Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Ich wohne nicht in Indien, China oder USA.

Nein stimmt, du wohnst ehr auf dem Mond, oder vieleicht auch in einer WG mit Philipp Amthor & Christian Lindner. :schief:

Ich wohne in Deutschland, mich juckt die Umwelt und das Klima hier.

Dich juckt das Klima doch im Grunde nicht weiter als wie es dein ganz persöhnliches / unmittelbares Wohlbefinden beeinflusst, ansonsten würdest du nicht schon wieder so einen Blödsinn schreiben.
Würde dich das Klima wirklich sorgen würde dich auch in China / USA / ect. interessieren, weil die maßgeblichen Einfluss auf das Klima hier haben.

Klar sind die Auswirkungen global zu spüren, aber am härtesten trifft es die Region die eben am meisten Unfug macht.

:klatsch:

Nein, da mag es den einen oder anderen vieleicht etwas früher als die anderen besonders hart treffen, aber hier wird es uns in jedem Fall etwas später genauso schwer treffen, da die Auswirkungen von Klimaerwärmung eben keine Ländergrenzen und kein Verursacherprinzip kennen.

Der Smog in Peking juckt mich wenig, damit sollen die Chinesen selbst fertig werden, ich mache hier weiter.

Du machst dich halt immer wieder zum "Horst" (Seehofer)... :rollen:
Und du machst auch mit nichts "hier weiter", außer permant mit deinen Äußerungen für Kopfschütteln unter den beteiligten Lesern zu sorgen.

Und wer sich so ausdrückt, sollte eine Forenpause einlegen, unhöfliches Pack.

Wie ist das noch mit Glashäusern und Steinen?
 
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Alter es geht ums Rauchen, nicht um irgendwas interessantes, leckeres etc
Fips hat doch eindeutig geschrieben wie viel besser er sich fühlt ohne das rauchen...
Ich bin nicht dein "Alter", und den Gossenjargon lässt du bitte sein.
Und wie ich mich fühle hat dich eigentlich auch nicht zu interessieren.
Das ist einfach eine Frage der Toleranz, und du wirst damit leben müssen dass es Millionen deutscher Raucher gibt.
 
Wie gesagt, Krebserkrankungen etc die aufs Rauchen zurück gehen sollten nicht mehr von der GKV gezahlt werden. Dann werden einige Leute ganz arm dran sein, aber hey sie hatten die Freiheit zu rauchen.
 
Wie gesagt, Krebserkrankungen etc die aufs Rauchen zurück gehen sollten nicht mehr von der GKV gezahlt werden. Dann werden einige Leute ganz arm dran sein, aber hey sie hatten die Freiheit zu rauchen.

Du kannst niemals beweisen, dass der Krebs nur davon herrührt, dass jemand geraucht hat.
Es gibt viele Faktoren für das Auslösen von Krebs.
Rauchen erhöht die Wahrscheinlichkeit, aber eben auch nicht mehr. Wer jahrzehntelang zu viel Zucker isst, wird vermutlich Diabetes bekommen, aber auch das ist nur eine Wahrscheinlichkeit.
 
Ach ja?

Wie ist es mit Leuten die sich nachweislich falsch ernährt haben und somit z.B. Deabetis bekommen, Motorradfahrer die einen Unfall mit zu hoher Geschwindigkeit verursachen und sich alles mögliche verletzen können, untrainierte Leute, die sich im Skiurlaub, sämtliche Bänder und Gelenke zerstören, Leute die Krank werden durch Alkoholmissbrauch, Leute die Krank werden durch Drogenmissbrauch, Extremsportler bei denen doch ein Unfall passiert etc. etc. etc.?
 
Nein, da mag es den einen oder anderen vieleicht etwas früher als die anderen besonders hart treffen, aber hier wird es uns in jedem Fall etwas später genauso schwer treffen, da die Auswirkungen von Klimaerwärmung eben keine Ländergrenzen und kein Verursacherprinzip kennen.

