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[Tagebuch/Worklog] "Good & Evil" DeskCon - Projekt / 2 PCs in einem Schreibtisch

TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 43 - Kleines Nebenprojekt



Hi,

auch heute möchte ich mal noch einen Post nachreichen. So langsam schaffe ich es doch tatsächlich zum aktuellen Projektstand aufzuholen... Weit sind wir jetzt nicht mehr hintendran...

Nachdem ich den ersten Loop jetzt fertig hatte war die Versuchung diesen direkt zu Fluten recht groß... Nichts ist spannender und macht einem bei WaKü-Projekten mehr Angst als das befüllen und erste einschalten der Pumpen.... Mit Vollgas in die Katastrophe, weil man irgendwo gemurkst hat oder geht alles glatt und alles ist dicht ?

Am Ende hat die Vernunft gesiegt... Fluten kommt erst, wenn die Kabel alle richtig verlegt sind, die noch fehlenden Komponenten (Festplatten / SSDs) alle an Ort und Stelle sind und die Beleuchtung montiert und betriebsbereit ist... Herr Murphy liegt ständig auf der Lauer...

Daher habe ich mich erst noch einmal mit den "Schaufenstern" für die SSDs beschäftigt...

Mein eigentlicher Plan sah vor, dass ich mir kleine Cases/Schalen drucke und diese auf die Rückwand des Schaufensters klebe. Die SSDs könnte ich somit, auch dank der Adapterkabel, recht einfach "Hotplug"-mäßig ein und ausbauen falls nötig... Dementsprechende Schalen hatte ich mir daher schon vor ein paar Wochen konstruiert....

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Wie sich aber nun in der Praxis herausstellte, hat zumindest Murphy's kleiner Bruder schon vor ein paar Wochen zugeschlagen... Ohne das ich es bemerkt habe... Den Ausschnitte für die SSD-Schaufenster hatte ich beim designen meines Projektes so gewählt, dass jedes Fenster Platz für drei SSDs und einen LED-Stripe zur Beleuchtung bieten sollte... In der Theorie stimmt das auch... Leider habe ich aber nicht bedacht, dass ich ja auch noch einen Rand lassen musste auf dem die Glasscheibe aufliegt... Der Ausschnitt hat zwar die richtige Größe, durch den Rand ist aber das Platzangebot im inneren des Schaukastens doch ein wenig zu stark geschrumpft... Drei SSDs passen zwar immer noch auf die verfügbare Fläche, allerdings nicht mit den Schalen drumherum... Auch diese bekäme ich zwar noch reingequetscht... allerdings hat das dann eher den Charme von Presswurst oder Heringen in der Dose...

Die Alternative: Nur zwei SSDs pro Kasten mit Schale oder drei Stück ohne.


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Aus dieser Not heraus ist dann ein weiteres, ursprünglich nicht geplantes, Nebenprojekt in meinem Kopf gereift:

Von der Abdeckung für die Matrix-Displays im ausfahrbaren Korpus hatte ich noch ein paar getönte Plexiglas-Reste übrig. Diese habe ich in kleine, annähernd SSD-große Stücke gesägt...


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Danach habe ich mich für einige Stunden in meine "Schmollecke" zurück gezogen und "Overlays" aus meinen verwendeten Logos erstellt, was mich wiederum einiges an Nerven gekostet hat, da SketchUp nicht immer so wollte wie ich... Irgendwie habe ich es am Ende dann aber doch noch hinbekommen....


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Aus den Weiten des Netzes habe ich mir zwischenzeitlich EL-Folien (Elektrolumineszenz) und passende Inverter besorgt...


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Wer die EL-Folien noch nicht kennt: Die erscheinen zwar Rosa, leuchten aber weiß sobald sie mit Strom versorgt werden. Wohlgemerkt: Leuchten, nicht beleuchten. Das Licht das abgegeben wird blendet nicht, sondern ist mehr ein sanftes, unaufdringliches glühen. Die EL-Technologie wird zumeist zur Tacho-/Instrumentenbeleuchtung bei Fahrzeugen/Flugzeugen eingesetzt. Weitere Vorteile sind, dass die Folien biegsam sind, druckunempfindlich und vor allem KEINE Wärme abgeben..



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In meiner Bastelkiste hatte ich auch noch ein komplettes Set an farbigen Scheinwerferfolien die ich jetzt einer Verwendung zuführen konnte...


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Diese Farbfolien habe ich dann mit den Overlays verklebt...


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...und diese dann mit den Plexistücken.


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Zum Schluss dann noch die EL-Folien hinzugefügt.

Diese Folien kann man übrigens in jede beliebige Form zuschneiden. Lediglich eine Kontaktstelle für das Anschlusskabel muss erhalten bleiben. Die Schnittkanten muss man dann lediglich mit Tesafilm wieder versiegeln um Stromschläge zu vermeiden. EL-Folien gibt es auch noch in anderen Farben. Mit passenden Invertern lassen sich sogar animierte Bilder (ähnlich GIFs) damit herstellen.

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Fertig waren meine "Leuchtmodule".


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Diese habe ich dann noch an den SSDs befestigt.


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Nicht in den Bildern: Ein Inverter (12V) reicht locker für 3 von den Folien (bis insgesamt 100qcm bei diesem Inverter-Modell). Den Inverter habe ich dann mit einem abgeschnittenen alten Molex-Kabel zusammen gelötet und direkt am Netzteil angeschlossen.


Getestet habe ich das ganze dann natürlich auch noch:


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...und mal probeweise ins "Schaufenster" gelegt.
Für eine "Notlösung" ist es gar nicht mal so schlecht geworden.


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Final verbaut habe ich diese "Packages" allerdings noch nicht. Im Moment denke ich darüber nach, diese noch ein wenig zu überarbeiten... Mit einem Schneideplotter oder Lasercutter wäre das Ergebnis bestimmt noch um einiges zu verbessern, da sich damit die Overlays viel feiner ausschneiden lassen würden... Plotter/Laser habe ich schon länger auf meiner Einkaufsliste... Vielleicht wäre jetzt ein guter Zeitpunkt sich ein einfaches Modell zuzulegen... Für den Moment ist es ganz ok so... Kommt aber auf meine Liste für die abschließenden Feinarbeiten....




Tag 43


Bauzeit: 15 Stunden (incl. dem erstellen der Overlays mit SketchUp)


Bauzeit komplett bisher: 306 Stunden
Kaffeeverbrauch: 3,25l
Kaffeeverbrauch gesamt: 65,25l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Kreissäge, 3D Drucker, Heißklebepistole, Doppelseitiges Klebeband, Skalpell, Schere, Lötkolben
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
coole Idee mit der der EL Folie...

für das "Problem" der scharfen Kanten + Kabel gibt es -> %product-title% kaufen aber du hast ja schon eine eigenen Lösung :D

ja son 3D Drucker wäre schon cool... oder gleich alles in eins -> snapmaker


Jop, der Snapmaker ist schon cool. Wollte den damals eigentlich auch backen... Allerdings hat mich dann der doch sehr kleine Bauraum von 12,5x12,5x12,5cm abgeschreckt.... Die nutzbare Fläche bei der Verwendung des CNC-Moduls wären sogar nur 9x9x9cm gewesen... Mein Bauraum hat 14x14x14cm und ist für mein empfinden auch ein wenig zu klein... 20x20x20 sollten es schon mindestens sein... Interessanter ist da schon die 2.0er Version von dem Snapmaker, welche 2020 erscheinen soll... Der kommt in drei verschiedenen Größen.... Die größte Version mit einem Bauraum von 32x35x33cm... Allerdings muss man da einen Mindesteinsatz von 1079$ auf Kickstarter investieren... Und für den Endkunden soll er dann 1800$ kosten... Die beiden kleineren werden zwar günstiger, sind aber mit 719$ (Bauraum: 16x16x14,5) und 899$ (23x25x18cm) die eher schlechtere Investition... Für das Geld bekommt man einen 50W Co2-Laser (der wesentlich dickere Materialien schneiden kann) und einen sehr guten 3D Drucker mit gleichem/größeren Bauraum zusammen... Die 40W Co2-Laser Cutter bekommt man mittlerweile schon für 300 Euro, die sind aber vom handling her nicht wirklich zu empfehlen, da die Bauplattform zu unflexibel ist.... Der 50W kostet um die 1100 Euro... Allerdings denke ich mir, dass die recht schnell wesentlich günstiger werden... Wäre meine erste Wahl, weil der Bauraum größer und vor allem der Bauraum wesentlich ausgeklügelter ist...

Und was die EL-Folien angeht: Dabei handelt es sich wirklich um eine recht kostengünstige Methode um gute Effekte zu erzeugen... Fünf 10x10cm große Folien plus fünf Inverter bekommt man im China-Shop schon für unter 15 Euro... Mit schneller Lieferung aus deutschem Lager....
 

masterX244

Freizeitschrauber(in)
AW: Tag 43 - Kleines Nebenprojekt

--SNIP--
Wie sich aber nun in der Praxis herausstellte, hat zumindest Murphy's kleiner Bruder schon vor ein paar Wochen zugeschlagen... Ohne das ich es bemerkt habe... Den Ausschnitte für die SSD-Schaufenster hatte ich beim designen meines Projektes so --SNIP--


Final verbaut habe ich diese "Packages" allerdings noch nicht. Im Moment denke ich darüber nach, diese noch ein wenig zu überarbeiten... Mit einem Schneideplotter oder Lasercutter wäre das Ergebnis bestimmt noch um einiges zu verbessern, da sich damit die Overlays viel feiner ausschneiden lassen würden... Plotter/Laser habe ich schon länger auf meiner Einkaufsliste... Vielleicht wäre jetzt ein guter Zeitpunkt sich ein einfaches Modell zuzulegen... Für den Moment ist es ganz ok so... Kommt aber auf meine Liste für die abschließenden Feinarbeiten....
--SNIP--

Bei uns im Gschäft heißts immer dass ein Mitarbeiter vom Murphy-Sabotage-Service da war wenns ne Kleinigkeit war. Murphy selber ist nur für die dicken klopper zuständig.
Und: Kein Arbeitsplatz wo du an nen laserer rankommst? Ist manchmal praktisch wenn man sich nicht alles selber zulegen will
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
AW: Tag 43 - Kleines Nebenprojekt

Bei uns im Gschäft heißts immer dass ein Mitarbeiter vom Murphy-Sabotage-Service da war wenns ne Kleinigkeit war. Murphy selber ist nur für die dicken klopper zuständig.
Und: Kein Arbeitsplatz wo du an nen laserer rankommst? Ist manchmal praktisch wenn man sich nicht alles selber zulegen will

Neee, leider nicht... auch kein Schneideplotter im Bekanntenkreis... Vielleicht sollte ich mal bei uns in der Gegend ne Anzeige aufgeben und Leute suchen, die eventuell Lust haben eine gemeinsame Hobbywerkstatt auszustatten/aufzumachen... Vielleicht mit irgendwelchen Modellbauern zusammen einen Verein gründen... In der ein oder anderen Großstadt findet man ja schon entsprechende Vereine, die eine für jedermann öffentliche Hobbywerkstatt betreiben und auch mit solchen Geräten ausgestattet sind...
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 44 - Lichtspiele Gaming PC Teil 1

Hallo Zusammen,

willkommen zu meinem heutigen Update. Nachdem der erste Loop ja mittlerweile soweit fertig ist, war es an der Zeit sich mit dem Kabelchaos und der Beleuchtung zu beschäftigen. Dementsprechend stehen heute der erste Durchgang "Cable Management" und Teile der Beleuchtung im Mittelpunkt. Oder wie es meine kleine Nichte ausdrücken würde: "Mach mal bunt". Doch bevor ich "bunt" machen konnte, musste erst einmal für Strom gesorgt werden.

Fangen wir erstmal im Bauraum an. Die "Verlegung" des Netzteils in die Halterung im mittleren Technikkasten hat erst einmal für ein wenig Platz gesorgt.

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Um die einzelnen Komponenten mit Strom zu versorgen habe ich die entsprechenden Versorgungskabel dann in den hinteren Technikkasten und von da dann weiter unter der Mittelplatte entlang gezogen.


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Danach habe ich dann die schon vorhandenen Komponenten angeschlossen.


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Alle weiteren Kabel, die ich noch benötige, habe ich erst mal lose in den Kasten geworfen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich einen Tube vergessen hatte. Und zwar den, der vom zweiten Radiator zurück runter in die Wassersäule führt. Hätte später eine schöne Schweinerei gegeben. Auch diesen habe ich daher schnell nachgerüstet.


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Nachdem alle Kabel "vor Ort" waren, musste ich mir Gedanken darüber machen, wo ich was am besten platziere. Das Farbwerk 360 habe ich in die hintere, obere, linke Ecke des Bauraums verbannt. Direkt neben das ursprünglich als Tubedurchführung gedachte Loch.


