AW: Take-Two: 'Lootboxen sind kein Glücksspiel!'
Ja.Dann ist also jedes Überraschungsei ein "Glücksspiel"
Nein.und gehört verboten?
Ja.Dann ist also jedes Überraschungsei ein "Glücksspiel"
Nein.und gehört verboten?
Wenn Überraschungseier ein Glücksspiel wären, würden sie unter StGB 284 fallen, Supermärkte wären illegale Glücksspielhallen und Supermarktleiter Glücksspielveranstalter. Da es weiterhin Überraschungseier zu kaufen gibt, gehe ich nicht davon aus, dass sie unter Glücksspiel laufen. Lootboxen und Überraschungseier nehmen sich nicht viel, oder? Zumindest in meiner Wahrnehmung.

Für mich ist ein Glücksspiel etwas, in dem ich Spiele und Geld gewinnen kann. Man setzt etwas ein und man verliert oder gewinnt.Ich meine nicht die Gesetzesdefinition oder das Juristenkauderwelsch sondern simple Logik.
Dann ist also jedes Überraschungsei ein "Glücksspiel" und gehört verboten? Oder worauf wollt ihr hinaus?
Ich habe Dein Zitat oben vervollständigt. Bleibt für mich die Frage, ob die Subpopulation "Computerspieler" eine andere Gruppe als andere Menschen sind, wenn es nur für "uns Spieler" ein Glücksspiel ist? Für mich ist es keines, ich kaufe so einen Humbug aber auch nicht. Entweder kann man Dinge im Spiel erspielen, oder eben nicht.
Naja, Take2 ist mit der Borderlands Reihe quasi der König des Lootsystems. Allerdings ging es da nie um spielentscheidende Dinge, sondern nur bessere Waffen und sowas.
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Ab welchem Punkt sollte man mit einem Spiel aufhören? Ich habe weit über 10.000 Spielstunden in den letzten 30 Jahren zusammen und es gibt Spiele, die ich ewig spielen kann. Übersteigt der Nervfaktor den Spaßfaktor, suchst man sich ein anderes Spiel. Ich würde doch niemals auf die Idee kommen, mit Realgeld Spielezubehör zu kaufen. Eine Grenze ist bei mir schon mit dem Schiffkauf in Star Citizen erreicht. Aber gut, das fällt unter Unterstützung....Stell dir vor ...


Ist der Sinn eines Glücksspieles nicht, Geld zu bekommen?
Das Problem sind die Geiz ist geil Kunden, die nicht gereit sind, für Aufwendige Spiele viel Geld zu bezahlen. X-Rebirth z.B. hat mir üver 4 Jahre inzwischen 2000h Spaß gebracht, naja, nicht immer, aber immer wieder. Es ist einfach schön zur Entspannung durch den Weltraum zu fliegen, Planeten zu umkreisen, etwas zu kämpfen, zu handeln und zu bauen. Und dann legt man es nach zwei Stunden wieder weg und liest sein Buch weiter....Das Problem ist, dass diese Aasgeier, wie im Kapitalismus üblich, alles bis zum Erbrechen ausnutzen, solange es nicht reguliert wird!
Ab welchem Punkt sollte man mit einem Spiel aufhören? Ich habe weit über 10.000 Spielstunden in den letzten 30 Jahren zusammen und es gibt Spiele, die ich ewig spielen kann. Übersteigt der Nervfaktor den Spaßfaktor, suchst man sich ein anderes Spiel. Ich würde doch niemals auf die Idee kommen, mit Realgeld Spielezubehör zu kaufen. Eine Grenze ist bei mir schon mit dem Schiffkauf in Star Citizen erreicht. Aber gut, das fällt unter Unterstützung
Ich z.B. spiele aktuell immer noch gerne X-Rebirth. Dort gibt es auch so etwas wie Lootboxen, man kann wertvolle verkaufbare Waren entweder zu Waffenmodifikationen umformen oder verkaufen und davon was auch immer machen, Fabriken bauen z.B. Ich würde doch niemals auf die Idee kommen, reales Geld dafür einzusetzen. Hat man die von Dir erwähnten 500 Gummipunkte im Spiel über kauft man, oder lässt es sein. Das ist Deine Entscheidung und Deine Spieltaktik.
Bevor man Lootboxen kauft, weil das Spiel nervt, sollte man ein Spiel weglegen. Kann man das nicht mehr, sollte man für sich erkennen, dass man suchtgefährdet ist und es sich auch eingestehen. Denn so ein Suchtverhalten wird an vielen Stellen im Leben zu Tage treten können. Kauf also einfach niemals gegen Geld so etwas. Und ja, verbieten sollte man es, wegen unkontrolliertem suchtbedingtem Geldausgeben. Das hat aber nichts mit Glücksspiel zutun. Und im nächsten Schritt kommen die Profis und wollen, dass Plattformen wie z.B. Steam, nach 2h Spielen Deinen Zugang für 22h sperren, weil Computerspiele süchtig machen.
Nochmal, süchtig zu werden und Beherrschungen zu verlieren sind problematisch und Teil des Glücksspiels, aber nicht alles, bei dem man süchtig wird, ist darum automatisch ein Glücksspiel.