Und genau deswegen setzt man sich da ein, wo man lebt. Ich kann in den USA nichts machen, nicht mal wählen (als ob es dort eine Wahl gäbe). Auch in China kann ich nix machen. Oder in Indien oder in Afrika. Geld dahin schicken ist sinnlos (die haben selbst genug). Wir müssen erstmal hier die Probleme lösen. Deswegen existieren ja auch die ganzen Bewegungen wie Fridays for Future hier und nicht irgendwo in Indien...
Mich interessieren diese Länder, in einigen habe ich auch Freunde und Arbeitskollegen, aber interessieren heißt nicht dort aktiv zu werden *klatsch*
Wir als eine führende Industrienation sollten gar keine Probleme damit haben alles umzusetzen und der Rest zieht dann nach. Die sind da drüben auch nicht dumm, die wissen was Klimawandel ist und haben eigene Pläne und Werkzeuge wie sie den stoppen.

Und genau deswegen will man hier im Land auch schöne energetisch sanierte Wohnungen haben die auch den Klimazielen gerecht werden. Bezahlt von den Bewohnern (egal ob sie es besitzen oder nicht, so ist das aktuell). Hier wird aber alles versucht um genau das zu verhindern - Wohnungen auf den Stand von 2019 bringen ist denen nicht recht.
Wir müssen hier endlich mal unsere Eier in der Hose finden und den Klimaschutz ernst nehmen. Die Politiker tun es nicht, da wird alles aufgeschoben, ignoriert oder totgeschwiegen.
Ich unterstütze diverse Projekte wie z.B. auch #EndeGelände - auch wenn ich da selbst nicht anwesend bin, bekommen die Leute alles was sie brauchen. Das ist wichtig und wenn der Strompreis auf 0,35€/kWh steigt deswegen - who cares?! Hauptsache weg von der Kohle usw.
Genau so sehe ich das bei den Immobilien. Alles was kein Denkmal ist, sollte auf den aktuellsten Stand gebracht werden, da gibt es aktuell einen massiven Schub in diese Richtung, blöd nur das sich Leute gegen den Fortschritt stellen und lieber ihre alten Doppelfenster mit Einfachverglasung usw. behalten wollen.
Und mit der Meinung bin ich aktuell nicht allein, die Klimabewegungen wachsen enorm und wir werden hier nicht aufgeben nur weil einige zu geizig oder zu faul sind, mitzumachen.
Ich bin froh das gerade die politisch aktiven, gebildeten und wohlhabenden Menschen (Akademiker usw.) hier aktiv werden. Nur mit Studenten und Schülern klappt das nicht, aber wenn da Leute dazukommen die was erreicht haben und Kontakte und Mittel bewegen können, wird das auch was.

Übrigens ist das persönliche Wohlbefinden und die dran hängende Gesundheit auch wichtig. Ich sehe die fetten schwarzen Schichten aufm Balkon - so viel Dreck hatte ich in ner anderen Stadt in einem Monat dort gehabt (und es war normaler Staub), hier sieht es nach 3 Tagen so aus. Der Lärm von der Bundesstraße ist auch nicht ohne und wenn ich mir bei den Temperaturen wie heute ansehe wie die Leute da in ihren Autos schwitzen - lass die Karre doch ein mal stehen - nö, die stehen hier lieber im Stau und verballern Sprit mit Klimaanlagen.
Als Radfahrer atmest du den ganzen Mist auf der Straße auch direkt ein. Wird also Zeit, hier aktiv zu werden. Gegen den massiven Zuzug in die Städte, gegen Pendler, gegen diverse Idioten die uns hier den Klimawandel abstreiten und nichts tun wollen und gegen die Geizkragen die alles verhindern wollen was uns allgemein gut tut weil es ja Geld kostet...
 
Du kannst niemals beweisen, dass der Krebs nur davon herrührt, dass jemand geraucht hat.
Es gibt viele Faktoren für das Auslösen von Krebs.
Klar, die meisten Krebserkrankungen sind auch reiner Zufall da es einfach fehlerhafte Zellteilung ist.
Es gibt aber genug Wege die, die nicht rauchen davon zu verschonen für Raucher mitzuzahlen. Raucherlungen etc erkennt man schon.

@don
Noch schwerer nachzufragen, außerdem ist Zucker halt auch in vielen Nahrungsmitteln drin die man braucht (zu hohe Mengen etc), aber bei Tabak ist die Lage glasklar.
 
