The Witcher: Serie verkauft sich mehr als 33 Millionen Mal - Witcher 3 PC vorne

Spielt es in 4k seit ich auf 4k bin und gerade diese spiel profitiert von der Auflösung es sieht einfach wunderschön aus :D und braucht auch nicht ne 1080ti wenn man settings bedienen kann und nicht 60 fpos braucht in so einem spiel.
 
Ich habs angefangen, dann aber aufgehört weil mir das Spiel zu voll gepackt ist. An jeder Ecke eine Schatztruhe mit hundertausend Sachen drin, Geld im Überfluss, Inventar voller als nach 500h Skyrim .. vllt. fange ich es irgendwann mal wieder an. Bis dahin habe ich mehr Freude an Kingdom Come. :daumen:

Also ich mache es jetzt genau anders herum. Ich zockst jetzt Witcher 3 und hole die DLC's Mal nach. KCD hab ich gestern nach 70h deinstalliert nachdem meine Nebenquest sich nicht beendet und die Mainquest durch den Plotstoper mit Erik (seit Beginn bekannt) ein weiterspielen unmöglich macht.
 
Das ist immer wieder ein Problem bei Openworld. Manchmal wird es einfach zu viel, was es zu erledigen gibt. Auf die Spitze getrieben hat das mMn AC:O. Irgendwann hatte ich echt keine Lust mehr den gefühlt hundertsten Gefangenen aus irgendeinem Lager oder einer Festung zu befreien.

Mit der Fülle lässt irgendwann die Begeisterung nach.

Auch TW3 ist halt nicht frei von solchen Problemen, welche moderne OpenWorld Titel immer wieder plagen: Balancing und die Frage, wie ich den Spieler motivieren und seinen Erkundungsdrang anregen kann. CDP macht mit ihrem OpenWorld Epos vieles ohne Frage auf gutem Niveau und ihnen gelingt das schwierige Kunststück der Verzahnung von Spielwelt & Storytellings ungemein besser als ihren Konkurrenten. Wie ursprünglich geschrieben, es ist für mich ein sehr gutes Spiel. Wobei ich anmerken muss, dass mir zumindest in Bezug auf das Environmental Storytelling - also speziell der Lore - doch noch einmal bessere Titel einfallen.

Jedenfalls, grade in einigen Nebenquest bewiesen die Entwickler von TW ihr erzählerisches Talent, und sind dann am Besten, wenn sie selbst ihre eigenen (!) Geschichten erzählen können und nicht auf Basis einer Vorgefertigten aufbauen . Was eben mein Problem mit der Hauptstory ist - speziell mit den Figuren Yennefer, Ciri & Eredin -, wohin gegen wiederum die Addons, besonders Blood&Wine, mich begeistern konnten. Wobei ich immer noch finde, dass man die Spielwelt hätte etwas komprimieren sollen. Einen Abbruch der Qualität würde dies nicht zur Folge haben, siehe dazu auch TW2, welches sogar trotz seiner kompletten Linearität zu überzeugen wusste, besonders in den Entscheidungen innerhalb der Handlung, welche bei TW3 auch nicht so wirklich funktionieren und teils zu eher fragwürdigen Enden führten.

Zudem wie genannt die Monotonie Problematik sich nicht vermeiden ließ. Den viele Quests sind auch leider erzählerisch ziemlich belanglos und spielerisch (insbesondere das KS) war TW3 für mich einfach nicht facettenreich genug, um mich langfristig zu begeistern. Und das ist schade, einerseits will man doch jeden Fleck der Spielwelt erkunden, doch ist es wirklich befriedigend, wenn man bis ans andere Ende der Map geht, nur um ein austauschbares Schwert zu finden, welches etwas höhere Attribute hat?

Also ja, auch mir fehlte unterm Strich die langfristige Abwechslung bzw die Werkzeuge, um ein bestimmtes Problem anzugehen. Und das ist natürlich dadurch bedingt, dass TW3 sich stellenweise doch eher wie ein Action Adventure mit RPG Anleihen anfühlt, als wirklich ein vollwertiges, klassiches RPG. Wir haben nun mal einen vordefinierten Charakter mit begrenzten Fähigkeitenarsenal, was natürlich der Vorlage durch die Romane "verschuldet" ist. Diesen Punkt möchte für sich alleine dabei gar nicht kritisieren, denn CDPs Entscheidung hier konsequent die Figur Geralt von Riva durchzuziehen ist absolut richtig und in Ordnung gewesen. Nur limitert das eben, was zu der oben beschriebenen führt.

Und natürlich ist mir dabei absolut bewusst, dass es völlig unmöglich ist, eine riesige (!) OpenWorld so zu gestalten, dass wirklich an jeder Ecke Überraschungen sowie einmalige Momente auf einen warten, sowohl auf erzählerischer sowie gameplaytechnischer Ebene. Es spielt dabei keine Rolle wie fortgeschritten letzten Endes die Technik zum jeweiligen Zeitpunkt sein mag, der Entwickler dahinter ist immer noch ein Mensch, der eben seine Grenzen in Punkto Fantasie hat. Doch grade wenn man sich dem bewusst ist, frage ich mich, woher der generelle Wahn kommt, größere Spielwelten seien automatisch besser. Um dem Spieler ein Gefühl der Freiheit zu vermitteln? Das geht imo auch über ganz andere Wege, die sicherlich mehr Aufwand in Sachen Leveldesign und Gameplay erfordern, da liegt jedoch für mich persönliche die hohe Kunst der Videospiele.
 
