Twitch sperrt populären Streamer Dr Disrespect

Das ist die Zukunft, wenn es keine Redefreiheit mehr gibt sondern nur noch politisch korrekte Zensur-Richtlinien ... wo Plattformbetreiber Ankläger, Richter und Vollstrecker in einem sind und obendrein selber noch eine meist linke dh. intolerante politische Agenda forcieren. Und das hast du mittlerweile bei allen großen Plattformen außer Telegram.... der letzten Bastion der Redefreiheit. Was den Betreibern von Google, YTube, Facebook, Twitter, Twitch, etc. nicht paßt, wird geshadowbaned, gelöscht, per Auslese-Algorythmus gekillt. Von der ursprünglichen rebellischen und freien Austauschplattform gegen das alte Machtsystem zum gleichgeschalteten politischen Filterorgan und Komplizen des neuen Digitalfaschismus/-sozialismus des alten Machtsystems!

bloß weil jemand sein Hausrecht ausübt heißt das nicht, dass irgendwem seine Redefreiheit beschnitten wird.
 
Da passt wieder der gute alte xkcd Comic:

Puh, ich kann den Comic da nicht ganz zustimmen. Durch die Entwicklung des Internets wie es ist, stellen manche Anbieter Monopole dar und sind quasi die Internet-Öffentlichkeit. Auf diesen Platformen nicht reden zu dürfen ist wie im Real Life im öffentlichen Raum nicht reden zu dürfen. Denn wenn man keinen Zugriff auf Twitter, Youtube, Twitch und Co hat ist man quasi von der virtuellen Öffentlichkeit ausgeschlossen.

Deswegen sehe ich den Vergleich damit dass einem die Tür gezeigt wird als irreführend. Eigentlich ist es umgekehrt. Man wird nicht die Tür gezeigt - man wird von der Öffentlichkeit weg in einem kleinen Raum eingesperrt.

Auch die Reduzierung auf die Regierung als einziges Organ dass die Meinungsfreiheit beschränken kann ist engstirning. Auch wir als Gesellschaft können uns die Meinungsfreiheit selbst nehmen ohne Regierungseinfluss. Beispiel Kirche im Mitellalter. Man könnte meinen die Kirche sei das Equivalent zu einer Regierung, aber man vergisst dass 95% der Bevölkerung hinter der Kirche war und billigte was sie tat. Und die Gesellschaft duldete keine Ungläubigen, wäre die Kirche von einem Tag auf den anderen verschwunden, wäre die Gesellschaft doch die gleiche und hätte sich die Meinungsfreiheit nicht verbessert. Allgemein sehe ich heute wieder viele Parallelen zum religiösen Eifer des Mittelalters.

Echte Meinungsfreiheit bedeutet seine Meinung äußern zu können ohne um seine physische und auch finanzielle Existenz zu fürchten - Natürlich nur so lange die eigene Meinung nicht ein Aufruf zur Gewalt ist.
 
Ist doch bei den ganzen anti-social-media das gleiche - Regelungen die schwammiger sind als Spongebob und keine Angaben wenn sie jemanden bannen.
Das Problem dabei ist dann auch noch das die Gerichte Weltweit einfach zusehen wie diese Plattformen jegliche Rechte mit Füßen treten. Es gibt genügend Streamer die Verträge mit den Platformen haben - auch mit fixer Bezahlung - und trotzdem hört man immer wieder die selbe Leier: Die Platform ignoriert einseitig den vertrag und löst ihn auch ohne Angabe von Gründen auf.
Es gab auch schon so viele Channel auf YouTube die einfach direkt gelöscht wurden ohne Angabe, auch viele die "gelöscht" wurden und dann nach 2-3 Jahren kam auf einmal die Nachricht "ups, doch nicht, du hast doch gegen keine Regeln verstoßen".

Was soll er schon machen? Am Ende kann Twitch einfach sagen er wäre wegen Rassismus gebannt worden. Damals in PUBG hat er Chinesen nachgemacht was heute wohl schon für eine Haftstrafe reichen würde. Da wird dann wie so oft alter Krempel aus dem Keller geholt um sich zu rechtfertigen...
 
Ohne Transparenz seitens Twitch zu ihrem Ban System scheinen diese oft Willkürlich zu erfolgen. Dadurch kommen immer wieder Gerüchte auf, das Streamer für den gleiche Verstoß unterschiedlich bestraft oder auch nicht bestraft werden.
 
Puh, ich kann den Comic da nicht ganz zustimmen. Durch die Entwicklung des Internets wie es ist, stellen manche Anbieter Monopole dar und sind quasi die Internet-Öffentlichkeit. Auf diesen Platformen nicht reden zu dürfen ist wie im Real Life im öffentlichen Raum nicht reden zu dürfen. Denn wenn man keinen Zugriff auf Twitter, Youtube, Twitch und Co hat ist man quasi von der virtuellen Öffentlichkeit ausgeschlossen.