Leute die auf Grundsicherung angewiesen sind oder nur geringe Einkommen haben. Wenn man soetwas macht, dann hat das auch sozial verträglich gemacht zu werden und nicht nach dem Matthäus-Prinzip, wie es die letzten Jahrzehnte leider gang und gebe war. Sprich Vermögende und Reiche sowie neureiche Großkotze wie dich, müssten auch einen (bedeutend) größeren Beitrag dazu beizutragen, damit sozial Schwache spürbar entlastet werden.

Aber Hauptsache immer weiter die soziale Spaltung und Segregation anheizen. Fast so, als ob das einen nicht irgendwann mal auf die Füße fallen kann und man sich damit nicht zu Steigbügelhaltern von Extremisten macht.

Ich unterstütze diverse Projekte wie z.B. auch #EndeGelände -
Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie das du eine Organisation unterstützt, die selber eng mit attac verbandelt ist und die beide fordern, dass man bedeutend stärker Reiche und Vermögende zur Pflicht nehmen soll. Gleichzeitig von dir aber jedesmal neoliberales Gejammer zu vernehmen ist, wenn man höhere Steuern und Abgaben für Reiche fordert. :schief:

blöd nur das sich Leute gegen den Fortschritt stellen und lieber ihre alten Doppelfenster mit Einfachverglasung usw. behalten wollen.
Die Leute sind nicht blöd, sie haben Probleme sich die Miete hinterher noch leisten zu können. Könnte u.a. auch damit zusammenhängen: Statistisches Bundesamt: Fast jeder Fuenfte in Deutschland ist von Armut bedroht | ZEIT ONLINE
Ein Deutschland in dem Neoliberale und Marktradikale gut und gerne leben und der Rest darf in die Röhre gucken.
 
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Leute die auf Grundsicherung angewiesen sind oder nur geringe Einkommen haben. Wenn man soetwas macht, dann hat das auch sozial verträglich gemacht zu werden und nicht nach dem Matthäus-Prinzip, wie es die letzten Jahrzehnte leider gang und gebe war. Sprich Vermögende und Reiche sowie neureiche Großkotze wie dich, müssten auch einen (bedeutend) größeren Beitrag dazu beizutragen, damit sozial Schwache spürbar entlastet werden.

Aber Hauptsache immer weiter die soziale Spaltung und Segregation anheizen. Fast so, als ob das einen nicht irgendwann mal auf die Füße fallen kann und man sich damit nicht zu Steigbügelhaltern von Extremisten macht.


Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie das du eine Organisation unterstützt, die selber eng mit attac verbandelt ist und die beide fordern, dass man bedeutend stärker Reiche und Vermögende zur Pflicht nehmen soll. Gleichzeitig von dir aber jedesmal neoliberales Gejammer zu vernehmen ist, wenn man höhere Steuern und Abgaben für Reiche fordert. :schief:

Klimaschutz und Umweltschutz geht alle an. Es müssen alle mitziehen. Es gibt aber keine prozentuale Abgabe je nach Einkommen - es wird pauschal auf alle umgelegt. Steuern und Umlagen beim Strom bezahlen wir alle. Egal ob reich oder arm, egal ob Azubi oder Pilot. So war es und so wird es sein.
Ich erwarte auch das Leute sich für neue, umweltfreundliche Technologien begeistern und diese mitfinanzieren.
Und eben das wir alle die Kosten dafür tragen, unsere Immobilien energetisch zu sanieren.
Was ist denn verkehrt daran wenn man erwartet in einem reichen Land auch etwas Fortschritt zu sehen in diesem Bereich?

Die soziale Spaltung wird von den Leuten angeheizt die sich hart gegen die aktuellen Ziele stellen, zu den Rechtsextremen rüberlaufen und sich allgemein so verhalten als ob sie irgendwo im Dschungel leben und nicht in einer erfolgreichen Industrienation. Und natürlich erwarte ich das es kracht - diese Leute verstehen es leider nicht anders.
Man erklärt denen - so und so sieht es aus. Man gibt denen Studien. Man zeigt denen erfolgreiche Bespiele. Aber das alles zieht bei denen nicht, die stellen sich immer quer. Und da wir eine zahnlose Politik haben, kracht es halt hier und da öfter mal.
Veränderungen gehen selten ohne Widerstand durch. So was wie Klimaziele muss man durchbringen, von alleine und "smooth" wird das nicht gehen.

