Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Bei Wohnraum ist das anders, man kann nicht in Polen wohnen trotzdem die Vorzüge vom Berlin haben ohne zu fahren. Häuser teleportieren sich nicht. Daher muss man ganz anders rangehen. Und um den irren Wachstum der
Städte zu bremsen, sind hohe Mieten durchaus attraktiv, das ist auch ein Mittel gegen die Landflucht z.B. - wenn die Landbevölkerung kapiert das sie da ein Haus bekommt statt einer kleinen Wohnung, bleibt sie der Stadt auch fern.

Also: weg mit der Pendlerpauschale (gesundheitliche Probleme und Staus zu finanzieren - darauf muss man erstmal kommen), pendeln richtig teuer machen (Sprit darf gerne noch etwas mehr kosten), ÖPNV Preise runter,

Schnallst du eigentlich nicht, dass sich das beides auschließt?
Dem Menschen auf dem Lande ist es eigentlich völlig egal wie du ihm du Luft zum Leben nimmst, aber mit deinen Ansichten und Forderungen, willst du ihn anscheinend völlig ausgrenzen!
Nochmal zum Mitschreiben, alle Menschen auf dem Lande sind in ihrem ganzen täglichen Leben auf Individualverkehr angewiesen, häufig auch um zum Arbeitsplatz zu kommenn, allerdings ist das nur ein Teil.

Wie man so beschränkt sein kann, um gleichzeitig zu schreiben, Individualverkehr soll viel teuerer werden, also werden die Kosten auf dem Land auch wesentlich teuerer und gleichzeitig schweine teure Mieten in der Stadt, damit die Leute vom Land auch ja keine Möglichkeite haben, durch einen Umzug die kommenden hohen Kosten des Individualverkehrs zu vermeiden!

M.M. nach hast du den Schuss nicht mehr gehört!
 
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Setz doch Mal ein Zeichen und zieh aufs Land. Mit deinem Home Office doch sowieso egal und zusätzlich machst du Platz für einen bisherigen Pendler.

Um was zu tun? Sich dann ein Auto zu kaufen und dann für jeden Furz 10-30km zu fahren?
Oder den besagten Furz zu bestellen und die Paketboten noch mehr zu belasten?
Ich bin ein Stadtkind und unterstütze Städte auch. Nur das es bei mir einen Vorteil gibt - ich verstopfe die Infrastruktur der Stadt nicht, schon gar nicht zu den rush hour Zeiten. Setze mich für eine weitesgehend autofreie Stadt wo ich kann. Und nicht umsonst leben viele Leute die im Home Office arbeiten (teil oder auch vollzeit) in der Stadt.
Das Zeichen was ich setze: kein Auto, kein pendeln, den Klimaschutz recht gut unterstützen (auch Critical Mass usw.) Dazu lebe ich in einer Stadt die nicht überfüllt ist. Leipzig wächst, hier sind aber noch keine 100 Bewerber auf eine Wohnung unterwegs, das ist kein München oder Berlin. Hier wird auch massiv gebaut, gerade vor kurzem wurde ein recht großes Stück Bauland ausgewiesen.

Aufs Land ziehe ich erst dann wenn ich dort alles bekomme (Essen, Kultur, gute Infrastruktur (also S-Bahn alle 10min usw.) und wenn es sich wirklich lohnt. Leipzig hat aktuell noch sehr günstige Mieten, ich bekomme hier kein Haus für das Geld was meine Wohnung kostet. Ist es irgendwann so weit, werde ich mich auch umsehen. Es ist auch eine Kosten/Nutzen Sache. Noch extra 200€ pro Monat fürs Auto damit ich dahin komme wo ich aktuell mitm Rad hinkomme - Quatsch mit Soße. Weder Kosten noch Nutzen stimmen.
Denk dir deinen Teil.

