[Test] Lackieren, der Große Vergleichstest

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Oft platz der Lack gerade da wo sich scharfe Kanten befinden, das ist sowas wie ne Sollbruchstelle bei Lack. Versuche mal die Löcher ganz sauber mit einem 90 Grad Senker zu entgraten. Das sollte auf jedenfall mehr aushalten. Ob es letzendlich reicht muß man halt ausprobieren.
Evt. muß man anderen Lack nehmen, der wesendlich elastischer ist aufgrund von sehr hohem Kunststoffanteil.
Pulverbeschichtung ist z.B. sehr flexibel und wenn du da ne dülle ins Blech haust verformt die Farbschicht sich mit und platzt auch nicht weg, da sie elastischer ist, so wie bei einer Auto-Lackierung!
 
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hmmm, sorry wenn ich das nu sagen muss, aber liest überhaupt einer was ich schreibe oder kommentiert ihr blos blind den Titel ?


Bin völlig verwirrt, warum hier andauernd von den Vorteilen vom Pulvern gesprochen wird. Die kenn ich, das weiss ich alles. Hier gehts darum, dass ich Lacke teste oO
Und dass scharfe Kanten natürlich zum abplatzen neigen ist mir klar nur wie ich schon geschrieben habe, passiert das abplatzen an maschinell gefertigten HDD einschüben. da gibts nix zum entgraten.

Beim Test hab ich natürlich schon entgratet...

hab ich nur das gefühl oder ist euch wirklich nicht klar, warum ich das teste?
dann schreibt es bitte, was ich erklären soll oO
 
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Ich lese schon worum es geht, und bin gespannt auf die Ergebnisse. :devil:
Denn obwohl ich das Problem nicht kenne, ist so die Fehlersuche wesentlich einfacher und jeder Leser-Test oder jedes How-To (Was vlt. aus deinem Test erwächst?) machen die Fehlersuche bei Problemen einfacher.:D
Außerdem Hut ab vor der Leistung die du erbringen willst, da das ja eine gigantischer Berg von Arbeit wird.:hail:
 
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Hallo,
Entfettung ist ebenfalls wichtig. Silikone sind z.B. extrem haftungsvermindernd und nicht mit allen Verdünnungen restlos zu beseitigen. Ebenso sind oft vom Fertigungsprozess auf Teilen reste von Ölen oder Trennmitteln vorhanden die ebenfalls die Haftung von Lacken mindern.
Am besten geeignete Entfetter verwenden (Lackierereibedarf, Silikonentferner etc.)

MfG
Manu
 
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@hyperionical:
den aufwand find ich halb so wild. am schlimmsten war das bohren der 800 löcher. ab heute wird lackiert und dann trocknet das ja immer 24 std und mehr.

scheinbar kennen viele das problem nicht, aber ein paar haben dieses problem. Und da mir nirgendwo jemand beantworten konnte, woran das problem liegt, muss ichs halt selbst testen.

@ManuelB:
die Info is echt gut. Ich wusste nicht, dass teilweise noch Silikonreste drauf sein könnten. Dass die haftungsmindernd wirken ist mir klar.
Bei meinem Test reinige ich das Blech mit Terpentinersatz. Das sollte alle Fette runter bekommen. Da das Blech unbehandelt ist, sind da aber keine Kleberückstände. Trotzdem ist es für das nächste Case definitiv zu beachten. danke.
 
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da ist dann auf alle Fälle eine FAQ nach abschluss der Tests notwendig ;) was halt alles so beachtet werden muss

mfg Klemens
 
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joa, mal schauen.
ab heute wird übrigens lackiert.

hab gestern grundiert, das is nun alles etwas einen tag getrocknet, wie ich es immer mache.
nun fängt gleich das lackieren an.
bilder mache ich dabei auch und füge sie heute nachmittag hinzu.
 
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Also entweder ist die langweilig oder du hast keine Freunde *Scherz*

Find ich echt faszinierend, mit welcher Hingabe du dich mit dem Thema widmest. Bin auf deine Ergebnisse echt gespannt, zumal das ganze so schön nachvollziehbar gestaltet ist.

Viel Erfolg bei deinen Nachforschungen

Edit: an dieser Stelle auch mal meinen Lob für deine anderen Tagebücher, sie zählen in Art und Ausführlichkeit meiner Meinung nach zu den Besten hier im Forum. In dem Sinne: mach ruhig weiter so :daumen:
 
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oh, ich hab freunde, eine wundervolle freundin und langweilig is mir eigentlich auch nicht ^^

aber ich bin frustriert gewesen, dass beim 2. mod schon wieder dieses problem auftrat. somit hab ich mich halt entschlossen mal selbst zu forschen, woran es liegen könnte.
diese frage konnte mir nämlich niemand beantworten.