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Ich hab mal wieder Postings entfernen müssen. Bitte bleibt sachlich und beim Thema.

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Witcher 3
Da haste nix verpasst. Habe es mir auch gekauft und darauf gefreut.
ABER: hatte noch nie ein Spiel, mit so langen zähen Dialogen, unnötig langen Zwischensequenzen und wenn man schnell mal an einem Stand etwas Kaufen will, muss man erst unnötig Smalltalk führen. Wurde dadurch schnell wieder von der Platte gehext

Hm. Gut, für Leute die vermutlich hirnlose Shooter zocken mag TW3 nicht das Richtige sein...
Ich fand TW3 großartig - auch wegen der Dialoge. Denn ich mag Spiele, in denen Konversation betrieben wird.

Da du in deine ganzen Posts ihn weiterhin indirekt Angreifer und Dinge unterstellst, gehe ich noch Mal zum Anfang des ganzen.

Ich als Norddeutscher möchte auch keinen Smalltalk beim Bäcker betreiben. Eigentlich möchte ich nie Smalltalk betreiben denn dieser führt zu nichts. Ein vernünftiges Gespräch tut dies aber natürlich.

Wenn jemand Witcher 3 nicht mag weil eben Überall der Smalltalk vertreten ist ist dies sein gutes Recht. Trotzdem kann er andere Rollenspiele mögen ohne das dies ein Wiederspruch ist.

Ich habe z.B. noch kein Masseffect wirklich spielen können weil mich der Anfang einfach nicht einfängt. Dafür habe ich mit den Witcher Spielen knapp 300h verbracht, habe 70h KCD bis zum Plotstop eine Chance gegeben. Habe alle Dragon Age Teile gespielt und gemocht, habe Monate ingamezeit bei WoW, habe Final Fantasy, Kotor, Kingdom of Amalur und mehr gezockt und gemocht. Andere Spiele gefielen mir hingegeb nicht.

Jedes Spiel hat mir aus einem anderen Grund gefallen oder nicht gefallen. Das ist aber unabhängig vom Genre und daher immer eine einzefall Entscheidung.

Ich spiele gelegentlich auch Mal ein Egoshooter oder Moba, trotzdem sind es die RPGs die mich am meisten packen und Tage meines Lebensfressen. Aber einfach jemanden abzustempeln ist Grober Unfug. Denn auch Egoshooter können ein viel bessere Storytelling haben als RPGs. Die offene Welt ist immer eine Gefahr für die Hauptgeschichte. Bei Schlauchleveln o.ä. hat man diese Problem nicht. Die Geschichte kann viel intensiver gesteuert werden. Telltales erster Teil von Walking dead war so ein Fall. Hingegen kann man sich in Openworlds einfach verlieren. Warum direkt meinen Familien retten wenn ich noch 100 anderen helfen kann.
 
- Das Storytelling, gerade am Anfang war mies : "Hallo, das ist Ciri, sie ist deine Ziehtochter, oh, Ciri ist weg, rette sie" - Sorry, Nein, das ist kein gutes Storytelling. Als Gegenbeispiel The last of Us, so bringt man eine Figur dem Spieler nahe, bevor man sie dem Spieler weg nimmt um Gefühle für diesen Charakter zu erzeugen. Ciri hat mich dagegen null interessiert.

Da Witcher auf einer Romanreihe basiert, gewinnt die Storie unglaublich an Tiefe und Emotion wenn man diese auch gelesen hat. Dann weiß man, wie man an Ciri hängt. Viele vergessen das leider. Witcher ist in dem Sinne nichts um einfach trocken drauf loszuspielen.
 
Da Witcher auf einer Romanreihe basiert, gewinnt die Storie unglaublich an Tiefe und Emotion wenn man diese auch gelesen hat. Dann weiß man, wie man an Ciri hängt. Viele vergessen das leider. Witcher ist in dem Sinne nichts um einfach trocken drauf loszuspielen.

Da gebe ich dir natürlich recht. Hat man die Bücher zuvor gelesen, ist einem vieles viel geläufiger. Liest du auch jedes mal jedes Buch zu jedem Spiel? Hast du Beispielsweise Drakensang gespielt? Ich hab knapp 100 Bücher aus der Welt des schwarzen Auges davor schon gelesen gehabt. Kennst du das Buch Alamut? Assassins Creed basiert darauf. Oder kennst du beispielsweise Hyperion Cantos? Mass Effect beruht darauf, ohne das angegeben wird. Es gibt verdammt viele Spiele, die auf basieren auf Büchern, wo man diese zuvor nicht gelesen haben muss, warum ? - Weil die Devs einen gut Job gemacht haben, dem Spieler in die Welt und Figuren einzuführen.

Es hätte weder TW3, der Lore oder einem Spieler in keinster Weise gestört, dem Spieler der die Bücher nicht kennt oder nicht gelesen hat, Ciri am Anfang besser vorzustellen und mehr Zeit zu geben, um erst einmal ein Gefühl für sie aufzubauen. Oder was genau wäre dem Entwicklern dabei im Weg gestanden? Naughty Dog hat es hinbekommen, das man innerhalb kürzester Zeit eine Bindung zu dem Charakter aufbaut. Da musste ich kein Buch davor lesen.
 
Da du in deine ganzen Posts ihn weiterhin indirekt Angreifer und Dinge unterstellst, gehe ich noch Mal zum Anfang des ganzen.

