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[Tagebuch/Worklog] "Good & Evil" DeskCon - Projekt / 2 PCs in einem Schreibtisch

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Hallo PCGH-Community,

der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch: Vor einiger Zeit hatte ich hier im Forum schon einmal ein "Großprojekt" am Start. Das Projekt lief damals unter dem Namen "Heaven & Hell" und dabei handelte es sich (auch) um einen Schreibtisch mit zwei eingebauten PCs.

Hier erst einmal der Link zu meinem alten Worklog für die, die es eventuell interessiert: [Langzeittagebuch] "Heaven & Hell" DeskCon - Projekt / 2 PCs in einem Schreibtisch


Anfangen möchte ich aber auch diesmal mit einer Vorstellung meines Projektes:


Gründe für einen Neubau:

Mein "Heaven & Hell" Schreibtisch ist jetzt bereits seit über drei Jahren im "Einsatz" und hat sich bis heute auch in jeder Hinsicht bewährt (alles funktioniert noch wie am ersten Tag). Seit der Fertigstellung hat sich aber so einiges geändert und daher wird es Zeit einen Neubau in Angriff zu nehmen. Dafür gibt es mehrere Gründe:



  1. Damals hatte ich noch zwei 20" Monitore und einen 22" Monitor im Einsatz. Mittlerweile bin ich aber bei zwei 24" und einem 28" Monitor angelangt. Diese Monitore benötigen natürlich auch wesentlich mehr Platz auf dem Tisch, so dass die Breite der Stellfläche zwar gerade noch so ausreicht, allerdings keine Luft nach oben mehr ist. Auch ragen die äußeren Monitor über den Tisch hinaus und bergen die Gefahr, dass man aus Versehen dran hängen bleiben könnte.
  2. Damals hatte ich zwei Wassersprudelsäulen gleichzeitig als Balancer und vordere Tischbeine in die Kühlkreisläufe mit eingebunden. Diese sind auch bis heute noch extrem stabil, allerdings machen die ein verrücken des Tisches (z.B. für Renovierungsarbeiten im Wohnzimmer) nahezu unmöglich. Zumindest nicht ohne Entleerung der Kühlkreisläufe und demontage der Säulen.
  3. Ein "kleiner" Designfehler hatte sich in das alte Projekt eingeschlichen. Ich habe damals Hardtubes durch Kanäle in der hinteren Tischplatte verlegt und diese beleuchtet. Das sieht zwar richtig gut aus, allerdings hatte ich eins nicht bedacht: Diese hintere Platte ist auch gleichzeitig die Abdeckung vom "Technikkasten". Ich hatte zwar ausfahrbare USB-Hubs in die Platte eingelassen, allerdings nur welche für USB 2.0, was damals noch der Standard war. Wenn ich jetzt allerdings ein USB 3.0 Gerät an mein Motherboard anschließen will, dann muss ich auch hier beide Systeme komplett entwässern, um die hintere Platte öffnen zu können und Zugang zu den hinteren Anschlüssen des Motherboard zu erhalten. Das gleiche gilt natürlich auch nach dem wechseln einer Grafikkarte, usw. :)
  4. Das Projekt war damals pass-genau auf meine damalige Hardware ausgerichtet. Mittlerweile habe ich aber bei einem System die Grafikkarte geupgraded, die dummerweise mit Fittings "höher" als die vorherige ist. Dadurch hat die Tischplatte nicht mehr auf den Korpus gepasst und ich musste diese künstlich mit Abstandshaltern aus dem 3D-Drucker erhöhen :)
  5. Nach vielen kleineren Projekten, hauptsächlich im Bekanntenkreis, habe ich mal wieder so richtig Lust auf ein solches Großprojekt und den damit verbundenen Bastelspass :)
  6. Bei dem alten Projekt hatte ich zwei kleine Touchscreens zur Anzeige von Systemdaten und Informationen vorne in die Front "eingelassen". Auch wenn diese tadellos funktionieren ist der Blickwinkel auf diese wenn man am Schreibtisch sitzt doch sehr ungünstig.

Wie Ihr also sehen könnt: Genug Gründe um einen Neubau in Angriff zu nehmen.




Das neue Konzept:


Das Projekt habe ich diesmal "Good & Evil" getauft. "Heaven & Hell 2.0" fand ich doof, da es ein komplett neues Design mit neuen Herausforderungen sein wird. Mit der neuen Namensgebung möchte ich allerdings zum einen einen thematischen Bezug zum Vorgängerprojekt herstellen, zum anderen aber auch ein bissel Wortspielerei betreiben.

Diejenigen, die mein altes Projekt verfolgt haben kennen bestimmt noch mein Faible für Ambigramme, also Schriftzüge die auf dem Kopf stehend die selben Worte ergeben, bzw. andere Worte erscheinen lassen. Bekannt sind diese typographischen Elemente vor allem durch den Dan Brown Roman "Illuminati" und dessen Verfilmung geworden. Bei meinem letzten Projekt konnten die Schriftzüge für Heaven / Hell jeweils um 180 Grad gedreht werden und ergaben die gleichen Wörter.

Auch diesmal habe ich deshalb wieder ein Ambigramm als Projektlogo gewählt. Während damals "Heaven" für meinen Arbeits-PC und "Hell" für meinen Gaming-PC standen ist die Bedeutung diesmal eine andere: Ich gehöre keinem speziellen Fanboy-Lager an. Ich mag Intel-Prozessoren genauso sehr wie AMD-Prozessoren. Ich habe sowohl Geforce als auch Radeon-Grafikkarten. Ich nutze sowohl iOS (Apple)-Geräte, als auch Android-Devices. In unserem Haushalt gibt es sowohl eine PS4, als auch eine XBox One, usw. All dies bedeutet aber nicht, dass ich mich mit der ein oder anderen Firmenphilosophie identifiziere oder diese für Gut befinde. Ganz im Gegenteil, es gibt durchaus Dinge an Unternehmen wie Apple, Intel, AMD oder NVIDIA die ich absolut nicht leiden kann. Dies ändert aber nichts daran, dass all deren Produkte eine Daseinsberechtigung haben und von mir auch genutzt werden.

Daher steht das "Good & Evil" Logo diesmal für beide PCs gleichzeitig. Und je nachdem welche Seite der ein oder andere Leser vielleicht präferiert kann er sich das Logo so drehen, wie er es will :)

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Wie das Logo schon erahnen lässt, wird der Schreibtisch jeweils ein Intel- und ein AMD-System beherbergen. Auch werden wohl sowohl eine Radeon, als auch eine Geforce Grafikkarte zum Einsatz kommen. Sollte also für jeden etwas dabei sein.

Wie schon beim letzten Mal wird sich wohl der ein oder andere fragen, warum überhaupt zwei PCs in den Tisch rein sollen. Und die Antwort ist auch diesmal wieder die gleiche: Ein PC ist hauptsächlich zum spielen gedacht und der andere für Arbeit/grafische Anwendungen. Ich arbeite z.B. sehr gerne und viel mit Blender. Und während der eine Rechner rendert, kann ich auf dem zweiten immer noch spielen. Bei längeren Animationen sind auch zwei Rechner, die gleichzeitig ein Projekt rendern, nicht die schlechteste Idee.

Auch diesmal will ich nicht irgendeine "Kopie" eines vorhandenen Projektes bauen, sondern natürlich auch wieder ein paar Dinge integrieren, die man bisher nur selten gesehen hat, bzw. die vielleicht noch keiner auf diese Art und Weise verwirklicht hat. Andere Elemente, die sich in der Vergangenheit (für mich) bewährt haben, möchte ich aber in abgewandelter Form aus meinem alten Projekt übernehmen.



1005220-tagebuch-worklog-good-evil-deskcon-projekt-2-pcs-einem-schreibtisch-letter1.png



Bevor ich das Projekt jetzt aber offiziell enthülle hier noch "schnell" die geplante Featuresliste:
1. In den Kühlkreislauf integrierte Wassersprudelsäulen als Balancer (und Blickfang). Allerdings diesmal nicht als Tischbeine. Diese werde ich aus meinem vorigen Projekt übernehmen, da sie sich bewährt haben. Meine Wassertemperaturen im Kreislauf sind bei meinem alten Tisch durchschnittlich um 1-2 Grad geringer wenn die Säulen eingeschaltet sind. Die "Frischluft" aus den Wassersäulen helfen durchaus mit die Kühlflüssigkeit im Kreislauf schneller wieder zu kühlen.

2. Zwei in den Korpus eingelassene Touchscreens, zur Anzeige von Systemdaten und zur Steuerung diverser Systemfunktionen. Diese übernehme ich ebenfalls aus dem Vorgängerprojekt. Allerdings werden sie diesmal wesentlich zugänglicher und sinnvoller verbaut.

3. Zusammenhängend mit den Touchscreens plane ich die Integration von einem oder zwei Raspberry-Pi's um über diese Sensordaten auszulesen, die Beleuchtung zu steuern und falls möglich noch ein paar andere Funktionen. Da ich mich allerdings noch nie so intensiv mit dem Pi beschäftigt habe, werde ich mich in die Thematik noch ein wenig herein arbeiten müssen.

4. Die Monitore werden in einem Korpus sitzen, der sich ein- und ausfahren lässt.

5. Der Haupt-Spiel-Monitor wird ein selbstgebautes Ambilight-ähnliches System zur Umgebungsbeleuchtung erhalten um die Immersion bei Spielen zu verstärken.

6. Das Projekt wird im Vergleich zu meinem alten Tisch recht "sportliche" Dimensionen haben. Der alte Tisch hat eine Breite von 1,50m und eine Tiefe von 80cm. Der neue wird 2m breit und 1m tief.

7. Hardtubing in den sichtbaren Bereichen und Softtubing (durch den ausfahrbaren Korpus bedingt) in den unsichtbaren.

8. Thema RGB-Beleuchtung: Natürlich wird so ein Projekt eine entsprechend umfangreiche RGB-Beleuchtung erhalten. Mir ist durchaus bewusst, dass sich daran die Geister scheiden. Das ist so wie das "Modern Talking Syndrom" früher... Keiner hat die Musik gehört wenn man gefragt hat und trotzdem waren die ständig auf Platz 1 und haben Millionen an Platten verkauft. RGB-Beleuchtung im PC-Markt hat den selben Effekt. In den Foren wird darüber nur gemeckert und gemotzt und trotzdem werden von den Herstellern immer mehr Komponenten und Peripherie-Geräte mit den kleinen bunten Lichtchen versehen. Und diese müssen sich ja anscheinend auch entsprechend gut verkaufen. Warum würden die Hersteller sonst immer mehr davon auf den Markt werfen.

Daher oute ich mich jetzt einmal selbst: Richtig eingesetzt finde ich RGB-Beleuchtung eigentlich richtig gut. Besonders wenn man beim zocken an einem heißen Sommertag tief in ein Game eingetaucht ist und Außentemperaturen von 36-40 Grad herrschen findet eine RGB-Beleuchtung die sich wegen überhöhter Systemtemperaturen kritisch rot verfärbt doch viel praktischer als ein kleines Temperaturdisplay das man im eifer des Gefechtes gerne mal aus den Augen verliert. Und für alle, die RGB-Beleuchtung nicht mögen: Man kann sie abschalten.

9. Auch dieses mal will ich soviel Peripherie/Geräte wie möglich (z.B. Soundbar, Subwoofer, usw.) in dem Tisch selbst integrieren.

10. Als besonderen Clou und Gimmick werde ich in das "Good & Evil"-Projekt noch zwei hochauflösende LED-Matrix-Displays im ausfahrbaren Korpus verbauen. Mit diesen Displays plane ich so einiges anzustellen. Auch über diese will ich z.B. Systeminformationen einblenden lassen, Newsfeeds/Newsticker laufen lassen, während dem Gamen zum Spiel passende Ambiente-Animationen ablaufen lassen, mich über eingehende eMails informieren, usw.​




Das Design:

Stellt sich natürlich noch die Frage, wie der neue Tisch denn nun aussehen soll. Wie auch schon in der Vergangenheit habe ich das neue Projekt mit SketchUp grob entworfen und dann mit Raylectron und Blender entsprechend gerendert. Beim Bau werde ich mich auch diesmal weitestgehend an meinen Entwürfen orientieren. Es gibt aber auch noch Bereiche, die sich während der Umsetzung noch ändern können/werden.