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Die Fläche, die das Netzteil freigegeben hat, habe ich dann vorerst einmal mit meinen alten 3,5" Festplatten aufgefüllt. Diese habe ich an der Unterseite mit Moosgummi-Streifen zur Absorbierung der Vibrationen versehen, um einer ungewollten Geräuschentwicklung vorzubeugen.


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Für den Anfang sind die Platten an dieser Stelle auf jeden Fall mal gut aufgehoben. Ob das am Ende so bleibt, weiß ich noch nicht. Ursprünglich wollte ich die Platten unter der Mittelplatte verstecken, mittlerweile denke ich aber darüber nach eventuell noch eine schicke Halterung oder eine Abdeckung zu basteln. Eventuell lasse ich es aber auch so wie es ist, da diese Stelle bei aufgesetzter Tischplatte nur einsehbar ist, wenn man sich weit über den Tisch beugt.


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Nachdem jetzt erst einmal soweit alles bereit war konnte ich anfangen die RGB-Stripes zu verlegen. Da der Kühlkreislauf noch nicht geflutet war, war natürlich auch der PC noch nicht einsatzfähig. Da ich aber natürlich sehen wollte, wie welcher Stripe wo am besten wirkt, habe ich dann mit der alten Büroklammer-Methode das Netzteil kurz geschlossen. Das bedeutet natürlich, dass ich auf die Farben der meisten RGB-Komponenten nur bedingt Einfluss nehmen konnte und mit den Standardeinstellungen der Hersteller erst einmal vorlieb nehmen musste.


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Den ersten Stripe habe ich in der Innenröhre des Cape Corp-Balancers platziert....


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Als nächstes habe ich dem Controller für die Lüfter einen festen Platz zugeordnet und die Kabel ein wenig geordnet...


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Vier weitere Stripes habe ich in der Brücke, ringsherum um den Helix-Balancer platziert. Wenn später die Tischplatte aufliegt sind die Stripes an sich nicht mehr zu sehen und sorgen daher für eine indirekte, nicht blendende, Beleuchtung. Um später die Beleuchtung von beiden PCs nicht miteinander im Brückenbereich zu vermischen habe ich noch einen kleinen Steg eingezogen. Dieser dient auch als Befestigungsgelegenheit für einen Stripe. Diesen hätte ich gerne gekürzt, was aber die Kette unterbrochen und mir die Möglichkeit einen Vierten Streifen anzuschließen genommen hätte. Bauartbedingt ist es bei den von Aqua Computer verwendeten Stripes leider auch nicht so einfach das Problem mal auf die Schnelle mit einem Lötkolben zu beheben. Dazu muss man wahrscheinlich schon ein kleiner Lötkolben-Halbgott sein, um das zu bewerkstelligen. Meine Löt-Skills liegen weit darunter. Einen weiteren kleinen Nachteil haben die Aqua Computer Farbwerk Stripes wenn es darum geht um Ecken herum zu verlegen. Durch die zusätzlich in die Streifen eingelassenen Magnete sind diese sehr starr und müssen ein wenig gerundet verlegt werden.


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An dieser Stelle möchte ich kurz darauf hinweisen, dass am Ende nicht unbedingt jeder RGB-Stripe dort bleibt wo ich ihn jetzt erstmal platziert habe. Das ganze ist mehr ein "Try and Error"-Prozess. Bis zum Abschluss des Projektes wird es dort bestimmt noch die ein oder andere Änderung geben. Daher lieber erst einmal soviel wie möglich reinstopfen und am Ende das Gesamtbild betrachten und dann später das ganze überarbeiten.

Einen solchen Stripe, der definitiv in die Kategorie "Wackelkandidaten" wandert, habe ich zu Testzwecken noch in das "SSD-Schaufenster" mit reingepackt.

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Doch dazu dann später mehr. Zwischendurch habe ich immer mal wieder Kabel geordnet und soweit wie möglich versteckt.


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Weiter geht es dann gleich in einem neuen Post....


 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 44 - Lichtspiele Gaming PC Teil 2


Und weiter geht es....

Als nächstes habe ich mir eine Halterung gedruckt, welche in einem 45° Winkel schräg nach unten zeigt. Diese habe ich mit einem LED-Streifen bestückt und an der Rückwand befestigt. Sinn und Zweck der Halterung: Hiermit will ich einer später störenden Blendung durch den Stripe vorbeugen.


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Hier noch ein paar Kirmes-Bilder für alle RGB-Hasser :p


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Jaja, schon gut... ich mache ja schon weiter....

Thema Ambilight: Ursprünglich bei meiner Planung hatte ich ja ein "Ambilight" auf Arduino-Basis für den Hauptmonitor vorgesehen. Die entsprechenden Materialien dafür (externes Netzteil, ein Arduino Uno, Kabel und eine 5m Rolle LED-Stripes WS2812B mit 300 LEDs) habe ich hier auch schon seit Projektbeginn herumliegen. Doch dann hat Aqua Computer ja den (wirklich genialen) Farbwerk 360-Controller Anfang April auf den Markt gebracht, der noch so einiges mehr kann. Dazu gehört auch ein integrierter "Ambilight"-Effekt. Also habe ich mich dazu entschlossen den Arduino erst einmal nicht einzusetzen und auf das ja schon installierte Farbwerk zurück zu greifen. Dementsprechend sind weitere vier Stripes an die Rückseite des Monitors gewandert.


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Ein wenig Befürchtungen hatte ich ja früher in diesem Thread bezüglich der von mir verwendeten Carbon-Folie geäußert. Meine Angst war, dass die schwarze Folie das Licht einfach komplett verschluckt. Diese Befürchtungen scheinen aber zum großen Teil unbegründet zu sein. Natürlich muss ich mit ein paar Einschränkungen leben:

1. Der Monitor sitzt auf der Mittelplatte vom Korpus auf, daher machen LED-Stripes an der Unterseite keinen Sinn.
2. Der seitliche Abstand zu den anderen Monitor, nach oben und zur Rückwand ist jeweils recht gering, was den AHA-Effekt deutlich dämpft.

Trotzdem bin ich mit dem Effekt noch recht zufrieden.

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Das ganze mal mit ein wenig Abstand....


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...und hell erleuchtetem Raum betrachtet.


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Insgesamt wesentlich besser als ich es erwartet hatte. Dies ist natürlich nichts im Vergleich mit dem Ambi, welches ich an meinem Fernseher betreibe... Mit einem wesentlich größeren Screen, wesentlich mehr LEDs, einem deutlich größeren Abstand zur Zimmerwand und auch den LEDs an der Unterseite ergibt sich dort ein komplett neues Fernseh-Erlebnis. Doch im Angesicht der (von mir selbst geschaffenen) schlechteren Ausgangslage am PC bin ich doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Lasst uns das ganze mal schnell noch mit ein paar weiteren bunten Bildchen feiern :D

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Zum Abschluss dieses Posts ist es jetzt mal an der Zeit sich das ganze bei aufgelegter Tischplatte zu betrachten....


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Und mit eingelegter Glasscheibe:


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Die Beleuchtung des SSD-Bereichs werde ich mir wie schon erwähnt später noch einmal genauer anschauen:


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Für den Moment lasse ich es erst einmal so.

Im nächsten Post (irgendwann noch heute oder morgen) kann ich dann endlich auf den aktuellen Projektstand aufschließen. Da wird es dann um die "Flutung" des ersten Systems und um die ersten Temperatur-Werte gehen.



Tag 44




Bauzeit: 6,5 Stunden


Bauzeit komplett bisher: 312,5 Stunden
Kaffeeverbrauch: 2,25l
Kaffeeverbrauch gesamt: 67,5l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Doppelseitiges Klebeband, Schraubenzieher, Kabelbinder, 3D-Drucker, Moosgummi, Heißklebepistole
 

DOcean

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
einfach nur krass was du da auf die Beine stellst....

nichts für mich (zuviel RGB und so weiter) aber trotzdem bich ich einfach beeindruckt wie viel Elan und Durchhaltvermögen du am bauen bist...
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
einfach nur krass was du da auf die Beine stellst....

nichts für mich (zuviel RGB und so weiter) aber trotzdem bich ich einfach beeindruckt wie viel Elan und Durchhaltvermögen du am bauen bist...

Naja, am Ende kommt es ja darauf an wieviel RGB man aktiviert :) Ich lebe mehr nach dem Motto: "Lieber hab ich es und brauch es nicht, als brauche es und hab es nicht" .... *gg* ... Neee, mal im Ernst: Ich denke "bunte Lichtlein" liegen bei mir ein wenig in den Genen. Ich bin gebürtiger Halb-Amerikaner (väterlicherseits - Army Breed) und habe einen Teil meiner Kindheit (von 5 bis 12) in den Staaten verbracht... Unter anderem auch in der Nähe vom kunterbunten Orlando mit all den Reklametafeln und Vergnügungsparks. Dazu kommt dann noch das ganze 4th July, Halloween- und XMas- Gedöns und schon ist man für sein restliches Leben geprägt (oder geschädigt ?!?) :D

Der Post zum Thema Fluten hat ein wenig Verspätung. Den wollte ich eigentlich schon gestern posten, habe dann aber festgestellt das ich erstmal noch die Bilder ein wenig bearbeiten muss... Um das ganze besser dokumentieren zu können, habe ich hauptsächlich kleine Videos gemacht und dann per Windows "Bild aus Video speichern" eine Auswahl zusammengestellt... Als ich dann gestern posten wollte und die "Fotos" näher betrachtet habe, sind mir oben und unten grüne Streifen aufgefallen, die ich erst noch entfernen wollte... Post kommt dann halt nachher...
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 45 - Fluten des Gaming Systems


Hallo,

wie vorhin schon erwähnt kommen hier, mit ein wenig Verspätung, die Bilder vom "Fluten" des Gaming Systems.

Bevor es gleich losgeht, muss ich allerdings erst einmal wieder ein paar Anmerkungen los werden:

Insgesamt habe ich das System zweimal fluten "dürfen", da irgendwo im Hintergrund auch diesmal wieder ein kleiner Murphy anwesend war....

Der erste "Versuch" hat auf Anhieb gut geklappt: Keinerlei Leaks oder Probleme, alles TOP: Wassersäule gefüllt, unten am Kastenübergang zu den Pumpen die Schnellverschlusskupplung geschlossen, gewartet bis die Flüssigkeit die Pumpen erreicht hat und danach dann Strom per Büroklammer aufs Netzteil. Nachdem sich dann der erst Schwall im System verteilt hatte, die Wassersäule aufgefüllt und wieder "Feuer frei" . Nachdem der Kreislauf dann voll geflutet war noch die Wassersäule komplett befüllt. Fertig !!! Freudentanz !!!

Mitten in meinem Freudentanz habe ich dann aber kurz in Richtung Wohnzimmertisch geschaut und bin dann direkt ins Taumeln geraten und wäre danach am liebsten mit dem Kopf mehrfach gegen die Wand gelaufen. Ich hatte mir morgens extra noch ein paar Temperatursensoren, die ich noch einbauen wollte, auf dem Tisch zurecht gelegt... Aus welchem Grund auch immer dann aber total vergessen dies zu tun... Und da lagen sie noch eingepackt und haben mich frech angegrinst....


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Aber selbst wenn ich Idiot nicht vergessen hätte die einzubauen, hätte ich das System trotzdem nochmal entleert. Als Kühlmittel habe ich das Alphacool Eiswasser in der Farbe "Crystal Blue" verwendet.


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Hierbei handelt es sich um eine Fertigmischung, daher habe ich sie auch unverdünnt in mein System gegeben. In der Pumpe und den einzelnen Tubes macht sich die Farbe dann auch richtig gut. Allerdings in meinem "dicken" Wassersäulenbalancer ist das ganze so blickdicht, dass das Lich von den unten eingelassenen LEDs komplett verschluckt wird. Zuerst habe ich gedacht die LEDs der Säule sind kaputt. Es sprudelt, aber die Säule bleibt komplett dunkel. Bei genauerem hinsehen konnte ich dann aber doch ein leichtes glühen am Boden erkennen. Und da ich ja eh nochmal ran musste, habe ich da dann auch Gegenmaßnamen ergriffen.

Also habe ich das System noch einmal komplett entleert. Lediglich das "Crystal Blue" in der Pumpe und am Boden der Balancer habe ich gelassen, wo es war.

Das folgende Foto zeigt die noch mit der Originalfarbe befüllte Pumpe Minuten vor dem zweiten Versuch. Und nein, die Pumpe war nicht undicht: Die Flecken von der Flüssigkeit stammen vom entleeren des Systems. Habe da in meiner Hektik ein wenig gekleckert...


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Nach dem entleeren (und der Montage der Sensoren), habe ich die Wassersäule nur mit destilliertem Wasser befüllt und das System wieder anlaufen lassen und immer wieder nachgefüllt. Die nun folgenden Fotos (und auch alle weiteren) sind Screenshots aus einem Video. Die Farben weichen daher ein wenig vom tatsächlichen Ergebnis ab.

