Take-2-CEO glaubt: Spieler sind bereit für 70-Euro-Games

Klar bin ich bereit für 70€-Games!
Überraschung, ich würde sogar 100€ für ein Spiel zahlen!

Aber nur für eins, das herausragend gut ist, praktisch bugfrei ist, komplett zu Ende fertig gedacht und programmiert ist, Content für 100 Stunden oder mehr bietet, auf dem aktuellen Stand der Technik steht und solche Dinge.

...also nichts, was ich in den letzten Titeln irgendwo annähernd gesehen hätte.
 
Inflation fordert nunmal seinen Preis, ebenso wie die Niedrigzinspolitik. Das kann man als Argument durchaus verstehen.

Heutige Spiele kosten allerdings mitnichten "nur" noch 70 EUR. Schaut man sich Ubisoft an, liegt die GoldEdition inkl. Season Pass bei 100-110 EUR. Wäre dies das Komplettpaket, ok, kann man zahlen muss man aber nicht.
Bei Anno 1800 kommt gerade Season Pass 3 um die Ecke. Also 60 + 20 + 20 +20 EUR = 120 EUR in Summe - meiner Meinung spiegeln Umfang und Funktion jedoch nur maximal 80 EUR wieder. Bei anderen Spielen wie Valhalla gibt es aufgrund des Ubishops noch diverse Mikrotransaktionen, so dass die Spiele teils bei Unsummen von 500-1000 EUR liegen.

Vor 20 Jahren lagen wir bei 50 Mark bzw. 40 EUR pro Vollpreistitel in denen alles drin dran drum war. Addons gabs für 15-20 Mark/ Euro. Die erste Preiserhöhung seit 15 Jahren kann ich somit nicht nachvollziehen, da schon mein GTA 5 rund 60 EUR kostete.
 
Zuletzt 60€ hingeblätter für Cyberbug 77, jetzt wo es spielbar wird bekommt man es für 25€... meinetwegen können die die Preise anheben, ich kauf nur noch im Sale.
 
Für 70€ erwarte ich mindestens 70h Unterhaltung. Alles darunter werte ich als Fehlkauf.
für 70h spielen würd ich keine 20€ zahlen.
spiele die ich so spiele haben spielzeiten von über 1000h, selbst 'wenig' gespielte spiele liegen hier bei 450h und 'schlechte spiele' auch mal 190h bis es zu schlecht wurde, weil zu wenig kontenkt drin......
einzig homworld-remasters liegt mit 35h weit ab, aber das ist auch nur das remasters, das 'original' waren auch hunderte stunden.

allerdings kaufe ich auch nur alle paar jahre mal ein spiel, auch weil zu wenig gute spiele raus kommen und solche highligts wie siedler verhunzt und nicht weiter geführt wurden.
spiele mit season-pässen oder anderen abo-varianten würde ich garnicht kaufen, auch keine wo ich ingame geld hinlegen muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir egal. Ich spiele fast ausschließlich Singleplayer Games. Die fallen dermaßen schnell im Preis, spätestens nach 2 Jahren bekommst du selbst tripple A Spiele für 20€ und weniger. Dazu in der Regel fertiggepatcht und mit DLCs.
Spiele auch nur Singleplayer.
Gebe so gut wie nie mehr aus als 30€ für ein Spiel. Bei Cyberpunk 2077 hab ich den Fehler gemacht und es für 54€ geholt. Das Spiel ist in der aktuellen Verfassung höchstens 20€ Wert.
Ich werde niemals 70€ oder mehr für ein Spiel bezahlen. Das ist kein Spiel Wert. Super Duper Deluxe Editionen mit extra Kram ist was anderes.
 
ey ich zahle auch 70€ für spiele. dann muss aber alles was normalerweise extra kostet in den 70€ drinnen sein. ich meine machen wir uns nichts vor die 30...40....50...60€ die aktuell normal sind, sind doch nur der einstieg praktisch ne art lange demo. wenn du am ende in dlc's, microtransactions und season passes investierst reicht 100€ meist bei weitem nicht dann würdest du sogar sparen. xD
 
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Gibt halt immer zwei Seiten.
Wer 1000€ und mehr für Mittelklasse GPUs ausgeben kann, kann auch 70€ für ein Spiel hinlegen.
Wäre natürlich schön, wenn der Umfang dann auch entsprechend groß ist.
Wobei viele Spiele bereits kurz nach Release deutlich günstiger zu haben sind.
Seh das Thema aber insgesamt nicht so dramatisch.
 