Doch jetzt erst einmal genug geschwafelt: Hier präsentiere ich mein Vorabentwürfe, die ich dann bei Bedarf noch anpassen werde:

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Im eingefahrenen Zustand soll nach Möglichkeit nichts auf dem Tisch Platz wegnehmen.


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Der Korpus mit den Monitoren wird vollständig aus- und einfahrbar sein.


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Tastatur und Maus sollen daher in einer Art verglasten Schublade verschwinden und bei Bedarf hervorgeholt werden. Die Touchscreens werden diesmal wesentlich zugänglicher platziert.


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SSDs und Festplatten sollen in Vitrinenartige und leicht zugängliche und einsehbare Bereiche in der Vorderfront neben die Touchscreens wandern. Eine Soundbar wird in den ausfahrbaren Korpus mit integriert, der Subwoofer verschwindet in einem der Tischkästen.
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Materialien:

Im Gegensatz zum vorherigen Projekt werde ich diesmal mit MDF-Platten als Hauptbaumaterial arbeiten. MDF ist wesentlich stabiler und "steifer" als die beim letzten mal verwendeten Möbelbauplatten. Dies ist gerade für den ausfahrbaren Korpus sehr wichtig. Allerdings kommt mit den MDF-Platten auch ein höheres Gewicht daher, was dem Hebemechanismus hoffentlich nicht zu sehr zu schaffen machen wird. Hinzu kommen dann noch Plexiglas und echtes Glas und das ein oder andere Teil aus dem 3D-Drucker.





Sponsoring:

Diejenigen unter Euch, die schon mein letztes Projekt verfolgt haben können sich vielleicht daran erinnern, dass ich das "Heaven & Hell" Projekt damals ohne einen Sponsor und Unterstützung begonnen hatte. Nachdem damals aber ein Unternehmen hier im Forum auf das Projekt aufmerksam wurde und mir ein wenig Unterstützung zur Seite stellte. Im Laufe des Projektes kamen dann noch ein paar hinzu und haben es mir ermöglicht mein Budget auf den eigentlichen Bau zu verwenden.

Auch bei diesem Projekt werde ich meinen selbst gesetzten Kostenrahmen locker und schneller sprengen als mir lieb sein dürfte, daher habe ich mich diesmal dazu entschieden schon im Vorfeld nach entsprechender Unterstützung zu suchen und bin auch entsprechend fündig geworden.

Daher möchte ich mich schon jetzt bei den folgenden Unternehmen für ihre Unterstützung und den Support meines Projektes bedanken: (in alphabetischer Reihenfolge)


Alphacool

Für die Versorgung mit Kühlkomponenten und Zubehör.



Cooler Master

Für die Projektausstattung mit Lüftern, Netzteilen, Maus, Tastatur und Mauspad.



Flatlift TV Liftsysteme GmbH


Für das zur Verfügung stellen eines geeigneten Hebesystems für den ausfahrbaren Korpus



MSI Deutschland


Für die Versorgung mit entsprechenden Systemkomponenten



XPG/AData

Für die Grundausstattung mit RAM-Kits und SSDs.



Tausend Dank dafür !!!



Sponsor2.png






Farbgebung:

Ich habe mich noch nicht endgültig auf eine Farbe für den Tisch festgelegt. Mit dem entsprechenden Arbeitsaufwand lassen sich die MDF-Platten aber in jeder Farbe lackieren. Auch bin ich mir noch nicht schlüssig ob der Tisch am Ende ein Hochglanz- oder ein mattes Finish erhalten wird. Eventuell wird das Projekt auch mehrfarbig (Hauptfarbe / Akzentfarbe).

Um mal einen Eindruck vom möglichen Endergebnis zu bekommen, habe ich mal ein wenig mit den virtuellen Farbeimern von Blender rumgespielt. Hier die Ergebnisse:



black.jpg


orange.jpg


blue.jpg


white.jpg



red desk 3.png



red desk 4.png




Mal schauen was es dann im Endeffekt werden wird....





Der Anfang:

Anfangen werde ich morgen mit dem zusägen der MDF-Platten und dann in den folgenden Tagen mit dem hinteren Teil des Korpus und mit dem ausfahrbaren Bereich.

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Meine Erwartungen an diesen Thread und die Community:


Bei dem letzten Tisch-Projekt hat mich am meisten der Support und der Input hier aus der PCGH-Community gefreut. Das ein oder andere von Euren Ideen hat es ja dann schließlich auch mit in das Projekt geschafft. Von daher würde ich mich auch diesmal über jede Menge "konstruktiven" Input und entsprechende Hilfestellungen bei eventuell auftauchenden Problemen freuen. Vielleicht verirrt sich ja auch der ein oder andere Abonnent vom letzten Projekt hierher... (ich entschuldige mich daher schon einmal vorab, dass ich den alten Thread noch einmal aus den tiefen des Forums auftauchen lassen werde um die damaligen Abonnenten zu (re-)aktivieren.

Auch erhoffe ich mir ähnlich viel Spaß bei der Umsetzung wie beim letzten mal und vielleicht entstehen ja auch wieder neue Forenfreundschaften (von der es manche beim letzten Mal auch ins Real-Life geschafft haben).

Ich hoffe Ihr habt an diesem Worklog ähnlich viel Spaß, wie auch ich ihn haben werde.




So, zum Abschluss habe ich auch schon wie beim letzten mal ein Rendervideo erstellt, dass den grundsätzlichen Projektaufbau im Detail zeigt. Auf dem gleichen YT-Kanal werde ich nach Möglichkeit von Zeit zu Zeit das ein oder andere Video einstellen um bestimmte Details näher zu beleuchten. Es erfolgt keine Monetarisierung des Kanals, lediglich meine Sponsoren werden entsprechend gewürdigt.

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Und nun wünsche ich Euch und mir viel Spaß mit meinem "Good & Evil" Projekt.


Good & Evil Final.jpg




Viele Grüße,

Olli, aka Quantor
 

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illousion

Software-Overclocker(in)
Nach deinem kleinen "Weckruf" komme ich mal aus den Untiefen des Forums heraus :devil:
Das sieht interessant aus, ich bin mal gespannt (:

P.S.: Denskt du es ist praktikabel immer Maus und Tastatur zu verstauen? Ich persönlich wäre seehr schnell zu faul dazu :D
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Nach deinem kleinen "Weckruf" komme ich mal aus den Untiefen des Forums heraus :devil:
Das sieht interessant aus, ich bin mal gespannt (:

P.S.: Denskt du es ist praktikabel immer Maus und Tastatur zu verstauen? Ich persönlich wäre seehr schnell zu faul dazu :D

Hey, grüß Dich :)

Naja, zumindest ist die Option Keyboard und Maus zu verstauen gegeben (ohne sie aus stöpseln zu müssen)… Bedenkt man unseren chaotischen kleinen Kater, der sich meinen derzeitigen Tisch als einen seiner Lieblingsplätze auserkoren hat und es sich nicht nehmen lässt, ab und zu diverse Tasten nachts zu betätigen, während die PCs an einer Sequenz rendern :) ...Besonders die ESC-Taste scheint er ab und an mit unglaublicher Genauigkeit zu erwischen.... Von daher ist es recht praktisch dem entgegen wirken zu können :D...

Die Tischplatte (und damit auch die entsprechende Schublade) ist allerdings auch noch einer der Bereiche wo ich ständig noch ein wenig dran herumtüftle... Bis ich dort angekommen bin wird es bestimmt noch die ein oder andere Änderung geben....
 

illousion

Software-Overclocker(in)
Okay das mit der Katze ergibt auch für mich dann Sinn :D
Dann bin ich mal gespannt was noch so draus wird (:
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Okay das mit der Katze ergibt auch für mich dann Sinn :D
Dann bin ich mal gespannt was noch so draus wird (:

Nicht nur Du, bin selber gespannt ob alles so funktioniert wie ich mir das vorstelle....

Cool, Abo ist raus, bin mal wieder dabei und gespannt wie sich das ganze entwickelt :schief:

Hey.... schön auch Dich hier wieder zu sehen.... Habe zu meiner Freude festgestellt, dass Deine Schublade mittlerweile an die Wand gewandert ist.... :)


@PCGH-Stephan Wilke: Danke für das featuren auf der Main.
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 1 - Teil 1

Zeit für das erste Update:


Tag 1 - Naturgewalten

Ich wollte eigentlich schon viel früher mein erstes Update hier reinschieben, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... Daher trifft "Tag 1" auch nicht so ganz zu... müsste eigentlich korrekterweise Tag 1-5 lauten.....

Wen sich der ein oder andere vielleicht noch an mein letztes Tischprojekt erinnert, dann weiß er das ich eigentlich auf die "Ressourcen" und vor allem das Platzangebot einer riesigen Werkstatt zugreifen kann, die ich mir mit einem indirekten Nachbarn und Freund teile.... Das Schlüsselwort hier ist "Eigentlich"... Die Unwetter von letzter Woche Donnerstag haben leider diesmal auch nicht vor unserem kleinen Dorf halt gemacht. Das Haus eines weiteren Nachbarn, der bis zum Wochenende in Urlaub war, wurde stark in Mitleidenschaft gezogen (Dach abgedeckt und extremer Wasserschaden). Daher haben wir angeboten die noch verwertbaren Möbel und Gegenstände direkt nebenan bei uns in der Werkstatt einzulagern, bis die Schäden behoben und neu renoviert ist. Der für mein Projekt benötigte Platz ist daher dort quasi zur Zeit nicht vorhanden.

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen den neuen Tisch diesmal direkt bei uns im Hof (bei gutem Wetter) und in unserer alten Scheune (die dringend auch mal entrümpelt und renoviert werden müsste - da stehen noch uralte Weinbau-Gerätschaften vom Vorbesitzer drin) zu bauen. Dadurch bedingt muss ich den ein oder anderen Kompromiss eingehen (Rennerei wenn gerade ein benötigtes Werkzeug fehlt / improvisierter Arbeitsbereich, usw.). Wird aber auch so funktionieren...

Aber zum eigentlichen Thema:

Im ersten Bauabschnitt möchte ich mich ja dem hinteren Korpus widmen. Zum Glück konnte ich letzte Woche noch meine MDF-Platten in Ruhe zurecht sägen, bevor uns das Unwetter erwischt hat. Natürlich hätte ich mir diese schon zugeschnitten, in den richtigen Größen bestellen und liefern lassen können. Das hätte aber den Nachteil, dass ich nicht flexibel auf Design-Änderungen reagieren könnte, bzw. falls ich was verbocke erst neu bestellen und wieder warten müsste.



Begonnen habe ich nit den Ausschnitten in den Platten:

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Zuerst einmal anzeichnen:

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Dann aussägen und Nachbearbeiten:


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Bei meinem letzten Großprojekt hatte ich ja hauptsächlich mit Rundholzdübeln gearbeitet und mich währenddessen mehr als einmal über den "Meisterdübler" aufgeregt. Da das neue Projekt aber doch ein Stück größer als das Alte ist und ich mir das nicht noch einmal antun will, verwende ich diesmal Flachdübel. Zu diesem Zweck habe ich mir eine Flachdübelfräse zugelegt und ein 500er Pack Flachdübel in der Größe 20.


