Ubisoft verschenkt Assassin's Creed Unity und spendet für Notre-Dame

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Das liegt aber am Lobbyismus. Junker aus Luxemburg ist mit seinen niedrigen Steuern für Amazon das beste Beispiel.
Also halten wir mal fest, das es unterschiedliche Staaten, Kulturen, Wirtschaftsformen, Rechtssysteme gibt, teilweise innerhalb einzelner Staaten. Jeder Bürger hat aufgrund seiner persönlichen Lebensumstände eigene Interessen, die er vertreten sehen möchte. Daraus bilden sich Lobbys. Lobbys sind in einer pluralistischen Demokratie die legitime Vertretung gesellschaftlicher Partikularinteressen. Dahinter steckt das freiheitliche Ideal, dass jeder seine eigene Meinung haben und seine persönlichen Ziele verfolgen darf, daraus ergibt sich auch das Parteiensystem.
Die Aufgabe der Regierung wäre es, die verschiedenen Partikularinteressen aus zu balancieren und einen gesammtgesellschaftlichen Ausgleich her zu stellen. Daher die politische Neutralitätspflicht der Exekutive. Wird diese abgeschächt, wie aktuell in Deutschland, werden höhere Posten in der Verwaltung politsch besetzt und die Exekutive/Judikative werden von einem neutralen Instrument der Verwaltung zu einer parteipolitisch agierenden Kraft, was die Gewaltenteilung aushebelt. Die Folge ist üblicherweise Faschismus, weil dann eine demokratische Mehrheit die Möglichkeit bekommt, den Staat als Waffe gegen politische Minderheiten ein zu setzen.

Und nun zurück zum Lobbyismus - den für alle besten Ausgleich zu erzielen ist ein ständiger Prozess, die Welt ändert sich, die Interessen der Menschen ändern sich, also ändern sich auch die erzielten Kompromisse, daraus ergibt sich die Veränderung des Gemeinwesens, seine Dynamik. Dieser Vorgang ist in einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung ein offener Prozess, mal werden Kapitalinteressen bevorzugt, mal Wohlfartsinteressen, mal Freiheit, mal Sicherheit usw. Je nach Ausgangslage. Gut und Böse, politische Ideologien, die "endgültige Lösungen" anbieten, dürfen den Diskurs nicht dominieren. Er muss frei geführt werden ohne absolute Positionen, so lange die Grundrechte eingehalten werden. Das war bisher die Grundlage für die im Vergleich positive Entwicklung der westlichen Welt.

Zu behaupten, der Lobbyismus sei etwas schlechtes, setzt voraus, es gäbe eine Kraft, einen Menschen, eine Partei, welche besser weiß was den Menschen nutzt und was nicht, als sie es selber wissen. Unterschiedliche politische Argumente werden von solchen Kräften nicht als legitimer Streit begriffen, Konstruktiv zu besseren Lösungen zu finden, die man am Ende gemeinsam trägt, sondern sehen abweichende Meinungen als Böse, als Ursache für das Schlechte, die politische Opposition ist dann kein Mitbewerber um eine bessere Zukunft mehr, sondern ein Feind, der bekämpft werden muss. Das führt zu autokratischen Regimen, gelenkter Demokratie, Faschismus und Diktatur.

Zur Schlussfolgerung: Die Welt ist so unterschiedlich, das die verschiedenen Staaten und Gruppen unterschiedliche Steuern haben und ihr System verteidigen.

Das Gegenmodell in Linken Kreisen ist die Weltregierung, welche alles für alle Regelt. Diese harmonisiert die Steuern und legt fest, was jeder haben darf usw. Alle utopischen Weltanschauungen haben diesen Endzustand. Die Muslime ihr Weltkalifat, die Nationalsozialisten ihre herrschende Rasse, die Linken eben ihre "gute" Weltregierung, welche alles zum Wohl der Menschen steuert.
Natürlich klappt das nicht, denn es sind nur Wunschvorstellungen, welche die menschliche Individualität gegenüber kollektiven Herrschaftsstrukturen banalsieren. Die WTO zeigt recht gut die Probleme, die EU zeigt die Probleme, Russland und China zeigen die Probleme, was passiert wenn eine Regierungspartei glaubt, alleine zu wissen, was für alle gut sei. Die Folge ist Unterdrückung im Namen des Guten mit einer herrschenden Schicht, welche sich selbst dafür feiert und vom Volk dafür gemocht werden will. Das nennt man Totalitarismus.
 