@Don-71

Du hast das immer noch nicht kapiert.
Das Ziel ist es, die Landbevölkerung davon abzuhalten, ihr halbes Leben in der Stadt zu verbringen. Wegen feiern und einkaufen kommen die ja trotzdem, sollen die auch (keiner macht Konzerte in der Pampa z.B. - das bleibt in den Städten), aber das sie dazu noch auf Arbeit pendeln - das sollte man vermeiden. Es muss immer freiwillig sein wenn man irgendwohin fährt, nicht auf Zwang 5x die Woche.
Lebst auf dem Land? Arbeite da auch, genieße das Leben, fahr in die Stadt wenn du Lust drauf hast und nur so. Und damit das klappt, sollte es nicht wirtschaftlich sein, seinen Kadaver mehrere hundert Kilometer pro Woche auf Arbeit zu schleppen, sollte ja klar sein.
Es reicht ja schon das hier Handwerker, Lieferanten und LKWs alles verstopfen, aber noch etliche Leute zwischendrin die einfach sinnlos rumfahren obwohl sie bei sich um die Ecke arbeiten könnten - richtig dämlich so was.
 
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Der Rest regelt sich von allein, Angebot und Nachfrage.

Angebot und Nachfrage allein haben die letzten 15 Jahren in mittlerweile gut anderthalb dutzend Fällen von Emissionshandelsmärkten weltweit, ohne eine einzige Ausnahme vollständig und auf ganzer Linie versagt. Man kann sehr viele, sehr dicke Bücher nur mit Auflistungen füllen, wo ein stures Vertrauen auf die "Kräfte des Marktes" zu kathastrophalen Zuständen geführt haben. In der Geschichte wie heute.

Ein Vertrauen auf dieses Prinzip erscheint mir daher wie die Definition von Wahnsinn - eine Aktion wieder und wieder ausführen, in der Erwartung, eine anderen Reaktion zu erhalten. :ugly:

Und man muss nun wirklich keinen Abschluss in VWL/BWL haben, um eine Renditeerwartung von knapp 3% p.a. (nur in Berlin) in einem unelastischen Markt als unerfüllbar zu sehen, wenn zugleich die Entwicklung des Reallohns über die letzten 30 Jahre insgesamt nur knapp über 3% lag.


Wi dem auch sei, nun hat man also zwei Möglichkeiten:
a) es "ok" finden, dass angestammte Mieter bestenfalls in ihren Wohnungen leben, bis sie wegziehen/sterben und sukzessive durch Gutverdiener das Viertel ersetzt werden, ohne dass eine soziale Durchmischung stattfindet. Gentrifizierung, um es beim Namen zu nennen, inklusive ihrer zahlreichen (kaum bezifferbaren aber vorhandenen) volkswirtschaftlich Schäden.
b) eine soziale Lösung finden, die die volkswirtschaftlichen Schäden der Gentrifizierung verhindert.


Letztlich landen alle Profite von Option a) in ausnahmslos jeder Fristbetrachtung beim Aktionär, die Schäden wiederum zu 100% beim Steuerzahler. Und ich meinte, dass wir dieses Thema doch schon mal hatten in den letzten Dekaden... :ugly:



Macht sie nicht besser. Ich habe lange genug damit zu tun gehabt. Nie wieder will ich so eine ******* haben. Ist jedes Mal zum Scheitern verurteilt.
Und nicht jede Regulation ist Planwirtschaft, das möchte ich an der Stelle deutlich sagen.
Es erscheint mir, dass vielerorts mittlerweile ein gewisser Reflex aufkommt, "DAS IST KOMMUNISMUS" zu rufen , wenn jemand sinnvolle Regulationen von durch den freien Markt verursachten Missständen auch nur in den Raum wirft.

Gleich gefolgt von "das kostet Arbeitsplätze" und "wer soll das bezahlen" übrigens. Was ich letztlich für gefährlicher als die AfD halte, wenn ich ehrlich bin - weil mit der Argumentation ist quasi jede staatliche Ausgleichshandlung von durch Globalisierung verursachte Schäden als ungangbarer Kommunismus diskredditierbar, ohne dass zielgerichtet die Schäden angegangen werden können.
 
