Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Also willst du weder bezahlbaren Wohnraum in Städten für Geringverdiener, noch Pendler. Sollen die Menschen dann unter der Brücke schlafen?

Nö, ich will das auch auf dem Land sich was entwickelt. Wenn die Betriebe und Firmen kein Personal mehr in den Großstädten bekommen, ziehen die schon um.
Pendeln abschaffen heißt dort zu arbeiten wo man lebt und nicht 50km weiter.
So schafft man auch die Landflucht in den Regionen ab, die sonst komplett vergreisen (die haben wir hier auch, gerade etwas weiter entfernt von Großstädten).
Niemand will den Leuten das Autofahren verbieten oder mal 10km zur Arbeit fahren, aber so wie aktuell gependelt wird, ist es einfach nur dumm.
Und man sollte aufhören die Leute in die Großstädte zu stopfen. Wer sich das leisten will, der wird das auch tun, es sollte sich aber niemand gezwungen sehen nur dort zu leben. Klar gibt es Berufe die auf dem Land nix zu suchen haben, aber das sind keine großen Menschenmassen die diese ausüben. Für Piloten, spezialisierte Chirurgen usw. findet sich in der Stadt immer Platz, aber 25.000 Friseure braucht man bei 500.000 Einwohnern nicht unbedingt wenn auf dem Land da weit weniger davon existieren z.B.

Edit: schafft man bezahlbaren Wohnraum in der Stadt, beschleunigt man die Landflucht noch mehr. Es gibt dann keinen wirklichen Anreiz für die Firmen, ihre zentral gelegenen Standorte gegen was billigeres, dafür abgelegenes zu tauschen. Nur wenn sie an den Standorten keine Mitarbeiter bekommen, bewegen die sich.
Man könnte da viel machen - Grundstücke subventionieren, Steuergeschenke für den Umzug aufs Land usw. - aber der beste Anreiz ist einfach nur Personalmangel am Standort - dann wird der Standort schnell gewechselt. Oder die fangen an, Werkswohnungen zu bauen, ist ja auch ein Ding.
 
Nö, ich will das auch auf dem Land sich was entwickelt. Wenn die Betriebe und Firmen kein Personal mehr in den Großstädten bekommen, ziehen die schon um.

Mal sehen, wann die ganzen Bundesbehörden alle auf dem platten Land im Osten stehen. :D

Neben bei müsste der Staat aber auch die entsprechende Infrastruktur, wie stündlicher Nahverkehr, am Besten kostenlos, oder mit Jahresticket fürs Bundesland ausbauen. Dafür sollten auch gleich die ganzen einzelnen Verkerhrverbünde abgeschafft werden, die keine einheitlichen Tarife schaffen und ein Ticket mit Anschluss an den Nachbarverbund, wo sich bisher, wenn man einen Bahnhof weiter wohnt und über die Tarifgrenze fährt der Preis fast verdoppelt.
Das kann man auch keinem erklären, wenn man z.B. ein Länderticket für Sachsen und eines für Bayern hat eigentlich noch ein extra Ticket zwischen Plauen und Hof braucht, weil es jeweils die letzten Bahnhöfe im Land sind, obwohl die Länder aneinandergrenzen.


Dazu natürlich der Internetanschluss.
 
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Nö, ich will das auch auf dem Land sich was entwickelt. Wenn die Betriebe und Firmen kein Personal mehr in den Großstädten bekommen, ziehen die schon um.
Pendeln abschaffen heißt dort zu arbeiten wo man lebt und nicht 50km weiter.
So schafft man auch die Landflucht in den Regionen ab, die sonst komplett vergreisen (die haben wir hier auch, gerade etwas weiter entfernt von Großstädten).
Niemand will den Leuten das Autofahren verbieten oder mal 10km zur Arbeit fahren, aber so wie aktuell gependelt wird, ist es einfach nur dumm.
Und man sollte aufhören die Leute in die Großstädte zu stopfen. Wer sich das leisten will, der wird das auch tun, es sollte sich aber niemand gezwungen sehen nur dort zu leben. Klar gibt es Berufe die auf dem Land nix zu suchen haben, aber das sind keine großen Menschenmassen die diese ausüben. Für Piloten, spezialisierte Chirurgen usw. findet sich in der Stadt immer Platz, aber 25.000 Friseure braucht man bei 500.000 Einwohnern nicht unbedingt wenn auf dem Land da weit weniger davon existieren z.B.