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Und was soll ich sagen... So eine Flachdübelfräse ist ein wirklich praktisches Gerät.... und es macht echt Spaß damit zu arbeiten.... vor allem ist es recht entspannend.... Nachdem ich mich erst einmal an einem Restebrett mit der Maschine vertraut gemacht und ein wenig "geübt" habe ging der Rest fast wie von selbst:


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Nach dem fräsen der entsprechenden Nuten habe ich dann immer getestet ob auch später alles so hinhaut, wie es soll:


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Vor allem ob die Platten dann halbwegs nahtlos zusammen passen:


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Nachdem das alles dann soweit funktioniert hat habe ich mich dann an den Zusammenbau gemacht.....

Da ich später noch ein wenig Platz "unter" dem Schreibtisch benötige, um unter anderem das Liftsystem sauber und vor allem stabil verschrauben zu können habe ich mich dazu entschlossen das gesamte Projekt auf "Möbelfüße" zu stellen. Diese habe ich mir
zuerst in SketchUp konstruiert:


1006229-tagebuch-worklog-good-evil-deskcon-projekt-2-pcs-einem-schreibtisch-1.png




Dann durch die Slicing-Software gejagt:


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Und dann mit meinem 3D-Drucker ausgedruckt:


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Und dann natürlich montiert:


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Als nächstes müssen dann die Wände montiert und verleimt werden.... Wegen der Begrenzung von 25 Bildern pro Post werde ich dafür dann aber gleich einen neuen Eintrag erstellen.
 

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Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
Hast ein Abo weil es jetzt scho toll aussieht :daumen:

Du hast die Halterung für die Getränkedose- oder flasche vergessen :D Oder kommt die noch?
 

AndPod

Schraubenverwechsler(in)
Mir kommt irgendwie die Beinfreiheit sehr gering vor. Gefühlt müsstest du dauerhaft mit ausgestreckten Armen die Maus/Tastatur bedienen, wenn du nicht gerade einen Buckel bekommen willst ;) Und beides stelle ich mir nicht gerade entspannt vor.
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 1 - Teil 2

Und weiter geht es:


Nach der Montage der Füße habe ich die Bodenplatte dann gedreht und dann die Vorder- und die Rückwand und die Seitenwände montiert und verleimt:


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Hierbei handelt es sich jetzt erst einmal um den Liftkasten. Die Platte oben ist nur aufgelegt um ein wenig Gewicht auf die unteren Kanten zu bekommen, während der Leim trocknet. Der Kasten wird dann später bei der großen, vorderen Aussparung noch mit einem "Anbau" bedacht, der dann als Technikkasten dient. Als nächstes ist aber zuerst der ausfahrbare Teil des Korpus dran.



Wie schon bei meinem letzten Projekt werde ich versuchen die Zeit für die Umsetzung des Projektes zu dokumentieren (und meinen Kaffeekonsum :D ) Dokumentieren werde ich nur die reine Bauzeit. Alles was so nebenbei automatisch läuft (z.B. Zeiten die der 3D-Drucker benötigt) dokumentiere ich nicht. Auch die Planungs- und Vorbereitungszeit werde (und kann) ich nicht dokumentieren. Für diejenigen, die es aber interessiert: Das geht mittlerweile locker in die tausend Stunden rein. Davon ca. 50-60 Stunden mit SketchUp bis ich mit meinem Entwurf soweit zufrieden war, weitere 100-200 Stunden für die Umsetzung meines Rendervideos im 1. Post, einige hundert "Rechnerstunden" auf 3 Systemen um das Video von Blender rendern zu lassen. Hinzu kommen noch ca. 50-60 Stunden Recherche (Materialien, Techniken, usw.) und dutzende Liter Kaffee während dieser Zeit. Das ganze verteilt auf ca. 4 Monate.



Kommen wir aber zu der einzigen Statistik, die ab jetzt für mich zählt :) :

Reine Bauzeit bis zu diesem Punkt: 9,5 Stunden
Kaffeeverbrauch: 1,5 Liter
Verwendete Materialien und Werkzeuge: MDF-Platten (19mm dick), Flachdübelfräse und Dübel, Tauchkreissäge, Holzleim, 21.5m Drucker-Filament, Mehrzweckschrauben, Gummihammer, Schraubzwingen, Metermaß, Messwinkel, Multitool
 

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TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Hast ein Abo weil es jetzt scho toll aussieht :daumen:

Du hast die Halterung für die Getränkedose- oder flasche vergessen :D Oder kommt die noch?

Dankeschön.... Hmmm... Mist... erwischt... mal schauen wo ich die noch unterbringe :)

Mir kommt irgendwie die Beinfreiheit sehr gering vor. Gefühlt müsstest du dauerhaft mit ausgestreckten Armen die Maus/Tastatur bedienen, wenn du nicht gerade einen Buckel bekommen willst ;) Und beides stelle ich mir nicht gerade entspannt vor.

Öhm ? Beinfreiheit ? Der Ausschnitt in dem Post hat noch lange nichts mit der Beinfreiheit zu tun :) Schau Dir mal die Entwürfe im ersten Post an.... Der Ausschnitt in der Platte ist der Übergang vom Liftkasten in den Technikkasten der noch vornedran kommt.... Der Ausschnitt hat eine Höhe von 35cm.... Damit würde ich wirklich nicht glücklich werden :) ....
 

AndPod

Schraubenverwechsler(in)
Öhm ? Beinfreiheit ? Der Ausschnitt in dem Post hat noch lange nichts mit der Beinfreiheit zu tun :) Schau Dir mal die Entwürfe im ersten Post an.... Der Ausschnitt in der Platte ist der Übergang vom Liftkasten in den Technikkasten der noch vornedran kommt.... Der Ausschnitt hat eine Höhe von 35cm.... Damit würde ich wirklich nicht glücklich werden :) ....

Ich beziehe mich auch auf deine Bilder im ersten Post. Da sind gefühlt (ich kann mich täuschen) von der Tischkante (wo der Glaskasten für Maus/Tastatur ist) bis zum Brett vielleicht 20cm in der Tiefe. Das würde ich zumindest als viel zu wenig empfinden.
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Ich beziehe mich auch auf deine Bilder im ersten Post. Da sind gefühlt (ich kann mich täuschen) von der Tischkante (wo der Glaskasten für Maus/Tastatur ist) bis zum Brett vielleicht 20cm in der Tiefe. Das würde ich zumindest als viel zu wenig empfinden.

AHHHHH.... jetzt verstehe ich was Du meinst :) Das kommt davon, wenn man gedanklich noch mit dem aktuellen Stand beschäftigt ist :)

Nein, kann Dich da beruhigen... Ich bin "nur" 1,77m groß.... Aktuell benötige ich in der Tiefe eine Beinfreiheit von 24cm (während des Entwurfs ausgemessen) wenn ich entspannt am Schreibtisch sitze. Daher habe ich an dieser Stelle erst einmal mit 30cm in die Tiefe kalkuliert. Das gehört aber zu einem der Bereiche wo, wie erwähnt, noch Änderungen möglich sind. Wenn ich an der Stelle mal angekommen bin und merke, dass ich damit nicht hinkomme, kann ich immer noch auf 35 oder 40cm hoch gehen.
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Sieht nicht schlecht aus. Ich würde die weiße Version bevorzugen, möglichst ohne Branding.

Ein wenig tendiere ich im Moment auch zu einer helleren Variante... auch weil ich hinter dem Hauptmonitor ein Ambilight verbauen will und eine dunkle Farbe den Effekt komplett "verschlucken" würde... Eventuell kommt auch eine zweifarbige Lösung in Frage.... da bin ich aber noch zu keiner finalen Entscheidung gelangt... Wahrscheinlich werde ich vorher noch ein paarmal die virtuellen Farbeimer bemühen bevor ich mich festlege....
 

illousion

Software-Overclocker(in)
Ist immer wieder schön Leute beim Arbeiten mit Holz zu beobachten, da kann man viel lernen..
Das muss ich auch, weil ich die Tage den Unterschrank für mein 240l Aquarium bauen muss :schief:
Sieht soweit aber alles sehr gut aus!
 

DoktorPeon

Schraubenverwechsler(in)
Ist zwar eine ganz andere Baustelle aber Paletten tuen auch hier ein guten Job, spreche aus Erfahrung ^^ 400L Palettenunterschrank mit einer zusätzlichen platte oben drauf und den üblichen Ausgleichmatten

Nun bin ich aber gespannt wann vom Autor @Quantor neue Infos kommen =)
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Sie haben Post !!!

Dieses Zwischenkapitel stelle ich mal unter den Titel: Wenn der Postmann zweimal klingelt..... oder besser: Wenn zwei Postmänner jeweils einmal klingeln :)


Von Alphacool (über Aquatuning) erreichte mich ein (erstes) Paket:


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Gewicht größer 20kg - Ich glaube mein Postbote fängt an mich zu hassen....


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Neben unseren beiden Hunden, gibt es in unserem Haushalt auch zwei Kater (und auch noch diverses Terrarium-Getier)

Immer wenn bei uns Kartons angeliefert werden, dann werden diese erstmal von unseren Katern "beschlagnahmt".

Während der "kleine" Kater diesmal nur seine Beute anfing zu bewachen,

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hat sich der "Große" direkt mit einer Inhaltskontrolle bechäftigt.....


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Bevor ich dann auch einmal in Ruhe nachschauen durfte :)


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Mit an Bord ein noch mysteriöser brauner Karton, über dessen Inhalt ich hier und jetzt noch nichts sagen kann, da der Inhalt von Alphacool noch nicht
offiziell angekündigt / in den Markt eingeführt wurde.

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Ansonsten fand sich aber ein Großteil von den benötigten Komponenten, die man für den Aufbau zweier Kühlkreisläufe benötigt, in dem Paket. Noch nicht mit dabei sind ein paar Kleinigkeiten, Pumpen und Grafikkartenkühler, da ich mich in diesen Punkten noch nicht festgelegt habe.


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Mit dabei auch jeweils 4 liter der noch relativ neuen Eiswasser-Kühlflüssigkeiten von Alphacool, natürlich in zu dem Projekt-Logo passenden Farbtönen....


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Das zweite Paket, welches mich erreicht hat, stammt aus dem Hause AData/XPG. Dieses wäre normalerweise ein paar Tage früher eingetroffen, wenn es nicht erst einmal beim deutschen Zoll "stecken" geblieben wäre....
Als "Vorbote" erreichte mich erst einmal ein Schreiben von unseren Grenzhütern, in dem ich aufgefordert wurde Rechnungen / Bestellbelege / Wertnachweise für die in dem Paket enthaltenen Produkte vorzulegen, damit es verzollt werden kann - ansonsten droht die Rücksendung an den Absender.

Nur dumm, dass es bei einem "Sponsoring" keine Rechnungen oder Bestellbelege gibt... Drei Tage und unzählige Telefonate / eMails mit meinem Ansprechpartner bei XPG und der Zollbehörde später wurde das Paket dann doch freigegeben und erreichte mich doch noch.

Als ich das Paket dann in Empfang nehmen konnte, hat mich direkt der Schlag getroffen. Normalerweise sind unsere Grenzschützer immer sehr schnell dabei Pakete zu öffnen und den Inhalt zu kontrollieren. Direkt oben auf dem (ungeöffneten und noch in Folie verschweißten) Karton befanden sich die zugehörigen Frachtpapiere, inkl. der benötigten Zolldokumente mit Wertangabe und den Hinweisen, dass der Inhalt nicht für den Weiterverkauf, sondern allein für ein nicht-kommerzielles Projekt im privaten Bereich bestimmt ist.

Man konnte diese Hinweise (inkl. Proforma-Wertangabe) sogar durch die Plastikfolie klar und deutlich lesen....

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Ist es denn wirklich so schwer, einfach die Papiere vom Karton zu entfernen, zu lesen und dann der Weiterverarbeitung zuzuführen ? Drei Tage bürokratischer Hick-Hack ohne Grund.... Grmpf.....

Nachdem der Ärger dann erst einmal verflogen war, musste ich direkt mal nachschauen, was XPG mir da hat zukommen lassen.