Deswegen sehe ich den Vergleich damit dass einem die Tür gezeigt wird als irreführend. Eigentlich ist es umgekehrt. Man wird nicht die Tür gezeigt - man wird von der Öffentlichkeit weg in einem kleinen Raum eingesperrt.

Eine bestimmte privat geführte Plattform im Internet ist eben kein öffentlicher Raum, das kann man nicht mal eben nach seinem Gusto umdefinieren. Darum geht es ja.

Was das Ganze mit Kirche, Religion und Gläubigen zu tun hat erschließt sich mir nicht, ändert auch nichts an meiner Aussage.
 
wenn diese plattform jedoch eine gewisse grösse und reichweite hat, dann wird sie zu einem digitalen öffentlichen platz, das gefasel von wegen privater plattform ist da leider viel zu kurz gegriffen und geht in die falsche richtung und befördert nur solches gebahren.

Das ist Deine Meinung.

Die Rechtsprechung sieht das ein wenig anders.
 
Eine bestimmte privat geführte Plattform im Internet ist eben kein öffentlicher Raum, das kann man nicht mal eben nach seinem Gusto umdefinieren. Darum geht es ja.

So die jetzige rechtliche Auffassung. Die stelle ich aber in Frage. Wenn eine Platform Zugang zu hunderte Millionen oder Milliarden Nutzern darstellt finde ich die jetzige Auffassung als privates Unternehmen und Bezug zu einem Hausrecht als zu kurz gedacht und nicht der Technologie entsprechend.

Ich finde es gehört sehr wohl umdefiniert bis zu wievielen Nutzerzahlen eine öffentlich zugänglich Platform willkürlich privat geregelt werden darf. Die jetzige Rechtauffassung ist wie in den meisten das Internet betreffende Bereichen einfach veraltert.
 
So die jetzige rechtliche Auffassung. Die stelle ich aber in Frage. Wenn eine Platform Zugang zu hunderte Millionen oder Milliarden Nutzern darstellt finde ich die jetzige Auffassung als privates Unternehmen und Bezug zu einem Hausrecht als zu kurz gedacht und nicht der Technologie entsprechend.

Ich finde es gehört sehr wohl umdefiniert bis zu wievielen Nutzerzahlen eine öffentlich zugänglich Platform willkürlich privat geregelt werden darf. Die jetzige Rechtauffassung ist wie in den meisten das Internet betreffende Bereichen einfach veraltert.


Das kannst Du gerne in Frage stellen, ändert aber nichts an den Tatsachen.

Zumal man dann einige andere Fragen zu klären hätte - wie wird die Größe definiert, wo gilt es überall, welche Firmen fallen darunter, was passiert mit den Rechten die die Firmen haben. Wer entscheidet was gesagt werden kann und was untergräbt im Zweifel andere Rechte (z.B. wenn andere beleidigt oder es einen Aufruf gibt jemandem Schaden zuzufügen)?

Das führt zu weit und hat mit dem vorliegenden Fall hier nichts mehr zu tun.
 
Die Bann-Kultur bei Twitch ist 100% lächerlich :ugly:
Die Bann-Kultur geht ja noch.

Die "Spender-Kultur" auf Twitch ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Da battlen sich irgendwelche überambitionierten Fans darum, wer seinem "Idol" am meisten Kohle in den Rachen wirft und wer auf dem "Subs-Leaderboard" ganz oben steht. Meine Güte :klatsch:

"Bummsbirne17, danke für deine 12 Monate abo" oder "Flitzpiepe1337, danke für deine 20 €, ich weiß es zu schätzen digga"
Dahergelaufene Twitch-Streamer - das sind doch nichts anderes als Straßenmusikanten in der Fußgängerzone, nur das sie nicht auf einem Instrument rumdudeln, sondern i.d.R. irgendwelche Spiele daddeln und sich dabei filmen (...und dabei auf die Großzügigkeit ihrer Fanbase hoffen)

Warum wird das so verehrt ? Haben die jungen Leute keine echten Idole ?

"Hi, Ich bin StreamerLordXYZ und streame hauptberuflich auf Twitch"
Ja, natürlich. Hauptberuflich auf Twitch streamen. Ist ja so schön bequem, man braucht den Hintern nicht zu einer richtigen Arbeitsstelle bewegen. Gibt ja genügend gutmütige, einfältige Leute, die einem das Leben finanzieren...

Von diesem Spenden-Irrsinn auf Twitch können Normalbürger, die einer richtigen Arbeit nachgehen nur träumen...
 
Das kannst Du gerne in Frage stellen, ändert aber nichts an den Tatsachen.

Zumal man dann einige andere Fragen zu klären hätte - wie wird die Größe definiert, wo gilt es überall, welche Firmen fallen darunter, was passiert mit den Rechten die die Firmen haben. Wer entscheidet was gesagt werden kann und was untergräbt im Zweifel andere Rechte (z.B. wenn andere beleidigt oder es einen Aufruf gibt jemandem Schaden zuzufügen)?