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Du hast das immer noch nicht kapiert.
Das Ziel ist es, die Landbevölkerung davon abzuhalten, ihr halbes Leben in der Stadt zu verbringen.
Da sind wir ja sogar einer Meinung, aber das funktioniert halt nicht solange der Verkäufer, die Putzkraft, der Kellner, keinen bezahlbaren Wohnraum in der Stadt findet.
Was bleibt ihm übrig außer zu pendeln? Diese Jobs müssen nunmal auch in der Stadt erledigt werden und sind oft genug nichtmals Vollzeitstellen. Damit zahlst du schlicht keine Miete in München, Stuttgart und Co. Nichtsdestotrotz MUSS es solche Menschen auch dort geben.
 
Mal zum mitschreiben, da anscheinend alle denken, die Landbevölkerung pendelt in die Stadt, um dort einzukaufen und zu arbeiten, das ist in urbanen Gegenden um eine Großsadt auch durchaus der Fall, aber der überwiegende Mehrzahl der Landbevölkerung die in Regionen wie z.B Emsland, Eifel, Odenwald, Schwarzwald, Brandenburg, Mecklenburg etc etc etc. lebt, pendelt alleine aus den Entfernungen heraus 30-40km zur Arbeit pro Strecke.

Z.B. bei meiner Verwandschaft in der Lüneburgerheide wohnen etliche Leute in Visselhövede und pendeln zu Arbeit nach Walsrode, Soltau, Rothenburg, Verden, Fallingbostel etc tec, das sind auch mal eben zwischen 40-70km pro Tag und das ist ein Beispiel von unzähligen ländlichen Regionen wo diese Kilometer ruckzuck zusammen kommen und mir erschließt sich nicht, wie das ohne öffentlichen Nahverkehr (nicht vorhanden) oder Bahn (auch nicht vorhanden) gelöst werden soll.
 
Und nicht jede Regulation ist Planwirtschaft, das möchte ich an der Stelle deutlich sagen.
Es erscheint mir, dass vielerorts mittlerweile ein gewisser Reflex aufkommt, "DAS IST KOMMUNISMUS" zu rufen , wenn jemand sinnvolle Regulationen von durch den freien Markt verursachten Missständen auch nur in den Raum wirft.
Nicht schreiben wenn man nicht den ursprünglichen Kommentar gelesen hat und die anderen Kommentare des Users nicht kennt.
Es wird nicht weniger als die vollständige Abschaffung der Privatwirtschaft gefordert.
 
Fuenf Fakten zum Pendeln: Immer mehr, immer weiter - ZDFmediathek
[...] Gut 32 Millionen Menschen gehen in Deutschland einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Mehr als die Hälfte von ihnen - also 18,4 Millionen - pendeln zu ihrer Arbeitsstelle. Das heißt, sie arbeiten nicht in der Nähe ihres Wohnortes.
[...]
Im Durchschnitt fahren Pendler jeden Tag 34 Kilometer (Hin- und Rückfahrt). Die letzten Jahre ist zu beobachten, dass immer mehr Beschäftigte immer längere Anfahrtsstrecken in Kauf nehmen. Rund 1,3 Millionen Menschen fahren mehr als 150 Kilometer weit zur Arbeit.


Pendler-Wahnsinn: "Chancen fuer vernetzte Mobilitaet" - ZDFmediathek


Ich bin ein Stadtkind und unterstütze Städte auch.
Gar nichts. Du bist der Inbegriff eines neureichen Schnösels.
 