Nachdem sich die "Reste" mit dem Wasser vermischt hatten wurde es dann nach und nach heller.


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Zu hell....


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Also habe ich wieder ein wenig Farbe hinzugegeben, bis ich ungefähr bei folgendem Farbton angelangt bin. Die Farbe muss man sich jetzt allerdings in "klar" vorstellen. Zum Zeitpunkt des Screenshots befand sich das ganze noch im "Mischvorgang". Nach ein paar Minuten was das ganze dann klar und durchsichtig.


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Nach der Pumpe kommt das ganze in der Brücke und dem "Eisbecher Helix"-Balancer an,...


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...läuft dann weiter durch den hinteren Technikkasten in den "Cape Corp"-Balancer...


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...und dann durch den Grafikkartenkühler.


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Weiter geht es dann gleich im nächsten Post....
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 45 - Fluten Teil 2

Und weiter gehts....

Nach der Grafikkarte läuft das Gemisch dann zuerst durch den 1. Radiator und dann weiter zum Prozessor:

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Von dort aus in den 2. Radiator und zurück in die Wassersäule.


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In der ganzen Hektik und dem Chaos mit den vergessenen Sensoren habe ich komplett vergessen Fotos von der befüllten Wassersäule zu machen, bzw. Screenshots aus dem Video anzufertigen... Das werde ich dann noch nachholen.... Will eh noch ein kleines Video der ganzen Aktion schneiden und dann die Tage einbinden... .

Bevor ich dann gleich mit den Temperaturen weiter machen, hier noch schnell ein paar Fotos vom "Ambilight" in aktion. Funktioniert wirklich gut und läuft auch bei Videos und beim "zocken" stabil und zuverlässig.

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Das System ist zwar schon seit knapp einer Woche "geflutet", allerdings musste es ja auch erst noch neu installiert und konfiguriert werden. Das ganze hat ein wenig gedauert. (Gut gut, ich gebe es ja zu.... zwischendrin habe ich eine kleine Gaming-Pause gebraucht - grmpf).

Was die Anzeige der Sensordaten und Temperaturen angeht habe ich ein wenig rumexperimentieren müssen (unter anderem mit HWinfo, Aida 64, ...) und habe mich jetzt erstmal für die Aquasuite von Aqua Computer entschieden, da ich die Temperatursensoren des Wasserkreislaufs (drei Stück) eh am Farbwerk 360 mit angeschlossen habe. Zusätzlich lese ich über die Aquasuite noch ein paar Daten aus, die von HWInfo bereitgestellt werden.

Die Sensordaten zeige ich auf dem 7" Touchscreen an, den ich vorne in der Schräge integriert habe. Ganz zufrieden bin ich allerdings noch nicht, da ich mit verschiedenen "Pages" arbeiten muss, die ich von Hand in der Aquasuite umschalten muss, wenn ich die Bildschirmauflösung (bei manchen Games) von 4k auf WQHD runterschalte. Windows sorgt in diesen Momenten leider dafür, dass die anderen Monitore ihre Position im Setup verändern und dadurch verschwindet das Sensorfenster. Daher habe ich eins für 4k und eins für WQHD. Was mich aber wirklich irre macht, dass die Skalierung des Fensters dann trotz gleichbleibender Auflösung des Touchscreens sich auch ändert... Aber erstmal egal... es geht ja um die Temperaturen....

Zum Verständnis:

Die drei Kreislauf-Sensoren sind wie folgt platziert: Sensor 1 habe ich in den Cape Corp Balancer eingeschraubt. Dieser bildet dann die Wassertemperatur vor dem erreichen von GraKa und Prozessor ab und damit auch die Temperatur die im Rest des Kreislaufes herrschen sollte (Wassersäule, Pumpen, Brücke). Sensor 2 misst die Wassertemperatur am Ausgang des Grafikkartenkühlers, bevor es in den ersten Radiator geht. Und Sensor 3 sitzt am Eingang vom 2. Radiator wenn die Flüssigkeit vom Prozessor kommt. Die Temperatur am Ausgang des Radiators sollte ja im großen und ganzen der Temperatur von Senso 1 entsprechen.

Das erste Foto zeigt die Temperaturen ca. 5 Minuten nach Systemstart. Diese sollte recht akurat sein. Am Tag der "Messung" war es draußen recht kühl und meine Frau hat die Raumtemperatur drinnen ein "wenig" erhöht, weil sie immer glaubt sie friert... (Ist immer ein Battle zwischen uns... Sie schraubt hoch, ich schraube heimlich wieder runter). Diese lag locker bei 25 Grad (ich hasse es).

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Das nächste Foto ist nach ca. 2 Stunden Betrieb entstanden. In dieser Zeit habe ich nur ein wenig gesurft, Software installiert und ein paar YT-Videos geschaut.


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Das nächste Foto ist irgendwann nach ca. 13 Stunden Dauerbetrieb entstanden (während ich am anderen System meiner Arbeit nachgegangen bin und auf dem Gaming-System nach und nach die wichtigsten Spiele runtergeladen und installiert wurden)


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Die nächsten Werte stammen vom nächsten Tag und zeigen die Temperaturen nach ca. 5 Minuten zocken. Das System war zu diesem Zeitpunkt aber schon seit ca. 2 Stunden im Betrieb (Software installieren, Musikwiedergabe, surfen).


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Diese Spielesession (es war wirklich mal wieder an der Zeit) hat insgesamt knapp 8 Stunden gedauert. Das letzte Foto zeigt hier die Temperaturen kurz vorm herunterfahren. Die Graphen in der Anzeige bilden immer die letzten 15 Minuten ab. Nach insgesamt 10 Stunden Dauerbetrieb lagen die Durchschnittstemperatur (15 min) der Grafikkarte am Ende bei 48 und die der CPU bei 68 Grad.

Ich denke, dass ich aber über kurz oder lang den i7-8700k doch noch köpfen werden um die Temperaturen zu verbessern. Sollte da ja ein bissel was bringen.


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Den Post abschließen möchte ich jetzt noch mit zwei Fotos, die die derzeitige Färbung der Flüssigkeit recht originalgetreu wiedergeben.


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Und hiermit sind wir jetzt wirklich beim aktuellen Projektzustand angelangt und mit den Posts up2date. In den nächsten Tagen werde ich mich jetzt daran machen das Beleuchtungsprofil des Gaming-Systems an meine eigentlichen Vorstellungen anzupassen und die restlichen Kabel noch sauber zu verlegen. Danach wird dann das zweite System noch einmal demontiert und mit dem zweiten Kühlkreislauf begonnen.



Tag 45



Bauzeit: 6 Stunden (Vorbereitungen, Fluten, Fluchen, Sensoren montieren, kontrollieren, neu Fluten)

Bauzeit komplett bisher: 318,5 Stunden
Kaffeeverbrauch: 2l
Kaffeeverbrauch gesamt: 69,5l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Trichter, Schlauch, Messbecher, Küchenrolle


 
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Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
finden den ganzen Build von Anfang an echt interessant und gut. Jetzt fehlen nur noch Testergebnisse :)

Wups… Dein Post ist irgendwie an mir vorbei gegangen.... Was denn für Testergebnisse ?!?




Ansonsten:

Wie Ihr ja gemerkt habt war ich in den letzten 2 Wochen mal wieder ein wenig "stiller". Hauptsächlich habe ich mich damit beschäftigt den Gaming-Rechner halbwegs fertig einzurichten. Auch habe ich die ein oder andere Anwendung installiert, damit ich die Umrüstung des Anwendungsrechners in Angriff nehmen kann. Dementsprechend musste ich auch noch einen Haufen Daten (Modelle, Renderdateien, Fotos, usw.) durchsortieren und die, die ich im nächsten Bauabschnitt benötige temporär mit rüber kopieren... Auch mein 3D-Drucker musste dringend gewartet werden... Die Filamentdüse war so langsam durch und musste mal ersetzt werden... Auch "hinter den Kulissen" hat sich zwischenzeitlich noch etwas ergeben, was mich dazu bewogen hat die "Baupause" ein wenig zu verlängern und mich erneut mit SketchUp und Blender zu beschäftigen.

Da aber jetzt alles in trockenen Tüchern und vorbereitet ist und auch der 3D-Drucker wieder einwandfrei druckt, freue ich mich darauf an dem Projekt weiter arbeiten zu können :)

Weiter geht es dann am Wochenende, allerdings nicht mit dem 2.System, sondern ich werde mich noch einmal mit der Gaming-Seite auseinander setzen, die noch ein paar Änderungen verpasst bekommt...

Einen kleinen Teaser habe ich dann allerdings heute schon:


Teaser 1.jpg



Mehr dazu gibt es dann ab Freitag....

Bis dahin:

Viele Grüße,

Olli
 

Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
Wie kompliziert und teuer ist eigentlich das ersetzen der Düse für den 3D Drucker? Das Cooler Master Logo ist gut zu erkennen :daumen:
 
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Quantor

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Freizeitschrauber(in)
Wie kompliziert und teuer ist eigentlich das ersetzen der Düse für den 3D Drucker? Das Cooler Master Logo ist gut zu erkennen :daumen:

Generell halten sich die Unterhaltskosten für einen 3D-Drucker in Grenzen. Am anfälligsten sind die Düsen und eventuell die Antriebsriemen. Einfache Düsen kosten zwischen 12 und 20 Euro... Je nach Modell... Die von meinem Drucker war noch die Originale und hatte jetzt knapp 500 Stunden reine Druckzeit runter. Abhängig vom verwendeten Filament nutzen die sich halt unterschiedlich schnell oder langsam ab. Wenn man z.B. nur Spezialfilamente (etwa mit Holzanteil, Metallglitzer und was weiß ich allem) druckt, dann verschleißt so eine Düse wegen der erhöhten Reibung durch Partikel im Filament und der Hitze halt schneller. Das äußert sich dann dadurch, dass Drucke nicht mehr ganz gleichmäßig sind, bzw. das Filament in der Düse "hängen" bleibt.

Ich habe jetzt mal eine etwas teurere Düse mit besserer Beschichtung von Micro Swiss eingesetzt (25 Euro), die in diversen Testberichten Höchstnoten eingefahren hat. Der Austausch ist nicht sehr aufwendig. Je nach Druckermodell wird die einfach von unten mit einem Schraubenschlüssel oder einer kleinen Ratsche mit Bit raus und die Neue reingeschraubt... Bei manchen Druckermodellen muss man vorher den Extruder auseinander schrauben, was aber auch kein großer Akt ist, da meistens nur die Verkleidung entfernt werden muss.

Einzig und allein die Neukalibrierung hat mit der neuen Düse ein wenig länger gedauert, da der in meinem Druckermodell verbaute Kalibrierungs-Sensor mit der neuen Düse nur unbefriedigende Ergebnisse geliefert hat (eventuell hat die neue Düse eine Gewindedrehung mehr oder weniger als die Originale). Also musste ich das ganze manuell machen, was aber auch kein großes Problem ist. (Die meisten Drucker haben eh keinen Sensor mit einer Automatik-Funktion).
 

Corsair_Fan

Software-Overclocker(in)
wie warm der 8700k wird so da du den ja nicht geköpft hast würde mich dann schon Interessieren wie der Unterschied zwischen Luft und WaKü ist
 
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Quantor

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Freizeitschrauber(in)
wie warm der 8700k wird so da du den ja nicht geköpft hast würde mich dann schon Interessieren wie der Unterschied zwischen Luft und WaKü ist

Mal schauen, was ich da machen kann :) ...

An den Temperaturen hat sich bei mir inzwischen "ein wenig" was geändert.... Was, Wie, Wo und Weshalb verrate ich aber erst während meiner heutigen Posts.... (will ja nicht spoilern)
 
TE
Quantor

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Freizeitschrauber(in)
Ein neuer Partner


Hallo Zusammen,

es ist mal wieder an der Zeit ein wenig "voran" zu kommen... und ja, ich weiss: Ich bin 2 Wochen zu spät dran... Hauptsächlich weil ich nicht an den 18. Geburtstag unseres Juniors gedacht hatte, den meine Frau dann doch ein wenig größer ausrichten wollte und mich dadurch ein wenig auf Trab gehalten hat (Ich glaube ich werde wirklich alt und senil). Aber auch ein paar kleinere, unerwartete Bestellungen mußte ich noch machen um weiter machen zu können und die haben diesmal ein wenig gedauert... Doch dazu mehr in den Posts....


Wie bereits in einem meiner letzten Posts angespoilert, habe ich einen weiteren Partner für mein Projekt gewinnen können: Das Unternehmen Cooler Master, mit denen ich auch schon während meinem alten "Heaven & Hell" Projekt zusammenarbeiten durfte, ist trotz des schon fortgeschrittenem Projektstatus in die Bresche gesprungen und unterstützt meinen Build an genau den "Ecken" wo eine Lücke entstanden war.

