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Komplett-PC-Aufrüster(in)
AW: Titan X "Rev. 2" mit GP102 angekündigt: Ab August für 1.200 USD
nVidia muss ja echt die Düse gehen, ansonsten würden sie nicht so panisch den Markt mit überflüssigen (sprich: alter Wein in neuen Schläuchen) Karten fluten und die Kunden mit überzogenen Preisen melken. Hier bei uns in Deutschland scheint das besonders gut zu klappen, trifft hier eine wohlhabende Bevölkerung auf der einen und ein ausgeprägt unkritischer Kundenkreis (im allgemeinen als "Fanboys" betitelt) auf der anderen Seite aufeinander, die Briten z.B. sind da wesentlich vernünftiger (siehe Foren OcUK). Für Gamer komplett uninteressant, bei der Videobearbeitung ist man garantiert bei den angekündigten AMD-Karten mit SSD-Anbindung wesentlich besser aufgehoben.
Das Fazit von 3DCenter.org trifft den Nagel ganz gut auf den Kopf:
"Der faktische "Nicht-Launch" der Titan X hat unter den interessierten Anwendern ein eher negatives Echo hervorgerufen – denn auch wenn die Titan X für die allermeisten Grafikkartenkäufer (schon allein wegen des Preispunkts) jenseits von Gut und Böse steht, gibt es dennoch eine kleine Gemeinde an eingeschworenen Hardware-Enthusiasten, die das ganze eher als Hobby-Erwerbung sieht. Jene wollen aber natürlich auch, wenn man schon einmal gutes Geld für sein Hobby ausgibt, entsprechend erstklassig bedient werden – und dies hat nVidia mit dem Launch der Titan X ganz gewiß nicht erreicht. Wenn man über AMDs (zweifelhafte) Tradition lästern kann, bei seinen Launches immer irgendein Fettnäpfchen zu treffen, so setzt nVidia dem ganzen in diesem Fall noch die Krone auf, indem es im eigentlichen gar keinen Launch gibt. Und jener wäre wohl auch nicht besonders gut für die Titan X ausgefallen, denn der Performance-Gewinn ist wohl nochmals etwas geringer als bei den vorherigen Titan-Lösungen: Zwar sind ~25-30% Mehrperformance überhaupt nicht schlecht für eine schnellere Grafikkarte, aber eher wenig, um darauf basierend gleich ein neues Performance-Segment begründen zu können.
Problematisch für die Titan X ist vor allem die Nähe zu werksübertakteten GeForce GTX 1080 Karten, gegenüber denen die Titan X nicht mehr wie früher mit viel mehr Speicher auftrumpfen kann – heuer ist die Differenz bei der Speichermenge zwar noch vorhanden, aber mit 8 GB vs. 12 GB nicht mehr so dramatisch. Eben aus dem Grund der Nähe zu werksübertakteten GeForce GTX 1080 Karten mißfällt es doch einigen Enthusiasten, das die Titan X nur im Referenzdesign erhältlich ist und das Umbauen zugunsten einer besseren Kühllösung immer mit dem Garantieverlust an einem 1300-Euro-Produkt einhergehen. Jenes Referenzdesign, was bei der GeForce GTX 1080 noch vernünftig funktioniert, ist mit der Titan X dann im übrigen schon in seinem Grenzbereich – Chip & Karte werden also mit dem Referenzdesign nicht wirklich ausgenutzt. Eventuell ist es nVidia eine Überlegung wert, künftig solcherart Grafikkarten "nackt" zu verkaufen – natürlich mit genormten Befestigungsmöglichkeiten für alternative Kühler, was eine andere Kühlerausstattung dann im Rahmen der Kartengarantie ermöglichen würde. Sofern dies nicht möglich ist, sollte nVidia in jedem Fall wieder über einzelne Retail-Modelle nachdenken, wo den Grafikkartenherstellern wenigstens alternative Kühler gestattet werden – das Interesse der Grafikkartenkäufer hierfür ist in jedem Falle vorhanden."