Das führt zu weit und hat mit dem vorliegenden Fall hier nichts mehr zu tun.


"Tatsachen". :D

Ändert nichts daran, dass er recht hat. Das Gesetzt spiegelt eben nicht immer die Realität.
Gerade beim Internet hängt es immer wieder hinterher.

Außerdem halte ich es wahrscheinlich, dass ein Richter auch darauf Rücksicht nehmen würde bzw. das genauso sehen würde wie hauptmann25.

Realität > Gesetz
 
@Nightlight

Die Gesellschaft allgemein ist doch krank. Wenn man sieht wie viel man für Konzerttickets etc ausgibt und es leuten in den Rachen schmeißt die Sowieso schon zig Millionen auf dem Konto haben. Das gabs schon immer.

Man muss aber auch Sagen das nicht alles Steams schlecht sind und viel Arbeit brauchen um einen Klip zu drehen. Wie z.B. Mailab oder die Beiträge von Harald Lesch.

Was mich bestürzt ist das zig leute solche Reinlegvideos von DagiB oder wie sie heißt schauen, was nichts anderes ist als pure Werbung. Das geht mir nicht in den Kopf rein.
 
Eine bestimmte privat geführte Plattform im Internet ist eben kein öffentlicher Raum, das kann man nicht mal eben nach seinem Gusto umdefinieren. Darum geht es ja.

Was das Ganze mit Kirche, Religion und Gläubigen zu tun hat erschließt sich mir nicht, ändert auch nichts an meiner Aussage.
Doch die Definition wurde schon öfters gebraucht von Gerichten die geurteilt haben, im Übrigen auch das es keine Hassrede bzw. Hassbeiträge gibt wie sie es hier tatsächlich ins Gesetzbuch geschafft haben. Allgemein als Basis eine ziemlich intelligente Lösung für solche Plattformen.

Der Doc zählt wahrscheinlich aber auch als Angestellter von dem Twitch natürlich auch profitiert hat, nicht nur er selber.
Sprich wenn es sich nicht um eine Marketing Aktion handelt und Abo's usw. schon massenhaft zurückerstattet wurden wird der sich einen schwerwiegenden Fehler geleistet haben müssen, sonst kannst du den nicht ohne weiteres entfernen.
 
@Nightlight Die Gesellschaft allgemein ist doch krank. Wenn man sieht wie viel man für Konzerttickets etc ausgibt und es leuten in den Rachen schmeißt die Sowieso schon zig Millionen auf dem Konto haben. Das gabs schon immer.
Wie teuer ist denn die Organisation eines Open Air- Konzertes? Und wie hoch ist der Anteil davon an Gage, die an den Künstler geht?

Wie "gut" ist denn das Leben von Superstars? Wie ist deren Anteil Privatleben zu exposition Richtung Öffentlichkeit bzw. Arbeitszeit?
Wieso verfallen da so viele der Drogensucht und dem Suizid?

Einfach um mal ein par Dinge zu nennen, über die man nachdenken sollte, bevor man vorschnell aus der Hüfte schiesst...

LG
Zero
 
keine Ahnung was der so tolles machen soll.

scheint aber mehr als überflüssig zu sein.


besser wäre wenn twitch / streaming wieder verschwindet.

internet bis 2010 war noch wesentlich schöner.
 
Einmal davon abgesehen, dass die Sperrung eines Streamers ungefähr so relevant ist wie Eilmeldungen über in Hamburg geplatzte Bockwürste oder umgestürzte Reissäcke in China, muss ich gestehen, mit den Richtlinien von Twitch nicht sonderlich vertraut zu sein. Sind dort allgemeine Peinlichkeit in Tateinheit mit Belanglosigkeit und notorische Affinität zum beidbeinigen Sprung in Fettnäpfchen ein triftiger Grund für eine permanente Sperrung? :hmm:

Für dich vielleicht aber dem Typen sind Million Leute gefolgt. Das wäre wie wenn damals Gottschalk aus dem ZDF verbannt geworden wär :ugly:
 
Das führt zu weit und hat mit dem vorliegenden Fall hier nichts mehr zu tun.

Ich habe mich auch rein auf den Comic bezogen und nicht auf den vorliegenden Fall. Den Comic trifft man öfter an und ist mir halt schon öfter aufgefallen dass er recht kurzsichtig gedacht ist. Eben wie es gerade jetzt ist und nicht wie es die eigentliche Intention der Gesetze wäre oder es sein sollte.
 
Ich habe mich auch rein auf den Comic bezogen und nicht auf den vorliegenden Fall. Den Comic trifft man öfter an und ist mir halt schon öfter aufgefallen dass er recht kurzsichtig gedacht ist. Eben wie es gerade jetzt ist und nicht wie es die eigentliche Intention der Gesetze wäre oder es sein sollte.

Ich finde ihn äußerst passend, gerade in diesem Fall
 
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