Tausend Dank an dieser Stelle für den Support.

Darüber freue ich mich aus mehreren Gründen: Zum einen, weil Cooler Master schon bei meiner Planung einer meiner Wunschpartner war und zum anderen weil ich dadurch auch die Möglichkeit habe das Projekt im Rahmen der diesjährigen "Case Modding World Series" präsentieren zu dürfen. Die Chancen auf einen vorderen Platz sind zwar in Anbetracht der teilnehmenden, hochkarätigen Prominenz recht bescheiden - aber Dabeisein ist ja bekanntlich alles. Da es sich bei meinem Projekt um einen Scratch-Build handelt wird es automatisch in die "Master League" eingeordnet - die "Apprentice League" wäre mir natürlich lieber gewesen. Aber man kann nicht alles haben :D - Freue mich trotzdem wie ein Schnitzel. Vielleicht schaut ja der ein oder andere mal auf der CMWS-Website vorbei (Zugang zu den Projekten erfolgt über die Cooler Master Homepage: www.coolermaster.com)

Anfangen möchte ich heute daher mit einem Unboxing der mir zugesendeten Komponenten:


Großer Karton - Prall gefüllt:


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Nach und nach purzelten Netzteil, Lüfter, Tastatur, Maus und Mauspad aus der Umverpackung und breiteten sich auf meinem Tisch aus:


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Mit dabei das absolute Tastatur-Flaggschiff von Cooler Master: Die mechanische Gaming-Tastatur MK850.

Hierbei handelt es sich um eine Premium-Tastatur mit Cherry MX Red Switches (gibt es nur mit diesen), sehr hochwertiger Verarbeitung und viel RGB. Das spannendste Feature aber ist die verbaute Aimpad-Technologie, die es bestimmten Tasten ermöglicht wie ein analoges Gamepad zu performen. Hierbei wird per Infrarot "gemessen" wie stark eine Aimpad-Taste gedrückt wird. Dadurch ist ein behutsames Steuern bei Rennspielen und Flugsimulatoren möglich. Die Funktion lässt sich ein- und ausschalten und über mehrere Profile an die Bedürfnisse des Users und des jeweiligen Spiels anpassen.


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Mit in der Verpackung: Eine magnetische, mit Kunstleder gepolsterte Handballenauflage, die ihren Namen auch wirklich verdient und verdammt gut anhaftet.


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Neben der Tastatur und der Auflage befinden sich auch noch entsprechende Quick-Start Guides, ein textilummanteltes, abnehmbares USB 3.0 (Typ C) Kabel, ein Tastenabzieher und zusätzlich noch ein Satz härtere PBT Doubleshot Keycaps in der Verpackung.


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Das Keyboard ist schwer, extrem rutschfest und hat eine Oberfläche aus gebürstetem Aluminium...


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…und neben einem 32Bit ARM Cortex 3 Prozessor mit 512KB Memory natürlich auch viel RGB mit individualisierbaren Effekten:


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Auch mit im Paket: Die MM830 Gaming Maus mit ein paar interessanten Features.


Tag 46  - 012.jpg


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Die Maus eignet sich für alle Griffarten ist aber für Rechtshänder only ausgelegt.


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Neben den Standard-Tasten hat die Maus im Daumenbereich ein sogenanntes D-Pad mit 4 zusätzlichen Knöpfen. Alle Tasten der Maus lassen sich doppelt belegen und per Tactix-Taste (frei wählbar) hin- und herschalten.


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Als Gimmick ist ein kleines OLED-Display verbaut auf welchem man Informationen wie z.B. die aktuelle DPI-Einstellung, CPU/GPU Auslastung, das aktuell verwendete Profil und/oder (im Wechsel) ein eigenes Logo anzeigen lassen kann. Das Display ist aber wirklich nur ein witziges Gimmick, da man im "Spielbetrieb" wohl nur selten dazu kommt den Kopf zu verrenken um darauf zu schauen. Das einzige was wirklich Sinn macht ist meiner Meinung nach die Anzeige des aktuellen Profils (bis zu 4 lassen sich auf der Maus abspeichern).


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Die RGB-Beleuchtung lässt sich in mehreren Zonen anpassen (Mausrad, DPI-Switch, 6 Zonen Logo, "Unterboden") und mit Effekten belegen und mit anderen CM-Komponenten synchronisieren.


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Wie z.B. mit dem ebenfalls geliefertem MP860 RGB-Mauspad:


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Das Mauspad ist gut verarbeitet und hat zwei verschiedene Oberflächen. Eine strukturierte Textiloberfläche für genaue Kontrolle und eine harte Plastikoberfläche für schnelle Bewegungen. Was dem Mauspad aber in meinen Augen fehlt ist eine bessere Antirutsch-Beschichtung/Gummis wenn man die Textiloberfläche benutzt. Bedingt durch die glatte Rückseite ist das Pad in diesem Fall nicht wirklich für eine glatte Glasoberfläche wie bei mir geeignet. Auf einem normalen Schreibtisch funktioniert das Pad aber tadellos.


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Alles in allem werde ich Tastatur, Maus und Mauspad aber demnächst noch einem intensiven, kritischen (versprochen) Praxistest unterziehen. Im Moment (Stand heute) habe ich mir nur einen Ersteindruck verschafft.

Auf die anderen gelieferten Produkte werde ich gleich in den nächsten Posts eingehen, mit Eindrücken die während dem verbauen entstanden sind.

Im nächsten Post widme ich mich den Änderungen am bisherigen Build, die ich durch die neue Situation bedingt vorgenommen habe und die durchaus für mich einige Überraschungen und einen fetten WTF-Moment beinhaltete. Stay tuned - gleich geht es weiter :)


Olli
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 46 - Lüfter 2.0

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[/SUP][/SUB]Und weiter geht es:

Thema Lüfter (mal wieder)… Wie Ihr Euch ja sicherlich noch erinnern könnt musste ich vor ein paar Wochen auf eine günstige Notlösung aus China ausweichen und habe das komplette Projekt mit AIGO Lüftern ausgestattet. Auch heute noch bin ich der Meinung, dass die Teile vom Preis/Leistungsverhältnis eine Menge zu bieten haben. Allerdings sind die Teile vom Design her als Gehäuselüfter ausgelegt.

Durch den Projektsupport von Cooler Master haben sich aber jetzt auch in diesem Bereich ganz neue Möglichkeiten für mich ergeben. Am meisten gespannt und gefreut habe ich mich auf die Masterfan SF360R ARGB Radiatorenlüfter:

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Hierbei handelt es sich um drei 120er Lüfter in einem einzigen "Lüftergehäuse". Das Konzept ist so einfach wie genial und bietet viele Vorteile. Zum einen sitzt das ganze Konstrukt passgenau auf einem 360er Radiator auf. "Lücken", die man in der Regel automatisch hat wenn man drei einzelne Lüfter montiert, gibt es nicht. Zum anderen hat man nur zwei Kabel die aus dem Gehäuse rauskommen: Eins für die RGB-Beleuchtung und eins für den PWM-Anschluss auf dem Mainboard. In der Regel hat man im "Premium"-Segment zwei Kabel pro Lüfter die man verstecken muss, also sechs insgesamt bei einem 360er Radiator. Durch die Konstruktion bedingt wird eine höherer und zielgerichteter Airflow und ein höhere Luftdruckleistung erreicht.

Zumindest, wenn man dem Marketing glaubt :)

Ob das wirklich was bringt werden wir später noch sehen...

Neben der eigentlichen Lüftereinheit liegen der Verpackung noch Schrauben, eine Arretierung für RGB-Kabelverbindungen, ein ARGB-Controller und ein SATA-Stromkabel bei. Der mitgelieferte Controller ist für alle diejenigen gedacht, die nur einen Standard- und keinen ARGB-Anschluss auf dem Motherboard haben. Alle anderen, mit neueren Boards, schließen den Lüfter direkt am MB an und steuern/synchronisieren die Beleuchtung mit dem jeweiligen Herstellersystem (MSI Mystic Light, ASUS Aura, usw.)


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Die Lüftereinheit ist wertig verarbeitet, hat Vibrationsdämpferpads und eingebaute Sensoren für den Fall das ein Kabel oder sonstiges in den Lüfter gerät und diesen blockiert.


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Der einzige Kritikpunkt (allerdings in meinem Fall unerheblich) an diesem Lüfter ist in meinen Augen der mitgelieferte ARGB-Controller. Dieser lässt sich (neben dem eingebauten Taster) auch an einen Gehäuse-Reset-Button anschließen um die Beleuchtung zu wechseln und diese sieht auch wirklich echt gut aus,...


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...allerdings ist die Anzahl der verschiedenen Effekte äußerst bescheiden. Insgesamt werden nur NEUN !!! verschiedene angeboten (zusärtlich noch: komplett aus). Davon sind allein schon zwei Regenbogeneffekte (links- und rechtsrum) und vier Vollfarben (Blau, Rot, Grün, Weiß). Von den verbleibenden drei Effekten kann man zwei von meinem Empfinden her in die Tonne kloppen. Da hätte man ruhig wesentlich mehr integrieren können oder zumindest einen "großen", flexibleren Controller zusätzlich ins Produktsortiment aufnehmen können. Zum Vergleich: Der "Billigcontroller" von den AIGO-Lüftern hat weit über 100 verschiedene Effekte, die sich auch noch in zehn Geschwindigkeiten regulieren lassen.

Leute ohne ARGB-MB-Anschluss können aber zur Not auch auf ARGB-Controller von Drittherstellern zurückgreifen. Jeder Controller für WS2812/2813 LEDs sollte problemlos funktionieren.

Fairerweise muss man aber sagen, dass sich ARGB-Lüfter natürlich in erster Linie an Käufer mit ARGB-fähigen Motherboards richten und in einem solchen Environment ihre volle "Pracht" entfalten können (natürlich abhängig davon wie gut und flexibel die Beleuchtungssoftware des jeweiligen Mainboard-Herstellers ist).

Für mein Projekt spielen die mitgelieferten Controller daher auch keine Rolle, da sie ja eh nicht verbaut werden.

Die Lüfter an den seitlichen Radiatoren im inneren des Korpus waren dann dementsprechend auch schnell getauscht:

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Bei den vorderen Radiatoren/Lüftern konnte ich leider nicht auf die SF360R ARGBs zurückgreifen, da ein verbauen konstruktionsbedingt nur mit erheblichem Aufwand möglich gewesen wäre. Hierzu hätte ich die vorderen Öffnungen im MDF vergrößern müssen und das wollte ich vermeiden.

Hintergrund: Die vorderen Lüfter dienen auch gleichzeitig als "Aufhängung" für den Radiator. Daher hatte ich mich einem kleinen Trick bedient und die Öffnung etwas kleiner als die benötigten 360mmx120mm gefräst. Da reguläre 120er Lüfter etwas dicker als meine MDF-Platten sind und in der Regel an den Löchern zum verschrauben etwas überstehen hatte ich das ganze so angelegt, dass man erst die beiden äußeren Lüfter montiert und zum Schluss den Mittleren. Dadurch werden die Äußeren ein wenig nach außen gedrückt und fest in der Aussparung fixiert. Dadurch sitzen sie dann so fest, dass sie Problemlos das Gewicht des Radiators hintendran mit tragen. :D

Das ganze funktioniert natürlich nicht mit einem 360er Lüfter am Stück, da der mit Gewalt in die Aussparung gedrückt werden müsste. Die Alternative wäre nur die Vergrößerung der Öffnung, was dann aber zusätzliche Halterungen nötig machen würde, damit auch das Radiatorgewicht mitgetragen werden kann.

Deshalb habe ich mir für vorne Lüfter vom Typ "Masterfan SF120R ARGB" von Cooler Master schicken lassen. Wie auch schon beim "großen Bruder" sind die Gehäuse vollverkleidet und gut abgedichtet. Der erzeugte Luftdruck und Airflow sind, wie auch die max. Geschwindigkeit von den technischen Spezifikationen her sogar noch etwas höher ausgelegt (wahrscheinlich um eine eventuelle Verlustleistung auszugleichen).


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Gut gelöst: Jeder Lüfter verfügt über ein 4-Pol PWM und ein 3-Pol ARGB-Anschlusskabel (in einem 4-Pol Steckergehäuse). Die ARGB-Kabel haben aber sowohl einen männlichen, als auch einen weiblichen Anschluss. Dadurch lassen sich die Lüfter in einer Kette verbinden (und auch der große Bruder wird in die Kette eingebunden) und die Verbindungen mit beigelegten Arretierungen sichern. Somit lassen sich alle 6 Lüfter an einem eizigen ARGB-MB-Anschluss betreiben.


