Take-2-CEO glaubt: Spieler sind bereit für 70-Euro-Games

Für ein gutes FinalFantasy 7/8/9-Remake würde ich schon 70 Euro ausgeben! Aber nicht für nen Stadtbummel in Midgar mit wilden Knöppchenpushen!
Gruß Yojinbo
 
Hab im PSN Store das ein oder andere Exclusive für 70€ zum Release gekauft.
Aber die warens mir dann auch wert.

Wenn die Preise auch am PC hochgehen, werde ich eben wählerischer sein oder auf Sales warten.
Bei dem Überangebot an Spielen fällt mir das nicht schwer. (ja, ich habe ein sehr breit gefächertes Interesse)

Zumal das eh alles wieder relativ ist. Ubisoft hat AC Valhalla, WatchDogs Legion und Immortals ein paar Wochen nach Rleease schon für 39€ im Uplay Store angeboten.

Und ein Ac Valhalla zählt wohl sicherlich mit zu den teuersten Produktionen.
 
wenn du am ende in dlc's, microtransactions und season passes investierst reicht 100€ meist bei weitem nicht dann würdest du sogar sparen. xD
Traurig aber wahr. Man zahlt ja jetzt schon dreistellig für komplette AAA-Spiele. Nur gut das mich diese AAA-Spiele nicht mehr jucken, außer vielleicht von Rockstar. Cyberpunk hat mir wieder mal sehr gut gezeigt wieso.
Gute Idee das animiert den ganzen Müll einfach nicht zu kaufen...
Dann investiere ich halt in Titel die nur 20€ kosten aber eine wesentliche besser "Spielerfahrung" bieten (Um im selben degenrierten PR Jargon zu postulieren)

Kerbal Space Program
Factorio
Rimworld
Battlebrothers
Valheim
Uboat
Space Haven
Barotrauma
etc.

Ich armer Kerl 1000. von Stunden in jämmerlichen 20€ Spielen..........
Nette Liste. Die letzten 3 kannte ich noch gar nicht, aber alleine in KSP hab ich mehr Zeit versenkt als in sämtliche AAA-Spielen der letzten 10 Jahre zusammen. Mods sei Dank.
 
Mein erster Gedanke nach lesen der Überschrift: Ich bin bestimmt nicht gemeint, ich kaufe immer erst im Sale bei Key-Sellern und nie über 30 Euro...?
 
Warum sollen sie es nicht versuchen, wenn es genug Leute gibt, die über 1300€ für eine RTX 3070 bezahlen, dann finden sich auch bestimmt genug Leute, denen man sowas andrehen kann. F2P lebt ja auch davon, dass die Leute wie knülle da Geld reindrücken und das läuft und läuft. Dank der kaufbaren Ingame-Währung zur Verschleierung der Kosten - vielleicht sollte man zukünftig die Preise in Bitcoin angeben, dann sieht es wieder billger aus: "Geil Alter, muss ich nur 70 Stunden für minen."
 
Bei allem Verständnis für Deine -größtenteils bodenständigen- Statements, aber Du bist auch schon ein wenig "speziell", oder?
Alle "paar Jahre mal ein Spiel" kaufen, diese dann bis zum Erbrechen (>1000h :wow:) spielen und dann noch latent unzufrieden sein.
So richtig recht machen kann man es Dir aber auch nicht, habe ich das Gefühl...

Also, für 70h gute Unterhaltung zahle ich auch schonmal (rückblickend) gerne 20€.
Blöderweise weiß man meist erst hinterher, ob einem persönlich ein bestimmtes Spiel dann wirklich >50€ "wert" gewesen ist...bei mir wären das höchstens BF1 und GTA V, ggf. Skyrim und dann noch Age of Empires II (als "All Time Favorite") in der Retrospektive
latent unzufrieden? nö.
aber wenn es losgeht mit dauer-zahlungen weil irgendein art abo-modell oder season-pass und/oder ingame-zahlunge verlangt werden,
ja,
dann werde ich verärgert und verweigere den kauf.

anders zb mit erweiterungen, da zahl ich dann auch, hat ja auch arbeit gemacht und erweitert mein spiel.

und zum spielkauf:
nunja, wenn nur alle paar jahe mal was mir passendes auf dem markt kommt, kauf ich auch nur alle paar jahre mal ein spiel, ich kann eben mit dem X-ten ballerspiel nix anfangen,
und spiele wo man als 'coller-gangster-autoklauer' unterwegs ist, sind eben auch nichts für mich, auch wenn ich eigentlich zb rennspiele mag.
 
Das teure an den Sportspielen sind nicht etwa die Entwicklungskosten oder gar die Gehälter der Programmierer sondern die Millionen Dollar / Euro für die Lizenzrechte an diesen überbezahlten "Profi"-Sportlern. Die besondere Erfahrung ist dabei wohl dann, wenn sie im Spiel besser sind als in der Realität.
 