Edit: schafft man bezahlbaren Wohnraum in der Stadt, beschleunigt man die Landflucht noch mehr. Es gibt dann keinen wirklichen Anreiz für die Firmen, ihre zentral gelegenen Standorte gegen was billigeres, dafür abgelegenes zu tauschen. Nur wenn sie an den Standorten keine Mitarbeiter bekommen, bewegen die sich.
Man könnte da viel machen - Grundstücke subventionieren, Steuergeschenke für den Umzug aufs Land usw. - aber der beste Anreiz ist einfach nur Personalmangel am Standort - dann wird der Standort schnell gewechselt. Oder die fangen an, Werkswohnungen zu bauen, ist ja auch ein Ding.

Nehmen wir mal als Beispiel Reinigungskräfte: Was hilft es dir in der Stadt wenn es auf dem Land 500 Reinigungsfirmen gibt? Du brauchst die Reinigungskräfte halt in der Stadt. Da gibts zwei Möglichkeiten, entweder jede benötigte Berufsgruppe kann es sich leisten in Jobnähe zu wohnen, oder die Leute müssen pendeln. Nicht alle benötigten Arbeiten kann man per Home-Office erledigen.
Mir scheint übrigens du willst in ganz viele Märkte gerne eingreifen, der Wohnungsmarkt hingegen ist für dich ein absolutes Tabu.
 
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Der Mietendeckel in Berlin ist schon mal ein Anfang.

Niemand braucht Luxussanierungen für 10000€ den Quadratmeter. Wenn können es sich die Eigentümer auch selbst leisten. Denn da muss man erst mal ein paar Milliarden auf dem Konto haben, um sich so eine Miete überhaupt leisten zu können.
Wohn(alp)traum in New York - ZDFmediathek
 
Nehmen wir mal als Beispiel Reinigungskräfte: Was hilft es dir in der Stadt wenn es auf dem Land 500 Reinigungsfirmen gibt? Du brauchst die Reinigungskräfte halt in der Stadt. Da gibts zwei Möglichkeiten, entweder jede benötigte Berufsgruppe kann es sich leisten in Jobnähe zu wohnen, oder die Leute müssen pendeln. Nicht alle benötigten Arbeiten kann man per Home-Office erledigen.
Mir scheint übrigens du willst in ganz viele Märkte gerne eingreifen, der Wohnungsmarkt hingegen ist für dich ein absolutes Tabu.

Na aktuell ist aufm Land nichts, alles ist in der Stadt. Auf dem Land kannst du nicht mal fix n verdammtes HDMI-Kabel kaufen weil der nächste Elektronikladen 20km weit entfernt steht wenn überhaupt. Da muss man für jeden Furz fahren, es gibt Dörfer die nicht mal einen Lebensmittelhändler haben. Damit meine ich keine fette Edeka-Filiale mit "edlen" Weinen die 30% von der Ladenfläche belegen, aber wenigstens was zu beißen sollte man da bekommen.
Klar gibt es auch Landstriche die sehr gut unterwegs sind, aber meist ist das im Speckgürtel einer fetten Stadt und mindestens das halbe Kaff pendelt jeden Tag in die besagte Stadt.

In die Märkte muss man nicht man eingreifen, die regulieren sich ebenfalls selbst.
Und Pendeln muss einfach so teuer sein das es sich nur für Spezialisten mit hohem Lohn überhaupt Sinn macht, sich auf lange Strecken zu machen. Wenn sie heute hier was machen und morgen in der nächsten Stadt sein müssen, fahren die halt auch, pennen im Hotel, das macht noch halbwegs Sinn. Aber doch nicht irgendwelche Putzkräfte, Pfleger und KFZ-Mechatroniker usw...

Was haben wir denn für Ziele? Richtig, weniger CO2, Klimafreundlichkeit, weniger Pendeln, gesündere Bevölkerung, Lärm von Autos verringern, Staus verringern, mehr Leute aufs Fahrrad bekommen (viel Spaß damit 50km zu pendeln, das schaffen nur ganz harte, davon gibt es aber auch n paar hier mit Rennrädern) und so weiter. Und die Landflucht etwas aufhalten. Da macht es eigentlich richtig Sinn wenn man alles kombiniert und den Pendlern mal richtig zeigt wie dämlich es ist was sie da tun. Vor allem in solchen Massen.
 
