Video rendern : Quell und Zieldatei auf selben Laufwerk?

BT83

PC-Selbstbauer(in)
Bringt es Performancenachteile wenn beim Rendern die Quell- und Zieldatei auf der selben HD/SSD sind?
Habe das jetzt mehrmals gelesen. Für eine normal HD könnte ich mir dieses noch vorstellen aber für eine SSD wie die vom Samsung pro?
 
das kommt drauf an, wenn du massiv datendurchsatz hast kann das sein.

so lang du damit nicht dein geld verdienst ist das aber verschmerzbar.
 
Ich glaube vor allem nicht, dass ein normales System derartige Datenmengen durchpusht... Mein Premiere CS6 jedenfalls sicher nicht, da es sich konsequent weigert, CUDA zu nutzen.
 
Eine einzelne HDD bremst (je nach Codec) schon sehr aus. Generelll sinken die Datenraten logischerweise auch nur durch das gleichzeitige Lesen und Schreiben...
Mit einer SSD sollte das nur bei sehr starken Systemen ein Problem werden, aber die Datenmengen können auch schnell sehr groß werden, was der Lebensdauer nicht besonders zuträglich ist.
 
aber die Datenmengen können auch schnell sehr groß werden, was der Lebensdauer nicht besonders zuträglich ist.

Hast du den Test, den PCGH kürzlich verlinkt hat, gesehen? Einige der Kandidaten sind nach 1000TB an geschriebenen Daten noch fit... Das kriegt man selbst als Hardcore-Videobearbeiter kaum hin, ehe die SSD eh ersetzt wird, weil sie total veraltet ist^^
SSD-Lebensdauer im Vergleich bei Techreport: Samsung 840 Non Pro zeigt leichte Schwächen
 
Na 1000TB sind jetzt auch nicht endlos ... kommt eben darauf an was man macht und wie man das tut.
So ein komprmierter Lossless-Ecnode wird schnell groß, ganz zu Schweigen von unkomprimiertem Material. Die Zwischendateien für ein DCP, welche ich mal gemacht habe waren auch gleich 18 GB groß.
 
Hast du den Test, den PCGH kürzlich verlinkt hat, gesehen? Einige der Kandidaten sind nach 1000TB an geschriebenen Daten noch fit... Das kriegt man selbst als Hardcore-Videobearbeiter kaum hin, ehe die SSD eh ersetzt wird, weil sie total veraltet ist^^
SSD-Lebensdauer im Vergleich bei Techreport: Samsung 840 Non Pro zeigt leichte Schwächen

Meine Crucial M4 leider schon.
ssd.jpg

Daher jetzt meine Überlegung: 2x Samsung Pro á 256GB für das OS + eine 128GB als Zielllaufwerk oder eben gleich eine Samsung Pro 500 GB.
 
Bringt es Performancenachteile wenn beim Rendern die Quell- und Zieldatei auf der selben HD/SSD sind?

Das kommt darauf an was du machst. Wenn du große Bild-/Tonspuren schneidest/muxt usw. kann man dadurch Perfoirmance einbüßen da das wenig Rechgenleistung aber viel Bandbreite erfordert.

Wenn du tatsächlich irgendwas renderst/konvertierst und nicht die ultimativen billig-Speedencode-Settings wählst ist die bandbreite nicht das geringste Problem.

Beispiel: Ich konvertiere FullHD-Clips in harten Einstellungen mit vielleicht 3-5 fps (auf nem 3930K@4,2GHz!), sprich für ein 10-Minuten-Video brauche ich etwa ne Stunde. Selbst wenn ich ne hohe Bitrate von 10.000 kbit/s annehme was in etwa 750 MB Dateigröße resultiert und eine extrem hochratige Quelldatei annehme die vergleichsweise riesig ist wäre die Bandbreite die dein Datenträger schaffen müsste wohl weit unter 10 MB/s. ;)


Aber selbst beim Muxen: Ist es wirklich wichtig, ob das 5 oder 7 Minuten dauert? ;-)
 
Also bevor du zwei kleine oder eine große 840 Pro kaufst, würde ich eher zwei MX100 mit 512 GB kaufen, alternativ die Evo. Die sind wenigstens nicht gleich vollgeschrieben und mehr NAND bedeutet logischerweise einen größeren TBW-Wert.
 