Wenn das Gesamtpaket passen würde, man dafür etwas geboten bekommt, es mit den 70€ gedeckelt ist, dann ja. Nach dem, was wir in den letzten Jahren alles zu sehen bekommen mit Microtransaktionen, Season Passes, sehr unfertige Releases, lauwarmen Aufgüssen der Vorjahre finde ich es hingegen nicht gerechtfertigt.
 
Take 2-CEO Strauss Zelnick glaubt, dass Spieler für 70-Euro-Spiele bereit sind. ...
Na, das ist doch mal schön, dass er das glaubt. Ich glaube auch, das ich es erleben, dass wir eine gute Regierung bekommen. Und jetzt?

Aber aufregen tue ich mich nicht darüber. Meinethalben können Sie auch 100,-€ pro Spiel verlangen. Dann wird halt noch später gekauft. Kein Problem.

Allerdings sollte der werte Herr mal seine Wahrnehmung beim Doktor untersuchen lassen. Da ist einiges erheblich defokussiert. Oder wie kann er zu der Annahme kommen, die Spiele seien in den letzen 15 Jahren nicht teurer geworden? Also vor 15 Jahren hat man die Spieler ncoh nicht so sehr mit DLCs in in Game- Käufen zur Kasse gebeten. Und wenn ich es recht im Kopf habe, dann nimmt die Spieldauer der Singleplayer- Kampgnen auch immer mehr ab.
Aber gut, wie gesagt, es zwingt uns keiner so viel Kohle auf den Tisch zu legen. Einfach warten. Ich verdiene meine Brötchen auch ohne zu Zocken. Aber die verdienen keine Brötchen ohne das wir zocken. Ganz einfach.
 
Klar, wenn man den reinen UVP ansieht, dann hat sich die letzten Jahre nicht viel getan.
Allerdings gibt es inzwischen zusätzliche Einnahmequellen in Form von DLCs und MTX.
Außerdem treffen aktuelle Titel auf ein viel breiteres Publikum, da Videospiele inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind.

Wo man früher von einem Titel maximal 1-2 Millionen Exemplare absetzen konnte, muss es heute bei AAA >10 Millionen sein um nicht als Flopp zu gelten.
 
Ich glaube:

...des Menschen Glaube, ist sein Himmelreich... oder ... glauben heißt, nicht wissen!

Aber schön das andere für mich mit glauben. :daumen:
 
Inflation fordert nunmal seinen Preis, ebenso wie die Niedrigzinspolitik. Das kann man als Argument durchaus verstehen.

Heutige Spiele kosten allerdings mitnichten "nur" noch 70 EUR. Schaut man sich Ubisoft an, liegt die GoldEdition inkl. Season Pass bei 100-110 EUR. Wäre dies das Komplettpaket, ok, kann man zahlen muss man aber nicht.
Bei Anno 1800 kommt gerade Season Pass 3 um die Ecke. Also 60 + 20 + 20 +20 EUR = 120 EUR in Summe - meiner Meinung spiegeln Umfang und Funktion jedoch nur maximal 80 EUR wieder. Bei anderen Spielen wie Valhalla gibt es aufgrund des Ubishops noch diverse Mikrotransaktionen, so dass die Spiele teils bei Unsummen von 500-1000 EUR liegen.