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An diesem Punkt hatte ich aber dann auch mein erstes Problem welches mit die Verzögerung verursacht hat. :) In meiner Bastelkiste hatte ich nur noch 3-Pol PWM Splitter/Verlängerungen, also musste ich entsprechende 4-Pol Verlängerungen bestellen, die ein wenig gebraucht haben ihren Weg zu mir zu finden... Irgendwann kamen die Kabel aber dann doch noch an und die Lüfter konnten verbaut werden:


Tag 46  - 032.jpg



Sitzen, wie auch schon ihre Vorgänger, absolut passgenau in den jeweiligen Öffnungen.... Optisch gesehen gefällt mir das ganze jetzt auch noch eine Ecke besser, da durch das Lüfterdesign bedingt die Fläche jetzt geschlossener wirkt...


Tag 46  - 033.jpg



Auf dem folgenden Foto sieht man recht deutlich was ich oben mit der etwas kleineren Aussparung versucht habe zu erklären: Die Aussparung ist minimal kleiner als der Lüfterrahmen und ermöglicht dadurch einen festen Sitz ohne zusätzliche Halterungen:


Tag 46  - 034.jpg



Ein neuer Projektpartner, bedeutet natürlich auch ein neues Lüftergitter. Nachdem ich vor zwei Wochen schon die Basis gespoilert hatte, habe ich das ganze natürlich noch komplettiert....


Tag 46  - 035.jpg



...verklebt....


Tag 46  - 036.jpg



...und montiert. Eins meiner Projektlogos musste daher dem neuen Kameraden seinen Platz überlassen:


Tag 46  - 037.jpg



Und natürlich muss die Beleuchtung auch noch getestet werden....


Tag 46  - 038.jpg


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Mit diesen Bildern schließe ich dann den Tag 46 ab und kümmere mich dann gleich um die Posts für Tag 47....




Tag 46

Bauzei
t: 3,5 Stunden (inkl. Lüftergitterdesign, excl. 3D-Druckzeit)



Bauzeit komplett bisher: 322 Stunden
Kaffeeverbrauch: 0,75l
Kaffeeverbrauch gesamt: 70,25l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Schraubenzieher, 3D Drucker


 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 47 - I have the Power (oder auch nicht)

Weiter geht es...

Tag 47 hatte es in sich und mutierte zum Großkampftag....

Mit in dem Care-Paket von Cooler Master war auch noch ein weiteres, vollmodulares, 80 Plus Gold zertifiziertes Netzteil vom Typ: V750 Gold.
Ich schreibe bewusst ein weiteres, da ich bereits eins von dieser Sorte auf der noch luftgekühlten AMD-Seite im Einsatz habe.



Tag 47  - 002.jpg



Nach dem öffnen der Verpackung offenbaren sich ein Stoffsäckchen und eine Nylontasche...


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Während sich alle benötigten Kabel in der Nylontasche verstecken.....


Tag 47  - 005.jpg



...macht es sich das eigentliche Netzteil im Stoffsäckchen gemütlich.....


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Das V750 Gold verfügt über einen aktivierbaren Hybridmodus.... Ist dieser eingeschaltet, dann läuft das Netzteil Semi-Passiv und der Netzteillüfter wird bei einer Last von unter 40% komplett abgeschaltet... Schaltet man den Modus aus, dann wird das NT bei jeder Last aktiv gekühlt.


Tag 47  - 010.jpg


Tag 47  - 011.jpg



Das vorher verwendete Netzteil war recht schnell entfernt... Ein paar Kabel haben ein wenig gehakt... Feste ziehen.... draußen.... fertig....
Nur noch schnell das neue Netzteil in die Halterung schrauben.... danach die modularen Kabel "einfädeln", ans NT anschließen.... fertig.... NICHT !!!

Aber hier erstmal Pics von dem V750 in seiner neuen Umgebung....



Tag 47  - 012.jpg


Tag 47  - 013.jpg



Der Plan an sich war gut... allerdings die Kabel die beim Ausbau ein "wenig" gehakt haben, haben einige der anderen Kabel die unter der Mittelplatte entlang liefen (Beleuchtung, Schalter, Touchscreen, Pumpen, usw.) komplett zu einem Knäul verwoben.... zu einem nahezu undurchdringlichen versteht sich natürlich.... So gut wie kein durchkommen mit den neuen Kabel und auch die von mir verwendeten Kabelverlängerungen ließen sich nicht so einfach heraus angeln....

Da blieb dann nur noch der Notfallplan übrig um nicht noch mehr Chaos zu verursachen:

1. Notiz machen: Nächstes Mal Hirn einschalten
2. Wasserkreislauf entleeren
3. Loop teilweise zerlegen
4. Mainboard ausbauen
5. Kabel neu verlegen und verstecken
6. Mainboard wieder einbauen
7. Loop wieder vervollständigen
8. Vorbereitungen für eventuelle Leaks treffen
9. System neu befüllen
10. Den Wettergott verfluchen (ausgerechnet an diesem Tag 38 Grad Außentemperatur und satte 27 Grad drinnen - und das trotz Klimagerät, das tapfer kämpfte)
11. Beten, dass alles gut geht.

Gesagt, getan... Bilder habe ich während dieser Aktion so gut wie keine geschossen und Audioaufnahmen während der ganzen Aktion sind Gott sei Dank auch keine entstanden :)

Es gab aber auch noch ein weiteres Problem. Die beiden PCs sollen ja mit nur einer Tastatur und einer Maus betrieben werden. Zu diesem Zweck hatte ich mir ja einen Aten USB 2.0 KVM Switch zugelegt und verbaut... Dieser hat einen Remote-Schalter, zwei USB 2.0 Ports und zwei Anschlüsse für die PCs... (die VGA-Anschlüsse kann man getrost unterschlagen)… Das hatte für das bisherige Setup auch gut funktioniert....

Durch die CM-Unterstützung hatte ich jetzt auf einmal ein kleines "Luxusproblem". Neben denen im "Unboxing"-Post aufgeführten Features hat das MK850 Keyboard nicht nur ein USB 3.0 Typ C Anschlusskabel, sondern auch noch zusätzlich einen integrierten USB 3.0 Hub mit 2 Ports an der Rückseite. Hinzu benötigten auch noch die Maus und das Mauspad jeweils einen USB-Anschluss, womit ich auf einmal bei drei benötigten Ports angekommen war.

Um all das neue Equipment und die damit verbundenen Features auch nutzen zu können brauchte ich einen neuen, einen USB 3.0 kompatiblen KVM Switch mit mehr als 2 Ports.... Da war guter Rat teuer... und das wortwörtlich.... Entweder hatten die preislich halbwegs akzeptablen KVM Switches nur 2 Ports oder aber keinen Remote Taster (bei den meisten sitzt der Umschalter direkt an der Switchbox selbst)…. Einzig und allein ein weitere Modell von Aten konnte ich ausfindig machen, dass 4 Ports + Remote Taster + eine zusätzliche externe Stromversorgung (für den Fall der Fälle) an Bord hat... Mit 90-100 Euro Straßenpreis (manche Händler wollen knapp 200) definitiv kein Schnäppchen.... Nach einigen Stunden Recherche bin ich dann aber auf einen Händler in UK gestoßen, der genau einen solchen Switch (Ausverkauf wg. Geschäftsaufgabe) für knapp 50 Euro inkl. Versand los werden wollte.... Glück gehabt... Zugeschlagen und bestellt.... Und damit der 2. Grund für die Verzögerung...

Nach knapp 1,5 Wochen kam das Teil dann am Dienstag, rechtzeitig zum Umbau auch endlich an:



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Kabel neu gezogen und ans NT angeschlossen, KVM-Switch ausgetauscht.....


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Die folgenden Bilder sind während der Neubefüllung und dem testen des Switchs entstanden....



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Gleich geht es dann weiter mit einem neuen Post....





Tag 47


Bauzei
t: 7 Stunden




Bauzeit komplett bisher: 329 Stunden
Kaffeeverbrauch: 1,75l
Kaffeeverbrauch gesamt: 72l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Schraubenzieher, Küchenrolle, Trichter, Heissklebepistole, Kabelbinder (nochmal passiert mir das Geknäul nicht), Messbecher
 
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Quantor

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Freizeitschrauber(in)
Tag 47 - Abschluss Gaming-Seite, Bunte Bildchen, WTF-Moment


Kommen wir zu meinem letzten Post für diesen Durchgang ;)

Zum einen gibt es was zu feiern: Die Intel/Nvidia-Seite des Projektes ist mit der Neubefüllung soweit offiziell abgeschlossen.
Zum anderen schulde ich Euch aus den vorherigen Posts noch ein paar Aussagen zur Performance mit den neuen Lüftern und den versprochenen WTF-Moment (nein, das Kabelchaos und der damit verbundene Stress aus dem vorigen Post war es nicht)... :D

Da die erste Seite des Projektes jetzt soweit Final ist, ist es zur Feier des Tages an der Zeit noch ein paar "bunte" Bildchen zu streuen bevor ich zum wichtigsten Teil dieses Posts kommen werde :P ...just for fun…

Die folgenden Bilder sind entstanden während das System nach dem befüllen noch mit dem herausspülen der letzten Luftbläschen beschäftigt war:


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Kleines Detail am Rande: Ihr erinnert Euch an den LED-Streifen den ich mal testweise mit in dem vorderen Showcase für die SSDs verbaut hatte ? Diesen habe ich während der Neuverkabelung auch wieder entfernt. Hat mir auf Dauer nicht gefallen und hat zu sehr von den beleuchteten Logos abgelenkt. So sieht es besser aus denke ich.


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Kommen wir nun zum Hauptanlass für diesen Post:

Performance der neuen Lüfter und die damit verbundenen neuen Temperaturen im Vergleich (oder auch: mein persönlicher WTF-Moment)



Um das ganze richtig vergleichen zu können, möchte ich an dieser Stelle noch einmal die alten Temperaturen von weiter vorne im Thread rauskramen:


Temps - 003.jpg

Temperaturen vorher (Aigo Gehäuselüfter)



Hier noch einmal die damaligen Rahmenbedingungen: Die Außentemperaturen lagen irgendwo bei 18-20 Grad. Die Innentemperatur (dank meiner Frau) bei 25 Grad.
Das System war zu diesem Zeitpunkt 13 Stunden lang im Dauerbetrieb, wurde aber nicht extrem beansprucht. Hauptsächlich surfen, downloads und Softwareinstallationen.
Die Skala in den Diagrammen der Aquasuite war zu diesem Zeitpunkt noch auf 15min eingestellt, daher beziehen sich die Temperaturen auch nur auf die letzten 15 Minuten.
Nach den 13 Stunden hatte die Flüssigkeit bei 25 Grad Innentemperatur zu diesem Zeitpunkt also einen Schnitt von 30 Grad. Der Prozessor lag bei 38 Grad im Schnitt (Höchstausschlag war bei 52 Grad)
Die Grafikkarte lag konstant bei 34 Grad (auch beim Höchstausschlag), Die Grafikkarte läuft auf Stock-Takt und der Prozessor boostet auf maximal 4.5GHz (da geht wesentlich mehr, aber damit befasse ich mich erst wenn das Projekt komplett fertig ist)




Das nächste Bild zeigt die Temperaturen in einem ähnlichen Last-Szenario mit den neuen Cooler Master Lüftern:

RAM, Prozessor, GraKa takten mit den gleichen Werten. Das Foto ist entstanden nachdem das System bereits 8 Stunden in Betrieb war (ebenfalls nur mit Download, Surfen und der Wiedergabe von ein paar YT-Videos belastet). Die Skala der Diagramme hatte ich ungefähr 30 Minuten vorher von 15 Minuten auf 60 Minuten (Maximalwert der Aquasuite) hochgesetzt. Von der Zeitangabe daher bitte nicht verwirren lassen. Die allgemeinen Rahmenbedingungen (vergangenen Mittwoch) waren aber wesentlich extremer: Außentemperaturen bei uns lagen bei fast 38 Grad, unser Innenraum war trotz Klimagerät (ist nur ein kleines) auf 27 Grad aufgeheizt. Das Klimagerät hatte ich 30 Minuten vor dem Foto abgeschaltet, damit keine frisch gekühlte Luft von den Lüftern eingesogen wird:

Trotz der wesentlich extremeren Bedingungen lag die Durchschnittstemperatur der Kühlflüssigkeit bei nur 27 Grad !!!, der Prozessor bei 32 Grad (Höchstausschlag bei 49) und die Graka bei gechillten 29 Grad im Mittel.

HAMMER



Temps - 002.jpg

Temperaturen nachher (Cooler Master Lüfter)







Noch extremer wird das ganze bei einem Szenario unter voller Last. Auch hier erstmal wieder die alten Werte. Die äußeren Rahmenbedingungen waren nahezu identisch wie bei dem letzten Beispiel (25 Grad Raumtemperatur). Der Rechner war seit 10 Stunden im Betrieb, davon 8 Stunden Spielesession unter WQHD (BF V). Wassertemp war im Durchschnitt bei 33 Grad, Prozessor bei 68 Grad (Maximalausschlag bis 81 Grad hoch) und die Graka im Schnitt bei 48 Grad (max 54).