P.S. für mich ist jeder der mit Nazis mitläuft ebenfalls einer, die dürfen hier keinen Millimeter weit kommen. Genau deswegen bin ich in Sachsen aktiv - weil ich die Region mag und habe mir entsprechend eine Stadt ausgesucht die gegen Rechte aktiv wird. Und der braune Sumpf drum herum muss trockengelegt werden.
Das Thema ist wesentlich weitreichender als nur die Mieten und die Leute die sich weigern diese zu bezahlen.

Edit: ja, EndeGelände will Reiche und vor allem Konzerne mehr in die Pflicht nehmen. Damit die Klimaziele eben auch von diesen unterstützt werden. Dabei geht es natürlich ums Geld (es geht immer um Geld) aber auch um die Bereitschaft das umzusetzen. Ich sage ja - wir haben nichts dagegen den Kohleausstieg zu finanzieren, es müssen aber auch alle mitmachen und nicht die mit mehr Geld. Alle müssen ran - Großverdiener, Vermögensverwalter, Mittelschicht, Arbeiter, Rentner usw. Alle. Der Rest wird über den Bedarf/Verbrauch abgerechnet so wie das aktuelle System es eh vorgesehen hat...
 
Das Thema ist wesentlich weitreichender als nur die Mieten und die Leute die sich weigern diese zu bezahlen.
Ich bin mir nicht sicher ob du den Unterschied zwischen "weigern zu bezahlen" und "nicht in der Lage zu zahlen" kennst. Die Arbeitsagentur wollte mich damals in Teilzeit nach Köln zu Rewe vermitteln. Such mir da doch bitte Mal eine Wohnung die du mit 12 Euro Stundenlohn bei 80 Stunden zahlst. Köln war zu dem Zeitpunkt 80km von meinem damaligen Wohnort entfernt.
 
es müssen aber auch alle mitmachen und nicht die mit mehr Geld.
Ja wer denn bitte sonst, wenn nicht die die viel haben? Das ist das Grundprinzip eines jeden Sozialstaat (und eigentlich auch in der Verfassung festgeschrieben). Jemand der 100% seiner Einnahmen, weil er eben so wenig verdient, zum bestreiten seines Lebensunterhalts benötigt, der weiß nicht wo er das Geld hernehmen soll, wenn der Strompreis pro kW nochmal um 5 Cent steigt oder die Miete um 2€ pro m².
 
Jemand der 100% seiner Einnahmen, weil er eben so wenig verdient, zum bestreiten seines Lebensunterhalts benötigt, der weiß nicht wo er das Geld hernehmen soll, wenn der Strompreis pro kW nochmal um 5 Cent steigt oder die Miete um 2€ pro m².
So Sprüche klopfen leider zu 90% Leute die noch nicht in der Lage waren das sie am Ende des Monats schauen müssen wie sie es noch in den nächsten schaffen :)
 
Ich bin mir nicht sicher ob du den Unterschied zwischen "weigern zu bezahlen" und "nicht in der Lage zu zahlen" kennst. Die Arbeitsagentur wollte mich damals in Teilzeit nach Köln zu Rewe vermitteln. Such mir da doch bitte Mal eine Wohnung die du mit 12 Euro Stundenlohn bei 80 Stunden zahlst. Köln war zu dem Zeitpunkt 80km von meinem damaligen Wohnort entfernt.

Die Arbeitsagentur verwaltet aber auch ALGII aka Hartz4 was einem dann auch das aufstocken erlaubt. Musst halt nur eine passende (kleine) Wohnung suchen bei so was.
Wer so weit ist um die Jobs von der Arge zu bekommen und auf Hartz4/aufstocken angewiesen zu sein, der muss sich halt auch verkleinern.
Ich finde das System nicht gut, die Sätze sind auch recht niedrig (aber nicht für Unterkunft und Heizung sondern alle anderen Sätze die berechnet werden). Aber es ist nun mal da, man muss sich damit also abfinden oder versuchen es zu ändern - das wird aber ewig dauern.
Und ehrlich - solche Jobs (Teilzeit, Einzelhandel) findet man auch vor Ort, nicht 80Km weiter. Hier machen die irgendwelchen Unfug. Das ist kein Beruf wie z.B. Forensik wo man so was erwartet, Einzelhandel gibt es überall und Jobs ebenfalls. Dann vll nicht 12 sondern 11€ die Stunde, aber dafür um die Ecke.

