine digitale Gegensprechanlage eingebaut (ja geil in einem Haus wo überwiegend Rentner und Leute mit körperlicher Behinderung wohnen, die verstehen diese Anlage nicht oder erreichen sie nicht mal).
Aber was bringen einem frisch gestrichene Wände wenn der Rest wie nach einem Weltkrieg aussieht?
Und die gleiche Geschichte ist in jedem Haus zu sehen was die LWB besitzt.

Es gibt aber eine einfache Ursache dafür. Die Wohnungen der LWB befinden sind in den Randgebieten wo kein Schwein nüchtern hinfährt, vom leben rede ich nicht mal. Dort kann man die Mieten nicht hochschrauben weil sie schlicht niemand bezahlen will.
Und das was sie aktuell bauen, wird genau denselben Effekt erreichen: Häuser für Leute die sich nichts anderes leisten wollen oder können = Ghettobildung. Und die Nachbarn hassen diese Häuser dann hinterher, weil sie in Massen folgende Bewohner versammeln: Alkoholiker, Großfamilien mit Kindern aber ohne entsprechende Mittel um diese Kinder vernünftig zu erziehen und auszustatten (ergo gammeln die Kids dann in wenigen Jahren auf den Straßen und machen Unfug) und eben alles andere was zu einem Ghetto dazugehört. Diese 557 Wohnungen sind 73% vom gesamten Bauvorhaben, es werden also ganze Wohnblöcke als soziale Wohnungen gebaut, da ist eine Ghettobildung vorprogrammiert. Quatsch mit Soße was hier gebaut wird. Das hilft nicht, es macht alles einfach nur schlimmer und spaltet die Stadt immer mehr. In Berlin hat man dieses Problem nicht so stark, vor allem hat sich da der Dreck überall verteilt, auch wohlhabende Viertel sehen aus wie Ghettos xD
 
Da braucht es eben genügend staatliche Unterstützung für diese Leute.

Bildung hilft.
Weltbevoelkerungstag: Das Ende des Wachstums ist in Sicht - ZDFmediathek

"Experten glauben" --- meine Fresse. Was sind das denn wieder für Experten und woran machen die das fest? Karten lesen? Knochen werfen? Kaffeesatz lesen? Glaskugel?
Und es ist auch kein Problem die Weltbevölkerung zu ernähren. Schließlich werfen wir hier in Europa eine Menge Lebensmittel weg. Dazu kippen wir uns inzwischen Getreide in den Tank.
Absolut lächerlich in meinen Augen.
Wird endlich Zeit, dass der Wachstumswahn gebrochen wird und wir eine Wirtschaftspolitik machen, die für den Menschen gut ist und nicht für Konzerne.
 
Kartell: Wie sich Ablesedienste an Mietern bereichern / Panorama / NDR / 8:35min
(Quelle: Youtube)
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Der Markt "regelt" halt wieder mal. :rollen:
 
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