Tesla [ist] war VW und Toyota technisch um Jahre voraus

Mist, es ging um LiDaR, was Teslar fehlt.
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Kein LiDaR, kein autonomer Tesla. So einfach ist das. Nicht. Denn Elon Musk hält LiDaR für eine Schnapsidee. Zumindest wenn’s ums autonome Fahren geht. „LiDaR in Autos ist dumm. Es ist teuer, unnötig und wertlos! Auch alle anderen werden sich von LiDaR verabschieden!“, polterte Musk im Rahmen des Autonomy Days im April 2019. Musk und seine Mitstreiter sind davon überzeugt, dass ein Tesla auch ganz ohne LiDaR sicher autonom fahren kann. „Der gesamte Verkehr ist auf Visualität ausgelegt!“, erklärt Andrej Karpathy, der bei Tesla den Bereich für künstliche Intelligenz (KI) leitet. „Die Daten, die LiDaR liefert, sind dafür viel zu grob!“.
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„Tiefe zu erkennen funktioniert ja auch beim Menschen über die Augen und nicht über Laserstrahlen!“, betont Karpathy. Und was ist bei Regen, Schnee, Nebel oder Dunkelheit? „Da hilft auch LiDaR nichts. LiDaR ist ein optisches System, das bei widrigen Bedingungen an seine Grenzen stößt.“ Tesla setzt in diesen Fällen vor allem auf Radarwellen, die im nicht sichtbaren Spektrum keine Probleme mit schlechter Sicht haben. Gemeinsam mit dem, was die Kameras an Daten liefern, ist es dem System laut Tesla möglich, den „drivable Space“ selbst unter widrigsten Bedingungen zu erkennen.

Auch interessant, was ich oben schon versucht habe zu beschreiben:

Entscheidend ist dabei die Größe der weltweiten Tesla-Flotte. 500.000 Teslas fahren pro Tag ungefähr 24 Millionen Kilometer und sammeln dabei Daten. Zum Vergleich: Waymo kommt insgesamt auf gut 24 Millionen autonom gefahrene Test-Kilometer. Wichtig: Jeder Tesla sammelt Daten. Auch die Fahrzeuge, die noch mit den „alten“ NVIDIA-Computern unterwegs sind. Heißt: Trifft ein Tesla auf eine Situation, einen Gegenstand oder ein Hindernis, das er noch nicht kennt, schickt er ein Foto, bzw. ein Video der Situation an die zentrale Tesla-KI. Dort werden diese Situationen im Zweifel von Menschen bewertet und so für alle anderen Teslas aufgelöst.
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Dieses so genannte „Labeling“ ist für alle Unternehmen teuer, die am autonomen Fahren forschen. Vorteil für Tesla: wieder die Masse. Weil so viele Tesla Daten sammeln, können die meisten Objekte und Situationen inzwischen automatisiert gelabelt werden. Der Fokus für die Tesla-Experten liegt deshalb jetzt auf seltenen Objekten, auf die man nur stößt, wenn man wirklich viele Autos auf der Straße hat. Tiere auf der Fahrbahn, zum Beispiel. Oder ein nach einem Unfall auf dem Dach liegendes Fahrzeug.

DAS ist ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Zuverlässigkeit der autonomen Mobilität. Denn dieses "Wissen" sammelt Tesla schon seit Jahren.
 
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Ja, ja, ja, Marketing Geschwätz. Wie machen es Fledermäuse und warum? Weil es schneller ist und nachts funktioniert. Dazu erkennt man mit solchen Systemen auch optisch gut getarnte Objekte. Dann frag doch Onkel Elan mal, wie es mit der Erkennung nach schwarzen Menschen in Dunkelheit aussieht? Da versagen seine System kläglich. Heute zumindest noch.

Wenn Du Dir die Rechenleistung unseres visuellen Bereichs des Gehirns anschaust, dann ist der Tesla Chip dagegen ein, wie heißt das heute "Vogelschiß". Darum ist die Idee, mit getrennten Systemen getrennte Funktionen wahr zu nehmen sinnvoll. Man nennt das in Maschinenbau "Funktionstrennung". Aber da sehen wir immer schon große Unterschiede zwischen "Amis" und Europäern. Während wir z.B. hoch komplexe FEM Module erstellten, mit denen man die Rechenleistung merklich reduzieren kann, weil man grobe Netze einsetzt, gehen die Amis nur den Weg über unendlich viele Knotenpunkte und unglaublich Rechenleistung, dafür aber einfache FEM-Elemente

Und ja, Tesla sammelt gerade so unglaublich viele Daten mit seinen Fahrzeugen, dass sich der Abstand zu anderen Herstellern vergrößert, anstatt kleiner zu werden. Genau darum müssen deutsche Hersteller jetzt verdammt auf die Tube drücken. Und was machen wir? Wir diskutieren über Tempolimit ....
 