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Mal zum mitschreiben, da anscheinend alle denken, die Landbevölkerung pendelt in die Stadt, um dort einzukaufen und zu arbeiten, das ist in urbanen Gegenden um eine Großsadt auch durchaus der Fall, aber der überwiegende Mehrzahl der Landbevölkerung die in Regionen wie z.B Emsland, Eifel, Odenwald, Schwarzwald, Brandenburg, Mecklenburg etc etc etc. lebt, pendelt alleine aus den Entfernungen heraus 30-40km zur Arbeit pro Strecke.
Von denen tun das aber viele freiwillig. In der Stadt hindern die hohen Mieten die Leute sich dort eine Wohnung zu suchen, auf dem Land sind die Mieten in der Regel aber ähnlich, egal ob du 30km weiter links oder rechts wohnst.
Ich musste in der Ausbildung auch 40km pro Strecke pendeln und bin dann umgezogen, obwohl die Miete da höher war, habe ich das Geld durch den gesparten Sprit wieder drin gehabt.
Ich bin auch nicht dafür den Individualverkehr zu eliminieren oder ähnliches, aber er sollte schon so weit es geht minimiert werden.
 
Da sind wir ja sogar einer Meinung, aber das funktioniert halt nicht solange der Verkäufer, die Putzkraft, der Kellner, keinen bezahlbaren Wohnraum in der Stadt findet.
Was bleibt ihm übrig außer zu pendeln? Diese Jobs müssen nunmal auch in der Stadt erledigt werden und sind oft genug nichtmals Vollzeitstellen. Damit zahlst du schlicht keine Miete in München, Stuttgart und Co. Nichtsdestotrotz MUSS es solche Menschen auch dort geben.

Eine Arbeit annehmen die nicht etliche Kilometer weit weg ist.
Die Leute sollten anfangen an Klimaschutz, eigene Gesundheit und andere Sachen denken die dazu gehören. Hier wird massiv dagegen demonstriert und das nicht umsonst. Die Stadtbewohner haben die Blechlavinen auch satt - gerade dieses WE ist in Leipzig vor dem HBF eine fette Aktion am laufen inklusive Straßensperre usw.
Überlege mal warum.
Die Leute sollten sich endlich dafür einsetzen das sie in Vollzeit arbeiten und genug verdienen für die Umgebung wo sie leben wollen. Auch hier regelt Angebot und Nachfrage. Wenn die Gastro bald keine Leute mehr bekommt, steigen die Löhne oder es werden Lokale schließen. So wird sich alles halbwegs ausgleichen.
Aber so lange Leute unter 2000€ Netto bekommen und dann noch 300-400€ im Monat fürs pendeln verballern, kann ich sie nicht ernst nehmen. So gar nicht. Sie wissen aber auch was sie da tun, ändern wollen sie aber nichts. Und da muss man nachhelfen so wie es aussieht.

Das schlimmste ist ja, pendeln wird subventioniert. Wir zahlen dafür das die Leute uns hier die Luft verpesten, die Straßen und Städte verstopfen und das sie auf ÖPNV pfeifen und sich ins Auto setzen.
 
Aber so lange Leute unter 2000€ Netto bekommen und dann noch 300-400€ im Monat fürs pendeln verballern, kann ich sie nicht ernst nehmen. So gar nicht. Sie wissen aber auch was sie da tun, ändern wollen sie aber nichts. Und da muss man nachhelfen so wie es aussieht.

Wir haben ihn gefunden, die neoliberale "FDP-Version" von Philipp Amthor. :ugly:

Das schlimmste ist ja, pendeln wird subventioniert. Wir zahlen dafür das die Leute uns hier die Luft verpesten, die Straßen und Städte verstopfen und das sie auf ÖPNV pfeifen und sich ins Auto setzen.

Ja, bedank dich bei der Lobbyarbeit der Deutschen Wirtschaft, die möchte doch "hochflexible" & unterbezahlte Arbeitskräfte und der Staat und seine Lobbyhörigen Lakeien schaffen dafür halt die Bedingungen (100km, pendeln zur Arbeit für Mindestlohn, zumutbar, damit sie auch am Arbeitsplatz ankommen und ihr Arbeitgeber nicht für ihre Flexibilität "zu stark bealstet" wird bezahlen wir auch den Sprit per Pendlerpauschale und Zuschuss zu den Lohnkosten & ihrem Gehalt und das alles natürlich vom Geld der Steuerzahler).