PS: danke. ich wünschte es ginge schneller vorran, aber es is echt immer was zu tun ;)
 
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Super das sich endlich mal jemand diesem Problem annimmt,bei mir isses da wo man die Slotblenden befestigt genauso,der Lack wollte runter:daumen2:

Bin mal auf die Ergebnisse gespannt,vielleicht favorisiert sich ja eine Grundierund heraus,die das Abplatzen verhindert. Mach weiter so:daumen:
 
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So, hab Kapitel 4 zugefügt.
Ab heute Abend gibts die ersten Ergebnisse, denk ich. Dann hat der Lack 24 Std trocknen hinter sich.
 
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@Fifadoc

Hört sich gut an, bin schon recht gespannt. ;)

MfG DanielX
 
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Ich glaube Du hast den Grundlegensten Schritt vergessen.
Das Primern. Ich meine nicht den Haftgrund, sondern die Lasurartige, meist gelbe, Flüssigkeit, die vorm Lackieren aufs Alu kommt. Die "löst" das Alu etwas an.

Ich hab mal in einer Firma für Spezialfahrzeugbau gearbeitet.

Wir haben Alu immer folgendermaßen lackiert.
-Anschleifen oder Anpadden (mit einem Schleifpad)
-Primern
-Füllern
-Schleifen und Spachteln, wenn nötig
-nochmal Füllern und Endschliff mit Kontrollspray
-Lack
-Klarlack
-Einbrennen

Und niemals Blechschrauben auf Alu, das blüht irgendwann.
 
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ich glaube nicht, dass ich den grundlegendsten schritt vergessen hab oO
Vom Primern hab ich noch nie gehört. Habs nu auch mal gegoogelt aber so ganz notwendig scheint das nicht zu sein.

Dass es sicherlich praktisch ist, will ich nicht abstreiten. Auch, dass Metallschrauben zusammen mit unbehandeltem Alu leicht rosten ist mir klar.
Darum geht es aber irgendwie nicht.

Es geht darum, dass ich möglichst genau das lackieren eines Gehäuses nachbilden will. Und ich hab schon billige Gehäuse aus Alu gehabt. Ob die behandelt sind oder nicht ist nach dem Abschleifen eh egal.
rein formell müsste ich natürlich auch kupfer und stahl testen.

Also das Primern, Füllern, etc. mag zwar super sein, ist aber auf dieser Stufe noch sinnlos. Es könnte also durchaus gut sein, ich fasse es ins auge, wenn der test misslingt.
Erstmal will ich rausfinden, warum das beschriebene Problem bei manchen Leuten auftritt, bei manchen nicht. Und die Grundierungen sind laut angabe für Alu geeignet.
 
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So, gibt ein erstes Feedback:

also fest steht wohl:
die OBI Grundierung ist Schrott!!!

Hab nun nach 24 Std trocknung die löcher großteils getestet. hab nirgendwo den Massiven Abplatzeffekt nachbilden können, aber dazu komm ich noch.
erstmal ist bei 6 testlöchern bei der Obi grundierung IMMER der ganze lack bis zum Metall abgerieben worden. unabhängig vom Anschliff.
Der Anschliff scheint auch gar nicht so wichitg zu sein. Generell ist zwar besserer schliff besser, aber auch keine 100% lösung.
Gut scheint die Grundierung von Glasurit zu sein, aber die hat struktur, da sie zum streichen war.
ansonsten schlägt sich die Nigrin Grundierung recht gut.

Beim Lack ist der Obi-Kustharz-lack definitiv härter als der Acryl Lack. der Acryl neigt beim Abreiben und abkratzen weniger dazu abzuplatzen sondern eher sich abzurollen, da er eher klebrig ist.

Das Abplatzen versuche ich nun doch noch nachträglich durch mehr schichten zu erzeugen. ich vermute, dass dieser effekt speziell bei der miesen grundierung und dem Kunstharz lack passiert. Dann kommen halt eine dicke, harte schicht und eine schlechte haftung zusammen und es platzt weg.
hab also nochmal ne schicht drauf gesprüht. morgen gibt es noch eine und dann seh ich dienstag mal, was passiert.

an alle, die das problem haben:
vermutlich habt ihr teilweise mit dem Grundsatz lackiert: viel hilft viel. Offensichtlich ist es aber das gegenteil. ich vermute, dass man möglichst nur das mindeste an lack verwenden sollte.
Es mögen zwar nun wieder welche sagen: "Das is doch klar, hätt ich gleich sagen können." aber da gilt die gegenfrage: "Warum habt ihrs nicht?" ^^
In keiner FAQ, die ich gelesen habe wird nämlich über den effekt von zu vielen schichten geschrieben.

morgen gibts neue Bilder und Infos.
 