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Im Paket befanden sich dann erst einmal drei 16GB Ram-Kits, zwei 480GB m2-SSDs (3d Nand, NVME 1.3) und zwei m2 Kühler aus der Storm Serie.


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Bei den RAM-Kits handelt es sich zum einen um ein 16GB Kit Spectrix D40 mit 3000MHz. Dieses ist dafür gedacht, ein weiteres D40-Kit, welches ich bereits im Einsatz habe, zu ergänzen.


Wesentlich interessanter hingegen sind die neuen Spectrix D41-Kits mit (zweimal 16GB mit 3200 MHz), da diese in Deutschland zwar überall schon gelistet, allerdings noch nirgendwo lieferbar sind.


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Nachdem ich nun meine Post aufgearbeitet habe, werde ich mich jetzt mit einem Update des Worklogs beschäftigen und dieses in Kürze einstellen.
 

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Tag 2 - Ausfahrbarer Korpus

Hallo zusammen,

nachdem ich den Hauptteil des Liftkastens erst einmal soweit fertig habe, ist es an der Zeit mich mit dem ausfahrbaren Korpus zu beschäftigen.

Wie Ihr Euch wahrscheinlich vorstellen könnt, handelt es sich hierbei um einen der kritischen Punkte bei dem Projekt. Hier ist absolut exaktes arbeiten angeraten, da man ja nicht will, dass der Korpus später in der Praxis "schleift" , Unwucht bekommt oder stecken bleibt.
Da das ganze ja später auch nicht einfach nur wie ein langweiliger, rechteckiger Kasten aussehen soll, habe ich mich daher erst einmal mit den beiden Seitenwänden des Aufbaus beschäftigt.



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Hierzu mussten meine Pläne erst einmal (inkl. Maßen und Winkel) auf die Platten übertragen und eingezeichnet werden...


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Nachdem alles entsprechend eingezeichnet war, habe ich mich daran gemacht die Seiten zurecht zu sägen...

Damit bei beiden Seiten auch alles exakt gleich wird, habe ich die beiden Platten übereinander gestapelt und gleichzeitig bearbeitet.

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Erst die eine Seite zum Schnittpunkt hin gesägt,


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dann die andere:


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Die Schnitte dann mit einer Japan-Säge vervollständigt:

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Und dann zum Schluss mit dem Multitool nachgearbeitet und angeglichen:


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Und zum Schluß geprüft, ob ich die vorab errechneten Winkel auch exakt getroffen habe:



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Als nächstes habe ich mich dann um den Aufbau des Korpus gekümmert. Hierzu habe ich wieder die Flachdübelfräse verwendet und die entsprechenden Nuten in die Rückwand, den Boden und die Seitenwände gefräst.
Hierbei muss man höllisch aufpassen, da man die einzelnen Platten öfters drehen und zueinander wenden muss, damit am Ende alle Fräsungen passen.

Um nicht die Orientierung zu verlieren sollte man daher alle Bauteile und Seiten eindeutig markieren und beschriften, damit das ganze nicht in Chaos ausartet und man die Platten für die nötigen Fräsungen exakt positionieren kann.

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Zumal ja gerade die Seitenwände sowohl mit dem Boden, als auch der Rückwand in der richtigen Richtung verbunden werden müssen:


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Auch wenn ich draußen arbeite, geht bei uns nichts ohne unseren kleinen "Rocky"..... Der ist einfach immer und überall mit dabei... Und meistens neigt er dazu im Weg zu sein....
Selbst wenn wir mit den Hunden spazieren gehen, latscht er einfach mit.... (Ich gebe es ja zu: Katzen-Fotos und Videos bekommen immer noch die meiste Aufmerksamkeit im Netz :) )


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Nachdem ich mir meinen Arbeitsbereich zurück erobert hatte, habe ich die einzelnen Teile zusammengesetzt und verleimt.


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Hier der (halb-)fertige ausfahrbare Korpus nach getaner Arbeit. Der Deckel oben ist noch nicht montiert und verleimt. Diesen kann ich erst nach dem Einbau des Liftes fest mit dem Korpus verbinden, da ich sonst wahrscheinlich nicht genügend Platz für den Einsatz der benötigten Werkzeuge habe. Auch fehlen noch zwei Bretter für den inneren Aufbau des Korpus.



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Wie geht es jetzt weiter ?

Als nächstes werde ich den Einbau des Liftsystems in Angriff nehmen. Hierfür ist noch ein wenig Vorarbeit und Planung nötig, da dies nicht ganz so einfach wird. Daher wird das ganze dann der erste Meilenstein bei dem Projekt. Auch werde ich bei der Aktion noch ein paar helfende Hände benötigen, die mir beim austarieren und halten zur Hand gehen. Ob ich das im laufe der kommenden Woche schaffe, weiß ich noch nicht, da ich auch noch zur Gamescom will. Eventuell werde ich daher einfach ein paar kleinere Arbeiten, die eigentlich für später geplant sind vorziehen und mich ein wenig damit beschäftigen.... Mal schauen....




Und hier noch die aktuelle Statistik:

Bauzeit: 4,5 Stunden
Bauzeit komplett bisher: 14 Stunden
Kaffeeverbrauch: "nur" 0,5l
Kaffeeverbrauch gesamt: 2 Liter
Verwendete Materialien und Werkzeuge für dieses Update: MDF-Platten, Tauchsäge mit Führungsschiene, Japan-Säge, Zollstock, Winkel und digitaler Winkelmesser, Multitool, Flachdübelfräse, Flachdübel, Holzleim, Bleistift, Schraubzwingen
 

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PCGH-Community-Veteran(in)
Nett was du so alles an Zeugs bekommen hast, was "sagen" denn deine Katzen zu den neuen Sachen? ;) Und bitte streich deine Adresse von allen Paketten und zwar komplett.
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 3 - Flatlift

Hallo Zusammen,

wie bereits in meinem letzten Post angekündigt hatte ich in der letzten Woche nur wenig Zeit um mein Projekt ein wenig weiter voran zu treiben, daher habe ich mehr oder weniger mich um Kleinigkeiten und Nebenprojekte gekümmert, die teilweise erst später zum tragen kommen.
Eins dieser Kleinprojekte beschäftigt sich mit dem für diese Woche geplanten Einbau, bzw. Anpassung des Liftsystems für den ausfahrbaren Korpus. Bevor ich aber darauf zu sprechen komme, möchte ich erst einmal erklären, wie ich mir das ganze vorstelle und welche Probleme sich bei der Umsetzung stellen.

Nachdem ich den Entschluss gefasst hatte, dieses Projekt umzusetzen war erst einmal eine Menge Recherche nötig. Da ich mich vorher noch nie so intensiv mit der Materie befasst hatte ging es am Anfang darum mich einmal kundig zu machen welche Möglichkeiten es so alles gibt meine Monitore aus dem Tisch heraus fahren zu lassen. Einfache TV-Lifte, welche einen einzelnen Monitor/Fernseher durch eine Klappe aus einem Möbelstück herausfahren lassen findet man wie Sand am Meer im Netz. Daher habe ich zuerst mit dem Gedanken gespielt ein solches System zu verbauen, bzw. ein solches für mein Projekt "anzupassen". Günstige Lösungen findet man schon ab 135 Euro in der Bucht. Allerdings sehen diese "Schnäppchen", die zu 99% aus China kommen, nicht wirklich sehr vertrauenerweckend aus. Gerade im Bereich des Hebemechanismus wird bei diesen mit sehr viel billigem Plastik und einer Art Seilmechanik gearbeitet, auch scheint die Geräuschentwicklung während des Betriebes nicht so ganz ohne zu sein. Nach dem Studium entsprechender Erfahrungsberichte und der Analyse des zugänglichen Fotomaterials kann ich jedem nur von einem solchen Gerät abraten. Die Teile funktionieren zwar. Die Frage ist aber immer: Wie lange. Gerade in diesem Segment bewahrheitet sich die alte Weisheit: Wer billig kauft, kauft zweimal.

Ein für mein Projekt passendes System zu finden hat sich dann in den ersten Wochen als recht schwierig erwiesen, was aber hauptsächlich an den doch recht anspruchsvollen Erwartungen an ein Lift-System meinerseits lag. Was ich suchte war ein System, welches bei einer möglichst geringen Einbauhöhe einen minimalen Hub von 55cm bei einer möglichst hohen Hubkraft zur Verfügung stellte. Schließlich will ich ja einen fast 2m breiten, 53cm hohen und 30cm tiefen Korpus mit 3 Monitoren und diverser anderer "Technik" hoch und runter fahren, der natürlich auch ein dementsprechendes Gewicht hat.

In die engere Auswahl kam daher erst einmal ein sogenanntes Scherenlift-System, welches ähnlich einer Hebebühne für Autos/Motorräder funktioniert. Bei einem solchen System hätte ich den Vorteil gehabt, dass ich den kompletten Korpus auf eine "Bühne" hätte montieren können und diese dann hoch und runter hätte fahren können. Allerdings habe ich für eine solche Mechanik nur einen einzigen Anbieter finden können und dieser hatte nur zwei verschiedene Varianten im Sortiment. Die erste lieferte nicht genug Hubhöhe, die zweite war von den Einbaumaßen fern von gut und böse für mein Vorhaben.

Also zurück zu den TV-Liften. Irgendwas hat immer nicht gepasst. Bei den einen war die Einbauhöhe zu hoch, bei den anderen die max. Gewichtsbelastung zu niedrig und bei den dritten hat mich die verwendete Mechanik nicht wirklich überzeugt oder aber die maximale Hubhöhe war zu gering. Als ich der Verzweiflung schon recht nahe war und schon angefangen hatte mir die wildesten Konstruktionen mit Hilfe von Rohren und Industrie-Aktuatoren auszudenken bin ich mehr oder weniger per Zufall auf die Flatlift TV Liftsysteme GmbH gestoßen. Während meiner Recherche war ich schon einmal kurz auf der Homepage dieses Unternehmens, musste aber dann kurzfristig zu einem Termin. Als ich dann ein paar Tage später wieder recherchiert habe, war die Homepage bereits als "bereits besucht" markiert und ich habe nicht wieder drauf geklickt. Erst eine kleine Besorgung im lokalen "Ich bin doch nicht blöd"-Markt, in dem ein Flatlift-System ausgestellt war, hat das Unternehmen wieder in meinen Fokus gebracht.

Dieses Unternehmen, welches alle Systeme selbst fertigt, hat sich voll und ganz auf das "verstecken" von Fernsehern, Beamern und Monitoren spezialisiert, aber auch auf Lösungen zur Barrierefreiheit (z.B. automatisch höhenverstellbare Waschbecken / Armaturen für Menschen mit Handicaps). Egal ob man seine Geräte in einem Möbel, dem Boden, der Decke, hinter einem Bild oder komplett in der Wand einbauen will: Hier wird man garantiert fündig und falls nicht, dann kann man sich eine passende Sonderlösung entwerfen und bauen lassen. Und solltet Ihr zufällig in der Nähe von Worms wohnen oder an Worms vorbei fahren (A61) und Euch generell für die Thematik TV-Lifte interessieren, dann kann ich Euch wirklich nur empfehlen einen Zwischenstopp im Showroom der Flatlift GmbH einzulegen. Es ist wirklich beeindruckend und inspirierend live zu sehen, was man alles mit Lift-Systemen so anstellen kann.

Da ich auf Grund der Vielzahl der angebotenen Systeme nicht sofort ein für mich passendes entdecken konnte, habe ich mich per eMail an das Unternehmen gewandt und mein "Problem" geschildert. Was folgte war zuerst einmal ein sehr intensiver und vor allem ein sehr konstruktiver Gedankenaustausch, bei dem ich auch auf Problematiken in meinem Konzept aufmerksam gemacht wurde, die ich gar nicht bedacht hatte.