Für deinen geheiligten "selbstregulierenden" Markt gilt halt immer wieder, Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren, Umweltschutz, sozialisieren, oder ignorieren.
 
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Fordert cryon immer noch die marktkonforme Revolution, dass die Leute irgendwie was tun sollen, damit sie mehr verdienen, und dann regelt sich alles, vermittels der unsichtbaren Fummelhändchen des Marktes ? Ohne dass die Preise gleichzeitig auch steigen?
 
Die Leute lassen sich ausbeuten, nehmen jeden Job an, pfeifen auf die Umwelt und eigene (und fremde) Gesundheit, pfeifen auf ihr soziales Umfeld (auch die Kinder) und man schiebt das den Arbeitgebern in die Schuhe oder wat?
Neeee is klar.
Die hochflexiblen Arbeitnehmer werden sehr gut bezahlt und recht gut behandelt - weil sie eben flexibel sind. Flexibel heißt ja nicht am Sonntag noch rausfahren und irgendwo putzen weil der Kunde gepfiffen hat und der Chef auch, sondern weil man spezialisiert ist und die flexible Arbeit sehr gut bezahlt wird. Glaub mir, wenn bei uns die IT-Abteilung höchst flexibel auf Alarm vom Server reagiert, machen die das nicht kostenlos. Würde sich das nicht lohnen, würde niemand am Sonntag oder in der Nacht alles stehen und liegen lassen und sich um den Server kümmern.
Das muss sich halt in jedem Bereich durchsetzen. Gutes Gehalt, Boni für Wochenende, Nachtdienst, bezahlte Überstunden die auch mit den Boni versehen werden oder Ausgleich von besagten Überstunden. So was fällt aber nicht vom Himmel, so was wird mit dem Chef ausgehandelt. Und jemanden ersetzen der das Zeug programmiert hat und auch noch betreut - viel Spaß, bis du da Ersatz findest kostet dich das doppelt oder dreifach auf Dauer und niemand sagt das der Ersatz für weniger arbeiten will.

Fakt ist: die Leute sind angepisst in den Städten. Klima-Demos und alles weitere (für mehr Radwege, ÖPNV, autofreie Zonen usw.) nehmen zu, den Pendlern geht es jetzt an den Kragen und ich werde immer mit dabei sein. Wenn die Leute pendeln wollen, dann sollen die sich gefälligst in den ÖPNV schieben und die in Bahn, die sind wesentlich besser als im Auto zu sitzen. Autoland Deutschland sollte mal langsam vom Blech befreit werden. Wir sind nicht die USA wo man irre viel Platz hat und alles auf das Auto zugeschnitten wird (aber selbst die haben kapiert das es in Großstädten nicht geht und haben die Autos verbannt). Wenn hier der Parkplatz 20€ am Tag kostet (also 1h umsonst schuften am Tag) überlegen die Leute sich auch was für Verkehrsmittel sie wählen sollen.

Ich will das pendeln ja nicht abschaffen, es wird immer Fälle geben wo man sagt - OK, ist halt so. Der eine erbt ein Haus aufm Land und will das nicht abgeben, der andere wird versetzt oder hat gar keine Möglichkeit sich auf lange Zeit an einen Ort zu binden usw. Aber vom Auto als Hauptverkehrsmittel kriegen wir die schon weg, ob sie wollen oder nicht. Das ist eine Entwicklung die global ist und sich nicht aufhalten lässt. Alleine mal kurz nach Copenhagen glotzen, wie die das Problem angehen und dann sollten die Fragen gelöst werden.

Fordert cryon immer noch die marktkonforme Revolution, dass die Leute irgendwie was tun sollen, damit sie mehr verdienen, und dann regelt sich alles, vermittels der unsichtbaren Fummelhändchen des Marktes ? Ohne dass die Preise gleichzeitig auch steigen?