Vor 20 Jahren lagen wir bei 50 Mark bzw. 40 EUR pro Vollpreistitel in denen alles drin dran drum war. Addons gabs für 15-20 Mark/ Euro. Die erste Preiserhöhung seit 15 Jahren kann ich somit nicht nachvollziehen, da schon mein GTA 5 rund 60 EUR kostete.
Das Schlimme ist: Anno wäre so viel besser, wenn all das von Anfang an drin wäre. Die DLCs sind für sich genommen nämlich gut, interagieren aber nur mit dem Hauptspiel, nicht untereinander (weil man ja nie weiß, wer welche DLCs hat. Bungie hat das mal probiert mit "Du willst DLC 3? Dann musst du erst 1 und 2 kaufen." Womit wir beim klassischen Addon wären) Dazu noch die Verwirrung. Die Complete Edition ist selten Complete, wie man bei Anno sieht.

Zu Strauss Zelnick....der Typ ist der größte Parasit im Gamingbusiness. Der ist sich glaube ich kaum bewusst, das NBA2K das wirklich mit Abstand schlechteste Beispiel ist, eine Preiserhöhung zu rechtfertigen. Weil so abgezockt wie man da wird....das würde sich selbt EA nicht trauen. Und viele sagen jetzt "Ok wenn dann alles drin ist zahl ich das". Leude....so denken die Publisher nicht. Die wollen mehr Gewinnmarge. Noch mehr rausschneiden und nachher verkaufen geht nicht, die Spieler rebellieren schon. Also erhöht man jetzt die Preise. Wird es wieder komplette Games geben? Wird mehr drin sein? Nein. Die Spiele bleiben genauso zerhackt wie jetzt auch, nur der Aktionär kriegt mehr. Die Entwickler, die Gamer....die haben davon garnix. Es ist halt wirklich oberdreist, das Zelnick damit vorprescht, weil seine Firma published wirklich nur die schlimmste Sorte. Borderlands? Seasonpasshölle. NBA2K? Ohne Worte. WWE2K? verbuggte Seasonpasshölle. Civ? Extrem teure DLCs. Mafia? Serious Sam? Alles runtergewirtschaftet. Bioshock eingestellt. Spec Ops mit Zwangsmultiplayer verhunzt.
Es gibtn Grund warum Bethesda da kein Elder Scrolls mehr published. Selbst denen ist Strauss Greednick zu gierig. Die Nazivergleiche wegen seiner Religion finde ich aber albern und unpassend.

Für euch ändert sich nur eins: Ihr zahlt mehr, bekommt also effektiv noch weniger. Ihr Gamer habt davon genau keinen Vorteil.

Bei NBA bekommt man mehr als man bezahlt.....der kifft doch. Ja stimmt, man bekommt ungewollt Werbung.
Ich bin da keine Zielgruppe. NBA2k gibts nach 2 Monaten auf PC für 3-4 Euro. Deswegen releasen ja zb EA schon gewisse Serien garnicht mehr oder nur über Origin. NHL zb. Ich kaufe im Jahr vielleicht 1 Game zu Release, und das ist meistens was kleines. Die letzten Großen waren: Red Dead 2 (PS4), Monster Hunter World (PS4) und jetzt Monster Hunter Rise (Switch). Alles gute Games.
Ansonsten ein Valheim. Dafür würde ich 70 Euro hinlegen. Oder MHW\Red Dead....die sind 80 Euro wert. Nba? Das müsste F2P sein und wär noch zu teuer.

Und diese Milchmädchenrechnung: Der Mann redet vorallem vom Konsolenmarkt. Da sind wir schon gar lang bei 69.99 also 70 Euro. Wir steuern als auf 79.99 also 80 Euro zu oder noch mehr. Und da wirds mir zu dreist. 80 Euro zahle ich für das komplette Spiel aka Game+Season Pass. Nicht für zerhackte Mikrottransaktionsgrütze. So werde ich weiter beim Keyseller kaufen, da zahl ich die realistischen Preise. 3 Tage vor NBA2K21 Release beim Keyseller für 20 Euro. Und das wäre noch zu teuer.
 
