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MoneyRulez
Guest
AW: Ubisoft verschenkt Assassin's Creed Unity und spendet für Notre-Dame
Die Aufgabe der Regierung wäre es, die verschiedenen Partikularinteressen aus zu balancieren und einen gesammtgesellschaftlichen Ausgleich her zu stellen. Daher die politische Neutralitätspflicht der Exekutive. Wird diese abgeschächt, wie aktuell in Deutschland, werden höhere Posten in der Verwaltung politsch besetzt und die Exekutive/Judikative werden von einem neutralen Instrument der Verwaltung zu einer parteipolitisch agierenden Kraft, was die Gewaltenteilung aushebelt. Die Folge ist üblicherweise Faschismus, weil dann eine demokratische Mehrheit die Möglichkeit bekommt, den Staat als Waffe gegen politische Minderheiten ein zu setzen.
Und nun zurück zum Lobbyismus - den für alle besten Ausgleich zu erzielen ist ein ständiger Prozess, die Welt ändert sich, die Interessen der Menschen ändern sich, also ändern sich auch die erzielten Kompromisse, daraus ergibt sich die Veränderung des Gemeinwesens, seine Dynamik. Dieser Vorgang ist in einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung ein offener Prozess, mal werden Kapitalinteressen bevorzugt, mal Wohlfartsinteressen, mal Freiheit, mal Sicherheit usw. Je nach Ausgangslage. Gut und Böse, politische Ideologien, die "endgültige Lösungen" anbieten, dürfen den Diskurs nicht dominieren. Er muss frei geführt werden ohne absolute Positionen, so lange die Grundrechte eingehalten werden. Das war bisher die Grundlage für die im Vergleich positive Entwicklung der westlichen Welt.
Zu behaupten, der Lobbyismus sei etwas schlechtes, setzt voraus, es gäbe eine Kraft, einen Menschen, eine Partei, welche besser weiß was den Menschen nutzt und was nicht, als sie es selber wissen. Unterschiedliche politische Argumente werden von solchen Kräften nicht als legitimer Streit begriffen, Konstruktiv zu besseren Lösungen zu finden, die man am Ende gemeinsam trägt, sondern sehen abweichende Meinungen als Böse, als Ursache für das Schlechte, die politische Opposition ist dann kein Mitbewerber um eine bessere Zukunft mehr, sondern ein Feind, der bekämpft werden muss. Das führt zu autokratischen Regimen, gelenkter Demokratie, Faschismus und Diktatur.
Zur Schlussfolgerung: Die Welt ist so unterschiedlich, das die verschiedenen Staaten und Gruppen unterschiedliche Steuern haben und ihr System verteidigen.
Das Gegenmodell in Linken Kreisen ist die Weltregierung, welche alles für alle Regelt. Diese harmonisiert die Steuern und legt fest, was jeder haben darf usw. Alle utopischen Weltanschauungen haben diesen Endzustand. Die Muslime ihr Weltkalifat, die Nationalsozialisten ihre herrschende Rasse, die Linken eben ihre "gute" Weltregierung, welche alles zum Wohl der Menschen steuert.
Natürlich klappt das nicht, denn es sind nur Wunschvorstellungen, welche die menschliche Individualität gegenüber kollektiven Herrschaftsstrukturen banalsieren. Die WTO zeigt recht gut die Probleme, die EU zeigt die Probleme, Russland und China zeigen die Probleme, was passiert wenn eine Regierungspartei glaubt, alleine zu wissen, was für alle gut sei. Die Folge ist Unterdrückung im Namen des Guten mit einer herrschenden Schicht, welche sich selbst dafür feiert und vom Volk dafür gemocht werden will. Das nennt man Totalitarismus.
Also halten wir mal fest, das es unterschiedliche Staaten, Kulturen, Wirtschaftsformen, Rechtssysteme gibt, teilweise innerhalb einzelner Staaten. Jeder Bürger hat aufgrund seiner persönlichen Lebensumstände eigene Interessen, die er vertreten sehen möchte. Daraus bilden sich Lobbys. Lobbys sind in einer pluralistischen Demokratie die legitime Vertretung gesellschaftlicher Partikularinteressen. Dahinter steckt das freiheitliche Ideal, dass jeder seine eigene Meinung haben und seine persönlichen Ziele verfolgen darf, daraus ergibt sich auch das Parteiensystem.Das liegt aber am Lobbyismus. Junker aus Luxemburg ist mit seinen niedrigen Steuern für Amazon das beste Beispiel.