Die Preise können auch steigen. Warum auch nicht? Arbeit muss sich lohnen, damit sich Arbeit lohnt, ist es nötig das eine Frisur keine 12€ mehr kostet - wie soll der da was verdienen wenn ich dem nichts bezahle?
Das schöne ist ja - wir haben das Geld um uns die höheren Preise leisten zu können. Das kommt vor allem dem Niedriglohnsektor zu gute. Hochwertige Dienstleistungen und hochpreisige Waren werden kaum teurer. Lieber 50€ für nen Männerhaarschnitt zahlen und dafür sicher sein das der Friseur ausgeschlafen ist, gut gelaunt und nicht an sein leeres Bankkonto denkt statt deiner Frisur. Weil noch mal - wir haben es hier. Mehr als nötig, Wirtschaft brummt, Gewinne steigen, Bund hatte einen Überschuss von 12,8 Milliarden im letzten Jahr. Wir wissen hier doch nicht mehr wohin mit dem ganzen Geld, es wird für irre Projekte und wahnsinnige Bonuszahlungen verballert das einem die Ohren wegfliegen wenn man die Summen sieht. Und da wagen wir es noch uns zu beschweren wir hätten dafür kein Geld?
 
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Fordert cryon immer noch die marktkonforme Revolution, dass die Leute irgendwie was tun sollen, damit sie mehr verdienen, und dann regelt sich alles, vermittels der unsichtbaren Fummelhändchen des Marktes ? Ohne dass die Preise gleichzeitig auch steigen?

Manch einer glaubt halt auch an Wunderlampen mit Dshinns, die dann per Wunsch alles besser machen. ;)

Oder eben in cryon1c seinem Fall daran das der "deutsche Soldat" (deutsche Arbeiter) im Stalingrad (in Deutschland) nur mal hätte an die Front (auf die Straße) gehen müssen und kämpfen (protestieren) und dann hätte er ja wohl auch "gewonnen" (genug Geld für die Miete). :ugly:


Fakt ist fast alle Teilnehmer hier in der Diskussion "lachen" dich bereits seit Seiten für deine verdrehten Ansichten aus und du machst dich permanent weiter zum Clown, das sieht man ansonsten eigentlich mit dieser Vehemenz, dieser Regelmäßigkeit und mit dieser mangelnden Selbstreflektion nur bei SPD und Union, oder Christian Lindner.
 
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Schiebt das was er sagt doch nicht komplett ins lächerliche. Was den Markt betrifft okay, sehe ich anders. Was das pendeln betrifft hat er doch recht.
 
Die Leute lassen sich ausbeuten, nehmen jeden Job an, pfeifen auf die Umwelt und eigene (und fremde) Gesundheit, pfeifen auf ihr soziales Umfeld (auch die Kinder) und man schiebt das den Arbeitgebern in die Schuhe oder wat?
Neeee is klar.
Willkommen im H4-System.

Glaub mir, wenn bei uns die IT-Abteilung höchst flexibel auf Alarm vom Server reagiert, machen die das nicht kostenlos.
Genau, die IT Abteilung. Ein kleiner Teil des gesamten Arbeitsmarktes. Weltfremder geht es nicht diesen auf den gesamten Arbeitsmarkt übertragen zu wollen. Jemand wie du gehört dringend in die Produktion oder mal für 5 Jahre am Stück, ohne Möglichkeit rauszukommen, in den H4-Bezug.

Man sollte sich auch mal die soziodemografischen Erhebungen dazu anschauen. Zum überwiegenden Teil stammen die Demonstrierenden aus gut bis bestens situiertem Elternhaus, in dem mindestens einer, meistens sogar beide Elternteile einen akademischen Hintergrund haben, keinerlei finanzielle Sorgen und Probleme, sehr gut finanziell vorgesorgt für alles mögliche, selber besuchen sie zur überwiegenden Mehrheit ein besseres Gymnasium (nichts mit Problemviertel oder Brennpunkt) oder studieren schon.
So richtig die Intention der Demonstrationen auch sein mögen aber spätestens wenn es um die soziale Frage geht, wird das, vorallem vor dem Hintergrund, noch massive Probleme verursachen.
 