Er hat seine Meinung zu den Dialoge, ich habe meine Meinung zu seiner Meinung. So einfach ist. Dass dann schonmal Ansichten aufeinanderprallen ist in einem Forum normal.

Ich als Norddeutscher möchte auch keinen Smalltalk beim Bäcker betreiben.

Ich weiß nicht, was dieser unpassende Vergleich damit zu tun hat?
Dein Bäcker wird dir sicherlich nicht den Auftrag geben, denjenigen zu suchen, der seine Bäckerei abgebrannt hat (im Spiel eine Rüstungsschmiede), dein Bäcker wird sicherlich kein Zwerg sein, der Täter vermutlich kein rassistischer Zwergenhasser und Vollzeit-Alkoholiker. All das erfährt man im Spiel aus Gesprächen, mit denen der Erzähler dem Spieler die Welt in der er sich bewegt näherbringen möchte. Von daher ist da überhaupt kein Zusammenhang zwischen deinem Bäckereibesuch und Dialogen in einem RPG.

Wenn jemand Witcher 3 nicht mag weil eben Überall der Smalltalk vertreten ist ist dies sein gutes Recht. Trotzdem kann er andere Rollenspiele mögen ohne das dies ein Wiederspruch ist

Ein elementarer Bestandteile eines RPGs IST Smalltalk. Der gehört nunmal dazu. Und wer keinen Smalltalk mag, der sollte sich besser ein anderes Genre zum Zocken als ausgerechnet RPGs suchen, denn er hat dann das für sich komplett falsche Genre gewählt.
 
Ein elementarer Bestandteile eines RPGs IST Smalltalk. Der gehört nunmal dazu. Und wer keinen Smalltalk mag, der sollte sich besser ein anderes Genre zum Zocken als ausgerechnet RPGs suchen, denn er hat dann das für sich komplett falsche Genre gewählt.

So ein Mist aber auch,... ich dachte wirklich die Spiele meiner Jugend wie Baldurs Gate, Ultima, Wizardry oder die Might & Magic Series waren RPGs,.... aber da gibts ja keinen Small Talk mit den Händlern... Wenn ich mich Recht erinnere, haben nicht mal in Planescape Torment die Händler Smalltalk betrieben und das Spiel bestand ja fast nur aus Text.... Also entweder kann der Smalltalk der Händler nicht ganz so elementar für ein RPG sein wie du meinst, oder wir müssen anfangen, die Geschichte der RPGs maßgeblich umzuschreiben...
 
Das ist immer wieder ein Problem bei Openworld. Manchmal wird es einfach zu viel, was es zu erledigen gibt. Auf die Spitze getrieben hat das mMn AC:O. Irgendwann hatte ich echt keine Lust mehr den gefühlt hundertsten Gefangenen aus irgendeinem Lager oder einer Festung zu befreien.

Ja bei AC:O war es echt stark wiederholend mit den Side-Quests.

Bei Witcher fand ich das allerdings nicht so stark, und wenn war es "sinnig". Als Witcher ist das eben dein Beruf, Monster schlachten... und oben drauf gab es ja auch sehr sehr viele abwechslungsreiche Quests wie z.b die auf Droge mit Plötze. Und wenn man das Spiel auf maximaler Schwierigkeit spielt sind die Quests echt "einzigartig" da man sich wirklich auf den Typus des Monsters einstellen muss. Öle, Zeichen, Bewegungsmuster..

"Zu viel" geht doch garnicht solange die Qualität darunter nicht leidet. Mach es einfach nicht, fertig. Wenn man was "erledigen" muss, Spiel quasi in Arbeit ausartet .... dann würde ich schon aufhören.
 
Oder kennst du beispielsweise Hyperion Cantos? Mass Effect beruht darauf, ohne das angegeben wird. Es gibt verdammt viele Spiele, die auf basieren auf Büchern, wo man diese zuvor nicht gelesen haben muss, warum ? - Weil die Devs einen gut Job gemacht haben, dem Spieler in die Welt und Figuren einzuführen.

Hyperion und Mass Effect...dass ist aber schon seeehr weit her geholt. Ehrlich gesagt kann ich da nur minimalste Gemeinsamkeiten erkennen. Hast du da eine Quelle? :what:

Generell ist The Witcher aber im Vergleich zu vielen Spielen weit mehr an die Bücher angelehnt und vermittelt durch diese eine gewisse Tiefe, die man ohne die Bücher nicht vermittelt bekommt. Das ist auch richtig so. Das Witcher Universum hat eine wahnsinnige Tiefe und ist nicht diese klassisch weich gewaschene "Gut gegen Böse" und basiert zudem nun Mal auf den Hauptfigueren und Nebenfiguren der bestehenden Romane. Um zu bewerkstelligen, dass alle Charaktere perfekt für den Spieler in Szene gesetzt werden, müsste das Spiel 10x länger und 50x teuerer sein. Das geht natürlich nicht. Also hat man sich dafür entschieden dem Universum treu zu bleiben und Nebensächlichkeiten (auch wenn diese teilweise nicht unwichtig sind) ins Glossar zu verschieben.
Insgesamt ist es mir so weitaus lieber als bekannte Charaktere zu streichen, damit andere angenehmer in die Story eingewoben werden können (Das ist dann auch ein wenig Fanservice).

