KlickMist, es ging um LiDaR, was Teslar fehlt.
Aus deinem Link:
Kein LiDaR, kein autonomer Tesla. So einfach ist das. Nicht. Denn Elon Musk hält LiDaR für eine Schnapsidee. Zumindest wenn’s ums autonome Fahren geht. „LiDaR in Autos ist dumm. Es ist teuer, unnötig und wertlos! Auch alle anderen werden sich von LiDaR verabschieden!“, polterte Musk im Rahmen des Autonomy Days im April 2019. Musk und seine Mitstreiter sind davon überzeugt, dass ein Tesla auch ganz ohne LiDaR sicher autonom fahren kann. „Der gesamte Verkehr ist auf Visualität ausgelegt!“, erklärt Andrej Karpathy, der bei Tesla den Bereich für künstliche Intelligenz (KI) leitet. „Die Daten, die LiDaR liefert, sind dafür viel zu grob!“.
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„Tiefe zu erkennen funktioniert ja auch beim Menschen über die Augen und nicht über Laserstrahlen!“, betont Karpathy. Und was ist bei Regen, Schnee, Nebel oder Dunkelheit? „Da hilft auch LiDaR nichts. LiDaR ist ein optisches System, das bei widrigen Bedingungen an seine Grenzen stößt.“ Tesla setzt in diesen Fällen vor allem auf Radarwellen, die im nicht sichtbaren Spektrum keine Probleme mit schlechter Sicht haben. Gemeinsam mit dem, was die Kameras an Daten liefern, ist es dem System laut Tesla möglich, den „drivable Space“ selbst unter widrigsten Bedingungen zu erkennen.
Auch interessant, was ich oben schon versucht habe zu beschreiben:
Entscheidend ist dabei die Größe der weltweiten Tesla-Flotte. 500.000 Teslas fahren pro Tag ungefähr 24 Millionen Kilometer und sammeln dabei Daten. Zum Vergleich: Waymo kommt insgesamt auf gut 24 Millionen autonom gefahrene Test-Kilometer. Wichtig: Jeder Tesla sammelt Daten. Auch die Fahrzeuge, die noch mit den „alten“ NVIDIA-Computern unterwegs sind. Heißt: Trifft ein Tesla auf eine Situation, einen Gegenstand oder ein Hindernis, das er noch nicht kennt, schickt er ein Foto, bzw. ein Video der Situation an die zentrale Tesla-KI. Dort werden diese Situationen im Zweifel von Menschen bewertet und so für alle anderen Teslas aufgelöst.
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Dieses so genannte „Labeling“ ist für alle Unternehmen teuer, die am autonomen Fahren forschen. Vorteil für Tesla: wieder die Masse. Weil so viele Tesla Daten sammeln, können die meisten Objekte und Situationen inzwischen automatisiert gelabelt werden. Der Fokus für die Tesla-Experten liegt deshalb jetzt auf seltenen Objekten, auf die man nur stößt, wenn man wirklich viele Autos auf der Straße hat. Tiere auf der Fahrbahn, zum Beispiel. Oder ein nach einem Unfall auf dem Dach liegendes Fahrzeug.
DAS ist ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Zuverlässigkeit der autonomen Mobilität. Denn dieses "Wissen" sammelt Tesla schon seit Jahren.
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