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Manch einer glaubt halt auch an Wunderlampen mit Dshinns, die dann per Wunsch alles besser machen. ;)

Oder eben in cryon1c seinem Fall daran das der "deutsche Soldat" (deutsche Arbeiter) im Stalingrad (in Deutschland) nur mal hätte an die Front (auf die Straße) gehen müssen und kämpfen (protestieren) und dann hätte er ja wohl auch "gewonnen" (genug Geld für die Miete). :ugly:



Fakt ist fast alle Teilnehmer hier in der Diskussion "lachen" dich bereits seit Seiten für deine verdrehten Ansichten aus und du machst dich permanent weiter zum Clown, das sieht man ansonsten eigentlich mit dieser Vehemenz, dieser Regelmäßigkeit und mit dieser mangelnden Selbstreflektion nur bei SPD und Union, oder Christian Lindner.

Dat ist mir so egal. Ich habe meine Ziele, meine politische Überzeugung und meine Einstellung. Und im Gegensatz zu manch anderen gehe ich dafür auch auf die Straße. Aber nicht für irgendwelche Enteignungen, Vergesellschaftungen usw. Sondern für Klimaschutz, gegen die Pendler und gegen diverse andere Idioten die sich hier wie die letzten Schweine benehmen.
Es gibt einige Sachen, die werden wir kräftig bezahlen. Die Energiewende bezahlen wir, der Klimaschutz wird uns (die Bevölkerung) noch mehr kosten. Sehe ich kein Problem darin. Einige wird das halt dreifach treffen - die, die sich entschlossen haben weit entfernt von der Arbeit zu wohnen, ein Auto zu fahren und auf ÖPNV zu verzichten usw.
Wer der Meinung ist, seinen Eimer mit Bolzen so oft zu fahren, soll dafür auch zur Kasse geben werden, keine Gnade hier in den Städten. Aufm Land können die rumfahren wie sie wollen, da ist die Luft frisch, der Lärmpegel stört weniger und Platz hat man da genug.

Willkommen im H4-System.


Genau, die IT Abteilung. Ein kleiner Teil des gesamten Arbeitsmarktes. Weltfremder geht es nicht diesen auf den gesamten Arbeitsmarkt übertragen zu wollen. Jemand wie du gehört dringend in die Produktion oder mal für 5 Jahre am Stück, ohne Möglichkeit rauszukommen, in den H4-Bezug.


Man sollte sich auch mal die soziodemografischen Erhebungen dazu anschauen. Zum überwiegenden Teil stammen die Demonstrierenden aus gut bis bestens situiertem Elternhaus, in dem mindestens einer, meistens sogar beide Elternteile einen akademischen Hintergrund haben, keinerlei finanzielle Sorgen und Probleme, sehr gut finanziell vorgesorgt für alles mögliche, selber besuchen sie zur überwiegenden Mehrheit ein besseres Gymnasium (nichts mit Problemviertel oder Brennpunkt) oder studieren schon.
So richtig die Demonstrationen auch sein mögen aber spätestens wenn es um die soziale Frage geht, wird das, vorallem vor dem Hintergrund, noch massive Probleme verursachen.

Ja klar machen die das. Die, mit dem Hochschulabschluss, Doktortiteln, gut bezahlten Jobs usw. Weil sie mehr Zeit für sich und die Umwelt nehmen. Und bereit sind, dafür zu bezahlen. Weil sie erkennen was sie anrichten wenn sie es ignorieren und sie verstehen auch was ihre Kinder dann ausbaden müssen wenn sie die Probleme schleifen lassen.
Jemand der keine Zeit dafür erübrigt sondern sich nach 9h aufm Bau noch ein Abendbierchen reinpfeift, dem ist das leider egal. Der nimmt sich am Freitag um 16:00 nicht die Zeit, die Demo wenigstens mal von außen zu sehen. Der geht nicht wählen oder wählt aus Protest irgendwelche Grütze. Der interessiert sich auch nicht für einfachste Sachen beim Umweltschutz (nicht nur Klima) - weder Fleischkonsum noch Fair Trade noch Fair Made Sachen interessieren diese Leute, sie konsumieren einfach wie sie lustig sind. Und die Auswirkungen davon ignorieren sie. Im Bioladen sehe ich kaum Handwerker z.B. (weil der auch 18:00 schließt, der gemeine Handwerker kommt da gerade von der Baustelle gekrochen bei der aktuellen Auftragslage). Die Leute müssen halt auf die harte Tour lernen und zahlen. Genau so wie wir bei der Energiewende zur Kasse geboten werden. Niemand fragt uns ob wir das finanzieren wollen, das wird umgelegt, zahlen bitte. Fertig, aus.