Ich glaube WoT ist das einzige Game, wo ich 60€+ (eher so 900€ in 10 Jahren) ausgegeben habe, aber mit locker 2000h+
Leider wurde es auch immer mehr gegen die Wand gefahren, weshalb ich es nicht mehr Spiele. Normal bleibe ich bei <=35€
 
Wie war das mit Steam und dem ganzem Digitalen werden die Spiele billiger seh ich bis heute nicht weil sowas wie Sales

gab es früher ja auch schon das nach ein paar Monaten die Spiele auf dem Ramschtisch (Green Pepper ect. ) gelandet sind.

Und das mit der Preiserhöhung ist eh nen Witz, durch die DLC´s, ect. haben sie ja quasi versteckte Preiserhöhungen eingeführt.
 
Na wenn er das glaubt, glaube ich das die Leute vermehrt warten bis es günstiger wird.
Naj, ich kann mich da sowieso zurückhalten, Sportspiele kaufe ich nicht, im Jahr kaufe ich mir sowieso nur noch im Schnitt zwei Spiele, nur Spiele die ich wirklich will und die ich langfristig spiele.
Artikel schrieb:
Die Begründung für die Preissteigerung ist eine "Reihe außergewöhnlicher Erfahrungen" im Spiel und, dass die letzte Preiserhöhung in den USA für 15 Jahren stattfand.
Der Witz war gut, er sollte den Beruf wechseln, er sollte Komiker werden.
Ich glaube viel eher das die Lizenzgebühren immer höher werden...
 
So eine Aussage, zu einer Zeit wo Grafikkarten über das doppelte Kosten und man ewig auf eine Lieferung warten soll.
Das ist ja die Perfekte Zeit um den Gamern noch mehr aus der Tasche zu ziehn und Ihnen solche Aussagen anzudichten.
Da werden sich die Gamer aber alle freuen. Warum eigentlich nur 70,00 Euro, 120 klingt doch auch ganz gut oder 170 für die Super Highend Premium edition + ( Kopfschüttel)
 
Einerseits: 70 Euro wären mir für ein Spiel zu teuer, selbst bei 50 Euro überlege ich zweimal.
Andererseits: Zur Jahrtausendwende haben Spiele gerne mal 100 DM gekostet, die habe ich sofort gekauft. Inklusive Inflation wären das heute fast genau: 70 Euro.

Ich würde sagen, nicht nur die Spieleentwickler haben sich verändert, sondern auch unsere Maßstäbe.
 
Ich kauf nichts mehr zum Start. Es macht auch einfach keinen Sinn.
Zu teuer, unfertig und mit unzähligen Bugs übersät. Lieber mind. 6 Monate die heulenden "Betattester-Threads" anschauen, bis Besserung in Sicht ist. Dann gibts das Game meist zum halben Preis, mehr Inhalt und größtenteils Bug frei. Win/Win
 
Ich glaube, dass der Take 2-CEO,Strauss Zelnick (geschätztes Vermögen 205 Million Dollar) bereit ist, 1 Jahr lang auf seine kompletten Einnahmen zu verzichten und das 10-fache der Steuern des letztens Jahres zu bezahlen (mit Hilfe seine Privatvermögens).
Die Begründung ist eine "Reihe außergewöhnlicher (Steuer-)Erfahrungen" im Leben und, dass die letzte Preiserhöhung für Butter in der Mongolei 15 Jahre her ist.
Aber Vorsicht, nicht nur das reguläre Einkommen. Herr Zelnick ist, wie viele andere amerikanische CEOs ein 1-Euro-Jobber und bekommt nur eine Pension. (die verdienen ihre Kohle mit Aktien bzw. Firmenanteilen). Wenn's nur um reine Cash-Bezahlungen geht, verdient Zelnick "fast nichts" (im übertragenden Sinne). Aber wenn natürlich die höheren Spiele-Preise den Wert der Aktie steigern würden... *Ka-Ching!* ;)

Bei ihm ist das außerdem alles nochmals extra-undurchsichtig, da er auch noch von Take-Two über seine eigene Firma ZMC (Zelnick Media Corporation) vergütet wird.

Wahrscheinlich gut um Steuern zu "sparen".

Gruß,
Phil
 
Für ein gutes Spiel bin ich durchaus bereit einiges hinzulegen. Far Cry wird z.B. in der Collectors Edition gekauft, dann muß das Spiel aber auch wirklich genial sein. Für Ausnahmespiele, wie Anno 1404, 2070 und 1800 wäre ich auch durchaus bereit gewesen, mehrere hundert € auszugeben. Das sind dann aber Ausnahmetitel.

Klar bin ich bereit für 70€-Games!
Überraschung, ich würde sogar 100€ für ein Spiel zahlen!

Aber nur für eins, das herausragend gut ist, praktisch bugfrei ist, komplett zu Ende fertig gedacht und programmiert ist, Content für 100 Stunden oder mehr bietet, auf dem aktuellen Stand der Technik steht und solche Dinge.

...also nichts, was ich in den letzten Titeln irgendwo annähernd gesehen hätte.