Temps - 001.jpg

Temperaturen vorher (Aigo Lüfter - unter Last)



Gemessen an den Rahmenbedingungen sind die nun folgenden Temperaturen der absolute Oberhammer. Der Rechner lief zu diesem Zeit mittlerweile 10 Stunden. Die letzten 2 Stunden davon erneut in einer BFV-Session in WQHD. Da es schon Abends war, lagen die Außentemperaturen bei "nur" noch 35 Grad. Dafür war die Innentemperatur bei 31 Grad angekommen (Klimagerät war seit dem letzten Foto nicht mehr an, da meine Frau es in der Küche in Beschlag hatte). Nach 2 Stunden Last lag die Wassertemperatur zwar bei 35 Grad im Schnitt (was den gestiegenen Innenraumtemperaturen geschuldet ist), dafür lag der Prozessor im Schnitt bei moderaten 56 Grad (mit Maximalausschlag auf 64 Grad innerhalb der letzten 60 Minuten), die Grafikkarte wurde in der gleichen Zeit im Schnitt 45 Grad warm (mit einem max. von gerade mal einem Grad mehr - 46 Grad)


Temps - 004.jpg

Temperaturen nachher (Cooler Master Lüfter - unter Last)



Mein persönliches Fazit:

Die Performance der neuen Lüfter ist für mich mehr als überzeugend, insbesondere wenn man die extremen Rahmenbedingungen berücksichtigt. Ich freue mich schon auf eine neue "Testrunde" sobald sich die Außen-/Innentemperaturen wieder in erträglichen Bereichen bewegen.

Noch zu erwähnen: Der Prozessor ist immer noch ungeköpft. Die Aigo-Lüfter liefen zum Zeitpunkt der Fotos alle auf 100%. Der große CM Lüfter (SF360R ARGB) im inneren läuft ebenfalls auf 100% (lautlos). Die äußeren SF120R ARGB Lüfter sind hingegen auf 75% Leistung gedrosselt, damit sie lautlos arbeiten. Bei 100% ist der entstehende Sog der Lüfter so stark, dass die von mir verbauten Staubfilter so stark angesaugt werden, dass sie leicht an den Blades schleifen und somit Geräusche machen.

Die Umrüstung hat sich also mehr als gelohnt !!!



Und morgen werde ich mich dann endlich mit dem 2. System beschäftigen und dieses auf WaKü umrüsten. Bin schon jetzt auf die Temperaturen dort dann gespannt. Unter Luft zumindest stößt das System bei der derzeitigen Hitze schon öfters mal an seine Grenzen.
 

DOcean

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
immer noch krass was du hier auf die Beine stellst :D

aber 27 Grad Wasser bei 27 Grad Luft ist einfach physikalisch unmöglich, da misst wer Mist... (ich vermute mal einfach von dem Klimagerät vorgekühlte Luft die nicht am Luft Temp Sensor vorbeigekommen ist)
 

Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
Tolle Werte und Danke für die Fotos :daumen: Wenn ich das nächte mal einen Tipp wegen WaK brauche, weiss ich schon wenn ich fragen muss :D

EDIT Ich meinte WaKü nicht WaK :)
 
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TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
immer noch krass was du hier auf die Beine stellst :D

aber 27 Grad Wasser bei 27 Grad Luft ist einfach physikalisch unmöglich, da misst wer Mist... (ich vermute mal einfach von dem Klimagerät vorgekühlte Luft die nicht am Luft Temp Sensor vorbeigekommen ist)


Jop ist mir auch aufgefallen... allerdings war das Wasser wie man ja sieht eher bei 27,9 zum Zeitpunkt des Fotos und die Innentemperatur kann durchaus eine andere gewesen sein. Die Wetterstation hängt in der Küche (zu diesem Zeitpunkt Sonneneinstrahlung), während das Wohnzimmer schon eine Zeitlang im Schatten lag... Zumindest für die Temps des ersten Sensors kann ich mich verbürgen, die habe ich mehrfach mit verschiedenen Thermometern gegen geprüft (über die obere Öffnung der Wassersäule im laufenden Betrieb). Die Abweichungen zum ersten Sensor bewegten sich bei +/- 0.2 Grad...

Extrem deutlich wird die Performance der neuen Lüfter aber im zweiten Beispiel. Während bei den Aigos zwischen Balancer und den beiden anderen Sensoren noch ein Unterschied von 2,5-3 Grad herrscht, sind die Temperaturen bei den neuen Lüftern an allen Messpunkten fast identisch... lediglich 0,06 Grad Abweichung... Das ist definitiv eine Ansage....

Jetzt wäre es erstmal nur noch interessant zu wissen wie die Temps bei geköpftem Prozessor aussehen.... Auf die Werte der Ryzen/Vega Seite bin ich später auch recht gespannt... Mal schauen wie die Lüfter mit dem Heizkraftwerk umgehen...
 

Sir Meier

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Wie hällt man so ein Projekt bis zu Ende durch. Wirklich sehr gute Arbeit von Anfang und ich hoffe bis zum Ende. Mach weiter so.
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Wie hällt man so ein Projekt bis zu Ende durch. Wirklich sehr gute Arbeit von Anfang und ich hoffe bis zum Ende. Mach weiter so.

Das frage ich mich manchmal auch.... Vor allem weil man manche Dinge bei so einem "großen" Build gewaltig unterschätzt, wie den tatsächlichen Zeitaufwand und auch die Kosten.... In der Planungsphase habe ich dagesessen und einen groben Zeitplan und ein grobes Budget "errechnet"... Das Budget habe ich mittlerweile bei weitem überschritten und laut meinem ursprünglichen "Zeitplan" bin ich eigentlich schon seit mindestens 5 Monaten fertig :D

Da sind zum einen viele unerwartete Problemchen die während dem Bau auftreten und zwar immer dann, wenn etwas nicht so funktioniert wie man es mal geplant hatte. Bestes Beispiel waren die "Schräge" im oberen Korpus für die Matrix-Displays. Eigentlich sollte die ja aus einem Brett mit Öffnungen und einer Auflage bestehen... Hat ja dann wegen einem kleinen Logikfehler meinerseits bei der Planung dann nicht hingehauen... Da verliert man dann Zeit weil man sich was anderes ausdenken muss, was sich auch mit dem eigenen Skil umsetzen lassen muss.... Sicherlich gibt es jetzt den ein- oder anderen Schreiner der Müde lächelt und sofort eine Lösung gehabt hätte, bzw. dem ein solcher Fehler bei der Planung wahrscheinlich nicht unterlaufen wäre.... Nur leider bin ich kein Schreiner und habe das nie gelernt.. Ändert nichts daran, dass man durch sowas zurück geworfen wird, weil die Ersatzlösung ja erst einmal gefunden und dann auch noch umgesetzt werden muss.... Ich bin auch kein CAD-Profi, daraus folgt das ich bei meinen Konstrukten für den 3D-Drucker (und auch die Mockups zum Rendern) extrem viel mehr Zeit benötige als ein Profi... Ein solcher würde z.B. so ein popeliges Lüftergitter mit Logo wohl in 15-20 Minuten zusammen setzen.... Ich brauch dafür halt einige Stunden... Dann kommen die Verzögerungen weil man auf einmal Materialien oder Werkzeug für etwas benötigt was man ausgerechnet gerade nicht im Haus hat (manchmal auch nur ein paar dämlichen Schrauben mit einer bestimmten Größe)… Dann kommen noch die "Fehlkäufe" hinzu die unnötig das Budget "verbrennen". Man kauft Dinge von denen man meint, dass man sie für das Projekt brauchen wird, stellt später (natürlich nach Ablauf der Rückgabefrist) aber fest das man was ganz anderes benötigt hätte (das man dann auch erst wieder besorgen muss)... Dann sind da die Ideen, die man auf einmal während dem Bau hat und die man unbedingt irgendwie noch integrieren will (wie z.B. die beleuchteten Logos für die SSDs)... Auch diese resultieren dann nicht nur in höheren Ausgaben, sondern auch in weiteren Wartezeiten bis zur Lieferung... Dann kommen noch die "Überraschungsmomente" wie jetzt zum Beispiel die Lieferung von Cooler Master... Das fängt dann bei banalen 4-poligen PWM-Kabeln an, die man auf einmal braucht und geht bis zu einem neuen (und nicht wirklich günstigen) USB 3.0 Switch der nötig wird, damit man sein Konzept beibehalten kann... Nicht zu vergessen die Zeit, die drauf geht weil man wegen den kurzfristigen Änderungen manche Dinge doppelt und dreifach machen muss, wie z.B. das mittlerweile dreimalige Fluten des Systems (plus zweimal entleeren)...

Am schlimmsten aber ist es oft sich selbst zu motivieren weiter zu machen :) ... Das ist bei so einem großen Tisch ein wirkliches Problem... Bei jeder regulären Bastelei geht man immer mal wieder in seinen Hobbyraum/Werkstatt/Scheune und bastelt ein wenig weiter... Bei dem Tisch musste ich allerdings ab einem gewissen Punkt das ganze ins Wohnzimmer verlagern und das bringt eine Menge Probleme mit sich... Da kommen dann auf einmal Tage wie Weihnachten, Ostern, Geburtstage und der ein oder andere kurzfristig angekündigte Familienbesuch... Da kommt eine Großbaustelle im Wohnzimmer nicht gut und Materialien/Werkzeuge müssen weg geräumt/versteckt werden... Da hakt es dann manchmal allein schon an der Überwindung alles wieder heraus zu holen (morgen ist ja auch noch ein Tag)... Dann hat man (gerade jetzt bei den Temperaturen) Tage/Wochenenden an denen man nach der regulären Arbeit überhaupt keine Lust hat sich noch mit was anderem zu beschäftigen... Und dann ist da auch noch die Familie, die auch noch ihren Anteil haben will... Oft nehme ich mir für bestimmte Tage vor weiter zu machen und einen Tag vorher kommt meine Frau mit "Vergiss nicht, dass wir am Wochenende diesen/jenen Termin/Verabredung haben" um die Ecke... Und zum Schluss sind dann da auch noch die unerwarteten Ereignisse die einen aus der Bahn werfen (Trauerfall, Krankheiten)...

So, jetzt aber genug rum geweint... Der "Lütte" ist in den Ferien, meine Frau besucht in den nächsten Tagen ihre Familie (habe ich mich erfolgreich vor gedrückt) und ich habe Urlaub... In der kommenden Woche dürfte ich daher ein gutes Stück voran kommen :D

LG

Olli
 

Sir Meier

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich habe zwar keine Frau oder Freundin aber die andern Probleme kenne ich alle. Ich habe mir mal vor Jahren so alle gängen Kabel die man in einen PC braucht gekauft. Ich hatte es sat nicht weiter machen zu können weil ein Kabel fehlt . In meiner Kiste sind bestimmt 200 Stück nur das passend fehlt immer.
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Ich habe zwar keine Frau oder Freundin aber die andern Probleme kenne ich alle. Ich habe mir mal vor Jahren so alle gängen Kabel die man in einen PC braucht gekauft. Ich hatte es sat nicht weiter machen zu können weil ein Kabel fehlt . In meiner Kiste sind bestimmt 200 Stück nur das passend fehlt immer.

Hihihi... ja, sowas nervt extrem... passiert mir ständig... Ich habe kistenweise Kabel und alte Komponenten... Vor Baubeginn habe ich die komplett durchsortiert und mir die Kabel/Adapter/Stecker usw. raussortiert, die ich eventuell für den Tisch brauchen könnte... Die Kisten mit dem was ich nicht brauche sind dann in alle möglichen Ecken unseres Speichers zurück gewandert... Seitdem haben wir dann das Wohnzimmer renoviert und das Zimmer des Junior.... Die Kisten sind mittlerweile durch mehrfaches umräumen irgendwo unter anderem Kram verborgen und nur noch schwer zugänglich... Ich weiß das in einer dieser Kisten (5 oder 6 Stück) ein einziges USB 3.0 Slotblech mit MB-Anschluss ist, für welches ich kurzfristig noch Verwendung gehabt hätte... *sigh*… 3 Stunden dort oben rumgesucht... aber nur diverse 2.0er gefunden...
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 48 - Es geht voran....


Hallo Zusammen,

bevor ich jetzt mit dem nächsten Update weiter mache muss ich ein Geständnis machen... Bis auf ein paar Kleinigkeiten bin ich eigentlich Fertig (zumindest zu 99,5%)... und das schon seit zwei Wochen... Konnte die familienfreie Zeit gut nutzen... Bin allerdings erst heute dazu gekommen die ersten Fotos durchzusortieren und auszuwählen...

Aber der Reihe nach...