Und noch zum Thema Naughy Dog: Dir ist schon klar, dass du hier ein Open World Spiel basierend auf einem bereits existerenden und recht komplexen Universum mit einem Schlauch-Action-Adventure vergleichst, dass nur ein paar wenigen wichtigen Charakter hat. :ugly:
Generell sind deinen Spiel-Buch Vergleiche nicht wirklich haltbar, außer bei Drankensang (weder gespielt noch gelesen).

Ansonsten hast du natürlich recht mit deiner Behauptung. Um das Spiel aber für dich "perfekt" zu gestalten, müsste es sich wohl immernoch in der Entwicklung befinden, oder es wäre ein Schlauch-Action-Adventure geworden.
 
aber da gibts ja keinen Small Talk mit den Händlern

Was für ein Smalltalk mit dem Händler? Es ist kein Smalltalk, wenn man in TW3 dem Händler sagt, dass man was kaufen möchte :schief: Und die (kurze) Antwort des Händlers darauf, kann man wegdrücken. Also wo genau liegt das Problem?

"Zu viel" geht doch garnicht solange die Qualität darunter nicht leidet. Mach es einfach nicht, fertig. Wenn man was "erledigen" muss, Spiel quasi in Arbeit ausartet .... dann würde ich schon aufhören.

Ja, klar, gute Inhalte auf der Map des jeweiligen Spiels kann man nicht genug haben, da stimme ich dir voll und ganz zu. Aber das ist manchmal ein schmaler Grad. Ich muss dabei immer an AC Unity denken. Da versprach die Map einfach zu viel Arbeit :ugly:

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Da Witcher auf einer Romanreihe basiert, gewinnt die Storie unglaublich an Tiefe und Emotion wenn man diese auch gelesen hat. Dann weiß man, wie man an Ciri hängt. Viele vergessen das leider. Witcher ist in dem Sinne nichts um einfach trocken drauf loszuspielen.

Das ist natürlich richtig, aber grade wenn man imo die Romane gelesen hat, dann merkt man einfach umso deutlicher wie im direkten Vergleich tragende Figuren wie Ciri, Yennefer und besonders Eredin abfallen. Zumindest ging es mir so, denn ja ich habe alles rund um das TW Universum verschlungen. Und auch wenn mir absolut bewusst ist, dass ein Videospiel nicht den Anspruch erhebt in Sachen erzählerischer Tiefe an einen Roman ranzureichen, so war ich da am Ende mit der Hauptstory und dem Umgang dieser Charaktere nicht vollkommen zufrieden.

Das fängt schon mit der Beziehung zwischen Yennefer & Ciri, die einfach im gesamten Spiel zu kurz geraten ist, und in den Romanen deutlich stärker das Bild einer tiefen Mütter-Tochter Beziehung zeigte. Ciri benimmt sich sogar oftmals sogar Out of the Character, zumindest mehr wie eine rebellische Teenagerin und nicht wirklich wie eine Frau, die durch die Hölle gegangen ist. Siehe die Ereignisse aus den Büchern, was dann auch zu den sehr seltsamen Enden führt, wo Ciri das Bedürfnis verspürt Königin zu werden und/oder Hexerin, nachdem sie Deus Ex Machina mäßig die Naturkatastrophe White Frost aufgehalten hat.

Und hier hört es nicht auf, Eredin zB bleibt in seiner Rolle des Mainantagonisten unheimlich simpel, und taucht gegen Spielende mit paar belanglosen Sätzen auf, nur um dann durch Geralts Klinge niedergestreckt zu werden. Sicherlich er besaß glaubwürdige Beweggründe, die ihn dazu verleitet haben, die arme Ciri fortwährend zu jagen. Aber Eredin ist soviel mehr in den Romanen, besonders in Sachen Charisma und wirkt dort deutlich bedrohlicher. In TW3 dagegen spürt man im gesamten Spielverlauf einfach nicht wirklich die Gefahr, welche von ihm und seinem Gefolgen der Wild Hunt ausgeht. Wie auch, es gibt im Verhältnis mit der gesamten Laufzeit des Spiels kaum Szenen, die diesen Kerl ansprechend präsentiert haben. Das war für mich definitiv verspieltes Potential, denn Eredin ist nicht der plumpe Bösewicht bzw TW ist eigentlich auch kein klassiches Werk im Sinne von Gut vs Böse. Und es ist besonders schade, wenn man sich vor Augen führt, das grade ein Videospiel mit seinen einzigartigen, interaktiven Möglichkeiten noch einmal deutlich besser die omnipräsente Bedrohung für den Spieler darstellen könnte. Und CDP ist btw zu deutlich mehr fähig, wie sie es mit den Addons oder auch den Vorgängern bewiesen haben.

Aber auch abseits dessen muss man sagen, CDP hat durchaus versucht, dass TW3 für sich alleine stehen kann. Ohne die Kurzgeschichten der Romane zu kennen und sogar ohne je die Vorgänger gespielt zu haben, sollte TW3 eine große Zielgruppe ansprechen. Ich würde sogar behaupten, viele Spieler sind erst mit dem TW3 Hype auf die Marke gesprungen und haben nie die ersten Teile nachgeholt. Und entsprechend muss CDP, wenn sie eben ein alternatives Ende zu den Romane von Sapkowski erzählen wollen, die ja doch offen und interpretationswürdig enden, sich dieser Kritik stellen.

"Zu viel" geht doch garnicht solange die Qualität darunter nicht leidet. Mach es einfach nicht, fertig. Wenn man was "erledigen" muss, Spiel quasi in Arbeit ausartet .... dann würde ich schon aufhören.