Ja wer denn bitte sonst, wenn nicht die die viel haben? Das ist das Grundprinzip eines jeden Sozialstaat (und eigentlich auch in der Verfassung festgeschrieben). Jemand der 100% seiner Einnahmen, weil er eben so wenig verdient, zum bestreiten seines Lebensunterhalts benötigt, der weiß nicht wo er das Geld hernehmen soll, wenn der Strompreis pro kW nochmal um 5 Cent steigt oder die Miete um 2€ pro m².

Okok, nichts gegen eine höhere Belastung für Leute die mehr Geld haben. Obwohl sie eigentlich eine geringere Belastung haben, wer aktuell Geld hat, der zahlt meist weniger. Fängt ja schon bei solchen Geschichten an wie Auto kaufen - selbst bei 0% Finanzierung oder günstigem Leasing etc. lässt sich am Preis nichts machen. Aber wenn ich dem Händler sage - cash oder ich überweise dir das sofort, aber am Preis sollten wir noch was tun - da geht immer was.
Aber wie willst du das abrechnen? Solche Sachen wie Umwelt und Klimaschutz lassen sich schwer abrechen. Und Energiewende - wir bezahlen das doch alle mit, jeder der halt Strom verbraucht. Sprit - wir bezahlen das auch alle mit, jeder der ein Auto betankt. Es gibt keine besonderen Abrechnungsmethoden für Wohlhabende her, diese Kosten tragen wir alle. Egal was bei einem aufm Konto ist, Strompreis, Spritpreis ist für alle gleich. Das ist eine gerechte Verteilung - wer das benutzt, der bezahlt auch dafür.
Und das betrifft auch energetische Sanierung: da haste ein Haus mit sagen wir mal 20 Parteien, alle bekommen dasselbe, alle zahlen XYZ mehr im Monat, fertig, aus. Den Vermieter interessiert doch nicht was der Mieter da verdient (die lassen sich zwar oft eine Auskunft zeigen, so was gehört sich aber nicht und ändert sich auch durchgehend).Das sollte nur bei sozialen Wohnungen interessant sein. Ansonsten zahlen alle.
Wälzt man die Kosten auf die Vermieter ab, hören die auf zu investieren - die Kosten müssen ja wieder rein und Gewinne oben drauf. Also, wo ist nu das Problem? Richtig, die Leute verdienen zu wenig... sagte ich ja bereits. Aber die kümmern sich nicht drum. Die gehen lieber auf die ach so bösen Vermieter los, weil da die Miete steigt. Denen fällt es nicht auf, das sie für ein reiches Land viel zu wenig verdienen, sonst würden die das lassen.
 
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Wie gesagt, Krebserkrankungen etc die aufs Rauchen zurück gehen sollten nicht mehr von der GKV gezahlt werden. Dann werden einige Leute ganz arm dran sein, aber hey sie hatten die Freiheit zu rauchen.
Wie oft soll ich das denn noch begründen?
Die Gesellschaft, also auch du, profitiert von den Rauchern.
Es macht doch einen Unterschied ob ich 85 Jahre alt werde, 20 Jahre lang eine Rente beziehe, in ein teures Pflegeheim komme für Jahre, oder wie viele Raucher noch vor dem Rentenalter sterbe. Ja, durch eine Krebserkrankung entstehen Kosten, die mit Sicherheit viel kleiner sind als 20 Jahre Rentenzahlungen.
Es wird auch viel schneller eine Wohnung frei, der Staat verdient an den Tabaksteuern ordentlich mit, u.s.w.

Du hast also einen Grund zur Freude wenn ich rauche, weil dass den Staat entlasten wird, also auch indirekt dich selbst.
 