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Diese Spendenaktion von den "Reichen und Schönen" kommt eigentlich einem "Schlag ins Gesicht" gleich, und zwar ein Schlag gegen die Arbeiterklasse, der wir alle hier angehören...

Eine Demonstration wie dekadent diese "Rasse" doch eigentlich ist, wie sehr deren Interessen, hier in Fom von Geld, sofort in kürzester Zeit Einfluß nehmen kann...
(Erinnert mich auch an damals, als man häppchenweise, hunderte von Millionen, an die Banken verschenkte, nur um das System noch weiter am Laufen zu halten)

Alles verkehrt...

Frage mich langsam warum die Oberen 10.000 immer gegen uns alle sind, anstatt zu einen zu helfen...die könnten es doch, aber die Klufft muß ja ständig weiter ausscheren, und wird uns als solche Aktion präsentiert... :rollen:

Das muß man wohl alles irgendwie symbolisch sehen
 
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Sind einkommensbasierte Steuersätze dann auch reiner Sozialismus? Eigentlich geht es ja nur darum, wie die beschaffen sind und darum, dass die Lücken geschlossen werden, mit denen die Abgaben oft umgangen werden. Auf der Grundlage, dass jemand mit einem Einkommen von 10 Millionen im Jahr vermutlich deutlich besser auf 70% verzichten könnte, als jemand mit einem Einkommen von 30.000€ im Jahr auf 30%. Schon alleine, weil dann immer noch das 140-fache übrigbleibt und das eigentlich immer noch kaum durch einen Grad von Bildung oder Arbeitsaufwand gerechtfertigt werden kann. Und weil Geld die Eigenschaft hat, eh immer wieder da zu landen, wo schon am meisten davon ist, finde ich das nicht zu viel verlangt.

Ist ein System das Leute die Mehr Verdienen weil Sie z.b. eine größere Verantwortung tragen, oder eine Bessere Ausbildung habe, mehr Investiert haben und dadurch mehr abdrücken müssen in deinen Augen Gerecht ?

Wir sind uns sicher einig das wenn wir von ZinsMillionären reden das diese ggf. Mehr zahlen können! aber hier in diese Land sind schon Selbstständige mittelständler die 100% Risiko tragen im Spitzensteuersatz gefangen, wie will man das noch mit Gerechtigkeit erklären ?
 
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Frage mich langsam warum die Oberen 10.000 immer gegen uns alle sind, anstatt zu einen zu helfen...die könnten es doch, aber die Klufft muß ja ständig weiter ausscheren, und wird uns als solche Aktion präsentiert... :rollen:

Das muß man wohl alles irgendwie symbolisch sehen

Ernst gmeinte Frage. was glaubst du passiert wenn z.b. die "oberen Eliten" ihre Kohle gleichmäßig auf alle verteilen und jeder Bürger der welt bekommt einen gleichmäßigen Anteil an den 169 Billionen $ weltweites Vermögen

was würde wohl passieren ? glaubst du wir wären dann alle reich und Hätten dann alle eine Jacht im Hafen ? denk mal scharf darüber nach,

nur so als Tipp die Lösung ist auch der Grund warum die Sozialistische Umverteilung nie klappen wird, bis jmd den Replicator erfindet.

Versuchen könnte man Höchsten das System wieder wie im Mittelalter auf ein Fließendes Geldsystem umzubauen, durch dieses sind die Hansestädte entstanden alternativ auch "Wörgler Schwundgeld (Freigeld)" googeln. aber ob das Heute noch Funktioniert ?der Knaller ist das alles nicht aber was sicher ist das der Sozialismus bereits bewiesen hat das er Untauglich ist.
 