Daher möchte ich an dieser Stelle mal ein dickes, fettes Danke für die kompetente und ausführliche Beratung an die Mitarbeiter der Flatlift GmbH loswerden, die mir damit so manchen Kummer erspart haben. Selbstverständlich aber auch für die großartige Geste mir ein passendes Liftsystem für mein Projekt zur Verfügung zu stellen, welche sich aus dem Gedankenaustausch ergeben hat und womit ich nicht gerechnet hatte.






So, nachdem ich jetzt die auftretenden Problematiken bei der Umsetzung etwas ausführlicher beleuchtet habe, ist es an der Zeit sich mal ein wenig näher mit dem Liftsystem zu beschäftigen, welches ich verwenden werde:


Hierbei handelt es sich um ein Duallift-System, welches aus zwei TV-Liften besteht die über eine Controllerbox miteinander verbunden und synchronisiert werden und dadurch absolut parallel laufen. Beide Lifte verfügen über ein Telekopröhrensystem in dessen inneren jeweils ein starker Motor und entsprechende Aktuatoren zu Werke gehen. Die Röhren sind aus massivem Stahl gefertigt und bringen ein entsprechendes Gewicht auf die Wage. Noch zu erwähnen wäre ein Sanft-Anlauf der Motoren, wodurch es zu keinerlei ruckartigen Bewegungen kommt, welche auf Dauer die Stabilität des Korpusaufbaus schädigen könnten.


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Hierzu werden beide Lifte mit einem Controller verbunden:


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Über ein Interface kann man den Controller dann per USB mit einem Computer verbinden und dann den minimalen und den maximalen Hub mit einer entsprechenden Software millimetergenau programmieren. Darauf werde ich nach dem Einbau noch einmal näher eingehen.


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Ein- und ausfahren lassen sich die beiden Lifte dann sowohl mit einem kabelgebundenen Schalter, einer Fernbedienung oder aber auch einer entsprechenden App für Smartphone/Tablet:


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An dieser Stelle möchte ich noch einmal meine Anforderungen an das Liftsystem wiederholen: Minimale Einbauhöhe und -tiefe bei möglichst hohem Hubgewicht und einem minimalen Hub von 53cm.
Das mir von Flatlift zur Verfügung gestellte System hat eine Einbauhöhe von 76cm und passt damit exakt in meinen Liftkasten (79cm Höhe).


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Das maximale Hubgewicht liegt bei 60Kg pro Lift, 120Kg also insgesamt. Dies ist mehr als ausreichend. Nach meinen Berechnungen komme ich am Ende auf ein Gesamtgewicht für Korpus, Halterungen, Technik und Monitore von ca. 45-55Kg.
Was die Hubhöhe angeht, so lassen sich die Lifte auf eine Gesamthöhe von 176cm ausfahren. Das ist wirklich enorm (wenn auch von mir nicht benötigt):


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Mit 76cm Höhe im eingefahrenen Zustand sind die Lifte ein gutes Stück größer, als ich mir bei meiner ursprünglichen Planung eigentlich vorgestellt hatte. Wenn man aber ein möglichst hohes Hubgewicht und vor allem einen minimal-Hub von 53cm haben will, dann kommt man an dieser Größe nicht vorbei.
Normalerweise sitzen oben auf den Liften noch runde Stahlkappen an denen eine vertikale Stahlplatte mit VESA-Bohrungen befestigt ist, um dann z.B. einen Fernseher daran zu befestigen. Mein ursprünglicher Plan sah daher vor diese Platten mit der Rückwand meines Korpus zu verschrauben und dadurch den Korpus ein- und ausfahrbar zu machen. Von diesem Plan musste ich allerdings aus zwei Gründen Abstand nehmen und mir was neues einfallen lassen. Zum einen müssen die Lifte weiter in die Mitte meines Liftkastens, wodurch solche Platten zu weit von der Rückwand entfernt wären um sie direkt zu verschrauben. Zum anderen würde der Lift durch die Platten insgesamt höher als die mir zur Verfügung stehenden Einbauhöhe im Liftkasten.

Daher werde ich diese Platten mit den VESA-Halterungen weg lassen. Mein neues Konzept sieht nun vor, dass die Röhren der Lifte jetzt durch Bohrungen komplett durch den Korpus durch gehen bis zum Korpusdeckel. Der untere Boden des Korpus wird mit zwei 3mm dicken Stahlplatten verschraubt und diese Stahlplatten werden an die äußeren Liftröhren angeschweißt. Oben am Deckel werden die Röhren mit Halterungen aus dem 3D-Drucker fixiert.


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Diese Halterungen habe ich daher wieder mit Sketchup konstruiert und dann ausgedruckt:


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Diese Halterungen werden dann einfach oben als Kappen aufgesteckt und dann mit dem Deckel verschraubt. Sie dienen auch nur zur Fixierung der Lifte. Die Hubkraft selbst wird dann auf die Stahlplatten wirken, die unter dem Boden angebracht werden. Würde die mechanische Kraft oben auf den Deckel wirken, dann würde dieser über kurz oder lang sicherlich vom Korpus getrennt werden.

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Ansonsten habe ich noch den Boden für den kleinen Technikkasten der noch vor dem hinteren Korpus sitzen soll zurecht gesägt und mit Möbeluntersetzern versehen:


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Mit dem Einbau des Liftes werde ich mich dann im Laufe der Woche auseinander setzen. Bei diesem Post ging es mir erstmal darum zu erläutern, wie ich mir das ganze vorstelle.
In kürze folgt noch ein weiterer Post mit einem weiteren vorbereitenden Nebenprojekt, welches ich letzt Woche in Angriff genommen habe.
 

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Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 3 - Vorbereitung und Test der Matrix-Displays

So, hier wir versprochen mein zweites vorbereitendes Nebenprojekt:


Wie in meinem Eröffnungspost erläutert sollen in den ausfahrbaren Korpus zusätzlich zu den Monitoren noch ein paar andere "Spielereien" integriert werden.

So sollen die beiden PCs jeweils ein zusätzliches LED-Matrix-Display erhalten über welches z.B. Systeminformationen (System-Temperatur, Wassertemperatur, Uhrzeit, Wettervorhersage, Newsticker, eMail-Notifications, usw.) eingeblendet werden sollen. Bei diesen Displays greife ich auf die gleiche Technik zurück, die auch bei Messeständen oder Billboards eingesetzt wird.

Eingesetzt werden sollen die Displays hinter der schrägen Blende unterhalb der Monitore.

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Solche Displays gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Z.B. für den Indoor oder den Outdoor Betrieb. Es gibt sie als flexible, biegsame Matrixen oder aber mit festem Rahmen. Je nach Verwendungszweck benutzt man Module mit verschiedenen Auflösungen. Die Auflösung wird hierbei über den Abstand der einzelnen Pixel definiert. Bei einem P10-Modul liegen die einzelnen Pixel z.B. jeweils 10mm auseinander. Bei einem P5 Modul dementsprechend nur 5mm. Module mit großen Pixelabständen werden hauptsächlich für den Außenbereich an Fassaden oder auf Dächern genutzt. Oder wie man es bei großen Sportveranstaltungen immer öfters sieht für Bandenwerbung oder aber um das Stadion selbst in entsprechende Effekte zu tauchen. Da man "draußen" zumeist eh einen größeren Abstand zu einer Anzeige-/Werbetafel hat sind solche Module mit großen Abständen auch wesentlich kostengünstiger in Betrieb / Anschaffung als die mit geringeren Abständen und dadurch einer höheren Pixeldichte.

Im Innenbereich sind daher zumeist Module in den Größen P1.667, P2, P2.5, P3 und P4 üblich.

P1.667 Module sind zur Zeit noch extrem teuer und auch nicht so einfach zu beschaffen, daher habe ich mich für mein Projekt für hochauflösende P2 Module entschieden. Und zwar jeweils 4 Stück pro Seite (vorsichtshalber habe ich noch ein Ersatzmodul mitbestellt).


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Diese Module haben eine Größe von jeweils 128x128mm und eine Pixeldichte von 64x64 Pixel pro Modul.

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Normalerweise werden solche Module mit Hilfe von Schraubmagneten auf einem Aluminiumrahmen in Gruppen in einem entsprechenden Kabinett angeordnet. Für mein Projekt habe ich mir daher ein paar "Verbinder" gedruckt und diese verwendet um die einzelnen Module miteinander zu verschrauben.


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Um diese in Betrieb nehmen zu können benötigt man weiterhin noch entsprechende 16-polige Datenkabel, mit denen man dann immer zwei Module miteinander verbindet:


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Mit Stromkabeln verbindet man dann die einzelnen Module mit einem Netzteil (5v - 200Watt für jeweils 4 Module) .


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Fehlt noch das "Herzstück" des ganzen Systems, die Matrix-Steuerung. Hierfür gibt es synchrone und asynchrone Systeme. Asynchrone Systeme spielen ein vorher zusammengestelltes "Programm" von einem USB- oder SD-Medium und sind sehr günstig in der Anschaffung. Synchrone Systeme hingegen hängen "live" per Netzwerkkabel an einem Computer und können dementsprechend ein dynamisches Programm wiedergeben (z.B. eine Ergebnistafel die sich ständig ändert bei einer Sportveranstaltung oder ein Live-Fernseh-Bild). Synchrone Systeme bestehen in der Regel aus einer Sender-Karte in einem Computer und je nach Größe des Matrix-Displays aus einer oder vielen Receiver-Karten. Diese Systeme sind in der Anschaffung in der Regel recht teuer. Für mein Projekt habe ich mich daher erst einmal für eine Hybrid-Lösung entschieden und mir eine preislich im oberen Preissegment liegende Hybrid-Receiver-Karte zugelegt, die allerdings keine teure Senderkarte zusätzlich benötigt. Diese Controller Karte hat 2GB Speicher onboard für Asynchrone Programme und Dual-Gigabit-Netzwerkports für dem synchronen Empfang von Daten. Der Vorteil: Fällt die synchrone Verbindung zum Host aus, dann schaltet der Controller automatisch um auf das gespeicherte Programm. Weiterhin kann ich diese Receiver Karte direkt über das Netzwerk mit Inhalt versorgen. Der Nachteil dabei: Es gehen im synchronen Betrieb eine Menge Daten über die Leitung, welche durchaus, je nach Inhalt, eine Gigabit-Verbindung durchaus auslasten kann. Zum ersten testen und experimentieren mit den Modulen ist das jetzt aber erstmal ausreichend. Sollte ich später im Produktiv-Betrieb feststellen, dass das Netzwerk zu stark belastet wird, dann kann ich immer noch eine dedizierte Sender-Karte besorgen. Auf diese Controller-Karte wird dann noch ein entsprechender Hub aufgesteckt. Der zu verwendende Hub ist abhängig von den verwendeten Matrix-Displays. Fullcolor-P2-Module wie ich sie einsetze benötigen einen Hub vom Typ 75E. Der Hub hat 10 Ports und kann über diese insgesamt 20 Module pro Receiver-Karte steuern. Receiver Karten lassen sich fast unendlich kaskadieren und "stacken" um Displays bestehend aus tausenden von Modulen mit Daten zu versorgen.

Strom bekommt die Karte entweder über einen Molex-Anschluss von einem Computer-Netzteil, oder aber über einen Lüsteranschluß von einem der Matrix-Netzteile.