Heute beschäftige ich mich erst einmal mit dem zweiten System. Dieses hatte ich ja schon eine ganze Weile temporär und luftgekühlt im Einsatz. Wie auch schon im letzten "offiziellen" Post geschrieben sind die Temperaturen bei diesem während der Hitzewelle öfters mal in Bereiche vorgedrungen die hart an der Grenze waren. Zumal in dem Kasten nicht wirklich eine gute Luftzirkulation vorhanden war, da ich nur drei der sechs neuen Lüfter im Betrieb hatte. Das sollte sich jetzt ändern.

Erst einmal musste ich den Kasten noch einmal fast komplett leeren. Zum einen natürlich Grafikkarte und Motherboard ausbauen, aber auch die hintere Trennwand und der mittlere Boden mussten noch einmal weichen... Die Wände musste ich noch einmal heraus nehmen, da sich die Karbonfolie in Folge der teilweise extremen Hitze auf den Holzplatten verzogen und gewellt hatten und nochmal neu bezogen werden mussten...

Die Folie an den Seiten und am Boden des Kastens, sowie auf dem MB-Tray hatte hingegen nicht gelitten...


Tag 48 - 001.jpg


Tag 48 - 002.jpg



Da der rechte Kasten während des temporären Betriebes ja auch an vielen Stellen noch offen war, hatte ich außerdem noch ein kleines Staubproblem: Dagegen musste dann auch noch etwas unternommen werden....


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Eine weitere nicht ganz so schöne Überraschung habe ich dann bei der Demontage des Wraith Prism Kühlers erlebt... Der Kühler wird bereits mit einer Schicht werksseitig aufgetragener Wärmeleitpaste geliefert... Man muss bei der Montage einfach nur eine Folie abziehen und kann den Kühler direkt montieren. Ich hatte allerdings keine Ahnung wie gut die AMD-WLP sich mit Kühler und Prozessor verbindet. Nachdem ich die Halterung gelöst hatte und den Kühler "abgezogen" habe, musste ich mit erstaunen feststellen, dass der Prozessor selbst mit aus dem (verriegelten) Sockel gezogen wurde....


Tag 48 - 004.jpg



Nach dem ersten Schrecken habe ich dann erst einmal eine gründliche Pin-Kontrolle durchführen dürfen... Glück gehabt, dass ich den Kühler diesmal gerade nach oben abgehoben habe... Normalerweise neige ich bei AMD-Halterungen mehr dazu diesen seitlich weg zu klappen, was mir in diesem Fall bestimmt so einige verbogene Pins beschert hätte. So war aber alles in Ordnung... Alle Pins gerade:


Tag 48 - 005.jpg



Den Prozessor habe ich dann mit einem Spachtel vorsichtig vom Kühler abgelöst....


Tag 48 - 006.jpg



...und wieder in den Sockel gesetzt....


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Danach habe ich mich dann mit Pinsel, Tüchern und Spiritus an eine Grundreinigung von Prozessor und Board gemacht... Die WLP entfernt und auch den kompletten Staub aus allen Poren verbannt.


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Prozessor wieder sauber....


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...und auch das MSI B450 Pro Carbon AC und die XPG Gamix S11 M2 SSD "glänzte" wieder:


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Nach dem Reinigungsvorgang, der ein wenig länger gedauert hat, habe ich mich dann mit dem Wasserkühler für das Board beschäftigt.
Auch bei diesem System kommt wieder ein Alphacool Eisblock XPX in der Plexiausführung zum Einsatz.


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Natürlich kommt dieses mal die ebenfalls beiliegende AMD-Halterung zum Einsatz....


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Rahmen von beiden Seiten in die Führungsnut schieben und feste zusammen drücken...


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Danach dann neue WLP auf den Prozessor auftragen (Gelid Extreme) und die Schutzfolie vom Boden des Kühlers entfernen...


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Danach dann den Kühler auf dem Board befestigt...


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und zum Abschluss dann noch die Schutzkappen für die Schrauben und einen passenden RGB-Rahmen aufgesteckt.


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Dann auch noch die XPG D40 RAM-Riegel wieder auf Hochglanz gebracht und auf das Board gesteckt:


Tag 48 - 023.jpg


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Und damit war dann das Board bereit für den Neueinbau.


Die ganze Aktion hat dann doch mehr Zeit gekostet als ursprünglich eingeplant.

Weiter geht es dann später in einem neuen Post....
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TE
Quantor

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Freizeitschrauber(in)
Tag 48 - Teil 2 - GraKa Kühler


Und weiter geht es....


Nachdem das Board soweit bereit war, habe ich mich als nächstes mit der MSI Vega64 Airboost OC Grafikkarte beschäftigt.


Zum Einsatz kommt ein Alphacool Eisblock GPX Wasserkühler in der AMD Vega-Version.


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Wie gewohnt wird auch dieser gut mit Folie geschützt und in einer Luftpolstertasche, in einer stabilen Schachtel, ausgeliefert.


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Neben einer gut verständlichen und bebilderten Anleitung liegt auch hier eine Accessories-Box mit allen benötigten Schrauben,...


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...Wärmeleitpaste und diesmal gleich vier verschiedene Sorten Wärmeleitpads bei.

Was mir persönlich als erstes an dem Kühler aufgefallen ist. Im Gegensatz zu der NVidia RTX-Version, die ich ja vor ein paar Wochen schon verbastelt hatte ist die AMD Version vom Gewicht her doch um einiges schwerer und fällt dadurch gefühlt massiver aus. Nach dem auspacken war ich froh, dass die Karte in meinem Projekt vertikal eingebaut wird. Bei einem vertikalen Einbau, wie es in den meisten Cases der Fall ist (sofern man nicht mit einem Riser arbeitet), hätte ich echt ein wenig Angst um meinen PCIe-Port. Obwohl dieser bei den MSI-Boards verstärkt ist. Da gehört auf jeden Fall eine zusätzliche Stütze/Sicherung mit rein.

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Als nächstes habe ich dann den Original-Kühler von der Vega entfernt....


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…und Ihr ahnt es schon: Die nächste Putzstunde war angebrochen...


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Also wieder ein wenig Spiritus und geputzt, bis der Kern nur so geglänzt hat....


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Als nächstes war es dann an der Zeit die WLP-Pads zuzuschneiden. Da der Kühler universell auf so ziemlich jede erhältliche Vega56 und Vega64 Karte passt, hat das zuschneiden wesentlich länger gedauert als bei der RTX. Zum einen weil man es mit vier verschiedenen Sorten (Dicken) Pads zu tun hat und zum anderen weil in der Anleitung verschiedene Schnittmuster aufgeführt sind, aus denen man sich erst einmal das für seine Karte passende zusammen suchen muss.


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Kleinere Probleme habe ich dann beim Zusammenbau bekommen. Da man eine Menge Pads, mit teilweise recht kleinen Abmessungen, verteilen musste, wollten diese nicht unbedingt an Ort und Stelle bleiben und sind des Öfteren beim zusammen setzen verrutscht, so das ich gefühlt 10-15 mal neu ansetzen musste und zwischendurch neu ausrichten.


Tag 48 - 036.jpg



Nach gut einer (frustrierenden) Stunde hatte ich dann aber alle am Platz und konnte die Backplate final verschrauben.


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Bereit für den Einsatz:


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Die Karte noch dem Motherboard hinzugefügt und damit war für diesen Tag erstmal fertig.


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Tag 48


Bauzei
t: 6,5 Stunden (incl. dem Neubekleben der Bretter mit Folie, welches ich nicht dokumentiert habe)





Bauzeit komplett bisher: 335,5 Stunden
Kaffeeverbrauch: 2l
Kaffeeverbrauch gesamt: 74l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Schraubenzieher, Küchenrolle, Spiritus, Pinsel, Skalpell, Schere

 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 49 - Zweites System: Verkabeln


Hallo,

ich habe endlich mal wieder ein wenig Zeit gefunden Bilder zu sortieren und in den richtigen Kontext zu bringen. Und hier soll es ja auch mal weiter gehen :)….

Nachdem ich im letzten Post ja zumindest schon die Grundreinigung und die Vorbereitung der Komponenten auf die Wasserkühlung behandelt habe, möchte ich mich heute mit der Verkabelung und der Beleuchtung (ich weiß: schon wieder :cool:) beschäftigen...



Am Anfang steht da mal die Stromversorgung. Da die AMD-Seite ein "wenig" Stromhungriger ausfällt, kommt auf dieser Seite ein vollmodulares Netzteil vom Typ Cooler Master V850 zum Einsatz:


Tag 49 - 001.jpg



Auch für dieses habe ich mir eine Halterung gedruckt und es damit an der inneren Wand des mittleren Kastens befestigt:


Tag 49 - 002.jpg



Wovor es mir am meisten graut: Später diesen Kabelsalat zu ordnen und sauber zu verlegen (Auf ToDo Liste notiert und ganz ans Ende verschoben):


Tag 49 - 003.jpg



Als nächstes habe ich mich dann mit den "Schaufenstern" für die Laufwerke der linken Seite beschäftigt und den Ausschnitt von hinten mit einem Stück folierter Rückwand von einem alten Schrank verschlossen:


Tag 49 - 004.jpg



Und dann auch hier SATA-Kombikabel durch die Öffnungen geschoben:


Tag 49 - 005.jpg



Danach habe ich mich als nächstes den Laufwerk-"Packages" gewidmet. Da ich beim letzten mal nur fünf von sechs vorbereitet hatte, machte ich mich erst einmal daran das letzte fertig zu stellen:


Cover aus dem 3D-Drucker und ein Stück EL-Folie:

Tag 49 - 007.jpg



EL-Folie zurecht schneiden:


Tag 49 - 008.jpg



Und dann zusammen mit farbiger Scheinwerferfolie, doppelseitigem Klebeband und einem Laufwerk....


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zu einem "Package" verbinden...


Tag 49 - 006.jpg



...und zusammen mit den anderen einbauen


Tag 49 - 010.jpg



Glasscheibe drauf - Fertig:


Tag 49 - 011.jpg



Weiter ging es dann im Innenraum...


Tag 49 - 012.jpg



Auch der Radiator auf dieser Seite bekommt eine Cooler Master Masterfan SF360R ARGB Lüfterbatterie spendiert:


Tag 49 - 013.jpg


Tag 49 - 014.jpg



Auch hier kommen wieder selbst gedruckte Tüllen zum Einsatz. Auf dieser Seite dann natürlich in Rot.


Tag 49 - 015.jpg



Zeit alles zu verkabeln:


Tag 49 - 016.jpg


Tag 49 - 017.jpg



Das 360er Farbwerk von Aquacomputer wandert erneut in eine später nicht direkt einsehbare Ecke...


Tag 49 - 018.jpg



...und auch die LED-Streifen der habe ich verlegt und angeschlossen:


Tag 49 - 019.jpg


Tag 49 - 020.jpg



Damit war dann für diesen Tag auch erst einmal Schluss. Im nächsten Post beschäftige ich mich dann mit dem Loop für das zweite System.





Tag 49


Bauzei
t: 5 Stunden






Bauzeit komplett bisher: 340,5 Stunden
Kaffeeverbrauch: 1,25l
Kaffeeverbrauch gesamt: 75,25l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Akkuschrauber, Schere, Skalpell, doppelseitiges Klebeband, Isolierband, Heißklebepistole, 3D-Drucker
[SUB][SUP]
[/SUP][/SUB]
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 50 - Zweiter Loop


Bevor es mit dem zweiten Loop weiter geht, will ich an dieser Stelle noch kurz einen Blick auf die "Großbaustelle" werfen... Das Chaos trägt meinen Namen :)




Tag 50 - 001.jpg



Bevor ich allerdings mit dem Loop weitermachen konnte mussten ja noch ein paar (neue) Löcher für die entsprechenden Durchführungen gebohrt werden. Auf der rechten Seite beim ersten System habe ich die Positionen für das ganze ja noch "manuell" auf die klassische Art und Weise mit Marker, Meter und einem halben dutzend mal nachmessen erledigt.

Zwischenzeitlich hat Alphacool aber ein kleines, nützliches Gadget auf den Markt gebracht, welches den ganzen Prozess doch erheblich beschleunigt. Hierbei handelt es sich um einen Laserpointer mit einem 1/4 Anschluss und einer Molex-Stromversorgung.


Tag 50 - 002.jpg



Dieser wird einfach auf ein entsprechendes Anschluss-Stück, Radiator oder wie in meinem Fall einen Ausgleichsbehälter geschraubt und mit Strom versorgt....


Tag 50 - 003.jpg



...dann das ganze noch richtig positionieren und schon hat man den exakten Punkt für die Bohrungen...


Tag 50 - 004.jpg


Tag 50 - 005.jpg


Tag 50 - 006.jpg



Die Bohrungen habe ich dann wie schon gehabt mit Schottverschraubungen bestückt.