Na aktuell ist aufm Land nichts, alles ist in der Stadt. Auf dem Land kannst du nicht mal fix n verdammtes HDMI-Kabel kaufen weil der nächste Elektronikladen 20km weit entfernt steht wenn überhaupt. Da muss man für jeden Furz fahren, es gibt Dörfer die nicht mal einen Lebensmittelhändler haben. Damit meine ich keine fette Edeka-Filiale mit "edlen" Weinen die 30% von der Ladenfläche belegen, aber wenigstens was zu beißen sollte man da bekommen.
Klar gibt es auch Landstriche die sehr gut unterwegs sind, aber meist ist das im Speckgürtel einer fetten Stadt und mindestens das halbe Kaff pendelt jeden Tag in die besagte Stadt.

Was genau hat das jetzt damit zutun das gewisse Arbeitskräfte in einer Stadt benötigt werden, es für selbige aber teils unmöglich ist dort bezahlbaren Wohnraum zu finden? Wenn alle HDMI Kabel Verkäufer aufgrund ihres kleinen Gehalts aufs Land ziehen müssen, und zusätzlich nicht pendeln sollen, dann kannst du in Zukunft halt in der Stadt keine HDMI Kabel mehr kaufen.

Übrigens komme ich ursprünglich aus einer 8000 Einwohner Stadt mit einem:
-Rewe
-Rewe XL
-Aldi
-Lidl
und sogar einem kleinen Euronics, dort kann man auch HDMI Kabel kaufen. Es sieht wirklich nicht überall auf dem Land so schlimm aus wie du denkst.
 
Was genau hat das jetzt damit zutun das gewisse Arbeitskräfte in einer Stadt benötigt werden, es für selbige aber teils unmöglich ist dort bezahlbaren Wohnraum zu finden? Wenn alle HDMI Kabel Verkäufer aufgrund ihres kleinen Gehalts aufs Land ziehen müssen, und zusätzlich nicht pendeln sollen, dann kannst du in Zukunft halt in der Stadt keine HDMI Kabel mehr kaufen.

Übrigens komme ich ursprünglich aus einer 8000 Einwohner Stadt mit einem:
-Rewe
-Rewe XL
-Aldi
-Lidl
und sogar einem kleinen Euronics, dort kann man auch HDMI Kabel kaufen. Es sieht wirklich nicht überall auf dem Land so schlimm aus wie du denkst.

Ich wohne in Leipzig und finde hier schon einige Sachen nicht, die gibt es nur in Berlin oder online.
Auf dem Land ist gar nichts.
Nur weil man da genug zu Essen kaufen kann, heißt das ja nicht das es Lebensqualität gibt. Deswegen haut die Jugend auch ab sobald sie kann.

Das muss sich ändern. Wenn es dort genug Jobs gibt, wird auch das Nachtleben, die Kultur usw. wachsen.

Aktuell ist zu viel in der Stadt und nix aufm Land. Alle Verkäufer, Bäcker usw. werden hier nicht abhauen.
 
Und Pendeln muss einfach so teuer sein das es sich nur für Spezialisten mit hohem Lohn überhaupt Sinn macht, sich auf lange Strecken zu machen. Wenn sie heute hier was machen und morgen in der nächsten Stadt sein müssen, fahren die halt auch, pennen im Hotel, das macht noch halbwegs Sinn. Aber doch nicht irgendwelche Putzkräfte, Pfleger und KFZ-Mechatroniker usw...

Mit so einem abgehobenen Denken muss man sich nicht wundern, das sich die Landtriche mit 30% Nazis im Osten abgehängt fühlen.

Morgen Kinder wird's nicht geben - YouTube

Text stammt übrigens von Erich Kästner aus dem Jahr 1928, also vor der Weltwirtschaftskrise, ist aber wieder sehr aktuell.
 
Du hast von Geschichte keinen blassen Schimmer.

Ein Markt der nicht von den Bürgern, bzw. ihren Interessenvertretern, geregelt / reguliert wird ist wie ein 3 jähriges Kleinkind, er macht wozu er Lust hat und schlittert mangels Regulierung / klaren Regeln von einem Unsinn & Irrsin in den Nächsten.