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Prinzipell kann man durch Beigabe der entsprechenden Lösemitteln fast alle "streichfertig" eingestellten Lacke auch spritzen. Entsprechende Ausrüstung (Kompressor mit Druckluftaufbereitung oder ölfrei, Pistole, Atemschutz) muss man dann allerdings zur Verfügung haben. Als sehr gut empfunden habe ich die Produkte aus dem Autolackierbereich, insbesondere die für den Einsatz in der Lackierpistole. Selbst der 1 Komponentenlack den ich hatte (Nutzfahrzeuglack) erschien gegenüber den Dosenlacken robuster. 2K ist natürlich noch besser.
Diejenigen Lacke die ich hatte aus dem allgemeinen Lackierhandel, also Lacke für Zäune, Metallgestelle und -konstruktionen etc. zum Rollen bzw. Steichen waren bei weitem nicht so schlag- und kratzfest, obwohl es sich um Markenlacke handelte. Dafür ist dann die Verarbeitung einfacher und nicht so aufwendig.

MfG
Manu
 
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Es mögen zwar nun wieder welche sagen: "Das is doch klar, hätt ich gleich sagen können." aber da gilt die gegenfrage: "Warum habt ihrs nicht?" ^^
In keiner FAQ, die ich gelesen habe wird nämlich über den effekt von zu vielen schichten geschrieben.

morgen gibts neue Bilder und Infos.

Schraubst du jetzt eine Schraube mit Flachkopf in das Loch liegt die quasi nur mit dem Rand auf und auch nur da geht der Druck beim festziehen hin.
Ergo platzt da der Lack ab.
Tendenziel auch eher je dicker der Lack ist.
Ich habs gewußt,und ich habs auch gesagt.:D

Hut ab vor dem Testaufwand
 
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Wenn ich das richtig seh, sind das alles 1K Produkte, die einfach Physikalisch trocknen. Bei denen ist es nicht verwunderlich wen sie bei einem Erhöhten Druck abplatzen, weil diese Lacke ja durch nichts Härten, sie trocknen einfach nur.
2K Produkte härten hingegen komplett durch wegen einer chem. Reaktion die da stattfindet.


Deswegen verwenden wir ja 2K-Klarlacke, selbst Matt oder Seidenmatt nur der eigentliche Basislack ist ein 1K-Produkt.

Kommt aber natürlich auch immer auf die verwendete Grundierung / Füller für den dementsprechenden Untergrund sowie das Schleifen darauf an.
 
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Ich habs gewußt,und ich habs auch gesagt.:D

Hut ab vor dem Testaufwand
naja, grundsätlich hab ich dir auch geglaubt, aber im endeffekt bestätigt sich halt bisher meine these, dass es mit der grundierung steht und fällt.

die eigenschaften des lackes selbst sind natürlich verschieden, aber wenn die grundierung mies ist (siehe OBI zeugs) dann hält das einfach nicht, egal wie toll man anschleift.

ob ich das abplatzen mit mehr schichten erzeugen kann, werd ich morgen/übermorgen sehen.

@ManuelB:
danke, hab mich heute auch mal schlau gelesen wegen Airbrushen von Lacken. Natürlich kann ich den Steichlack auch sprühen mit der richtigen pistole. Aber wie du sicher gelesen hast war die optik recht egal für den test.

@GeBlItZdInGsT:
mit 2K und 1K hab ich heute auch was gelesen. Kommt aber beim privaten Lackieren von PC Hardware selten vor, dass User darauf achten. prinzipiell gehts ja erstmal darum, dass alle User relativ simpel zu einem guten, robusten ergebnis kommen sollen.
Evtl sollte ich aber nochmal nach 2K Grundierung gucken.


Vorzeitiges Fazit:
Selbst der einfache Sprühlack ist robust genug, dass maximal der lack um das Schraubenloch "abgerieben" wird. großflächiges abplatzen passiert aber nur bei zu viel farbe und zu schlechter grundierung.
Es steht und fällt einfach alles mit der Flächenhaftung der Grundierung.
 
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Des stimmt natürlich auch wieder..

Wenn ich mich aber nich täusch, kann man sich auch 2K-Lacke in ner Spraydose mischen lassen, muss diese aber nach ner gewissen zeit verwendet haben, da des zeug in de Dos aushärtet.
 
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