Das kommt darauf an was du machst. Wenn du große Bild-/Tonspuren schneidest/muxt usw. kann man dadurch Perfoirmance einbüßen da das wenig Rechgenleistung aber viel Bandbreite erfordert.

Wenn du tatsächlich irgendwas renderst/konvertierst und nicht die ultimativen billig-Speedencode-Settings wählst ist die bandbreite nicht das geringste Problem.

Beispiel: Ich konvertiere FullHD-Clips in harten Einstellungen mit vielleicht 3-5 fps (auf nem 3930K@4,2GHz!), sprich für ein 10-Minuten-Video brauche ich etwa ne Stunde. Selbst wenn ich ne hohe Bitrate von 10.000 kbit/s annehme was in etwa 750 MB Dateigröße resultiert und eine extrem hochratige Quelldatei annehme die vergleichsweise riesig ist wäre die Bandbreite die dein Datenträger schaffen müsste wohl weit unter 10 MB/s. ;)


Aber selbst beim Muxen: Ist es wirklich wichtig, ob das 5 oder 7 Minuten dauert? ;-)

Da ich zuletzt verstärkt mit Looks von RedGiant arbeitete ist mir aufgefallen das das Rendern plötzlich enorm in die Länge gezogen (30 Sekunden Clip 20 Min Renderzeit) wird obwohl weder der Ram noch die CPU vollständig ausgelastet werden.
Also bleibt doch nur als letzter Flaschenhals die Festplatte oder? Bis jetzt war das Ziellaufwerk eine WD Green welche dafür eigentlich gar nicht geplant war aber der enorm schnell voranschreitende Verschleiss der Crucial zwang mich letztendlich dazu. Genauer gesagt war die WD green sowohl Quell als auch Ziellaufwerk. Beim erstellen eines Multiscreenvideo welches aus 3x3 Videospuren (also 9 Einzelvideos) in einem bestand ging auch ordentlich an die Substanz aber auch hier wiederum war die CPU nur bei 60% aktiv und der Ram bestenfalls bei 3 GB wo doch von 16 noch gute 8-9GB zur Verfügung standen.
Als CPU dient im übrigen der 3770K @ 4,2
Ein 3-5 Min Video rendert also aktuell um die 2-3 Stunden und das wird mir langsam etwas zu viel. Bei 5-7 Min hätte ich nichts gesagt ,-)
 
Da ich zuletzt verstärkt mit Looks von RedGiant arbeitete ist mir aufgefallen das das Rendern plötzlich enorm in die Länge gezogen (30 Sekunden Clip 20 Min Renderzeit) wird obwohl weder der Ram noch die CPU vollständig ausgelastet werden.

Ähm - eine Skalierung von 100% über alle Kerne ist je nach verwendeten Einstellungen und dem Quellmaterial reines Wunschdenken.
Da limitiert nichts außer die Rendertechnik selbst, man kann eben nicht alles zu 100% perfekt auf viele kerne verteilen, dass du keine 100% Last erreichst beim konvertieren ist völlig normal! Bei sehr harten Einstellungen sollte man aber schon irgendwo zwischen 80 und 100 landen (sprich je schlimmer beispielsweise die h.264 presets und je hochauflösender das Quellmaterial desto besser ist der Workload threadbar).

Trotzdem: Der Flaschenhals bei sowas ist einzig und alleine die Rechenleistung. So Leid es mir tut aber eine schnellere Festplatte/SSD wird dir keine 2 Minuten sparen bei den 3 Stunden Renderzeit. ;)
 
Also bevor du zwei kleine oder eine große 840 Pro kaufst, würde ich eher zwei MX100 mit 512 GB kaufen, alternativ die Evo. Die sind wenigstens nicht gleich vollgeschrieben und mehr NAND bedeutet logischerweise einen größeren TBW-Wert.

Die MX100er halten länger als die 840er PRO´s von Samsung?
Dachte das wären die bereits erprobten Langläufer und die MX100 kam doch erst später raus.
 