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Wir sind uns sicher einig das wenn wir von ZinsMillionären reden das diese ggf. Mehr zahlen können! aber hier in diese Land sind schon Selbstständige mittelständler die 100% Risiko tragen im Spitzensteuersatz gefangen, wie will man das noch mit Gerechtigkeit erklären ?

Da kann ich dir ein Lied von singen, denn ich bin mittelständischer Selbstständiger. Da das Geschäft immer auch saisonalen Schwankungen unterliegt, man eben nicht Monat für Monat ein gleichbleibendes Einkommen hat, man gleichzeitig aber trotzdem die festgesetzte Einkommensteuervorazszahlung auf Basis des Vorjahres leisten muss, kann einem dieses System manchmal ganz schön den Hals zuziehen. Das Steuersystem ist für Selbstständige Mittelständler nicht immer unbedingt gerecht, vor allem wenn man dazu noch das hohe unternehmerische Risiko bedenkt.
 
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1. ob das Geld unfair Verteilt wurde weil z.b. durch Illegalität beschafft kann ich nicht Pauschal so beantworten...du ?

2. mag es so sein das die Qualität von Grundbedürfnissen ab punkt x keine wirkliche Verbesserung Darstellt, aber wer entscheidet das ? und vorallem wer Entscheide das man leute deswegen die Geldmittel abnimmt ? zumal wenn diese auf Legalem Wege eingenommen wurden ? das Zentralkomitee ? das ist doch reiner Sozialismus.

Ich empfinde es auch Witzlos das ein Fußballer so viele Millionen verdient aber ich würde nie verlangen das man Ihm diese nun abnimmt nur weil ich diese Meinung vertrete das es keine Millionen wert ist einem Stück Leder hinterherzuhetzen.

Niemand verdient mit ehrlicher, selbst ausgeführter Arbeit Milliarden. Da besteht einfach keine Verbindung mehr zwischen den fliessenden Beträgen und dem was diese Person geleistet hat.

Wer redet denn von "wegnehmen"? Ein angepasster Steuersatz, der auch gezahlt wird und nicht in Steueroasen versickert, würde schon ausreichen.

Ist ein System das Leute die Mehr Verdienen weil Sie z.b. eine größere Verantwortung tragen, oder eine Bessere Ausbildung habe, mehr Investiert haben und dadurch mehr abdrücken müssen in deinen Augen Gerecht ?

Wir sind uns sicher einig das wenn wir von ZinsMillionären reden das diese ggf. Mehr zahlen können! aber hier in diese Land sind schon Selbstständige mittelständler die 100% Risiko tragen im Spitzensteuersatz gefangen, wie will man das noch mit Gerechtigkeit erklären ?

Die Obergrenze des durch die erhaltene Ausbildung wirklich verdienten Gehaltes würde ich bei 200.000.- € sehen. Wenn z.B. ein Chirurg soviel im Jahr verdient, weil er mit seinem hervoragenden Fachwissen jeden Tag Leben rettet und dabei ohne Ende Stunden schiebt ist so ein Betrag durchaus angebracht. Immerhin trägt er dabei auch die Verantwortung für Menschenleben.
Wenn ein Manager oder Aktienbroker viele Millionen im Jahr verdient besteht da einfach kein Verhältnis mehr. Auch der Punkt der getragenen Verwantwortung passt hier einfach nicht. Wie oft haben wir in den letzten Jahren gesehen, dass Tausende Menschen ihren Job verloren haben und der CEO dann zwar auch gehen musste, aber auch eine dicke Abfindung bekam?
Dein Punkt mit den Selbstständigen zeigt nur, dass es nach oben hin zu wenige Abstufungen gibt. Weitere wird es aber auch nicht geben da die Leute die darüber entscheiden und darauf Einfluss nehmen könnten sich bestimmt nicht selbst ins Knie schiessen werden.
 
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Weitere wird es aber auch nicht geben da die Leute die darüber entscheiden und darauf Einfluss nehmen könnten sich bestimmt nicht selbst ins Knie schiessen werden.

