Inflation fordert nunmal seinen Preis, ebenso wie die Niedrigzinspolitik. Das kann man als Argument durchaus verstehen.
Heutige Spiele kosten allerdings mitnichten "nur" noch 70 EUR. Schaut man sich Ubisoft an, liegt die GoldEdition inkl. Season Pass bei 100-110 EUR. Wäre dies das Komplettpaket, ok, kann man zahlen muss man aber nicht.
Bei Anno 1800 kommt gerade Season Pass 3 um die Ecke. Also 60 + 20 + 20 +20 EUR = 120 EUR in Summe - meiner Meinung spiegeln Umfang und Funktion jedoch nur maximal 80 EUR wieder. Bei anderen Spielen wie Valhalla gibt es aufgrund des Ubishops noch diverse Mikrotransaktionen, so dass die Spiele teils bei Unsummen von 500-1000 EUR liegen.
Vor 20 Jahren lagen wir bei 50 Mark bzw. 40 EUR pro Vollpreistitel in denen alles drin dran drum war. Addons gabs für 15-20 Mark/ Euro. Die erste Preiserhöhung seit 15 Jahren kann ich somit nicht nachvollziehen, da schon mein GTA 5 rund 60 EUR kostete.
Das Schlimme ist: Anno wäre so viel besser, wenn all das von Anfang an drin wäre. Die DLCs sind für sich genommen nämlich gut, interagieren aber nur mit dem Hauptspiel, nicht untereinander (weil man ja nie weiß, wer welche DLCs hat. Bungie hat das mal probiert mit "Du willst DLC 3? Dann musst du erst 1 und 2 kaufen." Womit wir beim klassischen Addon wären) Dazu noch die Verwirrung. Die Complete Edition ist selten Complete, wie man bei Anno sieht.
Zu Strauss Zelnick....der Typ ist der größte Parasit im Gamingbusiness. Der ist sich glaube ich kaum bewusst, das NBA2K das wirklich mit Abstand schlechteste Beispiel ist, eine Preiserhöhung zu rechtfertigen. Weil so abgezockt wie man da wird....das würde sich selbt EA nicht trauen. Und viele sagen jetzt "Ok wenn dann alles drin ist zahl ich das". Leude....so denken die Publisher nicht. Die wollen mehr Gewinnmarge. Noch mehr rausschneiden und nachher verkaufen geht nicht, die Spieler rebellieren schon. Also erhöht man jetzt die Preise. Wird es wieder komplette Games geben? Wird mehr drin sein? Nein. Die Spiele bleiben genauso zerhackt wie jetzt auch, nur der Aktionär kriegt mehr. Die Entwickler, die Gamer....die haben davon garnix. Es ist halt wirklich oberdreist, das Zelnick damit vorprescht, weil seine Firma published wirklich nur die schlimmste Sorte. Borderlands? Seasonpasshölle. NBA2K? Ohne Worte. WWE2K? verbuggte Seasonpasshölle. Civ? Extrem teure DLCs. Mafia? Serious Sam? Alles runtergewirtschaftet. Bioshock eingestellt. Spec Ops mit Zwangsmultiplayer verhunzt.
Es gibtn Grund warum Bethesda da kein Elder Scrolls mehr published. Selbst denen ist Strauss Greednick zu gierig. Die Nazivergleiche wegen seiner Religion finde ich aber albern und unpassend.
Für euch ändert sich nur eins: Ihr zahlt mehr, bekommt also effektiv noch weniger. Ihr Gamer habt davon genau keinen Vorteil.
Bei NBA bekommt man mehr als man bezahlt.....der kifft doch. Ja stimmt, man bekommt ungewollt Werbung.
Ich bin da keine Zielgruppe. NBA2k gibts nach 2 Monaten auf PC für 3-4 Euro. Deswegen releasen ja zb EA schon gewisse Serien garnicht mehr oder nur über Origin. NHL zb. Ich kaufe im Jahr vielleicht 1 Game zu Release, und das ist meistens was kleines. Die letzten Großen waren: Red Dead 2 (PS4), Monster Hunter World (PS4) und jetzt Monster Hunter Rise (Switch). Alles gute Games.
Ansonsten ein Valheim. Dafür würde ich 70 Euro hinlegen. Oder MHW\Red Dead....die sind 80 Euro wert. Nba? Das müsste F2P sein und wär noch zu teuer.
Und diese Milchmädchenrechnung: Der Mann redet vorallem vom Konsolenmarkt. Da sind wir schon gar lang bei 69.99 also 70 Euro. Wir steuern als auf 79.99 also 80 Euro zu oder noch mehr. Und da wirds mir zu dreist. 80 Euro zahle ich für das komplette Spiel aka Game+Season Pass. Nicht für zerhackte Mikrottransaktionsgrütze. So werde ich weiter beim Keyseller kaufen, da zahl ich die realistischen Preise. 3 Tage vor NBA2K21 Release beim Keyseller für 20 Euro. Und das wäre noch zu teuer.