Valves Newell: Publisher verlieren durch Crowdfunding an Popularität

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Crowdfunding ist eine immer populärer werdende Möglichkeit, einer großen Community eigene Projekte vorzustellen und von dieser mit Geld unterstützt zu werden. Gabe Newell zufolge, Gründer und Chef von Steam, werden große Publisher in Zukunft große, Crowdfunding-bedingte Einbußen hinnehmen müssen.

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PCGH schrieb:
Valves Newell: Publisher verlieren durch Crowdfunding an Popularität

Richiger wäre wohl: Crowdfounding und Indiegames gewinnen durch miese Taktiken der Publisher an Popularität. Dass immer mehr Entwickler abseits der alten Wege Geld für ihre Spieleprojekte suchen und immer mehr Leute abseits des Mainstreams nach Spielen suchen haben diese sich schliesslich selbst eingebrockt.

Edit: betreffend der Galerie:
Defense Grid 2 hat sein Ziel NICHT souverän erreicht. 1. wurde es verdammt knapp um überhaupt über die 250k$ zu kommen, trotz Unterstützung von Razer und AMD, 2. war das eigentliche Ziel, als Defense Grid 2 zu entwickeln, erst als Strechgoal für 1 Million $ veranschlagt. Was da nun kommt ist eigentlich nur ein Expansion Pack für DG...1!
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ich liebe Indie-Games und diese Projekte sind frisches Blut in den ausgetrockneten Adern der Spiele-Industrie.

Achso nebenbei....:)

The Indie Gala - Set your price. Donate. Play!

Hier kann man wieder schicke Games abstauben. z.B. Deponia, Trine, Magicka, Painkiller etc.

Kostet zusammen ~5 €.

LG

Daibola
 
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Publisher schauen mir zu sehr auf das mögliche Einkommen bzw den Erscheinungstermin als auf Qualität, und das der Kunde bei den Publishern schon lange nicht mehr König ist, ist ja hinlänglich bekannt.
Endlich sind die Publisher mal an der reihe und müssen das selbe hinnehmen was sie uns andauernd antun, "Friss oder Stib" ist ja deren übertragener Gedanke, schön zu sehen sie sich mal anpassen müssen, und der Kunde das weitere geschehen indirekt diktieren kann.
Publisher sind die Vergangenheit, wenn sie nicht schnell umdenken.
Manche Spiele würden gar nicht erscheinen, gäbe es Crowdfunding nicht !
 
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Tja der gute Mann hat völlig recht! Wenn die Publisher weiterhin so ein Schindluder mit ihren Kunden treiben und Crowdfunding Projekte immer umfangreicher und anspruchsvoller werden, geht es ihnen an den Kragen. Ich freue mich schon auf das Verlust-Gejammer von EA, Activision und co.
 
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Warum war mir ValvE nocheinmal so sympathisch? :)
Stimmt, genau deswegen, weil sie sehen was andere Publisher nicht sehen..

Ich finde es gut das die Publisher mit solchen Aktionen langsam in die Ecke getrieben werden, nur leider macht dieses Cowdfunding nicht viel in der Welt eines Publishers aus (ausgenommen es würden AAA-Titel wie Bf,Crysis...CoD.. sein)..
Denn sehen wir es mal so .. EA verdient mit ihren 96(?) Spielen soviel, wie ein iPhone-Entwickler mit 2 Spielen verdient ..
Also irgendwas tun sie da konsequent eh schon falsch ^^
 
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Man wird sehen. Auf jeden Fall müssen die beim Crowdfounding auch aufpassen.
Ich nehme es bis heute Black Forest (Giana Sisters: Twisted Dreams) nicht ab, Kickstarter nötig gehabt zu haben, denn vom Ende bei Kickstarter am 31.08. bis zum Release bei Steam am 23.10. ist nicht wirklich lang hin.
Das selbe bei FTL.
Keine Frage, klasse Spiele, die ich auch beide gekauft habe aber mir scheint es, dass man den Gewinn maximieren, bzw. den Verlust minimieren wollte. Bei den beiden erfolgreichen Spielen eher das Erste.

Ich habe zwei Projekte 2012 unterstützt und 2013 wird für mich nicht nur das Jahr der Konsolen sondern vor allem das Jahr, wo es sich zeigt, ob man für das Geld das Gewünschte bekommt oder vieles nach Hinten los geht.
Nicht nur die großen Publisher können das Vertrauen der Kunden verlieren, gerade die Kleinen, wo viele Kunden Hoffnungen, ja sogar Herzblut reinlegen müssen sich ins Zeug legen.
Vom Freund beschissen zu werden ist um einiges übler als vom Big Boss.