Zudem, wie man hier im Thread sieht, haben sie ja auch noch zusätzlich eine kostenlose Lobby ungebildeter systemkonformer Angstbürger, die sofort bildungsfern Sozialismus schreit sobald einer Wohlstand durch eine bessere Besteuerung und Schließung von Lücken bei großen Einkommen anders verteilen will, von denen sie selbst ihr leben lang nicht profitieren und auch nie selbst erreichen werden.

Aber wie heißt es wohl so schön? Der Traum muss weiterleben (selbst mal irgendwann unverdiente Millionen / Milliarden zu besitzen und als Teil der elitären Herrenrasse des Geldadels auf andere herabblicken zu können, so wie die Menschen schon in den Märchen des Mittelalters immer davon geträumt haben das der hart schuftende Bauer auch mal ein reicher König werden darf, oder in den Lehren der Kirche im Himmel reich für sein beschwerliches Leben auf Erden entlohnt wird). ;)

Das System funktioniert halt bis heute, nur eben in neuen Gewändern. :ugly:
 
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Ist ein System das Leute die Mehr Verdienen weil Sie z.b. eine größere Verantwortung tragen, oder eine Bessere Ausbildung habe, mehr Investiert haben und dadurch mehr abdrücken müssen in deinen Augen Gerecht ?

Ja. Selbst wenn du meinst, dass sie einen größeren Anteil abgeben müssen. Die Kurve zwischen Brutto- und Nettoeinkommen muss aber monoton steigend sein. Viele, die übermäßig viel verdienen tragen aber oft nur eine Pseudoverantwortung und die, die viel investiert haben und dadurch viel haben, hatten oft schon ein größeres Startkapital. Beides keine großen Leistungen.

Wir sind uns sicher einig das wenn wir von ZinsMillionären reden das diese ggf. Mehr zahlen können! aber hier in diese Land sind schon Selbstständige mittelständler die 100% Risiko tragen im Spitzensteuersatz gefangen, wie will man das noch mit Gerechtigkeit erklären ?

Naja, Spitzensteuersatz und Bemessungsgrenze erhöhen, letztere eben entsprechend mehr, die Kurve abflachen, die Superreichen mehr belasten und den Mittelstand und abwärts entlasten. Gerade der Mittelstand darf in meinen Augen am härtesten ausbaden, dass internationale Konzerne hier steuerfrei operieren können und ich finde das ein Unding. Noch schlimmer finde ich allerdings, dass die Misere den noch ärmeren Teufeln in die Schuhe geschoben wird.
 
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Niemand verdient mit ehrlicher, selbst ausgeführter Arbeit Milliarden. ...
Es ist eine gute Frage, ab wann Arbeit "unehrlich" wird. War z.B. das Schreiben der Harry Potter Bücher "unehrliche Arbeit"? Es war Glück, dass sie so hohe Auflagen bekamen, jeder Autor träumt davon, aber soll man in die Vertragsfreiheit von Künstlern und Verlagen eingreifen und Obergrenzen definieren? Was ist mit dem Erfinder des Rollators? Das ist ein Segen für Millionen Menschen und der Erfinder ist deswegen inzwischen Multimillionäre. Er hat eine gute Idee gehabt, ist Risiken eingegangen und wurde dafür angemessen pro Rollator bezahlt. Auch die Hauptsponsoren des Wiederausbaus von Notre Dame haben durchweg mit guten unternehmerischen Entscheidungen und hohem Risiko nach jahrzehntelanger Arbeit heute die Früchte davon.

Unangemessen und "unehrlich" empfinde ich vor allem geerbte Vermögen, Zinserträge und Dividenten sowie übertriebene Gehälter von Angestellten ohne jedes Risiko, schaue ich auf DAX Vorstände und ähnliche Besoldungsgruppen. Aber träumt davon nicht jeder Kleinsparer auch? Gegensteuern kann man nur mit "gerechter" Besteuerung. Schaut man dann auf drastisch gesunkene Spitzensteuersätze und den Wegfall der Vermögungssteuer in den letzten zwanzig Jahren, dann sieht man, wo man ansetzen kann.