Sieht man auch an dem was ich hier gepostet habe, wie gut der Markt es schafft Dinge selbst zu regeln:

https://extreme.pcgameshardware.de/...rung-verfehlt-zielvorgabe-14.html#post9912209
 
Ein Markt der nicht von den Bürgern, bzw. ihren Interessenvertretern, geregelt / reguliert wird ist wie ein 3 jähriges Kleinkind, er macht wozu er Lust hat und schlittert mangels Regulierung / klaren Regeln von einem Unsinn & Irrsin in den Nächsten.
Genau, und damit verbunden gibt es unendlich viel menschliches Leid.

Wenn ich cryon1c Weltbild nehmen würde, ist der Mensch dass schlimmste und abartigste Wesen was die Welt hervor gebracht hat, und wir können uns gar nicht schnell genug selbst ausrotten, damit sich der Planet erholen kann.

Mein Weltbild ist da ganz anders. Wenn ich ein kleines Baby sehe, ist dass kein Monster für mich, sondern ein Lebewesen was gefördert werden sollte.
 
Der Markt muss vollständig von der Regierung kontrolliert werden. Effiziente Ressourcenverwendung und nachhaltige Lenkung des Konsums benötigen die sozialistische Planwirtschaft, die eine optimale Balance aus Angebot und Nachfrage unter Berücksichtigung sozialer, ökologischer und sonstiger Randbedingungen ermöglicht.
 
Mit so einem abgehobenen Denken muss man sich nicht wundern, das sich die Landtriche mit 30% Nazis im Osten abgehängt fühlen.

Morgen Kinder wird's nicht geben - YouTube

Text stammt übrigens von Erich Kästner aus dem Jahr 1928, also vor der Weltwirtschaftskrise, ist aber wieder sehr aktuell.

Die Landstriche im Osten wählen Nazis und fühlen sich dann abgehängt? Ich wohne in Sachsen, ich kenne die Deppen hier nicht nur aus dem Fernsehen und Zeitungsberichten. War auch in vielen Käffern wie Werdau, Plauen, Zwenkau, Görlitz usw. Dort sind Nazis unterwegs, die wählen entsprechend und entsprechend sehen bei denen auch die Orte aus. Der Rechtsruck ist keine Folge vom "abhängen" - das sie hinten runterfallen ist die Folge vom Rechtsruck seit Ewigkeiten da drüben, nur fällt es jetzt massiv auf.
Und die tun mir gar nicht leid, nicht mal n Stück - wer mit Nazis kuschelt, soll sich nicht wundern wenn es dem beschissen geht.
 
Ist nichts neues. Die fallen schon seit Jahren raus. Überrascht auch keinen, auch die Mieter dieser Wohnungen wissen bescheid das ihre Wohnungen aus der Tarifbindung rausfallen. Dafür wird kräftig neu gebaut, 18.000 Wohnungen sind nicht gerade wenig.
18.000 Wohnungen ist bei dem derzeitigen Mangel sicherlich Vieles, aber nicht viel...

Wenn Berlin es schafft, die Sozialwohnungen wirklich an die Härtefälle zu verteilen und alle die nicht dahin gehören (also Leute die Vollzeit arbeiten , wo die Bedarfsgemeinschaften aufgelöst wurden usw.) dann klappt das auch.
Aktuell ist das so - bei einer Sozialwohnung weiß der Vermieter ja nichts ob sich da am Einkommen was geändert hat. Wer mit Hartz4 oder Bafög einzieht und dann z.B. eine ordentlich bezahlte Stelle findet, sagt es dem Vermieter ja nicht.
Hier wird also sozialer Wohnraum verstopft ohne das da jemand prüfen geht.
Solange einzig Sozialwohnungen noch halbwegs bezahlbar sind und "normale" Wohnungen so teuer sind, dass man sich im Sinne der Alltagsbewältigung und der Altersvorsorge kaputtmachen müsste um sie zu bezahlen kann ich es niemandem verübeln, dass er in den Sozialwohnungen auch wohnen bleibt. Zumal das auch mehr wie menschlich ist, dass man seinen Wohnort nicht aufgeben will...

Hab mich jetzt mitm Kollegen aus Amsterdam unterhalten, da sind 1200-1500€ warm für 60m² normal. Überall in erfolgreichen Ländern steigen die Mieten in Großstädten. Fertig, aus, muss man damit leben. Hier hingegen steigt unser Wohlstand und die Preise die wir zahlen.
Wir müssen uns damit nicht abfinden. Oder müssten es nicht. Wären da nicht nur geldgierige Wohnungsbesitzer, die ihre Gewinne über sozial verantwortliche Maße hinweg steigern.