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Du hast ungefähr 2000 andere Möglichkeiten dein Geld zu sichern, z.B. einen profanen Aktiensparplan der den Dax oder Eurostoxx 50 abbildet etc. etc., insoweit hält sich mein "Mitleid" für deine sündhaftteuere Spekulationsimmobilie, die du von der Steuer absetzen kannst und deren "Wertsteigerung" natürlich der Mieter bezahlen soll in sehr engen Grenzen und ich muss ziemlich müde lächeln, wenn du 18-19€ für den Quadratmeter als nicht gierig bezeichnest, hier sind nicht alle Leute blöd und wie gesagt es gibt genug Alternativen und niemand hat dich gezwungen den Preis zu bezahlen. Ich hoffe über kurz oder lang, ziehen die Leute, kontzrär zu Klima und Politik wieder auf das Land, und der Immobilienmarkt platzt mit einer gesunden und masiven Absenkung nach unten!

Ich nutze auch die anderen Möglichkeiten und Gold und Immobilien als Beimischung. Du hast und wirst akzeptieren müssen, dass jede Ware, jedes Gut im Zweifel ein Anlageobjekt über welche Konstruktion auch immer ist. Und wie gesagt wer die Immobilienpreise senken möchte sollte einfach für einen Kurswechsel in der Politik und EZB eintreten. Exakt dafür bin ich. Zinsen rauf und Länder mit chronischer weicher Währung raus in einen eigenen Währungsverbund.

Deine restlichen Ausführungen zur EZB und den Zinsen halte ich für falsch, insoweit einigen wir uns da auch nicht, Spekulationen blühen meistens dort wo ein Markt fast ohne Altenativen vorherrscht, den Spekulanten ausnutzen, hoffentlich wachen viele Mieter auf und verabschieden sich einfach aufs Land.

Dann ist es morgen Wasser, Fleisch, Getreide, Energieversorgung oder andere Güter. Das Geld wird sich seinen Weg bahnen. Ich denke die 20er Jahre haben das doch ausreichend gezeigt was passiert wenn man dauerhaft anfängt über den Verhältnissen zu leben und Geld zu drucken. Insofern sind Deine Ausführungen fachlich einfach falsch und nicht zu Ende gedacht. Im Vergleich zu den 20er Jahren ist das heute sogar noch schlimmer, weil es weltweit auf so ziemlich jede Ware und Leistung Möglichkeiten gibt anzulegen. Die Variationen sind extrem vielfältig. Ich lege schon seit Jahren in Wasser mittels ETF. Das Teil kennt auch nur eine Richtung -> nach oben. Jetzt kann sich jeder ausmalen was das bedeutet, wenn sehr vermögende Personen oder Institutionen sich Geld zum 0 Tarif leihen können und mit diesem Geld dann in solche Anlageprodukte gehen. Das treibt am Ende den Preis. Das kannst Du gar nicht verhindern sonst musst Du zurück zur Planwirtschaft und das wird am Ende im Desaster und Armut für alle enden.

Also hilft am Ende wieder nur, dass die Politk zu den normalen einfachen Kaufmannsregeln zurück kehrt und das bedeutet am Ende eben dass Geld bis auf kurze Perioden immer einen Zins haben muss. Alles andere fördert nur verantwortungsloses handeln, fördert Zombiwirtschaft und hält nicht überlehensfähige Unternehmen dauerhaft am Leben die unter normalen Bedingungen das zeitliche segnen würden. Der Kapitalismus funktioniert eben nur, wenn es auch die Angst vor der Pleite gibt und diese auch eintritt wenn ein Produkt, ein Unternehmen oder auch ein Staat schlecht ist bzw. schlecht agiert.
 
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Musst halt nur eine passende (kleine) Wohnung suchen bei so was. [...]
Und ehrlich - solche Jobs (Teilzeit, Einzelhandel) findet man auch vor Ort, nicht 80Km weiter.
Das sah die Arbeitsagentur offensichtlich anders, sonst hätte sie mich nicht so weit weg vermitteln wollen.
Eine kleine Wohnung mit knapp 800Euro Einkommen monatlich in Köln? Da kannst du dir - da pendeln ja nicht erlaubt ist - vielleicht eine Garage mieten.
 