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Es geht hier auch weniger im E-Antrieb oder Verbrennerantrieb.. fürs teil- und vollautonome Fahren spielt das ja keine grosse Rolle.

Was bei Tesla auch dazu kommt ist dass JEDES Auto die Daten sammelt. Seit Mitte 2016 mit allen Kameras und Sensoren. Egal ob der Kunde den Autopilot oder das FSD-Paket gekafut hat oder nicht. Es ist in jedem Auto drin und läuft im Shadow-Mode immer im Hintergrund mit. Auch ob man mit AP unterwegs ist oder nicht... die Autos sammeln Daten und im "Dojo" wird das dann der Software beigebracht.
Irgendwo gibts auch ein Video von ner Präsentation von Hardware 3... das ist schon beeindruckend. Auch wenn die Autos derzeit noch sehr zicking unterwegs sind. Was aber brutal auffällt sit die Differenz zwischen USA und Europa. Wer schon mal Gelegenheit hatte mit AP in den USA zu fahren und dann in Europa merkt erst wie brutal die Systeme hier beschnitten wurden. Man könnte jetzt sagen dass das von der deutschen Lobby mit Absicht passiert ist, weil sie selber nix Vergleichbares dem Kunden morgen vor die Tür stellen können...
Aber es ist beeindruckend wie sich das System entwickelt. Auch wenn es immer wieder Rückschritte gibt. Viele der Unfälle hingegen die passieren sind aber von Menschen verschuldet. Wer damit fährt muss zuerst bestätigen dass das System Beta ist und ausschliesslich auf Schnellstrassen und Autobahnen mit getrennten Spuren zu verwenden ist. Wer das wo anders einschaltet missbraucht den Assistenten also vorsätzlich. Und angeblich ist es für Radarsysteme wie man sie in den Autos hat gar nicht so einfach stehende Hindernisse wie Betonblöcke oder so auch zu erkennen....
 
Wie machen es Fledermäuse und warum? Weil es schneller ist und nachts funktioniert.
Mit Ultraschall wie auch Tesla? Worauf willst du raus? Oder meinst du die Fledermäuschen nutzen LiDaR?
Dann frag doch Onkel Elan mal, wie es mit der Erkennung nach schwarzen Menschen in Dunkelheit aussieht? Da versagen seine System kläglich. Heute zumindest noch.
Du meinst weil schwarze Menschen in totaler Dunkelheit schwärzer sind als weiße Menschen? :D
Oder weil schwarze Menschen nicht von Radar und Ultraschall erkannt werden?

Um dunkle Objekte (nicht nur Menschen) erkennen zu können, ist für einen Computer sehr viel weniger Kontrast (also Unterschied zum Hintergrund) nötig, als bei einem menschlichen Fahrer, der "nur" seine menschlichen Augen (bzw. deren Spektrum) hat. Oder willst du darauf hinaus, dass der Computer - anders als der Mensch - erst fahren darf, wenn er eine Fehlerquote nahe 0 hat?
Wenn Du Dir die Rechenleistung unseres visuellen Bereichs des Gehirns anschaust, dass ist der Tesla Chip dagegen ein, wie heißt das heute "Vogelschiß". Darum ist die Idee, mit getrennten Systemen getrennte Funktionen wahr zu nehmen sinnvoll.
Deswegen setzt Tesla neben der optischen Erkennung (auf die ja auch LiDaR setzt) ergänzend ja auch noch auf zb. Radar und Ultraschall.
Und ja, Tesla sammelt gerade so unglaubloch viele Daten mit seinen Fahrzeugen, dass sich der Abstand zu anderen Herstellern vergrößert, anstatt kleiner zu werden. Genau darum müssen deutsche Hersteller jetzt verdammt auf die Tube drücken. Und was machen wir? Wir diskutieren über Tempolimit ....
Unsere Autobauer sind ja zum Glück immer noch in allem (Fahrzeugkonzepte, Akkutechnik, Computer...) die Nummer 1. Also zumindest sagen sie das ja immer wieder. :ugly:


Edit:

Hier erkennt der "Autopilot" - in der Nacht - einen einzelnen Reifen!:
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Nachts und im Regen erkennt der Computer eine "dunkle Gestalt": https://twitter.com/i/status/1190326618646089728