Für mein Projekt mit insgesamt 8 Modulen reicht mir daher eine Receiver-Karte mit vier benutzten Ports locker aus. Zu diesem Zweck werden dann immer zwei meiner Module mit einem zusätzlichen Datenkabel an jeweils einen Port auf dem Hub angeschlossen:

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Nachdem jetzt alles für einen Test verkabelt war habe ich die Karte direkt mit dem Netzwerkport meines Notebooks verbunden und die Matrix erstmal versucht zu konfigurieren. Dies hat sich dann als weitaus schwieriger herausgestellt als ich ursprünglich angenommen hatte. Dutzende von Parametern wollten korrekt eingestellt werden um ein erkennbares Bild auf das Display zu "schaufeln". Bildwiederholfrequenzen, Matrixgröße, Matrixauflösung, das mapping der einzelnen Module, die zu verwendende Scanrate , die exakten Parameter der verwendeten Module, die Größe der Datenblocks, und zwei dutzend weitere Parameter wollen exakt eingestellt sein, damit sich irgendwas tut. Nach einigen eMails, Skype- und sogar einer Teamviewer-Session mit den (chinesischen) Herstellern der Receiver-Karte und der Module und vielen lauten Flüchen hat das ganze aber dann am Ende doch geklappt. In diesem Zusammenhang muss ich die kleinen Chinesen von beiden Herstellern aber auch mal richtig loben. Immer erreichbar, total hilfsbereit und top Reaktionszeiten. Da kann sich so manch ein westlicher Support mal eine dicke Scheibe von abschneiden.


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Alles funktioniert wirklich einwandfrei und die Anzeigequalität ist wirklich extrem geil und gestochen scharf. Kommt leider auf den Fotos nicht ganz so zur Geltung.
Selbst das abspielen von Movies/Serien (auch zwei verschiedene Filme gleichzeitig auf jeweils einem Teildisplay) funktionieren super.




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Soweit jetzt erst einmal für den Moment. Ich werde in den nächsten Tagen mal ein wenig mit den Displays herumspielen und dann noch einmal näher auf die Möglichkeiten eingehen und zu einem späteren Zeitpunkt auch noch ein Video nachliefern.


Bauzeit: 8 Stunden
Bauzeit
komplett bisher: 22 Stunden
Kaffeeverbrauch: 1,5l
Kaffeeverbrauch gesamt: 3,5 Liter
Verwendete Materialien und Werkzeuge für diese zwei Updates: 3D Drucker, Schraubenzieher, Tauchsäge, Matrix Module, Netzteile, Receiver-Karte, Laptop, SketchUp
 

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Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
:daumen::daumen: Beeindruckend wie viel Arbeit du da reingesteckt hast. Die LCD Displays sehen besser aus als ich zuerst dachte und warte gespannt auf weitere Beiträge von dir. :)
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
:daumen::daumen: Beeindruckend wie viel Arbeit du da reingesteckt hast. Die LCD Displays sehen besser aus als ich zuerst dachte und warte gespannt auf weitere Beiträge von dir. :)

das ist echt Beeindruckend was du machst. Die LCD Panels :daumen::daumen::daumen:


Danke erstmal für die virtuellen Blumen :D ... Die Displays sehen live noch tausendmal besser aus.... Hat mich selbst überrascht, da ich letztes Jahr zu Halloween meiner Lebensgefährting schon einmal ein "Display" für ihre Deko gebastelt hatte. Damals hatte ich mich noch nicht so sehr mit der Materie beschäftigt und fünf niedrig auflösende, biegbare 16x16 Matrix Matten genommen, zusammen mit einem WLAN-Controller..... Für mehr als bunte Laufschrift eignet sich das kaum, bei Bildern und Grafiken brauch man da schon sehr viel Fantasie um zu erkennen was es ist... Für einfache Gif-Animationen im Emoji-Style reicht das aus, das war es aber auch schon.... Wenn ich jetzt diese Module vor mir sehe, die nur unwesentlich teurer in der Anschaffung sind, dann könnt ich mir in den Hintern beißen solche Teile nicht schon viel früher benutzt zu haben.
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 4 - Einbau des Liftsystems

Hallo,

Es wird Zeit einmal die Posts für die letzte Woche nachzuholen.
Wie bereits angekündigt stand der Einbau des Liftsystems an...

Das Flatlift-System, welches ich verwende und die "Kappen", die ich dafür entworfen und gedruckt habe, habe ich ja bereits weiter vorne im Thread ein wenig ausführlicher vorgestellt.

Jetzt stand der vorläufige Einbau auf dem Programm. Vorläufig deshalb, da ich ja später alles erst einmal wieder ausbauen muss, damit ich den Schreibtisch entsprechend lackieren kann.

Zu allererst musste ich einmal Löcher in den Boden des ausfahrbaren Korpus mit dem Durchmesser der beiden "Stempel" bohren. Hierzu habe ich mir einen 70mm-Topfbohrer besorgt (entsprechend des Durchmessers der Stempel).
Um es später einfacher zu haben den ausfahrbaren Korpus entsprechend genau zu positionieren, habe ich diesen mit Aluschienen "unterbaut".

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Die exakten Positionen für die Bohrungen habe ich selbstverständlich vorher entsprechend ausgemessen und markiert.
Ein paar Minuten später (begleitet von einem leichten Lagerfeuergeruch :) ) waren die Löcher dann auch schon im Boden.

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Als nächstes habe ich dann die Stempel vorsichtig durch die neuen Öffnungen "durchfahren" lassen und dann mit meinen gedruckten "Kappen" bestückt.


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Und danach vorsichtig weiter fahren lassen, bis die Kappen am lose aufliegenden Korpusdeckel angekommen sind.


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Danach habe ich den Deckel erst einmal ungefähr positioniert und dann mit den Kappen temporär verschraubt.


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Als nächstes habe ich dann den Deckel provisorisch mit ca. 20 Spax-Schrauben mit der Rückwand und den Seitenwänden des Korpus verbunden und die ganze Konstruktion anschließend auf Höhe gebracht.


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Danach ging es dann an den am meisten zeitraubendsten Arbeitsschritt: Das Ausrichten der Stempel.
Bedingt durch die Größe des Liftkastens muss ich die Stempel ständig neu herumrücken, mit Schnellbauschrauben rudimentär fixieren, Spaltmaße im eingefahrenen und ausgefahrenen Zustand überprüfen, neu verschieben, neu fixieren, usw.


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Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich mit dem Ergebnis entsprechend zufrieden war.


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Als dies erledigt war habe ich dann den Deckel noch einmal gelöst, exakt ausgerichtet und direkt mit dem Rest des Korpus final verleimt und zusätzlich mit weiteren Spax-Schrauben "gesichert".
Die Löcher werde ich dann vor dem lackieren noch entsprechend zuspachteln und abschleifen.


Das vorläufige Endergebnis sah daher erst einmal wie folgt aus:

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Bei genauerem hinsehen, sieht man auf dem folggenden Foto noch ein leichtes Gefälle zwischen der linken und rechten Seite des Bodens.
Dies wurde aber durch eine Neu-Synchronisierung der beiden Stempel mittlerweile behoben.


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Als nächstes habe ich mich dann um die Monitorhalterungen gekümmert. Mehr dazu gibt es in Kürze in einem weiteren Post.



 

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TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 4 - Monitorhalterungen

In dieser Fortsetzung meines vorigen Posts beschäftige ich mich jetzt mit den Halterungen für meine Monitore.

Zur Zeit verwende ich einen 28" UHD Monitor und zwei 24" FHD Monitore und habe das Projekt daher auch auf diese "ausgelegt". Sollte sich in der Zukunft aber etwas an dieser Konfiguration ändern, dann kann ich mein Projekt entsprechend anpassen, oder einfach einen neuen (höheren) ausfahrbaren Korpus bauen.

Nach langem hin- und her überlegen wie ich die Monitore im Korpus befestigen will, habe ich mich gegen eine "Einzelaufhängung" und für eine Kompletthalterung, die 3 Monitore unterstützt, entschieden.

Meine Wahl ist dabei auf die folgende Halterung gefallen:


tag-4-0013-jpg.1008242



Der Vorteil bei dieser Halterung ist, dass sie zum einen sehr stabil gefertigt ist und zum anderen mit zwei verschiedenen Befestigungen geliefert wird.
Eigentlich ist dieses Kit für drei maximal 27" große Monitore gedacht, was aber bei meiner Konfiguration, trotz des 28-Zöllers, nichts ausmacht.


tag-4-014-jpg.1008243


tag-4-015-jpg.1008244



Wie bereits erwähnt werden zwei Befestigungen mitgeliefert. Zum einen eine Zwingenverschraubung und zum anderen eine, die in eine Tischplatte eingelassen werden kann:


tag-4-016-jpg.1008245



Ich habe mich natürlich für die zweite Variante entschieden und danach dann die Position angezeichnet, gebohrt und von unten am Boden verschraubt:


tag-4-018-jpg.1008247


tag-4-019-jpg.1008248


tag-4-021-jpg.1008249



Nach der Montage der Halteplatte (wie alle anderen Teile auch aus massivem Stahl gefertigt) wird die Mittelstange in diese eingedreht und zusätzlich noch einmal mit zwei Schrauben gesichert...


tag-4-023-jpg.1008250


tag-4-024-jpg.1008251



Danach werden dann nur noch die Arme und die VESA-Platten für die Monitor montiert:


tag-4-025-jpg.1008252


tag-4-026-jpg.1008253



Die seitlichen Monitore lassen sich über jeweils zwei ausklappbare Gelenke in jede gewünschte Position bringen. Die VESA-Halteplatten sind zusätzlich auch noch um jeweils 360° drehbar.


tag-4-027-jpg.1008254


tag-4-028-jpg.1008255


Damit ist der ausfahrbare Teil des Korpus jetzt fast fertig und bereit fürs lackieren. Allerdings nur fast. Was fehlt ist noch der Mittelboden und die Schräge, in die ich später die Matrix-Displays verbauen will.
Diese wollte ich eigentlich am Wochenende noch fertig stellen. Dies hat aber leider nicht so funktioniert wie ich mir das vorgestellt hatte.

Warum und weshalb das so ist, verrate ich Euch dann morgen in einem neuen Post :)

Olli




Fehlt noch die aktuelle Statistik:

Bauzeit: 7,5 Stunden
Bauzeit komplett bisher: 29,5 Stunden
Kaffeeverbrauch: 1l
Kaffeeverbrauch gesamt: 4,5l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: Bohrmaschine, Topfbohrer, Holzbohrer, Spax-Schrauben, Mehrzweckschrauben, Leim, Akku-Schrauber, Gummihammer, Meter, Winkelmaß, Wasserwaage
 

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Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Der BER lässt grüßen...

Hallo Zusammen,

in meinem letzten Post hatte ich ja schon angedeutet, dass ich auf unerwartete Schwierigkeiten beim Bau des Mittelbodens und der Schräge für den oberen Korpus gestoßen bin.
Bevor ich aber näher darauf eingehe, möchte ich Euch erstmal zeigen wie weit ich damit gekommen bin bis ich auf mein aktuelles Problem gestoßen bin. Und in einem weitere Post werde ich Euch dann zeigen, wie ich das Problem dann lösen will.

Nachdem ich den Monitorhalter verschraubt hatte, habe ich mit dem Mittelboden angefangen.


Dazu habe ich erstmal die Positionen der beiden Stempel und der Monitorhalterung auf einem frisch zurecht gesägten Brett eingezeichnet:
tag-5-090-jpg.1008467


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Danach habe ich dann wieder den 70mm Topfbohrer rausgekramt und zwei Löcher für die Stempel in das Brett gebohrt.

tag-5-094-jpg.1008470


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tag-5-099-jpg.1008475



Und danach mit der Tauchsäge diese Löcher zur Rückseite hin erweitert.
Sinn und Zweck des ganzen ist der folgende:

Der Hohlraum, der durch Mittelboden und Schräge entsteht, soll als weiterer Technikkasten im ausfahrbaren Korpus dienen. Daher ist es wichtig, dass ich das Brett einfach entfernen kann, um an die später dort verbauten Komponenten heran zu kommen. Auch kann ich durch die entstehenden Schlitze entsprechend die Monitorkabel verlegen und muss für diese keinen extra Durchlass in dieses Brett bohren.


tag-5-100-jpg.1008476


tag-5-101-jpg.1008477


tag-5-102-jpg.1008478



Fehlte also noch die Öffnung für die Monitorhalterung. Da ich keinen passenden Topfbohrer mit dem Durchmesser der Haltestange hatte, habe ich den nächst Kleineren genommen und dann die Öffnung mit Japansäge und Holzfeile entsprechend erweitert.


tag-5-103-jpg.1008479


tag-5-105-jpg.1008481


tag-5-106-jpg.1008482


tag-5-107-jpg.1008483



Danach dann getestet, ob die Öffnungen passen.