Stimmt schon, wenn Gaming solche Züge annimmt, dann sollte man definitiv aufhören. Aber ist es dann wirklich die Schuld des Spielers oder des Entwicklers? Ich persönlich möchte einfach so gut es geht alles vom Spiel mitnehmen. Und grade, weil die Welt von TW3 wirklich vom Artdesign so fantastisch aussieht, möchte ich, da mir der der Entwickler die Möglichkeit gibt jene Welt zu erkunden, auch voll auskosten. Nur woran soll ich denn im Vorfeld erkennen, ob die Quest belanglos oder nicht? Das ist halt das Problem.

Ich erwarte natürlich nicht, dass jede Aufgabe InGame meine Spielerfahrung bereichert. Nur es stört halt dem Spielflow, wenn man durch zahlreichen Markierungen - absolute Norm in modernen OpenWorld Titeln - "abgelenkt" und einem damit das Gefühl gegeben wird: "Hey dahin zu gehen lohnt sich" - nur um dann eine weitere, belanglose Schatzkiste XY zu finden, obwohl man doch schon Gold im Überfluss hat und/oder das Inventar schon längst überladen ist. Allerdings ist das sicherlich eine Frage der Spielertyps, das möchte ich nicht abstreiten. Manch einer findet solche Routinearbeit vielleicht ganz nett für zwischen durch. Mir persönlich bereutet sowas jedoch nur dann richtig Freunde, wenn der Grind/ das Looten & Leveln wirklich das Kernprinzip des Spiels darstellt. Also alles drum herum aufgebaut worden ist und das Gameplay auch ein großes Feld an Lösungsmöglichkeiten bietet.
 
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Selbst gelesen hab ich das Buch oder die Bücher (wie auch immer) nicht, sondern das wurde in einem "Auf eine Bier Podcast" kurz angeschnitten. Kann dir aber leider nicht sagen welcher das war. Angesprochen wurde aber, dass es in beiden Welten so ist, dass die Menscheit eine Art Teleporter findet, der dann als Space Station fungiert, es gibt in beiden sozusagen Specter und Reaper. Hab das aber nicht mehr ganz im Kopf wo die Gemeinsamkeiten sind, der Podcast war irgendwann letztes oder ende vorletzten Jahres.

Das man nicht die komplette Welt 100% nachbauen und alles bedenken und perfekt machen kann, hab ich auch nicht behauptet. Es ging dabei wirklich rein um sozusagen, dem Intro, beim dem Ciri vorgestellt wird und dann weg ist und das dies meiner Meinung nach schlechtes Storytelling war. Um da ein besseres Gefühl dafür zu bekommen, muss man nicht die Bücher gelesen haben. Fünf Minuten mehr mit Ciri, sie vielleicht mal selbst steuern am Anfang, wobei man vielleicht ihre Gedanken hören kann, ein paar Gespräche mit ihr führen, vielleicht mal durch Kaer Morhen mit ihr laufen können,... etc. pp. Und es ist ja auch kein unwichtiger Charakter in der Story, sondern im Grunde soll das in TW3, die Motivation für den Einstieg darstellen und ist mit einer der Hauptcharaktere.

Dabei ist es doch völlig egal, ob das Spiel jetzt schlauch Level hat wie bei The last of Us oder Open World, wie bei The Witcher, es geht darum eine Figur im Spiel vorzustellen und um nichts anderes.
 
Er hat seine Meinung zu den Dialoge, ich habe meine Meinung zu seiner Meinung. So einfach ist. Dass dann schonmal Ansichten aufeinanderprallen ist in einem Forum normal.



Ich weiß nicht, was dieser unpassende Vergleich damit zu tun hat?
Dein Bäcker wird dir sicherlich nicht den Auftrag geben, denjenigen zu suchen, der seine Bäckerei abgebrannt hat (im Spiel eine Rüstungsschmiede), dein Bäcker wird sicherlich kein Zwerg sein, der Täter vermutlich kein rassistischer Zwergenhasser und Vollzeit-Alkoholiker. All das erfährt man im Spiel aus Gesprächen, mit denen der Erzähler dem Spieler die Welt in der er sich bewegt näherbringen möchte. Von daher ist da überhaupt kein Zusammenhang zwischen deinem Bäckereibesuch und Dialogen in einem RPG.



Ein elementarer Bestandteile eines RPGs IST Smalltalk. Der gehört nunmal dazu. Und wer keinen Smalltalk mag, der sollte sich besser ein anderes Genre zum Zocken als ausgerechnet RPGs suchen, denn er hat dann das für sich komplett falsche Genre gewählt.

Mein Vergleich ist sogar sehr passend, da es eben um den Smalltalk mit Händlern ging. Und nein Smalltalk gehört nicht zu einem RPG. Gespräche gehören dazu. Zwischen Smalltalk und Gesprächen gibt es eine unterschied.

Gut ist aber auch das du zu erst anerkennst das eure Meinungen von einander abweichen. Trotz diesem Wissen greifst du ihn mehrfach aufgrund seiner Meinung indirekt an.
Wenn es um die RPGs als solche geht akzeptierst du dann sogar direkt keine Meinung. Denn deine Auffassung wie die Interaktion mit NPC's und die Übermittlung der Geschichte etc ist, ist die einzig richtige. Wer deine Meinung nicht teilt, solle keine RPGs spielen.
Schade nur das selbst Entwickler von RPGs nicht deine Meinung teilen.
Nicht Mal das super duper reale Kingdom Come deliverance zwingt einem Smalltalk mit Händlern auf. Es ist möglich aber nicht nötig.