Das reiche Familien hunderte von Millionen für ein Kulturgut spenden ist an sich eine feine Sache. Es wäre aber noch sinnvoller, mit guter Besteuerung dafür zu sorgen, dass nicht 47 Familien in Deutschland soviel Vermögen aufgebaut haben, wie 40 Millionen Deutsche am unteren Ende. Da hakt die Sache. Und darum geht es hier im Thema ja auch, weil man schon die Nase rümpfen kann, warum Menschen einfach mal so 25 Millionen Dollar für ein Bild ausgeben oder hunderte Millionen für die Sanierung eines "Machtdemonstrators". Und zu solchen Zeiten sind Systemfragen immer angebracht. Unsere laut Verfassung garantierte soziale Marktwirtschaft wird mit jedem Jahr weiter ausgehöhlt.
 
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Es ist eine gute Frage, ab wann Arbeit "unehrlich" wird. War z.B. das Schreiben der Harry Potter Bücher "unehrliche Arbeit"? Es war Glück, dass sie so hohe Auflagen bekamen, jeder Autor träumt davon, aber soll man in die Vertragsfreiheit von Künstlern und Verlagen eingreifen und Obergrenzen definieren? Was ist mit dem Erfinder des Rollators? Das ist ein Seegen für Millionen Menschen und der Erfinder ist deswegen inzwischen Multimillionäre. Er hat eine gute Idee gehabt, ist Risiken eingegangen und wurde dafür angemessen pro Rollator bezahlt. Auch die Hauptsponsoren des Wiederausbaus von Notre Dame haben durchweg mit guten unternehmerischen Entscheidungen und hohem Risiko nach jahrzehntelanger Arbeit heute die Freuchte davon.

Unangemessen und "unehrlich" empfinde ich vor allem geerbte Vermögen, Zinserträge und Dividenten und übertriebene Gehälter von Angestellten ohne jedes Risiko, schaue ich auf DAX Vorstände und ähnliche Besoldungsgruppen. Aber macht das nicht jeder Kleinsparer auch? Gegensteuern kann man nur mit "gerechter" Besteuerung. Schaut man dann auch drastisch gesunkene Spitzensteuersätze und den Wegfall der Vermögungssteuer in den letzten zwanzig Jahren, dann sieht man, wo man ansetzen kann.

Das reiche Familien hunderte von Millionen für ein Kulturgut spenden ist an sich eine feine Sache. Es wäre aber noch sinnvoller, mit guter Besteuerung dafür zu sorgen, dass nicht 47 Familien in Deutschland soviel Vermögen aufgebaut haben, wie 40 Millionen Deutsche am unteren Ende. Da hakt die Sache. Und darum geht es hier im Thema ja auch, weil man schon Nase rümpfen kann, warum Menschen einfach mal so 25 Millionen Dollar für ein Bild ausgeben oder hunderte Millionen für die Sanierung eines Machtdemonstrators. Und zu solchen Zeiten sind Systemfragen immer angebracht. Unsere laut Verfasung garantierte soziale Marktwirtschaft wird mit jedem Jahr weiter ausgehöhlt.

Wer sagt auch das man Vermögen grenzenlos vererben können muss?
Es könnte doch so einfach sein, pro Person kann man maximal X€ + ein Grundstück (mit Bebauung) erben, sowie ggf. einen Familienbetrieb mit einem Jahresumsatz bis Summe X (schließlich will ja niemand kleine handwerkliche Betriebe zerstören die ein gutes Auskommen sichern, aber immer noch hohe persöhnlichen Einsatz vom Besitzer erfordern).

Alles Vermögen darüber hinaus wird an den Staat ausgeschüttet, welcher damit bedingungslose Grundeinkommen (für Staatsbürger) und öffentliche Dienste, sowie Kultur & Bildung finanziert, sowie die Grundstücke / Wohnungen ggf. für sozialen Wohnraum nutzen kann, oder verkauft.

