USA zahlt Indianern 1Mrd Dollar

Ist die Zahlung sinnvoll?

  • Ja finde schon sinnvoll

    Stimmen: 5 14,3%
  • Ja aber hätte früher gezahlt werden sollen

    Stimmen: 20 57,1%
  • Nein finde es nicht Sinnvoll

    Stimmen: 10 28,6%

  • Umfrageteilnehmer
    35
Du meinst das die sich kulturelle Annerkennung kaufen können? Müssten dafür nicht die Amis abstimmen ob sie wollen das "die Besitzer ihres Landes" Annerkannt werden?

Diesen Punkt meinte ich jetzt nicht, aber teilnahme am öffentlichen leben kann man sich locker erkaufen und joa Chancengleichheit ist jetzt auch nicht unkaufbar :ugly:
 
Diesen Punkt meinte ich jetzt nicht, aber teilnahme am öffentlichen leben kann man sich locker erkaufen und joa Chancengleichheit ist jetzt auch nicht unkaufbar :ugly:

Die Teilnahme am öffentlichem LEben kann man sich schon erkaufen, wie meinst du das mit der Chancengleichheit?
Muss da nur Obama ein Gesetz einbringen was den Indianern Chancengleichheit gewährt? Oder wie läuft das ab?
 
"unkaufbar" grenzt an Vergewaltigung ;) wie wärs mit unkäuflich ?

Wenn die Indianer als Mitbürger anerkannt werden, ergibt sich die Chancengleichheit doch automatisch, sicherlich, das brauch seine Zeit. Nach ein zwei Generationen ist das aber bestimmt der Fall. Ein Anfang muss halt gemacht werden.
 
Genauso sehe ich das auch, wenn jetzt tatsächlich eine Mrd direkt gezahlt wird bessert sich das Verhältnis zwischen den Einwanderen und der ehemaligen Urbevölkerung sicher nicht. Vorallem sollte die Urbevölkerung zustimmen wäre wohl für die USA als Staat die Sache vom Tisch und mögliche weitere Zugeständnisse (Selbstverwaltung, etc.) wohl unmöglich. Dazu muss noch beachtet werden, wer ist Indianer, wer hat Einschränkungen und wer darf für alle Indianer sprechen/zustimmen/unterschreiben?
 
Wenn die Indianer als Mitbürger anerkannt werden, ergibt sich die Chancengleichheit doch automatisch, sicherlich, das brauch seine Zeit. Nach ein zwei Generationen ist das aber bestimmt der Fall. Ein Anfang muss halt gemacht werden.

Die Indianer sind schon länger als seit zwei Generationen amerikanische Staatsbürger. Und ich glaube, sie werden in den USA mehr als Mitbürger anerkannt als das bspw. hier der Fall wäre.

Genauso sehe ich das auch, wenn jetzt tatsächlich eine Mrd direkt gezahlt wird bessert sich das Verhältnis zwischen den Einwanderen und der ehemaligen Urbevölkerung sicher nicht. Vorallem sollte die Urbevölkerung zustimmen wäre wohl für die USA als Staat die Sache vom Tisch und mögliche weitere Zugeständnisse (Selbstverwaltung, etc.) wohl unmöglich. Dazu muss noch beachtet werden, wer ist Indianer, wer hat Einschränkungen und wer darf für alle Indianer sprechen/zustimmen/unterschreiben?

Das ist ein interessanter Punkt. Innerhalb der Reservate haben die Indianer tatsächlich sehr weitgehende Selbstbestimmungs- und Selbstverwaltungsrechte. Das geht so weit, daß keine bundestaatliche amerikanische Polizei bei Straftaten innerhalb der Reservate ermittelt. Dafür haben die Indianer ihre eigenen Leute und eigenen Regeln mitsamt traditioneller Stammesgesetzgebung. Lediglich wenn Nicht-Indianer betroffen sind oder es sich um Mordfälle handelt, kommt da die normale Polizei zum Einsatz. Ich finde das insgesamt sehr großzügig.
 
Die Indianer sind schon länger als seit zwei Generationen amerikanische Staatsbürger. Und ich glaube, sie werden in den USA mehr als Mitbürger anerkannt als das bspw. hier der Fall wäre.

Trotzdem sind sie eine Minderheit und die werden wie alle Minderheiten überall kritischer betrachtet und eher ausgegrenzt.
 
Die Indianer sind schon länger als seit zwei Generationen amerikanische Staatsbürger. Und ich glaube, sie werden in den USA mehr als Mitbürger anerkannt als das bspw. hier der Fall wäre.

