Ungerade Bildraten: Filmemacher wollen 23,976 fps abschaffen

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Filmemacher haben keine Lust mehr auf ungerade Bildraten. Eine Initiative bemüht sich aktuell um die Abschaffung von 23,976 fps, die nach Meinung der Iniatoren ein Relikt vergangener Zeiten darstellen und überflüssig geworden sind.

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Versteht eh keiner... 23 fps... Das ist so eine Ruckelorgie... Wollte Lukas Arts nicht den 60fps Film im Kino einführen? Wurde wohl auch nichts...
Ich bin froh, das mein TV, die 23 fps auf 120fps hochzieht und per AI glattzieht.

Allerdings hat 23 fps auch einen Vorteil! Da es relativ wenig Bilder pro Sekunde sind, ist die Nachbearbeitung für special Effects, natürlich sehr gering.
 
Flächenruckeln ... meine Frau mag es.
Sie hasst die Interpolation von neuen Fernsehern und ich hasse HFR. Sollns halt 25 oder 30 FPS sein, mir isses egal, aber 23,976 ist echt fürn Arsch.

Die Frage is nur: Was macht man mit allen bisher produzierten Filmen, NOCHMAL konvertieren?
Denn alleine zu sagen: Ab jetzt sind es 25 FPS behebt ja das eigentliche Problem nicht, wenn man nicht alles an "altem" Material umkonvertiert. Die Glotzen und Apps müssen weiterhin 23,976, 24 und wer weiß was noch können.
 
Versteht eh keiner... 23 fps... Das ist so eine Ruckelorgie... Wollte Lukas Arts nicht den 60fps Film im Kino einführen? Wurde wohl auch nichts...

War halt eben damals, es ist schon über 100 Jahre her, der beste Kompromiss aus flüssigem Bild und Filmverbrauch. 18 FPS hat zwar ein viertel weniger Film verbraucht, war jedoch qualitativ nicht das gelbe vom Ei. 30, 36 und 48 FPS waren zwar besser, brauchten allerdings 25, 50 und 100% mehr Film und der war damals schweineteuer.
 
Ich bekomme das kotzen wenn ich Filme mit 48 oder 60 fps sehe. Der ganze Blockbuster schaut dann aus wie ne Daily Soap auf RTL. Ich habe mich zu sehr an die 24 FPS in Filmen gewöhnt und bringen mehr Tempo im Film. Auf Spiele lässt sich das natürlich nicht übertragen.
 
Ich glaub was tatsächlich angestrebt wird, steht da nicht, nur das es keine Komma-Zahl sein soll^^
Die 0,024 FPS sind übrigens der Grund, warum Du manchmal Videos siehst, an deren Ende der Ton Asynchron wird.
 
Generell keine schlechte Idee, da es wirklich keinen sinnvollen Grund für die Bildfrequenz mehr gibt, außer die Abwärtskompatibilität.

Es bleibt nur leider zu befürchten, dass hier die gleiche Entwicklung ansteht, wie bei anderen Medienträgern in der Unterhaltungsbranche. Nicht selten sind die zwar überlegen gut, aber oft in der Handhabung umständlich, wie in diesem Fall, oder im Unterhalt einfach zu teuer.

Andere Beispiele wären hier analoges IMAX mit 15/70-Film oder in der Audiowelt Tonbänder zumindest beim Mastering.
Selbst als Verbraucher merkt man den Rückschritt zugunsten von Kosten, wenn altes remastertes Material besser ist als aufbereitete "neues" Material. Eine groß aufgezogene Digitalkopie von (korrekt gelagertem) analogem Filmmaterial sieht selbst für den Laien deutlich besser aus, als mit den ersten digitalen Formaten fürs Fernsehen produziertes Material. Prominentes Beispiel ist hier z.B. Star Trek TOS remastered von Analogfilm aus den 60ern im Unterschied zu VOY von Digitalkameras aus den späten 90ern. Damals sah Voyager gut aus, heute ist der Kram kaum zu remastern für große Bildschirme.
 
Damit wäre die letzte Hürde für super-kompatible 600 Hz Monitore gefallen. Damit laufen 24 fps, 25 fps, 30 fps, 50 fps und 60 fps allesamt glatt. Also alle Kinofilme, und ältere PAL und NTSC Signale ohne Ruckeln.
 
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