Wer durch fiannzielle persönliche Risiken, innovative Ideen und persönliche harte Arbeit zu Vermögen kommt soll schließlich auch bis zu seinem Tod davon profitieren (so fördert man Fortschritt & Innovation durch den vorhandenen Anreiz das es sich auch auszahlt), wer in so eine Familie geboren wird genießt halt die Vorteile einer finanziell sorgenfreien Kindheit und Bildung, es kann aber nicht sein das die Kinder aus solchen Familien ohne Leistung von der Leistung der Eltern und Verwandten profitieren und glauben dies stünde ihnen in irgend einer Weise leistungsfrei zu.

Übrigens sind auch genau diese Vermögen aus Erbschaften eben genau das Hauptproblem in Deutschland:

Wer in Deutschland sehr reich ist, musste dafür selten selbst etwas tun: Erbschaften und Schenkungen sind einer Studie zufolge der Hauptgrund für großen Reichtum.

Reichtum: Hohe Vermoegen sind vor allem vererbt | ZEIT ONLINE
 
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Wer sagt auch das man Vermögen grenzenlos vererben können muss?
Es könnte doch so einfach sein, pro Person kann man maximal 100.000€ + ein Grundstück (mit Bebauung) erben, sowie ggf. einen Familienbetrieb mit einem Jahresumsatz bis Summe X.
100k sind in der heutigen Zeit verschwindend wenig.
Damit kannst dir mit Glück ne 2-Zimmer-Wohnung kaufen
 
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Wer sagt auch das man Vermögen grenzenlos vererben können muss?
Das wird deshalb schwierig, weil viele nur hart arbeiten, "damit es die Kinder besser haben". Deine Grenzen sind zu tief, viel zu tief, dann müsste ich ja auch alles abgeben. Nein, nein, nein, Besteuerung darf natürlich erst oberhalb meines Erbes ansetzen :D Und da kommt er wieder raus, der Egoismus des Wasser predigen und Wein trinken. Ich nehme mich da nicht von aus, auch wenn ich zumindest stets bemüht bin, für Gerechtigkeit zu sorgen.

Aber wir sollten dazu ein neues Thema aufmachen.
 
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100k sind in der heutigen Zeit verschwindend wenig.
Damit kannst dir mit Glück ne 2-Zimmer-Wohnung kaufen

Und? Ist das nicht genug für eine Schenkung die völlig frei von Eigenleistung ist? ;)

Das wird deshalb schwierig, weil viele nur hart arbeiten, "damit es die Kinder besser haben". Deine Grenzen sind zu tief, viel zu tief, dann müsste ich ja auch alles abgeben. Nein, nein, nein, Besteuerung darf natürlich erst oberhalb meines Erbes ansetzen :D Und da kommt er wieder raus, der Egoismus des Wasser predigen und Wein trinken. Ich nehme mich da nicht von aus, auch wenn ich zumindest stets bemüht bin, für Gerechtigkeit zu sorgen.

Aber wir sollten dazu ein neues Thema aufmachen.

Über genaue Betragsgrenzen müsste man am Ende halt diskutieren und eine angemessene Einigung finden, es geht dabei doch erst einmal nur um das Prinzip, das man Leistung honorieren kann, auch ohne einigen wenigen Erben leistungsfrei das Geld in den Hintern zu blasen.
 
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Wer sagt auch das man Vermögen grenzenlos vererben können muss?
Es könnte doch so einfach sein, pro Person kann man maximal 100.000€ + ein Grundstück (mit Bebauung) erben, sowie ggf. einen Familienbetrieb mit einem Jahresumsatz bis Summe X (schließlich will ja niemand kleine handwerkliche Betriebe zerstören die ein gutes Auskommen sichern, aber immer noch hohe persöhnlichen Einsatz vom Besitzer erfordern).