Ich würde Anno 1800 empfehlen. Die 128€, die ich für Anno und die drei Seasonpässe bezahlt habe waren es definitiv wert. Anno 1800 war schon im Grundspiel fertig, wurde dann aber durch die DLCs noch mehr verbessert.

Generell bekommt man bei Aufbauspielen sehr viel Spielzeit fürs Geld

Heutige Spiele kosten allerdings mitnichten "nur" noch 70 EUR. Schaut man sich Ubisoft an, liegt die GoldEdition inkl. Season Pass bei 100-110 EUR. Wäre dies das Komplettpaket, ok, kann man zahlen muss man aber nicht.
Bei Anno 1800 kommt gerade Season Pass 3 um die Ecke. Also 60 + 20 + 20 +20 EUR = 120 EUR in Summe - meiner Meinung spiegeln Umfang und Funktion jedoch nur maximal 80 EUR wieder.

So unterschiedlich können die Ansichten sein, ich finde das Spiel wäre auch mehrere hundert € wert. Es hat mir hunderte Stunden Spielspaß bescher und ich sehe noch relativ am Anfang. Anno 1404 hat mich über ein Jahrzehnt begeistert.

Das Schlimme ist: Anno wäre so viel besser, wenn all das von Anfang an drin wäre. Die DLCs sind für sich genommen nämlich gut, interagieren aber nur mit dem Hauptspiel, nicht untereinander (weil man ja nie weiß, wer welche DLCs hat. Bungie hat das mal probiert mit "Du willst DLC 3? Dann musst du erst 1 und 2 kaufen." Womit wir beim klassischen Addon wären) Dazu noch die Verwirrung. Die Complete Edition ist selten Complete, wie man bei Anno sieht.

Das Problem wäre gewesen, dass sich das Spiel dann 5 Jahre in der Entwicklung befunden hätte, ohne dass Geld geflossen wäre. Damit wäre das Spiel wohl nicht realisiert worden, nach Anno 2070 und 2205 sah es nicht gut aus, was die Annoserie betrifft. Von dritten Seasonpass wußten die Entwickler, als ich sie im Livechat im August 2020 gefragt hatte, selbst noch nichts. Es wurde gesagt, dass man das ganze diskutiert, es aber sehr unwahrscheinlich wäre, da man sich auch bald mit etwas neuem beschäftigen wollte.

Vor 20 Jahren lagen wir bei 50 Mark bzw. 40 EUR pro Vollpreistitel in denen alles drin dran drum war. Addons gabs für 15-20 Mark/ Euro. Die erste Preiserhöhung seit 15 Jahren kann ich somit nicht nachvollziehen, da schon mein GTA 5 rund 60 EUR kostete.

In deinen Träumen eventuell. Das einzige Vollpreisspiel, das es mal für 50DM gegeben hat, war Das schwarze Auge 3: Schatten über Riva. Sonst haben sie Spiele 80-120DM gekostet (die 120 DM waren allerdings so um 1990-1995 zu zahlen) gekostet, was heute gut 69 bis 103€ entspricht. Addons haben früher 40DM gekostet, was eben knapp 35€ entspricht, wenn es billig war auch mal 30DM. Außerdem sind die Spiele kaum im Preis gefallen, von einem Sale nach 6 Wochen konnte man damals nur träumen, gute Spiele waren jahrelang im Preis stabil. Von den Hardwarepreisen nicht zu reden.

Gaming war früher ein extrem teures Hobby, für das man pro Jahr weit über 1000DM (heute gut 860€) auf den Tisch legen mußte, wenn man aktuelle Spiele zocken wollte.

Bei anderen Spielen wie Valhalla gibt es aufgrund des Ubishops noch diverse Mikrotransaktionen, so dass die Spiele teils bei Unsummen von 500-1000 EUR liegen.

Wenn du dir jede Waffe sofort mit Echtgeld herbeicheatest, dann wird es eben teuer. Ich persönlich habe FC 5 und New Dawn ohne jegliche Echtgeldcheats gezockt und es war sogar besser. (Ok, ich hatte die Vorbestellerboni und den Bonus, den es für den Besitz von FC5 gab).
 
Ich kauf nichts mehr zum Start. Es macht auch einfach keinen Sinn.
Zu teuer, unfertig und mit unzähligen Bugs übersät. Lieber mind. 6 Monate die heulenden "Betattester-Threads" anschauen, bis Besserung in Sicht ist. Dann gibts das Game meist zum halben Preis, mehr Inhalt und größtenteils Bug frei. Win/Win

Seh ich genauso. Ich bin meist gerade mal bereit für ein 20€-Spiel.
 
Auf eine strahlende Spielezukunft, wenn das Spielen zu einem Hobby, einzig für Superreiche wird. Dann kann man sich neben seinen Ferarri vieelleicht auch noch einen PC stellen und sich dann auch noch ein paar Spiele leisten. Nur dumm, dass sie, um die daruas entstehenden Verluste auszugleichen, den Preis gleich auf 5.000 $ erhöhen müssten... -.-
 
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