Die marktkonformen "Revolutionäre" mit ihrer Vorstellung, dass irgendwelche unsichtbaren Wurstfinger irgendetwas regeln, dürfen natürlich nicht fehlen. :ugly:

Dann ist es morgen Wasser, Fleisch, Getreide, Energieversorgung oder andere Güter.
Das ist es schon lange, mit entsprechend verherrenden Folgen und weil man nicht genug Arsch in der Hose hat, Finanz- und Kapitalmärkte wieder zu regulieren.
von 2012: III. Hungerprofite - Nahrungsmittelspekulation und Landgrabbing - Attac Deutschland - www.attac.de
[...]
Viele entschieden sich für das Geschäft mit dem Hunger. In der zweiten Jahreshälfte 2007 legten viele Banken erstmals Agrarrohstoff-Fonds auf, mit denen ihre Kunden auf Preisentwicklungen am Markt der Nahrungsmittel wetten können. Schon 2008 wurden die Folgen sichtbar: Die Lebensmittelpreise explodierten auch auf den Märkten für die physische Ware.
Für Menschen, die den größten Teil ihres Einkommens für unverarbeitete Nahrungsmittel aufbringen, begann damit eine Hungerkatastrophe. Das betraf und betrifft zum Beispiel die Armen in Mexico, die sich im Wesentlichen von Tortillas ernähren und das Maismehl nicht mehr bezahlen können. In mehr als 30 Ländern fanden Hungeraufstände statt, in Haiti wurde die Regierung gestürzt. Die Preissteigerungen sind nicht allein auf die Spekulation zurückzuführen, der neue Trend, Nahrungsmittel zu Treibstoff zu verarbeiten, spielt ebenfalls eine tödliche Rolle.
Weitere Faktoren wie zunehmende Nachfrage nach Milch- und Fleischprodukten und die ersten Auswirkungen des Klimawandels verschärfen die Situation. Das entschuldigt aber nicht, dass die Politik bislang keine Maßnahmen gegen Nahrungsmittelspekulation ergriffen hat. Ende 2012 wird die europäische Finanzmarktrichtlinie reformiert. Hier könnte den Geschäften mit dem Hunger in der Europäischen Union ein Riegel vorgeschoben werden, allerdings hat sich die Bundesregierung bislang noch nicht klar dazu positioniert.
Über die Spekulation auf steigende Preise hinaus bieten etliche Banken inzwischen auch Landfonds an und verschärfen damit das Hungerproblem weiter. Als „Landgrabbing“, das Grabschen nach dem Land, kritisieren Menschenrechtsorganisationen den zunehmenden Handel mit teilweise neu konstruierten Landrechten, der immer häufiger zu brutalen Vertreibungen führt. Für die Exportpflanzen werden viele Millionen Liter Wasser verbraucht – egal ob vor Ort bereits Wassermangel herrscht oder nicht. Internationale Großbanken investieren darüber hinaus in weltweit operierende Agrarkonzerne. Diese verschärfen mit Gentechnik, Industrialisierung in der Landwirtschaft sowie großflächigem Anbau von „Energiepflanzen“ die Not der Armen noch.
[...]

von 2017: Masslose Nahrungsmittelspekulation ohne Ende
[...]
Die maßlose Spekulation von Banken, Hedgefonds und Investmentgesellschaften ist nicht das einzige Beispiel dafür, wie finanzkräftige Kapitalanleger immer mehr das globale Ernährungssystem beeinflussen. Anfang 2017 hat Oxfam zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung, der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem BUND und Germanwatch den Konzernatlas herausgegeben. Er beschreibt unter anderem die „Finanzialisierung“ der Agrarmärkte, d.h. den Einzug von Kapitalanlegern, die mit den gehandelten Waren nichts mehr zu tun haben. So stieg der Anteil der reinen Spekulation am Handel mit Weizen von 12 Prozent Mitte der 1990er Jahre auf 70 Prozent heute. Hunderte agrarbasierte Fonds verwalten Milliarden Dollar Vermögen und investieren unter anderem in Weizen, Zucker und Kaffee. Die größten Händler von Agrarrohstoffen wie Cargill, ADM und Dreyfuss haben sogar eigene Investmentgesellschaften gegründet.
[...]