Nachts mit Straßenbeleuchtung:
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Nachts und im Regen:
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Noch mal bei Nacht:
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Mit Ultraschall wie auch Tesla? Worauf willst du raus? Oder meinst du die Fledermäuschen nutzen LiDaR?
Ich will darauf hinaus, dass komplexe visuelle Systeme langsamer sind als Systeme, die auf Relativbewegungen reagierien. Ultraschall wirkt aber nur für kurze Entfernungen, also für die Probleme der Fledermaus, nicht für 100m und mehr. Ultraschall setzt man im Auto für den Nahbereich ein, zum Einparken etc. Alles unter 5m. Im Straßenverkehr musst Du weit mehr als 100m erfassen. LiDaR mit seinen 250m hat da massive Vorteile.

Und wie ich sagte, Musk will aus Kostengründen auf LiDaR verzichten. Wenn er andere Wege finden wird, ist das gut, damit sich autonomes Fahren durchsetzen kann. Ich dagegen kenne anstatt aufwendiger visueller Systeme, die jeden Furz erkennen die Kombination der Systeme. Gerade mit 5G kann jedes Verkehrsschild einen kleinen Sender bekommen und jeder Fussgänger auch. Das wird viel billiger, als 30 Millionen Autos auf die visuelle Gehirnleistung eines Menschen zu bringen.

Fortschrittlich ist der Rechner trotzdem und gerade in einem Hardwareforum muss ich dafür Tesla Respekt zollen. Das ist eine grandiose Entwicklung!
 
Gerade mit 5G kann jedes Verkehrsschild einen kleinen Sender bekommen...
Wozu?

Es wird eine (früher oder später vermutlich gemeinsam gepflegte) Map ähnlich der heutigen zb. Google-Map geben. Dort werden alle statischen Dinge wie zb. Straßen bzw. Straßenverläufe und Schilder eingezeichnet sein (und vielleicht sogar immer weiter von den permanent von den Fahrzeugen gesammelten Daten präzisiert werden), aber auch alles dynamische, wie zb. eine Baustelle usw, kann man dort jederzeit und in Echtzeit einpflegen. Mittels GPS/GLONASS/Galileo/Beidou usw. wird das Fahrzeug jederzeit seine exakte Position auf dieser Map [er]kennen. Damit werden aus dem Stand sämtliche Schilder für den Computer überflüssig. Und wenn etwas später alle (autonomen) Fahrzeuge auch noch miteinander vernetzt sind, dann braucht es auch keine Ampeln usw. mehr. Dann gibt es ja keinen Grund mehr an einer Ampel/Kreuzung/Stoppschild anzuhalten - die Computer wissen ja vorher schon welche Fahrzeuge im Umkreis von zb. 250 Meter um die Kreuzung auf welchem Kurs und mit welcher Geschwindigkeit unterwegs sind, und stimmen sich einfach untereinander ab.

Wie gesagt, man muß einfach nur weg von dem Gedanken die Maschinen erst dann autonom am Verkehr teilnehmen lassen zu wollen, wenn sie perfekt sind und 0 Fehler machen. Das trifft auf den Menschen - selbst nach über 100 Jahre Training - ja auch (und bei weitem) nicht zu. Die Maschine muß uns im Schnitt eigentlich noch nicht mal schlagen, wird es aber, bevor sie an den Start geht.

Die künstlichen Augen (Kameras, Radar, Ultraschall) bzw. Sensoren sehen schon lange besser als der Mensch (und ja, Ausnahmen bestätigen die Regel...). Problematisch war bisher in erster Linie das autonome Erkennen und Spezifizieren von Objekten. Und genau hier setzt eine "A.I. Hardware" wie das System von Tesla an.

Der Computer muß nicht sehen können um seinen Weg zu finden, um über die Straße zb. 1000 Kilometer durch die Stadt, über die Landstraße und die Autobahn, von A nach B zu kommen. Er muß sehen um dynamische Hindernissen und Verkehrsteilnehmer erkennen, und auf sie angemessen reagieren zu können. Und auf einer Strecke die für Menschen gesperrt ist, bräuchte er eigentlich nicht mal das. ;)
 
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Übergangschritt, außerdem wird es immer Schilder geben, weil nur Schilder rechtsverbindlich sind, Einträge in einer Google Map aber nicht. Ich denke in mittelfristigen Etappen, was langfristig passieren wird, ist etwas ganz anderes. Da kommen dann Chips mit Neurotransmitter ins Gehirn ...