Alk, jetzt fängst du auch noch an das Rendern zu nennen :ugly:

Eine 100%-ige Auslastung ist tatsächlich reines Wunschdenken, das liest sich für mich allerdings so, als hätten ähnliche Szenarien früher nicht so lange gedauert...
Da ich zuletzt verstärkt mit Looks von RedGiant arbeitete ist mir aufgefallen das das Rendern plötzlich enorm in die Länge gezogen (30 Sekunden Clip 20 Min Renderzeit) wird obwohl weder der Ram noch die CPU vollständig ausgelastet werden.
Bei
kann das durchaus an der Platte liegen.

Die MX100er halten länger als die 840er PRO´s von Samsung?
Dachte das wären die bereits erprobten Langläufer und die MX100 kam doch erst später raus.
Das werden Langzeittests zeigen, mehr NAND bedeutet bei selber NAND-Qualität allerdings immer eine größeres TBW. Wenn du viel Datendurchsatz hast, wirst du aber auch bei der 840 Pro nicht umherkommen das Ding irgendwann zu wechseln.
 
Ja das leuchtet mir und irgendwie hatte ich eh die CPU im Verdacht aber hoffte insgeheim mit einer SSD mehr rausholen zu können.
Mh nichtsdestotrotz muss jetzt eine neues SSD her und diese werde ich der WD green also quell und zielllaufwerk wohl vorziehen.
Also lieber eine grosse (500gb) oder 2 kleine (256 gb)?
Crucial oder samsung?
 
Ich lasse mich ab und an dazu hinreißen es rendern zu nennen weil die meisten User es nicht verstehen wenn ich korrekt konvertieren sage :ugly:

Wenn die 9 Einzelvideos parallel laufen könnte eine HDD tatsächlich Probleme bekommen einfach wegen der vielen Random Zugriffe, bei parallelem konvertieren von 9 Videos sollte aber die 100% Last ziemlich gesetzt sein daher hab ich das mal nicht in Betracht gezogen.


Was die TBWs angeht: Ich arbeite auch recht viel mit Videos und hab ne 1TB 840er EVO zu diesem Zwecke drinne. Die hat jetzt laut SMART 1763 Stunden Laufzeit und 7,4 TB geschrieben was ganz grob 100 GB Schreibleistung am Tag sind (wenn ich fälschlicherweise zu Grunde lege dass die Kiste 24/7 rennt). Die Verschleißregulierung hat gerade mal 7 Zellen getauscht.

Zum Vergleich die alte System-SSD (Samsung830) hat die 3fache Laufzeit, die Hälfte an Schreibleistung und über 100 Zellen getauscht (was noch immer wenig ist). Da würde ich mir also keine großen Gedanken machen.


Wenn man wirklich SO viel schreibt dass man mit der TBW Probleme bekommt muss man eben zu entsprechenden Enterprise-SSDs greifen wie beispielsweise der da: Samsung SSD SM843T (21nm) 480GB, 2.5", SATA 6Gb/s (MZ7WD480HAGM-00003)
Die sind minimal langsamer, da sind dann aber 3400 TB Schreibleistung garantiert. :ugly:
 
Ich würde auf eine größere SSD setzen, dann bleiben mehr Ports zum Nachrüsten :D
Ob Samsung oder Crucial, keine Ahnung. Samsungs gibt keine TBW Werte an, sagt allerdings sie nehmen das Ding innerhalb 3 Jahren zurück. Die TBW sind aber auch nur Richtwerte ...
 
Samsungs gibt keine TBW Werte an, sagt allerdings sie nehmen das Ding innerhalb 3 Jahren zurück.
Zumindest nicht bei Consumer Modellen, die nur verhältnismäßig wenig teureren Enterprise-SSDs sind mit 3400TB angegeben was extrem viel ist.

Dennoch, jede bessere Consumer-SSD wozu auch die EVO oder MX100 usw. gehören schaffen Schreibleistungen wo man sich wirklich anstrengen muss um die je zu erreichen, 500 TB ist da schon fast sicher machbar, manche schaffen sogar die PetabByte-Grenze:
SSD-Langzeittest: Einige Flashlaufwerke überleben 1.000 Terabyte Schreibvolumen

Zusätzlich kann man durch die Bank per SMART sehr lange im Vorraus sehen und reagieren wenn ein Laufwerk schwächeln sollte. Die TBW ist für mich wirklich kein Kaufkriterium, selbst als "Vielschreiber", weswegen ich sogar mit dem schreiblastigen Videokrams ne TLC-SSD habe. :D
 
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