Wer 1000€ und mehr für Mittelklasse GPUs ausgeben kann, kann auch 70€ für ein Spiel hinlegen.
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Ich glaube, dass der Take 2-CEO,Strauss Zelnick (geschätztes Vermögen 205 Million Dollar) bereit ist, 1 Jahr lang auf seine kompletten Einnahmen zu verzichten und das 10-fache der Steuern des letztens Jahres zu bezahlen (mit Hilfe seine Privatvermögens).
Die Begründung ist eine "Reihe außergewöhnlicher (Steuer-)Erfahrungen" im Leben und, dass die letzte Preiserhöhung für Butter in der Mongolei 15 Jahre her ist.
Made my Day!?
 
Wenn das Gesamtpaket passen würde, man dafür etwas geboten bekommt, es mit den 70€ gedeckelt ist, dann ja. Nach dem, was wir in den letzten Jahren alles zu sehen bekommen mit Microtransaktionen, Season Passes, sehr unfertige Releases, lauwarmen Aufgüssen der Vorjahre finde ich es hingegen nicht gerechtfertigt.
Genau meine Meinung. Manche kriegen den Hals nicht voll?
 
für 70h spielen würd ich keine 20€ zahlen.
spiele die ich so spiele haben spielzeiten von über 1000h, selbst 'wenig' gespielte spiele liegen hier bei 450h und 'schlechte spiele' auch mal 190h bis es zu schlecht wurde, weil zu wenig kontenkt drin......
einzig homworld-remasters liegt mit 35h weit ab, aber das ist auch nur das remasters, das 'original' waren auch hunderte stunden.

allerdings kaufe ich auch nur alle paar jahre mal ein spiel, auch weil zu wenig gute spiele raus kommen und solche highligts wie siedler verhunzt und nicht weiter geführt wurden.
spiele mit season-pässen oder anderen abo-varianten würde ich garnicht kaufen, auch keine wo ich ingame geld hinlegen muss.
Bei allem Verständnis für Deine -größtenteils bodenständigen- Statements, aber Du bist auch schon ein wenig "speziell", oder?
Alle "paar Jahre mal ein Spiel" kaufen, diese dann bis zum Erbrechen (>1000h :wow:) spielen und dann noch latent unzufrieden sein.
So richtig recht machen kann man es Dir aber auch nicht, habe ich das Gefühl...

Also, für 70h gute Unterhaltung zahle ich auch schonmal (rückblickend) gerne 20€.
Blöderweise weiß man meist erst hinterher, ob einem persönlich ein bestimmtes Spiel dann wirklich >50€ "wert" gewesen ist...bei mir wären das höchstens BF1 und GTA V, ggf. Skyrim und dann noch Age of Empires II (als "All Time Favorite") in der Retrospektive
 
Gibt halt immer zwei Seiten.
Wer 1000€ und mehr für Mittelklasse GPUs ausgeben kann, kann auch 70€ für ein Spiel hinlegen.
Wäre natürlich schön, wenn der Umfang dann auch entsprechend groß ist.
Wobei viele Spiele bereits kurz nach Release deutlich günstiger zu haben sind.
Seh das Thema aber insgesamt nicht so dramatisch.
Ganz schlechter Vergleich.
 
Vor 15 Jahren gab es auch keine "Games As Service", Lootboxen, Paid DLCs, Skins, etc...

Heute zahlst Du ja erst mal 60 Euro für den Vollpreistitel, 30 für den Battlepass Season 1, dann noch mal für exklusive Skins, ...

Klar, packt die Games ruhig auf 70€, wenn die Games dafür spielbar released werden und o.g. (Battlepasses, neuer Content für mind. ein Jahr, etc.) inkl. sind.
 
70€ lol!

Würde sagen die generelle Produktqualität in der Spieleentwicklung ist noch nicht bereit dafür.
Bleibe bei meinem Grabbeltisch für 5-15€ mit fertig entwickelten Projekten.
...optional mal ein gratis Spiel.
 
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