Die selbst selbstverständliche Instandhaltungsarbeiten und solche Dinge wie ne energetische Sanierung dazu nutzen, die Mieten dauerhaft in unverantwortlicher Stärke zu erhöhen und sich dabei nicht nur auf die Kosten der Arbeiten beschränken, sondern die durch Sanierung begründeten Mietsteigerungen noch weit nach der erfolgten Abzahlung der Sanierungskosten dazu nutzen, zusätzliche Gewinne zu machen. Als müsste man als Mieter nicht nur schon die Sanierungskosten zahlen damit der Vermieter ja nicht seine Gewinne einsetzen muss, sondern noch eine Dankbarkeitsbonus zahlen, dass die Bude nicht auseinanderfällt und zumindest hinsichtlich einer Dämmung halbwegs den heutigen Umweltstandards entspricht. Von überflüssigen Luxussanierungen mal ganz abgesehen, die den Wohnraum für immer mehr Leute kaum noch bezahlbar machen.

Mit Wohnungen, die zu großen Teilen mal öffentlich bzw. im Sinne des Gemeinwohls, und nicht maixmaler Gewinne, gebaut wurden.
Mal abgesehen davon, wo steigt denn unser Wohlstand? Ein paar wenige Leute verdienen übermäßig viel, während immer mehr Leute in prekäre Beschäftigungsverhältnisse rutschen und daher ohne staatliche Hilfe kaum noch über die Runden kommen - und selbst mit der staatlichen Hilfe kaum was von ihrer Arbeit haben.

Die Welt besteht halt leider nicht nur aus HomeOffice-Würstchen.

Und Pendeln muss einfach so teuer sein das es sich nur für Spezialisten mit hohem Lohn überhaupt Sinn macht, sich auf lange Strecken zu machen.
Und was ist mit den ganzen Leuten, deren Löhne zu gering sind um in der Stadt zu wohnen, deren Arbeit es aber ebenfalls lokal braucht? Und die daher Pendeln MÜSSEN?
Nochmals - auch wenn das dein Tellerrand scheinbar nicht hergibt, aber die Welt besteht nicht nur aus überdurchschnittlich bezahlten Jobs, die man THEORETISCH... im HomeOffice machen könnte.
 
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18.000 Wohnungen sind nicht viel? So viel wurde in Berlin noch nie gebaut.
Klar ginge noch mehr, aber die Stadt muss den Leuten auch zeigen - das Boot ist voll, denkt mal nach bevor ihr dahin zieht.

Und klar ist der Wohlstand gestiegen, nur halt nicht in dem Niedriglohnsektor, Dienstleistungsgewerbe und paar anderen Abteilungen.
MINT-Berufe sind z.B. sehr gut dabei. Auch Fließband bei der Industrie zahlt sich gut aus, sogar Handwerker verdienen aktuell ordentlich. Und ich hab bereits geschrieben was ich von den Leuten erwarte. Zur Ausbeutung gehören immer 2. Und der, der sich ausbeuten lässt, kann sich hier eigentlich sehr gut wehren. Nur müssen sie das auch wollen.

Und das pendeln sich bald nicht mehr lohnt, wissen alle. Das muss auch weg, es steht allen anderen Zielen und der puren Vernunft im Wege, daher weg damit. Die Leute müssen sich eben an den aktuellen Arbeitsmarkt auch anpassen.
Der Tellerrand ist bei mir vor der Nase - eine fette Bundesstraße die oft verstopft, immer laut und stinkend ist. Staub aufm Balkon ohne Ende, alles schwarz. Die Deppen würde ich am liebsten nach Narnia umleiten. Direkt daneben fährt die S-Bahn, Straßenbahn und diverse Buslinien, aber nö, die kriegste ausm Auto nicht raus ohne das besagte Auto anzuzünden..
Ist also auch mein persönliches Interesse, denen zu erklären das sie den anderen schaden wenn sie hier rumgurken.
 
Und der, der sich ausbeuten lässt, kann sich hier eigentlich sehr gut wehren. Nur müssen sie das auch wollen.
Sich gegen ungerechtfertigt niedrige Löhne wehren ist okay, aber gegen ungerechtfertigt hohe Mieten darf man das nicht :ugly: Da regelt der Markt das schon von selbst.
Es geht auch nicht nur drum das jeder seines Glückes Schmied ist, irgendjemand muss halt nunmal auch die "niederen" Tätigkeiten erledigen.