Wie gesagt, man muß einfach nur weg von dem Gedanken die Maschinen erst dann autonom am Verkehr teilnehmen lassen zu wollen, wenn sie perfekt sind und 0 Fehler machen.
Ich halte manche Systeme jetzt schon für sicher genug ...
 
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Tesla mag technologisch sehr weit sein, dafür ist die Fertigung weit hinter dem, was VW und Co leisten, und das auch noch in viel größerer Stückzahl. Und mal ehrlich, wer will bitte ein Bedienkonzept, das sich fast ausschließlich auf Touch und Bildschirm verlässt? Das geht komplett an dem vorbei, was im Alltag praktikabel ist. Leider machen es Hersteller wie VW im Ansatz bereits auch so.

Was leisten denn VW und Co bei ihrer Fertigung?
Nahezu Alles kommt von Zulieferern als "Komplettpacket".

Bei Tesla hingegen wird ein massiv grosser Teil inhouse selbst gefertigt.


Da sieht man dann auch wo die Expertise steckt:

Bei Tesla inhouse direkt in der Technik und bei VW maximal im Ein- und Zukauf.

VW kannst vergessen.
Arbeite selber bei einem Zulieferer und kann für VW kaum Begeisterung aufbringen.
Autos fuer premium Preise verkaufen mit riesigen Gewinnmargen und die Zulieferer fast "verhungern" lassen.

Ein VW (Audi, Skoda etc) kommt mir persönlich jedenfalls nicht mehr ins Haus - schon aus Prinzip nicht, und weil ich ihn mir auch einfach trotz noch recht ordentlichem Gehalt, nicht leisten kann.
 
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Autos fuer premium Preise verkaufen mit riesigen Gewinnmargen und die Zulieferer fast "verhungern" lassen.

Aber ist das bei irgendwelchen mächtigen Großkonzernen anders? BMW, Daimler usw?
Ich kenn das auch so, dass eigentlich alle bei Ausschreibungen usw. ihre Marktmacht raushängen lassen, nach dem Motto: Friss oder stirb. Es gibt genug andere, die sich für uns prügeln würden.
 
Aber ist das bei irgendwelchen mächtigen Großkonzernen anders? BMW, Daimler usw?
Ich kenn das auch so, dass eigentlich alle bei Ausschreibungen usw. ihre Marktmacht raushängen lassen, nach dem Motto: Friss oder stirb. Es gibt genug andere, die sich für uns prügeln würden.

Je größer, desto schlimmer.

Und naja, wer hoch oben ist, kann eben auch tief fallen - meine Begeisterung für deutsche Automarken hält sich aktuell jedenfalls maximal in Grenzen.
 
Ob du persönlich 1000 Schalter brauchst oder nicht ist völlig uninteressant. Es gibt einfach zu viele, die so von sich selbst überzeugt sind, vermeintlich supergute Fahrer zu sein, und ihnen passiert ja sowieso nichts. Das Ego fährt bekanntlich mit, bei vielen.
Hier gehts um Sicherheitsrelevanz eines Touchscreens im Straßenverkehr, ob es schön aussieht ist eine andere Sache. Es lässt sich eben nicht alles am Lenkrad bedienen.
Ja, Touchscreen haben wir sogar auf einem unserer Schlepper, aber ob ich einen Schlenker auf dem Acker und Feldweg oder im Straßenverkehr mache, ist ein erheblicher Unterschied.
Indirekt persönlich auf mein Nick oder Profilbild werden ist irgendwo auch inakzeptabel. Beim Thema bleiben.
Hier ein netter Artikel:
Klartext: Contra Beruehrungsbedienung | heise Autos
Hier geht es doch um den Sinn oder Unsinn das ein Touchdisplay deiner Meinung nach ist, oder? Darauf ob man grundsätzlich ein guter oder ein schlechter Fahrer ist, hat ein Touchdisplay keinen Einfluss. Aber ich stimme dir zu, das es viele gibt die sich im Straßenverkehr überschätzen. Ich kann nur für mich sprechen, aber ein Touchdisplay hat bei mir zumindest keinen Einfluss auf mein Verhalten im Straßenverkehr oder auf mein Ego. Zumindest war das beim letzten mal im Model S so.
Vorrausschauend fahren sollte man immer, egal ob Touchdisplay oder nicht.