Edit: An der Stelle sei auch nochmal daran erinnert, dass z.B. Hedgefonds erst durch das Investmentmodernisierungsgesetz, welches zum 1.1.2004 in Kraft trat (Danke Schröder, Danke Fischer...), hierzulande erlaubt wurden: Investmentmodernisierungsgesetz – Lobbypedia
Es lohnt sich den ganzen Artikel zu lesen.
 
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Das sah die Arbeitsagentur offensichtlich anders, sonst hätte sie mich nicht so weit weg vermitteln wollen.
Eine kleine Wohnung mit knapp 800Euro Einkommen monatlich in Köln? Da kannst du dir - da pendeln ja nicht erlaubt ist - vielleicht eine Garage mieten.

450€ warm für ne 32m² Wohnung (ja ist halt unter dem was eigentlich sein sollte, aber die gibt es halt auch) in Köln? Machbar.
Guggst du:
Schoene, Ein-Zimmer Wohnung mit Rheinblick in Koeln, Porz

N bissl was legt das Amt noch oben drauf (aufstocken) - das ist OK für jemanden der gerade Arbeit sucht und sich mit Teilzeit rumschlagen muss.
Das Problem ist selten eine günstige Wohnung, das Problem ist eher die Lage (will keiner dort wohnen) und die Tatsache das man umziehen soll. Und halt die Umzugskosten, kann locker 4stellig werden + Küche wenn die alte nicht passt.
Da steht auch Staffelmiete - so was holt man sich als Übergang, bis man halt eine Vollzeitstelle findet und ne Bude die einem zusagt. Aber alles machbar. Nicht immer den Teufel an die Wand malen.
P.S. ja ich kenne die Preise in Köln. Werde bei der Gamescom dieses Jahr auch einige Tage dort sein, AirBNB oder Hotel wird mehr kosten als meine Wohnung im Monat. Ist nicht so als ob ich niemals dort war :)
 
Und ehrlich - solche Jobs (Teilzeit, Einzelhandel) findet man auch vor Ort, nicht 80Km weiter. Hier machen die irgendwelchen Unfug. Das ist kein Beruf wie z.B. Forensik wo man so was erwartet, Einzelhandel gibt es überall und Jobs ebenfalls. Dann vll nicht 12 sondern 11€ die Stunde, aber dafür um die Ecke.

Typische Jobs "um die Ecke" in einer Kleinstadt, 49 Stellen offen, auf den ersten Blick sieht es doch vielversprechend aus, schaut man dann aber mal die Angebote durch sind die meisten Stellen Minijobs, oder Niedriglohn / Mindestlohn über Zeitarbeit, oder befristet da Elternzeit Vertretung, oder Ausbildungsplätze:

arbeitsplaetze treuenbrietzen

Aber rede dir mal schön weiter ein man müsse da doch nicht große Strecken pendeln. Wer da in der Umgebung auf dem Dorf wohnt hat gar keine Wahl als jeden Tag größere Strecken zu pendeln, selbst aus der direkten Umgebung sind es meist Minimum pro Tag schon zusammen 26km, 13 hin und 13 zurück (x beliebiges Streckenbeispiel aus der Umgebung der Stadt):

Google Maps

Und viele pendeln weiter, weil von 450€ Minijob als Kassierer beim örtlichen Penny, oder einem befristeten Job für jemanden in Elternzeit kannst du kein Haus unterhalten (keine Grundsteuer bezahlen, kein Dach neu decken lassen, keine Fassaden sanieren lassen, usw. usf. und genau das müssen die meisten Menschen die dort in der Umgebung wohnen und wenn man da dann 1 Euro die Stunde mehr verdient, weil man statt der sowieso täglich 26 km halt eben gleich 40km pendelt, dann macht das schon (mit Pendlerpauschale) einen spürbaren Unterschied (auf das Jahr gesehen) ob es 11 Euro (1848€ Brutto), oder 12 Euro (2016€ Brutto) pro Stunde sind.

Aber mach mal ruhig weiter mit Dr. cryon1c's Märchenstunde darüber das die Leute nicht wissen würden warum sie weiter pendeln.
 
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