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Soweit, so gut... Als nächstes wollte ich dann noch die Gehrung in die Vorderkante des Brettes sägen, um sie dann später mit der Schräge zusammen zu verbinden.
Bei diesem Arbeitsschritt ist mir dann die Erkenntnis gekommen, dass es wohl etwas gibt, was ich nicht so ganz durchdacht hatte.

Um das ganze zu veranschaulichen habe ich mal schnell die folgende Skizze erstellt:

tag-5-1-001-jpg.1008488



Als ich das Projekt vor ein paar Monaten am Computer entworfen hatte, wußte ich in manchen Bereichen noch nicht, welche Komponenten ich dort verwenden werde und welche Abmessungen diese haben. In der Schräge wollte ich auf jeden Fall die Matrix-Displays einlassen, einen Ausschnitt für eine Soundbar offen lassen und auch Tisch-USB-Dosen einbauen. Außerdem sollte noch eine 3mm dicke Plexiglasplatte davor gesetzt werden, um die Displays zu schützen. Zuerst hatte ich das ganze aber nur mit Platzhaltern und ungefähren Maßen "konstruiert". Auch habe ich versucht den gesamten Korpus so klein wie möglich zu halten, um das ganze vom Gewicht her so leicht wie möglich zu halten. Daher habe ich den verfügbaren Platz in meinen Konstruktionszeichnungen so knapp wie möglich gehalten. Später, nachdem ich wusste welche Abmessungen die Komponenten haben werden, habe ich diese nur in meine bereits fertige Konstruktion eingelassen. Von der vorderen Oberfläche des schrägen Brett passt das auch alles wunderbar. Vielleicht hätte ich aber in meiner CAD-Datei auch die Rückseite noch einmal genauer untersuchen sollen :) ...

Das aktuelle Problem ist die Rückseite des schrägen Brettes. Um dieses sauber in das Gesamtbild einzufügen ist es nötig zwei Gehrungen zu sägen. Durch die Gehrungen bedingt habe ich zwar zur Vorderseite hin eine Fläche von über 15cm... auf der Rückseite sind es aber durch die Winkel nur noch etwas über 13cm.... Die Matrix Displays haben jeweils eine Größe von 12,8 x 12,8cm.... Wenn ich also in die Schräge dann eine entsprechende Aussparung für diese schneiden würde, würde das nicht wirklich funktionieren, da oben und unten dann viel zu wenig Material wäre. Auch hat man beim manuellen sägen immer die ein oder andere geringe Toleranz mit drin, was das ganze direkt zum scheitern verurteilt. Ein weiteres Problem sind auch die Tischdosen für die USB-Ports... Diese haben einen wählbaren Durchmesser von 6 oder 8cm.... Und eine Einbautiefe von 3,5cm... Auf den ersten Blick würden diese also passen... Problematisch wird es aber durch die Kabel die da noch ran müssen (Stromversorgung und USB-Zuleitung). Mit den entsprechenden Steckern benötigen die nach hinten heraus mehr Platz als verfügbar wäre. Das könnte ich zwar lösen indem ich an diesen Stellen entsprechende Löcher als Kabeldurchführung bohren würde, allerdings löst das nicht mein generelles Problem.

Eine Lösung wäre es jetzt, einfach den Mittelboden weiter nach oben zu setzen und damit mehr Platz zu schaffen. Was aber nicht funktioniert, da ich den gesamten Platz im Korpus extrem knapp bemessen habe. Ich könnte den Zwischenboden nur noch maximal 1cm nach oben versetzen. Mehr und mein 28" Monitor würde von der Höhe her nicht mehr in den Korpus passen... :(

Ich könnte mir jetzt in den Hintern beißen, dass ich so geizig mit dem Platzangebot war .... und vor allem, dass ich nicht noch einmal meine Pläne genauer kontrolliert habe... Es sind wohl so Leute wie ich, die den BER geplant haben... :D

An dieser Stelle hatte ich daher die Fertigstellung des Korpus erst einmal unterbrochen und auch den Gehrungsschnitt am Zwischenboden erst einmal zurück gestellt.

Daher habe ich mich dann am Montag erst einmal mit meinen Entwürfen im stillen Kämmerlein eingesperrt und nach einer Lösung gesucht.... Ob und wie ich das Problem eventuell gelöst habe, verrate ich dann im folgenden Post....



Hier noch die Stats für den Zwischenboden:

Bauzeit: 3 Stunden (Zeit beinhaltet auch dutzendfaches Nachdenken und Nachmessen wie sich das Dilemma eventuell lösen lässt)
Bauzeit komplett bisher: 32,5 Stunden
Kaffeeverbrauch: 2l
Kaffeeverbrauch gesamt: 6,5l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: MDF-Platte, Tauchsäge, 70mm Topfbohrer, 35mm Topfbohrer, Japan-Säge, Winkel, Meter, Bohrmaschine, Holzfeile
 

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Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Die Lösung meines Problems (hoffentlich)

Und weiter geht es....

Wie in dem vorangegangenen Post bereits geschrieben war am Montag erst einmal Brainstorming angesagt....

Klar könnte ich die Matrix-Displays und auch die USB-Dosen in der Schräge weg lassen und mir einen alternativen Platz suchen.... Das wollte und will ich aber nicht :)

Nach einigem rumprobieren und experimentieren ist mir dann doch noch ein Geistesblitz gekommen.... Eventuell könnte ich mein Problem ja mit dem 3D-Drucker lösen....

Also habe ich mich hingesetzt und auf die schnelle mal einen Ständer für die Matrix Displays dahingeklatscht.... Dieser erste Versuch sollte nur ein Anschauungsobjekt sein, um mir mal ein Bild machen zu können ob und wie das passen könnte:


tag-5-1-002-jpg.1008490


Der nächste Entwurf war dann schon etwas komplexer, aber auch nur ein Dummy... Die Winkel und Abmessungen waren noch nicht korrekt.... Es ging erstmal nur um das generelle Design....


tag-5-1-003-jpg.1008491



Nachdem mir das soweit halbwegs praktikabel erschien, habe ich mich dann an den finalen Entwurf gesetzt:


tag-5-1-004-jpg.1008492



Nachdem ich bei diesen (hoffentlich) alles bedacht habe, habe ich den ersten Ständer aus dem Drucker laufen lassen:


tag-5-1-005-jpg.1008493


tag-5-1-006-jpg.1008494



Hier noch einmal die 3 Evolutionsstufen zusammen auf einem Foto:


tag-5-1-007-jpg.1008495



Danach dann die Realitätschecks:

Matrix-Modul sitzt pass-genau drin. Check !!!

tag-5-1-008-jpg.1008496



Seitliche Schlitze für die Verbinder und die Datenkabel. Check !!!
Löcher für Verbindungsstifte. Check !!!


tag-5-1-009-jpg.1008497



Schlitz hinten für die Stromzuleitungen und die Datenkabel die zum Controller gehen. Check !!!


tag-5-1-010-jpg.1008498



Alles zusammengesetzt. Passt. Check !!!


tag-5-1-011-jpg.1008499



Nachdem das alles soweit gut aussah, habe ich einen zweiten Ständer und Verbindungsstifte ausgedruckt:


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tag-5-1-013-jpg.1008501


tag-5-1-014-jpg.1008502



Und so sieht es dann verbunden aus:


tag-5-1-015-jpg.1008503



Nachdem der dritte finale Ständer aus dem Drucker gekommen ist, bin ich auf ein weiteres kleines Problem gestoßen. Mein Vorrat an schwarzem Filament war nahezu aufgebraucht....
Daher musste ich jetzt erst einmal welches nachbestellen. Für die Ständer benötige ich eine gewisse Stabilität, daher musste ich den Bedarf an benötigtem Druckmaterial entsprechend höher einstellen als normalerweise üblich.
Auch muss man bedenken, dass ich mit diesen Ständern ein knapp 2m breites Brett ersetzen will. Mein Drucker hat aber nur einen verfügbaren Bauraum für Modelle mit einer maximalen Größe von 14x14x14cm ... Dadurch brauch ich ein Minimum von 10 solcher Ständer. (Eigentlich 15, wenn da nicht noch die Aussparung für die Soundbar wäre) . Jeder dieser Ständer braucht 4,5 Stunden und ich bin ja auch nicht ständig zu Hause oder wach um direkt nach Abschluss eines Druckes einen neuen anzuwerfen. Von daher wollte ich keine unnötige Zeit verlieren und habe ein wenig in die Trickkiste gegriffen, indem ich zwei verschieden farbige Filamente abwechselnd benutzt habe....

Was dann so aussieht:


tag-5-1-016-jpg.1008504


tag-5-1-017-jpg.1008505


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Nach der Integration in das Projekt fällt das aber eh nicht mehr auf.
Nachdem ich direkt am Dienstag aber neues Filament nachbestellt hatte wurde das heute schon geliefert und ich kann wieder einfarbig weiter machen.


Ein weiterer Vorteil von diesen Ständern ist, dass ich mir einzelne Modulplatten für diese drucken kann. Z.B. um Schalter in die Schräge zu integrieren, oder aber auch die früher erwähnten USB-Dosen:


tag-5-1-116-jpg.1008512


tag-5-1-114-jpg.1008509


tag-5-1-115-jpg.1008510



Stand jetzt, während ich diesen Worklog-Eintrag schreibe, habe ich sieben fertige Ständer ausgedruckt. Die letzten drei und eine Blende für die Soundbar-Aussparung werde ich dann hoffentlich bis Freitag fertig haben, um das ganze dann mal zu montieren und zu schauen
wie gut es funktioniert. Dann kann ich auch endlich die Gehrung für den Zwischenboden sägen und damit den Rohbau des hinteren Teils abschließen.




Zum Abschluss möchte ich noch einmal die Vor- und Nachteile dieser Lösung aufzeigen:

Vorteile:

Der 3D Drucker arbeitet exakt und genau. Dadurch werden die von mir ermittelten Winkel exakt getroffen und es wird sichergestellt, dass alles passt.
Ich kann für die Ständer beliebige Module entwerfen um die Funktionen der Schräge bei Bedarf zu ändern oder zu erweitern.
Durch den Druck mit genug Material (30,5m pro Ständer) erreiche ich eine Stabilität die der von MDF-Platten in nichts nachsteht.
Mit 11,70 Euro für eine Rolle Filament relativ kostengünstig und nicht viel teurer

Nachteile:

Sehr Zeitintensiv, da pro Ständer 4,5 Stunden vergehen.
Es sind 10-15 einzelne Segmente notwendig, die später miteinander verbunden werden müssen.


Die Vorteile überwiegen also deutlich.



Noch Fragen ? Fragen !!!


Bis zum nächsten Mal.

Olli a.k.a. Quantor







Die Zeit für das Re-Design und das ausprobieren rechne ich diese mal in die Stats mit rein.

Bauzeit: 4 Stunden
Bauzeit komplett bisher: 36,5 Stunden
Kaffeeverbrauch: 1,5l
Kaffeeverbrauch gesamt: 8l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: 3D-Drucker, Filament, SketchUp
 

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DOcean

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
coole Idee :daumen: ich weiß schon warum ich immer noch mit so einem Gerät liebäuglee....

btw weiso machst du die obere Kante an den Haltern nicht so das das Brett ohne Gehrung gesägt werden kann :huh: optische Gründe?
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
coole Idee :daumen: ich weiß schon warum ich immer noch mit so einem Gerät liebäuglee....

btw weiso machst du die obere Kante an den Haltern nicht so das das Brett ohne Gehrung gesägt werden kann :huh: optische Gründe?