Vor allem ist die Wahl meiner Selbst in einem RPG meine eigene. Will ich nett/böse sein? Setzte ich mich für die Armen ein oder ist Gold für mich das einzige Wahre?

Auch wenn Geralt nicht dem Gefühlswesen des eigentlichen Hexer entspricht, denn er hält Gefühle und Emotionen. Ist der Ansatz ich muss jedem nach seinen Leid fragen falsch.
Vor allem weil Geralt die Welt egal ist/wäre was ihn interessiert sind Ciri und Jennifer.
Im ersten Teil wurde das Problem der Geschichte hinter dem Hexer durch eine Amnesie gelöst. Ohne die Bücher Kratz man aber auch nur an der Oberfläche. Und die Hexer und ihrer Geschichte (vor allem Geralts) kommt in den Spielen nicht wirklich gut rüber.

Da du aber ja aber ein großer Freund der RPGs bist:

Ich habe hier 2 Abschriften aus einem Buch der Sprache. Lese sie gut und präge sie dir ein. Sie werden sie in Zukunft sicher eine Hilfe sein.

Du erhälst die Abschrift Smalltalk
Duden | Small Talk, Small-talk | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Synonyme, Herkunft

Du erhältst die Abschrift Gespräch
Duden | Ge-sprach | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Synonyme, Herkunft
 
Mein Vergleich ist sogar sehr passend, da es eben um den Smalltalk mit Händlern ging. Und nein Smalltalk gehört nicht zu einem RPG. Gespräche gehören dazu. Zwischen Smalltalk und Gesprächen gibt es eine unterschied.

Da in TW3 kein Smalltalk mit Händlern betrieben wird, passt dein Vergleich 0,0 und ist somit ziemlich unsinnig.

Nicht Mal das super duper reale Kingdom Come deliverance zwingt einem Smalltalk mit Händlern auf.

Tut TW3 auch nicht.

Wer deine Meinung nicht teilt, solle keine RPGs spielen.

Wenn du das daraus verstanden hast, dann hast du rein gar nichts von dem verstanden, was ich geschrieben habe.

Und eine Belehrung, was Smalltalk ist, brauche ich von dir sicherlich auch nicht. Zumal du du dir offensichtlich nicht im Klaren darüber bist, wie Smalltalk in Spielen (vor allem RPGs) als Stilmittel verwendet wird.
 
- Das Storytelling, gerade am Anfang war mies : "Hallo, das ist Ciri, sie ist deine Ziehtochter, oh, Ciri ist weg, rette sie" - Sorry, Nein, das ist kein gutes Storytelling. Als Gegenbeispiel The last of Us, so bringt man eine Figur dem Spieler nahe, bevor man sie dem Spieler weg nimmt um Gefühle für diesen Charakter zu erzeugen. Ciri hat mich dagegen null interessiert.

Das Problem ist halt das sie krampfhaft versucht haben alle noch offenen Punkte mit The Witcher 3 zu einem Abaschluss zu bringen (Yennefer finden / retten, Ciri abhandeln, die Prophezeihung zu einem Ende bringen).
Das ist viel zu umfangreich und Komplex für ein Spiel gewesen und hätte unter normalen Umständen noch mehr als genug Story-stuff für 2 oder 3 weitere Spiele geboten.

Das darunter letztlich die Darstellung / Präsentation der Charaktere, wie Ciri, leiden würde war eigentlich absehbar, da man einfach garnicht den nötigen Handlungsspielraum im Spiel zur Verfügung hatte um sie vernünftig einzuführen.

- Die Entscheidungen. Auch wenn es von vielen gelobt wird, für mich war das häufig Müll. Lieber treffe ich als Spieler keine Entscheidung, als zwischen zwei dummen Entscheidungen wählen zu müssen. Beispiel Achtung SPOILER !!!!!

Naja, es ist aus Hexersicht aber die naheligenste Entscheidung. Geralt als Hexer soll nach dem Kodex der Hexer eigentlich die Menschen vor Monstern schützen und nicht über Menschen urteilen (Neutralität).
Unter diesem Gesichtspunkt steht es Geralt eigentlich nicht zu darüber zu urteilen ob die Schwester ihre Schwester aus Eigennutz umgebracht hat.
Die Entscheidung den Werwolf am leben zu lassen und die andere Schwester dafür töten zu lassen ist daher im Grunde das höchste der Gefühle darauf Einfluss zu nehmen.

Somal der Werwolf halt ansonsten niemanden getötet hatte, da er sich ja immer vor seiner Verwandlung wegschloss.
Im Grunde hat also nicht der Werwolf sie aus eigenen Antrieb getötet, dann hätte Geralt ihn als Hexer töten müssen, sondern hat die Schwester ihre Schwester umgebracht indem sie sie zum Werwolf gebracht hat, was es zu einer "Familienangelegenheit" macht in die Geralt sich nicht einmischen muss, aber auch nicht "Neutral" bleiben muss.

Die Entscheidung finde ich daher alles andere als Müll, oder unlogisch, aus Sicht des Hexerkodex ist sie sogar völlig nachvollziehbar und das einzige was Sinn macht.


- Das Kampfsystem hat mir persönlich nicht gefallen, zu viel herumgespringe

Muss man nicht mögen, aber es entspricht nunmal den Büchern.