Tag 50 - 007.jpg



Danach dann noch den Ausgleichsbehälter präpariert und schon mal mit einem Temperatursensor bestückt:


Tag 50 - 008.jpg


Tag 50 - 009.jpg



Diesen dann eingebaut und die noch fehlenden LED-Stripes nachgerüstet und verkabelt:


Tag 50 - 010.jpg



Als nächstes ging es an das Hardtubing. Was dem eigentlichen Loop angeht, so hatte ich mich dazu entschlossen auf dieser Seite erst einmal einen "simplen" Loop zu installieren. Auf der rechten Seite kommt der Loop ja aus dem AGB, geht dann in die Graka, dann zum ersten Radiator, dann zum Prozessor und dann zum zweiten Radiator, bevor er in den Sprudelsäulen endet. Das macht den Loop ja schön lang und sieht optisch (zumindest in meinen Augen) ein wenig "spannender" aus.

Auf der AMD-Seite lasse ich den Loop "temporär" wie folgt laufen: AGB -> Prozessor -> Graka -> Radiator 1 -> Radiator 2 -> Sprudelsäule.

Natürlich gibt es für die "Vereinfachung" auch Gründe: Zum einen würde ich gerne später noch etwas in den Loop integrieren, was zu diesem Zeitpunkt noch nicht verfügbar war. Zum anderen (und eigentlich der Hauptgrund) habe ich schlicht und einfach vergessen Acrylrohr nachzubestellen, da ich mir 100%ig sicher war, dass noch ein Paket mit weiteren 8m in meinem "Lager" ist. Falsch gedacht.

Angefangen habe ich dann mit dem Rohr vom Prozessor zur Grafikkarte:


Tag 50 - 011.jpg



Und dieses habe ich dann mit (dem Thema entsprechenden) rot eloxierte Fittings verbaut....


Tag 50 - 012.jpg


Tag 50 - 013.jpg



Als nächstes dann das Rohr vom AGB zum Prozessor:


Tag 50 - 014.jpg


Tag 50 - 015.jpg


Tag 50 - 016.jpg


Tag 50 - 017.jpg


Tag 50 - 018.jpg



Und zum Schluss dann noch das letzte Rohr von der Graka zum 1. Radiator.


Tag 50 - 019.jpg


Tag 50 - 020.jpg



Die Verbindung vom ersten Radiator zum zweiten und von dort in die Wassersäule habe ich dann vorläufig mit Schlauch realisiert, da ich da ja eh später noch Änderungen machen will und mit dem Loop erst einmal fertig werden wollte.





Tag 50



Bauzei
t: 6,5 Stunden






Bauzeit komplett bisher: 347 Stunden
Kaffeeverbrauch: 2l
Kaffeeverbrauch gesamt: 77,25l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Bohrmaschine, Akkuschrauber, Laserpointer, Heissluftpistole, Handsäge, Winkel, Meter, Heissklebepistole, Biegewinkel, Silikon-Schlauch


 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
50 Tage schon, kurzes Fazit nach 50 Tagen zum Projekt ?


Kurz ? So langsam sollte man mich kennen... kurz fassen ist nicht wirklich meine Stärke *gg*

Hmmm… 50 Tage die ich an dem Teil jetzt aktiv gearbeitet habe (in Wirklichkeit ja ein paar Tage mehr, da ich manchmal ja mehrere Schritte zu einem Tag zusammen gefasst habe) … Nicht zu vergessen all die Stunden/Tage die ich damit verbracht habe meine Vorstellungen halbwegs brauchbar mit SketchUp und Blender zu visualisieren... Da kommen locker nochmal so um die 100-120 Stunden dazu... Hmmm... jetzt wo es auf das Ende zugeht sehe ich das ganze mit einem weinenden und einem lachenden Auge... Ein wenig bleibt noch zu tun (Kabelsalat z.B. - wovor ich mich zugegebenermaßen ein wenig drücke) und an der ein oder anderen Stelle will ich noch etwas nacharbeiten... Auch für das Anpassen der Beleuchtung und der Display-Anzeigen wird noch ein wenig Zeit draufgehen (insbesondere das sinnvolle programmieren und einbinden der beiden Matrix-Displays). Dann würde ich auch gern noch ein Element hinzufügen, weiß aber noch nicht ob das bauartbedingt hinhaut... Werde ich aber nächste Woche dann vielleicht herausfinden... Auch bei der Monitorkonfiguration trage ich mich derzeit mit dem Gedanken vielleicht noch etwas zu ändern...

So im großen und ganzen bin ich aber mit dem bisherigen Ergebnis absolut zufrieden...

Und im Hinterkopf sammle ich auch schon wieder ein paar Ideen für ein nächstes Projekt... Angst und Bange wird mir ein wenig, wenn ich auf die Kaffeemaschine schaue, die ich zwischenzeitlich ja gekauft hatte... Als ich die geholt hatte, hatte die exakt 34 Tassen auf dem Zähler. Sonst nichts... Gerade eben mal den Zähler überprüft. Jetzt zeigt das Display: 12x heißes Wasser für Tee oder Instant Suppe, 2 Espresso, 21 Latte Machiatto und 1202 Tassen Kaffee an.. *schluck* Und so lange haben wir das Teil nun auch noch nicht... Ein paar Tassen davon gehen natürlich auf das Konto von dem ein oder anderen Besucher... Meine Frau selbst trinkt in der Regel 1-2 Tassen pro Tag... Am Wochenende vielleicht auch mal 3.... Aber all die anderen... dummdidumm... mal schauen ob es irgendwo eine Gruppe für "Anonyme Koffeinsüchtige" gibt...

Edit: Habe gerade eben gesehen, dass ich den Jahrestag verpasst habe... Am 6.8. letztes Jahr habe ich mit dem Bau begonnen... Wie schnell doch die Zeit vergeht... Unglaublich
 

Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
1202 Tassen ist eine Menge, aber die Kaffeemaschine läuft noch ordentlich? Kabelsalat kenne ich gut, mag es auch nicht die ganzen Kabel zu ordnen :D

Wie du sammelst Ideen für das nächste Projekt? Du bist mit dem hier noch nicht ganz fertig und schon gibt es Ideen für ein Neues? :what: :D
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
1202 Tassen ist eine Menge, aber die Kaffeemaschine läuft noch ordentlich? Kabelsalat kenne ich gut, mag es auch nicht die ganzen Kabel zu ordnen :D

Wie du sammelst Ideen für das nächste Projekt? Du bist mit dem hier noch nicht ganz fertig und schon gibt es Ideen für ein Neues? :what: :D


Die Kaffeemaschine läuft und läuft... und die muss wirklich ne Menge wegstecken :) … Kannte die Marke vorher nicht, muss aber sagen das die wesentlich Wartungsfreundlicher ist als alle Vollautomaten die ich bisher hatte... Hatte mal eine echt teure Maschine von Jura... Die war mehr kaputt als das sie Kaffee produziert hat... Und fragt nicht nach den Reparaturtarifen... Das "neue" Gerät wird vom Hersteller im Fall der Fälle für 99 Euro Festpreis repariert, gesäubert und entkalkt... inkl. Versand und Ersatzteilen... Egal was dran ist... Das nenne ich wirklich mal eine Ansage...

Und was Ideen angeht... Da gibt es noch so einiges was ich gerne mal basteln würde :) … Wenn mir eine Idee kommt, dann kommt die bei mir auf eine Liste und immer wenn mir gerade mal langweilig ist, gehe ich die Liste durch und fange an die ein oder andere etwas zu konkretisieren... Und dann surft man durchs Netz und sieht irgendwas (muss nichts mit Computern zu tun haben) und denkt sich: "Och, das würde ja zu meiner Idee für Mod xyz passen"... Und dann konkretisiert sich die Idee wieder ein wenig mehr... Und sobald für eine Idee genug "Input" auf der Liste ist, wandert diese weiter nach oben...

Und dann sind da noch die Gedanken, die sich mit dem aktuellen Projekt beschäftigen... Man nähert sich dem Ende und hat fast alle To-Do's abgehakt... und auf einmal kommt einem noch eine Idee und man fängt an zu überlegen, ob man bestimmte Teilbereiche nochmal neu angeht / umändert …. Nehmen wir mal an ich würde wirklich die Monitorkonfiguration ändern (im Moment bin ich ein wenig von 34"+ Monitoren im 21:9 oder 32:9 Format angefixt)… Wenn ich jetzt die drei Monitore durch einen "großen" ersetzen würde, dann hätte ich im Aufbau Links und Rechts auf einmal eine Menge Platz der ausgefüllt werden könnte, bzw. müsste... :) … da kommen einem dann so Ideen wie Spielkonsole zerlegen, evtl. mit Wakü ausstatten und dort in "Szene" setzen... oder noch 2 zusätzliche Sprudelsäulen in den Lücken installieren, oder, oder, oder... :D

Und was die Kabel angeht: Die laufen zwangsläufig zum Teil wirklich recht kreuz und quer... da eine vernünftige Ordnung herzustellen wird noch einmal eine Herausforderung werden. Wahrscheinlich werde ich mir da noch ein paar "Verstecke" oder Anschlussterminals basteln.
 

Corsair_Fan

Software-Overclocker(in)
schick schick das ganze. Nur eins stört mich optisch und zwar das die Carbonfolie in verschiedene Richtungen angebracht ist alles in eine "Linie" wäre passender gewesen ist aber optisch nur meckerrei
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Ich hab den spannenden Thread hier jetzt erst gefunden, hast Du seit dem August bereits ein Update?

Das Projekt ist seit Oktober abgeschlossen und im Dauerbetrieb... Auch die entsprechenden Fotos für die letzten Updates hatte ich wie es sich gehört gemacht und sogar zwei Videos habe ich in tagelanger Arbeit geschnitten... Eins welches alles in Aktion und Zusammenspiel zeigt und eins, welches den gesamten Worklog noch einmal mit Bewegtbildern ergänzt... Allerdings hatte ich eine "kleine" Datenpanne bevor ich das alles online stellen konnte... Irgendwie habe ich in einem müden Moment es geschafft die Festplatte mit allen Projektdaten zu shreddern… Im Moment bin ich dabei die Daten aus allen möglichen Quellen zu rekonstruieren (das was von der Festplatte noch lesbar ist, noch vorhandene Videos/ Fotos auf dem Handy und in dem ein oder anderen Cloudspeicher wo ich mal was zwischengelagert hatte... Daran sitze ich jetzt seit Mitte November und habe das meiste jetzt auch wieder... Nicht alles, aber immerhin... Ein paar Dinge muss ich nochmal neu filmen/fotografieren... Und das ganze dann nochmal neu zusammen schneiden... Dazu kam ich aber im alten Jahr nicht mehr... Vor Weihnachten/Neujahr habe ich immer besonders viel Arbeit (Jahresabschlüsse) und auch die Familie will dann ein wenig mehr Aufmerksamkeit :) … Bin aber noch dran und reiche das auch noch nach...

schick schick das ganze. Nur eins stört mich optisch und zwar das die Carbonfolie in verschiedene Richtungen angebracht ist alles in eine "Linie" wäre passender gewesen ist aber optisch nur meckerrei

Da muss ich Dir recht geben... Soweit möglich habe ich auch das meiste in eine Richtung ausgerichtet... Bei manchen Teilen war das aber nicht möglich, da ich versucht habe die Folie so effizient wie möglich zu nutzen... Ab und zu ändert sich die "Richtung" weil ich kein passendes Stück Folie über hatte und dann Stücke z.B. Hochkant anstatt von Quer verwenden musste... Was auch daran lag, dass ich mehr Verschnitt als ursprünglich geplant hatte... In Live und im komplett zusammengebautem Zustand nimmt man das aber nicht unbedingt auf Anhieb wahr... Nur wenn man wirklich ganz genau hinschaut...
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Hallo Zusammen,

was lange währt, wird endlich gut... oder so ähnlich...

Es war hier jetzt sehr sehr lange still hier in diesem Thread.... Gründe dafür hatte ich unter anderem in meinem vorigen Post schon ein paar genannt.... hinzu kam natürlich dann auch noch der kleine Corona-Spielverderber, der mich doch eiskalt und in fast jedem Aspekt meines Lebens voll erwischt hat...

Dadurch bedingt ist mein Worklog in der Prioritätenliste auch ganz nach unten gewandert.... es gab einfach vieles was jetzt erstmal wichtiger war...

Im Laufe der nächsten Tage werde ich aber den Thread um Fotos mit den noch erfolgten Änderungen seit dem letzten update und natürlich mit den finalen Pics ergänzen....

Da ich mittlerweile wieder ein wenig mehr Luft habe konnte ich in der Zwischenzeit schon einmal ein Video mit dem finalen Setup im Betrieb erstellen, welches ich Euch heute schon zeigen will....

Viel Spaß und Danke für Eure Geduld mit mir :)

Euer Quantor


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