Ich habe meinen extrem günstig per Zufall in der Bucht geschossen.. war vom deutschen Importeur/Vertrieb als B-Ware (kaputte Verpackung) direkt ohne Fotos eingestellt worden und ich war der einzige Bieter... Kam mit 0 Betriebsstunden in einwandfreiem Zustand mit voller Garantie bei mir an.... für 1/4 des regulären Straßenpreis.... Mittlerweile bekommst Du schon ein paar wirklich gute Geräte für unter 200 Euro. Liebäugle auch mit einem zweiten mit größerem Bauraum.

Und ja, zum einen wegen der Optik, da ja noch eine Plexischeibe davor soll, die dann sauber mit der Kante abschließen soll.... Zum anderen aber auch, weil mir der gleiche Gedanke zwar auch gekommen ist, zu dem Zeitpunkt aber schon drei Ständer fertig waren ....:wall:
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Exakt das wollte ich auch sagen.

Wobei die Optik natürlich nicht soo hübsch ist von den Gedruckten teilen, aber da soll die plexi Platte drüber, richtig?

Richtig... eine getönte Plexiplatte.... von daher auch mit niedriger Auflösung, aber mehr Füllung gedruckt.... in Standard Auflösung würde es sonst 5,5 std, in hoher Auflösung 7 std und in Hyper-Auflösung 9 Std. pro Ständer dauern.
 

illousion

Software-Overclocker(in)
Ah okay, das erklärts. Ja ich hatte mal überlegt mir wenn die Investitionen für mein Aquarium aufhören mein Konto zu belasten mir evtl. den Snapmaker zuzulegen (:
Aber genug OT
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Ah okay, das erklärts. Ja ich hatte mal überlegt mir wenn die Investitionen für mein Aquarium aufhören mein Konto zu belasten mir evtl. den Snapmaker zuzulegen (:
Aber genug OT

Der Snapmaker ist ein cooles Teil. Hab den schon während der Kickstarter-Phase auf dem Schirm gehabt... Allerdings ist der Bauraum extrem "bescheiden". 12,5x12,5x12,5cm.... Glaub mir, dass reicht Dir nach kurzer Zeit nicht mehr.... Wenn Du einen wirklichen Geheimtip willst: Der Creality CR-8 oder einer der CR-10 (gibt es in fünf verschiedenen Ausführungen)... Snapmaker hat den Aufbau ein wenig von dem CR-8 abgekupfert.... Ein Bekannter von mir hat den... Die Drucke sind wirklich Top und können mit allen weit teureren Druckern locker mithalten. Ein Lasermodul für Gravuren gibt es wie für den Snapmaker auch (49,90€ extra)... Nur einen CNC-Kopf gibt es nicht... Dafür kostet der Drucker aber auch nur 250€ (Snapmaker 800€) und hat einen Bauraum von 21x21x21cm... Schau mal bei Google/YT nach dem Teil... sind auch viele Testberichte zu dem verfügbar (Heise, ....)
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 6 - Time to say "Good Bye"

Hallo Zusammen,

diesmal nur ein kleines Update, da es bei mir hier im Moment drunter und drüber geht und viele Dinge im Moment parallel laufen (müssen).

Der ursprüngliche Plan:

1. Neuen Schreibtisch bauen
2. Alten Schreibtisch abbauen / entsorgen
3. Neuen Schreibtisch ins Wohn-/Arbeitszimmer

Fertig....

Doch wie Sun-Tzu schon lehrte: Kein Plan übersteht den ersten Feindkontakt. Und in diesem Fall ist der Feind meine Lebensgefährtin :), die ihre eigenen Pläne mit in die Schlacht geworfen hat.

Der neue Plan:

1. Neuen Schreibtisch langsam immer ein kleines Stück bauen
2. Alten Schreibtisch trotzdem schon jetzt abbauen / entsorgen
3. Temporären Arbeitsplatz einrichten
4. Den entstandenen Platz nutzen um gleich das ganze Wohn-/Arbeitszimmer zu renovieren (neuer Fußboden, Wände streichen und eine neu tapezieren), komplett neu zu möblieren (Couchtisch, Sofa, Fernsehschrank, sonstige Schränke) und neu zu gestalten.
5. Neuen Schreibtisch fertig bauen
6. Temporären Arbeitsplatz abbauen
7. Neuen Schreibtisch ins Wohn-/Arbeitszimmer

Von daher muss ich mich also gerade ein wenig zerreißen und an vielen Fronten gleichzeitig arbeiten :)

Ich hoffe mal, dass ich in meinem Hardware-Sammelsurium noch ein brauchbares Case und die entsprechenden Komponenten finde um ein Übergangssystem aus dem Boden zu stampfen mit dem sich der Thread halbwegs komfortabel pflegen lässt.

Aber bevor es soweit ist erst einmal ein aktueller Status:

Der 3D-Drucker hat seine Arbeit mittlerweile beendet. Allerdings erst nachdem ich zwischendurch auch noch eine neue Druckerdüse bestellen und einbauen musste. Das hat leider für drei weitere Tage Leerlauf gesorgt. Was soll's. Muss ich durch.

Auf jeden Fall sind jetzt alle Teile für die Schräge fertig gedruckt. 15 Stück insgesamt. Davon jeweils fünf für die linke und rechte Seite, in denen dann die Matrix-Module und die USB-Ports sitzen und noch einmal fünf für die Mitte, die später als Aussparung für die Soundbar dienen.

Bevor ich diese in den Tisch eingesetzt und dann endlich das Zwischenbrett auf Gehrung gesägt habe, habe ich vorher noch einmal die Passgenauigkeit der Module getestet:


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Während die fünf Mittelhalterungen noch im Druck waren, habe ich die linken und rechten als Vorlage für die Gehrung genutzt:


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Danach dann den Zwischenboden auf Gehrung gesägt:


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Nachdem auch die Mittelteile fertig gedruckt waren, habe ich diese noch hinzugefügt:


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Weiter geht es mit der zweiten Baustelle: Den alten Schreibtisch stilllegen:


Ein letzter Blick:


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Dann entwässern:


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Und dann die Hardware ausbauen. Was danach übrig bleibt: Staub und Dreck und leere Aussparungen.


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Und gleich, sobald ich mit diesem Post fertig bin, kommt dann das zweite System an die Reihe:


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Und danach geht es dann ans ausräumen und renovieren des Zimmers *heul*


Bis dann erst einmal. Bis ich ein temporäres System am laufen habe, bin ich erst einmal auf ein Pad angewiesen. Gott sei Dank habe ich Urlaub.





Bauzeit: 4,5 Stunden
Bauzeit komplett bisher: 41 Stunden
Kaffeeverbrauch: 1l
Kaffeeverbrauch gesamt: 9l
Verwendete Materialien und Werkzeuge: 3D-Drucker, Tauchsäge, Feile, Schraubenzieher, Messbecher, Küchentücher.
 

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illousion

Software-Overclocker(in)
Beschwer dich nicht so über die Handwerkliche Arbeit! Ich bin seit Tagen nur noch am Ausarbeitungen und Bachelorarbeit schreiben, wäre froh mal wieder was Handwerkliches tun zu können :heul:

Die Halterungen für die Displays sitzen Top, bin echt gespannt wie es mit den eingesetzten Displays aussieht! :daumen:
 
TE
Quantor

Quantor

Freizeitschrauber(in)
Tag 7 - Renovierung beendet - Projekt kann weitergehen

Hallo Zusammen,

nachdem sich der Staub in unserem Wohn-/Arbeitszimmer jetzt so langsam gelegt hat, die Renovierung abgeschlossen ist und ich ein "Notsystem" aufgesetzt und in Betrieb genommen habe und vor allem andere meine Lebensgefährtin soweit zufrieden ist, kann ich mich endlich wieder dem eigentlichen Projekt widmen.

Bevor ich da weitermache, wo ich aufgehört hatte hier noch ein paar Updates was in den letzten 2 Wochen so alles passiert ist.


Zuerst einmal habe ich natürlich noch den alten Tisch fertig zerlegen und entsorgen müssen...


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Motherboard und Grafikkarte habe ich temporär in einem alten ThermalTake Kandalf LCS Gehäuse verbaut. War das erste Gehäuse, an welches ich auf dem Dachboden herankommen konnte. Hatte schon ganz vergessen was der Big-Tower einst auf die Waage gebracht hatte und mir bei der Aktion fast den Rücken kaputt gemacht. Trotzdem ist das immer noch eines meiner absoluten Lieblings-Cases. Mal schauen, wenn ich den Tisch fertig habe, werde ich diesem vielleicht mal eine Generalüberholung zukommen lassen.

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Hier ein paar Impressionen von "Nach dem Umbau". War eine Heidenarbeit, da unser Haus Teil eines alten Gehöfts ist, welches irgendwann um 1870 herum gebaut wurde und so einige "Überraschungen" parat hält. Dementsprechend gibt es keine geraden Wände, keine rechten Winkel, selbst die Decke ändert dynamisch die Höhe von rechts nach links und von hinten nach vorne. Hinzu kommen eigenartig verlegte Rohre und Anschlüsse, welche irgendwann von einem der Vorbesitzer im Zuge der Nachrüstung mit Strom / Wasser / Heizung irgendwie hineingequetscht wurden. Das einzige was halbwegs eben ist, ist der Fußboden.

Daher hat alles ein wenig länger gedauert als eigentlich geplant. Aber jetzt ist es vollbracht:

Wände sind neu gestrichen / tapeziert. Decke ist neu gemacht. Und auch der tolle Linoleum-Boden, welcher sich unter dem Teppich verborgen hatte ist endlich entsorgt und durch Laminat ersetzt. Hinzu kommt eine fast komplette Neumöblierung.



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Hier, wo ich jetzt meinen provisorischen Arbeitsplatz eingerichtet habe soll später dann der neue Schreibtisch stehen.


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Aber genug von dem "Nebenprojekt" und zurück zum Topic dieses Threads.

Nachdem aus der geplanten "Renovierung" fast sowas wie ein kompletter "Umbau" geworden ist, hatte ich trotzdem Zeit mich ab und an mal in die Scheune zu schleichen und zumindest schon einmal die restlichen Holzplatten zurecht zu sägen und zu beschriften.



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Nachdem der hintere Korpus bis auf ein paar Durchführungen für Kabel / Schläuche ja schon soweit fertig ist, konnte ich mich so langsam aber sicher mit dem Vorbau beschäftigen.
Angefangen habe ich mit einem der beiden Unterschränke.

Auch hier habe ich erst einmal selbst-gedruckte Möbeluntersetzer an die Bodenplatte geschraubt.
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Und danach mit dem Rohbau begonnen.


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Auch hier habe ich wieder fast ausschließlich mit der Flachdübelfräse gearbeitet.

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Und zwischendurch natürlich immer wieder überprüft ob auch alles gerade, rechtwinklig und im Wasser ist.


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Zuerst einmal habe ich alles zu einem "Würfel" zusammengefügt. Sobald der komplette Rohbau des Tisches dann fertig ist, kommen die einzelnen Ausschnitte für die Glasscheiben, Glastür, Kabeldurchführungen, Zwischenboden, usw. dann hinzu.
Jetzt ging es aber erst einmal darum, dass alles exakt zusammen passt und so wenig Toleranzen wie möglich entstehen. Dies ist mir dann auch recht gut gelungen.

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Im Moment ist der "Kasten" nur mit Hilfe der Flachdübel einfach so zusammen gesteckt. Bevor alles verleimt werden kann müssen ja noch die Ausschnitte rein.

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Weiter geht es dann gleich in einem weitere Post.
 

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Gamer090

PCGH-Community-Veteran(in)
Sieht toll aus und so eine Wohnung hatte ich auch mal, da wusste man nie wirklich wo der Rechte Winkel an der Wand ist :D Die graue wand gefällt mir aber.
 
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