So einfach ist das auch wieder nicht. Indian Citizenship Act

Der Rassismuß ist ein viel größeres Problem als bei uns hier. Wenn sich auf einen Job 3 Indianer bewerben und 1 weißer wird meißtens in erster Linie nach Hautfarbe entschieden, dann nach Qualifikation. (Quelle: 3 meiner Cousins in den Staaten)
Das meine ich mit Anerkennung.
 
USA zahlt Indianern 1Mrd Dollar
Und dann auch noch dieser nutzlose Dollar mit dem die USA den Rest der Welt seit Jahrzehnten ausbeutet. Praktisch ein Zeichen amerikanischer Knechtschaft.
Hätten die USA den Indianern ein paar Tonnen Gold geschenkt oder irgendwas mit meteriellem Wert, z.B. das gestohlene Land. Die Indianer sollten wie die, Juden von der BRD, viel mehr Kohle fordern und vor allem Sachwerte wie z.B. U-Boote.

Der Tag an dem die BRD Geld für deutsche Landverluste und alliierte Kriegsverbrechen (:wow:) fordert wird niemand mehr erleben.
 
Zuletzt bearbeitet:
So einfach ist das auch wieder nicht. Indian Citizenship Act

Der Rassismuß ist ein viel größeres Problem als bei uns hier. Wenn sich auf einen Job 3 Indianer bewerben und 1 weißer wird meißtens in erster Linie nach Hautfarbe entschieden, dann nach Qualifikation. (Quelle: 3 meiner Cousins in den Staaten)
Das meine ich mit Anerkennung.

Ganz ehrlich, das ist völlig falsch!

Bei uns siehts doch genauso aus. Hans Müller und Abdul Özgrulu: Was glaubst du, wer kriegt den Job, ohne jetzt auf die Qualifikationen zu schauen.

Ich finde sowieso, das wir uns viel zu sehr hier über die Umstände in den USA gedanken machen, bei uns siehts ja auch nicht besser aus, mit unseren Minderheiten.


@hBGI

Der Tag an dem die BRD Geld für deutsche Landverluste und alliierte Kriegsverbrechen (:wow:) fordert wird niemand mehr erleben.
Warum auch, das steht uns finde ich auch in keinsterweise zu, nach all dem Elend was wir an mehreren Völkern verünbt haben. Aber deine Meinungen sind ja meistens eher suspekt und USA feindselig.
Ist aber auch nicht das Thema.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso ganz falsch ? Der Unterschied im Grad der Ungerechtigkeit spielt doch keine Rolle ;)
 
Der Tag an dem die BRD Geld für deutsche Landverluste und alliierte Kriegsverbrechen (:wow:) fordert wird niemand mehr erleben.

Wer verliert, hat ja auch nicht zu fordern. Das ist doch der Sinn von Krieg: Land- oder Rohstoffgewinn. Wenn man gewinnt und nachher jemanden entschädigen soll, wäre das doch totaler Quatsch.
 
Ich meine den part, indem du geschrieben hast, das der Rassismus in den USA größer ist als bei uns hier.

Ist er auch: Racism in the United States - Wikipedia, the free encyclopedia
Du glaubst doch nicht, dass es in einem Land wo alle Kulturen der Welt leben weniger Rassismus gibt als in Deutschland?

Mein Einwurf im letzten Posting war wirklich nur ein Einwurf. Wer mit mir diskutieren will: PN ansonsten neuen Thread aufmachen. Ich habe auf einen neuen Thread keinen Bock. :)
 
Hi zusammen

Bin vorhin im Pro7 Teletext auf diese Nachricht gestossen, die USA will den Indianerstämmen 1Mrd Dollar zahlen, so zusagen als Entschädigung dafür das die Indianerstämme am Umsatz nie was abbekommen haben obwohl es ihr Land war.
Online gibt es denn Artikel bei Focus, hier zu lesen.

Eure Meinung dazu?



Absolut überfällig und viel zu geringer Betrag. Wenn man sich nur anschaut mit welch unfaßbarer Brutalität die US Army sich das Territorium der Indianer erobert hat und wie viele Indianer dabei "abgeschlachtet" worden sind und abschließend das unendliche Elend der Indianer, dann ist diese Summe viel zu gering. Aber die US-Administration unter Clinton hat sich, übrigens zu recht, darum gekümmert, das die ehemaligen Zwangsabeiter des Dritte Reiches durch die Bundesrepublik mit 10 Milliarden entschädigt worden sind. Nur bei den eigenen Untaten hatte man es nicht so eilig und ob das eine konservative US-Regierung überhuapt getan hätte, da sind Zweifel angebracht.
 
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