- Immersion in der Spielwelt. Die Spielwelt an sich war wie gesagt gut, aber es war schlecht, dass Handlungen keine Auswirkungen hatten, wie beispielsweise stehlen.

Geralt ist nunmal Hexer, kein Dieb, es täte nicht zu der Romanvorlage passen wenn er Diebastahl begehen könnte. Das Problem ist daher auch nicht so sehr das Diebstahl keine Auswirkungen hat sondern das man alle 2 Meter Zeug in fremden Häusern looten kann. Teil 1 hat das besser gelöst, wenn auch nicht perfekt, indem es bei weiten nicht soviel Zeug zu looten gab und schon garnicht in den Häusern von Fremden (sofern sie bewohnt waren).

The Witcher 3 übertreibt es sowieso etwas was das looten angeht, aber damit ist es nicht alleine, die meisten modernen RPGs meinen ja heutzutage das es total toll ist wenn der Spieler alle 2 Ingame-Meter irgendwas looten kann. Eine Besinnung dahingehend das weniger mehr ist wäre mal wieder toll und würde auch oft die dadurch völlig entwerteten Nebenquests wieder aufwerten. Weil was interessiert einen die 200 Münzen Belohnung aus irgend einer Nebenquest wenn man durch 10 Minuten Looten schon 1000 Münzen zusammen bekommt. ;)

- Ich persönlich konnte mich mit Geralt nicht identifizieren. Dadurch viel es mir schwer das Spiel als RPG zu spielen.

Subjektiv. Ist halt bei vordefinierten Charakten immer möglich, dafür sind sie halt nicht so generisch / austauschbar wie ein selbsterstellter in z.B. Skyrim.
Hat halt Vor- und Nachteile.

- Die Charakterentwicklung war zu marginal

War das was der Romanvorlage entsprechend möglich war. Geralt ist nunmal ein im Roman vordefinierter Charakter, ein Hexer, mit festgelegten Fertigkeiten, daraus kannst du nunmal keinen Schwert und Shield schwingenden Ritter in Platte machen, oder einen Vollmagier der Feuerstürme wirft und einen Zauberstab schwingt.
CDPR hat aus der Charakterentwicklung das rausgeholt was im Rahmen der Romanvorlage möglich war, das kann einem Gefallen, oder eben nicht, aber es ist halt kein objektiver Kritikpunkt.

Quest annehmen, Hexersicht, Pfad folgen, Quest lösen und abgeben war im Grunde das übliche.

Warum hast du es dann genutzt? Man konnte (fast) alle Quests auch ohne Hexersinne lösen, indem man nach den Spuren sucht und ihnen folgt, sogar die Hexersinne waren in den Optionen ausschaltbar, wenn ich mich nicht täusche.
Die Hexersinne waren nur ein Kunstgriff um das Spiel "zugänglicher" zu gestalten.

- Ab Novigrad ließ gefühlt die Qualität der Quests, stark nach

Hat sie "teilweise" auch, schlicht weil man das Spiel fertig bekommen musste und es eigentlich viel zu umfangreich war.

- Das Kampfsystem hat mir persönlich nicht gefallen, zu viel herumgespringe wie beispielsweise stehlen.
- Ich persönlich konnte mich mit Geralt nicht identifizieren. Dadurch viel es mir schwer das Spiel als RPG zu spielen.
- Die Charakterentwicklung war zu marginal- Das Übliche, keine Charakter Auswahl, bzw Erschaffung

Das wären doch Punkte gewesen über die du dir aber im Vorfeld hättest klar sein können, bzw. dich informieren können. ;)
 
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Da in TW3 kein Smalltalk mit Händlern betrieben wird, passt dein Vergleich 0,0 und ist somit ziemlich unsinnig.
Dann hättest du wohl bei der ersten Erwähnung des Smalltalks mit Händlern diesen Punkt bringen sollen. Ich fange erst heute mit Witcher 3 nach Jahren wieder an und sehe es ja heute. Da du aber darauf eingegangen bist und nicht diese Aussage als falsch darstellten, kann ich ja nur mit Einem Aussagen arbeiten.


Wenn du das daraus verstanden hast, dann hast du rein gar nichts von dem verstanden, was ich geschrieben habe.

Hm. Gut, für Leute die vermutlich hirnlose Shooter zocken mag TW3 nicht das Richtige sein...
Ich fand TW3 großartig - auch wegen der Dialoge. Denn ich mag Spiele, in denen Konversation betrieben wird.

Das bezweifle ich, denn mit guten Action RPGs scheinst du rein gar nichts anfangen zu können.

Zeigt dein Beitrag zu TW3 nun mal sehr deutlich, dass du mit RPGs offenkundig nichts anfangen kannst.

Was willst du denn damit genau aussagen?
Und eine Belehrung, was Smalltalk ist, brauche ich von dir sicherlich auch nicht. Zumal du du dir offensichtlich nicht im Klaren darüber bist, wie Smalltalk in Spielen (vor allem RPGs) als Stilmittel verwendet wird.

Also ist die Soulsreihe kein RPG?
 
Ich glaube wenn ich sage, was mir an dem Spiel gefallen hat und was weniger, und ich jedes mal noch dazu schreibe "für mich" oder "mir persönlich", sollte es klar sein, dass es sich dabei um eine subjektive Bewertung von mir handelt. Genauso hättest du die vielen positiven Punkte die ich genannt habe angehen können. Musik: subjektiv. Charaktere : Subjektiv. Grafik gefallen: Subjektiv. Gute Story: Subjektiv... Aber nein, du begnügst dich dabei damit, rein auf die negativen einzugehen.