Wenn die Sicherheitsrelevanz so ein großes Thema wäre wie du behauptest, dann müssten diese Displays bei uns in Deutschland schon längst verboten sein. Denn im Verbote ausprechen sind wir ganz groß. :D Verboten sind sie aber komischerweise nicht. Wir haben sicherheitstechnisch größere Probleme als die großen Touchdisplays einer Einzelmarke die evtl. wenn man dafür empfänglich ist, ablenken können. Da wären zum einen die Leute die mit Handy am Ohr Autofahren, dann die welche sich nebenbei Schminken, Rauchen, Essen etc. oder die welche zu faul (oder zu "cool") sind, nen Blinker zu setzen. Von den ganzen Experten die extrem auffahren, oder das Fernlicht nicht abschalten will ich gar nicht erst anfangen.

Das mit deinem Nick oder Profilbild war keineswegs bösartig gemeint: Mit dem Satz wollte ich eigentlich nur sagen, das ich deine Meinung so wie sie ist akzeptiere und dich als Diskussionsteilnehmer nicht auf dein Profilbild oder Nickname reduziere, sondern Wert auf die Inhalte deiner Aussagen lege. Wenn das anders rüber gekommen ist, dann tut es mir ehrlich leid. Denn so war es absolut nicht gemeint. Siehe PN! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die Sicherheitsrelevanz so ein großes Thema wäre wie du behauptest, dann müssten diese Displays bei uns in Deutschland schon längst verboten sein. Denn im Verbote ausprechen sind wir ganz groß. :D Verboten sind sie aber komischerweise nicht. Wir haben sicherheitstechnisch größere Probleme als die großen Touchdisplays einer Einzelmarke die evtl. wenn man dafür empfänglich ist, ablenken können. Da wären zum einen die Leute die mit Handy am Ohr Autofahren, dann die welche sich nebenbei Schminken, Rauchen, Essen etc. oder die welche zu faul (oder zu "cool") sind, nen Blinker zu setzen. Von den ganzen Experten die extrem auffahren, oder das Fernlicht nicht abschalten will ich gar nicht erst anfangen.

Vielleicht ist der Gesetzgeber nur noch nicht so weit :-)
Wenn man bedenkt, wie lange es gedauert hat, bis akkubetriebene Beleuchtung am Fahrrad erlaubt war...
Tatsächlich ist es wohl so, dass beispielsweise die "intensive Bedienung" des Radios während der Fahrt nicht zulässig ist. Rechtlich ist das eine Grauzone. Es kommt im wesentlichen darauf an, wie stark man abgelenkt wird. Also ob man wegschauen muss und wie lange das dauert. Man kann sich natürlich auch an die Touchbedienung gewöhnen, sodass man das fast blind schafft.
Ich schaue bei meinem Auto trotzdem oft hin, wenn ich einen Drehschalter bediene, auch wenn es nur eine halbe Sekunde ist. Im Ernstfall kann selbst das über Leben und Tod entscheiden.
Andererseits habe ich beispielsweise noch ein Autotelefon eingebaut. So richtig mit Telefonhörer am Kabel, den man abheben muss. Ist direkt in Griffweite neben der Handbremse. Ich muss also nicht von der Straße wegsehen, um ein Gespräch anzunehmen. Trotzdem ist das Ding nicht mehr erlaubt :-(
 

Auch wenn der ganze Technik Schnick Schnack von Tesla echt faszinierend klingt,

Freude am Fahren sieht anders aus.

Ich denke jeder der mal einen BMW E60 M5 V10 gefahren hat wird verstehen was ich meine

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Auch wenn der ganze Technik Schnick Schnack von Tesla echt faszinierend klingt,

Freude am Fahren sieht anders aus.

Ich denke jeder der mal einen BMW E60 M5 V10 gefahren hat wird verstehen was ich meine

Macht sicher Spaß. Aber Typen wie im Video, die sowas in der Stadt ausfahren, gehören in Behandlung oder ins Gefängnis.
Übrigens: Der Vergleich hinkt ;)
 
Was leisten denn VW und Co bei ihrer Fertigung?
Nahezu Alles kommt von Zulieferern als "Komplettpacket".

Bei Tesla hingegen wird ein massiv grosser Teil inhouse selbst gefertigt.