Die Aufgabe der Regierung wäre es, die verschiedenen Partikularinteressen aus zu balancieren und einen gesammtgesellschaftlichen Ausgleich her zu stellen. Daher die politische Neutralitätspflicht der Exekutive. Wird diese abgeschächt, wie aktuell in Deutschland, werden höhere Posten in der Verwaltung politsch besetzt und die Exekutive/Judikative werden von einem neutralen Instrument der Verwaltung zu einer parteipolitisch agierenden Kraft, was die Gewaltenteilung aushebelt. Die Folge ist üblicherweise Faschismus, weil dann eine demokratische Mehrheit die Möglichkeit bekommt, den Staat als Waffe gegen politische Minderheiten ein zu setzen.
Und nun zurück zum Lobbyismus - den für alle besten Ausgleich zu erzielen ist ein ständiger Prozess, die Welt ändert sich, die Interessen der Menschen ändern sich, also ändern sich auch die erzielten Kompromisse, daraus ergibt sich die Veränderung des Gemeinwesens, seine Dynamik. Dieser Vorgang ist in einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung ein offener Prozess, mal werden Kapitalinteressen bevorzugt, mal Wohlfartsinteressen, mal Freiheit, mal Sicherheit usw. Je nach Ausgangslage. Gut und Böse, politische Ideologien, die "endgültige Lösungen" anbieten, dürfen den Diskurs nicht dominieren. Er muss frei geführt werden ohne absolute Positionen, so lange die Grundrechte eingehalten werden. Das war bisher die Grundlage für die im Vergleich positive Entwicklung der westlichen Welt.
Zu behaupten, der Lobbyismus sei etwas schlechtes, setzt voraus, es gäbe eine Kraft, einen Menschen, eine Partei, welche besser weiß was den Menschen nutzt und was nicht, als sie es selber wissen. Unterschiedliche politische Argumente werden von solchen Kräften nicht als legitimer Streit begriffen, Konstruktiv zu besseren Lösungen zu finden, die man am Ende gemeinsam trägt, sondern sehen abweichende Meinungen als Böse, als Ursache für das Schlechte, die politische Opposition ist dann kein Mitbewerber um eine bessere Zukunft mehr, sondern ein Feind, der bekämpft werden muss. Das führt zu autokratischen Regimen, gelenkter Demokratie, Faschismus und Diktatur.
Zur Schlussfolgerung: Die Welt ist so unterschiedlich, das die verschiedenen Staaten und Gruppen unterschiedliche Steuern haben und ihr System verteidigen.
Das Gegenmodell in Linken Kreisen ist die Weltregierung, welche alles für alle Regelt. Diese harmonisiert die Steuern und legt fest, was jeder haben darf usw. Alle utopischen Weltanschauungen haben diesen Endzustand. Die Muslime ihr Weltkalifat, die Nationalsozialisten ihre herrschende Rasse, die Linken eben ihre "gute" Weltregierung, welche alles zum Wohl der Menschen steuert.
Natürlich klappt das nicht, denn es sind nur Wunschvorstellungen, welche die menschliche Individualität gegenüber kollektiven Herrschaftsstrukturen banalsieren. Die WTO zeigt recht gut die Probleme, die EU zeigt die Probleme, Russland und China zeigen die Probleme, was passiert wenn eine Regierungspartei glaubt, alleine zu wissen, was für alle gut sei. Die Folge ist Unterdrückung im Namen des Guten mit einer herrschenden Schicht, welche sich selbst dafür feiert und vom Volk dafür gemocht werden will. Das nennt man Totalitarismus.
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Und da kommt er wieder raus, der Egoismus des Wasser predigen und Wein trinken. Ich nehme mich da nicht von aus, auch wenn ich zumindest stets bemüht bin, für Gerechtigkeit zu sorgen.