Und gleich kommt "mimimimi" die IT-Abteilung ist nicht mit anderen vergleichbar. Doch ist sie. Wenn bei Leute arbeiten die irgendwas kritisches betreuen, stehen die auch mitten in der Nacht dafür auf. Weil die Verluste wesentlich höher sind als deren Überstunden und Nachtzuschläge und der Whisky als Geschenkt für gute Arbeit noch oben drauf. So was gibt es in sehr vielen Bereichen, nicht nur IT. Muss also auch dort entsprechend gut behandelt werden.

Und das H4-System ist obsolet, aber bis wir das Monster abschaffen oder in irgendwas brauchbares umwandeln, werden Jahre vergehen (im besten Fall). Kritik daran gibt es genug. Fortschritt - kaum, es wird sich aber ändern. Die Frage ist hier - wann es so weit ist. Bis dahin müssen wir mit dem System leben. Und da ist jeder gefragt - was tun. Auf unsere Politiker warten - da kannste arm sterben und es wird immer noch nicht fertig sein.
 
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Schiebt das was er sagt doch nicht komplett ins lächerliche. Was den Markt betrifft okay, sehe ich anders. Was das pendeln betrifft hat er doch recht.

Hat er eben nicht!

Der Staat hat es über die letzten Jahrzehnte versäumt, sowohl bezahlbaren Wohnraum in Städten zu schaffen (im Gegenteil er hat massenweise Sozialwohnungen verkauft und privatisiert), dazu wurde öffentlicher Nahverkehr zusätzlich in ländlichen Regionen abgebaut (sowohl Schiene als auch Bus), also das Gegenteil von der Schaffung einer überall funktionierenden Infrastruktur für öffentlichen Nahverkehr.

Und nun kommen die Grünen und Friday for Future und erzählen allen, das Pendeln schlecht ist, obwohl der Staat in den letzten Jahrzehnten alles dafür getan hat, im ländlichen Raum den Individualverkehr massiv zu verstärken und den öffentlichen Nahverkehr massiv abzubauen. Dafür sollen nun die Leut aus dem ländlichen Raum bestraft weden, dass die denken, die Politiker und Leute von Friday for Future haben nicht mehr alle Tassen im Schrank ist doch völlig klar.
Vor allen dingen nach den Fakten, stoßen wir als viertgrößter Wirtschaftsraum der Erde gerade mal 2% allen CO2 aus, wovon der Individualverkehr einen Bruchteil ausmacht und rein überhaupt nichts an irgendeiner Klimabilanz ändert!

Mit diesen Argumenten kann überhaupt Niemand überzeugen. Man kann als Politik erst Pendeln und Individualverkehr teuerer machen, wenn man eine funktionierende Alternative anbieten kann und die heißt sicher nicht, eine wesentlich teurere Wohnung in der Nähe des Arbeitspltzes in einem Ballungsgebiet suchen oder nur noch da zu leben wo man arbeitet, das funktioniert in strukturschwachen Gegenden nicht. Sondern die Anwort kann nur heißen, den öffentlichen Nahverkehr (Schiene und Bus) ÜBERALL massiv auszubauen und erst wenn das geschehen ist, kann man Individualverkehr teurer machen, inklusive das Pendeln.

Alles andere ist komplett idiotisch und wird zu massiven Auseinandersetzungen führen.
 
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