Dein Vergleich hat leider ein paar Schönheitsfehler. Denn im Gegensatz zum Kasino kann man sich rein theoretisch die Lootboxen ja auch mit Spielstunden "verdienen". Mal davon abgesehen gibt es durchaus glücksspielartige Produkte, die an minderjährige verkauft werden dürfen (Wundertüten, Pokemonkarten, Ü-Eier...).Lootboxen sind vom Prinzp her 1:1 wie einarmige Banditen. Man wirft Geld rein und dann wird gedreht. Der ZUFALL und das GLÜCK entscheiden dann wie die Räder stehen bleiben. Einarmige Banditen werden als GLÜCKSSPIEL eingestuft! ÜBERALL! Und jetzt sagt mir bitte dass Lootboxen kein Glücksspiel sind... Das gehört SOFORT per Gesetz verboten und/oder ALLE Spiele die so etwas anbieten ab 18-21 Jahren! Auch FIFA ist mit den Spielerpacks ein reines Glücksspiel und darf von MINDERJÄHRIGEN bedient werden!! FIFA gehört mit dieser süchtigmachenden Glücksspiel-Mechanik entweder verboten oder ab 18-21 Jahren beschränkt! So wie es jetzt ist, könnte auch 8-jähriger ins Casino und Black Jack oder Roulette zocken! Macht absolut NULL Sinn!

Na dann. Deine Begründung mit den Ü-Eieren kann ich nicht nachvollziehen. Immerhin bekommt man eben auch in Lootboxen immer irgendwas, und wenns nur ein paar läppische Münzen sind. Und das Tauschargument hat nichts mit dem Thema zu tun. Lootboxen wären deiner Meinung nach also kein Glücksspiel, wenn man die Inhalte mit anderen Spielern tauschen könnte - so wie z.B. in CS:GO?Alles fällt in die Kategorie Glücksspiel, wenn das Individuum
a) Keine Macht darüber hat, was er, in diesem Beispiel mit Videogames, aus der Kiste bekommen wird, da zufallsgeneriert und somit keine Garantie für iwas hat
b) Es keine Kompensation für den Geldverlust auch nur in irgendeinerweise gibt, den das Individuum automatisch hat, wenn er nicht das gewünschte Objekt, oder das gewünschte Ziel erreicht hat und somit dazu verführt wird nochmehr Geld ausgeben, nach dem Motto:,, Komm! Vielleicht klappts ja diesmal. Versuch dein Glück weiter!"
c) Man keinen EINZIGEN physischen Nutzen daraus ziehen kann im Beispiel von Videogames, daher müssen sofort Gesetze her, die diesen Umstand sofort regulieren.
d) Und jetzt passt auf. Wenn das Individuum das gewünschte Objekt erhalten hat (zum Beispiel die gewünschte Waffe) und somit einen automatischen unfairen Vorteil gegenüber ALL den Individuen hat, die diese Waffe, Rüstung oder Item nicht haben und somit es zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft im Spiel kommt.
Die einen, die für die Lootboxen nichts ausgeben und mit dem zufrieden sein müssen, was sie von sich aus mit Skills erreichen können und die anderen, die mit Echtgeld sich einen Vorteil erkaufen. Hat schon was von Inet Tarifen. Bezahlst du mehr, kriegst du auch mehr, nur bei den Tarifen bekommst du auch tatsächlich einen
garantierten Mehrwert und sei es noch so niedrig, was man von Lootboxen nicht behaupten kann. -> Daher können diese Lootboxen auch nur Glücksspiel sein
e) Keine Skills eine Rolle spielen. Nichtmal ansatzweise, und dieser Punkt stößt mir besonders sauer auf. Und kommt mir blos nicht damit, dass ein Spieler mit einem guten Skill jeden besiegt, der einen unfairen Vorteil durch Lootboxen sich erkauft hat. Es geht darum zu beweisen, dass Lootboxen perse einfach Glücksspiel sind und
dass einer, der zuviel Geld hat, sich auf gut Glück mal einfach einen Vorteil erkauft. Haben aber beide Skill, dann wird immer derjenige siegen, der statistisch die besseren Werte hat.
f) Und nun zu den Überraschungseiern, die im Forum erwähnt wurden: Diese gehören NICHT verboten, da obwohl sie zwar ebenfalls auf Glücksspiel basieren, da sie unter ein Paar Kategorien fallen, die ich erwähnt habe, aber diese haben IMMER eine physische Kompensation und fallen dementsprechend wengistens aus Kategorie
b) und c) raus, sei es durch die Schokolade und durch das Objekt, was sich darin befindet, Bei Yu-Gi-Oh ist es genau dasselbe. Die Boosterpacks sind auch ein Glücksspiel, gestört hat es aber keinen. Warum? Nun wie oft hat man denn die Yu-Gi-Oh- Karte gehabt, die ein anderer Spieler nicht hatte? Mir ist das schon oft passiert und
von daher hat man auch eine gewisse Macht, was man mit diesen Karten anstellen kann. Man kann diese verkaufen, tauschen, schenken oder einfach sammeln, da diese einen physischen Wert haben.