Alles Vermögen darüber hinaus wird an den Staat ausgeschütet, welcher damit bedingungslose Grundeinkommen (für Staatsbürger) und öffentliche Dienste, sowie Kultur & Bildung finanziert, sowie die Grundstücke / Wohnungen ggf. für sozialen Wohnraum nutzen kann, oder verkauft.

ja der Feuchte Traum des Sozialisten.....
 
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Und? Ist das nicht genug für eine Schenkung die völlig frei von Eigenleistung ist? ;)
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Der Witz ist das ich / wir hier offensichtlich mit einem 16 Jährigen Diskutieren der überhaupt keine Ahnung von Realen Werten hat.

mit deinen 100k müssten wohl 95% der Leute im Todesfall der Eltern / Großeltern aus der Wohnung / Haus ausziehen in dem sie aufgewachsen sind und wo Ihre Familie evtl seid x Generationen wohnt.

Mehr Sozialismus geht ja gar nicht mehr. dazu Treibst du mit deinen Kruden Ideen die Leute in die Abhängigkeit des Staates, Normalerweise sollte es genau in die andere Richtung gehen......
 
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Über genaue Betragsgrenzen müsste man am Ende halt diskutieren
Obergrenzen sind immer problematisch, denke ich aber z.B. an bis zu 87% Spitzensteuersatz in sozialeren Tagen in Skandinavien, dann zeigt es, was möglich ist. Nimm als Beispiel die maximal fast 137.000 ha Land von Thurn und Taxis, die durch Bodenreformen und Enteignungen nach dem ersten Weltkrieg auf ein immer noch üppiges Maß zusammen gestichen wurden. Auch heute haben die Nachfahren 19.000 ha Land nur in der Bundesrepublik. Da kann man dann schonmal ansetzen, wie eigentlich bei allen jeder "Raubritter", die über Jahrhunderte unser Land ausplünderten und nach 1918 im wesentlichen alles behalten durften.
Historisches | forst.thurnundtaxis.de

Aber wie gesagt, wir sollten das an anderer Stelle diskutieren.
 
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Wer sagt auch das man Vermögen grenzenlos vererben können muss?

Übrigens sind auch genau diese Vermögen aus Erbschaften eben genau das Hauptproblem in Deutschland:

Ernst gmeinte Frage. was glaubst du passiert wenn z.b. die "oberen Eliten" ihre Kohle gleichmäßig auf alle verteilen und jeder Bürger der welt bekommt einen gleichmäßigen Anteil an den 169 Billionen $ weltweites Vermögen

was würde wohl passieren ? glaubst du wir wären dann alle reich und Hätten dann alle eine Jacht im Hafen ? denk mal scharf darüber nach,

nur so als Tipp die Lösung ist auch der Grund warum die Sozialistische Umverteilung nie klappen wird, bis jmd den Replicator erfindet.

Bitte ernsthaft beantworten diese Frage ist nämlich der Breaking point der Linken / Sozialistischen umverteilungspolitik, und daher geht jeder dieser Frage aus dem weg....
 
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Ernst gmeinte Frage. was glaubst du passiert wenn z.b. die "oberen Eliten" ihre Kohle gleichmäßig auf alle verteilen und jeder Bürger der welt bekommt einen gleichmäßigen Anteil an den 169 Billionen $ weltweites Vermögen

was würde wohl passieren ? glaubst du wir wären dann alle reich und Hätten dann alle eine Jacht im Hafen ? denk mal scharf darüber nach,

nur so als Tipp die Lösung ist auch der Grund warum die Sozialistische Umverteilung nie klappen wird, bis jmd den Replicator erfindet.

Bitte ernsthaft beantworten,

Man sieht man diskutiert hier mit Menschen die überhaupt kein Lesenverständnis besitzen:

pro Person kann man maximal 100.000€ + ein Grundstück (mit Bebauung) erben

Plus steht da, 100.000€ Barvermögen und plus, oder auch zusätzlich (ich mach es extra für dich noch mal dick, wie in der Schule, damit du siehst das dies ein wichtiger inhaltlicher Bestandteil des Satzes ist), zu einem ggf. vorhandenen (bebauten) Grundstück, das geerbt werden kann.
 
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