Bewertungen von Spielen, sind meist subjektiv und es gibt nur wenig, was sich wahrlich objektiv bewerten lässt und das sind dann Punkte, wie die technische Umsetzung, Bugs, Qualität der Aufnahmen etc. pp. etwas, was man wirklich objektiv fassen kann.
Dennoch habe ich mir das Spiel gekauft und auch Spaß damit gehabt. Nur sind das halt Kritikpunkte, die für mich persönlich negativ aufgefallen sind, bzw. wo ich schon zuvor gewusst habe, dass sie mir nicht 100%ig gefallen. Aber wenn ich nur jedes Spiel kaufen, das mir 100%ig gefällt und ich keine negativen Punkte finde, hätte ich in meinem Leben wahrscheinlich noch kein Spiel gespielt. Möglicherweise ist TW3 für dich Perfekt und das ist Ok so. Aber für mich ist es das nicht.

Das Kampfsystem mit dem herumspringen kommt aus den Büchern? Macht Geralt in den Büchern auch jedes mal 100 Ausweichrollen wenn er gegen einen Greifen kämpft? Ich hoffe doch mal nicht....

da man einfach garnicht den nötigen Handlungsspielraum im Spiel zur Verfügung hat um sie vernünftig einzuführen.

Willst du mir sagen, man hat am Anfang des Spiels keine 5 Minuten Zeit gehabt, erst mal Ciri vorzustellen? Warum?

Naja, es ist aus Hexersicht aber die naheligenste Entscheidung. Geralt als Hexer soll nach dem Kodex der Hexer eigentlich die Menschen vor Monstern schützen und nicht über Menschen urteilen

Hatte Geralt nicht seinen eigenen Kodex? Und den kennt in genauer Form nur er selbst? Und das bisschen was man als Spieler weiß, kann man auch noch unterschiedlich auffassen. Beispielsweise ist bekannt das Geralt keine vernunftbegabten Monster tötet, solange diese keine Gefahr für Menschen darstellen. Aber in dem Falle des Werwolfs machst du es dir ein bisschen einfach, oder nicht? Der Werwolf ist im Grunde eine Gefahr für den Menschen. Solange er in menschlicher Form ist natürlich nicht. Sollte er sich immer rechtzeitig einsperren können, natürlich auch nicht. Aber da es passieren kann, dass er es mal nicht rechtzeitig schafft, ist er eine Gefahr für die Menschen! Von daher sollte der Hexer in Töten müssen, da von ihm eine Gefahr ausgeht.
Von daher kann da viel hinein interpretieren und eine so einfache Aussage, dass Geralt nach dem Kodex neutral hätte sein müssen, wenn ein WW frei herum läuft, ist zumindest streitbar.

Geht es darum, dass Geralt den Menschen laut Büchern Neutal gegenüber steht, gibt es verdammt viele Quests die er nicht machen würde, da Ciri, Trist und Yennefer die höhere Priorität hätten. Wo wir bei cognitiver Dissonanz ankommen.



Zur Hexersicht. Da waren verdammt viele Quests dabei, wo du alleine von der Beschreibung keine Ahnung hattest und die Hexersicht nutzen musstest um überhaupt weiter zu kommen. Oder man läuft blind herum bis man das Ziel findet.

Geralt ist nunmal Hexer, kein Dieb, es täte nicht zu der Romanvorlage passen wenn er Diebastahl begehen könnte. Das Problem ist daher auch nicht so sehr das Diebstahl keine Auswirkungen hat sondern das man alle 2 Meter Zeug in fremden Häusern looten kann.

Genau das hab ich ja gemeint und das es der Bevölkerung nicht stört. Gerade im hohen Schwierigkeitsgrad ist man ja darauf sogar fast angewiesen zu stehlen, weil man alles mögliche an Reagenzien braucht.
 
Hm. Gut, für Leute die vermutlich hirnlose Shooter zocken mag TW3 nicht das Richtige sein...
Ich fand TW3 großartig - auch wegen der Dialoge. Denn ich mag Spiele, in denen Konversation betrieben wird.

Das bezweifle ich, denn mit guten Action RPGs scheinst du rein gar nichts anfangen zu können.

Zeigt dein Beitrag zu TW3 nun mal sehr deutlich, dass du mit RPGs offenkundig nichts anfangen kannst.

Kannst du das mal lassen? Das sind Zitate von mir und ohne diese entsprechend kenntlich zu machen, sind deine Posts vollkommen unleserlich.

Und die von zitierten Passagen, z.B. "denn mit guten Action RPGs scheinst du rein gar nichts anfangen zu können" sagen nun mal etwas anderes aus als: "Wer deine Meinung nicht teilt, solle keine RPGs spielen." Und das trifft auf alle diese Aussagen zu. Keine sagt das aus, was du daraus machst.

Also ist die Soulsreihe kein RPG?

Nicht im eigentlichen Sinne, nein.

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Mal ganz davon abgesehen ist die Diskussion damit für mich auch beendet, denn 1.) wird mir das langsam zu blöd, mich vor dir rechtfertigen zu müssen, und dass du meine Aussagen verdrehst, und fehlinterpretierst.
2.) sind bereits Beiträge (unter anderem von dir) gelöscht worden, und das alles geht jetzt wieder zu weit in diese Richtung.
 
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