Da sieht man dann auch wo die Expertise steckt:

Das is auch einer der Punkte wo Tesla komplett anders tickt. Okay, Spaltmasse sind manchmal nedd perfekt, dafür sind die cw-Wert Angaben vom Strassenauto und nicht wie bei den Europäern ohne Spiegel, mit abgeklebten Spalten, schmalsten Reifen, geschlossenen Gittern und so weiter..
Dadurch dass sie so viel wie möglich selber fertigen haben sie nicht nur das Knowhow für die Komponenten, die gesamte Wertschöpfung bleibt beim Hersteller selber. Kein Händlernetz das Zusatzkosten verursacht, Direktverkauf. Die Servicecenter werden in Zukunft nur wirklich schwere Dinge reparieren, der Rest wird direkt beim Kunden vor Ort erledigt. Da ist so vieles anders (und einiges auch nach wie vor verbesserungswürdig) dass der klassische Hersteller nicht mitkommt.
Auch in der Fertigung selber. Wenn man merkt dass was nicht gut ist dann wird nicht wie bei VAG etc. blöde weiter gebaut und beim Modellwechsel einmal im Jahr dann eventuell was geändert, vielleicht auch erst beim Facelift. Nö, du kannst 4 Autos aus 4 Produktionswochen haben und alle 4 haben andere Teile. Der Autopilot wurde von 2.0 auf 2,5 mit anderen Sensoren mitten drin gewechselt, der Wechsel auf die 3.0 Hardware verläuft auch fliessend. Da kommt ein neues Teil und fertig. Selbes bei den Ausstattungen. Plötzlich is das Amaturenbrett statt mit Alcantara mit Leder bezogen. Wenn es dem Kunden nicht gefällt kann er dann vom Vertrag zurück treten oder nimmt halt die neue Option. Meistens bekommt man eher mehr als weniger. Bei mir ist zwischen Bestellung und Auslieferung das Stahlfahrwerk aus der Produktion geflogen. Dafür gabs ein höhenverstellbares Luftfahrwerk für lau. Leider auch am Armaturenbrett Leder statt Alcantara. Aber war im am Schluss dann egal. Gleiches mit dem Stahldach.. gabs einfach nicht mehr und jetzt hab ich ein 2m langes Glasdach... war zuerst skeptisch, aber inzwischen find ichs geil.
Auch Preissenkungen werden einfach so gemacht. Nicht zu Modellwechseln. Und wenn du bestellt hast und in der Zeit geht der Preis runter dann bekommst den günstigeren Preis. Da wird nicht gewartet, sondern Änderungen werden ab dem Zeitpunkt gemacht wo sie möglich sind.
Wie schnell die dazu lernen und sich anpassen ist unglaublich. Aber wenn man darauf achtet so viel wie möglich selber zu machen geht das. Klar ist nicht alles perfekt, aber sie machen es einfach mal. Und da geht auch mal was daneben. In Europa wird erst mal geguckt und gesucht warum man etwas nicht machen kann.... das Ergebnis sieht man an den Verkaufszahlen und auch dem Aktienkurs.... Ich mein, Tesla baut seit 2012 Autos im oberen Preissegment. Beim Model S haben sie über 450.000 verkauft, beim Model X über 250.000 und beim Model 3 sind die VIN inzwischen kurz vor 700.000. Die Fabrik in China hat nach nicht mal 1 Jahr Bauzeit bereits mit der Produktion angefangen etc...
Und was liefern Europäer? Facelifts und Plug-In Hybride die ganz genau das Mindestmass erfüllen zu dem sie gesetzlich verpflichtet sind ohne Strafzahlungen zu bekommen. Aber nicht einen km mehr am Prüfstand. Gedeckt durch die Industrie.
Dass man mit der Einstellung hinterherhinkt ist aber kein Wunder? Wo ist denn der grosse Wurf ID.3 von VW? Hätte der nicht schon längst ausgeliefert werden sollen? Oder hat man sich da vertan? Ist ja nicht nur der Autopilotcomputer wo Tesla voran prescht... auch sonst gibt's bei den grossen Firmen wenig wirklich Innovatives. Und wenn man dann guckt wie es den Händlern geht und den Zulieferern von VW... oje...
 
Ausnahmslos jeder, der auch nur ansatzweise so im öffentlichen Straßenverkehr fährt, sollte nicht nur seine Fahrerlaubnis auf Lebenszeit verlieren, sondern gehört mMn auch in den Knast. Daher danke für das perfekt passende Beispiel: Genau deswegen sollte die autonome Mobilität so schnell wie möglich kommen. Der Straßenverkehr ist kein Kinderspielplatz.

Duisburger im Moerser Raserprozess wegen Mordes verurteilt - Radio K.W.

Und auf einer abgesperrten Rennstrecke kann man sein "Prollgehabe" ja auch in Zukunft noch problemlos ausleben.
 
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