Ich will hier aber nichts herauf beschwören. :)

Denn sehen wir es mal so .. EA verdient mit ihren 96(?) Spielen soviel, wie ein iPhone-Entwickler mit 2 Spielen verdient ..
Also irgendwas tun sie da konsequent eh schon falsch ^^
Die Chance ist aber höher, dass bei den 96 Spielen eher was für mich dabei ist als bei dem iphone Entwickler, erst recht weil ich kein iphone hab. :D
 
AW: Valves Newell: Publisher verlieren durch Crowdfunding an Popularität

EA verdient mit ihren 96(?) Spielen soviel, wie ein iPhone-Entwickler mit 2 Spielen verdient ..
Also irgendwas tun sie da konsequent eh schon falsch ^^
Ja, für die falsche Plattform entwickeln.. ?
Um nicht zu sagen, mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
Also lass'ma den PC mal langsam aber sicher absterben..
 
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Für mich ist dieses Crowdfunding auch nicht das Gelbe vom Ei.
Zum einen bezahlt man für etwas wo man überhaupt nicht sagen kann das das so wird wie man es vielleicht gern hätte, und zum anderen kann da auch niemand garantieren das das Geld wirklich benötigt wird und komplett in die Entwicklung fließt.

Hinzu kommt noch, das man auch nicht monatlich irgendwo Geld rein pumpen wird. Das wird sich alles in Grenzen halten. Und wenn dann mal ein paar Flops am Ende raus kommen, könnte Crowdfunding auch ganz schnell in der Versenkung landen.
 
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z.b. sollte Ouya grandios scheitern denke ich nicht das noch einmal eine konsole so leicht an geld kommt.
 
AW: Valves Newell: Publisher verlieren durch Crowdfunding an Popularität

z.b. sollte Ouya grandios scheitern denke ich nicht das noch einmal eine konsole so leicht an geld kommt.

Es geht hier ja auch ausschließlich um Crowdfunding bei Videospielen.

Dass das Konsolen-Business hart ist (und in dem Sektor ein Erfolg sehr schwer zu erreichen ist), stimmt zweifellos:
Steambox versus Xbox 720: Microsofts Phil Harrison warnt vor hartem Konsolen-Business
 
AW: Valves Newell: Publisher verlieren durch Crowdfunding an Popularität

Hinzu kommt noch, das man auch nicht monatlich irgendwo Geld rein pumpen wird. Das wird sich alles in Grenzen halten. Und wenn dann mal ein paar Flops am Ende raus kommen, könnte Crowdfunding auch ganz schnell in der Versenkung landen.

:hmm:
Wenn Star Citizen floppen würde...:devil:

Nein, daran will ich nicht denken, es muss gut werden.:ugly:
 
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Ja Crowdfunding kann sicherlich auch gnadenlos floppen, das muss sich aber erst zeigen. Bis es soweit ist, kann man frohlocken, dass dem Publishertum mal auf den Pelz gerückt wird. Hier ist einfach Konkurrenz von ganz außen nötig, denn wie die Publisher untereinander konkurrieren sorgt ja irgendwie nicht gerade für Jubel bei den Kunden. Einzig Valve tut sich hier (unter den wirklich großen und omnipräsenten Publishing-Firmen) regelmäßig positiv hervor.
 
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Crowdfunding ist eher etwas für Indies und Spieleprojekte die noch bisschen Unterstützung brauchen.
Richtige Spielekaliber lassen sich mit Crowdfunding nicht finanzieren.

Z.B. kann man Roberts Space Game als das erfolgreichste ansehen und es hat jetzt 6 Millionen kassiert.
Auch wenn so ein Studio dann ohne Aufschläge vom Publisher etc. auskommt, so ist das dennoch nicht genug Geld um ein umfangreiches AAA-Game zu produzieren.
Crysis 1 hat damals irgendetwas mit 20 Mio. verschlungen, GTA4 um die 100 Mio, Max Payne 3 soll auch ungefähr so teuer gewesen sein.

Genau diese mega Dampfer werden weiterhin auf Publisher angewiesen sein.
 
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Bei mir verlieren die Publisher viel mehr an Popularität weil sie solche Dinge wie Steam und co nutzen:daumen2:
So seh ich das auch.

Zum Topic an sich: Crowdfunding muss sich erst beweisen. Bisher ist noch kein nennenswerter Titel erschienen, der so finanziert wurde.
Und für die ganz grossen AAA-Titel brauchts dann schon ein wenig höhere Summen...
 
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Tja der gute Mann hat völlig recht! Wenn die Publisher weiterhin so ein Schindluder mit ihren Kunden treiben und Crowdfunding Projekte immer umfangreicher und anspruchsvoller werden, geht es ihnen an den Kragen. Ich freue mich schon auf das Verlust-Gejammer von EA, Activision und co.