Gesendet von meinem SM-G960F mit Tapatalk
 
Sich gegen ungerechtfertigt niedrige Löhne wehren ist okay, aber gegen ungerechtfertigt hohe Mieten darf man das nicht :ugly: Da regelt der Markt das schon von selbst.
Es geht auch nicht nur drum das jeder seines Glückes Schmied ist, irgendjemand muss halt nunmal auch die "niederen" Tätigkeiten erledigen.



Gesendet von meinem SM-G960F mit Tapatalk

Naja der Arbeitsmarkt ist dynamisch, weltoffen und da kann ausgebeutet werden, Der Immobilienmarkt ist da wesentlich zäher und langsamer. Die sollte man nicht direkt vergleichen.
Wenn der Arbeitsmarkt komplett offen wäre, würden nur Inder bei uns die Hotlines besetzen, nur Rumänen würden bauen und LKW hätten alle auch ausländische Fahrer. Weil sie billiger sind. Deswegen gibt es ja auch die Regeln das es hier nach den örtlichen Tarifen usw. bezahlt wird.
Bei Wohnraum ist das anders, man kann nicht in Polen wohnen trotzdem die Vorzüge vom Berlin haben ohne zu fahren. Häuser teleportieren sich nicht. Daher muss man ganz anders rangehen. Und um den irren Wachstum der Städte zu bremsen, sind hohe Mieten durchaus attraktiv, das ist auch ein Mittel gegen die Landflucht z.B. - wenn die Landbevölkerung kapiert das sie da ein Haus bekommt statt einer kleinen Wohnung, bleibt sie der Stadt auch fern.
Man muss denen nur beibringen, die Stadt nicht mit den Blechpanzern zu verstopfen und alles wird gut.

Also: weg mit der Pendlerpauschale (gesundheitliche Probleme und Staus zu finanzieren - darauf muss man erstmal kommen), pendeln richtig teuer machen (Sprit darf gerne noch etwas mehr kosten), ÖPNV Preise runter, Radwege ausbauen, Städte so weit wie möglich autofrei machen und die Mieten passen sich schon an. Die steigen nicht bis zum Mond, sondern nur bis dahin, wie die Leute sie bezahlen wollen. Man kann keinem verbieten, 25€/m² zu zahlen und auch 100€/m² existieren. Der Rest regelt sich von allein, Angebot und Nachfrage.
 
ZIA-Immobilientag: Kein guter Ort, um ueber Wohnungspolitik zu diskutieren | LobbyControl

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Die Gästeliste zum Tag der Immobilienwirtschaft gleicht einem Who is who der wohnungspolitischen Politikprominenz. Mit Horst Seehofer, Andreas Scheuer, Svenja Schulz und Peter Altmaier sind gleich vier Bundesminister/innen zum Immobilienlobby-Großevent in die Verti Music Hall am Berliner Spreeufer geladen. Dazu kommen mit Ralph Brinkhaus (CDU) und Christian Lindner (FDP) zwei Fraktionsvorsitzende sowie weitere hochrangige Politiker/innen aus Bundestag, Bauministerium, Landes- und Kommunalpolitik.
Nicht jedem Interessenverband schenkt die Politik so viel Aufmerksamkeit. Zum alternativen Wohngipfel im letzten Herbst kamen trotz Einladung keine Vertreter/innen von Union und FDP. Den Kongress hatten Sozialverbänden, Gewerkschaften und Mieteriniativen parallel zum Wohngipfel der Bundesregierung veranstaltet. Auch sonst gibt es Ungleichgewichte: Mieterverbände erhielten im vergangenen Jahr gerade einmal sechs Gespräche mit führenden Vertreter/innen der Bundesregierung, während allein die drei größten Wohnungskonzerne 14 Mal zu Spitzengespräche in den Ministerien saßen. Das geht aus zwei aktuellen schriftlichen Anfragen der Linksfraktion hervor.
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Und um den irren Wachstum der Städte zu bremsen, sind hohe Mieten durchaus attraktiv, das ist auch ein Mittel gegen die Landflucht z.B. - wenn die Landbevölkerung kapiert das sie da ein Haus bekommt statt einer kleinen Wohnung, bleibt sie der Stadt auch fern.
Setz doch Mal ein Zeichen und zieh aufs Land. Mit deinem Home Office doch sowieso egal und zusätzlich machst du Platz für einen bisherigen Pendler.
 
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