nVidia muss ja echt die Düse gehen, ansonsten würden sie nicht so panisch den Markt mit überflüssigen (sprich: alter Wein in neuen Schläuchen) Karten fluten und die Kunden mit überzogenen Preisen melken. Hier bei uns in Deutschland scheint das besonders gut zu klappen, trifft hier eine wohlhabende Bevölkerung auf der einen und ein ausgeprägt unkritischer Kundenkreis (im allgemeinen als "Fanboys" betitelt) auf der anderen Seite aufeinander, die Briten z.B. sind da wesentlich vernünftiger (siehe Foren OcUK). Für Gamer komplett uninteressant, bei der Videobearbeitung ist man garantiert bei den angekündigten AMD-Karten mit SSD-Anbindung wesentlich besser aufgehoben.
Das Fazit von 3DCenter.org trifft den Nagel ganz gut auf den Kopf:
"Der faktische "Nicht-Launch" der Titan X hat unter den interessierten Anwendern ein eher negatives Echo hervorgerufen – denn auch wenn die Titan X für die allermeisten Grafikkartenkäufer (schon allein wegen des Preispunkts) jenseits von Gut und Böse steht, gibt es dennoch eine kleine Gemeinde an eingeschworenen Hardware-Enthusiasten, die das ganze eher als Hobby-Erwerbung sieht. Jene wollen aber natürlich auch, wenn man schon einmal gutes Geld für sein Hobby ausgibt, entsprechend erstklassig bedient werden – und dies hat nVidia mit dem Launch der Titan X ganz gewiß nicht erreicht. Wenn man über AMDs (zweifelhafte) Tradition lästern kann, bei seinen Launches immer irgendein Fettnäpfchen zu treffen, so setzt nVidia dem ganzen in diesem Fall noch die Krone auf, indem es im eigentlichen gar keinen Launch gibt. Und jener wäre wohl auch nicht besonders gut für die Titan X ausgefallen, denn der Performance-Gewinn ist wohl nochmals etwas geringer als bei den vorherigen Titan-Lösungen: Zwar sind ~25-30% Mehrperformance überhaupt nicht schlecht für eine schnellere Grafikkarte, aber eher wenig, um darauf basierend gleich ein neues Performance-Segment begründen zu können.
Problematisch für die Titan X ist vor allem die Nähe zu werksübertakteten GeForce GTX 1080 Karten, gegenüber denen die Titan X nicht mehr wie früher mit viel mehr Speicher auftrumpfen kann – heuer ist die Differenz bei der Speichermenge zwar noch vorhanden, aber mit 8 GB vs. 12 GB nicht mehr so dramatisch. Eben aus dem Grund der Nähe zu werksübertakteten GeForce GTX 1080 Karten mißfällt es doch einigen Enthusiasten, das die Titan X nur im Referenzdesign erhältlich ist und das Umbauen zugunsten einer besseren Kühllösung immer mit dem Garantieverlust an einem 1300-Euro-Produkt einhergehen. Jenes Referenzdesign, was bei der GeForce GTX 1080 noch vernünftig funktioniert, ist mit der Titan X dann im übrigen schon in seinem Grenzbereich – Chip & Karte werden also mit dem Referenzdesign nicht wirklich ausgenutzt. Eventuell ist es nVidia eine Überlegung wert, künftig solcherart Grafikkarten "nackt" zu verkaufen – natürlich mit genormten Befestigungsmöglichkeiten für alternative Kühler, was eine andere Kühlerausstattung dann im Rahmen der Kartengarantie ermöglichen würde. Sofern dies nicht möglich ist, sollte nVidia in jedem Fall wieder über einzelne Retail-Modelle nachdenken, wo den Grafikkartenherstellern wenigstens alternative Kühler gestattet werden – das Interesse der Grafikkartenkäufer hierfür ist in jedem Falle vorhanden."


. Dann wird mein Hard-Tubing Rechner umgebaut und danach erhoffe ich mir auch 2GHz mit Custom WaKü aber Dauerhaft! Geil ich freue mich schon so 4K und endlich das leidige SLI Thema beendet.