Prinzipiell sehe ich das auch so.
Jetzt kommt das ABER:
Es ist wahr, Crowdfunding zieht momentan immer größere Kreise und das "globale" Interesse an solchen Projekten sowie die Zustimmung und Unterstützung steigen stetig. Bis jetzt ist aber noch keines der großen Crowdfunding projekte (ich beziehe mich jetzt erstmal nur auf die Videospiele) erfolgreich umgesetzt worden. Jedenfalls keins, für das ich mich interessiert und engagiert habe.
Mit ersten Titeln ist vor ende 2013/14 nicht zu rechnen.

Das schlimmste was diesem neuen aufkommenden Trend passieren kann ist, dass die Hoffnungsträger (aka die bekanntesten Projekte) gnadenlos scheitern, wovon ich bis jetzt allerdings nicht ausgehe.
Wenn aber in 1-2 Jahren die ersten Resultate erfolgen, die hoffentlich positiv ausfallen, DANN würde ich deine Aussage bedenkenlos unterschreiben und auch davon ausgehen, dass den großen Publishern schwere Zeiten ins Haus stehen.

Ich persönlich warte jedoch nun gespannt darauf, was bei Project: Eternity und Star Citizen rumkommen wird. Bin bei beiden mit deutlich mehr als "Vollpreisspiel" dabei ;).
Wobei man hier auch noch differenzieren muss. Project Eternity sehe ich eher als kleines Nieschenprojekt (auch wenn die erstaunlich viel Kohle zusammenbekommen haben!).
Star Citizen hingegen wird etwas, das man durchaus als AAA-Titel bezeichnen könnte.
 
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Jo Crowdfunding fehlt es momentan deutlich an Prestige, aufgrund der Tatsache, dass sich mit dem finanziellen Spielraum nur weitaus weniger ambitionierte Projekte durchführen lassen und in der Tat bin ich bei gar keinem Projekt dabei.

Ich finde das Geschäftsmodell aber einfach genial, denn das Geld kommt hier direkt vom Kunden. Was meinst du passiert, wenn eine Indi-Game Truppe plötzlich vom Satan geritten wird und die ihr Spiel mit Uplay verknüpfen? Da wäre die Hölle los.

Ich hoffe dass das Interesse gerade beim Erfolg der ersten fertigen Spiele noch größer wird. Dann investieren vielleicht noch deutlich mehr Leute, was dann am Ende auch stärkere Titel ermöglicht.
 
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Ich stehe Steam und Co sehr zwiespältig gegenüber. Für Steam spricht ja das dort sehr oft die "Ramschaktionen" gemacht werden, wo man dann viele Spiele sehr günstig schießen kann, auch das ich die Spiele einfach irgendwo runterladen kann wenn ich im Urlaub bin und auf meinem Notebook etwas zocken möchte.
Was viele Publisher aber falsch machen ist, die sehen nur die zusätzlichen DRM-Möglichkeiten die Plattformen wie Steam, Origin oder U-Play bieten, und beschränken sich auch vorwiegend darauf das auszubauen und eventuell noch ein paar DLC-Häppchen damit zu vertreiben. Das man mit solchen Plattformen den Einzelhandel und das Presswerk umgeht, folglich auch weniger Kosten hat, scheint denen nur in soweit aufzugehen als das man damit die eigenen Bilanzen etwas polstern kann. Man kann diese Kostenersparniss aber auch an den Kunden weiterreichen und ein Battlefield 3 bei Origin für 30€ - 40€ zum Download anbieten, stattdessen kosten solche Titel bei Origi meisten 59,99€ obwohl ich das Spiel auch im Einzelhandel oder online für 42€-50€ kaufen kann, ich also als Kunde dazu getrieben werden deren Produkt über einen Vertriebsweg zu erwerben bei dem die weniger verdienen wenn ich es zum selben Preis kaufe. Das dann auch noch diese online Zwänge hinzukommen und andere gängeleihen, das plötzlich irgendwelche Lizenzen gesperrt oder deaktiviert werden u.s.w. läßt die Erwartung von gabe Newell jedenfalls als sehr wahrscheinlich erscheinen.
Ich bin Kunde bei denen, ich zahle dafür das ich deren Produkte benutzen darf, also möchte ich so behandelt werden, nicht wie potentieller Verbrecher und den entsprechenden Service genießen. Wenn ich in ein Lokal gehe muss ich dem Kellner auch nicht den Inhalt meiner Brieftasche vorführen und mich einer Leibesvisitation stellen, in dem Fall würde jeder sofort das Lokal verlassen, die Publisher denken aber anscheinend das ein derartiges Verhalten angemessen.
 
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